Montag, 23. März 2009

WIRTSCHAFTSRELIGION - Wir sind alle Blindgänger unserer manipulierten Wahrnehmung

Bis jetzt fand die Finanzkrise fern ab im TV und im Wirtschaftsteil der Tages- Zeitungen statt. Bedrohliche Auswirkungen auf die Arbeitsplätze wurden nur als Polemik und Angstmacherei wahrgenommen. Die Wirtschaftsexperten angelten sich langsam an die schlechten Prognosen heran.

Erst war die Krise zur für die USA bestimmt und würde nie nach Europa und Deutschland übergreifen. So revidierten sie bis jetzt jede Aussage. Aus den anfänglich guten Prognosen mit Wirtschaftswachstum für 2009 bis jetzt zu einem Wirtschaftsrückgang von bis zu 7 % des BIPs für dieses Jahr.

Sie sind und waren nicht fähig oder unwillig, die Wahrheit auszusprechen. Sie klammern sich an ihre Lehrbücher der Wirtschaftswissenschaften und fassen die Welt in mathematische Formel und berechenbare Modelle, in der der Mensch als Konsument zu agieren hat. Sollte das Modell nicht ihre Wunsch entsprechen, werden flott Komponenten geändert.

Wirtschaftswissenschaften sind nicht unabhängig, besonders im Hinblick auf die vielen vermeintlichen Experten, die momentan im TV umhergereicht werden. Wer die Szene schon länger verfolgt wird feststellen, es sind immer die gleichen Gesichter wie im Musikantenstadel von "Marianne & Michael". Nur die größten Labels schaffen es, ihre Künstler dort zu präsentieren und so scheint es auch in den deutschen Talkshows zu sein. Besonders stark vertreten sind die Neoliberalen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die mit ihren Empfehlungen und Studien sowie "Fachrat" ganze Gesetzgebungen und politische Entscheidungen beeinflussen.

So glauben sie die Wirtschaft in die mathematische richtige Bahn lenken zu können und die Menschen ziehen mit, weil die Motivation über die Medien mit einleuchtenden aber einseitiger Argumentation Meinung bildet. Andersherum betrachtet: Die Wirtschaft wird durch Willen ständig manipuliert, um einzelne überproportional zu begünstigen. Eine Art der Böswilligkeit, der sich viele Ökonomen aufgrund ihrer Ausbildung gar nicht bewußt sind.

Grundlegende Diskussionen über das Geldsystem sind nicht erwünscht und anscheinend in unseren Medien gar nicht erlaubt - eine Art Selbstzensur - denn solche Fragen kommen einer Verschwörungstheorie gleich. Wie sollte jemand das Geldsystem in Frage und vor allem auch noch in dieser Finanzkrise.



Das Absurdum der ständig drehenden Diskussionen

Sogar Wirtschaftsreligionanhänger müssen in der Zwischenzeit zugeben, dass diese Krise einen grundlegenden Einschnitt in die gesellschaftliche Struktur der Welt nehmen wird. Mittlerweile muss jedem Wissenschaftsprofessor so langsam die Erkenntnis hinterher rennen, dass sein Prognosen und Berechnungen in der Grundformel falsch aufgestellt sind. Es macht keinen Sinn mehr die Komponenten der Gleichungen auszuwechseln, wenn die Gleichung niemals stimmt.

Unsere gesamte Wirtschaftswissenschaft beruht auf der Annahme, das Geld sich durch Zinsen vermehrt und dieses Geld durch Ansparung in den Banken ansammelt. Zwar ist jedem BWLler bekannt, dass auch Mindestreserverücklagen bei den Zentral- und Bundesbanken hinterlegt werden müssen, diese aber niemals in der der selben höhe die ausgegebenen Kredite. Auch haben diese Wissenschaftler niemals ernsthaft hinterfragt, wie die Bank Rohstoffe beleiht bzw. finanziert, weil das System dieses neue Geld für das Wirtschaftswachstum braucht.

Die Kritiker bleiben in der Dunkelheit der öffentlichen Wahrheit


Sicher gibt es auch Wissenschaftler, die diesen Jahrhunderte alten Irrtum erkannt haben und auch öffentliche, an Nebenschauplätzen darüber sprechen, doch der breiten Masse und vor allem bei der Beratung der Politik werden diese Stimmen vorenthalten.

Das mag man jetzt als Absicht oder Unwissenheit abtun, doch es bleibt uns nicht mehr viel Zeit, diesen Irrtum bewußt und wissend in den Massen aufzuklären.

Die wenigsten der prominenten und gehörten Elite wollen sich überhaupt mit dem Gedanken beschäftigen, dass wir einem Irrglauben hinterherrennen und die Aufrechterhaltung des Finanzsystem die Gesellschaftsstrukturen, besonders in den hochgeschätzten Demokratien vernichten wird.

Dieses Finanzsystem in Verbindung der Globalisierung und dem Freihandel fordert in der letzten Konsequenz eine überdimensionale Monopolbildung unter der Begünstigung des klassichen Feudalismus unter einer Totalitären Regierung.

Finanzkrise bzw. die Verknappung des Geldes durch die privaten Geldkreierer, den Banken, sind die Menschen, Firmen, Regierungen genötigt all ihre Habseligkeiten gegen Geld zuveräußeren und berauben sich damit der eigenen Versorgung durch Produktionmittel und Nahrungsmittel.

Eine unsäglich und unheilvolle Kettenreaktion wird dadurch in Gang gesetzt, der sich kaum einer entziehen kann., denn schließlich basiert jeder Lebensmittekauf auf der Basis des momentanen Geldes und der Währung. Demnach ist GELD das optimalste Erpressungsmittel gegen ganze Nation und die Menschheit, wenn jemand die Hand auf der Geldkreierung hat.

Wer die Bestimmungen für die EU oder auch für das gesamte Finanzsystem aushandelte, hat dieses Machtinstrument wohl richtig einzusetzen gewußt, denn sämtliche Gesetzgebung in Bezug auf Geldkreierung zielen darauf ab, diese privaten Monopole zu sicher. Sogar jetzt in der Krise unternehmen die Regierung alles, um die Herren des Geldes zu schützen und kein Andenken einer anderen Regelung überhaupt aufkommen zu lassen.

Ob dieses Verhalten aus Fehlinformation, Desinteresse oder purer Abhängigkeit heraus resultiert vermag ich nicht abzuschätzen, doch die Entwicklung und die Kettenreaktionen nehmen immer bedrohlichere Ausmaße für die Freiheit der Menschen an.

Bankensterben ist nicht die Lösung

In dieser Finanzkrise werden nur die Banken sterben, die für eine strafe Geldstruktur nicht mehr benötigt werden. Diese Krise wird genutzt, dass sich das Kapital sämtliche Produktionmittel und Grund- und Boden auf sich vereinigen kann, da kommt ein Bankensterben gerade recht, denn auf deren Passiva stehen viele Begehrlichkeit, wie Schaeffler oder Merkle schon schmerzlich erfahren haben. Doch das ist nur der Anfang. Das Fressen der großen Fische wird jetzt erst richtig beginnen.

Die Schuldenpakete der Regierungen erzeugen nur noch mehr Abhängigkeit den Geldkreieren gegenüber und lassen ganze Volkswirtschaft in die Abhängigkeit abrutschen.

Deshalb müssen wir das gesamte Geldsystem in Frage stellen und neu erfinden.

Eine gewaltige Aufgabe, aber keine Herculesaufgabe. Wer die Fehler des Systems erkannt hat, kann es ändern und zum Besten für die Menschen ändern. Es wäre fatal, wenn wir aus purer Gewohnheit an einem System festhalten würden, das uns seit Jahrtausenden unterjocht und uns dazu trieb, diese Welt so ungerecht und inhuman zu strukturieren, wie wir sie heute kennen.

Die Menschen träumen heute wie früher von Frieden, Freiheit und Auskommen für alle. Und ich behaupte es ist möglich, ob wir jetzt die unangenehme Änderung durch die Finanzkrise hinnehmen oder aber selber die Umstrukturierung unserer Gesellschaft durch ein anderes Finanzsystem anpacken.

Sicher es ist einfach, sich ins eigenen Schicksal hineinfallen zu lassen und allen anderen die Schuld für die Missere in die Schuhe zu schieben. Doch genau genommen sind wir unserer eigener Klotz am Bein, weil wir nicht bereit sind unser Wirtschafts- und Finanzsystem als neutraler Beobacher von aussen zu analysieren und zu überdenken.



Die Geldkreierung auf der Basis von Besitz ist absoluter Quatsch, weil die Wertschöpfung der Rohstoff erst durch die produktive Arbeit des einzelnen stattfindet. Solange Geld diesen Prozess nicht widerspiegelt und Geld keinen Gegenwert zur produktiven Arbeit darstellt, haben wir es nicht geschafft und wir sind immer noch die Sklaven der Geldmacher hinter den Kulissen der Bankfassaden.

Ihre Macht ist erst gebrochen, wenn sie nicht mehr bestimmen können, wer Geld bekommt, damit er produktiv arbeiten kann. Dieses Geldsystem hemmt den natürlichen Handel und die Produktion. Es stellt sich über jedes natürliche Bedürfnis der Menschen und hält sich sich als Geiseln -früher wurde dieser Zustand auch SKLAVE genannt.

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