Mittwoch, 29. April 2009

Eigenverantwortung für unsere Subsidiaritätspflicht - von Max

Die süchtigen Hamster im Hamsterlaufrad.
(Quelle)

Ähnlich einem Opiumsüchtigen rennen wir nach Geld - was im Gegensatz zum Opiumkonsum von allen als wünschenswert angesehen wird. Unsere Denkfähigkeit ist umnebelt wenn wir das Thema Geld ansprechen, denn jeder verwendet es täglich und meint folglich es auch verstanden zu haben und mitreden zu können.

Für den Durchschnittshamster ist Geld ein Tauschmittel und Wertspeicher, weil es nur gegen Laufrunden im Hamsterlaufrad zu erwerben ist und jeder den Gegenwert mit Konsum assoziiert.

Im Hamsterlaufrad kann man aber kein Geld kreieren, sondern nur schon kreiertes Geld umwälzen - oder - in eines der vielen kleinen Unter-Hamsterlaufräder weiterreichen. Dadurch entsteht immer der falsche Eindruck, Geld wäre ein Tauschmittel, doch es ist eine Droge mit der sich jeder seine Konsum-Illusionen befriedigt, was viele fälschlicher Weise mit Freiheit interpretieren - der Freiheit sich alles leisten zu können.

Geld kreieren kann man nur, indem man zu den Drogendealern geht und dort 'echte reale Werte' hinterlegt und gegen diese als Sicherheit und einem Abstrampelversprechen einen Drogenvorrat

- sprich Geld - erhält. Im Klartext:

man hinterlegt 130% echte Sicherheit für 100% virtuellen nominalen Wert und muss aber 110% in realer Leistung zurückzahlen. Diese 10% extra Geld, wurden aber nie kreiert und sind somit nicht existent. Im Hamsterlaufrad muss nun jeder schneller laufen, um den anderen Hamstern ihr Kreditgeld abzujagen. Die Schuldrückzahlung welche anfänglich so einfach erschien, berücksichtigte auch nicht die laufende Geldentwertung, um die jeder ohnehin schneller laufen muss.

10% der Hamster müssen rein mathematisch ausscheiden. Die letzen beißen die Hunde. Musical chair - wer keinen Stuhl hat wenn die Musik aufhört, scheidet aus.

Geld kann heute nur gegen 'Schuld und Ressourcen' kreiert werden - und leider nicht gegen Leistung. Dies ist der Kern der Verwirrung!

  1. Der Hamster erhält die Droge 'Geld' im Hamsterlaufrad nur gegen Leistung!
  2. Die Geldkreierung erfolgt aber immer nur gegen 'Verschuldung oder Ressourcen'!

Lesen Sie diesen Kernfehler des heutigen Geldsystems nochmals.

Dieser Kernfehler ist gesetzlich geregelt und moralisch eingetrichtert, dass alle anderen Möglichkeiten zu Geld zu kommen verboten sind.

Der Staat und seine Verbilder, d.h. die Erzieher, Medien und Religionen messen ihren Erfolg in der Gesellschaft, wenn diese Glaubens ist, dass nur derjenige viel Geld habe, der auch effizient sei und viel leiste. D.h. wer den anderen Hamstern im Hamsterlaufrad das meiste Geld abjagt ist der Gutmensch und ein Gewinner. Die meisten Gesellschaftsspiele sind von klein an darauf ausgelegt, uns zu Gewinnern zu machen und Verlierer zu bedauern. Somit gilt viel Geld zu haben als erstrebenswert in der Gesellschaft.


Wer ausscheidet wird geächtet und die dümmsten Zeitgenossen unserer Gesellschaft prangern diese systembedingten bedauerlichen Verlierer an.

Wieviel dümmer kann man werden?


Die Eckpfeiler des Systems

Eine Firma zu gründen ist teuer und kostet viel Geld... einen Staat zu gründen kann sich seit jeher nur die 'Hochfinanz' leisten.

Es erfordert eine mafiose Gewaltbereitschaft die Spielregeln um das Geld durchzusetzen und die hat der Staat von der 'Hochfinanz' über das dreigeteilte Verwaltungssystem erhalten. Spielregel bestimmend, auslegend, durchsetzend = legislativ, judikativ, exekutiv = der gesetzgebende Staat, der richtende Staat, der Polizeistaat. Damit wir das besser begreifen gibt es die
Volksverbildung und damit wir es selbst für die 'Hochfinanz' umsetzen, erhalten wir das Wahlrecht und dürfen selbst bestimmen wer uns nach diesen Regeln gängeln darf und wer nicht. Eine Auflehnung gegen dieses System ist somit gleich einer Auflehnung gegen uns selbst. Die 'Hochfinanz' dahinter bleibt unerkannt.

Zusätzlich hat der Staat seit jeher die moralische Absegnung und Unterstützung dafür von den jeweiligen Religionen, welche dieses Wertesystem mitbestimmen!

Es erscheint als ob alle Massenbeeinflussungsinstrumente, ebenfalls wie der Staat, im Interesse der 'Hochfinanz' agieren. D.h. der Staat nutzt die 'System-Verbilder' wie Erziehung, Medias und Religionen um uns klar zu machen, dass 'verbildete Hamster' schneller laufen könnten und deshalb mehr Geld bekommen. Unsere Eltern verbilden wir uns freiwillig von klein an und
unterwerfen uns diesem System schon im Säuglingsalter.

Das Erziehungssystem fragt nur vorgekautes Wissen ab und fördert damit kein Denken mehr, denn denken ist nicht mehr gefragt.

Gute Noten bekommt nur der perfekte Nachbeter und die Vordenker, Hinterfrager und Individualisten sind unerwünscht, ja gelten gleichermaßen als geistige Terroristen. Es geht soweit, dass alles was nicht als Wissen gepaukt wird als Unwissen gilt und als Hirngespinst abgetan wird. Dazu gehört auch alles verschwörerische.

Wer der Schule mit ihrer permanenten Wissenspaukerei überdrüssig wurde und nicht aufgepasst hat, bekommt Zeit seines Lebens einen Medien-Bildungscocktail vorgesetzt der diese Werte dann laufend nachbildet.

Um Geld moralisch zu rechtfertigen kommt die Religion ins Spiel, deren Gott alles kann - nur eben kein Geld kreieren. Drum sammeln sie überall, nur eben bei der 'Hochfinanz' nicht. Sie segnet seit jeher den materialistischen Austausch der Werte ab und deckt die Erfinder des Geldes - Religion diente seit jeher der Zügelung und Kontrolle der Massen und bestimmt mit ihren starren Regelwerten wie wir unser Leben zu erfüllen haben.

Die Gesellschaft, die den Wert und Ursprung des Geldes verkennt, zieht vor den Menschen mit viel Geld, vor lauter Hochachtung den Hut, ohne zu hinterfragen wie diese dazu kamen. Sie ehen irriger Weise davon aus, es hinge mit Leistung oder Tüchtigkeit zusammen, denn laut Spielregel der 'Hochfinanz' ist dies die einzige Methode, der einzig legale Weg, der für die Hamster dafür vorgesehen ist um Geld zu erhalten.

Das Geld wird aber nicht durch Leistung kreiert, sondern ausschließlich durch Verschuldung oder gegen Ressourcen, Monopole welche deshalb immer im Besitz des Staates sind. Ihm alleine gehören die Ressourcen, die er aber immer durch die Firmen der 'Hochfinanz' ausbeuten lässt.


Die Zinsfreaks

Um die Hamster verwirrt im Hamsterlaufrad zu halten, werden sie systematisch verbildet und über die Droge 'Geld' nie aufgeklärt. Die Zinsfreaks erklären uns, dass alle Hamsterlaufräder die viel Geld zur Errichtung erfordern, zwangsläufig auch viel Zinsen bezahlen und alles was sich die Hamster für ihre Droge 'Geld' dort kaufen können eigentlich viel billiger zu erhalten sei.

Nämlich abhängig der Kapitalintensität um 1/3 bis 2/3 billiger - und folglich der Übeltäter im Zins zu sehen wäre. Mit ihren verrückten kalkulatorischen Hochrechnungsmodellen verkennen diese Geldtheoretiker, dass dieser systemische Fehler der Zinsgeldkreierung nichts mit der Preisfindung zu tun hat, bei der keiner - weder Staat, Religion noch Gemeinschaft empirisch orgeht, sondern immer vom Profitdenken geleitet - einen maximalen vertretbar erscheinenden
Preis ansetzen. D.h. Profitdenken steuert die Preisfindung und nicht der Zins, der nie mehr als ein unwesentlicher Kostenfaktor war. Weil er so gering erscheint, wird er ja von jedem mit der Verschuldung akzeptiert. Die Schuldner verkennen auch die infaltionierende Wirkung der zusätzlichen Kreditgeldkreierung und verkennen vor allem, dass der Zins nie kreiert wird
und folglich zur Rückzahlung nicht vorhanden ist. Er wird zwar von allen gefordert und treibt somit den Ruf nach Geld - und damit das Hamsterlaufrad und die Ressourcennachfrage und Planetenausbeutung an. Zins ist falsch bei der Geldkreierung aber nicht falsch bei der Forderungseintreibung, wo er eine berechtigte Prämie für eine verspätete Rückzahlung darstellt.

In dem Moment, wo jeder Geld gegen Leistung kreieren kann - und nicht wie heute monopolistisch nur gegen Verschuldung und Ressourcen - stellt weder Zins noch die Geldkreierung ein Problem dar.

Was ist falsch mit den Komplementärwährungen?

Sie werden fast alle zentral emittiert und basieren in der Regel nicht auf Leistung. Weil sie von Hamster erfunden sind, basieren sie auf Tausch. Einige, wie Joytopia, versprechen sogar eistungsfreie Grundansprüche auf Geld (Grundgehalt) ohne je zu verraten, wie diese Wertansprüche gedeckt werden sollte. Sie werden alle nicht von der Gemeinschaft getragen und stehen in ihrer Wertigkeit immer in Relation zu einer Überwährung (?uro/$). D.h. die Mitglieder akzeptieren zwar die Gutscheine im Tausch (Werbetrick), doch tragen sie die Geldkreierung nicht gemeinsam (Ausfälle durch gemeinsames Einstehen dafür). Damit taugen sie alle nicht als 'Währung' weil sie in der Regel nur symbolisch für den Tausch (i.d. Regel kleinerer Gefälligkeitsleistungen) vorgesehen sind.

Obendrein sind sie meist mit Entwertung oder Kosten belegt, weil Tauschgeldler ihr Geld anders nicht im Umlauf halten können als es mit Strafzöllen zu belegen, im Falle dass man es nicht schnellstens wieder ausgibt siehe Rheingold, Chiemgauer etc.. Alleine diese Regel erzwingt permanenten Konsum und Ausbeutung des Planeten. Fast alle Komplementärwährungen kommen aus dem Lager der Hamster die - ordinär ausgedrückt - Geld immer nur als Mangelware betrachten und nie verstanden haben.

Kredit wird immer einer Person/Partei gewährt und ist damit eine persönlich gebunden Vereinbarung. Stichwort ,Fei Lun' ! jeder kann jedem immer Kredit geben und bestimmt die Bedingungen selbst.

Geld hingegen funktioniert nur anonym. D.h. Geld stellt immer eine anonyme Verschuldung dar, weil sich der ursprüngliche Kreditnehmer anhand des Geldscheines nicht mehr feststellen lässt. Geld hat nur dann einen Wert, wenn auch die ausstellende Gemeinschaft für die Geldemission gerade steht. D.h. wenn sie beispielsweise einem der Mitglieder ihrer Wohngemeinde erlaubt - Geld via einem Wechselversprechen zu kreieren - so muss diese Wohngemeinschaft auch
dafür einstehen den Gegenwert dafür zu erarbeiten, im Falle das der Wechselaussteller ausfällt.
Nur unter dieser Bereitschaft aller, kann das Geld eine nichtinflationierende dauerhafte Wertigkeit erhalten.

Wenn dieses Geld sich durchsetzen soll, so darf jeder seine Leistung nur gegen dieses Geld erbringen. Erst diese Leistung macht das Geld wertvoll. D.h. ein Käufer muss sich solches Geld erst von der Wechselstube dieser Währung - sprich auf der Wohngemeinde - holen und fremdes Geld umtauschen, so wie das in jedem fremden Währungsraum auch geschieht.

Damit möglichst viele Menschen von so einer Währung abhängig wurden und sich diese beschafften, entwickelten die Geld-Erfinder den Handel mit Suchtstoffen wie Salz und Zucker und verboten den Hamstern anderseits sich Suchtstoffe wie Alkohol selbst herzustellen. Sie kontrollierten immer mehr Suchtstoffe die einen Handel aus deren Konsum erzwangen. Dazu gehörten anfangs nur Gewürze und wurden schnell auf alle Rohstoffe ausgedehnt.

Will ein Mitglied Ressourcen aus einem fremden Währungsraum beschaffen, so muss es sich 'Fremdwährung' von der eigenen Wechselstube beschaffen oder dieses Geschäft durch Kredit - sprich ,Fei Lun' abwickeln.

An diesem Beispiel erkennt man die ursprüngliche Aufgabe der Banken und des Zollwesens. Die Banken kreierten das Geld im Auftrag der 'Hochfinanz' und da die Leistungen des Volkes überwiegend aus kreditbasierten Sachleistungen bestanden wurde den Händlern Zoll abverlangt der Geld voraussetzte - welches wiederum jeder über die Banken bzw die Hamsterlaufräder beschaffen musste.

Auch erkennt man, wie die Hamster aus Bequemlichkeit, ihre Verantwortung für ihre Eigenständigkeit vom Kreditsystem an das Geldsystem abgegeben haben. Recht und Geld bestimmen unser Leben und beides ist in der Hand von skrupellosen Mafiosis die sich heute nichtmehr schämen offen aufzutreten und in allen Ehrenämtern sitzen.

Wir - das Volk - bestimmen heute nicht mehr über unser Recht und unser nationales Geld haben wir auch an die 'Hochfinanz' abgetreten.

Vielleicht verstehen sie nun den Satz in unserem MaxNews Abbinder besser der
besagt:

Europa versagt, weil die Mitglieder die Kontrolle über ihr
Nationalstaatliches Recht und finanzielles Schicksal verloren haben.

Doch im Grunde genommen, haben wir unsere Souveränität mit der Aufgabe unseres Siedlungsrechts und dem souveränen Kreditsystem verloren.


Freiheit ohne Eigenverantwortung

Heute sind alle unsere Entscheidungen und Rechtfertigung auf Gewinnträchtigkeit aufgebaut. Jeder der Geld verdienen kann, wird immer eine Begründung für das größte Unrecht finden. So wissen wir, dass wir über eine mit unserer Gesundheit und der Natur unverträglichen ebensweise Unrecht begehen und viele sind deshalb aus Bequemlichkeit oder Gewinnträchtigkeit nicht bereit ihren Lebensstil zu ändern.

Es ist zwar jedem klar, dass nur autarke Lebensweise eine persönliche Freiheit bringt, doch gilt die Selbstversorgung bei vielen eben als ein Rückschritt in frühere Zeiten. Sie hätten gerne Freiheit ohne Eigenverantwortung für ihre Subsidiaritätspflicht, die es nicht geben kann.

1 Kommentar:

  1. Deine Kritik an der Geldentstehung teile ich völlig. Weswegen ich dein echt toll gemachtes Video auch in meinem Blog Thematisiert habe.

    Deine Kritik an Komplementärwährungen, verstehe ich jedoch nicht.

    Eine Umlaufgebühr drückt auf natürliche Weiße den Zins gegen Null.
    Eine Kombination aus einem vom Staat kreierten Geld ohne Mindestreservesystem und ohne das Recht für private Banken zur Geldschöpfung, kombiniert mit einem Geldsystem , welches eine Umlaufgebühr hat, währe die Lösung.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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