Freitag, 24. Oktober 2008

Jammern auf hohem Niveau

"Jammern auf hohem Niveau" - dieser Vorwurf wird immer den deutschen Bürgern gemacht, doch das Jammern der Wirtschaft bzw. der DAX-Unternehmen schlägt dies um Längen.



Daimler kündigt an, dass die AG statt 7 Milliarden Gewinn nur noch 6 Milliarden Gewinn erwartet (plusminus eine Milliarde spielt heute keine Rolle mehr) und der Kurs stürzt ins bodenlose. Despressionen machen sich breit und der verstecke Ruf nach dem Sozialstaat wird laut.

Entlassungen werden angekündigt, um schnellstens ein Rettungspaket aus der Regierung Merkel herauszupressen - damit die Gewinnerwartungen wieder in nie dagewesene Höhen katapultiert werden können.

VW toppt diese Meldungen noch und denkt laut darüber nach, ob 25.000 Leiharbeiter "entlassen" werden sollen - wenn man bei diesen Arbeitsverhältnissen überhaupt von Entlassungen sprechen kann. Sollten es dann "nur 15.000 Entlassungen" sein, werden wir überglücklich von den Medien betört.

Der Krieg des Geldes

Langsam kommt Lichts in Dunkel der Finanzwelt. Mit allem Druck, das das Kapital aufbringen kann, diktiert es den Regierungen ihren Willen auf - dem sich die Regierungen auch bereitwillig unterwerfen. Sarkzoy (franz. Präsident) hat bereits sein Wirtschaftsrettungspaket geschnürt, das die franz. Industrie vor "feindlichen Übernahmen" retten soll.

Die hohen Gewinne sollen unter allen Umständen verteidigt werden und zwar mit Staatsgelder - also Steuergeldern.. Die Soldaten in diesem Krieg sind die kleinen Steuerzahler, die immer mehr Abgaben von ihren kleiner werdenden Gehältern- und Löhnen zahlen müssen. Der Soziale Staat zur Sozialisierung der Verluste ist von Merkel und auch Schröder ausgerufen worden. Das nennt sich wohn "Neue Soziale Marktwirtschaft" - zum Wohle des Kapitalismus, der sich über die Demokratie stellte.

Gleichzeitig wird so der Druck erhöht die Zinsen zu senken, damit die Bürger noch mehr Kredite also Zinsen produzieren und so noch mehr zum Zinsvieh der Hochfinanz werden.

Der Ruf nach dem Staat ist angebracht - aber nicht nach dem Staat, den Merkel uns weiß machen will. Sie entdeckt die Soziale Marktwirtschaft als neue Soziale Marktwirtschaft zum Auffüllen der Gewinnkassen der Investmentbanker.

Jedes Hilfspaket der Regierung für die Wirtschaft wird den Bürger nicht helfen, nur den Investoren bzw. der Hochfinanz. Die INSM (Initiative Neue Sozaiale Makrtwirtschaft) redet jetzt schon von einer Agenda 2020 und einem wichtigen Wirtschaftsrettungspaket zur Sicherung der Beschäftigten.

Doch alle "Rettungsaktionen" der letzten Regierungen waren nur Schenkungserklärungen an die Monopolkapitalisten und versuchten immer höher werdene Steuerlasten.

Genauso verhält es sich im Rentenwesen. Durch die propagierte eigenverantwortliche Zusatzrente - die Riesterrente - erhielten die Versicherer kostenlos Steuergelder für weiter Spekulationen - die Steuergelder fehlen jetzt in den Rentenkassen und uns wird erklärt, die Renten sind wegen der Demographischen Entwicklung nicht mehr sicher - es muss noch mehr privatisiert und gekürzt werden.

Diese Thesen unterstützt die INSM mit Studien von Ihren Kuratoren und Berateren wie Raffelhüschen und Hüther, die in den Medien als unabhängige Professoren auftreten. Das gleiche gilt für das "geniale" Steuermodell des ausgedienten Bundesrichter Kirchhoff, der ebenfalls zum Dunstkreis dieser seltsamen Arbeitergeber Initiative gehört und deshalb schon als nicht ernstzunehmene Person angesehen werden muss.

Wer sagt Merkel was sie zu tun hat?



Wir müssen aufhören, den uns präsentierten Spezialisten in unserer öffentlich rechtlichen Anstalten wie auch in den privaten Sendern zu glauben. Diese Sender sind nicht gewill uns über die tatsächlichen Gesinnungsgeber dieser Spezialisten aufzuklären. Es bleibt jedem einzelnen überlassen, sich über Hintergründe über diese Axiome zu beschaffen.

Doch mittlerweile ist dies PR-Propaganda der INSM ähnlichen Organisationen zu einer Staatsreligion angewachsen. Sämtliche Meinungen sind infiltiert. Es sollte uns aufhorchen lassen wenn ein Kurator einer Arbeitgeber Initiatve die Familienministerin Ursula v. d. Leyen berät und unsere Bundeskanzlerin gleich den Vorsitzenden des Fördervereins der INSM zum Spezialisten zum Verteilen der Finanzkrisen-Milliarden erklären will. Noch bedenklich ist, dass gerade dieser Mann, mit diesem Hintergrund im Vorstand der HRE und der DEPFA sitz und sogar Bundesbank-Chef war.

Uns wird hier ein Angstszenario vorgespielt, um noch mehr Staatsgelder zu privatsieren - offensichtlich unter den Augen der Regierungsverantwortlichen. Ob diese mit Absicht oder unter Gutemglauben geschieht muss jeder für sich selber entscheiden.

In jedem Falle müssen wir die Folgen tragen und das sollen wir mit allen Mittel der Kritik an unseren einseitig berichtenden Medien unterbinden - damit die Grundgesetz stehende Informationsfreiheit wieder gewährleistet ist.

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