Samstag, 1. November 2008

Erbschaftssteuer soll bei 4 Milliarden bleiben

Neue Steuern braucht das Land! Ist dieser Ruf verhallt, geht es meist um die Erbschaftsteuer. Eine Steuer auf die bereits schon zigmal versteuerten Einkommen und Rücklagen der Bürger. Der Staat greif in seiner Verzweiflung immer tiefer in die Taschen der Bürger und am leichtesten geht das, wenn der Zubesteuerende bereits tot ist.

Die Totensteuer

Sparguthaben und Eigenheime sollen der Grundstock für die das Leben der Kinder sein, wenn die Eltern diese Erde verlassen. Die kärglichen Einkommen eines arbeitsreichen Lebens erbrachten em Staat schon genügend Lohnsteuer. Mit diesem versteuerten Geld muss für den täglichen Bedarf konumiert werden und auch mit 19 bzw. 7 % MwSt. Dazu kommen noch all die versteckten Steuern für Genußmittel, Heizstoffe und Auto.

In der NeuZeit wird von immer mehr Eigenverantwortung gesprochen, das heißt für den Bürger aus diesem bereits versteuerten Einkommen privaten Kranken-und Rentenversicherung müssen abgeschlossen werden, gleichzeitig steigen die Beiträge zu den Pflichtversicherungen bei geringeren Leistungen.

Die Bildung der Kinder wird zum Finanzakt. Nicht nur die Studiengebühren drücken die Haushaltskasse, sondern auch die Tagesschulen, die für viel Geld schlechtes Essen anbieten.

Wer also noch in "besseren" Zeiten eine steuerfreie Lebensversicherung abschloss kann davon ausgehen, dass spätestens nach seinem Tot der Staat kräftig zu greift, denn der Staat pocht auf seine 4 Milliarden Erbschaftssteuereinnahmen - komme was da wolle.

Im Gegenzug ist ihm für die Rettung der Banken nichts zu teuer. Einstellige Milliardenbeträge klingen in diesem Fall schon nahezu lächerlich.

Der Zehnte Teil ist nicht genug

In Zeiten der Feudalherrschaft gab es Bauernaufstände, weil der Besitzer seinen zehnten Teil einforderte. Heute in der viel gelobten Neuzeit sprechen wir schon von der Hälfte und das reicht unserem Staat immer noch nicht. Die Fürsten und Bischöfe erhoben damals den Zehnten Teil für Pacht und Schutz, mit dem gleichen Argument erhebt auch unser Staat all diese Steuern. Doch in Wahrheit ist alles für Zinsleistungen an andere Herren, die sie uns nicht nennen wollen.

Fürsten liehen ihre Armen für Geld aus, um ihre Zinsen und Schulden bei anderen bezahlen zu können. Ist dies heute anders?

Der Staat als Lehnsherr

Die radikale Besteuerung der Bürgern in jeder Lebenslage katapultiert uns ins dunkle Mittelalter zurück. Noch glauben wir sind freie Bürger in einer demokratischen Ordnung, doch die Steuerschrauben werden immer straffer angezogen, so dass der nächsten Generation gar nicht mehr die Möglichkeit gegeben ist, Sparguthaben zu erzeugen. Ein Leben von der Hand in den Mund ist politisch gewollt.

Bürger nicht mehr von der eigenen Substanz zehren können und in Notzeiten in eigenen Stückchen Land bewirtschaften können, sind willige und vor allem billige Arbeiter. Die Erbschaftssteuer ist in diesem Puzzle nur ein kleines, aber effektive Stück.

Parteien als Kongolmerat

Die Parteienlandschaft in Deutschland hat sich nur durch die Wiedervereinigung um eine Partei verändert - sonst hätten wir immer noch unsere 4 Parteien, die sich die Macht wohlwollend in Deutschland aufteilen. Die Grünen als ehemalige Hüter der Umwelt sind zur regierungsfähigen Partei aufgestiegen, indem sie ihre Prinzipien opferten und in den gleichen Tunnel tröten wie all die anderen alt eingesessenen Parteien auf.

In den Parteikassen haben sich mittlerweile Summen angehäuft, die niemals besteuert werden und jeder Spendenskandal wir in einem Untersuchtungsausschuss glatt gebügelt ohne jegliche Konsequenz.

Mit diesen Geldern können sie problemlos die Demokratie in Deutschland verhindern und halten die Mär von der 5%-Klausel im kollektiven Gedächtnis. Sie erlassen Gesetze, damit die Parteikassen sich stetig füllen.

Der Wählerstimmenpott

"Früher" gab es einmal 5 DM für jede abgegebene Stimme an die Partei. Da aber die Wahlbeteiligung immer weiter zurück ging, ließen sich die Parteien ganz schnell etwas einfallen, denn auf dieses Geld wollten sie einfach nicht verzichten. So erschufen sie einen Wahlpott, der davon ausgeht, dass alle Deutsche zum Wählen gehen und dieses Geld wurde gemäß der Stimmanteile verteilt. Deshalb kann kein einziger Bürger mehr irgend eine Partei abstrafen, indem er nicht zur Wahl geht.

Als jetzt aber die PDS bundesweit antrat und gleich 11 % erlangte, fehlte den Parteien Geld aus diesem Wählerpott und prompt kam nach der letzten Bundestagswahl schon die Forderung, diesen Wahlpott zu erhöhen - was bis jetzt noch nicht gelang, aber sie werden bestimmt noch einen Anlauf nehmen.

Mit diesem Konglomerat schufen sie sich ein politisches Monopol, das sie mit allen Mitteln halten wollen. Sie verweigern die Zusammenarbeit mit den Linken, die nun mal demokratisch gewählt sind. Das ist aktiver Widerstand gegen die Demokratie in Deutschland.

Undemokratisch für die Demokratie

In Hessen geht das sogar so weit, dass die Wahl von Ypsilanti von der CDU einfach boykottiert werden soll - ein unglaublicher Vorfall in einer Demokratie der zeigt, dass Demokratie für die CDU und FDP nur solange unterstützt wird, so lange sie an der Macht bleiben können. Zum Machterhalten sind auch antidemokratische Mittel mehr als Recht.

Die Erbschaftssteuer ist nur wieder mal ein Zankapfel für ein inszeniertes Theaterstück der "großen" Politik. Die Einnahmen der Erbschaftssteuer sollen gleich bleiben oder gar steigen, das bedeutet für den Bürger, dass er auf irgend eine Art dieses Geld aufbringen muss.


Kirchen ohne Erbschaftssteuer

Parteien, Kirchen und Stiftungen sind von dieser Steuer ausgenommen, doch gerade diese Organisationen häufen die meisten Gelder an und missbrauchen sie für ihren Macht erhalten.

Die Reichen gründen Stiftungen und deklarieren sie als gemeinnützig, damit keine Steuer anfallen und beschenken so die Enkel nicht nur mit Geld, sondern auch noch mit Einfluss - siehe Bertelsmannstiftung.

Parteien sollten nach mindesten 20 Jahren aufgelöst werden müssen, die Parteigelder gehören danach in einen Fond, aus dem sich neue Parteien gründen könne, denn wenn wir hier nicht unternehmen bekommen wir eine lahme Demokratie dominiert von Geld und Kapital, das auch Plutokratie genannt werden kann.

Mittlerweile sitzen nur noch die sogenannten Eliten in den Führungskadern unserer Demokratie und halten Wache, dass ihren Kasten kein Ungemacht droht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte