Donnerstag, 1. Mai 2008

Der Kombilohn für Mütter oder die Neue Emanzipation

Ursula von der Leyern zwischen Bertelsmann-Stiftung und INSM

Am 12. November 1918 erhielten die Frauen durch den Rat der Volksbeauftragten das aktive und passive Wahlrecht. Emanzipation ist heute noch der Schlachtruf, der Frauen mobilisiert, sie stellt hohe Anforderungen an die Frauen, die viele nur schwer erfüllen können.


Foto v. r. l.: Liz Mohn (Bertelsmann-Stiftung), Familienministerin U.v.d.Leyen, Prof. Dr. Hüther (INSM)


Die Traumwelt der Emanzipation sieht so aus:

Geliebte
Ehefrau
Mutter
Geldverdiener
Hausfrau
Nachhilfe
Freundin
Kulturkonsumentin
Sportkanone
Fotomodel
Viele schöne Sendungen wie GZSZ beschreiben die perfekte Emanzipation bis zum Exzess und geben ein Bild vor, das kaum noch zu erfüllen ist. Die Emanzipation wird einer neu Definition unterzogen, wie die Soziale Marktwirtschaft. Der Druck auf die heutigen Frauen ist immens gewachsen. Wo früher noch ein Einkommen zum Leben reichte und das zweite Einkommen den Luxus steigerte, sind die heutigen Frauen dem Druck ausgesetzt immer mehr zu verdienen, um das Auskommen der Familie zu sichern.

Unter diesem Aspekt hat die Emanzipation vollkommen versagt, denn die Frauen sind jetzt nicht mehr der Willkür ihrer Männer ausgeliefert, sondern ein Druck- und Ausbeutungsmittel der Wirtschaft geworden.

Emanzipation ist nur noch Instrument der Wirtschaft

Die hohe Motivation der Emanzipation hat sich die Wirtschaft schon früh zu Nutzen gemacht. Heute bekommt sie zwei Arbeitskräfte aus einer Familie zum Preis von einer, bei steigenden Gewinnforderungen. Wirtschaftsminister Glose brachte die naive Haltung der Bundesregierung im April 2008 auf den Punkt als er meinte, „die Wirtschaft brauche mehr arbeitende Mütter, das würde mehr Geld in die Familien bringen und den Konsum ankurbeln“ – mit Blick auf das Wirtschaftswachstum.

Das hoch gehaltene Wohl der Kinder bei staatlich garantierten Krippenplätzen und Ganztagesschulen ist also nur ein Nebenprodukt des staatlichen Lakaiendienstes an der Wirtschaft. In dieser Angelegenheit ist wieder einmal die Wirtschaft der alleinige Nutznießer, des staatlich verordneten Konsums an Dienstleistungen und stellt eine Privatisierung des Inneren Marktes dar. Die Verfechterin der Neuen Familien Politik, Ursula von der Leyen (CDU) läßt sich in dieser Angelegenheit gerne von INSM Kurator Prof. Dr. Michael Hüther, beraten. Es sind deutliche Parallelen zur Frühverrentung in der 1980er unter Kohl zu erkennen, der damit die Unternehmerschaft von der sozialen Verantwortung an die Alten entband und der Rentenkasse aufbürdete, die heute leer ist.

Kombillohn für Mütter

Jeder Kinderbetreuungsplatz wird aus Steuergelder mit ca. 800 Euro im Monat bezuschusst, sogar die privaten Anbieter – also eine Art KOMBILOHN für Mütter. Woher aber die Einnahmen für die hohen Steuerausgaben wieder in die Staatskassen fließen sollen, konnte uns Ursaula v. d. Leyen bis jetzt noch nicht schlüssig beantworten. Bei den heute stetig sinkenden Löhnen bei längerer Arbeitszeit, werden wohl die Lohnsteuereinnahmen nicht in dem Maße wachsen, wie es der Regierung durch die Lobbyisten der INSM vorgerechnet worden ist.

Die Mütter müssen also zur Arbeit damit der Konsum bzw. die Binnenwirtschaft wieder angekurbelt wird, als kleiner Nebeneffekt werden wir in den nächsten Statistiken dann erkennen, dass auch höhere Beiträge in die Renten- und Krankenversicherungen eingezahlt werden. Dass aber diese Frauen durch ihre Beiträge auch einen höheren Rentenanspruch erwerben wird ignoriert, weil diese Generation später mit einer Einheitsrente unter dem Existenzminimum abgespeist wird. Hier hat unsere Regierung wieder einmal eine Milchmädchenrechnung für die EMANZEN aufgemacht, der sie gerne glauben und bereitwillig folgen.

Der Bärendienst von Ursula v. d. Leyern ist nicht an die Kinder, die Familien und an die Mütter gerichtet, sondern an die Wirtschaft, die jetzt bald noch mehr Arbeitswillige bekommt, die sich dem Lohndumping unterwerfen.

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