Montag, 15. September 2008

Landtagswahlen Bayern 2008

Marktplatzrede von Beckstein
bietet eine Einblick in die Seele der CSU Bayern 2008



Wieder stellt sich die AMIGO-Partei CSU zur demokratischen Wahl in Bayern. Die Bayern sind ein sehr geduldiges Volk mit ihren Politikern. Sie verzeihen ihnen jeden Betrug und bezeichnen ihn schmeichelhaft als "Hund", wenn er sich persönlich bereichert.

Alleine Franz Josef Strauß genießt heute noch ein derartig hohes Ansehen in Bayern, obwohl er sich seine "grandiosen" Geschäfte hat fürstlich bezahlen lassen.

Das bayrische Wahlvolk ist aber verblendeter wie der übrige Rest aus Deutschlands mit Ausnnahme von Baden-Württemberg. In diesen beiden Ländern wird man mit einem Stimmenzwang zu CSU bzw. CDU geboren und es schlimmer SPD oder gar die Linke zu wählen, als die NPD.

Geliebte AMIGOS




Die Königsmörderin

PAULI, die für den Sturz Stoibers verantwortlich sein soll, hat ihr Bauernopfer angenommen und hievte Huber und Beckstein auf den Königssessel. Damit denen die Hinterhältigkeit nicht angeheftet werden konnte, musste Pauli sämtlichen Beschimpfungen des bayrischen Volkes hinnehmen.

Denn mal ehrlich: Pauli hätte niemals ohne Einflußreiche Hilfe einen derartigen Wirbel veranstalten können. Doch das Schicksal Paulis ist bezeichnend für die CSU, denn wäre sie ein Mann gewesen, wäre Sie heute KÖNIG IN BAYERN.

Bayrische Starrsinnigkeit

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Noch verfügt Bayern über eine solide Substanz des Mittelstandes, der aber jetzt schon angenagt wird. Denn die Globalisierung (Entlassungen und Niedriglöhne) macht sich mittlerweile auch in Bayern bemerkbar.

Das Geschäft mit der bayrischen Landesbank





Diese Thema wird von den Medien geschmäht und von den Bayern verdrängt, aber es ist das Beispiel, dass in Bayern die Uhren nicht wirklich anders sticken. Mit der bayrischen Landesbank will das Gespann "Huber -Beckstein" hier ihren großen Vorbildern in nichts nachstehen. Vermutlich wurden 4.3 Milliarden Euro mit der Landesbank verzockt, die der Steuerzahler jetzt aufbringen muss.

Im zehnköpfigen Verwaltungsrat der bayrischen Landesbank ist die CSU praktisch unter sich. Hier sitzen neben Huber auch der Sparkassenpräsident und frühere Kitzinger CSU-Landrat Siegfried Naser sowie Kreisparkassenpräsident und Dachauer CSU-Landrat Hansjörg Christmann; dazu kommen Innenminister Joachim Herrmann, Wichaftsministerin Emilia Müller, Staatssekretär Jürgen Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger und der Ministerialdirektor Klaus Weigert.

Huber verschwieg gekonnt die hohen Defizite der Bank und gleicht diese mit Bundesmitteln aus, damit er die Bank günstig weiter verkauft kann. Das war freilich kein Geschäft für den bayrisch Steuerzahler aer für den Käufer, und denjenigen der der Landesbank das das schlechte Geschäft mit den amerikanischen Finanzanleihen vermittelte.

50PULS für die CSU und Linke mit 15%?

Die CSU will jetzt auf den Starrsinn der Bayern zählen und hofft, dass der landesweite Trend aus Trotz bei den Landtagswahlen in Bayern zum Tragen kommt.

In einer Online-Umfrage "Der Welt" vom 15.09.08 steht die CSU aber mit nur 27% der Stimmen da, als zweite Macht käme nach dieser Umfrage die LINKE und die FDP mit 15 %. Diese Umfrage ist zwar nicht nur für Bayern zugänglich, sondern spiegelt einen bundesweiten Trend, der den christlichen "Demokraten" doch Angst und Schrecken einjagen wird.

In Bayern dagegen beruhigt die "Christliche Soziale Union" ihr Stimmvieh mit Aussicht auf Lockerung des Rauchsverbotes und einer eventuellen Aussicht auf die Pendlerpauschale.

Für solche Augenwischereien sind die Bayern mehr als offen, denn das Obrigkeitsdenken liegt ihnen im Blut. Das Rauchverbot wird nur für die diesjährigen Wiesen (Oktoberfest) gelockert und wird ab 2009 wieder voll greifen. Die Pendlerpauschale wird nicht von der CSU, wenn dann durch das Bundesverfassunggericht gekippt. Doch die neue Pendlerpauschale wird so aufgeteilt, dass die Summe der jetzt ausgeschütteten Pendlerpauschale an alle gehen wird.

Das trifft wieder mal diejenigen, die die weitesten Wege habe, aber zur Minderheit der Wählerschaft zählen. Ein Kuhhandel, der die Bauerrnschleue am richtigen Schopf packt und die Wählergunst an die CSU bindet.

Die LINKE in Bayern

Die bayrische Landesregierung verstanden, die LINKEN an der Teilnahme von Kommunalwahen zu hindern, indem Unterschriften vorlegen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem vorbestimmten Ort abgegeben werden mussten. Das ist indirekte Einflußnahme in die Demokratie und sogar nicht königlich. Hätte nämlich die LINKE bereits flächendeckend an Kommunalwahlen teilnehmen könnten, müßte die CSU noch mehr Angst vor der "KOMMUNISTENMACHTEN" als sie es jetzt schon in den bayrischen Hinterzimmern hat.

Vereinbart ist vom Landesverband der CSU, die LINKEN im Wahlkampf nicht zu thematisieren, das würde den "Kommnisten doch noch zu einer Medialplattform in den Medien verhelfen, die ihr sonst die Regionalredaktionen in Bayern verwehren.

DIE LINKE muss in Bayern und Baden-Wüttemberg für jeden Pressebericht kämpfen oder am besten selber bezahlen, wo hingegen bei jedem Hühnerstallbesuch der CSU oder CDU gleich mehrtägige Berichte in den Regionalteilen zu bestaunen sind.

Diese Gleichschaltung der Medien hat nichts mehr mit objektivem Journalismus zu tun, sondern mit politischer, freiwilliger Selbstzensur, die weitaus gefährlicher für die Demokratie ist, als staatliche Zensur.

Bei einer staatlichen Zensur ist jedem Bürger bewußt, dass er von den Medien angelogen wird, bei einer freiwilligen Zensur, glaubt er der politischen Propaganda gutgläubig und beweint, dann hinterher seine eigenen Naivität. Das hatten wir schon einmal.

Mittelstand als finanzelle Standbein der CSU

Der bayrische Aufschwung basiert lediglich auf dem Gekungel von Einflußpersonen und dem finanziellen anzapfen der Mittelschicht durch öffentliche Gelder zum Ködern der Industrie, die wie in ganz Deutschland kein Interesse an gerechten Löhnen und Gehältern hat. Mittlerweile regt sich aber auch in Bayern Widerstand, weil einige des Mittelstandes jetzt zu denjenigen gehören, die sonst von der CSU als Schmarotzer beschimpft werden.

Bayern könnte sich den Respekt einer ganzen Nation verdienen,
wenn die Straußnachfolger
endlich in den Kreisverbänden verschwinden würden
und die unglückliche Konstellation der CDU-CSU-Bundestagsfraktion endlich der AMIGO-Geschichte Deutschlands angehören würde.

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