Donnerstag, 29. Mai 2008

Kraftfutter-Subventionen für unsere Milchbauern

Ernährungskrise als Gewinn für die Nahrungsmittelindustrie


Der Aufstand der Bauern, wegen eines Desaster, das sie sich selber zuschreiben müssen. Sie beklagen sich über die zu niedrigen Milchpreise, weil sie damit Ihre Produktionskosten nicht mehr decken können.

4000 Liter kommen zusammen, wenn 80 Milchkühe zwei Tage lang gemolken werden. Aber für diesen Milchberg muß der Bauer einiges an Kapital aufwenden, das er über die Milchproduktion nicht generieren kann.

Die Milchwirtschaft ist das Melkvieh der Chemischen Industrie und ein ausbaufähiger Markt zur Sicherungsübereignung von Grund und Boden an die Hochfinanz.

Anders wie in früheren Zeit, muss heute Kraftfutter verfüttert werden, das der Bauer teuer zukaufen muss, anstatt die eigenen Wiesen zu Heu zu verarbeiten. Ein Geniestreich der Chemieindustrie, denn dieses Kraftfutter verringert natürlich den Verdienst der Milchbauern erheblich obwohl angeblich ein höherer Milchkonsum prognostiziert wird, denn letztendlich wird die höhere Milchproduktion mit sinkenden Preisen honoriert. Wer sich in diesem Kreislauf verschlungen hat, wird zum Sklaven des Kapitals.

Ebenso erhalten die Kälber nicht mehr die Muttermilch, sondern auch hier wurde dem modernem Bauer eingeredet, dass es besser ist, diese Milch zuverkaufen und stattdessen teures Kälberfutter zu verwenden. Ein Kapital-Mehraufwand, der niemals im Verkaufspreis enthalten sein wird und auf die Kosten der Bauernschläue geht.

Falsche Ernährung macht krank


Beim Menschen ist schon längst bekannt, dass schlechte Ernährung krank macht - dies soll aber beim Vieh nicht gelten.

Milchagrarwirte müssen mit teueren Medikamenten und übermäßiger medizinischer Versorgung ihr Nutzvieh auf den Beinen halten, weil sie sonst die massive chemische Beanspruchung des Organismus und die hohe Milchproduktion nicht lange durchhalten würden.

Bauern als Protestler der Hochfinanz


Sie sind deshalb schon lange die Sklaven der Hochfinanz, die sich heute sogar auch noch als Aufständler administrieren lassen. Sie fordern einfach mehr Alimentierung für ihre teuren Zulieferer aus Pharma- und Chemieindustrie.

Unsere Milchbauern bevorzugen hochgezüchtete Kühe, mit hohem Milchertrag, die anfällig für sämtliche Krankheiten sind.

Wie blinde Sklaven folgen sie dem Lockruf ihrer Heilsbringer aus der Industrie und versorgen ihre Mitbürger mit minderwertiger Milch zu hohen Preisen.


Würden also unsere Bauern sich darauf zurück besinnen, wie Milchvieh richtig gefüttert und gehalten wird, hätten die Kühe ein besseres und gesünderes Leben mit dem kleinen Nebeneffekt für den Endverbraucher - qualitativ hochwertiger Milch.

Für die Silagen stehen den Bauernhöfen Produktionsmaschinen im Wert von einigen Hunderttausend Euros in den Scheunen zur Verfügung, die den gentechnisch verseuchten Mais bearbeiten, der in Meter hohen Silos vergärt, für die angeblich bessere Verträglichkeit unseres Milchviehs. Solch eine Milchqualität ist einfach nicht zu einem höheren Preis an den Mann/Frau zu bringen - da kaufe ich lieber BIO-Milch.

Die Zivilisationskrankheiten der hochgezüchteten Kühen würden sind automatisch verringern und die hohen "Produktionskosten" durch Kraftfutter und teures gentechnisch verändertes Saatgut müsste ebenfalls nicht mehr aufgewendet werden müssen.

Deshalb mein Appell an alle Milchbauern:

WEG von der
CHEMISCHEN AGRARWIRTSCHAFT!


1 Kommentar:

  1. Typisch BAUERN:

    Typisch Bauern! Erst kaufen sie teure und krankheitsanfällige Kühe, füttern diese mit teurem Kraftfutter für mehr Milch und stellen hinterher fest, dass der Milchpreis für diese Misswirtschaft nicht ausreicht.

    In ihrer Geldgier haben sich die Bauern der Argarchemie vollkommen ausgeliefert und machen jetzt den Verbraucher dafür verantwortlich.

    Ich kaufe nur Biomilch, die kosten zwar auch mehr, aber dafür habe ich QUALITÄT.

    Ginge es aber nach unseren Milchbauern, müßte ich für schlecht Qualität mehr bezahlen als für gute.

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