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Montag, 23. Mai 2016

Demokartie: Österreich - Wahlsieg mit 0,1 % über der Mehrheit ist auch gewonnen

Ich bin kein Fan der FPÖ oder von Hofer oder anderer politischer oder ökonomischer Wahrheiten, aber diesem Wahlausgang kann ich keinen Glauben schenken. Ganz rational bin ich sogar gezwungen, dass zu aller erst von einem systematischen Wahlbetrug auszugehen ist, um die Kultur vor ihrem nächsten Schritt zur Verrohung noch einige Zeit abzuhalten, da noch nicht alle Gesetze dem nächsten Gefüge unserer Kultur im Vorfeld angepasst sind.

Schon letztes Jahr schrieb ich einen Artikel über die verschiedenen Möglichkeiten eines Wahlbetruges in europäischen Demokratien. Darin gehe ich mit ausführlicher Begründung davon aus, dass grundsätzlich nur mit knappen Mehrheiten wie 50,1 bis max. 50,3 vorgegangen werden kann.

Mit der Wahl in Österreich sehe ich meine Vermutungen mehr als bestätigt. Nach unseren geltenden Spielregeln der Demokratie müssen ganz besonders solche knappen Ergebnisse als Sieg bewertet werden. Sie emotionalisieren die Menschen und suggerieren, dass in unseren Demokratien alles noch mit "rechten Dingen" zu geht. Das macht viele sogar stolz auf ihre Demokratie und zwingt die Betrogenen zum Schweigen. Viel mehr als ein Wahlergebnisse mit 56 oder gar 60 %.  Dabei ist es ein Armutszeugnisse der Demokratie, weil ein Dialog mit den angeblichen 49,9% damit nicht erfolgt, sondern die Diktatur einer verschwindend geringen Mehrheit einfach als Freiheit deklariert wird. Derartige Wahlergebnisse werden die Massen viele mehr zu einem Haufen zusammenschweißen, der sich gar nicht mehr von den Regierungen repräsentiert sieht und sich davon nicht nur emotional abwenden, sondern auch rational. 




Ich persönlich gehe davon aus, dass das von der Dekadenz (Elite) auch geplant ist. Es soll zu Unzufriedenheit in den verschiedenen Schichten der jeweiligen Gesellschaften kommen, die sich auch in Gewalt und Protesten äußert, nur um noch strengere Gesetze verabschieden zu können. Die Türkei ist dabei trotz aller offizieller Kritik, das leitende Beispiel für die Mutation von Demokratie zum Neo-Absolutismus des Neoliberalismus. 

Ich kann nur feststellen: 

Es wird alles noch viel schlimmer als ich gegen Ende des ersten Jahrzehnts im 21. Jahrhundert vermutet habe. Der Neoliberalismus wird die bürgerlichen Strukturen in Europa auf den Kopf stellen und eine breite Masse der Bevölkerung vom Zugang der Ressource "bezahlten Arbeitsplatz" systematisch abschneiden. Zwar ist der der Begriff "Präkariat" nicht mehr offiziell in aller Munde, aber er wird in der gelebten Realität um so ausgeprägter zum Vorschein kommen. Zuvor muss allerdings durch die Dekadenz (Elite) mit konstruierten Wahrheiten, sämtliche Sozialsysteme aus angeblichem Mangel an Selbstfinanzierung streichen. Die gebildeten Mehrheiten dieser Demokratie werden das sogar befürworten. Falls nicht, werden einfach ökonomische Wahrheiten als "alternativlose Lösungen" diese Entscheidungen untermauern und als gewissenhaft darstellen. Das ist in unserer Kultur so verankert und niemand wird sich dagegen wehren. 

Das liegt daran, dass die verantwortlichen Dekadenzen (Eliten) mit ihren Entscheiden zuvor ein Szenario konstruierten. Sie rauben dadurch den Staaten jedes vorherige Recht darauf, auf wirtschaftliche Übergriffe auf das Privatleben der Massen mit Abwehr und Gesetzen zu reagieren. Längst ist "sozial" nur noch unter dem Verständnis - Schutz dem Arbeitsplatz und der Einkommensmöglichkeit" definiert. Ein "SOZIAL" - das die Wirtschaft mit ihrer Gier nach noch mehr Wertschöpfungsgewinnen als ASOZIAL definiert, gibt es schon lange nicht mehr. Es wird als "LINKSRADIKAL" empfunden, was einen noch schlechteren Ruf genießt, als jede Form der "rechten Politik".

So kommt es auch zu den Aussagen, dass Politik wie in Deutschland oder Österreich, plötzlich als "linke Politik" empfunden und dargestellt wird. Nicht nur die offiziell anerkannten Medien, sondern auch die selbst ernannten "Alternativen" diese Form der Politik als "LINKS", obwohl es der reine Faschismus aus dem Lehrbuch von Adam Smith und "Das Dritte Reich" von "van den Bruck" ist.

Damit raubt die Dekadenz mit der emotionalen Abhängigkeit seiner Bürger dem Staat und der Macht des modernen Feudalismus (Kapital) jedes Recht, einen Schutzmechanismus für die Breite Masse der Bevölkerung, vor wirtschaftlichen Übergriffen auf das Privatleben der Menschen, durch Staatsräson, in Gang zusetzen.

Mit den neoliberalen Überzeugen, die schon seit mehreren Jahrzehnten als Leitfaden für rationale Entscheidungen wirken, wurde ein unheilvoller Ratio-Mechanismus in Gang gesetzt, der heute gar nicht mehr aufzuhalten ist. Die Massen mit ihren Einzelindividuen sind gar nicht mehr in der Lage eigene Entscheidungen und Willen zu entwickeln. Ihnen ist nur noch die Denkart des Neoliberalismus geläufig, alles andere gilt als "unmoralisch". Diesem Prozess unterliegen sämtliche politischen Strömungen, sogar "die Linke", und ganz besonders diejenigen, die von sich behaupten, keinem politischen Lager zugeordnet werden zu können.

Dieser Neoliberalismus wird erst in zwei bis drei Jahrzehnten als hemmungsloser Faschismus von den Historikern anerkannt sein, wenn sich der Humanismus längst zu einem gelebten Faschismus entwickelte und "der Wert eines Menschen an jedem noch so kleinem Unterschied zu geltenden Norm" ausrichtete. Solange muss Europa durch die eigene Hölle der Überzeugung und der eigenen Ratio als angebliche Kultur. Es ist nichts neues. Es ist der Mechanismus der Zivilisation. Nach jedem Höhepunkt einer Zivilisation schreit ihre Ratio nach Dezimierung der Bevölkerung, wenn diese nicht bereit ist mehr Leistung für weniger Geld zu erbringen. Das Einzige was nicht in die Kritik dieser Kultur kommt, ist die Oberschicht, sie gilt wie im Mittelalter als die Lebensader der Armut, die nicht ausgetrocknet werden darf.

Die Dekadenzen (Eliten) sind durch Bildung und der eigenen Interpretation von Information längst von dem Realismus befreit. Aber auch das Fußvolk strebt nach derselben Bildung wie sie von der Dekadenz vorgelebt wird. D. h.: Zivilisation richtet sich grundsätzlich an falschen Vorbildern aus - an Leistungsträgern, die eigentlich ihren Ruhm durch Ausbeutung erlangen.

Ein Zürück kann es für sie nicht mehr geben, denn das wäre das Eingeständnis des eigenen Scheiterns der eigenen Ration und der angeblichen Intelligenz. Dazu besitzt diese Art von Kultur/Charakter nicht genügend Selbstkritik. Sie halten sich nur noch für Kritiker, wenn sie diese gegenüber dem äußeren Umfeld des eigenen Egos anwenden. Sie erwarten nur noch "Selbstkritik" vom angeblichen politischen Feind, dabei befinden sie sich lediglich im üblichen Ressourcenkampf um bezahlte Mandate, wie der kleine Mann um einen Arbeitsplatz in der Fabrik oder im Büro kämpft. Er hofft auf Gesetze, die "gerecht" mit Bildungsnachweisen umgehen. Doch diese Gerechtigkeit beinhaltet den sozialen Niedergang sämtlicher Verlierer dieses Kulturspiels, welche am Ende die Masse darstellt und sich der Dekadenz verweigern wird. Deshalb müssen jetzt die Gesetze geschaffen werden, die in früher Zukunft gegen diejenigen angewendet werden, die sich heute noch auf der Überholspur des Lebens befinden.


Medien und Publizisten sind nichts anderes als mittelalterliche Minnesänger


Mittelalterliche Minnesänger und Gaukler, waren die ersten Geschichtsschreiber unser Kultur mit Ausnahme des Klerus. Mit ihren Gedichten und Theaterstücken haben sie das geschaffen, was wir heute Kultur nennen. Sie schrieben diese ihrem Dienstherren auf den Leib, und zwar nur dem, der dafür "fürstlich" bezahlt. Die Kultur an sich sorgte dafür durch Bildung, dass diese Gesänge nicht vergessen wurden. Heute nennen wir das Kultur und haben damit eine Kultur der Lügen uns zu eigenen gemacht. 

Die heutigen Medien, Autoren und Publizisten sind daher nichts anderes als Gauklers und Künstlers des 15. Jahrhundert. Sie machen sich wieder einmal zu Historikern als gefällige Schreiber ... " Sie stilisieren Helden wo keine sind und erkennen Heldentaten wo es keine gibt. Trotzdem wird das alles zur gefühlten Realität, durch Glaube und Hoffnung auf eine neue, schöne Welt.

Die einflussreichsten und eächtigsten Dekadenzen (Eliten) erhalten Lob in den "höchsten Tönen". Sei es der "Musiker" an sich oder der "Altpolitiker". Dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr, sondern beinhaltet historische, unangenehme Wahrheiten, die heute keiner mehr als Wahr definiert.

Dazu zählen allerdings auch die sogenannten Shitstroms aus den sogenannten "Sozialen Medien", aber auch die gefällige Berichterstattung (Interpretation von Informationen und Fakten) durch Fans einer politischer Strömung. Es sind alles nur Konstruktionen, die eine Information als Wahrheit haben ... und damit nur ein mögliches Szenario, aber niemals eine ganze Wahrheit.

Es herrscht tatsächlich der "Wutbürger", der allerdings im Zusammenhang mit dem "Schichtbuch" aus dem 15. Jahrhundert vom "Till Eulenspiegel Autor Hermann Bote geprägt wurde und im 21. Jahrhundert längst nicht mehr die Assoziation auslöst, die damit ehemals verknüpft waren, als dieses Wort charakterisiert wurde.

"Bürger" war und ist niemals der "mittelalterliche Bauer" gewesen. So wie der "Arbeiter" im 21. Jh. immer noch nicht als Bürger bewertet wird, obwohl er als solcher von allen Entscheidungsgremien unserer Demokratien als solcher bezeichnet wird.

Wer in dieser Welt etwas verändern will, muss die Strukturen der Zivilisation zu aller erst als gewollten, harten Ausscheidungskampf der Klassen begreifen (Klassenkampf), der niemals enden darf. Endet er ist, das das Ende der Kultur und damit der sogenannte "Weltuntergang" vor dem Religionen aber auch Politiker aller Farben warnen.

Im Klartext: Lassen wir die Welt doch untergehen! Doch dazu fehlt es jedem Einzelnen an Mut und Courage.

Sonntag, 8. Mai 2016

Appelchef Tom Cook nennt Repartiierungssteuer für "politischen Dreck"!

Anlass dafür ist die Forderung von Barry Chang als Bürgermeister von Cupertino in den USA. Dort errichtet Apple einen kreisrunden Firmensitz, der sich selbstverständlich auf die Infrastruktur der Stadt auswirkt. Sie sieht sich nicht in der Lage die verkehrlichen Anforderungen für diesen Stadtort zu bewältigen und fordert deshalb 100 Millionen Dollar von Apple. 

Tom Cook kontert: Apple würde ordnungsgemäß jeden Cent Steuern bezahlen. Apple hätte 18,2 Millionen Dollar Steuern an die Stadt bezahlt.

Was zufälligerweise die gleiche Summe ist, die er sich selber als Gehalts- und Bonischeck ausstellt. Apple steht momentan in den USA in starker Kritik für seine Steuersparanstrengen. Apple nimmt lieber Kredite bei Banken auf, anstatt seine Einkünfte aus anderen Ländern in die USA zu überführen, wo dann 35 % Steuer fällig werden würden. Was als Repartiierungssteuer bezeichnet wird.

Alle Wegen führen nach New York


Diese Form von Steuerhinterziehung wird allerdings in den sogenannten Panamapapers nicht diskutiert. Es wird viel lieber darauf hingewiesen, dass nur Europa und der Rest der Welt eine Steuerbetrügerpakt ist und die USA wieder mal als Saubermänner dastehen. Dabei zahlen diese globalen Unternehmen nirgends mehr Steuern. Sie kassieren lediglich ab und verlangen von den Völkern dieser Welt eine einwandfreie Infrastruktur.

Tatsächlich betreibt die Oberschichten der USA ein weltweites Konzernnetz, das sich darauf spezialisiert die Menschheit mit Markt-Verträgen wie TIPP rechtsstaatlich zur Abnahme von Produkten zu zwingen. Der Plan eines Weltrechtsstaates nach den Vorstellung der USA ist unverkennbar.  Es muss daher in Zukunft heißen: Alle Wege führen nach New York. Das neue Theben (Luxor) der Moderne. Wo ein jeder Imperialist seinen Obelisken aufstellt und die Spuren seiner Vorgänger ausradiert.

Neo-Imperialismus


Samstag, 7. Mai 2016

Zur Diskussion: "Mittelschicht schrumpft"

Der Kapitalismus tritt in seine Endphase. Die sogenannte Mittelschicht ist nicht mehr relevant. Sämtliche militärischen Mittel liegen in zentralistischer Privathand. Soldaten gehen nur gegen Sold in den Krieg!

Die Mittelschicht ist nicht mehr notwendig, die Armut zu unterdrücken. Sie wird sich besser selber unterdrücken, wenn die Mittelschicht zur Armut gehört.

Der Gang der Zivilisation wird wieder der Absolutismus sein. Mit einer neuen Qualität eines neu definierten Adels, der sich nicht durch Abstammung kennzeichnet, sondern nur die Zugriffsrechte auf gedeckte Konten.

Sie werden die neuen Armeen aufrüsten und die Armut gegen die Armut hetzen. Noch schlimmer ist allerdings, dass die Armut immer und immer wieder auf deren Argumente hereinfällt und die Drecksarbeit für das imaginäre Kapital erledigt, das sich angeblich aus dem Unterschied aller Dinge errechnet.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wer der erste Hirte war, der sich am Ende als erster Fürst an die Spitze von Menschen setzte und behauptete, dass alles Land sein persönliches Eigentum sei?

Das erinnert mich an eine russische Weisheit: "Eine Herde braucht keinen Hirten!" - nicht in der Religion und nicht im weltlichen Sinne.

Leider hat sich der Mensch das falsche Leitmotiv aus der Natur als Vorbild genommen - das Raubtier! Dabei ist er doch nur ein Herdentier, das sich nicht um ein Wasserloch prügelt oder es gar als persönlichen Besitz beansprucht und von den anderen Trinkgeld verlangt.

Wäre die Natur zivilisiert, würde dieser Planet gar nicht existieren! "Denken Sie darüber nach ..." - als kleine Hilfestellung geben ich ihnen Goethes "Göttliches" auf den Weg: Es ist ein Spottgedicht ... keine Hymne - gegen Sokrates und sein Höhlenbeispiel, aber auch gegen die Religion - mit den "geahnten Wesen".

Das Göttliche

Johann Wolfgang von Goethe

Edel sei der Mensch,
Hilfreich und gut!
Denn das allein
Unterscheidet ihn
Von allen Wesen,
Die wir kennen.

Heil den unbekannten
Höhern Wesen,
Die wir ahnen!

Ihnen gleiche der Mensch!
Sein Beispiel lehr uns
Jene glauben.

Denn unfühlend
Ist die Natur:
Es leuchtet die Sonne
Über Bös und Gute,
Und dem Verbrecher
Glänzen wie dem Besten
Der Mond und die Sterne.

Wind und Ströme,
Donner und Hagel
Rauschen ihren Weg
Und ergreifen
Vorüber eilend
Einen um den andern.

Auch so das Glück
Tappt unter die Menge,
Faßt bald des Knaben
Lockige Unschuld,
Bald auch den kahlen
Schuldigen Scheitel.

Nach ewigen, ehrnen,
Großen Gesetzen
Müssen wir alle
Unsreres Daseins
Kreise vollenden.

Nur allein der Mensch
Vermag das Unmögliche:
Er unterscheidet,
Wählet und richtet;
Er kann dem Augenblick
Dauer verleihen.

Er allein darf
Den Guten lohnen,
Den Bösen strafen,
Heilen und retten,
Alles Irrende, Schweifende
Nützlich verbinden.

Und wir verehren
Die Unsterblichen,
Als wären sie Menschen,
Täten im großen,
Was der Beste im kleinen
Tut oder möchte.

Der edle Mensch
Sei hilfreich und gut!
Unermüdet schaff er
Das Nützliche, Rechte,
Sei uns ein Vorbild
Jener geahneten Wesen!

Mittwoch, 27. April 2016

Neoliberalismus PUR: Kaufprämie für Elektroautos - Das Reinheitsgebot des Reichtums

Irgendwie kommt dieser Geldsegen für die Autoindustrie sehr überraschend. Gab es doch gar keine "öffentliche Diskussion" zu diesem Thema. Es war daher wieder einmal eine sehr einsame Entscheidung in unserer "Vorbild Demokratie nach deutscher Leitkultur", die sich dem seltsamen Reinheitsgebot des Reichtums folgt.

Während die Entscheidung zum Elektroautoförderung in den Hinterzimmern der Politik zusammen mit der Autoindustrie ausgehandelt wurde, durfte sich der "Normalo" mit einer aufgewärmten Rentendebatte genüsslich auseinandersetzen. Die nun durch Geheiß der Kanzlerin - nun doch kein Thema mehr für Diskussionen sein darf. Die Rente gilt bis 2029 für sicher! BASTA!

Neoliberalismus oder besser der "Neofeudalismus" konzentriert sich darauf, den staatlichen Geldsegen, nur noch über die Konten der Industrie und den Handwerkes bei der Bevölkerung ankommen zu lassen. Das ist das neue Solidarsystem das angestrebt wird und als "Neosozialismus" bezeichnet werden muss.

Bei der Förderung von Elektrotautos handelt es sich lediglich - wie immer im Neoliberalismus - um ein Geldgeschenk für die "Besserverdiener" und die "Gewinner" des Systems, die im Feudalismus als "EDELLEUTE" bezeichnet wurde. Derartiges administieren dient lediglich der weiteren moralischen Ausgrenzung der minderbemittelten Bevölkerungsschicht in unserem Lande und lässt den Reichtum als erstrebenswerte Reinheit im Sinne der Ökodiskussionen erscheinen, wie einst der BIOladen und die vielen BIO-Labels.

Armut ist der wichtigste Bestandteil unserer Zivilisation

Je größer die Zahl der Armen in unserer Zivilisation ist, desto höher ist der zu erreichende Wohlstand.
Das ist die ungeschriebene Formel unserer Zivilisation und Kultur - was verfroren "Leitkultur" genannt wird.

Die Armut ist der Antrieb unserer Zivilisation. Ein jeder hält die Armut für einen universellen Wert, der um jeden Preis zu existieren hat. Ein jeder ist nur darauf erpicht, nicht zu dieser Bevölkerungsgruppe gehören zu müssen. Er wird alles nur erdenklich  unternehmen, um nicht zu diesem Personenkreis gehören zu müssen. Auf diesem Willen stützt sich alles, was in dieser Demokratie je entschieden wurde und je entschieden werden wird. Eine tatsächliche Form der Gerechtigkeit kann daher mit dieser Zivilisation und Kultur gar nicht erlangt werden. Alles beruht nur auf Heuchelei und Wunschträumen und wird als Sozialneid abgestempelt, wenn eine Diskussion droht, die Wurzeln unserer Zivilisation freizulegen.


Sozialneid als politischer Kampfbegriff


Hinter dem Vorwurf von "Sozialneid" verstecken sich auch Personen, wie die BMW-Erben, Quant. Die nun in einem Anflug von angeblichem sozialen Engagement, 100 Millionen Euro für einen "guten Zweck", ganz selbstlos zur Verfügung stellen. 

Sie setzen also einen Teil ihres Vermögens ein, um die Armut erträglich zu halten damit diese sich nicht gegen die geltenden Obrigkeiten auflehnt und die gesamte Administration früher oder später durch eine neue ersetzt, die ihr wohler genossen ist.

Wohlgesonnen und Wohlstand - Der Streit unserer Demokratie in der Zivilisation


"Wohlgesonnen" und "Wohnstand" stehen daher sprachlich-emotional gesehen, in einem sehr engen Zusammenhang. Wohlstand ist daher immer nur dann zu erreichen, wenn sich die Obrigkeit einem Bevölkerungsteil mit ihren Entscheidungen "wohlgesonnen" zeigt - also übervorteilt. Nach diesem einfach gestrickten Prinzip richtet sich jedes Wahlergebnis aus. Das sollten wir uns unbedingt merken. 

Selbstverständlich wird nun behauptet, dass die Maßnahme der Elektroautoförderung, die Umwelt schützt und vor allem Arbeitsplätze sichern. Doch was sind das für Arbeitsplätze? Sie generieren sich hauptsächlich über Leiharbeit, Werksverträge und befristete Einstellungen im Niedriglohnsektor, die am Ende zu Altersarmut führen.

Edelmann - Reichtum als moralisches Stigma für Reinheit


Des Weiteren ist zu erwarten, dass der "Arme in unserer Gesellschaft", der unter dem Durchschnittseinkommen sein Dasein fristen darf, auch noch von moralischen Gewissensbissen geplagt wird. Er erhält durch diese Politik auch noch den Stempel des unreinen Menschen aufgedrückt, der mit Verbrennungsmotoren die Umwelt verschmutzt.

Eine derartige, faschistoide Politik braucht nun wirklich niemand!

Damit wären wir beim Begriff des "Edelmannes" bzw. des "Edelmenschen". Der sich immer mehr durch diesen Neoliberalismus im Zusammenhang mit Vermögen und Einkommen von der Masse der Menschen herausheben wird. Daher muss ein jeder realisieren, dass der Feudalismus wieder in Europa grassiert und sich eine neue Ratio in den Hirnen der Menschen erschafft. Was nichts anderes als eine geistige Schöpfung von Menschen und Individuen, die gegen ihre eigenen Instinkte zu wohle dieser Edelmenschen zu existieren hat.

Die Dämonisierung der Armut als Unreiheit


Kurzum: Die Gehirnwäsche ist perfekt! Die Armut (das Durchschnittseinkommen) in unserer Gesellschaft ist in Begriff dämonisiert zu werden, als Umweltverschmutzer, was eigentlich zum klassischen Bild der Armut passt. Der "Arme ist dreckig und damit primitiv!". Ich muss allerdings anmerken, dass die Stigmatisierung des Arbeitslosen längst als gesellschaftliche Norm gilt und die unterste Kaste unseres Klassensystems darstellt. Gegenüber diesen Menschen gilt vieles als moralisch erlaubt, was sonst als Verletzung der Menschenwürde gilt.

Wir dürfen nicht zulassen, dass die Mehrheit der europäischen und der Weltbevölkerung in diese Ideologie des NEOfaschismus und Neofeudalismus hineingepresst wird und sich daraus eine Argumentation konstruiert werden kann, die dieser Form vom Rechtsstaat am Ende eine systematische Diskriminierung gegen Armut erlaubt, die auf einer angeblichen rechtlichen und juristischen Basis aufgestellt ist.

Dieser Ideologie und diesem Logos hängen sämtliche Parteien an, egal ob sie nun aus der heutigen Sicht, als Recht oder Linke oder als Mittige bezeichnet werden. Alle haben eines gemeinsam: Sie wollen den Status der "Armut" erhalten und betrachten das Gleichheitsprinzip so, dass ein jeder Armut leben muss, außer er etabliert sich an die neue "Form von Edelmensch", der in soziopathischer Form das asoziale Verhalten zu einer Tugend macht und die Ausbeutung zum obersten Recht von gebildeten Menschen ausruft. Damit erfährt der klassische Ausscheidungskampf unserer Zivilisation wieder eine neue Qualität der kulturellen Diskriminierung von Milliarden von Menschen. Die in der Konsequenz nicht mehr in Lagern dahin vegetieren werden,  sondern ganze Regionen diese Planeten zu einem Armutsgefängnis machen werden.

Wir schreiben  momentan wohl das dunkelste Kapital der Menschheit - und halten das auch noch für Innovation und Fortschritt.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Montag, 25. April 2016

Selbstverständlich ißt der Europäer Gentechnik - Zivilisation ist "Krieg gegen die Armen"

Essen ist in unserer Kultur LUXUS, der nur dann erreichbar ist, wenn der Mensch sich gegen Geld an einen Unternehmer verkauft. Das ist unbestreitbar der Grundsatz unserer Kultur, die als Zivilisation gilt. Der freie Wille beim Konsum ist daher kein Ausdruck der Freiheit, sondern lediglich eine Form des Luxus. Diese Freiheit erfährt ihre angebliche "natürliche Beschränkung" durch die Fülle des eigenen Geldbeutels. Ist dieser leer, konsumiert der Mensch anscheinend ganz freiwillig, minderwertige Nahrungsmittel. So entstand schon in der frühen Zeit des Feudalismus der Eindruck, der gemeine Bauer würde aus Freude am Leben, von Wasser und Brot leben. 

Das Prinzip der "freien Wahl" in unserer Zivilisation ist daher noch nie ein Grundsatz der heutigen Demokratien und hat auch niemals einen Platz in unserer Zivilisation. Er ist schädlich für das wir heute Wirtschaft nehmen und von der wir glauben unbedingt abhängig zu sein. 

TTIP ist eine logische Konsequenz von Menschen, die nicht begreifen, wie menschenverachtend das ist, was seit 2016 Jahren als Zivilisation gilt und sich auf den sokratischen Prinzipien stützt. Platon hätte kein besseres Vertragskonstrukt ersinnen können. Es wäre der Menschheit zu wünschen, sie würde anfangen, sich an Hesiod zu orientieren.

Wer heute behauptet, dass unsere Zivilisation erstrebenswert ist, hält den Feudalismus auch für eine natürliche Ordnung des Menschen und nicht für Faschismus. 

Wäre Armut heute eine anerkannte Nationalität oder Religion, müssten wir heute weltweit von Völkermord und Faschismus sprechen. Da aber die Armut als Privatangelegenheit gilt und angeblich in das Ressort "Eigenverantwortung" fällt, halten wir unsere Gesellschaft nicht für eine urfaschistische Ordnung. 

Krieg gegen die Armen - wer nicht arbeitet, braucht nicht essen

Obama hielt in Hannover 2016 wie schon in Berlin 2008 einen Aufruf zum "Krieg gegen die Armen"! Zivilisation ist nichts anderes als die Verwirrung der Menschheit. Das Mittel ist längst zum Zweck geworden. Auf der einen Seite produziert die Zivilisation die "ARMUT", um sie dann bekämpfen zu können. Der Konsumismus ist daher nur eine Randerscheinung der Zivilisation. Das ist auch der Grund, warum der Kommunismus unter den Vorgaben von Marx gescheitert ist. Dennoch hat sich im Bewusstsein der Menschen nicht durchgesetzt, dass der Kapitalismus bzw. der Konsumismus am falschen Prinzip unserer Zivilisation auch nichts ändert. 

Schreitet die Menschheit in der Logik der Zivilisation weiter, werden wir am Ende tatsächlich die Armut als Nation bzw. als Menschenrasse begreifen, die in der Folge, dann wieder zu einem natürlichen Sklaventum führen wird, wie einst in der Antike wo angeblich die Wiege unserer Zivilisation und Demokratie liegt. 

Leider kann die Lebensbindungen der "freien Amerikaner" in ihrer Gerechtigkeit des Kapitals hier nicht mehr veröffentlichen, weil ständig Copyright Ansprüche angemeldet werden. Die Wellblechhütten der zivilisierten Menschen, sind ihre Autos, in denen sie leben, wenn das Angebot von Arbeitsplätzen geringer ist als Menschen, die essen wollen. 

Die Reichen arbeiten nicht und essen dennoch. Wer dennoch einen Job als Kellner ergattert hat sich glücklich zu schätzen. 



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Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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