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Dienstag, 28. Juli 2009

Dienstwagen-Affäre oder wer liest Angela Merkels Bücher wirklich?

Die deutschen Medien füllen das Sommerloch gekonnt mit indirektem Wahlkampf. Ulla Schmidt - die SPD - benutzt Dienstwagen für privaten Urlaub. Dass der Schlüssel für ihren Dienstwagen vorher aus der Unterkunft des Chauffeurs geklaut wurde, ist nebensächlich - aber doch wohl eine neue Taktik von Autodieben. Sie spähen nicht nur Luxuslimousinen aus, sondern erkundigen sich gleich noch nach der Unterbringung des Chauffeurs, damit sie bequem den Schlüssel entwenden können. Sicherlich gibt es einen großen Schwarzmarkt für geklaute und gepanzerte Staatslimousinen und es wird zur Dienstwagen-Affäre.

Bayern Aktuell berichtet z. B., dass es gang und gäbe sei, dass Politiker ihre Dienstwagen für private Unternehmungen benutzen. Die "Schreibende Gilde" unserer freien Medien beschäftigt sich aber nicht mit der Tatsache, dass "ALLE" es genauso wie Ulla Schmidt machen - NEIN - sie beißen sich in der SPD fest. Das ist kein freier Journalismus mehr, das politisch motivierte Stimmungsmache unter Verschleierung von Wahrheiten.

Unsere Journalisten und vor allem die Redakteure, die die Themen für die Printausgaben auswählen, sollten sich überlegen, welcher freiwilligen Zensur sich sich bereits unterworfen haben. Das gleiche gilt auch die Fernsehanstalten. Besonders für die "öffentlich Rechtlichen", die gerade wegen ihrer politischen Neutralität auf die GEZ-Gebühren pochen und bis zum Exzess einklagen.

In der Spiegelprintausgabe Mitte dieses Jahres war ein ausführlicher Bericht über die Fahrt unser Bundeskanzlerin, Angela Merkel, zu Ihrer Ferienwohnung mit Dienstwagen und Chauffeure zu lesen. Damals lag es den führenden deutschen Medien fern, es als Dienstwagenaffäre aufzubauschen. Einer Kanzlerin aus der CDU spuckt schließlich keiner in die Suppe - da wurde lieber auf einen Fehler der SPD gewartet, bis diese Affäre einseitig ausgeschlachtet werden konnte.

Auch von der Ehrenwort-Affäre Helmut Kohls ist in den Medien nichts mehr zu hören. Sie versuchen immer wieder Helmut Kohl in der Öffentlichkeit aufzubauen. Sogar Talksendungen wurden angesetzt. Offensichtlich blieben die Publikumsreaktionen hinter den Erwartungen zurück und man entschied sich, das Thema einfach wieder totzuschweigen. Dagegen wird Ex-Kanzler Schröder immer noch die Tätigkeit bei Gazprom lauthals vorgeworfen - was auch angebracht ist - aber bitte dann beide Volksparteien gleichermaßen durch den DRECK ziehen, liebe Journalisten! Immer noch fehlt der WDR-Bericht mit den Bildern unserer Kanzlerin aus den Stasi-Akten. Ich bitte unbedingt um Ausstrahlung.

Merkel benutzt lieber den Learjet für private Geschäfte

Einseitiger kann die Berichterstattung nicht mehr werden. Vor einigen Tagen war Angela Merkel zur Vorstellung ihres neuen Buches auf Sylt, was wohl als private Angelegenheit angesehen werden kann. Aber nein, sie ließ sich nicht mit dem Dienstwagen chauffieren, sondern sie benutzt gleich mal den Learjet für den kurzen 90 min. Abstecher nach Sylt. (siehe Kritik und Kunst).

Hier ein Bericht über den Kanzler-Jet:
.... eine Bundeskanzlerin schwebt im A310 VIP ein. Vielleicht wird sie kurz vor der Landung noch einmal in den Spiegel des mit Kirschholzimitat vertäfelten Badezimmers schauen, den Lidstrich nachziehen. Willkommen bei Merkel-Lines!

Genau genommen, sollte der deutsche Steuerzahler von den Tanjemeneinnahmen aus dem Verkauf des Buches unserer Bundeskanzlerin Abschläge erhalten, denn ohne ihre politische Stellung hätte die Öffentlichkeit überhaupt kein Interesse, Bücher einer unbekannten Angela Merkel zu kaufen. Noch interessanter wird es, wenn dieses Buch als "Give-Away" vom Kanzleramt an Besucher verschenkt wird. Das garantiert eine hohe Abnahme bzw. Auflage für Autor und Verlag. Ein GIVE-GIVE-Geschäft, unter dem der Steuerzahler nicht der lachende Dritte, sondern der weinende DRITTE ist.

"Angela Merkel - das Porträt"

So lächelt sie vom Buchcover. Ein ideales give-away für Besucher des Kanzleramts. Inszeniert und perfekt ausgeleuchtete Bilder, denen jede Spontanität fehlt. Erschienen im Verlag "Droemer/Knaur".

Eine teure Hochglanzbroschüre in gebundener Ausgabe, zur Aufbesserungen der Privateinnahmen unserer Bundeskanzlerin? Schließlich ist sie die Autoren mit Lizenzrechten. Würde diese Buch tatsächlich als "give-away" im Kanzleramt verteilt, hätte es einen übleren Beigeschmack als die Dienstwagenaffäre heute.

Merkel gibt sich aber auch anderweitig dem schreibenden Handwerk hin.

Unter dem Titel: "Was würde Erhard heute sagen" verfasste Merkel für die INSM sogar ein ganzes Buchkapitel. Sie befindet sich in elitärer Gesellschaft. Roland Koch durfte dieses Buch damals in Berlin vorstellen. Als Herrausgeber wurde der Präsidenten des Wirtschaftsrates der CDU, Prof. Kurt J. Lauk genannt. Doch die INSM brüstet sich auf Ihrer Internetseite: "

Wir von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) lassen ihn wieder schreiben…"


Mitautoren dieses Buches sind bekannte Namen aus Politik und politischen Talkshows, die einseitig Stimmung machen dürfen, weil andere Meinungen erst gar nicht mehr in den Medien gezeigt werden.
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (”Die Soziale Marktwirtschaft als Leitbild einer Volkspartei”),

  • Bundeskanzler a.D. (Österreich) Wolfgang Schüssel (”Kursbestimmung für die Modernisierung einer Volkspartei”),

  • Karl Kardinal Lehmann (”Soziale Gerechtigkeit neu denken: Solidarität braucht Eigenverantwortung”),

  • Udo di Fabio (”Unternehmer zwischen globalisierten Märkten und regionaler Verantwortung”),

  • Nikolaus Schweickart (”Die Wirtschaft im Spannungsfeld von Freiheit und staatlicher Bevormundung”),

  • Berthold Leibinger (”Die Verantwortung des Unternehmers in der gesellschaft”),

  • Pascal Krimmer und Bernd Raffelhüschen (”Zuckerbrot und Peitsche – oder: wie schafft man Anreize für mehr Beschäftigung?),

  • Michael Hüther (”Beschäftigung und Wachstum. Perspektiven für die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland”) und

  • Peter Gillies (”Ludwig Erhard – Mahner und Prophet”).


Am 3. Juni 2009 hielt Angela Merkel z. B. wieder einmal eine Rede bei der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" zum Thema Finanz/Wirtschaftskrise in der wieder einmal Ludwig Erhard zitiert wurde. Sogar Wirtschaftsminister von Guttenberg durfte das Schlusswort bei dieser Podiumsdiskussion übernehmen.



  • Die verschaukelte Bevölkerung
    Originalartikel NRhZ: Wie man mit Statistik täuschen kann Von Hans-Dieter Hey „Nicht nur die Zahlen sind wichtig, sondern die beabsichtigte…

Kommentare:

  1. i think Germany is better than Italy. our politic is dead

    AntwortenLöschen
  2. In Italy chumminess is more offical than in Germany.

    Politic works in all countries in the same way. Politician and median have the only order to change the mainstream for the nwo.

    They want the people to change. To change liberty in slavery by one's own choice.

    ... they do a good job!

    AntwortenLöschen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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