Montag, 27. Juli 2009

CDU bald Protestwähler Partei - die einsame Frau an der Spitze der CDU

Karl-Theodor von Guttenberg ist jetzt der CDU-Joker für den Wahlkampf 2009. Er wird als Moralist hochstilisiert, der seine humanistischen Ziele aber nie gegen die Partei durchsetzen kann. Guttenberg überholte Frau Dr. Angela Merkel in der Bürgerbeliebtheit. Die Umfragen vom Juli 2009 brachten dieses verblüffende Ergebnis hervor.

Was ist Guttenbergs Erfolgsgeheimnis?

Im Opelstreit droht er publikumswirksam mit seinem Rücktritt, weil Opel nicht in die Insolvenz gehen darf - Angela Merkel war für eine staatliche Unterstützung von Opel. Dieses aufmüpfige Verhalten hat Guttenberg als moralisches Gewissen der CDU etabliert, das die Partei eigentlich gar nicht hat. Aber Guttenberg ist der Hoffnungsschimmer der Enttäuschten.

In der CDU war Moral noch nie wichtig, sondern es ist nur wichtig, dass die Menschen an die Moral der Politik glauben. Offensichtlich reicht es den Deutschen, wenn sie einen Politiker präsentiert bekommen, der Stammtischgeschwätz wiederholt, aber keine Lösungsansätze durchsetzen will.(Übrigens ein Wahlkampfkonzept von Franz-Josef Strauß) !!!

Mit Guttenberg bekommt der Wähler einen Wohlfühlfaktor in der Opferrolle. Das läßt unsinnige Entscheidungen der Führungskräft leichter ertragen. Übrigens ein Erfolgskonzept aus der Mitarbeitermotivation - erste Lehrstunde.

Offensichtlich war der Kanzlerin OPEL egal, für sie war es nur wichtig, das der Sicherungsfond der Wirtschaft nicht für die Opelrenten mit 4 Mrd. einspringen muss, falls Opel in die Insolvenz ginge. (siehe FAZ).

  • Normalerweise kommt der PSV erst dann für die Betriebsrenten von Unternehmen auf, wenn diese insolvent sind (siehe auch Pensions-Sicherungs-Verein: Das sichere Ruhekissen). Im Falle von Opel könnte das Unternehmen jedoch gerade durch die Betriebsrenten zahlungsunfähig werden, weil die jährlichen Zahlungen die Kraft von Opel übersteigen könnten. Deshalb soll der PSV einen Teil der Verpflichtungen übernehmen, damit der Organisation die volle Last im Falle einer sonst drohenden Insolvenz erspart bleibt, wird aus Konzernkreisen berichtet.

Guter Bulle, Böser Bulle!


Das alte Spiel in neuem Glanz. Die CDU ist darin Meister. Ikonen der Freidenker, wie Heiner Geißler und Blüm sind die Querulanten nach CDU-Geschmack. Sie kritisieren die Parteiführung und die Regierung, unterstützen Gegenbewegungen, treten aber niemals aus der CDU aus. Rüttgers mimt den Arbeiterführer in der CDU und schon sind Einschnitte leichter zu ertragen, weil es in den eigenen Reihen auch Kritik gibt.

CDU bald Protestwählerpartei?

Guttenberg macht die CDU für Unzufriedene wieder wählbar. Vielleicht werden wir es noch im Zuge dieses Wahlkampfes erleben, dass die CDU zur Protestwählerpartei mutiert.

"Die einsame Frau an der Spitze der CDU". Auf diesen Titel warte ich schon. Der Spiegel wird nicht mehr lange darauf warten lassen, aber vielleicht kommt ihm auch die Bildzeitung noch zu vor.

Schließlich erreicht diese nach eigenen Angaben bereits jeden 6. Deutschen mit einer Auflage knapp über 11 Millionen.

Potenial für eine Querulantenpartei ist in der CDU vorhanden. Angeführt von Guttenberg, unterstützt von Geißler und Rentenretter Blüm. Noch ist Merz nicht auf der Medienbildfläche erschienen, seine Ansichten sind wohl zu radikal für die heutige Krisenstimmung. Die Arbeiterschaft möchte nichts von Einschnitten hören. Eine Steuerdiskussion wäre zu gewagt, es könnte doch noch einer nachrechnen und die Schwindel offen legen. So geschehen im Jahr 2005 mit Ex-Richter Kirchhoff.


Wo ist Schäuble?

Schäuble, unser ober Überwacher ist derartig in den Hintergrund der Medien gerückt, dass man glaubt, er mache seit Februar 2009 im Keller des Bundestages Urlaub. In Sicherheitsfragen trifft die Allgemeinheit nur noch einen Pressesprecher an. Dafür agiert Schäuble fast unbemerkt von unserer deutschen Presse in Brüssel und verknüpft Datenbanken gleich international innerhalb der EU mit US-Zugriff.

Taten sollten zählen, nicht Versprechungen

Der deutsche Wähler ist in dieser Hinsicht naiv. Er wägt beim Urnengang nicht ab, was die Parteien während der letzten Legislaturperiode leisteten oder was nicht, sondern er läßt sich wie ein Werbeopfer von Versprechungen blenden, obwohl er genau weiss, dass er angelogen wird.

Sicher, wirkliche Wahlalternativen haben wir nun wirklich nicht in Deutschland, doch wir sollten endlich Experimente wagen. Die alten Parteien haben gezeigt, dass sie es nicht können, sonst wären wir heute weiter, doch wir machen seit einigen Jahren einen Rückschritt nach dem anderen und bekommen erzählt, dass das die einzigen Lösungsmöglichkeiten sind, die uns die Zeit bietet.

Wie bitte?!?

Sozialabbau ist ein MUSS in unserer Zeit?


Eine Überalterung der Gesellschaft macht private Rentenversicherungen notwendig?

Zeig mir deine Freunde und sich dir sage wer du bist

Unsere Politiker aus allen Parteien lassen sich von Instituten wie die INSM, Bertelsmann und anderen aus der Wirtschaft finanzierten Unternehmen beraten. Wer sich auf diese Art Informationen beschafft und aufgrund dessen, Entscheidungen fällt, entscheidet nicht nach bestem Wissen und Gewissen - er entscheidet einseitig informiert und verhält sich undemokratisch.

Wem soll jetzt der Vorwurf gemacht werden? Der Politik? Den Wirtschaftsinstituten? ... oder gar den Medien, die diese Arbeitsweise der Politik und Wirtschaft nicht ausreichend ausleuchten und offenlegen?

Lobbyisten regieren uns schon seit geraumer Zeit

Unsere Demokratie ist in der Zwischenzeit zu einer Lobbyistenregierung verkommen. Das Lobbyistentum in Deutschland und Europa ist mittlerweile so perfektioniert, dass sogar wir den statistischen Zahlen unkontrolliert zu 100 % glauben.

Doch alle Statistiken sind dazu da, sie von der Systemkritik fernzuhalten, denn dieses System macht einige wenige REICH und die wollen es auch bleiben. Damit das in der Zukunft überdauert, brauchen sie ihre Stimme und das erreichen sie mit Angst einflößenden Statistiken, die ihnen erklären, dass sie unliebsame Einschnitte zu ertragen haben, damit die Eliten nicht behelligt werden.

Die verschaukelte Bevölkerung

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