Freitag, 17. Oktober 2008

Wer ist Schuld am Crash?

Eine Horrormeldung jagt die andere. Nach dem Crash kommt die Rezession, so der Tenor der Medien. Doch eines wird klar, wieder einmal ist es der Bürger, der als Alleinschuldiger aus diesem Szenario heraus kommt.

Seine Konsumzurückhaltung und der Unwille der Menschen zu mehr Kindern, hat diesen Crash erst möglich gemacht.

Doch die wahren Ursachen will keines der vorlauten Medien oder gar die Politik auch nur annähernd ansprechen. Die Gründe für dieses Endszenario liegen im System des Schuldgeldes, dem sich die ganze Welt verschrieben hat.

Merkel erklärt dem Bürger die Finanzkrise



Wer daran Schuld ist und dass Deutschland für die Schulden in den USA zum Teil bezahlen muss. Jetzt wissen wir, wohin unsere Milliarden fließen werden.

Die Finanzwelt ist global organisiert und versorgt ganze Nationen mit Geld, das eigentlich noch gar nicht existiert und trotzdem zahlen sie Kredite an alle aus.

2003 war schon klar, dass die USA eine Rezession schlittern wird und die Zinsen erreichen ein Niveau von nur noch 1 %. Offensichtlich hatte hier die Politik die Finanzwelt motiviert jedem Amerikaner den Traum vom eigenen Haus und den unendlichen Konsum durch neue, hohe und billige Kredite zu ermöglichen - so konnte die Rezession fürs erste vermieden werden. Neues Geld kam in Umlauf über die Rückzahlung wollte man sich erst später kümmern.

Geld verschwindet nicht - Es ist ein Schuldgeldversprechen



Nach dem der amerikanische Konsument so hoch verschuldet war und ist, kreierten die Banken ein neues Sicherheitenmodell mit diesen Schuldverschreibungen, von denen schon bei Abschluss klar war, dass sie nie zurückbezahlt werden können - eine Disflation. Mit dieser Idee finanzierte sich nun die ganze Welt um sich vor der drohenden Rezession zu schützen. Doch auch dieser Effekt verpuffte, wie bei einem Spieler der mit absoluter Siegessicherheit einen Kredit vor dem Casinobesuch aufnimmt.



Sein Kredit ist aber nicht weg, verbrannt, verpufft wie die Medien immer das Geld aus der Finanzkrise beschreiben, sondern der neue Besitzer des Geldes ist das Casino, das sich daran erfreut. Der Spieler hat nun aber das Problem, dass er sein Schuldversprechen erfüllen muss und zwar gegenüber der Bank, die aber gleichzeitig den Gewinn des Casinos wieder anlegt und Zinsen erwirtschaften muss. Kann der Spieler seine Schulden nicht bezahlen, übernimmt es die Allgemeinheit - das war schon immer so. Ein imaginärer Schutzmechanismus des Kapitals.

Deutschland ist bald Schuldenfrei


Ein Werbespot des Bundesfinanzministerium, der Korrektur bedürftig war.


So war die Idee eines neuen Zertifkates oder anderer handelbarer imaginärer Produkte geboren. Sie mischten den Spielerkredit mit dem Kredit des Casinos, als Schuldhinterlegung für neue Kredite, damit die Zinsen für den Casinobesitzer bezahlt werden konnten.

So entstand eine immer größter Berg von Schuldverschreibungen, die zwar neues Geld als Schuldverschreibung in die Wirtschaft brachten, aber niemals zurückbezahlt wurden.

Der Druck von neuen Geld wurde immer größter bis heute. Jetzt springen sogar ganze Nationen ein und verschulden sich auf Grund imaginärer Einnahmen von Steuern, die sie bereits schon für ihre jetzigen Staatsschulden hinterlegt haben.

Das wird den Geldkreislauf noch für einige Zeit aufrecht erhalten. Aber was kommt nach den gigantischen Schulden auf ganze Nationen? Eine Zinssenkung? Das wird aber auch nicht lange greifen, denn schon der jetzige Schuldenberg der Nationen verursacht hohe Steuerbelastungen. Die neuen Paket werden noch höhere Steuerforderungen an den Bürger stellen.

Warum soll also ein Bürger nochmals einen, wenn auch billigen Kredit, aufnehmen, wenn er sich sicher ist, dass er wegen der Niedriglohnpolitik ihn eh nicht zurück bezahlen kann?

Das Ende der Disflationsphase

Der Geldfluss stopp und wir kommen in die gefürchtete Rezession oder Deflation.

2006 veröffentlichte ich schon:
Das Problem liegt darin, dass der Markt übersättigt ist und jeder Deutsche maximal ein Auto steuern kann, das gilt für PCs, TV-Geräte, Telefone etc.

Hier könnte auch von einer Disflation gesprochen werden. Es bahnt sich ein spannendes Spektakel an. Die Industrie wandert in Billiglohnländer ab und vernichtet damit die eigenen, umkämpften Hochlohnmärkte. Gleichzeitig überflutet sie diese Märkte mit immer mehr billigen Produkten. Das bringt am Anfang noch Gewinne, da erst das Privatkapital der Bevölkerung vollständig aufgebraucht werden muß, um traumatisierende Wirkung auf die Wirtschaft haben zu können.

In unserer Wirtschaft sind nur noch Aktionskünstler am Werk, die blind Jahresentscheidungen treffen, anstatt über längere Zeiträume zu denken.

So wird auch dieses Kapital in Zukunft unter den Einfluss von Einzelnen gelangen, was natürlich die Position der arbeitenden Bevölkerung nicht verbessern wird, ganz zu Schweigen von den Auswirkungen auf unser Staatsgebilde.
In der Disflationsphase greift der Staat immer mehr in die Währung und damit in den Banksektor ein. Er vergibt neues Geld durch Kredite, damit der Geldfluss, die Wirtschaft, am Laufen gehalten werden kann. Das manifestiert jetzt die deutsche Regierung sogar im Gesetz durch das Bankenstabilisierunggesetz und einer Finanz-Geld-Verfassung für die EU oder gar Weltweit.

Deregulierungsmaßnahmen wie Beschäftigungsprogramm und Notstandgesetze sind schon lange auf den Weg gebracht, die für mehr Geldfluss und neues Geld sorgen sollen. Diese Phase haben wir bereits 2000 mit der Agenda 2010 und den darauf folgenden Programmen bereits durchlaufen. Der letzte Exzess wird sein, dass der Staat immer mehr die Niedriglöhner mit neuem Geld, also Schulden, unterstützen wird. In der heutigen Situation ist es aber nicht mehr absehbar, ob der Staat nicht auch noch dazu bereit ist, Arbeitslose kostenlos in die Wirtschaft als Arbeiter zu entsenden, wofür er noch mehr Schulden aufnehmen wird, um das System lange genug am Laufen zu halten.

Die Deflation

Aber all diese Mittel werden die Deflation oder Rezession nicht aufhalten können. Es kommt zur großen Depression. Da immer mehr Geld benötigt wird, das nicht einmal die Staaten durch neue Schulden kreieren können. So kommt es zur Überproduktion bei sinkender Nachfrage. Massenarbeitsloigkeit und folglich auch Hunger und Unruhen. Was erklärt, warum die Regierung unbedingt die Bundeswehr im Inneren sehen will. Für die nächste Phase will man vorbereitet sein.

(M3 Geldmenge: Geldmarktfontanteile, Schuldverschreibung mit 2 Jahre Laufzeit, Geldmarktpapiere und Wertpapiergeschäfte) Diese Werte werden seit dem 23. März 2006 nicht veröffentlicht, so die FED. Dieser Wert sein nicht aussage kräftig. Aber dieser Wert sagt eindeutig, wie viel Geld durch Kredite und vor allem Staatsanleihen im Umlauf ist. M1: Bargeld oder Sichteinlagen zur Kreditkartenbezahlung) -
WO IST ALSO ALL DIESES GELD?

Raus aus der Schuldenfalle mit einer Inflation

Früher hat dieser staatliche Kniff noch funktioniert, als die Staaten für sich selber entscheiden konnten und jeder eine eigene Währung hatte. Heute im Zeitalter der Globalisierung und der EU ist dies aber als Alleingang nicht mehr möglich. Deutschland könnten sich durch eine Inflation nicht mehr alleine bereinigen, dazu ist heute die gesamte EU zuständig. Ein Unterfangen, das annehmen läßt, dass es zu einer nie dagewesenen Depression in der gesamten EU-Zone kommen wird.



Der Geldumlauf wird in unserer heutigen Zeit einfach durchbrochen. Die Gewinner des Kapital beschäftigen immer weniger Menschen, so findet kein Kapitalrückfluss mehr statt. Das Kapital findet Zuflucht in der imaginären Welt der Börse und erwirtschaftet dadurch Gewinne aus der Realwirtschaft.

Die Staaten bringen immer mehr Subventionsprogramm an den Start und bezahlen damit die Arbeitnehmer aus der Steuerkasse. So verschwindet immer Kapital im imaginären Kapitalmarkt ohne dass ein Rückfluss an die Bevölkerung stattfindet.

Auf diese Art verringert sich die tatsächlich fließende Geldmenge, obwohl M3 ständig wächst. Ein gewollter Effekt der Neoliberalen zur Volkswirtschaftsübername. Das war bis jetzt immer so bevor es zu einer Inflation kam. Nur heute ist es gefährlicher, weil es nicht mehr einzelne Staaten betreffen wird, sondern die ganze Welt - also ist der "Schwarze Freitag 1929" kein Vergleich für das jetzige Szenario.

Die momentan stattfindete Finanzkrise macht aber auch deutlich, dass die Staaten schon längst ihre Mittel zur Regulierung von Währungen und Wirtschaft in die privaten Hände von wenigen großen Weltbanken geben haben. Und zwar unter freiem Entschluss durch Gesetze. So vereinbarte z. B. die EU mit der EZB-Satzung, dass seit 1.1.1999 kein EU-Land mehr von der eigenen Nationalbank Geld leihen darf, sondern sich Geld ausschließlich auf dem Kapitalmarkt beschaffen muss. Das ermöglichte die Geschäfte eines privaten Staatsfinanzieres wie HRE. (Finanzkrise: Bürgschaft für STAATSFINANZIERER )

Diese einflussreichen Banken werden sich nach Kräften wehren und versuchen eine Inflation zu jetzigen Zeitpunkt zu verhindern. Eine Inflation kommt für die Hintermänner erst in Frage, wenn sämtliche wichtigen Kernindustrien und Rohstoffe als Sicherheit für Schulden bei Ihnen hinterlegt sind.

Denn es ist bestimmt jedem bekannt, dass nach jeder Inflation diejenigen als Gewinner hervorgegangen sind, die reale Werte auf sich vereinigen konnten - Gold spielte hier ein absolute Nebenrolle. Nur der Bürger, der auf imaginäres Geld baute, hat alles verloren und begann in Deutschland z. B. wieder mit 40 DM.

Nach der Inflation

Nach dieser jetzt anstehenden, letzten Inflation wird aber nichts mehr so sein, wie es einmal war. Eine Demokratie könnte erst gar nicht mehr aufgebaut werden, weil die realen Güter derartig ungleich über die ganze Welt verteilt sind und jedes autarke Unternehmen eines Einzelnen im Keim erstickt werden würde. Es bleibt also nur der Weg des Feudalismus. Folglich ist es auch uninteressant, hungrige Mäuler weiterhin zu ernähren, die keine Leistung erbringen können. Daraus erklärt sich, dass jetzt schon begonnen wird, die sozialen Strukturen hier in Deutschland und überall auf der Welt immer mehr zu zerschlagen und nach mehr Eigenverantwortung zu rufen. Das bringt einen Vorteil für die tatsächlichen Herren dieser Welt. Sie können anführen, dass soziale Anstrengungen einfach nicht funktionieren und die Bevölkerung wird "natürlich" reduziert.

Die Absicht der Politik

Unter Anbetracht der obigen Überlegungen, kann davon ausgangen werden, dass hinter der für uns konfus gewordenen Politik das System der Zerschlaung der sozialen Grundordnung der der Menschenrechte steht. Massen können nur vom Misserfolg der sozialen System überzeugt werden,w enn diese einfach aufhören zu funktionieren. Seit Kohl (CDU) ist jede Regierung bemüht Stolpersteine für die soziale Marktwirtschaft auszulegen. Es fing an mit der Entfremdung der Rentengelder und finden jetzt noch kein Ende durch Kombilohn und Bürgergeld, bis hin zur 100%igen Privatisierung des Gesundheits- und Rentenwesens. Klares Anzeichen dafür ist die Finanzkrise. Zur Stützung und Refinanzierung der sozialen Strukturen ist kein Geld da, sondern nur Milliarden für die Rettung des Finanzwesen, das uns absichtlich in den Volksruin treiben wird.

Zusammenbruch unvermeidbar

Ob wir diesen blutigen Niedergang unserer gesellschaftlichen Werte noch aufhalten können, kann ich nicht beurteilen. Klar ist aber, dass nach Ausbruch des Chaos nicht wieder die alten Herren die Zügel in die Hand nehmen dürfen. Wir dürfen dem Geschwätz der Globalisten und Geldherren nicht mehr trauen.

Wir müssen versuchen eine humane Weltgesellschaft aufzubauen, die sich abkehrt von der privaten Geldkreierung von Banken. Die Geldkreierung gehört den Völkern dieser Erde und nicht einigen wenigen Herren, die sich das Bankensystem über Genrationen aufbauten und die ganze Welt damit erpressen.

Wir müssen aufhören, Politiker zu glauben, die Hand in Hand mit diesen Oligarchen arbeiten und ganze Verfassungen nach deren Gutdünken umschreiben. Wir müssen uns dem Humanismus und der Demokratie verschreiben und dafür sorgen, dass diese höchsten Werte der Menschheit bedingungslos eingehalten werden.

Merkel wird ausgelacht - das Geheimnis der INSM



Unfreiwillig komisch wurde Angela Merkel als sie Tietmeyer als Experten im Bundestag vorschlug. Seine INSM-Mitgliedschaft bzw. Vorsitz blieb in den Medien unerwähnt, deshalb ist es umso wichtiger sich über die Bertelsmann-Stiftung und INSM zu informieren.

Die jetzige Mechanismen unserer Demokratie sind mittlerweile durch das Wirken falscher Politiker schon so geschwächt, dass sie nicht mehr einsetzbar sind. Ja, die Anzeichen stehen sogar so, dass die Demokratie gegen das eigenen Volk mittlerweile angewendet werden kann.

Die sogenannten Eliten sind schon wieder dabei das Volk vom Wissen abzuschneiden, damit sie sich als prädisteniert darstellen können, um nach einem Zusammenbruch wieder die Führung zu erlagen. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg kam die damalige "Elite" wieder an die Macht. Weissgewaschen mit "Persilscheinen" und im Gewand der Demokratie, die sich jetzt wieder gegen die Bürger kehrt, zum Schutze der Eliten.

Diesen Kreislauf gilt es beim nächsten Mal endgültig zu unterbrechen und Schutzmechanismen einzurichten, dass es niemals mehr so weit kommt. Dazu gehört Aufklärung und stetiger Wunsch nach Demokratie. In unseren Schulden wird diese aber nicht unterrichtet. Obrigkeitsglauben und Teamfähigkeit ohne Rückfragen stehen auf dem Lehrplan einen willigen und gehorsamen Volkes, das keine Fragen stellt. Frager werden diskreditiert, als Verschwörer oder gar Staatsfeinde dargestellt. Jede Kritik an System ist kommunistisch und inakzeptabel. Wir brauchen wieder selbständig denkende Menschen, die nicht einfach Erklärungen an Wahr hinnehmen obwohl sie irrational sind.

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