Dienstag, 17. März 2009

AGONIE der Krise: Geschätzte 7 Prozent Wirtschaftseinbruch in Deutschland

Der Exportweltmeister Deutschland geht in die Knie vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Entgegen sämtlicher Expertenaussagen vom Dezember 2008 haben wir heute ein Minus von 4,8 % im BIP. Im Dezember wurden wir noch lustig gehalten und mit einem minimalen, rücklaufigen Wirtschaftswachstum von 1,9 % "bedroht" - nur wenn die Konjunkturprogramme nicht greifen sollten, hätten wir mit einem Minus von 5 % zu rechnen.

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ir haben fast ein Minus von 5% und alles ist Bestens. Alle sind glücklich, dass es nicht schlimmer gekommen ist. Welch eine Erleichterung! Die bis jetzt "pessimistischte Schätzung liegt bei 6% bis 7 %. Bis jetzt hat sich aber bestätigt, dass die Pessimisten immer von der Wahrheit übertroffen wurden. Noch gewaltiger Einbruch

Sind wir doch ehrlich. Uns werden seit Sept. 2008 schlechte Nachrichten als Erfolges- und Glücksmeldungen, indem schlechte Prognosen als uneintreffbar angehängt werden. Doch heute kann unsere Elite diese schlechtesten Aussichten nicht einmal unterbieten.

Läßt man die Zahlen sprechen, kann offensichtlich davon ausgegangen werden, dass die Konjunkturprogramme nicht greifen und all die hohen Schulden und Bürgschaften für ein Luftschloss waren und nur dazu dienten die Verluste der Nutznießer dieser Krise zu schmälern.

Jetzt gehen diese Spezialisten von einem Exportrückgang in diesem Jahr von 18 Prozent aus - hoffentlich stimmen dieses Mal die Prognosen - doch ein Blick nach Asien verrät nichts Gutes. Dort rechnet man mit noch größeren Einbrüchen, wenn die Konjunkturprogramme nicht greifen und die chines. Regierung spricht derzeit von Anzeichen einer massiven Deflation.



Vor diesem Hintergrund setzen unsere Wirtschaftsspezialisten, von denen bestimmt der eine oder andere auch unser Kanzleramt berät, auf die Binnenwirtschaft. Diese Binnenwirtschaft aus einem Heer von Arbeitnehmern, die seit Jahren unter niedrigen Löhnen und hohen Steuerbelastungen leiden.

Der private Konsum soll nur um 0,6 Prozent sinken, denn die Privathaushalte würden auf mehreren Wegen entlastet, zum Beispiel mit dem zur Jahresmitte fallenden Beitragssatz für die Krankenversicherung, (der im Januar erst mal erhöht wurde, bevor er im Juli wieder gesenkt wird) und höheres Kindergeld oder steigende Renten - wieder mal eine GLÜCKMELDUNG dieses Blenderwerks unserer Elite, bevor sie uns den Vorhang vor dem Abgrund aufmachen. Sie lassen den Menschen einfach keine Chance, sich auf Währungsreform oder Inflation vorzubereiten. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller gewesen die Vorratsläger aufzufüllen, anstatt Banken zu retten, die eh nicht zu retten sind.

Die Konjunkturpakete sind ein Tropfen auf den heißen Stein der überkochenden Finanzmärkte, wo gegen es sinnvoller wäre Gasflamme abzudrehen, als kaltes Wasser nachzugießen. Die Flamme des Verderbes in den Finanzmärkten ist die private Geldkreierung (FIAT-Money). Die Zentralbanken sollten diesem Recht beraubt werden. Das wäre kein Reboot im System sondern der Neustart mit einem neuen humanen und demokratischen Finanzsystem, das nur noch Geld auf produktive Arbeit kreieren dürfte. Die Staaten bzw. die Regierungen wären endlich aus den Fängen der privaten Finanzdienstleister befreit und die Bevölkerungen dieser Welt hätten Währungen, deren Gegenwert in ihrer eigenen Leistung aufgewogen werden würde.

Kreditkartenkrise endlich offiziell

In Amerika zeichnet sich mittlerweile die angekündigte Kreditkarten-Krise ab. Sie erscheint am Horizot des Dow Jones. American Express kündigte am 17. März 2009 zu erwartende Einbußen durch hohe Zahlungsausfälle an. Die Konsumwut der Amerikaner ist für manchen die Ursache für diese Krise, doch leider vergessen diese Kritiker oft, dass gerade diese Gelder für den Wirtschaftaufschwung anderer Orts notwendig waren. Unser Wirtschaftssystem funktioniert nun mal auf der Basis von Schuldgeld, dem kein Gegenwert gegenübersteht, nur das Versprechens, es zurück zu bezahlen.

Perpetuum Mobile gibt es nicht im Schuldgeldsystem

Wir müssen uns klar werden, dass es kein Perpetuum Mobile der Schulden gibt. Ein Denkfehler, dem sich unsere Eliten immer und immer wieder hingegeben haben. Es ist nicht der erste Zusammenbruch und es wird auch nicht der letzte sein. Doch jeder Zusammenbruch verarmt die Bevölkerung für den nächsten Anfang, wenn nicht endlich ein humanes und demokratisches Geldsystem erdacht und umgesetzt wird. Offensichtlich sind die von der Finanzwirtschaft geschulten Eliten unfähig, da ihre Ausbildung auf falschen Grundlagen eines gewollt ungerechten Systems beruhen, dem sie ohne Gegenfragen und Argwohn vertrauen und Grundsatzregeln vorbeten, die sie selber niemals auf ihre Richtigkeit überprüft haben. Wir vertrauen Männer und Frauen, die wie Priester einer Geldreligion anhängen und deshalb auch niemals hinterfragen werden.

EU vor dem Zusammen- bzw. Auseinanderbruch ?

Schon schließt Ex-EU-Kommissionspräsident Delors ein Auseinanderbrechen der EU nicht mehr aus. Der ehemalige EU-Kommissionspräsident Delors hat aufgrund der Wirtschaftskrise vor einem Auseinanderbrechen der EU gewarnt. Laut Delors kann ein Auseinanderbrechen der EU nicht mehr ausgeschlossen werden. Ebenfalls pessimistisch äußerste sich der ehemalige EU-Kommissionspräsident gegenüber dem Fortbestehen des Euro.
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Wir beschäftigen uns hier in Europa wieder mit der Kreditkrise in den USA und sind besorgt über American Express. Vor der eigenen Haustüre droht uns mit Österreich ein gigantisches Desaster, das wir nur zu gerne von den Medien ausgeblendet bekommen. Die österreichischen Kredite in die OST-EU-Länder belaufen sich auf geschätzte 230 bis 280 Mrd. Euro. Sollten diese ausfallen würde Österreich vor einem Schuldenberg in der Höhe des eigenen BIP stehen.

Herculesaufgabe für die EU


Die Herculesaufgabe für die EU besteht darin, die Bevölkerung so lange wie möglich ruhig zu halten und mit Durchhalteparolen und Konjunkturpaketen hinzuhalten.

Großbritannien hat umfangreiche geldpolitische Unterstützungsmaßnahmen gestartet, um die Wirtschaft wieder aus der Rezession zu führen. Die Bank von England machte Haltern von Staatsanleihen das Angebot, deren Papiere zu erwerben.

Finanziert werden soll dies durch die Erhöhung der Zentralbankreserven – im Prinzip durch das Drucken neuen Geldes. Die Währungshüter um Mervyn King wollen dadurch mehr Liquidität in die Finanzmärkte und damit in die Wirtschaft bringen. (euronews)

Heute meldet die FT Deutschland, dass Ausländische Investoren kurz- und langfristige US-Anleihen und -Aktien im Rekordvolumen von 148,9 Mrd. verkaufen. Trotz der Sorgen erhöhte China auch im Januar seinen Bestand an US-Staatsanleihen und hielt mit 739,6 Mrd. $ weiter mehr Treasuries als jedes andere Land. Japan lag weiter an zweiter Stelle mit 634,8 Mrd. $. Auffällig war, dass Bankenzentren in der Karibik, wo viele Hedge-Fonds ihren Sitz haben, ihre Bestände an US-Staatspapieren um 20,9 Mrd. $ auf 176,6 Mrd. $ verringerten.

Norwegens Rentenfond verliert als Folge der weltweiten Krise im vergangenen Jahr mehr als 70 Milliarden Euro. Allein der Aktienbesitz des Fonds büßte 40 Prozent an Wert ein, bei den Anleihen waren es nur 0,5 Prozent.Norwegen zahlt in den Fonds im wesentlichen Steuererlöse aus Öl- und Erdgasgeschäften - die ausgeglichen werden müssen.

Noch hat die EZB Luft für Zinssenkungen - bei einem momentanen Zinsleitsatz von 1,5 %. Es wird eine Zinssenkung auf 1% erwartet. Dieses Pulver haben die USA und auch England schon verschossen. So kann man davon ausgehen, dass sich die unkonventionellen Rettungsmethoden aus den USA und England erst später bei der Europäischen UNION einstellen werden.

Ölpreis wird über kurz oder lang wieder ansteigen

Am 16.03.09 entschloss sich die OPEC die Ölfördermengen bis zur nächsten Sitzung im Mai nicht zu drosseln. Das hält den Ölpreis und Energiekosten noch niedrig und verschärft die Wirtschaftskrise nicht noch zusätzlich. Doch wie lange werden die Ölstaaten die Zeche für die Industrienationen zahlen wollen, wenn sie selber unter dem Druck der Finanzkrise stehen?

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