Mittwoch, 9. September 2009

RAUS aus Afghanistan

Egal ob wir es nun offiziell "Krieg" nennen oder gar Friedenseinsatz. Es sterben Menschen in Afghanistan und zwar vorwiegend Zivilisten, die nicht einmal richtig begreifen, warum fremde Soldaten in ihrem Land sind.

Erstaunlicher Weise wird jetzt in Deutschland die Diskussion so geführt, als ob zum ersten Mal Zivilisten bei US-Luftangriffen ums Leben kamen. All die vielen Hochzeitsgesellschaften die seit Jahren durch US-Angriffe zerbombt wurden, sind kein Thema für die öffentliche Debatte. Wir hier der Bengel zum Engel gemacht?




Unser Medienleichtgkäubigkeit entbindet uns von unserem eigenen Denkvermögens. Merkels unabdingbare, militärische Unterstützung für die USA soll mit diesem Vorfall zum moralischen Einknicken veranlassen, um hinterher mit der Schlussfolgerung zu glänzen, erst in 10 Jahren aus Afghanistan abziehen zu können.

Diese geheuchelte Moral ist ein Zuckerstück, um von den eigentlichen Problemen abzulenken. Die ehrliche Moral steht auf einem ganz anderen Blatt.

Führen wir jetzt, im 21. Jahrhundert, wieder Kreuzzüge? Nur dieses mal nicht unter der Flagge der Kirche, sondern im Zeichen der Demokratie?

Bin Laden und 9/11 waren der eigentliche Grund für den Krieg in Afghanistan, doch dieser ist bereits so in Vergessenheit geraten, dass er wohl nicht einmal in den Geschichtsbüchern unserer Kinder erwähnt werden wird. Trotzdem setzt uns die Politik mit Hilfe der Medien seit Jahren in den Kriegsnotstand gegen Terror, obwohl genau genommen keine greifbare Terrorgefahr vorhanden ist.

Al Caida ist an Stelle des "Kalten Krieges" getreten und übernimmt die Angstfratze um Bürger- und Freiheitsrechte einzuschränken. Diesem Notstand wird Nachdruck mit Krieg in fernen Länder gegeben.

Deutschland und der Rest der GUTEN WELT kämpft in der Zwischenzeit gegen einen Unrechtsstaat der Taliban und die Ängste gegenüber weiteren möglichen Gegnern der Zukunft wie der Iran und Pakistan stehen greifbar im Medienraum. Genauso wie im Mittelalter werden Krieg immer noch als Raubzüge für die Kriegsherren angesehen, doch diese Mehrgewinne werden in den heutigen, informierten Medien leider nie erwähnt. Sie werden meist als Wiederaufbau-Aufträge erwähnt, sind aber trotzdem ein lukratives Geschäft.

Für die Nabucco-Pipeline ist der Startschuss bereits gefallen, aber bis jetzt gibt es nicht genug Öl bzw. Gas um die Pipeline zu füllen. - aber das kann ja noch geändert werden, oder?

Friedenskrieg für wirtschaftliche Ziele


Noch nie haben sich Menschen mit Begrifflichkeiten so hinters Licht führen lassen wie heute. Mit Krieg und Bomben wird niemals Frieden und Freiheit geschaffen. Krieg und Bomben sind ein Geschäft und das in jeder Hinsicht. Der Verlierer hat die Kriegskosten zu bezahlen, also kann die Kriegskasse aufgebläht werden.

Unter der Flagge der Demokratie und der angeblichen Freiheit ziehen wir mit dem RECHT der GERECHTEN in der Hand, in den Krieg und unterjochen die, die sich unserer Freiheit nicht beugen wollen.

Als Bin Laden gegen die Besatzer aus Russland kämpfte war er ein Held, ein Freiheitskämpfer. Er wurde aus den USA und von deren Freunden tatkräftig (finanziell) unterstützt. Nach dem 11. September 2001 ist Bin Laden plötzlich ein Terrorist und ein Feind der "Neuen Welt". Hieb und stichfeste Beweise für sein urheberrechtliche Mitwirkung bei den Anschlägen in New York steht in den Sternen bzw. in den Zeitungen, ist aber nicht bewiesen.

Doch gefunden wurde dieser Scherge noch nicht. Es bereitet dieser Weltarmee offensichtlich Schwierigkeiten, diesen größten Verbrecher der Neuzeit ausfindig zu machen. Dagegen werden die kleinsten Bewegungen per Satelliten oder Drohnen registriert und bombardiert.

Die geopolitische Lage Afghanistans ist beachtlich. Es ist wichtig für Öl- und Gaspipeline aus dem Kaspischen Meer und ist ein Glied in der Kette jener Länder, durch die, diese Lieferungen erfolgen soll.

Muslimische Regierungen wären dafür zu instabil. Sie böten keine ausreichende wirtschaftliche und vertragliche Sicherheit für private ausländische Firmen, zumal Zinsgeschäfte im Islam nicht erlaubt sind. Ohne Zinsgeschäfte könnten solche Länder aber niemals in die Abhängigkeit der Hochfinanz gebracht werden. Deshalb muss eine demokratische Regierung her, die bemüht ist, die Kriegsschulden abzuleisten. Selbstverständlich werden hierfür aus allen Herrenländer Kredite bereitwillig zur Verfügung gestellt, das Garantiert die Gefügigkeit.

Das war damals im Iran auch der Fall, als der Schah sich auf einmal auf die eigenen Besitzrechte besann. Ab diesem Zeitpunkt war er ein Tyrann und wurde schnellsten von Khomeini unter Beihilfe der westlichen Nationen aus dem Exil abgelöst.

Afghanistan muss deshalb demokratisiert werden. Demokratien sind einfach und billiger zu beeinflussen und per Geldkartell bzw. Schulden zur Willigkeit zu erziehen.

Unsere Soldaten kämpfen deshalb nicht für die Freiheit irgendwelcher Menschen in Afghanistan, sondern für Geldkartelle, die ihren persönlichen Profit mit westlichen Demokratien anstreben. Diese westlichen Demokratien sind ihnen bereits so durch ihre Schuldenberge verfallen, dass sie damit beginnen ihre Bevölkerung anzulügen, damit nicht offensichtlich wird, dass sie bankrott sind.

Anders kann ich mir die Kapitulationserklärung von Angela Merkel nicht erklären:



Es sollte uns ein Bestreben sein, dieses Geldkartell zu zerschlagen. Das einfachste wäre ihnen ihr Machtmittel GELD zu entreißen, indem Geld nur noch durch Leistung entstehen kann und nicht mehr vom Gutdünken irgendwelcher Geldkreierer abhängig ist.

Jeder Mensch kann dann durch seine Arbeitskraft selber Geld schöpfen und ist damit nicht mehr an Materialismus gebunden. Die Besitzenden wären mit einem Handschlag genauso gering wie jeder andere Arbeiter auch und niemand könnte mehr mit Geld bestochen werden. Zinsen wären ein Relikt der Vorzeit und es würde noch genügend für Soziales abfallen.

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