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Dienstag, 14. April 2009

G20: Barack Obama nimmt die Schuld auf sich

"Auch wenn ich damals noch nicht US-Präsident war übernehme ich die Schuld für den Ausgang der Krise", so ähnlich wurde Barack Obama beim G20-Gipfel übersetzt. Verblüfft, aber erleichtert haben die anderen G20-Teilnehmer dieses Schuldbekenntnis angenommen.

Irgendwie klingt das alles nach Kindergarten. Die Welt ist damit beschäftigt einen Schuldigen auszumachen, obwohl es eine natürliche Reaktion des Finanzsystems ist, das es mit einer Krise zum tosenden Finale ansetzen muss.

Barack Obama begreift in Ansätzen warum es in unserem Geldsystem geht.

http://www.mmnews.de

In der Sendung "60 Minutes" sollte der US-Präsident Rede und Antwort stehen zu den Ursachen der Finanzkrise und möglichen Lösungsmöglichkeiten. Doch die Journalistenrunde staunte nicht schlecht, als ihnen Obama mitteilte, dass die Krise tieferliegende Ursachen hätte, als manch einer annehmen würde.

Wörtlich führte Obama aus, dass die Subprime-Krise eigentlich kein amerikanisch-spezifisches Problem sei, sondern ein Problem des Geldsystems. Dieses beruhe darauf, dass durch Zinseszinseffekte immer mehr Schulden entstünden und infolge dessen immer mehr Schuldner gesucht werden mussten. Die logische Konsequenz sei deshalb, dass auch kreditunwürdigen Personen riesige Dollarbeträge ausgeliehen wurden. Wörtlich sagte Obama: "Unser Geld ist eine Illusion".

Wie das denn zu verstehen sei, hakte die Journalistenrunde darauf hin nach. Obama blieb die Antwort nicht schuldig: "Geld ist nichts anderes als Schulden. Das Geld, das sie in der Tasche haben, sind die Schulden eines anderen. Geld entsteht nur durch Schulden. Und dies sei genau das Problem, das wir gerade haben".

Ein Chefvolkswirt in der Fragerunde wendete ein, ob dies denn nun bedeuten würde, dass die Rückzahlung von Schulden auch Geld vernichten würde. Obama sagte, dass dies so sei.

Die Rückzahlung von Schulden vernichte Geld. Das sei auch der Grund, warum sich der Dollar verknappen würde und deshalb gegen andere Währung im Wert steige: "Im Dollar gibt es die meisten Kredite. Werden diese auch nur zum Teil beglichen, wird Geld vernichtet und der Dollar knapp und teuer". Dies sei der einzige Grund, warum der Greenback gegen andere Währungen steige, denn eigentlich sei man an einem schwachen Dollar interessiert.

Aber das Grundproblem sehe er darin, dass das Geldsystem auf immer höhere Schuldenstände angewiesen sei. Schulden aber könne man nicht unbegrenzt machen. "Deshalb sind wir ja jetzt so tief im Schlamassel" - so der US-Präsident wörtlich.

"Soll das also heißen, dass es Geld in seiner reinen Form gar nicht gebe?" - wollte ein Journalist wissen. Obama nickte und meinte, dass es genau so sei. Und weil jetzt alle bis zum Maximum verschuldet seien, wäre das Geld in der Tasche praktisch wertlos und deshalb hätte man jetzt ein großes Problem. Dies sei allerdings nicht nur ein Dollar-spezifisches Problem, sondern ein Problem aller Währungen.

Ein anderer Journalist wollte wissen, wie es denn um die FED bestellt sei, die gerade über 1 Billion Dollar ausleiht. Darauf gab Obama wohl eines der bestgehüteten Geheimnisse preis: Die FED hätte gar kein Geld. Sie schafft es aus dem Nichts - per Knopfdruck. Wie ein Zauberer.

Obama gab zu, dass er vorher mit dem Zentralbankchef Bernanke über dieses Problem gesprochen habe. Dieser habe ihm geraten, die Fakten lieber nicht an die Öffentlichkeit zu bringen. Doch er, Obama, stehe schließlich für den Wechsel (Change) und das würde eben auch ein Paradigmenwechsel beim Geld bedeuten.

Darauf entgegnete ein Reporter empört: "Wollen Sie damit sagen, dass die FED Geld aus dem Nichts schafft - während andere schwer dafür arbeiten müssen?"

"Genau so ist es" antwortete Obama. Aber er würde sich dafür einsetzen, dass es in Zukunft auch im Geldsystm ehrlicher zugehen würde. Es könne nicht angehen, dass Banken oder die Zentralbank Geld aus dem Nichts schafften während andere schwer dafür arbeiten müssten.

Der US-Präsident machte sich ausdrücklich stark für ein neuartiges Geldsystem, gab aber zu bedenken, dass dies eine ausserordentlich schwierige Angelegenheit sei. Der letzte Präsident, der dies versucht hätte, bezahlte dies mit seinem Leben. Obama: "Ich will nicht so enden wie Kennedy. Ich will wirklich etwas verändern. Wir müssen das System ändern. Yes, we can!"

Welche Maßnahmen im Einzelnen geplant seien, darüber ließ Obama die Expertenrunde im Dunkeln. Er riet den Journalisten jedoch, beim nächsten Mal den Fed-Chef Bernanke einzuladen. Dieser würde sich noch besser hinsichtlich der Tücken des Geldsystems auskennen. Er sei jetzt schon gespannt, welche Lösung Bernanke vorschlagen werde.

Die ganze Wahrheit sagen Sie uns nicht

Leider hat Barack Obama und auch der Rest der G20-Teilnehmer bisher die Möglichkeit außer Acht gelassen, dass es sich bei diesem Finanzsystem um ein ausgeklügeltes System von Enteignung geht.

Er ist so weit gekommen Geld als Illusion zu begreifen - er will aber den nächsten Schritt nicht tun und es als wertloses Tauschmittel gegen Realgüter anzusehen. Doch dieser Wahrheit müssen wir in die Augen schauen. Private Banken erzeugen auf reale Sicherheit hin Geld. Ich schreibe bewußt erzeugen, denn dieses Geld für Sicherheiten ist vorher noch nicht im System und das ist der Trick bei diesem Spiel.

Durch den Zins und Zinseszinseffekt wird bei einer sogenannten Finanzkrise Geld verknappt und Realgüter einfach gegen die Schulden eingesammelt. Wie ein Abflussroh sammeln so die Banken alle Realgüter gemächlich aber sicher ein.

Jetzt versetzen sie auch noch die Staaten in die Zwangssituation die Bevölkerung zu überschulden, der optimalste Zustand eines Gelderzeugers - er erhält Humankapital für unerbringliche Zinslasten.

Auf diese Art lassen sich auch Demokratien bestens unter den Schaffel von Gelderzeugern zwängen, die sich hinter privaten Banken verstecken.

Diese Krise wird uns noch nicht in eine absolute Wirtschaftskrise stürzen, dazu ist das System noch nicht ganz fertig gebaut. Es braucht eine Weltwährung und vor allem eine Weltregierung.

Diese sind wollen offenbar unsere Politiker gehorsam als notwendiges Übel in demokratischen Entscheidungen erzwingen.

Doch für die Menschen dieser Erde wäre es sinnvoller, diesem Finanzsystem ein jähes und plötzliches Ende zu setzen. Geld sollte nicht als Schulden erzeugt werden, sondern als Wert gegen produktive Arbeit, die jeder Einzelne auf dieser Welt leisten kann.

Das wäre gerecht, human und würde hervorragend zu den idealistischen Vorsätzen einer Demokratie passen, die wir bis jetzt noch nicht einmal annähernd erreicht haben.

Kommentare:

  1. das ist ja äuserst interesannt, was Obama da sagt.
    hast du Quellen?, hab leider keine gesehen.

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  2. war das nicht ein Aprilscherz von MMNews oder so?

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  3. Sollte es ein Aprilscherz gewesen sein, ändert es nichts an der Richtigkeit der Aussagen - egal ob Obama es nun gesagt hat oder nicht.

    Mir wurde der Text ohne Quellenangabe zugespielt und trotzdem hab ich mich entschlossen es so zu veröffentlichen.

    Letztendlich geht es um die Lügen, die uns diese Politiker tagtäglich auftischen und viele sie unendlich gerne glauben.

    Wir müssen die Geldentstehung bzw. die Geldkreierung ändern, eine Neuauflage des Geldsystems wird nichts ändern, es ist nur wieder ein weiterer Anlauf, die Menschen absolut zu verarmen und abhängig zu machen.

    Eine Neuauflage des jetzigen Geldsystem könnte das Ende der Demokratie bedeuten.

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  4. also ehrlich.

    ohne quelle kann ich das nicht glauben,
    es sei denn Obama währe selbstmordgefährdet.

    seit wann beist man die Hand die einem füttert?

    Ich würde mich ja freuen wenn es stimmt. So manche Verschwöhrungstheorie würde zusammenbrechen, und das Schweigekartell würde endlich durchbrochen.

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  5. http://www.mmnews.de/index.php/200904012648/MM-News/Obama-Dollar-Illusion.html

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