Freitag, 15. Mai 2009

Das Ende der Krise ist klar in Sicht

Die heutige Krise unterscheidet sich klar von der von 1929. Sie greift schneller und effektiver um sich. Auch damals wurde die Krise unterschätzt und heute vergleicht man die Enddaten von 1929 mit den heutigen Anfängen.

Den tatsächlichen Tiefstand der New Yorker Börse wurde erst 1932 mit 41 Punkte erreicht. Man muss auch bedenken, dass damals nicht so viel Geld vernichtet wurde wie heute, auch inflationsbereinigt haben wir, lt. Spiegel, jetzt am Anfang der Krise mehr Geld vernichtet als damals 3 Jahren nach der Krise von 1929.

Zwischen 1929 und 1933 gab es von allen nur erdenklichen Größen und Prominenten immer wieder Hoffnungsmeldungen als Aufputschmittel für die Bürger. In solchen Zeiten leben die heutigen Politiker von der Illusionskunst, Hoffnungen zu wecken und Traumschlösse aufzubauen. Jede nicht erreichte, negative Prognose wird als Erfolg und Ende der Krise gefeiert.

In den USA gab es im August 2008 640.000 Arbeitlose mehr, im Oktober 629.000, 255000 im November und 632.000 im Dezember. Auch in Deutschland werden rasant schnell Arbeitsplätze abgebaut, noch werden viele durch das Kurzarbeitergeld an den Arbeitsplätzen gehalten, doch wie lange können sich das die Firmen noch leisten? Wie lange können sie produzieren ohne zu verkaufen?

Jeder Tag ist das ENDE der Krise



2001 rief Bush noch: "Kauft ein!" und die Notenbank senkte die Zinsen. Das weltweite Wirtschaftswachstum nährte sich also von den Krediten, die wir heute als Ursache der Krise zu verstehen haben. Diese Schuldzuweisung wird gebetsmühlenartig wiederholt, und zwar mit Erfolg.

Wir verweigern uns der Überlegung, dass unser Wirtschafts-und Geldsystem ausschließlich von Schulden lebt. OHNE SCHULDEN keine Wirtschaftswachstum! Ohne Zinsen keine neuen Schulden. Das scheint die Politik teilweise begriffen zu haben und übernimmt für die Europäer den Part des Schuldenmachens. Gedanken an die Zinsen, die noch mehr Schulden fordern, denken sie erst gar nicht. Sie geben sich der Illusion der Hochfinanz hin, dass sich das von selber regelt.

Es wird Zeit für die richtigen Fragen

Meine Damen und Herren, der Politik! Es gab noch nie eine Krise oder Rezession, deren Schulden jemals zurück bezahlt wurden! Wir haben mittlerweile nicht einmal mehr die Mittel, die Zinsen für die Schulden zu bezahlen. Warum verweigern Sie sich dem logischem Denken?

  • Wenn die Politik nicht denken will, sollten diejenigen denken, die die Politik vertritt.
  • Warum verweigern wir uns dieser demokratischen Aufgabe?

Demokratie heißt nicht vorgekaute Lösungen zu akzeptieren und zu wählen. Demokratie bedeutet Selbstverantwortung, also auch selbständiges Denken. Präsentiert uns die Politik nicht die richtigen Lösungen, sollten wir die Parteien wählen, die bereit sind, andere Wege zu denken. Sie hören ins Volk hinein und sie werden zusammen mit uns die richtigen Entscheidungen treffen. Die alten Lehren gelten in dieser Krise nicht mehr.

Warum sollen wir ein Wirtschafts- und Geldsystem aufrecht erhalten, das sich aufbläht um hinterher zu implodieren?


Deutschland kann nicht alleine vom Binnenkonsum leben, es lebt vom Export und der bricht momentan schneller weg als die Eisberge durch den "Klimawandel".

  • Was wird eine Opel-Rettung bringen?
    Mit Sicherheit ist dieses Geld ein zweites Rettungspaket für die Banken, aber dadurch wird kein einziges Auto mehr verkauft.
  • Abwrackprämie
    Ein Finanzierungsmodell zur Schönung der Verkaufstatistik. Schon jetzt zeichnet sich ab, der der Absatz noch weiter einbrechen wird. Warum also diese Maßnahmen? Zur Ruhigstellung bis zur Wahl, damit nicht andere das Ruder übernehmen und gegen die Hochfinanz steuern?
  • Von was soll der neue Investor seine Mitarbeiter bezahlen, wenn Opel 30 % Überschuss produziert?
    Es wird nicht funktionieren. Deshalb sollen ja die Mitarbeiter und Rentenfonds diese Firmen aufkaufen.
Absatzprobleme haben nicht nur Opel, sondern auch die anderen Automobilhersteller in Deutschland und auf der ganzen Welt. Das wird sich durch die Zulieferung bis hin in alle Branchen ausweiten. Die Pandemie der Geldvernichtung greift wieder um sich. Produkte finden immer schwerer Käufer. Soll das alles der Staat jetzt übernehmen? Aber der Staat sind doch wir - wenn es ums Bezahlen geht auf jeden Fall. Werden die Mitarbeiterzahlen reduziert, dreht sich die Spirale der schwindenden Absatzmärkte wieder weiter, weil nicht genügend neue Schulden entstehen. Diesem wirtschaftlichen Phänomen sollten wir unbedingt nachgehen.




Was soll also das Gerangel um Rettungspakete für Fabriken und die Suche nach Investoren? Es ist ein Schaukampf, der von den SCHULD-Eintrittgeldern der Steuerzahler lebt. Es ist also keine Krise, sondern die Hochfinanz präsentiert und ihre Rechnung und zeigt uns ihre Macht. Akzeptieren wir dieses System weiter, sind wir willige und billige Sklaven einer privaten Geldwirtschaft. Sogar unsere Bauern werden jetzt durch den Staat in die Schuldenfalle getrieben.

Das Ende des Tunnels ist das Feuer der Geldvernichtung

Die hohe Verschuldung, die die Politik den Bürgern durch den Hoffnungsminnesang abringt wird die Schuldenspirale für die System übliche Zinspolitik unseres Wirtschaftssystem weiter antreiben und alles verteuern. Doch bevor dies passiert, wird die Deflation - also eine Absatzkrise - um sich greifen.

Unser Wirtschaftssystem steht am Ende der Sackgasse unseres glorreichem Expansionstraum von Reichtum auf Kosten der anderen. Das Ende war bekannt. Hoffnung auf bessere Zeiten machte uns blind,gefügig und hämisch gegenüber den Verlieren.

"Es wird wohl nicht so schlimm kommen" war noch im Dez. 2008 einhellig zu hören. Wer etwas anderes behauptet war ein Pessimist. Keine Geld, das durch Schulden zum Stopfen der Löcher aufgewendet wird, wird diese unüberwindliche Mauer durchbrechen können - denn es ist Schuldgeld und stellt keinen Wert als Leistung dar. Für dieses neue Geld müssen Sicherheiten erbracht werden und das ist ihre Arbeitsleistung und die ihrer Kinder und Kindeskinder, in Form von Zinsen.

Am Ende der Sackgasse

Das Ende der Sackgasse bedeutet für die Bürger dieser Welt, den schmerzlichen Rückzug vom wirtschaftlichen Wohlstand. Zurück durch die nachdrängenden Massen, die noch nicht begriffen haben, dass es nicht weiter geht.

Auch die Krise von 1929 wurde nicht wirklich mit den "NEW Deal" gelöst, sondern der zweite Weltkrieg mit Kriegsfinanzierung und Zerstörung befreit die Welt wie mit einem Paukenschlag. Die nächste Ebene der Schuldenfalle war erreicht - die EU wurde angedacht und ist heute realisiert.

Jede Gesellschaft neigt zu Radikalisierung, wenn es immer mehr Meschen an Auskommen fehlt. Sie sind empfänglicher für Neid, Ungerechtigkeit und Rassismus und werden sich daher das holen, was sie glauben, dass es ihnen zusteht.

Sozialrassismus als größte Gefahr der Krise

Die Menschen verschließen solange die Augen vor der Krise, bis sie selber davon betroffen sind.

Danach werden sie sich bemühen, die Schuld auf die Schwächsten der Gesellschaft abzuwälzen, die bereits vor ihnen ausgegliedert wurden. Hartz4, Ein-Euro-Job und Kombilohn sind hierfür die besten Mittel. Diese wurden schon vorsorglich von Rot-Grün 2004 ins Leben gerufen. Sie wurden für die Massen geschaffen, die noch in die Arbeitslosigkeit abtriften werden. Das werden diejenigen sein, die ihre Altersvorsorgung erst noch verkonsumieren müssen, bevor der Staat sein Armengeld an sie ausgibt. Hoffentlich erinnern sich diese dann noch an ihre Hetzreden gegenüber dem Präkariat in dem sie sich wiederfinden.

Die tatsächliche Ursache der Krise

Diesen Zustand des Sozialneides sollten wir genauer hinterfragen und zwar systemisch. Die Entstehung des Geldes ist die Ursache sämtlicher Ungerechtigkeiten dieser Welt. Nicht Leistung berechtigt zur Gelderzeugung, sondern ausschließlich Realgüter, die in die Hände der Banken als Sicherheiten landen. Sie wiederum erschaffen einfach Geld aus dem NICHTS und verlangen dafür auch noch Zinsen. Noch paradoxer wird es, wenn man bedenkt, dass wir diese Banken jetzt auch noch stützen, damit sie die Sicherheit der Staaten nicht einfordern. Aus diesem Grund wird z. B. die HRE auf Biegen und Brechen gestützt. LÄCHERLICH!




Natürliche Wirtschaft basierend auf leistungsgedecktem Geld. Würde Leistung und Produktivität belohnen und damit automatisch Ressourcen sichern, weil Ressourcenverschwendung eine unnötige Vergeudung von Leistung darstellen würde.

Doch mit jedem Neustart werden die Spielbrettfiguren immer weniger Kapital erhalten, damit sie sich im Spiel halten können. Es gibt genügend Menschen, die um den Start rangeln. Die Spieleigentümer werden also beim nächsten Start es nicht mehr für notwendig halten, alle mit den gleichen Bedingungen auszustatten. Sie wollen eine Weltwährung und ein Weltregierung. So wie sie die Gewerkschaften zusammenfasst, werden sie die Welt zusammenfassen. Europa expandiert und auch die USA wird sich dieser Forderung der Hochfinanz unterwerfen müssen. Das Mittel der Hochfinanz sind dabei die Währungen.

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob sie beim Neustart des Finanzsystem zu den Privilegierten gehören, oder zu den Abgehängten?

Der nächste Neustart wird noch härter und brutaler ablaufen. Es gibt viel zu viel Humankapital, das sich schon vor dem Start um die besten Ausgangspositionen unerbittlich kämpfen wird. Doch zu aller erst müssen wir zum START zurück und dieser Weg wird sehr beschwerlich werden. Sie müssen sich durch die Massen hindurch winden, die ihnen nicht glauben, dass es da vorne nicht mehr weiter geht.



1 Kommentar:

  1. Haben Sie schon Ihr Gehirn eingeschaltet? Wenn nicht, fangen Sie besser gleich damit an, denn sollte Ihnen das bis 2010 nicht gelingen, kommen wir nie mehr aus der Krise!

    Warum hat John Maynard Keynes 1944 auf der Bretton-Woods-Konferenz eine internationale umlaufgesicherte Währung (Bancor) vorgeschlagen? Weil Keynes wusste, dass Silvio Gesell Recht hatte, und dass - sollte weiterhin Zinsgeld verwendet werden - die Weltwirtschaft auf die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) zusteuern würde. Also: Herzlichen Glückwunsch – wir stehen unmittelbar davor! Denn religiös Verblendeten fällt es unendlich schwer, sechs Gleichungen mit neun Unbekannten zu lösen:

    (001) Wer die Erklärung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.

    (044) Jesus sagte: Wer den Vater lästern wird, dem wird man vergeben; wer den Sohn lästern wird, dem wird man vergeben; wer aber den heiligen Geist lästern wird, dem wird man nicht vergeben, weder auf der Erde noch im Himmel.

    (055) Jesus sagte: Wer nicht seinen Vater hasst und seine Mutter, wird mir nicht Jünger sein können. Und wer seine Brüder nicht hasst und seine Schwestern und nicht sein Kreuz trägt wie ich, wird meiner nicht würdig sein.

    (105) Jesus sagte: Wer den Vater und die Mutter kennen wird, er wird Sohn der Hure genannt werden.

    (106) Jesus sagte: Wenn ihr die zwei zu einem macht, werdet ihr Söhne des Menschen werden. Und wenn ihr sagt: "Berg, hebe dich hinweg!", wird er verschwinden.

    (113) Seine Jünger sagten zu ihm: "Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen?" Jesus sagte: "Es wird nicht kommen, wenn man Ausschau nach ihm hält. Man wird nicht sagen: "Siehe hier oder siehe dort", sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht." ***

    (Nag Hammadi Library / Thomas-Evangelium)

    Einzig sinnvolle Lösung:

    Mutter = Summe aller Ersparnisse
    Hure = Finanzkapital
    Brüder und Schwestern = Sachkapitalien
    Berg = Rentabilitätshürde
    Tod = Liquiditätsfalle
    Vater = Kreditangebot
    Sohn = Kreditnachfrage
    heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld
    Königreich = Natürliche Wirtschaftsordnung

    (Die originale Heilige Schrift - die "heilige Bibel" nur bis Genesis 11,9 - bezieht sich immer zuerst auf die ganze Kultur und erst danach auf den einzelnen Kulturmenschen!)

    Wenn wir diese eine sinnvolle Interpretation als richtig ansehen, war der Prophet Jesus von Nazareth das größte Genie aller Zeiten, und er entdeckte tatsächlich die einzig denkbare Möglichkeit, wie Menschen wirklich zivilisiert zusammenleben können: das Grundprinzip der absoluten Gerechtigkeit als Basis für die ideale Gesellschaft.

    Wäre Jesus der moralisierende Wanderprediger gewesen, zu dem ihn die "heilige katholische Kirche" degradierte, wüssten wir heute gar nicht, dass es jemals einen Propheten dieses Namens gegeben hat! Die "Moral" ist eine irrelevante Größe: solange es möglich ist, einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) zu erzielen, weil eine fehlerhafte Makroökonomie die Gesellschaft in Zinsgewinner und Zinsverlierer unterteilt, wäre selbst dann, wenn alle Menschen grundehrlich und auch noch hyperintelligent wären, der nächste Krieg unvermeidlich. Andererseits: sind leistungslose Kapitaleinkommen eigendynamisch auf Null geregelt, bedeutet es prinzipiell das Beste für alle, wenn jeder Einzelne nur das Beste für sich anstrebt. Der Moralbegriff löst sich auf.

    Mit freiwirtschaftlichem Gruß

    Stefan Wehmeier

    *** "Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat."

    Silvio Gesell

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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