Donnerstag, 7. Dezember 2006

Litvenenko bei Fronal 21

Litvenenko bei Fronal 21

Der Bericht war enttäuschend. Frontal 21 stellte den tscheschenischen Bombenterror als fingierte Staatsaktionen der russischen Regierung bzw. des FSB dar. Als Beweis wurden Aussagen von Litvenenko angeführt. Beim Terroranschlag vom 9.11.01 in den USA gab und gibt es genügend namhafte Personen, die nicht mit der offiziellen Version der USA zufrieden sind – aber diese Berichte werden ignoriert.


Frontal 21 zitieren aus Briefen von russischen Gefangenen, ignorieren aber die Tatsache, dass die USA in der ganzen Welt politisch motivierte Menschen einsammelt und inhaftiert. (die Namen der inhaftierten sind natürlich nicht bekannt, sie werden lediglich als TERRORISTEN und Bombenleger bezeichnet).


Muß wirklich dieser Aufwand für solche Personen betrieben werden? Warum entführt dann Italien nicht alle mutmaßlichen Mafiabosse nach Elba und inhaftiert diese? Liegt der Unterschied im Kapital, da diese Mafiabosse der Wirtschaft und auch dem Staat (Steuern) zukommenlassen? Die Guatanamohäftliche dürfen sich also nicht verteidigen, verlieren ihre Namen und alle Menschenrechte – und die Medien schweigen? Wir werden einfach nicht informiert, Informationen werden filtiert und vorgefaßte Meinungen als Wahrheiten veröffentlicht.


Martin Luther King wäre bestimmt auch in Guatanamo oder Abu Ghoreib inhaftiert gewesen und vergessen worden, wenn die Machtigen bereits zu diesem Zeitpunkt so großen Einfluß auf die Regierung in den USA gehabt hätten, um Guatanamo zu errichten.


„Nelson Mandela“ galt lange Zeit in Südafrika als „Terroristen“ ohne internationales Interesse, wäre er heute nicht der Held für die Befreiung der Schwarzen in Südafrika.


Guatanamo die neue Art der Terroismusbekämpfung. Hier werden Menschen an der Öffentlichkeit vorbei inhaftiert. Das Böse wir diesen Menschen automatisch angeheftet ohne die Indentität und Vergehen zu kennen. Gemäß dem Orwell‘schen Gesetz: „Es darf keinen Heldenmythos mehr geben. Menschen werden einfach aus der Geschichte ausradiert.“


Wer sind also diese Menschen in Guatanamo? Sie dürfen keine Briefe verfassen, geschweige denn kritische. Aus russischen Gefängnisse ist die möglich, wir kennen auch die Namen der Inhaftierten und die internationale Gemeinschaft kann mit aufmerksamen Auge darüber wachen, wie im Fall MANDELA. Russische Kritiker dürfen ihre Gedanken und Erfahrungen in Büchern veröffentlichen. Guatanomhäftliche haben nicht einmal ein Recht auf einen Rechtsanwalt.


Also verletzen die USA ebenfalls die Menschenrechte – aber es gibt keine Anklage von unseren freien Journalisten.


Stören die Gedanken arabischer Menschen, die sich unterdrückt fühlen, unsere demokratische Eintracht und unser Rechtsempfinden?


Wir können uns glücklich schätzen, dass die Schicksale von Al Masri und Murat Kurnaz an die Öffentlichkeit gedrungen sind. Ob es ein bewußter Fehler der Verantwortlichen war, können wir noch nicht abschätzen.


Guatanamo und Abu Ghoreib sind totalitäre Instrumente einer vorgegaukelten Demokratie. Deutschland macht sich als Mitwisser schuldig.


Verletzten nicht gerade die USA Menschenrechte und die Genfer Konventionen?

Worin unterscheiden sich die USA von Rußland, wenn es um Kritik geht?


USA:

Unsere Medien sind nicht bereit Berichte zu veröffentlichen, die das Vorgehen der USA kritisieren – ist das nicht eine freiheitliche Zensur – oder eine auferlegte freiwillige Zensur?
Verlassen wir uns nicht zu sehr auf unsere Nachrichtendienste, wenn es um die USA geht?


Rußland:
In Bezug auf dieses Land werden Nachrichtenmeldungen nur mit negativer Informationen verbreitet. Sollte ich tatsächlich einmal ein russisischer Investor in Deutschland anmeldet, wird sofort wieder der Kalte Krieg in Erinnerung gebracht und das schlimmste befürchtet.


Welchen Unterschied würde es machen, wenn die USA sich bei der Telekom einkaufen würde? Auch die USA hätte hierdurch die Möglichkeit Deutschland auszuspionieren und diese Interessen sind doch wirklich vorhanden, denken Sie nur an den Datentransfer von Flugdaten.

Wir sind gerade wieder dabei den Kalten Krieg auszurufen, obwohl eine deutsche Zusammenarbeit schon aus geographischer Sicht mit Rußland effektiver wäre.



Heute müssen wir uns die Frage stellen: Wollen wir eine staatliche Kontrolle der Wirtschaft oder soll die Wirtschaft den Staat kontrollieren.

Meiner Meinung nach hat Rußland den Spagat zwischen Wirtschaft und Staat besser bewältigt als Westeuropa und des halb wir es wieder zum Klassenfeind der allmächtigen westlichen Industrie. Der russische Staat wacht über etwaige Kartellbildungen der westlichen Industrie und läßt sie erst gar nicht zu.




Mit diesem Grundsatz sollte sich die deutsche Regierung einmal auseinandersetzen.


Viele der jetzt diskutierten Probleme sind hausgemacht und ein Resultat von fehlgeleiteten Regierungen, die sich lieber auf die Wirtschaftslobbyisten verlassen haben, als im Interesse der Bevölkerung zu entscheiden.

Putin hat eindeutige Signale gesetzt. Jetzt gilt es für die Oligarchen, den Staat Russland mit seinen Öl- und Gasvorkommen zu defamieren und von der internationalen Gemeinschaft auszuschließen, um wieder an ihre Pfründe zu kommen.


Geheime Operation sollte ja auch geheim verlaufen und nicht wie im Fall Lintvinenko so offensichtlich erfolgen. Hier liegt die Annahme nahe, dass die Schuld durch Indizien bewiesen werden soll. Nicht schließt die Annahme aus, dass gerade die Kreise, die durch die Zerschlagung von Kartellen um viel Geld und Macht gebracht worden sind, jetzt diesen Mann unbedingt von der politischen Bühne verschwinden lassen wollen um ihr Geld und vor allem ihre Macht wieder in Rußland neu einfordern können.

Die Sendung war sie eindeutig politisch eingfärbt und verließ die Ebene der Neutralität – es wurde der freien Meinungsbildung vorausgegriffen.


Zum Fall Litvinenko muß angemerkt werden: Inzwischen ermittelt auch das Scotland Yard gegen den Beresowski-Clan, den die englischen Medien jetzt griffig "Londongrad" nennen. Laut neuen Erkenntnissen von Scotland Yard hat Beresowski auch Verbindungen zum italienischen Geheimdienst-Experten Mario Scaramella unterhalten, der wiederum Verbindungen der ital. Linken mit Moskau in den 70er nachweisen sollte, vermutlich um Prodi zu schwächen. Auch im Büro des Litvinenkounterstützers wurden Poloniumspuren gefunden.

In Wirklichkeit ist es so, dass Kartelle die Politik nur solange unterstützen, wie diese ihnen keine Vorschriften oder Einschränken auferlegen. Putin hat anscheinend gegen diesen Kodex verstoßen und Kartelle zerschlagen. Das war ein gravierender politischer Fehler, den diese Kreise nicht auf sich beruhen lassen wollen. Beresowski erklärte 2006 den offen Krieg mit Putin: "Er muß weg!".



Die Öffentlichkeit muss erfahren, dass diese Kartelle und Obermänner die Drahtzieher hinter unserer Politik sind. Unsere Gesetzgebung und außenpolitischen Entscheidungen bestimmen diesen Männern. Ohne Druck der Öffentlichkeit wird kein Politiker bereit sein, die Machtketten dieser Firmen und Finanzimperien zu zerschlagen.


Meiner Meinung nach darf kein Volk (also kein Staat) zulassen, dass die Ausbeutung der Bodenschätze in private Hände gelangt, das gilt auch für die deutsche Energieerzeuger-Kartelle, die die Politik, also das Volk, im festem Griff haben.


Es geht nicht darum ob das Kartell nach deutschem Recht nachgewiesen ist, sondern es geht darum, dass diese Kartelle faktisch existieren und durch geschickte Einflußnahme in der Politik ihren Einflußbereich und Spielraum immer weiter ausdehnen und somit die Volkswirtschaft aussaugen.


Die natürlichen Feinde von Kartellen, die die Welt momentan umspannen, sind Politiker wie Putin und die Neue Linke in Lateinamerika.


Ich bin kein Linker, aber mein menschlicher Verstand sträubt sich gegen die systematische Ausbeutung der kartellbildenen Energieriesen auf der ganzen Welt.


Also bitte, wenn Rußland als Initiator der Bombenanschläge in Tschetschenien verdächtigt wird, verdächten sie auch bitte die USA, zusammen mit Europa, als Mittäter des weltweiten Entführungsterrorismus und klären sie die vielen Fragen zu 9/11 auf. Zeigen Sie die Bilder von der Abstutzstelle des Fluges 93, der ebenso pulverisierte wie das WTC und das Flugzeug im Pentagon.


Klären Sie auf, warum WTC 7 zusammengebrochen ist, obwohl es weiter entfernt war als die übrigen Bauobjekte. Erklären sie die Explosionen die eindeutig vor dem Zusammenbruch von WTC 1 +2 zu hören waren.


Was mich vor allem schon von Anfang an stutzig machte war, dass diese beiden riesigen Gebäude nicht einen Meter wankten und brav geradewegs in sich zusammengefallen sind - die Betonung liegt auf beide Gebäude. Die Wahrscheinlichkeit, dass die nach offizieller Meinung so labilen Stahlträger, trotz der immensen Erschütterungen des ersten Einsturzes, nicht in Mitleidenschaft gezogen worden sind, sondern genauso brav in sich zusammengefallen sind, wie der erste Einsturz.



Warum soll die Explosion in Tschetschenien die einzige politische Inszenierung sein, um Kriege zu rechtfertigen?


Die USA hatte seinen Aggressor in Bin Laden gefunden und nahmen diesen zum Anlaß, in Afghanistan einzumarschieren. Heute kämpfen wir für die Demokratie und töten und verwüsten dieses Land. Die US-Regierung hat die Welt vor dem UN-Sicherheitsrat bewußt angelogen und solange falsche Beweise vorgelegt, bis die Welt einem Überfall des Iraks zustimmte. Heute kämpfen wir für die Demokratie und töten und zerstören dieses Land.



Die US hat solange gezögert und Vetos eingelegt, bis Israel den Libanon zerbombt hatte und die Bevölkerung im Grenzland per Streubomben vertrieben wurden. Sanktionen sind nur für den Libanon angedacht, nicht für beide Parteien. Nein, wir unterstützen sogar Israel mit Kriegsgerät.




Genauso verhält es sich mit dem Libanoneinsatz unserer Marine. Der Bundestag wurde wissentlich und bewußt angelogen, um das Mandat im Libanon genehmigt zu bekommen. Von wem? Wer hat Interesse an einem Libanoneinsatz? Die Bundeswehr, aus Freude am Krieg oder gibt es da andere Interesse, die in Kartelle zu suchen sind, damit ihr Bleiberecht und Ölförderrecht nicht an eine Regierung fällt, die den Ölhandel lieber selbst kontrolliert, als es in ein paar private Hände zu legen?



Diese Kriege im Nahen-Osten sind eine neue Form der Angriffskriege. Der Westen gibt vor für Demokratie zu kämpfen, will aber keine Demokratie sondern Politiker einsetzen, die die Gesetze der Kartelle verwirklichen, unter dem Deckmantel der Demokratie. Verlogene Wahlkämpfe, großartige Versprechungen mit unsozialem Ausgang kennen wir aus Deutschland zur Genüge. Nutznießer dieser Aktionen sind nicht die Bürger sondern die Kartelle.



Dies vermute ich auch im Iran. Jüngst sagte ein englischer "Speziallist": "Die können ja nicht einmal ihr eigenes Rohöl raffinerieren!" Vielleicht ist das die Absicht des Irans, was gleichzeitig die Zerschlagung eines Kartells bedeutet.



Mir persönlich ist das Öl eines freien Landes lieber, als das Preisdiktat eines so verflochtenen Kartells, das Beziehungen zu Staatsspitzen unterhält und auch diktiert. Preisvorteile haben wir Verbraucher in Europa deshalb nicht, aber der Nahe-Osten hätte seinen Frieden und das Sterben würde endlich aufhören.



Polonium 210 ist nicht nur in reiner Form erhältlich, sondern findest sich in abgereichertes Uran wieder, das gerade im Nahen-Osten und im Kosovo eingesetzt worden ist.


Von diesen Bomben wurde immer behauptet, dass sie nicht gefährlich sind. Es wurde aber vergessen zu erwähnen, dass das Einatmen der Stäube tödlich sein kann. Der Fall Litvineko beweist das.



Besteht hier nicht die Möglichkeit, dass Litvinenko mit abgereicherten Uran hantierte und dabei die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen mißachtete?




Gerade die Tatsache, dass Litvineko in Rußland zum Kampf gegen das organisierte Verbrechen eingesetzt worden ist, muß auch in Betracht ziehen, dass dieser Kontakte zu diesen Organisationen pflegte und bis zu seinem Tod auf der Gehaltsliste von Boris Beresowski stand, der nicht unweit von solchen Organisationen stehen dürfte.

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