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Mittwoch, 28. Januar 2009

Humankapital = Menschliche Kapital = Besitz an Menschen = Sklave

Dem momentanen Verhalten unserer Regierung ist zu entnehmen, dass der Zustand im Sept. 2008 das Optimum war und wieder angestrebt werden muss.

Die "NEUE Weltordnung" im jetzigen Finanzsystem hat keinen Platz für Soziale Verantwortung oder gar Demokratie im eigentlichen Sinne. Demokratie ist nur so lange nützlich, bis sie sich selber um ihre Existenz bringt. Momentan erfüllt sie lediglich noch den Lakaiendienst, die Staatseinnahmen an das Kapital umzuverteilen, bei gleichzeitiger Kürzung oder Streichung der sozialen Aufgaben des Staates. Die politischen Führungen sind seit der Finanzkrise bemüht die Staatshaushalte in absolute Abhängigkeit zur Finanz-Aristokratie zu bringen und durch ewige Zinsleistungen in deren Sklavendienst zu stellen. Ab diesem Zeitpunkt ist nur noch ein kleiner Schritt zur offiziellen Regierungsübernahme der Wirtschaft.

Unser Wirtschaftssystem basiert auf jährlichem, ungemindertem Wachstum - eine natürliche Folge des momentanen Finanzsystem. Als Grundlage für diese Geldkreierung dienen Besitz und Schuldverschreibungen für neue Geldmittel, die in privaten Banken landen mit samt der Schuldverschreibung von Steuereinnahmen ganzer Volkswirtschaften.


Dieser Kreislauf funktioniert aber nur so lange, wie Menschen bereit sind Schulden zu machen, am Ende dieses Kreislaufes müssen die Staaten die Schuldenbereitschaft der Menschen übernehmen. Darin liegt die Stärke unserer indirekten Demokratie, der Einzelne hat keinerlei direkten Einfluß auf diese staatlichen Entscheidungen, da Volksentscheide nie zugelassen werden, weil schnelle Entscheidungen dadurch nicht möglich seien.

Doch alleine das Aufrechterhalten des Geldkreislaufes und der stetig neuen Geldkreierung kann eine Wirtschaft nicht wachsen, es muss produziert werden. Das führt zu Marktübersättigung (Deflation), die nur noch Konsumnachfrage durch Preissenkungen schafft. Dies wurde zu erst mit Rationalisierung bzw. Entlassungen erzielt, die durch staatliche Hilfen in der Wahrnehmung der Bürger verdeckt wurden.

Die systematische Entmachtung der Demokratie




Die Demokratie ist dem Finanzsystem ein Dorn im Auge, auch die soziale Verpflichtung von Besitz und Arbeitgeber, wollen diese Kapitalgeber nicht länger akzeptieren. Der erste Angriff waren Privatisierung und Hartz4, diese Regelung entband den Staat in Zukunft von zu hohen Kosten, da der Betroffene vor Inanspruchnahme der Leistungen all seine Ersparnisse und Altervorsagemaßnahmen auflösen und verkonsumieren muss. Doch die Privatisierungen der DDR waren überdimensional. Die BRD mußte die gesamten Kosten schultern und die Treuhandgesellschaft verhökerte das gesamte Vermögen für obligatorische 1-DM-Übernahmen - dazu wurden noch staatliche Subventionen für den Wiederaufgabau genehmigt, die zwar abkassiert aber nie umgesetzt wurden.

Hier sehen sie Kohl Deutschland für das Kapital betrogen hat



In Hinblick auf die Finanzkrise war Hartz4 eine vorausschauende Entscheidung der SPD unter Gerhard Schröder, der auch noch 2004 die Notstandsgesetze vorsorglich änderte. Mit Hartz4 bleiben dem Staat mehr Mittel, die in die Wirtschaft subventioniert werden könen, unter dem Vorwand Arbeitsplätze zu sichern, die die Politik vorher mit ihren Entscheidungen vernichtete. Ein Hand-in-Hand-Spiel der Superlativen unter dem Verrat der Demokratie oder besser gesagt: der Innere Markt (Steuereinnahmen) wird zur Privatisierung freigeben.

Gleichzeitig bieten die Hartz4-Gesetze der Wirtschaft die Möglichkeit, kostenlose bzw. auf Staatskosten finanzierte Arbeiter einzustellen. Die Neuregelung der Leiharbeitergesetze ließ sogar noch zu, dass Zwischengewinne durch die Vermietung von Arbeitskraft erzielt werden können - ein absolutes Defizit in einer Demokratie - das niemals hätte zugelassen werden dürfen.

Da aber die Demokratie in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau angesetzt ist, kann das Volkssouverän nie in direkten Abstimmungen über solche grundlegenden entdemorkatisierenden Maßnahmen entscheiden. Eine Tatsache, die die Kapital gesteuerte Politik rigoros ausnutzt. So ergaben sich automatisch Mindereinnahmen durch Lohndumping und die Gewerkschaften kamen in die Abhängigkeit zwischen Pest und Cholera zu entscheiden, was den Zuspruch der Bevölkerung gegenüber diesen Organisationen zusätzlich schwächt. So wird die letzte Instanz eines Traums von gerechter und freier Demokratie dem Kapital zum Opferaltar getragen.

Diese Maßnahme brachte die freie Arbeitswahl als Grundrecht außer Kraft und stellte den Staat in die Befugnisse Arbeitskräfte zu rekrutieren und abzukommandieren, immer mit der Geißel bewaffnet, notwendige Geldmittel abzuschneiden - ein Verstoß gegen die Menschenrechte, den aber das Verfassungsgericht noch nie feststellte.

Zu diesen Maßnahmen zählen auch sämtliche andere Privatisierungsmaßnahmen in den Renten- und Krankenversicherungen, sowie die Frühverrentung durch Helmut Kohl. All diese Maßnahmen schwächen den Staat systematisch und lassen den Bürger glauben, dass sämtliche soziale Leistungen des Kollektivs nicht mehr finanzierbar sind. Sie nehmen daher die Lösungen der Regierungen zwangläufig und im guten Glauben an, weil es keinen Ausweg mehr gibt. Diese Reaktionen auf Begebenheiten sind aber eine bewußt herbeigeführte Kettenreaktion, die auf Lügen basieren.

Bevölkerungsreduzierung leicht gemacht

In einer Gesellschaft die so eng strukturiert ist, muss keine Bevölkerungsredizierung durch Atombomben oder Chemischen Waffen erfolgen, es ist ein leichtes die Sterblichkeitsrate durch eine medizinische Unterversorgung zu erhöhen. Die momentan stattfinden Reformen in unserem Gesundheitssystem lassen mich ein solches Ziel vermuten.

Diese Systeme haben durch die vorangegangen bewußten Fehl-Maßnahmen der Politik ihre Unfinanzierbarkeit bewiesen, diese falsche Wahrnehmung wird durch die fehlerhafte und mit Halbwahrheiten behaftete Berichterstattung unserer Medien unterstützt und suggeriert. Die mehr und mehr stattfindende Entbindung der sozialen Verantwortung der Arbeitergeber, wird die angestrebte medizinische Versorgung der nicht leistungfähigen Bürger erzwingen. Die Wirtschaft braucht nur gesunde Arbeiter - Soziales ist zu teuer und gesunde arbeitssundende Menschen gibt es genug. Genauer betrachtet braucht unser Wirtschaftssystem gar nicht so viele Menschen - sie verbrauchen nur sinnlos Ressourcen, die sonst länger ausreichen würden.

Wird also das Gesundheitssystem in Abhängigkeit zur wirtschaftlichen Geld-Leistungsfähig gestellt ergibt sich aus der Natur der Sache, dass alle nutzlosen Mitmenschen durch dieses System fallen und sich keine medizinische Leistungen mehr leisten können und auch nicht mehr leisten sollen. Unproduktive Menschen sind ein sinnloser Kostenfaktor in einer gewinnorientierten Bilanzierung. So kann Kapital entscheiden, wer früher sterben wird, weil er unproduktiv ist - das ist aber noch lange keine Verletzung der Menschenrecht, nach Auffassung der heutigen Gesetzgebung, weil immer noch die Möglichkeit besteht, durch die Anschaffung von Kapital die nötige medizinische Versorgung zu erlangen. Ich bezeichne das als natürliche Selektion unseres Kapital-Wirtschaftssystems, das die soziale Verantwortung der Staaten verhindert, weil es diese Staatskraft als Rückversicherung für ihre Gewinne ansieht.

Die Finanzkrise ist die Chance für dieses brachiale, unmenschliche System, das auch Globalsierung genannt wird. Durch die Finanzkrise erschleichen sich die Regierungen die Legitimation so hoher Staatsveerschuldung, damit hinterher keine Mittel für die eigentlichen Aufgaben des Kollektiv "STAAT" zur Verfügung stehen. Die Abschaffung der sozialen Leistungen aus der gemeinsamen Kraft des Staatssystem müssen unweigerlich abgeschafft werden und es herrschen die geordneten Gesetze des Dschungels, die das Kapital unterstützen. Daher die Forderung nach einem "STARKEN STAAT" der seine Aufgaben kennt.


HUMANKAPITAL

So werden am Ende alle Menschen gezwungen, sich gegenseitig in den Lohnforderungen zu unterbieten. Der Lebenskampf wird heißen: Wer arbeitet für das weinigste Geld oder wer kann arbeiten ohne zu viel zu essen? Diese Menschen werden heute schon als Humankapital bezeichnet - es wird Zeit, dass die Mehrzahl der Bürger begreifen, wie dieser abnormale Begriff zu verstehen ist. Menschliches Kapital bedeutet nichts anderes als Sklave. Doch diese neue Sklaverei ist als freiwillige Unterstellung unter das Sklavenrechte des Kapitals..

Die jetzt stattfinde Staatsverschuldung wird sehr viele treffen und die Mittellosigkeit abtreiben, denn der Staat wird hinterher so hohe Steueranforderungen an die Bürger stellen, damit der letzte Rest der Sparguthaben sehr schnell aufgebraucht sein wird.

Die globalisierte Wirtschaft wird sich vor diesen Steuern zu schützen wissen, denn durch die Freihandelsabkommen, hat sie sich in die Position gebracht, die Staaten zu erpressen. Jede weitere Privatisierung von Staatseigentum stärk ihre Position und bringt die Staaten in die Abhängigkeit des Finanzsystems.


Wie die Wirtschaft bzw. das Kapital die Demokratien erpresst


Durch Einfuhrzölle waren auch Globalisten gezwungen in den jeweiligen Staaten Produktionstätten zu errichten und zu erhalten, das garantierte Arbeitsplätze am Konsumstandort. Durch das Freihandeltum unter Kohl und Bush, sowie unter den nachfolgenden Herrschern, wurden diese Zölle nach und nach aufgehoben. Sie wurden nur noch da eingesetzt, wo es galt, intakte Wirtschaftsstrukturen zu zerstören und an die Globalisierung anzuschließen.

Jetzt sind die Globalisten im Stande alleine nur mit dem Gedanken der Abwanderung aus einem Land, Subventionen und Zuschüsse zu erschwindeln bis hin zu Steuererlässen. Daraus ergibt sich die Abhängigkeit von Demokratien gegenüber dem Kapital und der Wirtschaft. Diese Abhängigkeit wurde aber von der Politik selber eingeleitet, welcher ich hiermit Mutwilligkeit vorwerfe, um die Neue Weltordnung unabdingbar zu machen.


Die produktive Leistung als Grundlage für Geldkreierung

Unter Anbetracht all dieser Umstände wird eine Änderung der Politik bzw. ein Austausch von Politikern oder Parteien nichts bewirken, sondern Änderungen müssen an der Wurzel angepackt werden - und das ist das Finanzsystem.

Wird das Finanzsystem demokratisiert bzw. die Geldkreierung in die Hand der Staaten in Anbindung zur produktiven Leistung gebracht, wird es niemals mehr zu einer Macht über der Demokratie kommen.

Jeder Arbeiter hat mittlerweile eine Produktivität erreicht, die vielen Arbeitsplätzen aus den 1980er entspricht. Die Bezahlung ist aber im Reallohnbereich auf dem gleichen Niveau von damals geblieben - es muss aber mit seinen sozialen Abgaben einer größen Anzahl von Menschen mitversorgen wie 1980. Das hat nichts mit demographischer Entwicklung zu tun, sondern mit den Rationalisierungsmaßnahmen, die niemals in die Berechnung der Sozialabgaben geflossen sind.

Wird aber diese Produktivität als Grundlage für Geldkreierung genommen, werden Banken im altem Sinne absolut überflüssig, sowie ein Goldstandard der Währungen. Würde Geld aufgrund von Produktivität der Bevölkerung kreiert, wäre Geld kein Schuldgeld mehr, sondern Geld wäre der Gegenwert von Realgütern, die jedem zugänglich sind. Auch der Zins wäre überflüssig, weil Geld keine Bringschuld mehr ist.

Diesem Gedankenmodell erwehren sich viel und einige glauben durch Tauschsystem oder Alternativwährungen dem momentan Finanzsystem zu entrinnen. Ich stelle hier nicht den Anspruch auf einen unumstößlichen Lösungsplan, sondern möchte Denkansätze liefern, die jeder für sich selber überprüfen kann.

Tauschplattformen oder Ersatzwährungen funktioniert leider nur bedingt, denn jedes dieser System holt sich seine Wertigkeit aus dem momentan gültigen Geldsystem bzw. der gültigen Kaufkraft der Währung.

Eine eventuelle Umstellung des Finanzystems kann nur global funktionieren. Die Finanzkrise bot am 20.11.08 diese große Chance. Doch die Entscheidungsträger vereinbarten, mit Milliarden und Billionen dieses System am Leben zu erhalten und verschuldeten die Bürger damit maßlos, damit sie auch garantiert im "Humankapitalismus" landen.

Kommentare:

  1. Schlagen sie einmal in einem soziologischen Wörterbuch nach, was "Humankapital" bedeutet. Die Verwendung falscher Begriffe ist zwar nicht immer zwingend ein inhaltlicher Fehler, erweckt aber immer den Eindruck, dass man nichts von der Materie versteht.

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  2. Und was bedeutet es im soziologischen Wörterbuch ?

    Auf diese Art und Weise beginnt doch schon die Verbildung der sogenannten Spezialisten.

    Humankapital ist und bleibt der Mensch, der als Kapital eingesetzt werden kann - und das ist verwerflich.

    ... und "totes Humankapital" sind die Arbeitslosen! Was sagt ihr soziologischen Wörterbuch dazu?

    AntwortenLöschen

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