Freitag, 16. Oktober 2009

Prognosen der Bankenkrise, Finanzkrise und Wirtschaftskrise für 2008/2009

2009

DIW Herbstgutachten 2009 - 15.10.09


Die Koch-Steinbrück-Liste soll wieder ausgegraben werden. Sämtliche Subventionen sollen auf den Prüfstand, darunter wird wohl auch wieder die Pendlerpauschale auf den Prüfstand kommen. Sie ist selber nicht Verfassungwidrig, sondern nur die damalige Ungerechtigkeit, dass erst ab 20 km abgesetzt werden.

Banken als Verursacher der Krise stehen nicht als Zahler für die Krise zu Disposition. Das hat der Steuerzahler zu übernehmen. Mehrbelastungen bei den Banken würden zu Kreditklemmen führen und die Wirtschaft schädigen.

Ziehen sie sich warm an. Die CDU/FDP kann durchstarten. Der Bundesrat ist auf der Seite der Regierung und endlich ist die Gelegenheit gegeben, Deutschland für die Wirtschaft fit zu machen. Der letzte Aufsschwung ist schon an den Bürgern unbemerkt vorbei gegangen, warum soll dieser neue Aufschwung auf einmal zu spüren sein?


10. Oktober 2009
«Wir haben früher in Deutschland mit einem Wachstumspotenzial von anderthalb Prozent gerechnet, mittlerweile haben wir das doch perspektivisch nach unten revidiert etwa in die Nähe von einem Prozent», sagte Weber am Donnerstag am Rande des EU-Finanzministertreffens in Göteborg. Nach dem Konjunktureinbruch in diesem Jahr werde Deutschland das frühere Niveau des Bruttoinlandsprodukts «in Realrechnung erst 2013 wieder erreichen», prognostizierte Weber.

20. September 2009
Verband der deutschen Banken zur Konjunktur



8. Juli 2009
Peer Steinbrück glaubt, dass die Wirtschaft ab 2010 mit 1,2 % wieder wachsen wird.

25. Juni 2009
Ben Bernanke (US-Notenbank-Chef) erwarte das Ende der Rezession zum Ende des Jahres 2009. Für das zweite Quartal erwarten Wirtschaftsexperten, dass die US-Wirtschaft nur noch um 1,8 Prozent schrumpft.

24. Juni 2009
OECD
2009 - 5,1 Million Menschen ohne Job in Deutschland
2010 - wird eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 11,6 % erwartet.
2009 - Rückgang der Wirtschaftsleistung um 6,1 %
2010 - leichtes Wachstum von 0,3 %


5. Juni 2009
Bundesbank für 2009
Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 6,2% (Im Dez. 2008 erwarteten sie noch einen Rückgang von 0,8 %)
Geschäftsbanken erwarten einen BIP-Rückgang um bis zu 7%
(2008 war die deutsche Wirtschaft im Jahresschnitt noch um 1,3% gewachsen, 2007 um 2,5%)

für 2010
eine Stagnation des BIP minus 0,1% (Vor einem halben Jahr noch hatte sie ein Wachstum von 1,2% vorausgesagt )

Die Auftragseingänge der Industrie und die Produktion sind zwar im März 2009 nicht gesunken, lagen aber noch um rund 33% bzw. 20% unter den jeweiligen Vorjahresniveaus (2008).
Arbeitslosenquote wird bis 10,5 % ansteigen.

EZB
2009 - Rückgang der EU-Wirtschaftsleistung von 5,1% und 4,1%
2010 - BIP-Rückgang um 1,0% gesehen, bestenfalls ein Wachstum von 0,4%
2009 - HVPI-Inflation mit 0,1% bis 0,5%
2010 - 0,6% bis 1,4%

Neue Schulden BRD
Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW)
2010 gut 91 Milliarden Euro
Hartz4-Ausgaben
2010 44,6 Milliarden Euro
2009 37,7 Milliarden Euro
2008 34,8 Milliarden Euro

DIW 18.05.09
BIP-Rückgang für 2. Quartal um 0,5%, nachdem sie Mitte April noch ein Minus von 0,9% vorausgesagt hatten
"Insgesamt mehren sich die Anzeichen für eine langsame Stabilisierung der deutschen Wirtschaft auf einem niedrigen Niveau"
Insbesondere der Arbeitsmarkt dürfte sich in den kommenden Monaten noch deutlich schlechter entwickeln als bisher. Die fortschreitende Eintrübung der Arbeitsmarktlage sei durch eine Stabilisierung der Produktion nicht aufzuhalten.


Prof. Hüther (INSM-Kurator)
Mai 2009
BIP - 4,5 %
Export - 17 %
Arbeitslose plus 500.000
Konsum - rote NULL
Staatsverschuldung 3% des BIP
2010
BIP bis zu + 0,5 %
Arbeitslose plus 600.000
Konsum - - 1%
5 % des BIP

EU-Kommission
2009
BIP - 5,4 %
Staatsverschuldung 3,9% des BIP

2010
BIP + 0,3 %
Staatsverschuldung 5,9% des BIP

Bundesregierung
2009
BIP - 6 %

2010
BIP + 0,5 %

Januar 2009
Bundesregierung
2009 - BIP - 2,25%
Export -8,9 %
Import -5 %
Arbeitslosenquote 8,4%

2008


Ende 2008
Norbert Walter, Chef-Volkswirt der Deutschen Bank
schlimmstenfalls - 4 % der Wirtschaftskraft für 2009
danach prognostizierte er -5 % wenn die Konjunkturpakete nicht greifen und wurde dafür von der Politik scharf kritisiert

November 2008
OECD
700 000 Arbeitslose bis 2010
2009 - BIP -0,9 % (Bundesregierung damals + 0,2 %)
2010 - BIP + 1,3 %

Oktober 2008
DIW-Forscher
2009 + 1,7 Prozent Plus Wirtschaftswachstum

Prof. Hüther INSM-Kurator
Sagt das baldige Ende der Finanzkrise voraus.

Bundesregierung
2009 - BIP + 0,2 %

IWF
2009 - BIP +/- 0 %

Mitte 2008
Ifo-Instituts
Hans-Werner Sinn
„Von einer Rezession zu sprechen, halte ich für völlig falsch.“ Wenige Wochen später:
2009- BIP - 2,2 %
2010 - 0,2 Prozent

April
2008
Rürup
„Ich rechne in diesem Jahr mit keinen gravierenden Auswirkungen auf die deutsche Konjunktur. Die deutsche Wirtschaft ist trotz der US-Finanzmarktkrise weiter robust“

IWF
2009 - BIP + 1%


2007


Frühjahr 2007
Ifo-Instituts
Hans-Werner Sinn
Aufschwung dauert bis Ende des Jahrzehnts

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