Dienstag, 2. Juni 2009

Sozialabbau: Der Kündigungsschutz fällt nach den Wahlen

Egal ob die CDU oder die SPD das Sagen hat, der Kündigungsschutz wird fallen. Die FDP wird die letzte sein, die sich gegen diese Maßnahme stellen wird, denn schließlich soll der Markt alles regeln und der Staat bzw. der Steuerzahler bezahlen.

Die Steuersenkungsvorschläge der FDP und all der anderen Parteien sind Wichtelspiele. Aus der einen Tasche raus und in die andere Tasche rein. Bekanntlicher Weise eignen sich für solche Wichtelei immer die Mehrzahl der Bevölkerung. Auf diese Art und Weise sind die Summen auf viele verteilt und auch eine Steuerersparnis von 2,50 Euro ist eine Steuerersparnis. Die Parteien legen sich ja nicht auf einen Betrag fest, sondern nur auf den Begriff Steuerersparnis.
Der Kündigungsschutz muss weg
Die Gewerkschaften stimmen ihre Mitglieder wieder einmal mit Sozialrassismus auf dieses Thema ein. Die Jungen sollen gegen die Alten gehetzt werden. Dieses Mal sind die Alten daran, die im Kündigungsschutz sind.

Auf einmal stellen die Gewerkschaften fest, dass die Jungen dadurch benachteiligt sind, weil die Alten doch nur noch ein paar Jahre bis zur Renten hätten. Unsere Welt ist verdreht. Auf einmal ist es ein Wohltat, im Alter in die Arbeitslosigkeit entlassen zu werden und mit dem Armengeld auf die Rente oder auf die Zwangsverrentung zu warten.

Die Absicht der Gewerkschaften ist wohl tiefer. Junge Mitarbeiter versprechen geringere Lohnforderungen, Flexibilität und auch sie können dann in späteren Jahren von einem Kündigungsschutz nicht mehr profitieren. Die Gewerkschaften sind dabei das Jahrhundertwerk von redlichen Arbeitern, harten Streiks und Entbehrungen einfach so aufzulösen.




Die Gewerkschaften als Handlanger der Hochfinanz

Durch die Vereinigung oder nennen wir es Globalisierung der Gewerkschaft, hat sich die Arbeiterschaft auf eine kleine Führungsriege eingelassen, die selber in den Vorständen der Arbeitergeber sitzt und sich deshalb leicht von Anti-Arbeiter-Bedingungen überzeugen läßt.



Schließlich sind sie ja kleine Unternehmer! Sie haben vergessen, dass sie Frösche aus dem Teich sind und ihre Solidrität im Schlossgarten des Wohlstandes abgegeben. Sie sind diejenigen, die ihren Artgenossen, das Wasser im Teich ablassen.

Humankapital, mehr sind wir nicht mehr für die Führungsschicht unserer Gesellschaft. Dieses Humankapital braucht keine Alimentierung durch den Staat. Wer nicht arbeitet, braucht nicht essen und schon gar keine Gesundheitsversorgung. Das ist die Eigenverantwortung, die uns die Politiker immer predigen.

Doch diese Eigenverantwortung bürden sie nur dem Humankapital auf, nicht dem Kaptial. Das Kapital hat die Solidarität der Allgemeinheit verdient, bis zum letzten Zinseszins-Cent, den die Politik aus der Bürgerschaft herauspressen muss.

Hartz4 verarmt die Bevölkerung auf Gesetzesgrundlage und bringt die Menschen damit in die absolute Abhängigkeit des Kapitals, das durch Staatsgelder geschützt wird.

Steuerbetrug

Nicht nur in England gibt es Unregelmäßigkeiten in der Politikerfinanzierung sondern bestimmt auch in anderen Ländern, doch diese Politiker sind cleverer, sie lassen sich nicht erwischen. Außerdem läßt sich über den Bundestag nicht so einfach ein CD erstellen wie in England.

Ich denke viel mehr, dass die Deutsche Presse, z. B. Spiegel, Focus, Zeit usw., sich erst gar nicht bereit erklären, so ein brisantes Material zu veröffentlichen. Sie würden wahrscheinlich eher ins Kanzleramt rennen und die CD zur Sicherheitsverwahrung abgeben.

Deutschland selber ist ein Steuerparadies. Wer eine Stiftung in Deutschland gründet hat seine Schäfchen im Trockenen. Natürlich gibt es auch ehrenwerte und ernsthafte Stiftungen, doch von diesen werden sie sehr wenig hören, denn diese haben nicht das Geld für Eigenwerbung und Politikerlobbyismus wie die Berterlsmann-Stiftung oder die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).

Deutschland ist mittlerweile ein Jammertal. Ein Eldorado für Ausbeuter und Arbeiterhändler. Lohndrücker und Steuerausbeuter - es ist aber auf jeden Fall kein solidarischer Staat gegenüber seinen Bürgern, sonst würde die Regierung sich gegen das Geldsystem und gegen die Geldkreierung aus dem NICHTS, der Hochfinanz, stellen anstatt es zu schützen. Gesetze können geändert werden, das sehen wir jeden Tag. Doch die Gesetze werden zu Ungunsten der Bürger und zu Gunsten des Kapital geändert.

Unsere sogenannten regierungsfähigen Parteien (CDU;SPD;FDP;GRÜNE) sind SYSTEMPARTEIEN der Hochfinanz. Sie schnitzen unsere Gesetze so zurecht, dass sie gegen uns zum Wohle der Wirtschaft bzw. der Hochfinanz angewendet werden können.

Es wird Zeit, die Systemformel zu analysieren und richtig aufzustellen.

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