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Mittwoch, 31. Dezember 2008

Neujahrsansprache der Kanzlerin 2008/2009

Hallo,

ich erlaube mir, die Neujahrsansprache unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel für 2008/2009 mit kurzen Kommentaren auszuschmücken. Die Rede lädt dazu ein, denn 2009 geht es um viel. Es geht um den EU-Vertrag, die Bundestagswahl und vor allem um unser aller Leben nach dieser Krise. Die Politik hat einiges mit uns vor und redet ständig von einer Weltordnung.

Zur Neujahrsansprache unserer Bundeskanzlerin


Weiter unten finden Sie die Neujahrsansprache des österreichischen Bundespräsidenten, Dr. Heinz Fischer, der viel offener über 2009 spricht und andeutet, was wir bzw. die Österreicher zu erwarten haben.

>>>> Warnung vor "unpopulären" Maßnahmen


"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Jahreswechsel ist die Zeit, einmal Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Was war Ihnen in diesem Jahr wichtig? Ein lang gehegter Wunsch? Die Sorge um einen lieben Menschen? Die Geburt eines eigenen Kindes? Die berufliche Zukunft? Die Zeit für Familie und Freunde?

Oder sich einfach nur kurz bewusst zu machen, welch großes Glück es für uns ist, in Frieden und Sicherheit zu leben? Viele andere, zum Beispiel die Menschen im Nahen Osten, gäben viel dafür.

Also nicht jammern - anderen geht es viel schlechter! Oh - weiter im Thema.

Wir sehen das mit neuer Dramatik wieder in diesen Tagen. Ursache und Wirkung der gegenwärtigen Kämpfe dürfen nicht vergessen werden.

( Welche Kräfte? Welche Wirkung? ) - Es gibt also Kräfte, die Ursachen auslösen, damit es zu einem Krieg wie im GAZA-Streifen kommt?)

Der Terror der Hamas kann nicht akzeptiert werden. Aber vergessen dürfen wir auch nicht, dass es im Interesse der Menschen auf beiden Seiten keine vernünftige Alternative zu dem friedlichen Zusammenleben von Israelis und Palästinensern in zwei Staaten gibt.

Noch mal! Es gibt keine vernünftige Alternative des Friedens für beide Seiten? D. h. einer muss bis zum bitteren Ende besiegt werden?


Was immer die Bundesregierung dazu an Unterstützung geben kann, das wird sie tun.

Hier die Unterstützungszusagen unserer Kanzlerin vor der Knesset 2008:





Gemessen an den Sorgen der Opfer von Kriegen und Gewalt muten unsere Probleme in Deutschland vergleichsweise gering an. Dennoch ist das kein Grund, in unseren Anstrengungen für unser Land nachzulassen.

Vieles von dem, was 2008 wichtig war, bleibt es auch 2009. Das ist im eigenen Leben genauso wie in der Politik.

Deshalb steht für mich auch im kommenden Jahr an erster Stelle, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen. Gerade hier ist Deutschland in den vergangenen drei Jahren gut vorangekommen. Es gibt heute mehr Erwerbstätige als je zuvor.

Mehr Erwerbstätige gibt es schon, aber mehr Mini-, Kombi- und Niedriglohnjobs, doch so differenziert will die Statistik der Bundesregierung nicht unterscheiden.

Klarxtext zu den gestiegenen Zahlen der Erwerbstätigen kommt vom der Frankfurter Rundschau: (Original-Artikel)

Nur auf den ersten Blick darf der Beschäftigungsrekord von der Politik gefeiert werden. Noch nie waren in Deutschland im Durchschnitt eines Jahres mehr als 40 Millionen Menschen beschäftigt. Doch der zweite Blick verrät, dass der Erfolg auf zwei wackeligen Säulen ruht. Die wichtigste ist der längste Konjunkturaufschwung in Deutschland seit der Vereinigung. Je länger der Aufschwung, desto mehr Jobs werden geschaffen. Das ist die simple Wahrheit. Hat die Regierung viel für die Konjunktur getan? Mitnichten. Sie hat sich vor allem auf der brummenden Weltkonjunktur ausgeruht, die die zu exportlastige Wirtschaft angetrieben hat. Und da sie noch immer zögert, die Binnennachfrage massiv zu unterstützen, dürfte das Wunder schon rasch vorbei sein.

Die zweite Säule der hohen Beschäftigung sind die Reformen der Regierung Schröder. Sie haben zur Flexibilisierung beigetragen und vor allem in den Vorjahren viele, oft schlecht bezahlte Minijobs bis hin zu Ein-Euro-Jobs geschaffen, sowie das Heer der Leiharbeiter anschwellen lassen. Auch hier besteht die Gefahr, dass das Wunder rasch vorbei ist. Wenn mehr Flexibilität zu mehr Jobs im Aufschwung führt, wird sie logischer Weise auch mehr Arbeitslose im Abschwung zur Folge haben.

Ein echter Erfolg wäre ein neuer Spitzenwert bei den sozialversicherungspflichtigen Stellen, oder ein Rekord beim Arbeitsvolumen gewesen. Beides ist nicht der Fall. Die Reformen haben vor allem Arbeit umverteilt - von sicheren in unsichere Arbeitsverhältnisse.


Auch die Sozialversicherungen sind stabiler geworden und die Staatsfinanzen solider. Die Familien wurden gestärkt. Unsere Unternehmen sind wettbewerbsfähiger und unsere Schulen und Universitäten erfolgreicher.

Deutschland ist Integrationsland und wird für immer mehr Migrantinnen und Migranten Heimat.

Das alles sind gute Gründe für Zuversicht. Das alles sind Gründe, auf Deutschlands Kraft und Stärken zu vertrauen. Vertrauen auf das, was wir können, ist gerade jetzt wichtig.

Denn die weltweite Krise berührt auch Deutschland. Finanzielle Exzesse ohne soziales Verantwortungsbewusstsein, das Verlieren von Maß und Mitte mancher Banker und Manager - wahrlich nicht aller, aber mancher - das hat die Welt in diese Krise geführt. Die Welt hat über ihre Verhältnisse gelebt.

Nur wenn wir diese Ursachen benennen, können wir die Welt aus dieser Krise führen. Dazu brauchen wir klare Grundsätze: Der Staat ist der Hüter der wirtschaftlichen und sozialen Ordnung. Der Wettbewerb braucht Augenmaß und soziale Verantwortung. Das sind die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Sie gelten bei uns, aber das reicht nicht.

Diese Prinzipien müssen weltweit beachtet werden. Erst das wird die Welt aus dieser Krise führen. Die Welt ist dabei, diese Lektion zu lernen.

Will Merkel die Neue Weltordnung schreiben?


Und das ist die Chance, die in dieser Krise steckt, die Chance für internationale Regeln, die sich an den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft orientieren.

Ich werde nicht locker lassen, bis wir solche Regeln erreicht haben.

Also will sie unbedingt die Neue Weltordnung (NWO)!


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

diese Krise kann nur weltweit gelöst werden, aber natürlich leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu.

Die Bundesregierung handelt umfassend und entschlossen. Aber ich entscheide nicht danach, wer gerade am lautesten ruft.

Denn es ist Ihr Geld, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Geld der Steuerzahler, für das wir in der Politik Verantwortung tragen.

Das hat sie doch schon lange ausgegeben und jetzt will sie noch mehr. Das ist positive Motivation - damit wir mit den letzten Kröten auch noch bereit stehen.


Deshalb ist unser Maßstab für alle weiteren Entscheidungen so einfach wie eindeutig: Wir machen das, was Arbeitsplätze sichert und schafft, egal ob in kleinen oder in mittleren oder in großen Unternehmen. Arbeit für die Menschen - das ist der Maßstab unseres Handelns.

Das erzählt sie doch schon seit 2005 - und es gibt nur mehr Leiharbeiter, Minijober und Praktikanten.


Deshalb müssen wir zuallererst sicherstellen, dass unsere Betriebe Zugang zu den notwendigen Krediten haben. Der Staat muss hier einspringen, wenn die Banken ihre Aufgaben nicht erfüllen.

Oh - jetzt versteht ich. Pleitefirmen werden mit staatlichen Geldern am Leben erhalten - damit die Mitbewerber keine neuen Arbeitsplätze schaffen können.


Darüber hinaus werden wir zusätzliche Mittel in Zukunftsinvestitionen stecken. Wir werden Straßen und Schienen ausbauen, aber vor allem moderne Wege der Kommunikation, insbesondere auf dem Land.

Hatten wir das nicht schon einmal ? - aber das waren keine Straßen, sondern Autobahnen.


Wir investieren noch mehr in Schulen, Hochschulen und Universitäten.

Das ist doch leicht - bis jetzt gab es so gut wie keine Investitionen, sondern nur Studiengelder aus den Taschen der Studenten bzw. deren Eltern oder gleich von den Studenten als Kredit.


Das ist Politik für die nächste Generation. Und wir werden bei allem, was wir tun, nicht alte Fehler wiederholen und Wirtschaft und Umwelt gegeneinander ausspielen. Wirtschaft und Klimaschutz, Klimaschutz und Wirtschaft - das geht zusammen, wenn man es nur will. Und wir wollen es. Und wir wollen unseren Fachkräften in den Betrieben eine Brücke bauen, um die schwierige Zeit zu überwinden. Politische Unterstützung der Kurzarbeit und Qualifikation der Mitarbeiter werden verstärkt.

Und wo immer es im Blick auf die nächste Generation verantwortbar ist, werden wir alle, die Steuern und Abgaben zahlen, entlasten.

Das alles stärkt unser Land. Wir handeln schnell und wir denken dabei an die kommenden Generationen. Das ist der Geist, mit dem Deutschland das Jahr 2009 meistern wird.

Meine Devise ist: Wir wollen die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise nicht einfach überstehen. Wir wollen stärker aus ihr herausgehen, als wir hineingekommen sind. Das geht, das können wir gemeinsam schaffen!

Ich habe die wichtigsten Gruppen aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, den Banken, den Gewerkschaften, den Bundesländern und den Kommunen zusammengerufen und mit ihnen beraten. Ich habe dabei einen neuen Geist gespürt: Verantwortung für das Ganze. Verantwortung für unser Land.

In der Krise zeigt sich der Gemeinsinn. Dieser Gemeinsinn kann uns jetzt überall voranbringen. Mitte Januar werden wir entscheiden und dann schnell umsetzen.

Ich werde mich im nächsten Jahr regelmäßig mit allen Verantwortlichen treffen und überprüfen, wie wirksam die beschlossenen Maßnahmen sind. Dazu gehört für mich auch, die führenden Vertreter der Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag persönlich zu unterrichten.

Auch wenn das kommende Jahr ein Superwahljahr mit der Europawahl, mit mehreren Landtags- und Kommunalwahlen und der Bundestagswahl sein wird, so fühlen wir uns doch in weiten Teilen über die Grenzen der Parteien hinweg unserem Land verpflichtet. Das jedenfalls spüre ich in vielen Gesprächen.

Mit wem redet Angela Merkel?


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir Deutschen haben schon ganz andere Herausforderungen gemeistert, im kommenden Jahr werden wir uns daran erinnern.

Meint sie damit den I. und II WK? Daran bezahlen wir noch heute?


Wir haben das zerstörte Deutschland nach dem Krieg aufgebaut und fest in Europa verankert. 2009 feiern wir den 60. Geburtstag der Bundesrepublik und mit dem Grundgesetz die freiheitlichste und gerechteste Ordnung, die Deutschland je hatte.

Wir haben die Einheit in Freiheit erreicht. 2009 feiern wir den 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Vor 20 Jahren stand unser Land vor der Aufgabe, die Folgen der sozialistischen Planwirtschaft zu beseitigen. Auch wenn ohne Zweifel noch viel zu tun bleibt, so sind wir alles in allem doch ein gewaltiges Stück vorangekommen.

Und auch das gelang in einer gemeinschaftlichen Anstrengung. Ich kenne viele Menschen, die sich etwas zutrauen und anpacken, in Ost wie West.

Meint sie damit LIZ MOHN (Bertelsmann-Stiftung) und Frieda Springer?


Wir können uns viel zutrauen und gemeinsam noch mehr erreichen.

Ich bin überzeugt davon: Wenn sich auch im kommenden Jahr jeder an seiner Stelle für etwas einsetzt, das für ihn in diesem Land besonders liebens- oder lebenswert ist, dann wird es uns allen noch besser gehen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich wünsche Ihnen, dass Sie alles in allem mit Dankbarkeit auf das vergangene Jahr zurücksehen können. All denen, die in diesem Jahr mit Sorgen und mit Trauer leben mussten, wünsche ich Trost und Kraft, um den Beginn des neuen Jahres mit neuer Zuversicht begehen zu können.

Ich wünsche Ihnen allen ein erfülltes, ein glückliches und ein gesegnetes Jahr 2009."


TV-Neujahrsansprache 2008

Guten Abend,
meine sehr geehrten Damen und Herren!



Vor knapp 20 Stunden hat das Jahr 2008 begonnen.

Ich setze viele Hoffnungen in dieses Neue Jahr und wünsche mir, dass es für jeden Einzelnen von Ihnen und für unser ganzes Land ein gutes und friedliches Jahr wird; ein Jahr, in dem Sie Zeit für Ihre Familie, für Ihre Mitmenschen und für sich selbst haben.

Einer meiner Wünsche ist aber ein ganz spezieller:

Ich wünsche mir, dass wir der Tendenz, bei wichtigen Themen immer mehr schwarz/weiss zu malen und immer weniger zu einer differenzierten Betrachtung bereit zu sein, gemeinsam entgegenwirken.

Der frühere österreichische Bundeskanzler Dr. Fred Sinowatz hat einmal im Parlament von der Regierungsbank aus gesagt: es ist alles sehr kompliziert.

Er wurde für diesen Satz oft gescholten und sogar ausgelacht.

In Wahrheit hat er meiner Meinung nach etwas sehr Richtiges gesagt:

Die meisten Themen und Probleme auf unserer politischen und gesellschaftlichen Tagesordnung sind tatsächlich sehr komplex und nicht nach einem simplen Schwarz-Weiss- Schema zu beantworten. Darauf sollten wir Bedacht nehmen.


Liebe Österreicherinnen und Österreicher!

Ich denke, wir können außer Streit stellen, dass sich unser Land auch im Jahr 2007 insgesamt gut entwickelt hat.

Die Arbeitslosigkeit ist gesunken, unsere Wirtschaft und vor allem die Exporte sind dank gemeinsamer Anstrengungen eindrucksvoll gewachsen, und auf dieser Basis konnten auch im Bereich der sozialen Sicherheit wichtige Maßnahmen in Angriff genommen werden.

Allerdings kann ich auch kritische Stimmen nicht überhören, wenn ich mit den Menschen in unserem Land spreche.

So findet es zum Beispiel wenig Verständnis, wenn sich die Regierungsparteien bei manchen Themen gegenseitig öffentlich Vorhaltungen machen, anstatt an einem Strang zu ziehen;

oder wenn zwei Fünftel aller Gesetze, die im Jahr 2007 beschlossen wurden, erst in den letzten drei Sitzungstagen im Dezember auf der Tagesordnung des Nationalrates standen und daher unter großem Zeitdruck verhandelt wurden. Das kann der Qualität der Gesetze nicht förderlich sein.

Es wäre wichtig, daraus entsprechende Schlussfolgerungen zu ziehen. Und vor allem sollten wir versuchen, verstärkt das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen und über das, was uns trennt, in sachlicher Weise zu diskutieren.

Das gilt auch für das Thema Europa:

Für manche in unserem Land ist der neue europäische Reformvertrag, der von allen 27 Mitgliedstaaten der EU gemeinsam ausgearbeitet wurde, eine Bedrohung für unsere Souveränität und die Wurzel zahlreicher Übel.

Andere wieder sehen in diesem Vertrag fast so etwas wie eine Wunderdroge zur Lösung der europäischen Probleme.

Also auch hier die Gefahr einer schwarz/weiss Betrachtung.


Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Dieser Reformvertrag enthält durchaus vernünftige Zielsetzungen. Er hat insbesondere das Ziel, die Union weniger schwerfällig zu machen, die Position Europas im weltweiten Wettbewerb zu stärken, und einen gemeinsamen Grundrechtskatalog in Kraft zu setzen.

Er wird die Souveränität der einzelnen Mitgliedsstaaten der EU nicht beseitigen, und unsere Neutralität wird im Jahr 2010 die gleiche sein, wie sie es z.B. im Jahr 2005 war.

Wir sollten diesen EU-Vertrag aber auch nicht als Patentrezept zur Lösung aller europäischen Probleme betrachten.

Er ist ein Kompromiss zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in den Erfahrungen Eingang gefunden haben, die auf dem Gebiet der Europäischen Zusammenarbeit in den letzten Jahren gemacht wurden, und der die künftige Zusammenarbeit erleichtern soll.


Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Wo unser Land in einigen Jahren stehen wird, hängt letzten Endes davon ab, was wir im Neuen Jahr und in den nachfolgenden Jahren zustande bringen, und wie wir unsere gemeinsamen Aufgaben bewältigen.

  • Wir haben z.B. die Aufgabe, Rückenwind für Wissenschaft und Forschung zu schaffen, bzw. zu verstärken und für unsere Jugend das beste Bildungssystem zu organisieren.
  • Wir müssen das Potential der weiblichen Hälfte unserer Bevölkerung im Sinne realer Gleichberechtigung voll zur Geltung bringen.
  • Wir müssen bemüht sein, die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft weiter zu steigern, aber gleichzeitig den wirtschaftlichen Ertrag gerecht zu verteilen, denn die Bedachtnahme auf soziale Gerechtigkeit ist eine entscheidende Vorraussetzung für die Qualität und Stabilität unserer Gesellschaft.
  • Und auch unsere ökologische Verantwortung darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben.

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Das Bemühen um Fairness und um eine entsprechende politische Kultur wird uns bei der Erfüllung dieser und anderer Aufgaben helfen.

Apropos Fairness: Ich wünsche uns auch eine spannende Fußballeuropameisterschaft, die gut für den Sport und gut für Österreich ist.

Ihnen und Ihren Angehörigen darf ich nochmals ein gutes und friedliches Jahr 2008 wünschen und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Dienstag, 30. Dezember 2008

GAZA/Israel: Wechselseitige Luftangriffe - 750 Ziele bombardiert

Nicht einmal die Wahl Barack Obamas schaffte fast 6000 News-Einträge bei Google, doch die Eskalation im Gazastreifen vom 27.12.08 bringt es locker auf diese Anzahl.

"Die Welt" schreibt von "wechselseitigen Luftangriffe"
. Mit dieser "Begrifflichkeit" mag sie im weitesten Sinne auch richtig liegen, doch ich persönlich unterscheide immer noch massiv zwischen Luftangriffe durch Bombenabwürfen und selbstgebastelten Kassamraketen der Hamas.

Noch skurriler war der Aufklärungsbericht in der ARD gleich nach der Tagesschau am 29.12.08. Er einmal wurde der Zuschauer mit einem Rückblick auf die letzten 10 Tage im Gazastreifen eingestimmt. Dabei versäumte die ARD mitzuteilen, dass Israel schon mit einer Blockade parallel zur Präsidentschaftswahl am 05.11.08 im Gaza-Streifen begonnen hatte. Viel Menschen sind sich nicht bewußt, dass Israel eine riesige Mauer um den Gazastreifen baute und noch weiter baut. Die Menschen sind dort abhängig vom Gutwillen der Israelis. Sie entscheiden über Hunger oder einen vollen Bauch im Gazastreifen.

Also wurden die Palästinenser schon seit dem 04.11.08 an der Hungerleine gehalten - zu einer neutralen Berichterstattung würde das meiner Meinung nach auch gehören. Doch hier versagen unsere Medien politisch korrekt. Nur vereinzelt gab es einen zeitgemäßen Bericht, der aber die Massen nicht erreichte.

Auch wird einführend davon berichtet, dass der Iran die Hamas mit Waffen beliefert und später im Bericht wird ausführlich gezeigt, wie die Hamas ihre Raketen selber bastelt und mit Reinigungsmaterialen anrührt.

Auch die Schmuggeltunnel werden gezeigt. Zwar wird nicht verschwiegen, dass durch diese Tunnel sich die Bevölkerung ernährt, weil Israel den Gazastreifen oft von Hilfslieferungen abschirmt, doch vorrangig sind diese Tunnel gemäß ARD zum Waffenschmuggel gedacht.

Gaza-Streifen ist nur 15 km breit und 40 km lang, aber 750 Ziele bombardiert

Auf diesem Gebiet bombardierte gemäß"Die Welt" die israelische Luftwaffe sagenhafte 750 Ziele. Unsere Nachrichten sagen: Es seien immer nur Hamas-Ziele anvisiert worden. Jeder kann glauben was er will. Auf jeden Fall sind seit Beginn der Luftangriffe fast 500 Menschen getötet worden, darunter viele Kinder.

Am 3. Januar 2008 titelte "Die Welt" mit "Die Islamisten jubeln über den Einmarsch der Israelis" und bringen darüber zum Ausdruck, dass mit den vielen Toten der Einfluß der Hamas zurückgegangen sei. Hier wird wohl die Taktik der Israelis klar. Je mehr unschuldige Menschen im Gaza-Streifen sterben, desto mehr kommt die Hamas in Verruf. Eine moralisch verwerfliche Einstellung, aus meiner Sicht.

Ariel Scharon fragte sich einmal öffentlich: "Kann der Gaza-Streifen übernommen werden?" Nach diesen Angriffen und der israelischen Erklärung "bis zum bitteren Ende" scheint Scharons Frage entlich mit JA beantwortet werden können.

Der GAZA-Streifen ist Israel schon immer ein Dorn im Auge gewesen, denn es will uneingeschränkten Zugang zum Meer. Scharon schwebt eine friedliche Lösung der zwei Staaten vor. ISRAEL als bewaffnetet Großmacht im Nahen-Osten und Palästina als entwaffnetes Nebenland und mit demokratischer Führung unter der Kontrolle der UN bzw. den USA. Scharon und G. W. Bush haben Hand in Hand zusammengearbeitet.

Scharon hatte die Siedlungspolitik als politische Grundlage für Angriffe genutzt
. Durch die Enteignung der Palästinenser schuf er eine Eskalationsgrundlage, die nach Belieben für Angriffe gegen die Palästinenser unter Rechtfertigung der Welt genutzt werden kann. Diese Strategie ging auch an Weihnachten 2008 wieder einmal auf. Die Weltöffentlichkeit erfuhr nur den Hamasbomben gegen Israel und die vorangegangene Blockade des Gazastreifens wurde in den Weltmedien nebensächlich behandelt oder gar verbummbelt. CNN berichtet gestern sogar, dass von den fast 400 Toten im Gazastreifen tatsächlich "nur" 25 % Zivilisten seinen.

Dieser Artikel ist leider nicht mehr online - aber ich habe ihn archiviert:

Humanitäre Lage im Gazastreifen
Uno sieht Gazabevölkerung am Rande des Abgrunds

Die humanitäre Lage im Gazastreifen hat sich dramatisch verschlechtert. Seit fast zwei Wochen gelangen fast keine Hilfsgüter mehr in das von Israel abgeriegelte Gebiet. Dort sind über eine Million Menschen auf Hife angewiesen. Die Generalkommissarin der UN-Hilfsorganisation UNRWA, Karen AbuZayd, warnt vor einer ''Katastrophe''.

Ein Konvoi in über zwei Wochen

Nach einer knapp fünf Monate langen Waffenruhe war am 4. November eine neue Welle der Gewalt ausgebrochen. Israel hatte als Reaktion auf den anhaltenden Raketenbeschuss die Grenzübergänge zum Gazastreifen geschlossen. (Gab es hier irgendwelche Meldungen? AH- am 4.11. während der US-Wahl!)

Seitdem durfte nur ein einziger Konvoi aus 33 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern die Grenze passieren, und dass erst nach internationalen Protesten.

''Am Rand des Abgrundes''

Nach Einschätzumg der Leiterin des UN-Hilfsprogrammes, AbuZayd, sind die Zustände im Gazastreifen so schlimm wie seit acht Jahren nicht mehr. ''Sie bringen uns wieder an den Rand des Abgrundes, aber bisher haben sie es nie soweit kommen lassen, dass wir uns darüber sorgen, ob wir morgen noch Lebensmittel haben oder nicht''. Es fehle vor allem an Grundnahrungsmitteln. In vielen Gebieten gibt es nur noch wenige Stunden am Tag Strom, die Gasvorräte sind erschöpft. Das UN-Hilfsorganisation UNRWA versorgt rund 820.00 Menschen mit Lebensmitteln, das Nahrungsmittelprogramm der Vereinten Nationen versorgt weitere 200.000 mit Hilfen. Insgesamt leben im Gazastreifen rund 1,5 Millionen Menschen.

Protest von Journalisten

Über die tatsächliche Lage vor Ort lässt sich zur Zeit schwer berichten, seit knapp zwei Wochen dürfen Journalisten nicht mehr die Grenzübergänge von Israel in den Gazastreifen passieren. Bereits gestern hatten mehrere Vorsitzende und Chefredakteure internationaler Medienorganisationen gegen das von Israel verhängte Einreiseverbot protestiert.

Quelle: tagesschau.de

Meldung vom 25. Dezember 2008

Die libanesische Armee hat an der Grenze zu Israel sieben scharfgestellte Raketen entdeckt und rechtzeitig entschärft. Die Raketen vom Typ Katyuscha seien auf den Norden Israels ausgerichtet und mit einem Zeitzünder versehen worden, heißt es aus Sicherheitskreisen. Bisher ist unklar, wer die Raketen nahe den Grenzorten Naqoura und Teir Harfa positioniert hat. Das Gebiet wird von UN-Friedenstruppen und der libanesischen Armee kontrolliert. Die militante Hisbollah verfügt über ein großes Arsenal von Raketen, hat diese aber seit dem Krieg 2006 kaum gegen Israel eingesetzt.

Informieren Sie sich und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:


Israel setzte Phosphorbomben gegen Palästinenser ein

Für viele Medien, darunter die britische Times, ist klar: Israels Armee setzt Phosphorbomben im Krieg gegen die Hamas ein. Nach der Genfer Waffenkonvention von 1980 sind diese nur noch zur Vernebelung oder Beleuchtung erlaubt. Verboten ist dagegen ihr Einsatz als Brandwaffe gegen die Zivilbevölkerung. Sie verursachen beim Hautkontakt Verbrennungen bis auf die Knochen, die Dämpfe sind hochgiftig.

Israel versucht sich mit dem Internationalen Recht herausstehlen, dass besagt, dass derartige Waffen nicht gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt werden würfen. Also ist daraus zu schließen, dass es gegen Kombatanten (Kämpfer, Soldaten) eingesetzt werden darf. So viel zu den Feinheiten unserer Gesetze, die je nach Belieben gedehnt werden können.

Otfried Nassauer, Direktor des Berliner Instituts für Transatlantische Sicherheit (BITS), hält es jedoch für "hochwahrscheinlich", dass Israel weißen Phosphor verwendet. Schließlich habe die Armee solche Granaten bereits im Libanon-Krieg 2006 eingesetzt.

Quellen:
baz.online
fr-online

Freitag, 26. Dezember 2008

Liste der Madoff-Geschädigten

Die Milliardenbetrügereien des New Yorker Wall-Street-Brokers Bernard Madoff haben viele Stiftungen getroffen. Unter den Opfern Madoffs finden sich auffallend viele wohltätige jüdische Organisationen in den USA. Das hängt offenbar mit dem Vorgehen des Milliarden-Jongleurs zusammen. Madoff hatte sich vor allem in der jüdischen Gemeinde New Yorks einen Namen als Investment-Berater und selbst als großzügiger Spender gemacht - und vielen seiner einflussreichen Freunde geraten, ihr Geld in seiner Firma zu investieren. Viele Stifter von wohltätigen Organisationen verbanden daraufhin offenbar ihre Spende gutgläubig mit dem Hinweis, das Geld gewinnbringend bei Madoff anzulegen.

Liste laut Süddeutsche-Zeitung:
  • Das North Shore-Long Island Jewish Health System hat 5,7 Millionen Dollar verloren.
  • Die Yeshiva University, eine jüdische Hochschule in New York, hatte zwischen 100 und 125 Millionen Dollar bei Madoff angelegt.
  • Hadassah, eine jüdische Frauenorganisation, hat 90 Millionen Dollar eingebüßt.
  • Die Picower Foundation, deren Vermögen auf knapp eine Milliarde Dollar geschätzt wurde, hatte bereits vor einer Woche ihre Arbeit einstellen müssen.
  • Die Stiftung des Immobilienunternehmers Mort Zuckerman hat 30 Millionen Dollar verloren, ein Zehntel ihres Vermögens.
  • Die New York University, die größte Privatuni Amerikas, hat 24 Millionen Dollar eingebüßt.
  • Die renommierte Tufts University hat 20 Millionen Dollar verloren.
  • Die New York Law School drei Millionen.
  • Die Stiftung des Friedensnobelpreisträgers und Holocaust-Überlebenden Elie Wiesel ist in Existenznot gebracht. Sie hatte 15,2 Millionen Dollar von Madoff verwalten lassen.

Bericht von Schall-und-Rauch
Der Madoff-Skandal ist ein Betrug, aber anders als wir denken

Hier handelt es sich möglicherweise nicht nur um einen Betrug durch ein Pyramidensystem, sondern auch um einen „normalen“ Verlust durch Fehlspekulation, der als kriminelle Handlung kaschiert wird, damit der Steuerzahler und die Versicherungen den Verlust tragen. Handelt es sich hier nicht nur um Finanzbetrug, sondern auch um Versicherungsbetrug, ganz clever eingefädelt?

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Bankenpleiten: Chronologie der Finanzkrise bis 2008

UPDATES: Siehe unten


2007: Die USA stecken ca. 900 Mrd. US-Dollar in das schon damals angeschlagene Finanzsystem.

Bei Bradford & Bingley, der achtgrößten Bank Großbritanniens, springt der Steuerzahler für Hypotheken und Kredite in Höhe von 63 Milliarden Euro ein. Die Spareinlagen und das Filialnetz werden für rund 770 Millionen Euro vom spanischen Bankenriesen Santander übernommen. Es geht um 2,7 Millionen Kunden mit Einlagen von 25 Milliarden Euro.

Doch die Finanzkrise nahm ihren Lauf schon 2003 mit der Vergabe der jetzt "faulen Kredite" an die eigenen Bürger. Mit diesem Schuldgeld verschaffte sich die USA das Wirtschaftswachstum der letzten Jahre und verkaufte das Risiko in die ganze Welt. Zusätzlich senkte die FED den Leitzinssatz, so daß billiges Geld anderswo für höhere Zinsen angelegt werden konnte. Die EZB machte bei diesem Spiel willig und gehorsam mit. Ein weiterer Schub für das Schuldgeldsystem, kam durch die Währungsschwankungen in der interantionalen Geldverschiebung. Mit dem Zerfall des Dollars zum Euro bauten sich somit weitere Defizite für amerikanische Banken auf, die jetzt die Steuerzahler auf der ganzen Welt für Amerika aufbringen müssen, denn auch mit den staatlichen Hilfen in Europa bezüglich der Finanzkrise bezahlt die ganze Welt wieder einmal Amerikas Renten. Hinzu kommt die aggressive Dollarleitwährungspolitik der USA, die sogar noch militärisch durch Europa unterstützt wird bzw. durch europ. Steuergelder .... So können jetzt sämtliche Länder in Sippenhaft der Hochfinanz genommen werden und die Lobbyisten konzertieren die politischen Entscheidungen zur Refinanzierung der USA.

Das globale Finanzsystem muss gestü(r)tzt werden



Die Folgen der FED-Finanzpolitik zeigten sich mit dem Bankensterben in 2007, doch zu vor war hatte sie sich schon durch die Immobilienkrise in Amerika angekündigt. Ob die Politik so unschuldig ist, wie sie momentan tut, muss noch geklärt werden. In den USA werden immer mehr Stimmen laut, dass die US-Regierung die Banken zur Vergabe von Krediten ohne Sicherheiten drängte und Greenspan musste nicht fürchten, dass sein Treiben durch Gesetze eingeschränkt würde. Parallelen zur Finanzkrise in Russland 1998 sind unverkennbar. Durch die Globalisierung des Finanzmarktes kann jedes Land oder die ganze Welt in die Knie gezwungen werden.

13. Dezember 2007:
Die Pleite der SachsenLB ist abgewendet, der Kaufpreis von 328 Millionen Euro, den die Landesbank Baden-Württemberg zahlen muss und mögliche Gesamtrisiken in Höhe von 17,5 Milliarden Euro sind abgesichert.

22. Januar 2008:
West LB wird vor der Pleite gerettet. Die Eigentümer (Länder und Kommunen) hatten beschlossen, der angeschlagenen Landesbank mit bis zu zwei Mrd. Euro Stuergeldern unter die Arme zu greifen.

Februar 2008:
England verstaatlicht die Hypothekenbank Northern Rock.

3. August 2008:
IBK ginge pleite, wenn nicht der Steuerzahler und die KFW mit ca. 11 Mrd. Euro eingesprungen wären.


6. September 2008:
In einer dramatischen Rettungsaktion bereitet sich die Regierung Bush jetzt mehreren Zeitungen zufolge darauf vor, die riesigen Finanzinstitute Freddie Mac und Fannie Mae komplett zu übernehmen. So soll ein Kollaps des Kreditmarkts verhindert werden.

19. September 2008:
Die US-Regierung weicht von ihrem Kurs ab und rettet den kurz vor der Pleite stehenden US-Versicherer AIG. Wie die US-Notenbank Fed in der Nacht auf heute, Mittwoch, bekannt gab, wird dem zweitgrößten Versicherungskonzern der Welt ein Kredit über 85 Mrd. Dollar gewährt - im Gegenzug übernimmt der Staat etwa 80 Prozent der Anteile des Unternehmens.

15. September 2008:
Die Investmentbank Lehman Brothers hat Konkurs angemeldet. Die ebenfalls angeschlagene Merrill Lynch wird an die Bank of Amerika für 50 Mrd. US-Dollar in Aktien verkauft. (613 Mrd. US-Dollar Schulden).

Ein Konsortium von zehn grossen Instituten hat am Wochenende 70 Milliarden Dollar bereitgestellt, um die Folgen zu entschärfen. Das Geld soll teilnehmenden Banken zugute kommen, die in einen Liquiditätsengpass kommen. Jedes der Geldinstitut hat 7 Milliarden beigesteuert, weitere Banken können sich dem Konsortium anschliessen. Bis jetzt dabei sind UBS, Credit Suisse, Barclays, Deutsche Bank, Morgan Stanley, JP Morgan Chase, Goldman Sachs, Merrill Lynch, Citibank und die Bank of America.

18. Septeberm 2008:
Die angeschlagene britische HBOS-Bank hat sich mit der Lloyds TSB auf eine Notfusion geeinigt. Der Kaufpreis beträgt umgerechnet 15,4 Milliarden Euro.

Nach 70 und 50 Milliarden Dollar in den vergangenen drei Tagen pumpt die US-Notenbank Fed weitere 300 Milliarden Dollar in die Finanzmärkte.

19. September 2008:
Die US-Regierung legt dem Kongress einen Rettungsplan für den Finanzsektor vor. Mit 700 Milliarden Dollar soll der Staat angeschlagenen Banken faule Kredite abkaufen.

23. September 2008:
Goldman Sachs und Morgan Stanley gaben ihren Sonderstatus freiwillig ab. Von der US-Notenbank Fed ließen sich die Institute zu herkömmlichen Bankenholdings ernennen.

26. September 2008:
Die Geschäftsbank Washington Mutual geht pleite. Es ist der größte Bankenbankrott in der Geschichte des Landes. JPMorgan Chase kauft Teile des Geldinstituts für 1,9 Milliarden Dollar.

28. September 2008:

Die Regierungen der Niederlande, Belgiens und Luxemburgs retten den Finanzkonzern Fortis. Für insgesamt 11,2 Milliarden Euro übernehmen sie jeweils 49 Prozent an den Fortis- Aktivitäten in ihren Ländern.

29. September 2008:
Bundesregierung und Bankenbranche springen dem Münchner Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) mit Krediten und Bürgschaften von insgesamt 35 Milliarden Euro bei.

In Großbritannien wird die Hypothekenbank Bradford & Bingley verstaatlicht. Der Steuerzahler steht für Hypotheken und Kredite in Höhe von 63 Milliarden Euro gerade. Die Spareinlagen und das Filialnetz werden für rund 770 Millionen Euro vom spanischen Bankenriesen Santander übernommen. Es geht um 2,7 Millionen Kunden mit Einlagen von 25 Milliarden Euro.

Island übernimmt die drittgrößte Bank Glitnir. Der Staat bekommt 75 Prozent der Anteile für umgerechnet 600 Millionen Euro.

US-Bank Wachovia geht an den US-Finanzkonzern Citigroup.

US-Bank Morgan Stanley verschafft sich eine Kapitalspritze in Milliardenhöhe und holt den japanischen Finanzkonzern Mitsubishi UFJ als neuen Grossaktionär an Bord.

30. September 2008:
Belgien, Frankreich und Luxemburg greifen dem Immobilienfinanzierer Dexia mit einer Kapitalerhöhung von 6,4 Milliarden Euro unter die Arme. Die irische Regierung beschließt unbegrenzte Garantien für Einlagen in großen Banken des Landes.

Bayern LB braucht womöglich 1 Mrd. Euro Finanzspritze. Bisher hat die BayernLB Ausfallrisiken aus der Finanzmarktkrise in Höhe von 4,9 Mrd. Euro genannt. Dazu kommen aus der Lehman-Pleite aktuell weitere Risiken, die der BayernLB-Sprecher auf rund 300 Mio. Euro bezifferte.

1. Oktober 2008:
Die EU-Kommission schlägt strengere Regeln für Banken vor. Sie sollen sich unter anderem stärker gegen Risiken absichern. Die französische Finanzministerin Christine Lagarde bringt einen EU- Notfonds zur Rettung von Banken ins Gespräch. Die Idee wird in Berlin prompt abgeschmettert.

Das US-Militär stationiert eine aktive reguläre Armee-Kampfeinheit auf Dauer im Innern der Vereinigten Staaten. Sie soll für Notfälle bereit stehen, unter anderem zur Bekämpfung ziviler Unruhen.

2. Oktober 2008:
Auch Griechenland spricht eine unbegrenzte Garantie für Bankeinlagen aus.

3. Oktober 2008:
Großbritannien erhöht die Garantie-Obergrenze für Bankeinlagen von 35 000 auf 50 000 Pfund (64 200 Euro). Es war befürchtet worden, dass angesichts der unbegrenzten Bürgschaften in Irland Kunden massiv ihre Einlagen von britischen in irische Banken verlagern. Die Niederlande übernehmen den niederländischen Teil von Fortis für 16,8 Milliarden Euro komplett.

4. Oktober 2008:
Die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Deutschlands,Großbritanniens und Italiens beraten bei einem Sondergipfel in Paris über die Finanzmarktkrise.

Hypo Real Estate (HRE) Finanzhilfe von 35 Mrd. (8,5 Mrd. Banken, 26,5 Mrd. Bund) reichen nicht aus, die Banken ziehen ihr Angebot zurück. Es wird erwartet, dass mindestens 50 Mrd. Euro notwendig sind. D. h. aber auch, dass die Bürgschaft der Steuerzahler verloren gehen wird.

5. Oktober 2008:
Die Bundesregierung der BRD spricht eine Garantie für alle Spareinlagen in der BRD aus. Die Spareinlagen werden auf ca. 1 Billion Euro geschätzt. So soll Panik vermieden werden, damit die Sparer ihr Einlagen bei den Banken lassen. Das ist aber lediglich eine Absichtserklärung ohne gesetzlichen Rückhalt.

Bundeswehreinsatz im Inneren soll genehmigt werden. Eine entsprechende Änderung des Artikel 35 GG wird angekündigt. Offensichtlich hat die Bundesregierung jetzt eine Lücke gefunden, so dass das Bundesverfassungsgericht das Gesetz nicht mehr ablehnen kann!

6. Oktober 2008:
Der DAX sackte in den ersten Handelsminuten um 4,54 Prozent auf 5533,57 Punkte ab. In Tokio brach der Nikkei-Index um 4,25 Prozent ein: Das Börsenbarometer verlor am Montag 465,05 Punkte und schloss mit 10.473,09 Punkten.

Börsen in Asien brechen


Asien verkauft Unmengen an Euro - das meldet das Morgenmagazin

EZB akzeptiert Sicherheiten zur Refinanzierung, die sie vorher nicht akzeptierte. FED zahlt 1,9 % Zinsen für die Pflichtsicherungseinlagen der Banken bei ihr. In Indien wurde die Pflichteinlage um einen halben Prozentpunkt auf 8,5 % gesenkt. Das verschafft dem Finanzmarkt 4, 2 Mrd. Dollar mehr Vollumen.

7. Oktober 2008:
Per Notstandsgesetz verstaatlicht Island alle Banken, um einen Staatsbankrott zu verhindern. Island ruft IWF zur Hilfe. Opelwerke in Deutschland stoppen Produktion für 3 Wochen. Erste Anzeichen einer Deflation und Wirtschaftskrise. Auch BMW stoppt die Produktion in der letzten Oktoberwoche aufgrund von Verkaufseinbrüchen besonders in den USA. Daimler Sindelfinden geht bereits am 17. Dezember 2008 in die Weihnachtsferien, der Produktionsstart im neuen Jahr ist noch nicht bekannt.

Hier hat wohl jemand an der Uhr gedreht: Yahoo meldet noch am 7. Oktober 2008 um ca. 23.50 Uhr, dass der Dow Jones fast 900 Punkte verloren hat und um 00:30 Uhr sind es dann nur noch 508 Punkte.



HRE Chef Funke muss gehen und wird durch einen ehmaligen Deutsche Bankmitarbeiter ersetzt. Vertrauenswürdig ist dieser Personalwechsel nicht, da bereits Unstimmigkeiten bei der IKB-Bank auftraten und anscheinend Faule Kredite von der Deutschen Bank zur IBK abgewickelt wurden, bevor die "Faulheit" der Sicherheiten an den Tag trat.

8. Oktober 2008:
Die britische Regierung stellt dem Finanzsystem umgerechnet 65 Milliarden Euro zur Verfügung und die Zentralbank vergibt weitere 258 Mrd Euro an kurzfristigen Krediten, um die Liquidität der Banken zu sichern. Antrieb dafür war der massive Kurzeinbruch der Banktitel von bis zu 50 % ihres Börsenwertes.
Die Moskauer Leitbörse RTS stoppte den Handel wegen panikartiger Ausverkäufe "bis auf weitere Anweisung der Wertpapierbehörde". In Frankreich, Ungarn, Rumänien und Indonesien wurden die Geschäfte zumindest vorübergehend oder mit bestimmten Aktien ausgesetzt.

Sechs der führenden Notenbanken (EZB, Fed sowie die Zentralbanken von Grossbritannien, Kanada, der Schweiz und Schweden) treten der Finanzkrise mit einer gemeinsamen Zinssenkung von 0,5 Basispunkten entgegen. Unter anderem die Europäische Zentralbank (EZB), die US-Notenbank Federal Reserve und die britische Bank of England kappten am Mittwoch in einer konzertierten Aktion die Leitzinsen. Japan senkt seine Zinsen nicht, weil es bereits einen Zinssatz von 0,5 % hat.

Der IWF prognostiziert: Die deutsche Wirtschaft werde 2009 überhaupt nicht mehr wachsen - die Wahrscheinlichkeit einer Depression sei aber gering.

Staatsfonds nehmen USA und Europa aus Portfolios.

Die Bank of America hat ihre am Montag angekündigte Kapitalerhöhung im Volumen von 10 Milliarden Dollar mit einem erheblichen Abschlag zum aktuellen Kurswert platziert. Insgesamt wurden 455 Millionen neue Aktien zu je 22 Dollar ausgegeben, wie die amerikanische Großbank am Dienstag nach amerikanische Handelsschluss mitteilte. Bei ausreichender Nachfrage können weitere 68,25 Millionen Aktien verkauft werden, so dass die Bank maximal 11,22 Milliarden Dollar erlösen wird

US-Notenbank FED (Privatbank) übernimmt für einen Kredit von 37,8 Millarden US-Dollar
Investmentpapiere in der Höhe des KREDITES von AIG und stellt im Gegenzug das Bargeld bereitstellen. Eigentlich recht unüblich für einen KREDIT Anteile zu übernehmen: Sie sollten doch eigentlich nur als Sicherheit dienen oder geht die FED gleich davon aus, dass der Kredit nicht zurück bezahlt wird? Weiterhin wurde bekannt, dass das AIG-Management die Rettung durch Steuergeld mit einer Party in Höhe von 440.000 US-Dollar auf Firmenkosten gebührend feierte.

9. Oktober 2008:
EZB-Bank Chef Trichet bettelt um die "Vernunft" der Anleger, weil die Leitzinssenkung keinerlei Erfolge an den Aktienmärkten zeigte. Er ist der Meinung, sie sollen wieder zu "normalen" Geschäften übergehen.

Kreditkartenblase im Anmarsch: Die Ratingagentur Moody's wird etwa den US-Kreditkartenanbieter American Express herunterstufen. Weitere ­US-Anbieter wie Capital One stehen auch schon auf der ­Herabstufungsliste. Das wird die US-Konjuktur noch mehr drücken. Auch in Deutschland gibt es viele Geschäfte mit NULL-Zinsen über Hausbanken von Möbelhäusern und Bekleidungsindustrie. Das ist die nächste Balse die platzt.

Wachovia-"Schrott": Citigroup und Wells Fargo entdecken bei Buchprüfung der viertgrößte Bank der USA mit knapp 3500 Filialen im ganzen Land Unsummen von minderwertigen Anlagen. Trotz dem will die FED(???) vermitteln und den Verkauf vorantreiben.

Export-Weltmeister Deutschland: Die Exporte sanken im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 %. Die Außenhandelsbilanz beträgt nur noch 10,8 Mrd. im Gegensatz zu 2007 mit 14, 3 Mrd.

SAP muss sparen:
Nach Einstellungsstopp verordnen Kagermann und Apotheker hartes Sparpaket.


Bahn
verschiebt wegen Finanzkrise den geplanten Börsengang am 27. Oktober 2007 auf "frühestens November".

Deutsche Niederlassung der isländischen Kaupthing Bank in Frankfurt am Main stellte ihren Geschäftsbetrieb ein. Die Finanzaufsicht hat die Konten der verstaatlichten isländischen Bank eingefroren.

Dow Jones schließt mit fast 700 Punkten im Minus (7,33%). Grund für den Absturz um über sieben Prozent war die Erklärung einer Kredit-Rating-Agentur, sie erwäge eine Herabstufung von General Motors. Der Aktienkurs von GM brach daraufhin um 31 Prozent ein.

10. Oktober 2008:
Der deutsche Leitindex DAX bricht zeitweise bis zu 10 % ein. Dow Jones schließt nach anfänglichen Verlusten von 8 % mit einem Minus "nur" von 1,5%. Manch einer wittert hier schon wieder einen bullischen Markt. Die US-Staatsschulden sind jetzt auf über 10 Billionen US-Dollar angestiegen.

EU beschließt Neuordnung des Gas- und Stromnetzes. Demnach sollen die Energieversorger ihre Netze verkaufen, auch an eigene Töchterfirmen soll das ermöglicht werden.

Lehman Brother Auktion bracht für jeden Dollar lediglich nur 10 Cent, was einen Ausfall von ca. 360 Milliarden US-Dollar bedeutet, die der Sicherungsfond oder der amerikanische Steuerzahler zu übernehmen hat.

Einem Zeitungsbericht zufolge will Washington für Bankschulden und Einlagen garantieren
.

Steinmeier rückt in Washington (G7) von seiner nationalen Lösung der Finanzkrise ab und schließt nicht aus, dass Banken auch in Deutschland verstaatlicht werden. Aus europäischen Diplomatenkreisen hieß es in Washington, die Minister wollten versuchen, eine Liste gemeinsamer Prinzipien für das weitere Vorgehen auszuarbeiten. Dazu solle auch die Garantie zählen, keine große Bank pleitegehen zu lassen und im Notfall staatliche Gelder zur Rettung bereitzustellen.

IWF-Chef Strauß-Kahn schlägt den IWF als Superbehörde vor. Sie solle ein neues Regelwerk für das Finanzsystem und tragfähigere Bilanzierungsregeln schaffen. Laut IWF belaufen sich die Verluste durch die Finanzkrise weltweit schon auf 1,4 Billionen Dollar. Der Markt der Credit Default Swaps (Kreditversicherungspapiere) wird auf 46 Billionen Dollar geschätzt und könnte eine Weltwirtschaftskrise wie in den 1930er-Jahren auslösen, so der IWF.

G7-Staaten: USA, Japans, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs, Kanadas und Italien einigen sich auf einen Krisenplan zur Finanzkrise in Washington. Sie sich verpflichten "weiter zusammenzuarbeiten, um die Finanzmärkte zu stabilisieren, die Kreditströme wieder herzustellen und globales Wirtschaftswachstum zu fördern". Zudem verpflichteten sich die Finanzminister und Notenbanker dazu, nationale Einlagensicherungen zu garantieren. Ebenso sollen die G24-Staaten, die ärmsten Staaten mit zusätzlichen Finanzhilfen unterstützen.

Am Sonntag treffen sich die EURO-Staaten in Paris, um über das Vorgehen bei der Finanzkrise zu beraten.

11.Oktober 2008:
US-Finanzminister Paulson will durch den staatlichen Ankauf von Bankanteilen, privatem Kapital einen Anreiz geben, der staatlichen Initiative zu folgen. Der US-Bürger soll also freiwillig maroden Banken sein Geld schenken.



IFO-Chef Sinn sieht in TV-Interview bei N-TV Gefahr von einer Wirtschaftskrise, weil sich die Bevölkerung wegen geringer Einkommen für den Konsum immer weiter verschulden muss und das bald nicht mehr kann.

Jörg Haider, österreichischer Politiker der vor kurzem sehr viele Stimmen für die Rechten in Österreich vereinigen konnte, starb bei einem Autounfall um 1:15 Uhr.

Itraxx Crossover: Ist auf Rekordniveau mit 727 Basispunkten angekommen. Er bildet die Risikoprämien für 50 europäische Firmen schwacher Bonität ab.

Euro wird stark abgewertet: In der abgelaufenen Woche wertete der Yen gegenüber dem Euro mit 8,65 Prozent so stark auf wie noch nie.

Angela Merkel (Bundeskanzlerin) stellt eine Rettungspaket von über 400 Milliarden für die Finanzunternehmen in Aussicht und das per Gesetz. Noch ist nichts offiziell. Diese Rettungspaket braucht aber eine Gesetzesänderung, die schnellstens durchgeboxt werden soll.

13. Oktober 2008:
Euphorie macht sich an den Weltbörsen breit. Der Nikkei bleibt heute wegen eines Feiertages geschlossen. Doch der Hangseng startet mit bis zu 10 % Plus in den Tag. Dax und Dow Jones schließen mit über 11 % PLUS.

Fred Goodwin ist als Chef der Royal Bank of Scotland zurückgetreten. Außerdem hat die Großbank einen Bedarf von 20 Milliarden. Pfund an frischem Kapital angemeldet.

Rettungspaket der BRD mit 470 Milliarden bestätigt. Die Garantien des Fonds sollen bis 31.12.2009 gelten, also über den Bundestagswahltermin hinaus. Weiterhin will Merkel 22 Milliarden in Bildung investieren - wohl als Beruhigungspille für das überdimensionale Rettungspakete für die Banken.

Finanzkrise erfasst Ungarn. IWF und EU zu Hilfen für Ungarn bereit

Steinbrücks und Merkels Traum vom schuldenfreien Deutschland



GM + Chrysler wollen wegen der sinkender Auftragszahlen fusionieren.
Philips kündigt Sparprogramm wegen massivem Umsatzrückgang an.


EZB will Nachfrage nach Dollar ankurbeln.
Lt. EZB würden ab diesem Mittwoch Geschäftsbanken und Sparkassen regelmäßige Dollar-Kredite mit einer Laufzeit von sieben, 28 und 84 Tagen zu einem vorher festgelegten Zinssatz angeboten.

Kalifornien beantragt 7 Mrd. USD zur Finanzierung der Beamtengehälter. In Michigan, so sagt die Sprecherin der Gouverneurin Jennifer Granholm der „Washington Post“, seien die realen Kosten für Überbrückungskredite für Schulen im Laufe des September von 3,25 auf zehn Prozent gestiegen. Maine hat seine Finanzierungspläne für zehn Autobahnprojekte gestoppt. Im Großraum Washington wird der Ausbau der Flughäfen Dulles International und Reagan National mit Kosten von 2,2 Milliarden Dollar gestreckt. Der Verband der Budgetverantwortlichen warnt, dass zehn bis zwölf US-Staaten mittelfristig nicht in der Lage sein werden, ihre Ausgaben aus Einnahmen und Krediten zu decken.

14. Oktober 2008:
Balda: Großaktionär warnt vor Insolvenz

Deutsche Staatsanleihen sind auf Grund des Rettungspaketes von 470 Mrd. Euro für die Finanzwelt deutlich gesunken, auch wegen des gestiegenen Risikofaktors.

Flugzeugpfandbriefe kommen als neues Refinanzierungsprodukt. Künftig soll es deutschen Instituten möglich sein, Flugzeugpfandbriefe zu begeben, durch die sich die Institute relativ günstig refinanzieren können. In den kommenden fünf Jahren rechnet das Bundesfinanzministerium (BMF) mit einem jährlichen Neugeschäftsvolumen in der Flugzeugfinanzierung von 44 Mrd. Euro.

DAX-Unternehmen haben mit deutlichem Gewinneinbruch zu rechnen. Aus der Finanzkrise wird eine Wirtschaftskrise.

Ex-Premier Gaidar schließt Null-Wachstum in Russland nicht aus.

"Ich würde nicht ausschließen, dass die globale Entwicklung ein Null-Wachstum in Russland in den nächsten zwei Jahren verursachen würde", sagte Gaidar."Die Weltwirtschaft wird langsamer wachsen als in den Jahren 2002 bis 2007", führte er weiter aus. "Für uns bedeutet dies das Risiko eines langfristigen Rückgangs der Metallpreise. Die Ölpreise lassen sich zwar kaum prognostizieren, in solchen Perioden gehen aber die Ölpreise üblicherweise zurück."

15. Oktober 2008:
Merkel wollte INSM-Vorsitzenden an die Spitze der Verteilungspyraminde der Bundesmilliaraden für die Finanzwelt setzen. Dieser Vorschlag war von Gelächter im Bundestag begleitet. Tietmeyer sagte auch promt seinen Beraterjob ab.
Professor Dr. Hans Tietmeyer, Ex- Bundesbankpräsident und Kuratoriumsvorsitzender der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

FED-Chef Ben Bernanke bescheinigt, Amerika stehe am Beginn einer Rezession.

16. Oktober 2008: Rezession, Deflation oder Disflaion?
Wirtschaftsminister Glos sieht Deutschlands Wirtschaftswachstum für 2009 bei 0,2 % und für 2008 bleibt er bei 1,7 %.

Schweiz rettet UBS mit 43 Milliarden Euro
Schweiz: Regierung und Nationalbank greifen der angeschlagenen Großbank UBS mit der Finanzierung einer Kapitalerhöhung und der Auslagerung fauler Engagements unter die Arme. Für die Auslagerung fauler Kredite erhält UBS bis zu 60 Milliarden Franken (39 Milliarden Euro), zudem stärkt der Staat die Eigenmittel der UBS mit sechs Milliarden Franken (3,9 Milliarden Euro). Die Staatsbeteiligung beläuft sich damit auf rund neun Prozent.

17. Oktober 2008:
Bundestag stimmt dem Rettungspaket für Banken in Höhe von 500 Milliarden zu. Im Schnelldurchlauf sollen im Laufe des Tages Bundesrat und Bundespräsident das Gesetz absegnen.

China will die Kontrolle der Kreditvergabe verschärfen. Banken dürfen dann nur zweckgebunden ausbezahlen und müssen die Verwendung anschließend kontrollieren. Das scheint ein effektives Mittel gegen Betrug und Missbrauch zu sein. Europa und die USA pochen dagegen auf Basel II, ein Rating der Banken.

Eine Rezession kommt nicht über Nacht, sie baut sich langsam auf. Im Bankensektor wurden in den US insgesamt 23.000 Arbeitsstellen abgebaut. Pepsi streicht 3.000 Arbeitsplätze und in Indien entläßt Jet-Air 1.900 Mitarbeiter. SpanAir streicht 350 Arbeitsplätze und verlagert Mitarbeiter. VOLVO kündigt an über 2000 von 17.000 Mitarbeitern zu entlassen. 3500 Menschen verlieren bei Daimler Nordamerika ihren Arbeitsplatz. BMW kündigte bereits im Sommer Entlassungen von 8.000 Mitarbeitern an. SAP verhängt einen Einstellungsstopp sowie Microsoft. Sogar Medienhäuser entscheiden sich für einen Einstellungstopp.

800 Internierungslager in den USA
Die FEMA hat für den Fall eines nationalen Notstands in den USA angeblich 800 oder mehr Internierungslager vorbereitet.

Wie zu erfahren war, sind die Internierungslager mit Eisenbahnen und Straßen infrastrukturell gut erschlossen. In der Nähe vieler Lager gibt es sogar einen Flughafen. In den meisten dieser Lager können bis zu 20.000 Häftlinge untergebracht werden. Das zurzeit größte dieser Lager befindet sich außerhalb der Stadt Fairbanks in Alaska, es handelt sich dabei um eine riesengroße psychiatrische Anstalt.

19. Oktober 2008:
Bayern LB meldet als erst Bank in Deutschland einen Milliardenbedarf an.

Jürgen Rüttergs Regierung nrw hat ersatzlos über 1 MILLION EURO für Arme,Arbeitslose und Obdachlose in Düsseldorf zb gestrichen - mehr noch Armenküchen und andere Einrichtungen werden ebenfalls gekürzt!!

Nach der Finanzkrise wird entlassen!

21. Oktober 2008:
Aktien der MünchnerRück wird vorübergehend vom Handel ausgeschlossen.

Sarkozy schlägt wieder eine Wirtschafsregierung für Europa vor.

UN erwartet weltweit 20 Millionen Arbeitslose mehr. Die Staats- und Regierungschefs der Welt dürften nicht nur in finanztechnischen Dimensionen denken, erklärte ILO-Generaldirektor Juan Somavia am Montag in Genf vor Journalisten. «Wir müssen darüber reden, was mit den Menschen, was mit den Arbeitsplätzen und Unternehmen geschieht.» Gleichwohl sei der erste Schritt hin zu einem globalen Rettungsplan, einen Ausweg aus der «Lähmung des Kreditsektors» zu finden.

Wir sollten uns aber nicht auf die Meinungsmache der Medien und der Politik verlassen, denn deren Ideengeber für die Lösungen in dieser Krise sind fragwürdig.


Angela Merkel als Verfechterin der NEUEN Sozialen Marktwirtschaft



Was will sie wirklich? Wird es uns und unserer Demokratie gut tun? Hören Sie selber was sie sagt, wie sie es sagt und von wem die Ideen kommen....

Nach Schätzungen des Congressional Budget Office (CBO) erlitt das staatliche US-Rentensystem in den letzten 15 Jahren Verluste von bis zu 2 Billionen Dollar.

Mineralwasserproduzenten Troy Aqua in Jessen ist insolvent. Es wird fieberhaft nach einem Käufer gesucht.

1000 Beschäftigte des IT-Dienstleisters EDS haben am Dienstag in Rüsselsheim gegen drohende Entlassungen protestiert. Sie werfen der Führung ihres neuen Mutterkonzerns Hewlett Packard (HP) vor, 1150 EDS-Mitarbeiter in Deutschland „grundlos und sinnlos“ entlassen zu wollen.



"Gürten sie ihre Lenden,"

sagte Biden zum Publikum.

"Wir werden mit ihrer Hilfe gewinnen, so Gott will, aber dies wird keine einfache Sache sein. Dem Präsident, dem nächsten Präsidenten, wird die bedeutungsvollste Aufgabe vorbehalten sein. Es ist wie das Ausmisten der Augiasställe, Mann. Dies ist mehr als nur....dies ist mehr als nur...denken sie darüber nach, denken sie wirklich darüber nach, dies ist mehr als nur eine Kapitalkrise, dies ist mehr als nur Märkte. Dies ist ein systemisches Problem das wir mit dieser Wirtschaft haben."

"Ich verspreche ihnen, sie alle werden in einem Jahr hier sitzen und sagen: 'Oh mein Gott, warum sind sie dort in den Umfragen? Warum sind die Umfragewerte so niedrig? Warum ist diese Sache so hart?' Wir werden ein paar unglaublich harte Entscheidungen machen müssen in den ersten zwei Jahren. Also bitte ich sie jetzt, ich bitte sie jetzt, seinen sie bereit zu uns zu halten. Erinnern sie sich an das Vertrauen, das sie an diesem Punkt hatten weil sie uns werden stärken müssen,"

Ein Kongressbericht aus dem Monat April verlautbarte:

"Ob ein Vorfall von Signifikanz für die nationale Sicherheit kurz vor oder nach dem Übergang der Präsidentschaft geschieht; die Handlungen oder das Ausbleiben von Handlungen der scheidenden Administration könnten gleichsam langanhaltende Auswirkungen auf die Fähigkeit des neuen Präsidenten haben, effektiv die US-Interessen zu schützen und könnten das Vermächtnis des scheidenden Präsidenten beeinflussen."

Quelle: www.infokrieg.tv


23. Oktober 2008:
Deutsche Rentenversicherung spekulierte mit Beiträgen
Ein Träger der gesetzlichen Rentenversicherung hat demnach 44,5 Millionen Euro in Termineinlagen bei der deutschen Tochter der amerikanischen Bank, Lehman Brothers Bankhaus AG, angelegt. Auch Teile der gesetzlichen Unfallversicherung seien mit rund 56 Millionen Euro betroffen.

25. Oktober 2008:

Gestern schloss der Dow Jones noch mit 170 Punkten im Plus, doch die Tokioer Börse will diesen Vorgaben nicht folgen und stürzt mit fast 10 Prozent ins Minus. Auch der deutsche Index Dax steht dem nicht nach uns zeigt in den frühen Handelsstunden ein Minus von über 5 %. Gewinnwarnungen belasten angeblich den Markt, doch die Gewinnwarnungen finden auf sehr hohem Niveau statt. Daimler soll angeblich 6 Milliarden als die angekündigten 8 Milliarden verdienen. Das zeigt, dass es immer noch um die Profite der imaginären Investmentanlagen geht und diese Anleger Angst vor Verlusten haben, die die Rettungspakete der Regierungen nicht ausgleichen.

Daimler hat mittlerweile nur noch eine Marktkapitalisierung von knapp 21 Milliarden Euro, dem stehen 6 Milliarden Gewinn gegenüber.

Wir werden wohl bald eine Übernahmewelle erleben, die der gewollte Haupteffekt der Finanzkrise.

22. Oktober 2008:

Angela Merkel (Bundeskanzlerin Deutschland) geht auf Welttournee und wirbt für eine neue globale Finanzordnung - dazu besucht sie die "Schwellenländer" Indien und China. Hier wir klar, dass die Neue Weltordnung ins schwanken kommen kann, wenn die neuen großen Länder sich nicht an schließen wollen.

23. Oktober 2008:
Roubini: Panik wird so groß, dass Börsen für zwei Wochen geschlossen werden. Hunderte Hedgefonds in Not. Finanzmärkte schon in den nächsten Tagen zu?

26. Oktober 2008:
Ukraine (16, 5 Milliarden) und Ungarn (Summe noch unklar) erhalten Finanzpaket vom IWF. Ungarn muss sich dafür verpflichten, die Wirtschaft zu reformieren - was darunter verstanden wird ist auch noch unklar.

ATTAC demonstriert an der Frankfurter Börse




Goldreserven werden verkauft
In Summe haben die Länder seit 2000 mehr Gold verkauft als gekauft. Der von allen Ländern gehaltene Goldbestand verringerte sich bis zum Ende des ersten Quartals 2008 um knapp 12 Prozent auf 26.461 Tonnen nach zuvor 30.002 Tonnen. In den Euroländern ging der Bestand ebenfalls um 12 Prozent oder 1.475,6 Tonnen auf 10.981 Tonnen zurück.

China hat im Zeitraum 2000 bis einschließlich dem ersten Quartal 2008 seine Goldbestände um 205 Tonnen oder 52 Prozent erhöht. Dagegen hat die Schweiz im selben Zeitraum mit 1.477 Tonnen Gold mehr als die Hälfte ihrer Bestände (-57 Prozent) auf den Markt geworfen, geht aus einer aktuellen Analyse des World Gold Council (WGC) hervor, die sich dabei auch auf Zahlen des Internationalen Währungsfonds (IWF) beruft. Statt 2.590 Tonnen besitzt die Schweiz jetzt nur mehr 1.113 Tonnen Gold.

Der zweitgrößte Goldverkäufer hinter der Schweiz war Frankreich, das 456 Tonnen bzw. 15 Prozent seiner Goldreserven von 3.025 Tonnen auf den Markt warf. Es folgen die Niederlande mit 290 Tonnen (-32 Prozent), Großbritannien mit 278 Tonnen (-47 Prozent), Spanien mit 242 Tonnen (-46 Prozent), Portugal mit 224 Tonnen (-37 Prozent) und Österreich mit 127,5 Tonnen, was annähernd einem Drittel (-31,3 Prozent) der heimischen Goldreserven entspricht. Die österreichischen Goldreserven liegen jetzt bei 280 Tonnen. Die Europäische Zentralbank (EZB) selbst verkaufte seit der Jahrtausendwende mit 183,8 Tonnen knapp ein Viertel ihrer Goldreserven, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) trennte sich von 61,4 Tonnen, das waren 31 Prozent.

Ihre Goldbestände deutlich erhöht haben neben China auch Venezuela, Argentinien und Russland. Venezuela kaufte 45,7 Tonnen dazu und besitzt jetzt 356,8 Tonnen. Argentinien verfünffachte seine Goldbestände um 44,4 auf 54,7 Tonnen, Russland erhöhte seinen Bestand um 34,4 Tonnen auf 457 Tonnen.

USA an der Spitze

Das meiste Gold ist aber noch immer im Besitz der USA, die nur 5,3 Tonnen verkauften und nun bei 8.134 Tonnen halten. Deutschland folgt mit 3.417 Tonnen (-51,2 Tonnen) und der IWF unverändert mit 3.217 Tonnen, Frankreich kommt auf 2.568 Tonnen, Italien auf 2.452 Tonnen und die Schweiz auf 1.113 Tonnen.

Quelle: Standard.at



28. Oktober 2008:

VW geht durch die Decke

Erstmalig werden die VW-Kurssprünge kritisch in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Die VW-Aktie bestimmt den DAX und noch viel schlimmer, die Gewichtung der VW AG im DAX muss von Fonds gespiegelt werden und erzeugt so einen Kaufdruck bei Fondmanager, die diese Aktien zu unrealitischen Preisen zukaufen müssen - auf Kosten der anderen Aktien, die untergewichtet werden.

Eine unglaubliche Vorschrift, die aus moralischer Sicht einfach nicht eingehalten werden muss, denn die eventl. Verluste für die Fondteilhaber sind aus meiner Sicht zu hoch. Die viel beschworene Börsenaufsicht von Merkel und Steinbrück zuckt nur mit den Schultern und unternimmt nichts.

Friedhelm Bush N-TV und der VW-Betrug mit einer BAFIN auf dem Fahrrad



29. Oktober 2008:
Friedhelm Bush von N-TV wurde nur teilweise erhört. Die VW-Aktien soll im DAX auf 10% Gewichtung gedeckt werden, momentan sind es 27 %. Nach dem aber Porsche sich schon 74 % der VW-Aktien sicherte und 20,1 % in staatlicher Hand sind, können nur noch ca. 5 % aller VW-Aktien frei gehandelt werden. Unter diesen Voraussetzungen erscheint eine Gewichtung von 10% immer noch viel zu hoch für die VW AG - genau genommen sollte VW sofort aus dem DAX fliegen.

Dieses unentschlossene Handeln der BAFIN kostet höchstens viele Fondanleger sehr viel Geld. Mit Blick auf die Finanzkrise nimmt unsere Regierung ihren weltweiten Aufruf zur Finanzmarktkontrolle im eigenen Land nicht so ernst.

Leerverkäufe gehören grundsätzlich verboten - sie sind keine realen Geschäfte und grenzen an staatlich begünstigte Hehlerei.

FED senkt Leitzins um 0,5 % auf 1 % - so tief wie 2003.

Die EU-Staaten die Defizitgrenze bei Neuverschuldung von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschreiten.

Inflation - Fondschließung - Grundbuch - Sparbuch

Dow Jones sinkt kurz vor Börsenschluss um fast 300 Punkte ab und schließt mit 0,82 Punkte im Minus. Der Grund dafür ist noch nicht klar, doch in Deutschland melden Medien, dass nicht nur die Frankfurter KanAm sondern auch AXA, Pramerica und die SEB-Gruppe ihre offenen Fonds schließen. Die Investoren ziehen in Massen ihr Geld aus den Finanzanlagen. Archner rät Anlegern, in den Produkten investiert zu bleiben. Archner (Geschäftsführer des Verbands der Fondsimmobilienbewerter) rät Anlegern, in den Produkten investiert zu bleiben. Das von der Bundesregierung für die Banken geschnürte Rettungspaket über 500 Mrd. Euro könne zu einer Inflation führen. Archner : „Das Grundbuch schlägt dann das Sparbuch.“

31.Oktober 2008:

"Welle von Staatsinsolvenzen droht" so titelt wiwo.de und erklärt, dass die Versicherungsprämien für einen Staatsbrankrott in die Höhe schnellen. Argentinien muss eine Prämie von 36 % berappen, aber auch die Prämien für Top-Schuldner Deutschland steigen rapide an, wenn auch von einem sehr niedrigen Niveau.

Diese Absicherung heißt Credit Default Swaps (CDS). Eine Kaskoversicherung für Investoren. Für isländische Papiere bezahlte man noch 2006 eine Versicherungsprämie von ca. 5 Euro für 10.000 Euro-Nennwert in Staatsanleihen, heute liegt dies bei 1000 Euro. Statt zwei Euro müssen Anleger jetzt 31 Euro für eine Absicherung gegen einen möglichen Bankrott der Bundesrepublik Deutschland bezahlen. Bei Griechenland schoss der Preis für die Prämie von elf auf 100 Euro. Bei Italien kostet die Absicherung 90, bei Spanien 85, bei den USA 38 Euro. Besonders teuer sind die CDS für Südafrika (311 Euro für 10 000 Euro Nennwert), die Türkei (431 Euro) und Argentinien (1650 Euro). Drohen jetzt Staatsbankrotte?


Auch Kanada droht eine Kreditkartenüberschuldung
VW-Stämme eventuell aus dem DAX

2. November 2008:
Die neuen Bilanzierungsregeln für Banken sind in Kraft. So können sich die Banken schönrechen. Dadurch können Banken die sogenannten "faulen Kredite" zum Einkaufspreis in die Habenseite buchen, das vermindert den optischen Verlust erheblich.
US_Bank JP Morgan Chase setzt für 90 Tage Zwangsversteigerungen aus. Von den 7,3 Millionen Hypothekenschuldner sollen vermutlich 4,3 Millionen ihr Häuschen verlieren. (Wahlkampfunterstützung).
Die US-FreedomBank geht als 17. Bank in die Pleite.
Russland erhebt Einfuhrzölle für Fahrzeuge - eine Politik die Deutschland zum Wirtschaftswunder verhalf und von den deutschen EU-Politiker aufgegeben wurde. Schon in den 80er erhob Ronald Reagan 50 % Einfuhrzölle auf schwere Motorräder, um die US-Markten zu stützen. Das wird uns wohl nach der US_Wahl 2008 auch blühen.

3. November 2008:
Commerzbank nimmt 8,2 Milliarden Euro vom Staat als Kapitalspritze an (keine Bürgschaft), es soll eine Stille Einlage sein - also ohne Mitspracherecht des Staats bei der Bank. Dafür sollen pro Jahr zwischen 400 und 500 Millionen Euro Zinsen gezahlt werden (ca. 4,8 bis 6 % Zinsen). Des weiteren werden 15 Milliarden als Bürgschaft vom Staat angenommen, um Anleihen zu kaufen. Noch ist unklar ob es hier um Staatsanleihen handelt - das wären neue Schulden vom Staat, die nicht in der Neuverschulden auftauchen.
HSH-Nordbank beantragt eine Bürgschaft von 30 Mrd. Euro. Ihr Defizit errechnet sich aus der Lehmanpleite und aus isländischen Anleihen. Nach neuen Bilanzierungsregeln ergab sich trotzdem noch ein Minus von 2,3 Mrd. Euro bei der Bank.
Umsatzeinbruch in den USA bei BMW, Porsche und Daimler. Daimler verkaufte fast 25 % weniger Autos in den USA. Tatsächlich wären es noch weniger, wenn nicht der Smart eingeführt worden wäre. Prosche verkaufte nur noch 1451 Fahrzeuge im letzten Montat, was einen Einbrauch von 39 % bedeutet.

5. November 2008:
Kreissparkassen, die als sicher vor Spekulationen galten, meldeten auch Defizite aus der Lehman-Pleite, die anscheinend auf die Landesbank zurückzuführen sind.
Barack Obama wird neuer US-Präsident.



EZB senkt den Leitzins um 0,5 % auf 3,25 %.
KfW-Bank legte 288 Millionen Euro in isländischen Banken, so drohen noch höhere Verluste.
USA entlässt Massen an Arbeiter. Im September lag die Zahl der angekündigten Entlassungen bei 95.094. Im bisherigen Jahresverlauf stiegen die Entlassungen gegenüber dem Gesamtjahr 2007 um 14 Prozent auf 768.264 an.

7. Nov. 2008:
In einem Telefongespräch zwischen Merkel und Obama wurde eine enge Zusammenarbeit bezüglich Afghanistan, Iran, Klima und Finanzen festgelegt.

General Motors
eröffnet Autowerk in St. Petersburg mit 1700 Arbeitsplätzen.

8. November 2008:
Russland und Venezuela haben ein Abkommen über den gegenseitigen Schutz von Investitionen und ein Memorandum über die Gründung einer gemeinsamen Bank mit einem Satzungskapital von vier Milliarden US-Dollar signiert.

An der russisch-venezolanischen Bank nimmt russischerseits die Gazprombank teil. Dem Abteilungsleiter des russischen Finanzministeriums Konstantin Wyschkowski zufolge handelt es sich um die Entstehung einer großen Bank, die Projekte in Russland und Venezuela finanzieren und sich mit Verrechnungen für Erdöllieferungen beschäftigen soll.

Institut Franklin Bank SSB und die Security Pacific Bank in Los Angeles seien abgewickelt worden, das teilte die Bankenaufsicht am Freitag mit.

9. November 2008:
Deutsche Post will insgesamt 40.000 Stellen in den US schließen. Das US-Geschäft sei zu riskant.

Deutsche Marine soll nicht nur der Künste von Somalia anlegen sondern auch in Dubai und das alles um Piraten zu bekämpfen? Gleichzeitig betonen NATO-Generäle, dass der Iran nicht fähig wäre die Straße von Hormus zu blockieren.

Die lettische Regierung hat die Parex-Bank verstaatlichen müssen. Für drei Euro habe der Staat 51 Prozent der Anteile an der angeschlagenen Parex Banka übernommen. Wieser stehen deutsche Ersparnisse auf der Kippe, denn auch diese Bank lockte mit lukrativen hohen Zinsen in deutschland.

10. November 2008:

Donald Trump fordert für die Aufsplittung seiner Kredite von 640 Mill. US die er verlängern will, tatsächlich einen Schadenersatz von sage und schreibe 3 Mrd. USD. ????

Chinas Konjukturprogramm mit 600 Mrd. USD (470 Mrd. Euro) wird als Hoffnung in den Medien gefeiert. Doch China legt nicht mehr in die Finanzkrise wie Deutschland in seine Banken. Ein Strohfeuer, das nur Anleger in den Markt locken soll. Hat ja auch funktioniert, der DAX stieg am Vormittag um fast 3 %, um am Abend wieder Richtung Süden zu laufen.

Bayer5 aktuell meldet: Deutsche Bank setzt GM auf 0,0, auch staatliche Hilfe können General Motors nicht aus der Krise helfen. Mit einer GM-Pleite könnten 2,5 Millionen Menschen ihre Arbeit verlieren.
Außerdem sichert sich China sämtliche Rohstoff Ressourcen durch staatliche Gelder in Afrika - der übrige Rohstoffhandel wird durch horrende Ausfuhrzölle behindert - so könnte in absehbarer Zeit ein dramatischer Engpass an Rohstoffen entstehen.

11. November 2008:
American Express und die Tochtergesellschaft Centurion Bank werden zu einer "normalen" Bank, damit sie Gelder aus dem 700 Mrd.-US_Programm Gelder beantragen können. Die Kreditkartenschulden Amerikaner wachsen immer weiter an und immer können ihre Schulden nicht mehr abtagen.

Der internationale Kreditversicherer Euler Hermes hat den Lieferanten von GM und Ford den Versicherungsschutz aufgekündigt. Das Unternehmen prüft als Rückversicherer für Zahlungsausfalle regelmäßig die Bonität der Kunden seiner Versicherungsnehmer und GM sowie Ford-Titel sind seit bereits zwei Wochen nicht mehr versichert.

Leasingbanken - die nächste Blase
Gut ein Drittel der Neuwagenkäufe in Deutschland ist durch Leasing finanziert. BMW mußte für nicht gedeckte Leasing-Restwerte bereits 700 Millionen Euro zurückstellen. Daimler bezifferte die bisher bekannte Belastung auf 450 Millionen Euro. Bei den US-Müttern von Opel und Ford gehen die Leasing-Verluste sogar in die Milliarden. Diese Verluste beruhen darauf, dass die Rückläufe der Leasingfahrzeuge deutlich unter dem Buchwert stehen.

Will Merkel das Deutsche Stromnetz verkaufen?
Die australische Investmentbank Macquari: „Wir könnten uns vorstellen, alle Netze zu kaufen“, sagte Martin Stanley, Leiter des europäischen Infrastrukturfonds von Macquarie. Das würde die Strompreistreiberei noch mehr verschärfen - aber unsere Regierung will auf Biegen und Brechen alles privatisieren, aber besten die Steuerzahler gleich mit.

14. November 2008:
Citigroup, ein großer US-Kreditkartenanbieter kündigt die Streichung von 10.000 Stellen an. Die Kreditkartenkrise in den US nimmt Gestalt an. Es wird von einer Gesamtsumme von 1 Billione USD gesprochen - die im Vergleich zur Immobilienkrise recht "klein" ist, weil diese das 10fach an Geldverlust bedeutet. Durchschnittlich soll jeder US_Bürger mit 10.000 USD bei Kreditkarteninstituten in der Kreide stehen - da kommen schwere Zeiten auf die Amerikaner zu und auch auf den neuen Präsidenten OBAMA.

Eintausend Milliarden USD, in Zahlen 1.000.000.000.000, können uns solche Beträge noch schocken? Zum Vergleich sei hier erwähnt, dass ganz Österreich ein jährliches Bruttoinlandsprodukt von etwa einem Viertel erzielt. Ist unser Finanzsystem noch zu retten?
Das fragt: Andreas Dolezal (Österreich)

18. November 2008:

Bernanke wurde von Ron Paul (Republikaner, Texas) vor dem US-Kongress am 18.11.2008 anlässlich der Fragestunde vor dem Finanzausschuss mit Ben Bernanke und Henry Paulson folgendes gefragt: “In ihren Treffen, und sie hatten gerade kürzlich noch ein Treffen mit anderen Zentralbankern, ist da der Gedanke aufgekommen oder wurde da gesprochen über eine neue Welt-Reservewährung? Und wenn es so war, hat Gold in diesem Zusammenhang eine Rolle gespielt? Wie wollen sie das Vertrauen wieder herstellen?”

Die Antworten von Ben Bernanke auf diese Fragen

“Ich glaube nicht, dass das Dollar System tot ist. Ich denke, der Dollar bleibt die internationale, primäre Währung. Wir haben eine Aufwertung des Dollars während der Krise gesehen, weil er offenbar als sicherer Hafen gilt und genügend Liquidität da ist. Wenn man Swaps (Austauschgeschäfte) machen will, braucht man eine solche liquide Währung. Das mag ein Grund sein, warum der Dollar stark ist und ich glaube, dass der Dollar stark bleibt. Ich teile ihren Standpunkt, dass das Handelsbilanzdefizit ein Problem darstellt. Die gegenwärtigen Ungleichgewichte sind ein großes Problem. Aber auch in dieser Hinsicht gibt es in letzter Zeit gewisse Verbesserungen”

Frage: “Aber hat das Thema einer neuen Währung nie eine Rolle gespielt?”
Bernanke: “Nein, hat es nicht.”

Frage: “Hat Gold bei ihren Gesprächen je eine Rolle gespielt?”
Bernanke: “Nur in Zusammenhang mit Verkäufen, welche die Zentralbanken planen.”

Also werden die Banken einen steigenden Goldpreis nutzen, um ihr Gold los zu werden. Wäre Gold also die richtige Anlagestrategie, würden die Banken das Gold kaufen anstatt es zu verkaufen.

19. November 2008:

„Die Federal Reserve weigert sich die Empfänger von annähernd 2 Billionen US-Dollar ‚Rettungsgeld’ des amerikanischen Steuerzahlers oder die problembehafteten Vermögensgegenstände, die als Sicherheit akzeptiert wurden, zu benennen,“ berichtet Bloomberg.

„Notenbankchef Ben S. Bernanke und Finanzminister Henry Paulson hatten noch im September versprochen sie würden sich den Anforderungen des US-Abgeordnetenhauses nach Transparenz bei der Verwendung der 700 Milliarden Dollar des ‚Rettungspaketes’ beugen. 2 Monate später, während die Notenbank noch mehr Gelder verleiht als die einzelnen Rettungsprogramme die eine Zustimmung des Kongresses erfordern, haben die Amerikaner keine Ahnung wo ihr Geld hingegangen ist oder welche Sicherheiten die Banken im Gegenzug dafür versprechen.“

Bloomberg hat Details der Geldvergabe der US-Notenbank unter Berufung auf das „Freiheitsinformations-Gesetz“ verlangt um herauszufinden, wohin das Geld gegangen ist.

Der neu gewählte Präsident Barack Obama, welcher in einer Ansprache während des Wahlkampfes am 22.September versprochen hatte „unsere Regierung transparenter und offener zu machen damit jedermann sicher sein kann das unser Maßnahmen im Interesse aller Bürger sind“, weigerte sich zu dem Bericht Stellung zu nehmen als Bloomberg ihn kontaktierte. Dies ist keine Überraschung, bedenkt man die Tatsache, dass der Mann der „Wechsel“ garantiert hatte, bereits angedeutet hat, dass er nicht nur der Politik der Bush-Administration in dem Punkt folgen will, sondern sie auch noch radikal ausweiten möchte.
(Quelle: Ron Paul Germany)

BASF drosselt Produktion. General Motor, Chrysler und Ford bitten bei US-Regierung um 25 Mrd. USD Finanzhilfe. Opel Deutschland wird eine Mrd. Euro als Bürgschaft angeboten, obwohl lt. Opel noch gar kein Bedarf besteht. Kanzlerin Merkel will sich hier offensichtlich als Krisenkanzlerin profilieren.

Deutsche Medien sprechen erstmals von drohender US-DEFLATION. Die Verbraucherpreise seien im Oktober saisonbereinigt um ein Prozent gefallen, teilte das US-Arbeitsministerium am Mittwoch mit. Solch einen starken Rückgang auf Monatssicht habe es seit Einführung der Statistik Anfang 1947 nicht gegeben. Experten werteten die sinkenden Preise als ein weiteres Anzeichen der US-Wirtschaftskrise.

Kreditkartenkrise ist jetzt offizell durch die Bank of Amerikca beziffert worden. Der Chef der Bank meinte, Amerika stehe vor den größten Verlusten die es jemals gegeben habe und spricht von Kridtkartenschulden von bis zu 1.000 Mrd. USD. Die nächste Blase wurde somit offentlich als existent erklärt.

5 Mrd. Anleihe von KfW auf den Markt gebracht und laufen im Jahr 2012 aus, teilten die Konsortialbanken mit. Das Papier ist mit einem Kupon von 3,375 Prozent gepreist und kostet für institutionelle Anleger 99,79 Prozent. Der Renditeaufschlag betrage zehn Basispunkte über Swaps. Anleihen der KfW werden von der Bundesrepublik Deutschland garantiert.

Dow Jones fällt unter 8000Punkte ein Minus von 427 Punkten oder 5 %. Es war ein Ausverkauf von GM-Aktien und Citigroup. Citigroup wurde heute doppelt so oft gehandelt wie im Durchschnitt in den letzten drei Monaten. Das gleiche gilt für General-Motors, dessen Börsenkapitalisierung nur noch bei 1,7 Mrd. USD liegt. Somit ist das Angebot für Opel von Solarworld mit 1 Mrd. fast schon überteuert.


Der Dax verliert 4,9 % auf 4.354 Punkte, nachbörslich sinkt er sogar auf 4280 Punkte.

Redakteure entlassen: Der Verlag Gruner+Jahr will die Standorte seiner Magazine "Capital", "Impulse" und "Börse Online" in Köln und München schließen. Bedeutet 60 Jobs weniger.

20. November 2008:

Dow Jones gibt auf 7555 Punkte nach. Die Citigroup, einst größte Bank der Welt, wird zum Kleinod des Dow Jones und verliert heute über 26 % an Wert. Sagenhafte 723.000.000 Millionen Transaktionen auf diese Aktie verdeutlichen diesen Ausverkauf im Dow Jones. Schier unfassbares scheint jetzt möglich und trotz der Kursverluste bewegt sich der Goldpreis nur wenig nach oben. Soverby, das Londoner Auktionshaus, bringt seinen 7 Millionen Diamanten nicht an den Mann/Frau. Die Welt steht heute zu mindest Kopf. Der Dax gibt nachbörslich noch einmal über 200 Punkte auf 4.056 Punkte nach und der US-Kongress will GM einfach nicht vor dem Konkurs retten. Einerseits ist das verständlich, denn ein kontrollierter Konkurs des Weltkonzerns könnte GM von seinem Altballast, den Rentenansprüchen seiner Mitarbeiter entbinden und die unkündbaren GM-Händler aus ihren Verträgen hauen.

EU will Öl in der Arktis fördern und die NATO mit deutscher Beteiligung patrouilliert vor Somalia am Horn von Afrika, um Öltanker vor Piraten zu schützen. Die Deutsche Regierung will unbedingt ein bewaffnetes und robustes Mandat für die Marine. Die Nähe zum Iran sollte hier aber nicht unbeachtet bleiben. (Wir haben es nicht gewußt!)


IWF genehmigt Hilfe an Island mit über zwei Milliarden Dollar

21. November 2008:

5 Mrd.-Hilfe für LBBW von ihren Teilhabern, Kreissparkasse und Stadt Stuttgart). New York Chef der FED (Geithner) soll neuer US-Finanzminister von Obama werden. Das beflügelte den Dow Jones, so dass er mit über 6,5% im Plus bei 8046 Pukten schloss. Meist gehandelte Aktie war Citigroup mit über 1.026.000.000 Aktientransaktionen.

Autobank General Motors GMAC will als Geschäftsbank die Millaradenhilfe aus dem US_Rettungspaket anzapfen.

23. November 2008:

England senkt die MwSt. von 17,5 auf 15 Prozent bis Weihnachten und will damit das Weihnachtsgeschäft ankurbeln.

Weitere 3 regionale US-Banken sind pleite. Damit sind jetzt bereits 22 Bankhäuser konkurs und Experten erwarten, dass weitere von 8400 Banken in den USA folgen werden.

24. November 2008:

US-Regierung rettet Citigroup mit einem 300 Mrd. Kreditpaket. Der Dax wird voraussichtlich ab 3. Dez. 2008 bereinigt. Der Mindesstreubesitz von AG, die an der Börse gehandelt werden dürfen wird auf 10% hochgesetzt (vorher 5%). Das bedeutet für die VW-Aktie das AUS im Dax, ebenso Conti, Versatel, IKB und Epcos. Der deutsche Dax steigt kurzfristig um bis zu 9 % an, auf über 4500 Punkte, doch die US-Steuerzahler müssen diese 300 Mrd. für die Citigroup auch wieder zurückzahlen. Die momentane Spendierlaune der Regierungschefs schein unbegrenzt zu sein, doch die tatsächlichen Spendierer sind die Steuerzahler und solche Summen können nur durch gewaltsame Enteignungen irgendwo auf der Welt wieder eingetrieben werden.


IWF gibt 7,6-Milliarden-Dollar-Kredit für Pakistan frei


26. November 2008:

EU beschließt 200 Milliarden Konjunkturpaket für die Wirtschaft.

28. November 2008:

Auf die stolze Summe von 7 Billionen USD werden die Weltwährungsreserven geschätzt. Der USD ist somit überproportional zum eigenen BIP als Geldreserve angelegt. Das rührt aber daher, dass Dollar überall auf der Welt für die Ölrechnungen gebraucht werden. Mit jedem Tag, an dem der Dollar sinkt, verliert die Welt Geld und muss mehr Geld für die Energie aufbringen. lächerlich, dass eine so angeschlagene Währung immer noch als Leitwährung im internationalen Handel gilt. Sollte einr der Staaten beginne, seine Währungsreserven von Dollar in Euro umzuschichten, brennt die Finanzwelt. Die USA ist in der Hand der Chinesen, denn die hohen Währungsreserven der People's Bank of China von circa 1,6 Billionen USD stützen vorerst noch den Dollar.

Welt-BIP - Die USA sind PLEITE

Lt. IWF beträgt das Welt-BIP 59 Billionen USD. Die USA stellt 20 % des Welt-BIP, also 11,8 Billionen USD. Betrachtet man dies im Im Vergleich zu den schulden von über 10 Billion und die rückläufigen Erwartungen in den USA, ist finanztechnisch betrachtet, die USA überschuldet, weil es in den USA so gut wie keine privaten Ersparnisse der Bürger gibt. Als überschuldet gilt ein Staat dann, wenn seine Schulden über dem jährlichen BIP liegen - was bei den USA jetzt zu trifft.

Bayern LB braucht noch einmal 10 Mrd. Euro Hilfe vom Land. Jetzt kommt schon die politische Idee auf den Tisch, alle Landesbanken zu fusionieren. Was der EU vor der Finanzkrise nicht gelungen ist, soll jetzt die Finanzkrise erledigen - so macht es den Anschein.



Landesbank Hessen-Thüringen ist mit 57 Milliarden im Minus.

1. Dezember 2008

Über 20 Millionen Arbeitnehmer haben in China ihre Stellen infolge der Finanzkrise verloren, berichtet die "China Daily"

Die Behörden leiten indes Maßnahmen ein, um die wachsende Arbeitslosigkeit unter Kontrolle zu bekommen. Die Firmen, die ihre Belegschaften um 40 Beschäftigte und mehr reduzieren wollen, sollen nun eine entsprechende Genehmigung der örtlichen Verwaltung für Arbeit und Soziales bekommen - diese Praxis existiert bereits in zwei chinesischen Provinzen.

4. Dezember 2008
Deutscher Bundestag beschießt Konjunkturpaket
mit einem Umfang von 31 Milliarden Euro für die nächsten beiden Jahre. Danach soll der Steuerbonus für Handwerkerleistungen auf 1200 Euro verdoppelt werden. Den Firmen sollen günstigere Abschreibungsbedingungen geboten werden. Die Kfz-Steuer soll befristet für Neuwagen gestrichen werden. Ein schlechter Tausch für die Verbrauchen. Es gibt nur geringe Steuereinsparungen bei großen Investitionen wie Autos und Haussanierung - eine Moggelpackung wie erwartet. Dieses Paket soll nicht die Bürger entlasten, sondern die Steuerkassen mi MwSt. füllen.

EZB senkt Leitzins um 75 Basispunkte auf 2,5 Prozent . Beweggrund sein die Angst vor einer Rezession - doch genau genommen sind wir schon Mitten drin.

6. Dezember 2008
USA: 50 Tonnen Lebensmittelhilfe für Denver und Omaha Die USA braucht anscheinend Lebensmittel für die immer mehr verarmende Bevölkerung. Es bahnen sich dramatische Schiksale an. Noch sind die Zwangsversteigerungen der Immobilien bis Januar 2009 ausgesetzt - doch es stehen Millionen Häuser auf der Liste zur Enteignung. Viele dieser Menschen werden Obachlos werden.

Indische Leitbank senkt wieder Zinsen. Der Repo-Zinssatz um 100 Basispunkte auf 6,5 Prozent gesenkt. Der niedrigste Stand seit zweieinhalb Jahren. Seit Ende Oktober hat die indische Zentralbank damit die Zinsen um 250 Basispunkte nach unten geschraubt. Die Pflichtbargeld-Reserven der Banken liegen mometan bei 5,5 % - so stehen den Banken 8 Mrd. Dollar mehr zu Verfügung.

England senkt den Leitzins um einen Prozentpunkt auf 2,0 Prozent. Das ist die größte Zinssenkung seit 1951. England hat innerhalb der EU einen Sonderstatus und ist deshalb auch nicht am Euro angeschlossen. Das Pfund steigt momentan unerklärlicher Weise an.

7. Dezember 2008
Bush stellten den US-Autokonzernen 17 Mrd. US zur Verfügung. Das reicht für ein Durchhalten bis zur Präsidentschaftsübernahme von Obama. Bush will sich wohl nicht den Schuh des Executers anziehen und die US-Autoindustrie in den Konkurs schicken.
Lt. Bloomberg News-Ticker, empfiehlt die BIZ den Staaten nach dem Rettungsprogramm für die Banken aus dem Bankensystem auszusteigen.
Mehr Soldaten in die US-Armee. N24 berichtet heute, dass aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage wieder mehr Freiwillige zur Armee in den USA gemeldet haben. Anscheinend ist den Soldaten ein sicheres Einkommen wichtiger, als die Ungewissheit von momentan zwei Kriegen.

DAX im Höhenrausch. Er steigt bis zum Handelsschluß um sagenhafte 7 % - als sei die Wirtschaftskrise, die noch gar nicht durchgeschlagen hat, schon eingepreist. Doch sämtliche Orakler der Wirtschaft, den Banken und auch der Bundesregierung setzten für ihre Prognosen ausdrücklich voraus, dass das deutsche Rettungspaket und Konjunkturprogramm die prognostizierten Erfolge bringt - es gibt leider keine Berechnungen was passiert, wenn die Maßnahmen nicht greifen. Ein Blick nach Amerika zeigt, wie Billionen von USD die Wirtschaft nicht stützen oder gar ankurbeln können.

11. Dezember 2008

Inflationssignal: Deutsche Staatsanleihen finden kaum Käufer

Es gilt als Warnsignal, wenn Staatsanleihen nur noch schwer Käufer finden. Vor allem Deutschland gilt als zuverlässiger Zahlen. Doch die Auktion zweijähriger deutscher Staatsanleihen hat gerade mal so viele Gebote erhalten, um die Vorgabe von 7 Milliarden Euro zu erreichen. Das ist sehr ungewöhnlich: Normalerweise stehen Investoren Schlange, um die begehrten sicheren Papiere zu kaufen.

Meyrick Chapman, Anleihenstratege bei der UBS, äußert sich dazu: "Wenn eine deutsche Anleihenauktion nicht genügend Käufer findet, dann wissen sie, es gibt Probleme."

"Das deutet darauf hin, dass die Nachfrage der Bieter nach Regierungsanleihen angesichts des immensen Angebots bereits nachlässt."

Andere Analysten meinen, dass die Nachfrage am Jahresende eben etwas niedriger liegt, dass aber die Nachfrage gerade mal so hoch ist, wie das Angebot, so etwas hat es noch nie gegeben.

Momentan müssen Regierungen Staatsanleihen verkaufen, um an Geld zu kommen. Wenn jetzt bereits kurz nach Ankündigung des deutschen Konjunkturprogramms die Nachfrage nach Staatsanleihen zurückgeht, wirft kein gutes Licht auf die Verkaufsaussichten in den kommenden Monaten.

Regierungen in Europa werden im nächsten Jahr Schätzungen zufolge 1 Billion US-Dollar durch den Verkauf von Anleihen aufnehmen, die US-Regierung liegt bei 2 Billionen US-Dollar. Außerdem werden Banken, die von Regierungen gestützt sind, weltweit 2 Billionen US-Dollar über die Begabe von Anleihen aufnehmen wollen. Der Anleihenmarkt könnte mit einem Überangebot konfrontiert sein und Regierungen werden gezwungen sein, höhere Zinsen zu zahlen, um noch Käufer zu finden. Das sind nach meiner Ansicht, die Vorboten einer Inflation.

12. Dezember 2008

Rettungspaket GM, Crysler und Ford von US-Kongress gestrichen. Pleite wahrscheinlich. So könnten einige Millionen im nächsten Jahr in den USA arbeitslos sein.

Bank of America streicht 35.000 Stellen. Es werden bis Anfang 2009 wahrscheinlich noch weitere Stellen gestrichen.

Deutsche Lebensversicherungen wurden von der Bafin angehalten, die Überschußbeteiligungen zu reduzieren. Die Lebensversicherungen sträuben sich dagegen, weil sie schlechtere Abschlußzahlen dadurch befürchten.

16. Dezember 2008

FED senkt Zinsen auf NULL höchstens aber auf 0,25 Prozent. Offensichlich will sich hier keiner auf einen exakten Zinssatz festlegen. Die FT stellt richtig fest - für Obama bleiben bei Amtsantritt nicht mehr für Möglichkeiten zur Verbesserung der Konjunktur übrig.

17. Dezember 2008

Der Euro steigt zum Dollar auf sagenhafte 1,41 USD an, das bedeutet zum Vortag ein Plus von 5 Cent. Offensichtlich beginnt jetzt die Flucht aus dem Dollar oder die verbilligten US-Dollar-Kredite der EZB sind beendet. ( Siehe 13. Oktober 2008 - EZB will Nachfrage nach Dollar ankurbeln.)

Deutsche Bank zahlt Anleihen vorzeitig nicht zurück. Das ist ein Tabu-Bruch, aber legal. Die Deutsche Bank erklärt, dass es teurer gewesen wäre, die eine Mrd. Euro große Anleihe durch ein neues Zinspapier zu ersetzen. Solche Papiere haben eine offizielle lange Laufzeit und eine kürzere inoffizielle Laufzeit. Es war ein ungeschriebenes Gesetz, diese Anleihen nach Ablauf der inoffiziellen Laufzeit zu kündigen, so dass die Investoren ihr Geld zurück erhielten. Doch am 17.12.08 entscheid sich die Deutsche Bank zu diesem Tabu-Bruch und zahlt erst nach Ablauf der langen offiziellen Laufzeit zurück - so muss sich die Deutsche Bank kein neues Eigenkapital auf dem Markt beschaffen. Dem Beispiel der Deutschen Bank könnten andere Geldinstitute nun folgen. Die Risikoprämien für solche Anleihen sind jetzt schon angestiegen und belasten sämtliche Banken, die frisches Kapital durch Anleihen beschaffen wollen. Sollte die Deutsche Bank sich entschließen auch die weiteren Anleihen nicht frühzeitig zu kündigen, könnte sie über 500 Mill. Euro einsparen.

Ich persönliche sehe diese Anleihe der Deutschen Bank als die selbe an, wie die Lehman-Zertifikate, mit denen viele deutsche Anleger schon ihr Geld verloren haben.

18. Dezember 2008

USD und GB-Pfund sinken immer weiter gegenüber dem Euro.

Finanz-net berichtet, dass vermutlich die gehandelten Gold-Zertifikate und -Assets das physikalisch vorhandene Gold um das hundertfache übersteigen. Lehmann soll angegeblich der größte Gold-Leerverkäufer geweisen sein - somit könnte sich noch eine weitere Blase auf uns zu bewegen, das die Ersatzwährung "GOLD" erschüttern könnte.

Der IWF will laut Meldung des Bundestage 13 Millionen Unzen Gold seiner Reserven, die auf insgesamt 103 Millionen Unzen beziffert werden, verkaufen. Außerdem soll das Stimmrecht innerhalb des IWF so geändert werden, dass Deutschland weniger Stimmrecht hat.

Lt. finanical.de sind die Goldreserven um 70 Millionen Unzen gefallen und übertrafen damit die Neueindeckungen - also Reservenkäufe bei weitem.

19. Dezember 2008

Die US-Regierung unter G. W. Bush gewährt GM und Chrysler einen Notkredit von insgesamt 17 Mrd. USD, um einen unkontrollierten Zusammenbruch der Autoindustrie in den USA zu vermeiden. Ford lehnte dagegen das Angebot ab, sie wollen es aus eigener Kraft schaffen. 13,4 Milliarden Dollar sollen sofort ausgezahlt werden, und im Februar weitere vier Milliarden Dollar. Das Geld kommt aus dem 700-Milliarden-Dollar-Rettungspaket, das eigentlich ausschließlich für den Finanzsektor gedacht war. Die Regierung erhalte im Gegenzug stimmrechtslose Aktien. Bush bekannt sich wieder als Freihandelsanhänger, der gegen solche Hilfe naturgemäß Einwände habe, aber das amerk. Volk erwarte diese Hilfen.

Dieser Notkredit schürt die Hoffnung, dass dieses Paket auch tatsächlich ausreichen wird, die Autobauer zu retten. Doch noch vor einigen Wochen war die Rede davon, dass eventuelle Kredite von über 20 Mrd. USD nur bis zum Anfang 2009 reichen würden. Somit wird der neue Präsident Obama ab dem 20 Januar 2009 wohl entscheiden müssen, ob noch weitere Gelder in die Autoindustrie fließen oder andere Möglichkeiten gefunden werden.

20. Dezember 2008

Lettland erhält NOTKREDIT : Ungarn greift die Europäische Union nun dem zweiten Mitglied mit Milliardenhilfen unter die Arme. Die baltische Republik bekommt 3,1 Mrd. Euro aus Brüssel, auch der IWF und die Weltbank springen ein. Nach Ungarn waren 6,5 Mrd. Euro aus Brüssel geflossen.

Am 14.01.2009 kam es in Lettland zu ersten Ausschreitung bei einer Kundgegebung gegen die Regierung. Der Notstand wurde ausgerufen, weil ein Pulk augenscheinlich zur Stürmung des Regierungsgebäudes ansetzt.

Nach 10 % Wachtung in 2007 und Null-Wachtum in 2008, erwarten die schlechtesten Prognosse ein Minus von bis zu 15 %. Die Preise seiten zweistellig an und die Inflation ebenfallen. Es herrscht mittlerweile eine hohe Arbeitslosigkeit in Lettland.

21. Dezember 2008

Qimonda wird jetzt doch mit Staatsgeldern gerettet. Nicht nur Deutschland machte Mrd.-Zusagen, sondern auch Protual und Infineon. Somit wäre für dieses Jahr eine größere Pleite gebannt. Doch was folgt 2009? Auch die deutschen Autobauer verkaufen ihre Autos nicht mehr. Warum soll also Mercedes oder Opel, BMW oder VW nicht genauso vor der Pleit stehen wie GM und Chrysler? Diese Frage sollte sich jeder Denker einmal stellen.

24. Dezember 2008

USA steigen mit 3,4 Mrd. USD bei American Express (AmEx) ein. Das Unternehmen ist durch Kreditausfälle in Schwierigkeiten geraten - lange wird wohl die Kreditspritze nicht anhalten. Die USA erhalten dafür Vorzugsaktien die 5 % Dividenen ausschütten sollen, ein Jahr später sogar 9 %.

25. Dezember 2008

Jetzt will auch die FED bei GM mithelfen. Die hauseigene Bank von General Motors -GMAC - wurde jetzt in eine Bank umgewandelt und kann jetzt auf den 700 Mrd. Rettungsschirm der USA zugreifen. Die FED schließ auch eigene Notkredite an GM nicht aus. GMAC stellt Finanzierungen für GM-Händler und -Kunden sowie Immobilienkredite bereit. Im Fall einer Insolvenz wären etwa 85 Prozent der nordamerikanischen GM-Händler von einer Finanzierung abgeschnitten gewesen.

Mit Notkrediten kann zwar das Unternehmen kurzfristig den Zahlungsforderungen der Gläubiger nachkommen, aber wenn keine neuen Autos in kürzester Zeit, in Unmengen verkauft werden, wird all das "schöne" Geld nur eine staatliche Umverteilungsmaschine auf die Konten der Reichen sein. Diese Notkredite sind nur lebensverlängernde Maßnahmen, bis alle Gläubiger ihre alten Schulden von GM bezahlt bekommen haben. Danach kann der Patient ruhig und in Frieden einschlafen.


USA Wirtschaft schrumpft weiter - 2 Mill. gemeldete Arbeitslose mehr in 2008

Dem Handelsministerium zufolge stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenversicherung in der Woche bis zum 20. Dezember auf 586.000. Von Reuters befrage Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 560.000 gerechnet. In diesem Jahr haben in den USA bislang fast zwei Millionen Menschen ihre Arbeit verloren.

Die noch arbeitenden Amerikaner sparen und das amerkianische BIP ist zu 2/3 vom Innlandskonsum abhängig. Die Konsumausgaben der USA gingen im Weihnachtsmonat Dezember um sage und schreibe 0,6 % zurück.

Anträge auf Kurzarbeit steigen in Deutschland

20.000 Beschäftigten von ThyssenKrupp Steel gehen von Februar bis September in Kurzarbeit. Kleine Autozulieferer haben dies schon Dezember 2008. Nun wird an einer Neuregelung des Kurzarbeitergeldes gepocht. Die Arbeitgeber wollen, dass die Aufwand für das Kurzarbeitergeld aus anderen Quellen bezogen wird, noch müssen die Unternehmen diesen Teil bezahlen. Die Sozialversicherungsbeiträge werden je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmern getragen.

Man könnte das ganze auch eine neue Form von Arbeitslosengeld bezeichen, die nicht in der Statistik der offiziellen Arbeitslosenzahlen auftauscht. Ein psychologisches Mittel, die Krise kleinzureden.

Ölpreis: Russland gibt klar zu erkennen, dass neue Ölquellen nur rentabel erschlossen werden können, wenn der Ölpreis deutlich über 60 USD liegt. Das macht klar, dass das Öldumping verhängnisvolle Folgen für uns alle haben wird. Die Investitionen in das Ölgeschäft werden zurückgenommen und bei einer höheren Nachfrage werden gar nicht genügend Reserven zur Verfügung stehen. Das wird den Ölpreis in gewaltige Höhen treiben. Russland wird in jedem Falle nicht bereits sein, seine Öl- und Gasreserven unterhalb der Produktionskosten an den Westen zu verkaufen - wie es noch in den Zeiten des Kalten Krieges war. Das was noch vor Jahren als Gewinn und zur Ausbeutung der russischen Öl- und Gasreserven führt, wird heute zur Geißel des amerik. Kapitalismus. Putin hat durch seine Verstaatlichungen vorausschauend gehandelt.

26. Dezember 2008:

Japan: Die Industrieproduktion ging um 8,1 % zurück. Trotz geringer Fertigung wurde 0,7 % mehr auf Halde produziert und die Auslieferung sank um sagenhafte 8,4 %. Die Folge - massive Entlassungen. Das stoppt den Binnenumsatz, aber trotzdem ging die Inflation auf 1 % zurück. Im nächsten Jahr wird hier sogar ein Minus erwartet - wäre das die Deflation, vor der so viele Angst haben? In Deutschland sprechen viele von einem Minus von 2 %. Deutschland ist aber Export-Weltmeister, doch an wen will der Exportweltmeister verkaufen, wenn keiner mehr Geld verdient?

Deutschland: In Deutschland wird um eine Neuordnung des Kurzarbeitergeld diskutiert. Es sieht wohl so aus, dass der Staat diese Zahlungen übernehmen soll. Das würde unsere Arbeitslosenstatiken totzdem bereinigen, denn Kurzarbeiter sind keine Arbeitslose. So kann Deutschland von sich behaupten, dass die Arbeitslosenzahlen in Deutschland nicht ansteigen werden. Vertrauen und Psychologie ist alles!

Überseehäfen in Bremerhaven - Deutschland produziert auf Halde - wie lange ist das noch zu finanzieren? 2,5 Millionen Quadratmeter groß, eine Fläche wie 340 Fußballfelder, rund 7500 Mitarbeiter Rund 1,6 Millionen Autos aus aller Welt werden hier jährlich umgeschlagen. Seit einigen Wochen jedoch stauen sich die Autos auf den riesigen Stellflächen, denn die Finanzkrise macht auch vor Bremerhaven nicht halt. Kurzarbeit und Produktionsstopp bei vielen Autoherstellern wirken sich auf den gigantischen Logistik-Betrieb aus. Auf dem Gelände stauen sich die Neuwagen.

Kunstpreise fallen - die Pseudoanlage der Reichen

Gegen Ende des Jahres 2008 zieht die Wirtschaftskrise immer weitere Kreise: Christie’s Auktion von zeitgenössischer Kunst erzielte Mitte Oktober in London weniger als 55,5 Millionen Dollar. Erwartet hatte man zwischen 100 und 132 Millionen Dollar. In New York blieben im November bei Christie’s und Sotheby’s sogar Werke von Manet, Cézanne und Rothko unverkauft. Und wenn der Hammer doch fiel, lagen die Preise weit hinter den Erwartungen zurück.

30. Dezember 2008:

Die japanische Wirtschaft wird nach Schätzungen von Barclays Capital in Tokio im laufenden 4. Quartal um ca. 12,1 % schrumpfen. Japan ist aber nicht Exportweltmeister, sondern Deutschland.

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Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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