Freitag, 5. Oktober 2007

BND Beamtin mit Bubackmordwaffe verhaftet

Stuttgarter Symposium 02.10.07

Das von der Stuttgarter Zeitung veranstaltete Symposium fand am 02.10.07 in
Stuttgart statt. Eingeladen war unter anderen auch der Chemieprofessor
Michael Buback (62), des 1977 ermordeten Generalbundesanwaltes Siegfried
Buback. Leider fanden folgende Äußerungen von Buback Jun. wenig Beachtung in
den Medien:

Micheal Buback erzählte eindrucksvoll, dass er durch den verwirrenden Anruf von Boock und die Erklärung, dass Klar nicht geschossen habe, eigene Nachforschung betrieb. Erschrecken fand er die Erkenntnis, dass zwei unabhängige, glaubwürdig Augenzeugen des Mordes aussagten, dass eine zierliche Frau auf dem Sozius geschossen habe. Und wenig später wurde eine zierliche Frau mit der Mordwaffe in Singen verhaftet und diese Spur ist überhaupt nicht verfolgt worden. Später stellte sich heraus, dass es sich um eine BND-Mitarbeiterin handelte.

Des Weiteren erklärte Buback er habe zu Boock im Telefongespräch gesagt:
"Mein Vater wurde wegen seines Berufes ermordet". Boock erklärte ihm aber, dass das nicht wahr sein. Boock meinte, dass sein Vater gesagt habe ....
"Diese Worte möchte ich hier nicht wiederholen, weil sie niemals im Sprachgebrauch meines Vaters waren - nennen wir es mal eine "Art Endlösung" für die RAF-Gefangen anstrebte.

Weiterhin erklärte er aber, dass er keine neue Untersuchung wünscht und sich dafür nicht stark macht.

Hintergründe:

Bubacks Tätigkeiten vor 1977 - Wikipedia:

Bundesweite Bekanntheit erlangte Buback zum ersten Mal 1962, als er die Ermittlungen gegen den Spiegel und seinen Herausgeber Rudolf Augstein wegen Landesverrats leitete (Spiegelaffäre). Er ermittelte außerdem in der Guillaume-Affäre, die zum Rücktritt von Bundeskanzler Willy Brandt führte, dem Diebstahl einer Rakete in Fürstenfeldbruck und weiteren Spionagefällen.
1969 fasste Buback in einem aufsehenerregenden Fall nach monatelanger, zunächst hoffnungslos erscheinender Suche die beiden Soldatenmörder von Lebach. Buback war schon vor seiner Amtszeit als Generalbundesanwalt für die Fahndungen nach führenden RAF-Terroristen der ersten Generation verantwortlich. Er gehörte keiner politischen Partei an und galt als
hervorragender Jurist.

Lembach Wikipedia:

Bundesweites Medieninteresse erlangte Lebach im Jahre 1969 durch den sogenannten Soldatenmord von Lebach. Am 20. Januar drangen zwei bewaffnete Männer in das Munitionsdepot der Bundeswehr ein, töteten vier der fünf diensthabenden Wachsoldaten und verletzten den fünften schwer. Dieses
offensichtlich gewordene Defizit in der Sicherung einer Militäreinrichtung schockierte Bundeswehr und Öffentlichkeit schwer. Konservative Kreise sahen darin einen Anschlag aus den Reihen der Außerparlamentarischen Opposition.

Eine der größten Fahndungsaktionen deutscher Nachkriegsgeschichte brachte eine viel simplere Geschichte ans Tageslicht: Drei junge Männer wollten durch Erpressung Geld beschaffen, um sich damit abzusetzen. Das Urteil vom 7. August 1970 nach einer Gerichtsverhandlung, die zuweilen als Schauprozess
bezeichnet wurde und den öffentlichen Ruf nach der Todesstrafe laut werden ließ, lautete auf zwei Mal lebenslänglich sowie sechs Jahre Haft für den dritten Beteiligten wegen Beihilfe zum Mord.

Nachträgliche politische Bedeutung wurde dem Fall Lebach dadurch zuteil, dass ein 1972 vom ZDF produziertes Dokumentarspiel zum Thema durch das Bundesverfassungsgericht im Lebach-Urteil ein Sendeverbot erhielt. Diese Produktion wurde bis zum heutigen Tage nicht ausgestrahlt. Eine 1996 von
Sat.1 (Leo Kirch - guter Freund von Altkanzler Kohl) hergestellte Sendung wurde am 13. Januar 2005 zum ersten Mal ausgestrahlt.

Einer der Drahtzieher der Attentate vom 11. März 2004 in Madrid verbrachte einige Zeit in der Landeswohnsiedlung in Lebach.

Infomaterial zu unveröffentlichten Dokumentation "TV-Tabus - abgedreht, doch nie gezeigt"

http://www.medienmaerkte.de/artikel/free/021002_giftschrank.html


Anmerkung:

Diejenigen, die die wahren Hintergründe der RAF erfragen werden als Sympathisanten verteufelt. Aber Terrorismus und Verbrechen können nur dadurch vermieden werden, wenn die wahren Hintergründe der Tat aufgeklärt werden. Die Aufarbeitung der RAF zeigt aber immer wieder, dass der BND doch
auf irgendeine Art in die RAF involviert war - sei es bei der Beschaffung der Waffen und auch der Bomben, bis hin zu der aufgegriffenen Damen mit der Mordwaffe.

Dagegen scheint der kollektive Selbstmord und die Erkenntnisse aus der jüngsten Recherche des Spiegels ein Hinweis auf eine unkonventionelle Beendigung der Erpressbarkeit der BRD. Die Hintergründe der RAF - Befreiung von faschistischen Strömungen in unseren Regierungskreisen - wurde nie diskutiert und nach deren Selbstmord gingen die politischen Geschäfte wie gewohnt weiter.

Wir sollten uns immer daran erinnern, dass auch von 1950 bis 1990 Operation GLADIO nachweislich am Leben war und nach der Aufdeckung angeblich aufgelöst wurde. Stellt sich nur die Frage wie löse ich von heute auf morgen eine internationale Gruppe von ca. 15.000 Mann auf.



Informationen zu
Hanns Martin Schleyer war ein deutscher NS-Funktionär und nach 1945 Manager und Wirtschaftsfunktionär. Er war von 1973 bis 1977 deutscher Arbeitgeberpräsident und Vorsitzender des BDI.

Nach Mitgliedschaft in der Hitler-Jugend ab 1931 wurde er am 1. Juli 1933 Mitglied der SS (Nr. 227.014). Während des Studiums engagierte er sich in der NS-Studentenbewegung und fand im Heidelberger Studentenführer und späteren Gauleiter Gustav Adolf Scheel einen ersten wichtigen Mentor. Schleyer wurde Funktionär in der nationalsozialistischen Studentenschaft. Er trat am 1. Mai 1937 in die NSDAP ein (Nr. 5.056.527)

Im Juli 1941 übernahm Schleyer die Leitung des Studentenwerks der Universität in Prag. Am 1. April 1943 trat er als Sachbearbeiter in den Zentralverband der Industrie für Böhmen und Mähren ein. Der Verband war unter anderem für die ?Arisierung? der tschechischen Wirtschaft und die Beschaffung von Zwangsarbeitern für das Deutsche Reich zuständig.

Anfang Mai 1945, bei oder kurz vor Ausbruch des tschechischen Aufstandes, verließ Schleyer Prag und floh zu seinen Eltern nach Konstanz. Hier wurde er am 18. Juli 1945 vom französischen Militär verhaftet und kam in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Aufgrund seines SS-Rangs als Untersturmführer blieb er drei Jahre lang in Baden interniert. Am 24. April 1948 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Im Entnazifizierungsverfahren wurde er zunächst als Minderbelasteter eingestuft. Hiergegen legte Schleyer Widerspruch ein, im Revisionsverfahren wurde er im Dezember 1948 als Mitläufer eingestuft.
Am 1. März 1949 begann er seine Tätigkeit als Referent bei der Industrie- und Handelskammer Baden-Baden.

Kommentare:

  1. Woher stammt die Information dass die in Singen verhaftete Frau eine BND Mitarbeiterin war? Es handelt sich um Verena Becker, einen BND zusammenhang finde ich nicht

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  2. Das sagte Buback jun. auf dem Symposium in Stuttgart. Es wurde im TV live übertragen.

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