Samstag, 19. Dezember 2009

Deutsche Bundesregierung will Angriffskriege führen

Nach 8 Jahren Afghanistan-Krieg darf dieser KRIEG endlich in einer öffentlichen Diskussion aufgearbeitet werden. Startschuss für die öffentliche Diskussion war ein Luftangriff gegen Afghanen, befohlen von deutschen Generälen und ausgeführt vom US-Militär. Obwohl es schon mehrfach schreckliche Angriffe gegen Hochzeitsgesellschaften mit vielen, vielen zivilen Toten in Afghanistan gab - ganze Sippen wurde dadurch ausgelöscht - wurde vorher in Deutschland keine öffentliche Diskussion zum Afghanistankrieg zugelassen.

Jetzt heizen die Meinungsmonopolisten von Spiegel und Burda in unserem Land die Stimmung auf - nach 8 Jahren KRIEG - bzw. Friedensmission oder Bin Laden Suche - soll wir endlich die Bezeichnung KRIEG für diesen Einsatz einfordern. Doch diese angebliche politische Offenheit ist Hinterhalt für die öffentliche Meinung.


Erstmals kommt es offizielle zur Sprache, dass es Anweisungen gibt, Talibans gezielt zu töten, was einem Todesurteil ohne Richterspruch gleich kommt!



Diese ignorante Einstellung gegenüber Leben ist wohl der Tatsache geschuldet, dass die Taliban (Koranschüler) sich nicht dem westlichen Wertesystem (Geld) unterwerfen wollen und schon gar nicht einem Schuldgeldsystem mit Zinsaufschlag. Doch die Teilnahme an diesem Wertesystem ist die Grundvoraussetzung als Öl- und Gastransitland für die Hochfinanz fungieren zu können.

Die Regierungen in Europa und USA lechzen nach KRIEG


Er bedeutet nach alter wirtschaftlicher Tradition "Wirtschaftsankurbelung" mit der Aussicht, die Kriegsschulden durch den Überfallenen bezahlen zu lassen. Doch mit was will Afghanistan seine Kriegsschuld bezahlen?

Nach wie vor dient die Einflußnahme des Auslands auf den Konflikt in A. wirtschaftlichen Interessen: die sowjetische Invasion wurde als Versuch gewertet, der UdSSR endlich einen Zugang zum Indischen Ozean zu verschaffen; die westlichen Industrieländer sahen ihre Ölversorgung aus der Golfregion gefährdet. Heute geht es um den Zugang zu den Energievorkommen in Zentralasien; Turkmenistan und Pakistan vereinbarten Anfang August 1996 den Bau einer Erdöl- und Erdgaspipeline von Turkmenistan durch Afghanistan (über Herat und Kandahar) zum pakistanischen Hafen Karachi. Dazu wären stabile politische Verhältnisse zumindestens in diesem Teil des Landes erforderlich. Hinter dem Vorhaben steht ein Konsortium um die US-Ölgesellschaft UNOCAL. Deren Hoffnungen in den Taliban einen verläßlichen Geschäftspartner gefunden zu haben, wurden aber durch die Aufnahme des international gesuchten Terroristen Osama Bin Laden in A. und durch die Wirtschaftssanktionen der USA und der Verienten Nationen zunichte gemacht.

( Quelle: Südasien-Institut der Universität Heidelberg)

Irak bezahlt bereits seine Kriegsschulden ab und jeder will jetzt die lukrativen, geldwerten Aufbauarbeiten übernehmen. Vergessen ist die Kriegslüge der USA, damit dieser Krieg überhaupt geführt werden konnte. Wir haben schließlich ein Land in die Geldsklaverei befreit.

Vor allem brauchen Europa und die USA neue Absatzmärkte für ihre Waren. Die Zeit drängt! Die Finanzkrise greift immer weiter um sich und noch ist es für die Hochfinanz nicht Zeit, die Sicherheiten für die Schulden einzutreiben. Erst muss die ganze Welt, vor allem die arabischen Staaten diesem Geldsystem angeschlossen sein. Afghanistan wehrt sich noch - es muss überrollt werden. Obama schickt 30.000 US-Soldaten mehr in den Krieg und seine Verbündeten werden das nach der NATO-Konferenz im Januar auch tun, aber immer mit dem Vorbehalt, dass die Soldaten bald wieder abgezogen werden.

Jetzt wird zum Endschlag ausgeholt. Ich habe den Eindruck, dass in Afghanistan bald alles dem Erdboden gleichgemacht wird, schließlich haben wir als Anhängsel der USA auf der Welt das Gerechtigkeitsmonopol. Amerika hat aber noch weitere Pläne. Pakistan soll nach diesem Krieg ein Partner der USA werden, indem sie die pakistanischen Fähigkeiten fördern und fordern.

Aber das ist nur eine vorgeschobene Argumentation, die Hochfinanz will die Energievorräte dieser Erde für sich und auch die Transitweg. Das wichtigste Monopol unserer Energie hungrigen Weltwirtschaften, die damit in eine Weltwährung gezwungen werden kann.

Vorrangig geht es um die Verschuldung Afghanistans nach dieser Befreiungsinvasion. Das ist erstes Ziel eines jeden Krieges. Demokratie eignen sich für diese Geldwirtschaft am besten. Sie ist leicht manipulierbar, weil sich die Bevölkerung dem Streben nach Geldgier hingibt. Karsai wurde trotz Wahlbetrug von den Alliierten in Afghanistan an der Macht gehalten - demokratische Grundsätze können hierfür nicht der Grund gewesen sein, aber er garantiert die Installation des neuen Wertesystems in Afghanistan, wenn der Krieg für die Taliban verloren ist. Es soll ein Land vereinen, das vorher nur durch den Islam zusammengehalten wurde.


Die Diskussion um das Wort "KRIEG"

Diese Diskussion ist für jeden friedliebenden Menschen eine emotionale Falle. Er unterscheidet nicht aufgrund rechtlicher Grundsätze bei Gewalteinsätzen, sondern nach seinem Bauchgefühl. Die momentan stattfindende Diskussion um die Zivilopfer am Hindukusch schnappt die Falle für die öffentliche Meinung zu. Verteidigungsminister zu Guttenberg bezeichnet das als öffentliche Diskussion.

Verlangt die Deutsche Öffentlichkeit nach einem Bekenntnis zum Wort "Krieg", könnte die Regierung endlich die Grundgesetz- und Mandatsänderungen vornehmen, die sie noch vor ein paar Jahren niemals mit Akzeptanz der Bevölkerung hätte durchsetzen können. Ein politischer Schachzug und Spiel mit den Gefühlen der Bevölkerung und den Soldaten. Hin und wieder klingt sogar die "Dolchstoßlegende" in den Reden von zu Guttenberg durch, wenn er die mangelnde Akzeptanz der Soldaten in der Gesellschaft und Bevölkerung kritisiert.

Jung verlangte zu Beginn seiner Amtszeit nicht nur einen Einsatz der Bundeswehr im Inneren sondern auch den Zusatz, "zur Ressourcensicherung im Ausland".

Die Regierung hat keine andere Absicht, als endlich das Grundgesetz so zu ändern, dass Deutschland endlich wieder Angriffskriege führen darf und sich so vielleicht besser und schneller in eine EU-Armee einreihen könnte.

Selbstverständlich schwächt die NATO-Mitgliedschaft Deutschlands die europäischen Vorbehalte gegenüber einem militärisch erstarkten Deutschland. Das sind die internationalen Verpflichtungen die Deutschland nach der Wiedervereinigung zu erfüllen hat. Deutschland verfügt über den größten Pool von Humankapital in der EU.

Sogar Amnesty International fordert die Regierung auf, KRIEG für den Einsatz in Afghanistan zu benutzen! So wird der Friedlichste von uns zu einem Kriegsbefürworter ohne es selber zu wollen.

Hat die Regierung endlich die öffentliche Meinung dahin überzeugt, dass es ein Krieg ist - kann sie mit ihrer eigentlichen, hinterlistigen Absicht beginnen. Das Grundgesetz muss für diesen Krieg natürlich geändert werden und kann dann auch mit dem Zusatz versehen werden, den Jung schon einflechten wollte. "Die Bundeswehr soll zur Sicherung von Ressourcen eingesetzt werden." - um diese Ressourcenzugriffe geht es auch nach Meinung von Angela Merkel gemäß ihrer Regierungserklärung zu ihrer neuen Amtszeit 2009.



Damit wäre kurzfristig die Debatte um den Einsatz der Bundeswehr im Inneren beendet, aber noch lange nicht vom Tisch. Sollten sich kleinste Unruhen durch Bankenzusammenbrüche oder Massenentlassungen ergeben, kommt sie schneller zurück als wir uns vorstellen können.

Mit der Afghanistandebatte soll eine TABU-Diskussion geführt werden, die tiefgreifende Eingriffe in den letzten Rest unserer sogenannten Verfassung vornehmen soll. Deutschland soll endlich wieder uneingeschränkt Krieg führen dürfen, natürlich unter der Obhut der NATO, damit das übrige Europa keine Angst vor uns haben muss.

Schließlich hat Deutschland das größte Potential an Humankapital. Was nützt es, wenn Dänemark seine Ressourcen sichern will, wenn es gare mal 4,5 Millionen Einwohner hat. Dazu braucht Europa einen Pool aus Humankapital und das in Deutschland auf kleinstem Raum zusammengepfercht.

Wir müssen nicht darüber diskutieren, ob es ein Krieg in Afghanistan ist oder nicht, sondern wir müssen darüber diskutieren, ob Deutschland gezielte Tötung von Menschen vornehmen darf, nur weil diese eine andere kulturelle Auffassung haben.

Für so niedrige, materielle Beweggründe sollten uns unsere Soldaten zu schade sein und wenn sie die menschlichen Aspekte nicht überzeugen, versuchen Sie es über ihr Geldbeuteldenken. Warum sollen wir mit so hohem Geldaufwand ein Land befrieden und für die westliche Marktwirtschaft startklar machen, wenn dann eh nur Mc Donald und Coca Cola den Zuschlag für die Zulieferung der neuen Metropolen im Nahen-Osten bekommt.

Das gleiche gilt für den Iran. Uns wirft die USA vor, wir würden unsere Sanktionen gegenüber diesem Land nicht einhalten und im gleichen Atemzug verkaufen die USA ihre Produkte ungeniert im Iran.

Der Iran wird wegen dem Bau eines Atomkraftwerkes sofort unterstellt, dass es eine Atombombe baue, aber Israel verfügt schon seit langem über diese sehr bedrohliche Waffe und machte nie einen Hehl daraus, von dieser Bombe Gebrauch zu machen.

Nicht einmal die IAEO darf in Israel Inspektionen durchführen, obwohl Israel eine Atommacht ist - spätestens nach Jimmy Caters Veröffentlichungen zu den israelischen Atombomben.

Angeblich soll jetzt die erste soll jetzt erfolgen, wenn das neue Atomkraft in Israel in Betrieb genommen. Oh, das haben sie nicht gewußt? Ist ja auch nicht so wichtig, denn nur der Iran baut Atombomben, wenn es neue AKWs baut. Der Rest der Welt verbaut seinen atomaren Abfall in schmutzige Waffen, die im Kosovo und im Nahen-Osten abgeworfen werden.

Diese Ungleichgewicht kann der arabischen Welt nicht als Gerechtigkeit vermittelt werden. Auf dieser Basis werden immer wieder Konflikte entstehen. Es macht fast den Anschein, als ob diese in Wahrheit gar nicht geschlichtet, sondern aufrecht erhalten werden sollen.

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