Dienstag, 6. Januar 2009

Der Spiegel erwartet die Neue Weltordnung ab dem 20. Januar 2009

In seiner Ausgabe vom 29.12.08 legt sich der Spiegel kräftig ins Zeug für Angela Merkel und wird seiner Rolle als Hofberichterstatter für Angela Merkel mehr als gerecht.

http://rapidshare.com/files/180431836/neu-weltordnung-spiegel-1-09.pdf.html

Zwar rechnet auch der Spiegel für 2009 mit ca. 750 000 Arbeitslose mehr und befürchtet theatralisch - dass aus Zahlen Schicksale werden.

Er beschreibt Weihnachten 2008 als Abschiedsparty der Deutschen von fetten Jahren. Damit bleibt der Spielgel treu auf der Seite von Angela Merkel, die immer wieder behauptete, dass der Aufschwung von 2006 bei allen in Deutschland angekommen sei. doch die Arbeitnehmer wissen es selber am Besten. Dieser Aufschwung ist definitiv bei ihnen nicht angekommen - Leiharbeiter zum Dumpingpreis ist nun mal wirklich kein Gewinn, sondern ein aufgezwungenes Übel durch die Politik. Gerechte Bezahlung für produktive Arbeit war Gestern und wird es in der kommenden Neuen Weltordnung nicht mehr gegeben. Sogar der Spiegel streitet den Beginn einer neuen Zeitrechung nicht mehr ab und glaubt, dass die Neue Weltordnung unweigerlich kommen wird.

Deutschland wird am Ende von 2009 wohl mit einem Defizit von ca. 120 Millaraden dastehen. Darin sind lediglich die Konkunkurpakete und die Rettung der Banken berücksichtigt. Kosten für steigende Arbeitslosigkeit und mehr Sozialhilfeempfänger sind hier noch nicht berücksichtig.

Spiegel hat Angst vor der Neuen Weltordnung

Der Spiegel glaubt, dass Angela Merkel zu wenig tut, um sich bei Obama einzuschleimen und zu wenig Ambitionen zeigt, um sich gegen Sarkozy (Frankreich) durchzusetzen. Der Spiegel sieht die Bedrohung der "Neuen Weltordnung" lediglich darin, dass Deutschland seine Vorrangstellung gegenüber Ländern wie Indien, China und Brasilien einbüßen wird - dass also Deutschland ein DRITTE WELT LAND werden könnte.

Die einzige Möglichkeit dies abzuwenden bezehe darin, die Forderung von Obama nach mehr Soldaten zu erfüllen, wenn er sie stellt und dabei Sarkozy so freundlich möglich in seinem Versuch zu attaktieren, sich als Architekt der "Neuen Weltordnung" aufzuspielen. Deshalb muss Deutschland seine Vormachtstellung in der EU gegen Frankreich liebevoll verteidigen, um nicht im Sog der Neuen Weltordnung an den Rand der Welt abgedrängt zu werden.

Spiegel: Ein Mann wird für Merkel im kommenden Jahr enorm wichtig, und das ist erst mal nicht Frank-Walter Steinmeier, ihr Konkurrent bei der Bundestagswaghl im Herbst. Es ist Barack Obama, der am 20. Januar Präsident der Vereinigten Staaten wird. Mit ihm beginnt eine neue Zeitrechnung in der Krisenpolitik und, wenn nicht alles täuscht, die Suche nach einer neuen Weltordnung.


Es geht um die Führung der Welt - Obama als Weltpräsident



Die Erfolge der Angela Merkel laut Spiegel

Merkel und Schröder haben nach Meinung des Spiegel Deutschland fitt für die Krise gemacht. Angeführt werden:

  1. einsichtige Gewerkschaften, die jahrelang auf üppige Lohnerhöhungen verzichteten
    Lächerlich! Die niedrigen Löhne sind doch jetzt das Händycap für den Einbruch der Binnennachfrage, die wir dringend bräuchten, um uns gegen den Wirtschaftseinbruch zu stämmen. All die Geschenke an die Wirtschaft waren vergebene Liebesmühe und müssen jetzt noch einam doppelt vom Steuerzahler aufgebracht werden - durch Konkunkturpakete und Sozailprogramme, die noch nicht auf dem Tishe.
  2. Die Harzt-Reformen erweisen sich als Beschäftigungssysem nun al erstaulich krisenfest.
    Lächerlich! Der Spiegel behauptet also, dass Zwangsarbeit durch Harzt die Wirtschaftskrise auffangen kann. Sicher richtig aus Sicht der Unternehmer, die diese Arbeiter kostengünstig oder zum Nulltarif arbeiten lassen können. Sie sparen dardurch Sozialabgaben, die jetzt und auch später fehlen, um das selbige Programm aufrecht zu erhalten.
  3. Die Tarifverträge sind flexibel genug, um den Absatzeinbruch zu mindest eine Zeit lang abfedern zu können.
    Zu aller Erst sind sie die Ursache für den Konsumeinbrauch in Deutschland. Jetzt wird der Nachteil dieser Maßnahmen einfach als Gewinn verbucht, um die Fehler der Politik zu vertuschen. Der Spiegel baut hier ein Lügengebäude auf, mit dem wir uns wohl bis zur Bundestagswahl im September 2009 noch herumschlagen müssen.
  4. Die Behörden haben aus dem jüngsten Konjunkturboom in Höhe von rund 10 Milliarden Euro gehortet. Mit diesem Geld kann die Berliner Regierung jetzt eine Vielzahl betrieblicher Beschäftigungsprogramm finanzieren, die einen all zu raschen Anstieg derArbeitslosigkeit verhindern sollen.
    Damit wird doch klar gesagt, dass die systematische unrechtsmäßigen Kürzungen von Sozialzahlungen, Milliarden an Einsparungen brachten, die jetzt wieder für Wirtschaftssubventionen genutzt werden können. Bei Harzt gilt als ungeschriebenes Gesetz: Du must klagen, sonst streichen sie dir alles.
  5. Walter Riester bis Ulla Schmidt haben auf den Konten der Alterskassen gut 16 Milliarden Euro eingesammelt.
    Liebe Leute, was sind 16 Milliarden, die reichen gerade mal ein halbes Jahr für die Pensionszahlungen unserer Beamten, da hat ein Arbeiter noch nichts von seiner Rente gesehen. Das nenne ich nun wirklich keine Rücklagen.
  6. Die MwSt.-Erhöhung hat den Staat fit für die Wirtschaftskrise gemacht.
    Dazu muss ich wohl nichts sagen. Erst wollen sie den Bürger ständig entlasten und feiern gleichzeitig Steuererhöhungen - LÄCHERLICH!
  7. Einführung des Euros. Der Euro habe keine Inflation ausgelöst.
    Lächerlich! Die Gehälter und Löhne wurden genau in Euro umgerechnet, die Preise im Konsum aber nicht. Also hat der Euro heute den Wert der DM, das ist eine Inflationsrate von 50 %. Der Euro brachte nur den deutschen Unternehmern den Vorteil, dass sie ab 2002 nur noch die Hälfte an Löhnen zu zahlen hatten. Somit halbierten sich auch der Wert der Sozialleistungen und wir haben das bekommen was wir heute sehen. Ein Sozialwesen, das unfinanzierbar erscheint und von der Politik am Liebsten abgeschaft werden würde - wenn es nicht die Geisel der Sozialen Marktwirtschaft gäbe. Aber auch da gibt es Abhilfe mit der Neuen Sozial Marktwirtschaft, die eigenlich als frei Marktwirtschaft ohne staatliche Instrumente wie Kartellamt fabriziert werden soll. Alles im Dienste der Neuen Weltordnung unter der Leitung der USA, die eigentlich am Ende der leistungsstarken Staaten stehen müßte - gäbe es nicht den Petrodollar.

Vertrauen muss her

Nicht einmal der Spiegel spricht von greifbaren Lösungen, sondern nur noch von Vertrauen, dass die Politik zu schaffen hat. Bertelsmann-Stiftung und INSM schickten zu Weihnachten ihre besten Leute ins Rennen um die Gut der Kanzlerin. Christof Schmdit, Chef der Rheinische-Westfälischen Instituts fürWirtschaftsforschung in Essen und Thomas Straubhaar, Direktor des Institutes für Wirtschaftorschung Halle fordern ausdrücklich und unnachgibig Steuersenkungen in neoliberaler Manier. Die Forderung des Spiegels geht sogar so weit, dass die Politik wenigstens so tun soll als ob, sie Herr der Lage sein.

"Insgesamt vermochte Merkel bislang nicht, was der Berliner Politologe Herfried Münker für das Wichtigste hält in so einer Situtation: Politiker müssen zeigen, dass sie "die Herrschaft über das Geschehen" haben.

Die werden sie zwar angesichts der Schwere und Undurchsichtigkeit der Krise nie ganz erreichen, aber der Eindruck von Orientierung wäre schon ganz schön."




Es gibt keine Krise in Deutschland - Vertrauen ist alles

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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