Montag, 20. Oktober 2008

Die Bank der Banken

Der Gott des Geldes

Woher hat die EZB und auch die FED ihr Geld? Diese Fragen stellen sich seit der Finanzkrise viele Bürger auf der ganzen Welt. Die Antwort ist:
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ).

Die "Bank für Internationalen Zahlungsausgleich" (BIZ), englisch: Bank for International Settlement, hat ihren Sitz in Basel/Schweiz und definiert sich selbst als "...eine internationale Organisation, die die internationale Zusammenarbeit im Währungs- und Finanzbereich fördert und Zentralbanken als Bank dient".

Die BIZ wurde 1930 gegründet und ist damit weltweit die älteste internationale Finanzorganisation.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich wurde am 17. Mai 1930 von den Zentralbanken Belgiens, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens sowie von zwei Gruppen privater Banken aus Japan und aus den Vereinigten Staaten errichtet. Ursprünglich sollte sie die Zahlungsfähigkeit Deutschlands im Zusammenhang mit den Reparationszahlungen sicherstellen. Bereits 1931 mit Einstellung der deutschen Reparationen auf Grund der Weltwirtschaftskrise entfiel diese Aufgabe weitgehend. Die deutschen Zahlungsschwierigkeiten hatten allerdings nur den letzten Anstoß zur Schaffung einer Organisation gegeben, die als „Bank der Zentralbanken“ die Zusammenarbeit zwischen diesen fördert und ihnen Möglichkeiten für neue Geschäfte eröffnet.

Zu den Organen der BIZ zählen die Generalversammlung der Mitgliedszentralbanken, der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung, die sich aus Mitgliedern der obersten Führungsebene der Bank zusammensetzt. Zu den aktuell 49 Mitgliedern der BIZ zählen unter anderem die Zentralbanken von Deutschland und den USA sowie die Europäische Zentralbank.

2001 sollen angeblich alle privaten Aktien zurückgekauft worden sein, doch die Teilhabe der FED an der BIZ zeugt davon, dass immer noch Privataktionäre sogar an der BIZ beteiligt sind.

Diese Bank gewährt also auch der EZB Kredite auf die Devisenreserven der EU-Staaten für Finanzspritzen, die wir jetzt vermehrt gesehen haben. Doch auch hier stellt sich die Frage woher hat diese BIZ wiederum das Geld und Bürgschaften für die gewährten Kredite.

Die Frage nach unserem Geld entpuppt sich wie eine russische Maruschka oder wie die Fragen nach dem Entstehen des Weltalls. Jede beantwortete Frage ergibt die nächste Frage.

"Woher kommt dann unser verdammtes Geld?"

Das verhält sich wohl so, wie eine Religion und das hören wir auch in den letzten Tagen immer wieder in den Medien. "Die Psychologie muss stimmen!" Solange die Menschen also an das Geldsystem glauben und es so am Leben erhalten, wird es sich unter den Händen der wenigen eingeweihten und prädestinierten Priester des Geldes wundersam vermehren und uns wie eine Geisel mit der Furcht vor der Hölle am Laufen halten.

Wir füttern also mit unserem Geldglauben einen Tempel der Weltherrschaft, der uns nach Belieben steuert und ausbeutet, enteignet und zu Kriegen aufhetzt. Hinter diesem Tempel sind aber einige wenige Nutznießer, die noch nicht enttarnt sind. Doch ist es unglaublich, wenn alle Geldströme in der BIZ zusammenlaufen und fast die ganze Welt in Form von Nationalbanken an der BIZ beteiligt sind, sollte die Finanzierung der Staatsschulden keine Probleme mehr aufwerden - denn die Gewinne wären allen Bürger sicher.

Doch offensichtlich ist es nicht so. Also wohin fließen die Gewinne aus der Geldwirtschaft wirklich, wenn sie nicht in den Kassen der Nationalbanken landen? Vermutlich doch in private Kanälen und uns wird nur weisgemacht, dass die Staaten an der BIZ beteiligt sind.

Für mich gibt es dafür keine andere Erklärung.



Greenspan mit BIZ wegen Goldpreismanipulationen angeklagt
Im Jahr 2001 war in den USA ein Verfahren gegen Greenspan und die BIZ wegen des Verdachts der Goldpreismanipulation anhängig, das ohne Konsequenzen für den Banker verlief.

GATA deckt Goldmanipulation auf

>>>Originalartikel

Die amerikanische Gruppierung GATA (‚Gold Anti-Trust Action Committee') reichte im Februar 2002 beim Distriktgericht in Boston eine Klage gegen das US-Schatzamt, die US-Notenbank und verschiedene Großbanken ein. Der Vorwurf: Die US-Regierung habe sich seit 1994 mit führenden Banken verschworen, den Goldpreis auf niedrigem Niveau stabil zu halten. Den Banken gehe es dabei um immense Profite, während die Regierung der ganzen Welt einen starken Dollar vorgaukeln könne, der längst nicht mehr existiere.

"Diese Manipulation scheint drei Ziele zu verfolgen", führt die Klageschrift weiter aus: "

  1. "Der Goldpreis darf nicht steigen, weil dies einem Warnzeichen für die Inflation der amerikanischen Währung gleichkäme.
  2. "Der Goldpreis darf nicht steigen, weil dies die internationale Schwäche des Dollars verraten würde.
  3. "Banken und andere Geldinstitute, die sich selbst mit niedrig verzinsten Goldanleihen finanzierten und deshalb über zuwenig Gold verfügen, sollen keine schweren Verluste erleiden. Das wird aber unweigerlich eintreten, wenn der Goldpreis ansteigt."

Gold wäre nämlich noch immer ein zuverlässiges Barometer für die Währungsinflation, würde man seinen Preis nicht künstlich drücken. Denn ein hoher Goldpreis deutet immer auf instabile Währungen hin. Wenn also die amerikanische Regierung den Goldpreis kontrollieren kann, argumentierten die GATA-Anwälte, so kann sie damit auch fälschlicherweise den Wert des Dollar kontrollieren. Gold ist und bleibt vorerst ein politisches Metall.


Die beklagten Großbanken hingegen machen bei dieser ‚Goldverschwörung' um des schnöden Mammons willen mit. Dabei läßt sich das komplizierte Spiel einfach erklären: Auf dem Papier leihen sich die Geldinstitute von den nationalen Zentralbanken Gold zu extrem niedrigen Zinssätzen (ca. 1%). Dieses geliehene Gold verkaufen sie anschließend auf dem offenen Markt. Der Erlös wird dann in Staatspapieren oder gar in hochspekulativen Derivatgeschäften investiert, weil dort am meisten Profit zu machen ist. Gemäß Wall Street-Analysten steckten die Großbanken Billionenbeträge ins unsichere Börsenkasino. Im Jahr 2003 besaß allein die Investmentbank ‚J. P. Morgan' 25 Billionen Dollar an Derivaten.

Geht alles gut, streichen die Banken Traumgewinne in Milliardenhöhe ein. Sollte indes die Börse zusammenbrechen oder auch nur schon der Goldpreis deutlich ansteigen, so würden Finanzinstitute wie ‚J. P. Morgan', die Gold für Milliardenbeträge geliehen haben, bald vor dem Bankrott stehen, warnen Experten. Sie könnten nämlich die Zinsen auf dem gestiegenen Goldpreis plötzlich nicht mehr bezahlen.

Die GATA-Klageschrift machte unter anderem geltend, daß in den Jahren zwischen 1998 und 2001 die Nachfrage für Gold deutlich größer war als die jährlichen Fördermengen, was automatisch zu einem höheren Goldpreis hätte führen müssen.

Doch das ist nicht geschehen. Der zu niedrige Goldpreis schwächt nicht zuletzt jene afrikanischen Nationen, wo Gold in großem Stil gefördert wird. Deshalb begründete GATA ihren Entschluß zur Klage mit "Schäden, die durch eine Manipulation des Goldmarktes entstanden sind".

Am 26. März 2002 wies das Gericht die Klage jedoch ab, weil die Kläger keinen persönlich erlittenen Schaden geltend machen könnten. Dank diesem Kunstgriff mußte das Gericht nicht zur hochbrisanten Beweisführung in der Klageschrift Stellung nehmen, deutete jedoch an, daß ein berechtigter Kläger - beispielsweise eine Goldmine - mit besseren Chancen rechnen könnte. Bedenkt man, wer die Beklagten waren, so spricht bereits diese Bemerkung für den Mut des Richters.

Die ELITE der Finanzwelt saß auf der Anklagebank

GATA klagte nämlich Politiker wie den ehemaligen US-Finanzminister Lawrence Summers und Ex-Präsident Bill Clinton ebenso an wie Alan Greenspan, Chef der amerikanischen Notenbank, und diverse Großbanken, darunter die ‚Bank für Internationalen Zahlungsausgleich' (BIZ), ‚J. P. Morgan', ‚Chase Manhattan', ‚Citigroup', ‚Goldman Sachs und die ‚Deutsche Bank AG'.

Das größte amerikanische Unternehmen im Goldeinzelhandel - ‚Blanchard and Co'. - nahm sich die Urteilsbegründung des Bostoner Gerichts zu Herzen und klagte ein Jahr später im Namen aller privaten Goldinvestoren gegen die Investmentbank ‚J. P. Morgan' und die größte kanadische Goldminengesellschaft ‚Barrick Gold Mining Corp'.

Der Vorwurf lautete erneut auf ungesetzliche Manipulation des Goldpreises. Seit 1987 habe das Kartell auf diese Weise einen unlauteren Profit von 42 Milliarden Dollar gemacht. Im selben Jahr übernahm Alan Greenspan übrigens das Steuer der ‚Federal Reserve', jenem privaten Bankenkonsortium, dem der amerikanische Dollar gehört.

Die beklagte ‚Barrick Gold Mining Corp.' verfügt ihrerseits über enge wirtschaftliche Bande mit dem Bush-Clan. ‚Barrick' spendete ansehnliche Summen für die politischen Wahlkämpfe der Bushs und holte Bush senior nach seiner Vertreibung aus dem Weißen Haus an Bord des Unternehmens.

Leider wurde die ‚Blanchard'-Klage in New Orleans, Mississippi, eingereicht - in jenem amerikanischen Bundesstaat, der laut US-Statistik die korruptesten Richter aufweist - obwohl man ehrlicherweise sagen muß, daß auch jedes andere amerikanische Gericht es kaum wagen würde, in ein solches Wespennest zu stechen.

Wie vorauszusehen war, schmetterte die Richterin in New Orleans am 3. September 2003 die Klage ab, "weil es der Klägerin nicht gelungen ist, ein Klagebegehren vorzutragen, dem hätte entsprochen werden können". Wenig später warnte Michael Bolser von GATA: "Wir stehen jetzt vor einer Situation, die Sir Eddie George, der Präsident der ‚Bank von England', als Abgrund bezeichnete. Er sprach nicht von einem vorübergehenden Abgrund; er sprach von der dauerhaften Wertzerstörung des amerikanischen Dollars."

Wege aus der Krise


Gerade zu anrüchig klingt der Artikel im Handelsblatt vom 19.10.08 "Wege aus der Krise: Von Roosevelt lernen". Darin wird Rossevelts Beschäftigungsprogramm als grundlegendes Management aus der Depression von 1929 - 1933 angepriesen. Ganz vergessen ist der Zweite Weltkrieg, der die ganze Welt sehr viel Geld kostete und mit Reparationsforderungen gegen Deutschland ausgeglichen wurden. Natürlich ist das ein unpopulärer Gedanke, aber der Zweite und auch der Erste Weltkrieg machten Finanztechniken den Weg frei, die Staaten zu entschulden. (Ich will hier Deutschland nicht von seinen politischen und menschlichenVerfehlung aus dem Dritten Reich freisprechen). Doch der Versailler Vertrag war ein Finanzierungsprojekt übernommen aus dem Ersten Weltkrieg für die ganze Welt. Die Wirtschaftskrise verschärfte sich 1933 auch, weil Deutschland seine Schulden aus diesem Vertrag nicht mehr nach kommen konnte. Nach dem zweiten Weltkrieg entstand die BIS, die heute als höchste Bank im Finanzsystem gilt und über der EZB und der FED steht - ist ist der Wächter unseres Geldsystem, um das die Politik heute mit so vielen Steuerschuldverschreibungen kämpft.

Der Faden der Finanzgeschichte ist ROT - BLUTROT. Angetrieben von der Gier der Banker, die niemals auf Zinsen und Rückzahlung verzichteten. Die Finanzwirtschaft unserer Zivilisation war schon immer der Motor für Krieg und die Ausbeutung.

Wir werden sehen, was die Finanzkrise dieses Mal bringt. Kriege und Verfolgung von vermeintlich Schuldigen oder tatsächlich eine psychologische Kur für alle Beteiligten wie im Lösungsszenario von Roosevelt aus dem Jahr 1933.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte