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Dienstag, 31. März 2009

Obama's kontrollierter Konkurs für GM (General Motors)

Schier unglaubliches war am 30.03.09 von Barack Obama über GM zu hören. Er fordert "Capter 11" (kontrollierten Konkurs) ohne Capter 11 - er macht seine präsidialen Regeln. Seiner Meinung nach sollen die GM-Mitarbeiter Gehaltsverzicht und -einbußen hinnehmen, die GM-Händler auf ihre Vertragsprivilegien verzichten und die GM-Rentner auf Teile ihrer Renten.

Alles was "Capter11" nach dem amerikanischen Konkursrecht den Mitarbeitern letztendlich auch ab verlangt hätte. Der feine Unterschied liegt in der Finanzierung bzw. in den Schulden von GM. Unter Capter 11 würden diese genauso verfallen und ohne Anspruch bei einem Konkurs bleiben, wie die Verträge der Mitarbeiter, Händler und Renter - alles wäre nichtig und es könnte ein Neustart ohne Schulden und Arbeitsverträge gewagt werden.

Obama ist mit seiner Idee mehr um das Wohl der Finanzierer bedacht, als um die Mitarbeiter oder um die Firma selber. Er missioniert für den Schuldenerhalt. Als kleine Beruhigung fürs Volk erklärt er: "Die Geldfinanzierer sollen nicht glauben, dass sie endlos Forderungen stellen können."

Obamas schützende Hand für die Geldgeber

Eine traurige Veranstaltung für einen Retter, den ganz Amerika und die ganze Welt immer noch in diesem Mann sieht. Auch unsere Medien tun alles, um das messianische Bild von Barack Obama aufrecht zu erhalten. Keine Möglichkeit wird ausgelassen um ihn als Held der Krise darzustellen, obwohl er nichts anderes als Augenwischerei betreibt.

Anstatt die horrend hohen Steuergeldspenden für die Banken zu kritisieren, läßt er sich lieber auf die Kritik der Banker-Bonis ein - und das Volk jubelt - ebenso die Deutschen und stimmen gleich in den manipulierten Kanon der öffentlichen Medien mit ein ohne nachzudenken, was sie in Wahrheit bejubeln.

Sie bejubeln gewonnene Scheinschlachten, die vom Hauptgeschehen, dem Staatsbankrott, ablenken und den Staaten die Schuldenmacherei bei den Banken, die gestützt werden, erleichtern. Auch Angela Merkel hat keine andere Alternative zu bieten, als den Opelmitarbeitern eine Betriebsbeteiligung ans Herz zu legen, weil sich kein wirklicher Investor findet. Gleichzeitig garantiert sie in ihrer Ansprache vom 31.03.09 diesem Investor staatliche Gelder - also weiter Staatsschulden.

Merkels Krisenmanagement
Die Rettung der Titanik, indem sie absichtlich gegen den Eisberg gelenkt wird

Desweiteren gibt Deutschland ganze 50 Millionen Euro für die Finanzierung der afghanischen Armee aus und knappst am eigenen Schulpersonal herum. Für die Rettung der Banken ist mit dem Steuergeld möglich - fürs Volk bleibt nichts vom eigenen Geld. Das nennt sich heute in der Presse "Krisenmanagement" und "Krisenkanzlerin".

Ob es an den Kanzlerberatern liegt oder am eigenen Intellekt unserer Kanzlerin, vermag ich nicht zu sagen. In jedem Fall fehlt ihr und ihrer Partei das Grundlagenwissen um unser Finanzsystem. Wirkliches Krisenmanagement sollte sich erst einmal mit dem System auseinandersetzen, das sie retten wollen - stattdessen verfallen alle in blinden Aktionismus und fördern die Krise mit allen nur erdenklichen Möglichkeiten. Die Krisenlösungen erscheinen so, also die Titanik mit einer absichtlichen Haverie gerettet werden soll.

Politik als unmündige Entscheidungsträger über Milliarden v. Menschen


Alle reden über Geld und betonen die Wichtigkeit des Geld- und Finanzsystem. Keiner macht sich Gedanken was Geld ist und wie es entsteht. Diese grundlegende Frage sollte sich aber unsere Politiker stellen, bevor sie Entscheidung treffen, die sämtliche Generationen nach uns noch zu tragen haben.

Noch niemals in der deutschen Geschichte wurde eine Schuldenbremse mit Blick auf 20 Jahren im Gesetz verankert. Aufgrund dieser Krise wird es auf einmal möglich solche "vorausschauenden" Entscheidungen zu treffen, die im Gegensatz zu den momentanen Handlungen stehen. Welch eine Anmaßung, der nächsten Generation Schulden zu verbieten, obwohl dieses Geldsystem - das auf Schulden basiert - jetzt mit aller Gewalt aufrecht zu erhalten.

Dieses Gesetz ist die Besiegelung des Staatsbankrotts in 20 Jahren. Sicher, noch wird in diesem Gesetz in "Krisensituationen" Schulden machen nicht gänzlich verboten - doch jede Krise ist anders und Gesetze können innerhalb von 20 Jahr noch unendlich verschärft und geändert. Es ist aber bis heute noch niemals passiert, dass Gesetze gestrichen wurden, außer bei der Wiedervereinigung: Damals wurde das Wirkungsgebiet des GG einfach ersatzlos gestrichen, so dass bis heute noch nicht wirklich geklärt ist, wo unser GG eigentlich tatsächlich gilt.

Das Mytherium DEUTSCHLAND


Seltsames Deutschland - oder sind wir schon heimlich privatisiert? Ämter mit Hoheitsrechten, von denen Bürger glauben dass sie staatliches Institutionen sind, firmieren auf einmal als "öffentlich rechtliche Anstalt" und veröffentlichen eine Steuer-Id-Nr. wie umsatzsteuerpflichtige Unternehmen. In vielen "Ämtern" wird nur noch eine Service-Nr. mit 0180 angeboten, sogar Arbeitsagenturen (ebenfalls öffentlich rechtliche Anstalten) publizieren in ihren Anschreiben 0180-Nummer. Gemäß dieser Tatsache kann man annehmen, dass "staatliche Ämter" Gewinne erwirtschaften müssen und können, doch für wen?

Deutschland ist im Wandel. Deutschland wandelt sich in eine private AG und keiner kann feststellen, wer eigentlich der Eigentümer dieses Landes ist. Wir Bürger sind es in jedem Fall nicht mehr, wir bezahlen lediglich unsere Steuern und sind Humankapital für die Eigentümer. Infrastruktur wird nur noch als Wertschöpfung verstanden. Das zeigt sich ganz deutlich in der Diskussion um das Schul- und Bildungssystem. Es wird lediglich der wirtschaftliche Faktor betrachtet. Bildung scheint nur noch zur Wertschöpfung geeignet und ist deshalb kein Grundbedürfnisse und Grundrecht mehr für alle. Nur noch Leistungsträger sollen in diesen Genuss kommen, der Rest wird aussortiert und die Mittellosigkeit abgeschoben.

Die Wirtschaft wird in jeder Hinsicht über alles gestellt. Über den Menschen, über die Demokratie und über den Staat. Das bietet die Möglichkeit die Steuergelder für die Privatwirtschaft ohne Gegenleistung zu entfremden. Das ist kein neues Phänomen, sondern schon aus Kohls Zeiten bekannt. Subventionen zum Erhalt der Arbeitsplätze, die trotzdem gestrichen wurden, sind bewiesene Beispiele - doch die Politik macht ohne Konsequenzen weiter. Selbstständiges Lernen aus Fehler scheint in diesen Kreisen an TABU zu sein.

Massenmanipulation

So eine scheinheilige Politik ist aber nur dann möglich, wenn die Bevölkerung ihren Führern bedingungslos glaubt und sich selbständiges Denken verbietet.

Geld ist ein Machtmittel - kein Lebensmittel. Geld entsteht heute auf unnatürliche Weise in Banken aus dem Nichts. Mit einer Rücklage von 8 % der Kreditsumme, kann neues Geld gegen Sicherheiten entstehen. Ein unglaublicher Vorgang, aber Grundvoraussetzung für das Vorhaben, Produktivität des Einzelnen als Sklavenarbeit auszunutzen.

Wir erhalten "Glasperlen" als Lohn für unsere Arbeit und gegeben uns tatsächlich der Annahme hin, dass wir ohne dieses Währungsmittel nicht leben können. Wir sind nicht bereit unser Geld bis zu den Wurzeln zurück zu verfolgen und beklagen uns nur ständig, wenn wir zu wenige Perlen erhalten.

Unsere Geldhörigkeit


Wir sind kleine Kinder, am Rouletttisch der Großen. Wir tauschen tatsächliche Werte wie unsere Arbeitskraft oder Grund- und Boden gegen wertloses Geld. Noch schlimmer ist die Tatsache, dass die Wertigkeit des Geldes nicht von den Wertschöpfern bestimmt wird, sondern von der Politik und den Banken. Ein ungleiches Machtverhältnis oder ein Planspiel?

In meinen Augen ist es ein Planspiel. Das perfekte Instrument zu absoluten Abhängigkeit der Weltbevölkerungen.

Ein Aufrechterhalten dieses Finanzsystem ist ein Frevel an der Menschheit und begünstigt nur einige wenige. Volksvertreter, die sich dieser Erkenntnis verweigern oder einfach blind auf Anweisung irgendwelcher selbsternannten Spezialisten entscheiden, sind keine Vertreter des Volkes mehr, sondern Abstimmungsautomaten.

Medien, die sich mit dem Geldsystem nicht wirklich beschäftigen, sich nur in endlosen Erklärungen über irgendwelche Finanzkunstprodukte verfranzen, sind keine kritische Medien, sondern Manipulatöre wider besseren Wissens.

Doch wie soll Wissen entstehen, wenn selbständiges Denken in unserer Gesellschaft als unfähig anerkannt ist. Jede Kritik wird als Verschwörungstheorie abgetan oder in die Ecke der Apokalyptiker abgestellt - anstatt dass darüber eigenständig nachgedacht wird.

Ich habe bis heute keinen einzigen Artikel in den offiziellen Massenmedien entdecken können, der sich tatsächlich und kritisch mit der Geldkreierung auseinandersetzt. Denkende Menschen verweigern sich einer Rückverfolgung der Geldlinie und bleiben an überlieferten marktwirtschaftlichen Mythen haften, weil sie in irgendwelchen Lehrbüchern stehen und auf falsche Grundlagen aufbauen. Diesen Fehler im System will aber keiner bemerken, weil sie glauben Günstlinge der Nutznießer werden zu können. Deshalb sollten wir auch die Forschung kritisch betrachten - Forschungsgelder erhalten nur diejenigen, deren Grundlagenforschung erwünscht ist.

Einzelner Ausstieg aus dem Geldsystem ist unmöglich

Freigeldanhänger oder andere Organisationen sind nur Scheinwelten. Sie sind immer wieder doch an unserem Geld- und Finanzsystem gekoppelt - sie haben lediglich eine eigenen Währung erfunden und bestimmen selbst über die Gültigkeit dieser. Das macht aber kein neues Geldsystem aus - es ist nur eine Kopie, inder die Währung eine anderen Namen hat.

Das natürliche Geldsystem

Wertschöpfung entsteht durch Produktivität und Verarbeitung von Rohstoffen. Deshalb sollte Geld durch diese Produktivität entstehen und erhielte dadurch einen tatsächlichen Gegenwert durch die entstanden Produkte. Eine Zinserhebung wäre dadurch nicht mehr notwendig und würde gerechte und realistische Preise verbringen. Ein natürliches Wirtschaften könnte begonnen werden.

Freiland wäre eine weiter Voraussetzung für ein natürliches Geldsystem zum dienste der Menschheit. Produktionsmittel wie Rohstoffe dürften in diesem Fall nicht einfach durch Erbe einem Einzelnen gehören, sondern wären für die Produktivität frei zugänglich.

Da mit diesen Grundvoraussetzung eine Überproduktion nicht mehr notwenig wäre, weil der Mensch lediglich bestrebt ist, sein Auskommen zu haben, hätten wir auch das Resscoursen-Problem nicht. Es müßte nicht ständig neuer Konsum durch unsinnige Produkte erzeugt werden, damit die Schuldzinsen getilgt werden können.

Deshalb meine Forderung:
Demokratisierung der Geldkreierung in Abhänigkeit zur Produktivität des Einzelnen. Freilandwirtschaft und Liberalisierung der Rohstoffe. Im Grunde eine NWO ohne die Hochfinanz, sondern unter Kontrolle der Menschheit in freier Demokratie ohne Bevormung des Kapital, das sich durch das falsche Geldsystem in einigen wenigen Händen anhäufte.

Samstag, 28. März 2009

Ursula v. d. Leyen: Internetsperre - wen schützt sie wirklich?

Unsere Familienministerin Ursula v. d. Leyen läßt den Vorhang für die Internet Voyeure herrunter. Mit dieser lächerlichen Internetsperre will sie anscheinend wirklichden Missbrauch von Kindern verhindern und eine globales, sehr lukratives Netzwerk zerschlagen. Es erinnert an den Drogenkampf - die kleinen Dealer werden verhaftet, doch von den großen fehlt jede Spur.



Täglich verschwinden Kinder, werden verkauft und geschunden, als Verschleißware benutzt - zum Lustgewinn derer, die für Geld alles bekommen.

Wen interessiert es schon, was hinter dem Vorhang passiert, den Ursula v. d. Leyer jetzt zu zieht? Will oder kann sie den Blick dahinter nicht wagen oder nicht ertragen?

Die Urheber dieser Missbrauchs-Videos sind die wahren Täter, denen das Handwerk gelegt werden muss. Es sind Terroristen, Seelenfänger- und verkäufer. Tiefe Trauer und Empörung sollte uns über diese halbherzige Entscheidung unserer Bundesregierung erfassen.

Wären Kinderschänder Terroristen, würden sie über die ganze Welt gejagt. Ihre Internetspuren würden bis in den letzten Keller verfolgt und sogar noch am Hindukusch gejagt.

Es gibt auch keinen Aufschrei der Empörung, wenn im GAZA-Streifen hunderte von Kindern sterben.

Der Fall Dutroux - Playliste

Was ist mit all den Zeugen passiert, die bei Unfällen umkamen oder gar Selbstmord begingen?

Zu viele Zufälle und keine Anstrengungen der Justiz, die Hintermänner dieser bestialischen Verbrechen aufzudecken, zu verurteilen und diesem Kommerz mit Kinderhandel endlich ein Ende zu setzen.



Der Fall Dutroux gilt als abgeschlossen. Doch obwohl er und seine Frau verurteilt wurden und als Einzeltäter ausgemacht sind, bleiben immer noch die Fragen nach den vielen verunglückten und verunfallten Zeugen.

Donnerstag, 26. März 2009

Die bewaffnete Republik Deutschland

Jeder für sich ist ein weit geöffnetes Medium, das ohne Kritik die Manipulation durch Informationen unkritisch und stumpfsinnig aufnimmt. Wir sollten uns bemühen, die Muster der Massenmanipulation zu erkennen, das macht uns weniger anfällig für externe Eingriffe und begünstig eine freie Willensbildung und vor allem neutrale, mündige und selbstbestimmte Kritik.

Der Spiegel titelt in seiner Ausgabe vom 23.03.09 "die bewaffnete Republik Deutschland" -plakativ und bedrohlich mit den Deutschlandfarben hinterlegt. Der Untertitel lautet: "Vom lebensgefährlichen Unsinn privater Schusswaffen".


Angst und Gewalt sind bekannter Weise die Urthemen der Menschen, mit diesen lassen sie sich einfangen und interessieren. Hier wird eine Angst vor Sportschützen geschürt, die in Wirklichkeit und mit rationalem Denken nicht nachvollziehbar ist, und doch unterstützen wir diese Meinung aus Angst vor einem TABUBRUCH.

Wen bedrohen in Wahrheit diese sogenannten Sportschützen, die sich im Ernstfall auch bewaffnet formieren könnten? All die deutschen Schüler oder vielleicht doch eher unsere Machthaber, die versuchen eine Krise zu bewältigen, von der sie selber glauben, dass sie nicht bewältigt werden kann. Amerikanische Geheimdienststudien gehen heute schon davon aus, dass die Wirtschaftskrise auch in Europa gewaltsame Auseinandersetzungen und Aufstände nach sich ziehen könnte. (Wirtschaftskrise gefährdet die Sicherheit der Regierungen) Doch würden wir uns aufgrund solcher Prognosen entwaffnen lassen? Wohl kaum? Doch mit der Angst um die Kinder, lassen sich viele zu Entscheidungen hinreißen, die in Wirklichkeit ganz anderen Herren dienen.

Unsere Regierung bzw. die Politik ist sich sicher, dass die Menschen sich nicht auf Dauer mit Heilsversprechungen und Durchhalteparolen bei der Stange halten lassen, zu mal dieses Jahr auch noch Bundestagswahlen anstehen. Ihre größte Sorge gilt wohl der Angst, dass die Krise vor diesem Stichtag voll durchschlägt und die Wut des Volkes mit Hilfe von Sportschützen sich Luft machen könnte.

Es gibt nichts gefährlicheres für Machthaber, als ein bewaffnetes Volk, das seiner Stimme dadurch Gewicht verleihen könnte, wenn die Politik sich vom Volk entfernt hat. Seit Jahren versuchen auch die Amerikaner ihr Volk zu entwaffnen und schieben Entgleisungen Einzelner als Grund für die Kollektivbestrafung vor sich her, anstatt die wahren Gründe für die entsetzlichen Verzweiflungstaten von jungen Männern zu suchen und sie zu beheben.

Diese ganzen Diskussionen um Spiele- und Waffenverbot sind gleichzeitig auch hilfloser Aktionismus, um Taten vorzugaukeln, die in Wahrheit nur Geschwätz sind.

Die Emanzipation wurde vor allem von den Frauen absolut falsch verstanden. Sie streben Gleichmacherei von Mann und Frau an und vergessen dabei die Gleichberechtigung. Unser Schulsystem ist mittlerweile so umgestaltet, dass sie für manche Jungen und junge Männer als fremde Welt angesehen wird. Sie haben schlicht weg nirgends mehr Möglichkeiten sich selbst zu beweisen, außer sie verweiblichen sich. Das kann doch nicht Sinn und Zweck der angedachten Gleichberechtigung der Geschlechter sein. Und solange die Männer die vermeintliche Macht halten, sehen sie kaum einen Grund, sich selber zu emanzipieren.

In den Krippenplätzen fängt es schon an: Erzieherinnen und nochmals Erzieherinnen, auch in den Grundschulen dominieren Frauen beim Lehrpersonal. Männer, die diesen Beruf ergreifen gehen leider viel zu häufig in die Jugendarbeit. Eine gesellschaftliche Anerkennung des Berufs fehlt gänzlich. Kinder erziehen kann doch jeder. Frauen können schlichtweg die Jungenwelt niemals nachvollziehen und pressen die Jungs einfach durch die Schablone der Mädchen, sonst wird ihnen jede Anerkennung verwehrt.

In der ganzen psychologischen Analyse unserer hochdotierten Pädagogen und Professoren, die zu diesem Thema tatsächlich gehört werden, findet sich keiner, der die Gleichmacherei ankreidet und die Gleichberechtigung anstrebt.

Wie Amazonen ziehen die Frauen jetzt durch die Welt und führen genau das durch, was die Männer ihnen über Jahrhunderte hinweg angetan haben. Einen Lehreffekt aus der Vergangenheit ist nicht einmal am Horizont unserer Gesellschaft zu erkennen.

Dieser Zwang der weiblichen Denkweise wird aufgrund des Leistungsdrucks aus den Schulen auch im Elternhaus verlangt und scheint immer wieder zu solchen Überreaktionen von jungen Männern zu führen. Sie sind ständig auf der Suche nach männlicher Bestätigung, weil sie schlichtweg nicht in der Lage sind, sich dieser Frauenwelt anzupassen.

Mädchen dürfen sich in den Schulen mit sexy Kleidung (Barbie-Welt) und überzogenem Schminken profilieren und sich auf diese Art Bestätigung verschaffen, wenn die Noten dazu nicht immer ausreichen - doch was bleibt den Jungen als Alternative für ihre Bestätigung? Wo können Jungen noch „ihre“ Abenteuer erleben?

Markenjeans oder Markenschuhe, die aber vom Geldbeutel der Eltern abhängig sind? Verbale Gängeleien von Mädchen, wie von Jungen, sind besonders Jungen ausgeliefert, die sich nicht mit weiblichen Redeschwallen und Hinterhältigkeit wehren können. Somit entsteht Frust, Leere und Selbsthass.

Dadurch wird eine Spirale der Gängelei in Gang gesetzt. Die Hänseleien steigern sich, wie die Unzufriedenheit. Die Anderen suhlen sich in der Macht des Stärkeren, die nicht mehr mit körperlicher Kraft ausgetragen wird, sondern mit femininen Waffen, einem losen Mundwerk.

Eine ganz und gar unmännliche Umwelt, in der sich die jungen Männer heutzutage befinden. Und unsere Politik und auch die Mehrzahl der Menschen glauben tatsächlich, dass diese Missstände mit einem Waffen- und Spieleverbot behoben seien.

Ein grenzenlos entäuschter Mensch, der glaubt nichts mehr verlieren zu können, außer seinem eigenem Leben, wird sich seiner Wut gegen sich selber auf anderer Art und Weise Luft machen. Da hilft es nicht die Klassenzimmer automatisch abzuschließen, falls ein Amokläufer in der Schule ist - viel besser wäre es doch, wenn es erst gar nicht zu dieser Frustration kommen würde.

Wir müssen unser gesamtes Schulsystem und auch unsere innere Einstellung überdenken. Der Spiegelbericht zu diesem Thema ist hierbei mit Sicherheit nicht hilfreich, sondern absolut einseitig.

Er implantiert uns einen Gedankenvirus mit dem Muster der "GEFAHR", die jeden Menschen automatisch zurückschrecken läßt und jede Lösung als angebracht hält. Es käme einem TABUBRUCH gleich, in dieser Frage eine andere Meinung zu haben. Doch in einer freien Gesellschaft sollte gerade über solche Themen ohne Tabuangst diskutiert werden. Es ist in meinen Augen sogar eine Pflicht.

Psychologie und Pädagogik werden in allen anderen Lebensbereichen so massiv eingesetzt, überdacht und durchgekaut, nur bei diesem Thema setzt die Rationalität absolut aus. Die Medien verbreiten bei den Eltern Angst, so dass diese, wie eingeschüchterte Lämmer, willig dem Schäferhund Folge leisten und in die gewünschte Richtung marschieren.

Wir sind aber keine Lämmer, sondern freidenkende Menschen. Wir unterscheiden uns doch gerade darin von Tieren - das glauben wir zumindest.

Doch wie oft machen wir von unserem mündigem, unabhängigen Verstand überhaupt noch Gebrauch?
Wie oft lassen wir uns von meinungsbildenden Berichten wie im Spiegel manipulieren?
Wie oft glauben wir leben zu müssen wie in den täglichen Seifenopern, die viele gierig, ja schon fast süchtig verschlingen?
In diesem Zusammenhang wird niemals von Abhängigkeit gesprochen, nur wenn es um das Internet geht, taucht gleich der Begriff SUCHT auf, der absolut negativ belegt ist. Viele Eltern fragen sich, ob sie ihren Kindern überhaupt den Umgang mit dem Internet erlauben sollen - diese Fragen stellen sich viel zu Wenige, wenn es um das Massenmanipulationsgerät Nr. 1 - dem FERNSEHGERÄT geht.

Im Internet besteht die freie Wahl aus den Angeboten, im TV wird zensiert bevor gesendet wird. Diese Zensur ist aber auch Voraussetzung für ein Fernsehprogramm, sonst würden die TV-Kanäle ja gar nicht mehr ausreichen.

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, warum sie Ihrem Kinden den Umgang mit dem TV-Gerät nie verboten haben, oder limitieren?

Ich kann es ihnen genau beantworten. In den Medien wurde noch nie von TV-Sucht gesprochen, denn über diesen hat die Politik und die Wirtschaft die Kontrolle. Der Eine mehr, der Andere weniger - manchmal auch versteckt vor den Augen der Öffentlichkeit. Es ist wunderbarer Transporter für Werbung und politisches Gedankengut, das durch die Auswahl von mehr oder weniger kritischen Redakteuren auf Sendung gehen darf.

Jeder für sich ist ein weit geöffnetes Medium, das ohne Kritik die Manipulation durch Informationen unkritisch und stumpfsinnig aufnimmt. Wir sollten uns bemühen, die Muster der Massenmanipulation zu erkennen, das macht uns weniger anfällig für externe Eingriffe und begünstig eine freie Willensbildung und vor allem neutrale, mündige und selbstbestimmte Kritik.

Cui Bono! (Wem nützt es?)

  1. Glauben Sie wirklich, dass durch das Waffenverbot jemals ein einziger Amoklauf verhindert wird?
  2. Welche anderen Arten von Gewalt könnten sich frustrierte Jugendliche sonst ausdenken?
  3. Wer profitiert tatsächlich von der Entwaffnung der Bürger?
  4. Eine Eskalation könnte besonders in Kombination mit dem „Bundeswehreinsatz im Inneren“ desaströse Folgen haben.
  5. Zu Eskalationen sollte man sich deshalb niemals hinreissen lassen?
Information, Aufklärung und mündiges Bewußtsein sind die modernen Waffen gegen Massenmanipulation.

Mittwoch, 25. März 2009

Joachim Brunner: 1.000.000 Mrd. Derivate könnten platzen!

(premiumpresse-orginal-artikel) - Swiss Trading: Interview zur Finanz- und Wirtschaftskrise mit Joachim Brunner dem Autor des Buches Finanzkrise 2008

In Deutschland wurde Finanzkrise zum Wort des Jahres gewählt und zeigt damit, wie stark wir uns alle mit dem Umstand der Finanzkrise beschäftigen.

Uns ist es gelungen, Joachim Brunner, der aktuell versucht in seinem Buch Finanzkrise 2008 Wie es dazu kam und mit welchen Folgen wir rechnen müssen die Hintergründe der Krise zu klären, für ein umfangreiches Interview zu dieser Thematik zu gewinnen. Heute präsentieren wir Ihnen das gesamte Interview.

Viel Spaß beim Lesen

Swiss Trading: Herr Brunner, Gratulation zu Ihrem Buch Finanzkrise 2008 Wie es dazu kam und mit welchen Folgen wir rechnen müssen, das gerade in seiner zweiten Auflage erschienen ist. In diesem beschreiben Sie neben der Entstehung der Finanzkrise auch konkrete Szenarien wie wir aus dieser wieder heraus kommen. Womit müssen wir als Anleger noch rechnen

Brunner: Zuerst möchte ich mich für die Möglichkeit des Interviews bedanken. Ich glaube, Sie haben Ihre Frage zu sehr eingeschränkt. Diese Krise betrifft nicht nur die Anleger, diese Krise betrifft alle Menschen auch die, die nicht an der Börse investiert sind.



Swiss Trading: Sie meinen über die verteuerten Kredite und die erhöhte Staatsverschuldung

Brunner: Zum Beispiel. Aber nicht nur, bedenken Sie, dass die Finanzkrise auch eine Weltwirtschaftskrise ausgelöst hat und damit eine Menge an Arbeitsplätzen verloren gehen könnten.

Swiss Trading: Sie meinen wohl gehen

Brunner: Nicht unbedingt. Wenn es die Politiker geschickt angehen, können wir durch diese Systemkrise gut durchtauchen. Dass die Arbeitslosigkeit zwangsläufig steigt, ist aber leider auch ein Fakt. Das Problem ist jedoch, dass wir eine Systemkrise haben und nicht eine allgemeine Banken- oder Wirtschaftskrise. Die Marktwirtschaft bzw. der Kapitalismus muss einfach nach einer gewissen Zeit zusammenbrechen, das bedingt alleine schon der Zinseszinseffekt und wie unser Geld geschöpft wird.

Swiss Trading: Können Sie das vielleicht noch ein wenig genauer beschreiben

Brunner: Ich meine damit eigentlich nur, dass unser System auf Schulden aufgebaut ist. Kaum ein westlicher Staat hat in den letzten Jahren seine Schulden reduziert sondern jedes Jahr mehr Schulden angehäuft, was nichts anderes heißt, als dass schon für die Zinstilgung neue Schulden gemacht werden. Aber für diese Schulden müssen auch Zinsen bezahlt werden. Bedenken Sie aus einer Mrd. Schulden werden bei 5 % Zinsen nach 30 Jahren 4 Mrd. nach 50 Jahren bereits 11 Mrd. und nach 80 Jahren 47 Mrd. Schulden. Somit bekommen wir durch die Zinsen eine exponentielle Funktion in unser Wirtschaftssystem und das wiederum bedeutet, dass es irgendwann wieder auf Null gestellt werden muss.

Swiss Trading: Ja, aber unsere Verschuldung ist im Verhältnis zum BIP noch immer akzeptabel.

Brunner: Vergessen Sie doch diese Kennzahl. Was hat das BIP mit den Schulden des Staates zu tun Sie vergleichen ja auch nicht die Verbindlichkeiten eines Unternehmens mit dem Gesamtumsatz der ganzen Branche. Ich weiss, der Vergleich hinkt ein wenig, aber wir müssten die Staatsverschuldung mit den Einnahmen also Umsatz vergleichen und das wiederum ist das Steueraufkommen oder Jahresbudget jeder Nation. In Deutschland belaufen sich die Steuereinnahmen (Bund, Länder und Kommunen) auf rund 1.070 Mrd. Euro. Die Verschuldung liegt offiziell beim Bund schon bei rund 1.600 Mrd. Und wenn wir hier noch die Länder und Kommunen und die Zusagen aus den letzten Rettungs- und Hilfspaketen noch hinzurechnen, sind wir mindestens bei 2.500 eher aber bei 3.000 Mrd. Euro. Das heißt, wir haben eine Verschuldungsquote von 150 % eher aber 300 %. Es gibt nicht viele Unternehmen, die so eine hohe Verschuldungsquote aushalten, geschweige denn abbauen können.

Swiss Trading: Sie sprechen also davon, dass unser Staat schon längst überschuldet ist

Brunner: Genau Wir müssen leider zur Kenntnis nehmen, dass nicht nur wir sondern fast alle westlichen Staaten dieser Erde überschuldet sind. Aber das liegt nun einmal an unserem System. Man muss auch die Politiker verstehen. Wir Bürger fordern doch immer ein besseres Leben und mehr Sozialleistungen oder geringere Steuern usw. und die Politiker wollen ihren Job behalten und dazu müssen sie uns Wahlzuckerl versprechen und wenn sie gewählt werden, auch manche geben. Das ist der Start der Verschuldungsspirale. Aber das ist ganz normal und hat es auch in der Vergangenheit immer wieder gegeben. Nur leider kann sich daran niemand mehr erinnern und daher ist das jetzt alles sehr ungewöhnlich. Man muss aber auch dazu sagen, früher gab es viel mehr Kriege und diese Kriege stellten in der Regel das System wieder auf Null. Da wir nun Gott sei Dank schon lange keinen Krieg mehr gehabt haben, müssen wir jetzt selber das System zurückstellen.

Swiss Trading: Wie kann man das System zurückstellen bzw. wie kommen wir aus der Schuldenfalle

Brunner: Es gibt mehrere Möglichkeiten, aber ich halte zwei davon für realistisch an. Die erste Möglichkeit ist Inflation und hier spreche ich nicht von 5 oder 10 % sondern eher von 20 % und mehr. Die zweite und wohl wirklich smarteste Lösung wäre eine Währungsreform bzw. ein Währungsschnitt.

Swiss Trading: Sie meinen einen Staatsbankrott

Brunner: Richtig Das wäre die smarteste Lösung und würde die Wirtschaft am wenigsten schmerzen und die meisten Arbeitsplätze retten. Jedoch glaube ich nicht, dass ein Politiker der westlichen Staaten den Mumm haben wird, dies zu tun. Zu sehr würde das dem Ego des Politikers widersprechen. Am ehesten würde ich es dem US-Präsidenten Obama zutrauen, aber der ist leider ein bis zwei Jahre zu früh ins Amt gekommen. Daher vermute ich, dass wir den beschwerlichen Weg gehen müssen und der führt über die Inflation.

Swiss Trading: Für Staatsanleihenbesitzer wäre das aber ein Horrorszenario

Brunner: Das stimmt, daher habe ich persönlich alle Staatsanleihen bereits verkauft, denn entweder werden sie über den Staatsbankrott wertlos oder sie werden weginflationiert.

Swiss Trading: Wie müssen wir uns diese Inflation vorstellen bzw. was würde uns da erwarten

Brunner: Zuerst muss einmal gesagt werden, dass wir in der Regel vor der Krise eine Deflation, also eine negative Inflation sehen bzw. sehen werden. Am Beginn dieser befinden wir uns bereits.

Swiss Trading: Also die Inflationsrate sinkt. Woher kommt dann die Inflation

Brunner: Bevor ich näher auf die Inflation eingehe, möchte ich vorher auf das Thema Deflation eingehen. Eine Deflation entsteht meistens am Anfang einer wirklich großen Weltwirtschaftskrise oder eben einer Systemkrise. Es gibt immer zuerst einen Auslöser. Dieses Mal war es die Subprimekrise in den USA, die den größten Konsumentenmarkt der Welt zusammenbrechen hat lassen. Daraufhin kam es zu einer Bankenkrise und die wiederum löste eine weltweite Wirtschaftskrise aus. Das sind alles bereits bekannte Faktoren. Dieser Einbruch der Nachfrage lässt die Preise sinken wie zum Beispiel für Autos, EDV, Aktien oder auch Rohstoffe wie Öl. Des Weiteren werden die Konsumenten in dieser ersten Phase von einer massiven Verunsicherung befallen, die darauf mit Konsumverzicht reagieren, was den Trend zu sinkenden Preisen massiv verstärkt. Die Regierungen und Notenbanken versuchen nun in dieser zweiten Phase, in der wir uns gerade jetzt befinden, diesen Teufelskreislauf mit allen Mitteln zu durchbrechen und schnüren Konjunkturpakete oder drucken Geld und senken die Zinsen. Dies ist auch ein wichtiger Unterschied zu den 30er Jahren, denn damals ist die Geldmenge gesunken und nicht wie jetzt explodiert.

Swiss Trading: Ja, aber wenn die Zinsen derart fallen und die Notenbanken Geld drucken bis zum Gehtnichtmehr, warum steigt dann nicht die Inflation

Brunner: Das ist ja das Besondere dieser Weltwirtschaftskrise. Durch die Subprimekrise haben die Banken so viele faule Kredite in den Büchern, dass sie sich einerseits untereinander nicht mehr trauen, was wiederum die Refinanzierung massiv erschwert bzw. unmöglich macht und andererseits sind die Sparer sehr verunsichert und leihen auch langfristig den Banken kaum Geld. Daher haben sich die Kredite für Unternehmen, besonders wenn es sich um langfristige Kredite handelt, massiv verteuert. Eine derartige Situation bezeichnet man als Kreditklemme und das ist auch der Grund, weshalb die Zinssenkungen und das Gelddrucken nicht bei den Konsumenten ankommen. Die Banken benötigen das Geld noch selber, um ihre Liquidität zu verbessern. Das ist im Wesentlichen auch der Grund, warum wir jetzt noch keine Inflation sehen. Sobald sich jedoch die Banken mit genügend Geld der Notenbanken ausgestattet haben, wird uns eine massive Inflationswelle treffen.

Swiss Trading: Wann rechnen Sie mit dem Auftreten einer Inflationswelle

Brunner: Ich glaube, wir haben eine gute Chance, dass es im zweiten Halbjahr dieses Jahres soweit sein wird. Das wirklich Interessante wird aber das Verhalten der Bürger sein. Irgendwann kommt der Tag an dem die Einwohner eines Landes nicht mehr an das System glauben und dann erleben wir einen sogenannten Crack-up Boom. Das heißt, die Bürger beginnen schlagartig nicht mehr zu sparen sondern nehmen das hart verdiente Geld und kaufen sich Sachwerte. Es wird alles verkonsumiert, vom Auto über Lebensmittel bis hin zu Reisen, denn sie befürchten, dass irgendwann in naher Zukunft das Geld nichts oder nicht mehr viel Wert ist. Diese Phase wird alle wieder überraschen und die Konjunktur wird kurzfristig extrem stark wachsen, die Preise explodieren und damit die Inflation weiter anfachen. Dabei werden diese Phasen von Deflation, Inflation, Crack-up Boom und dann Hochinflationsphase relativ kurz hintereinander stattfinden.

Swiss Trading: Wann glauben Sie, wird diese Krise überwunden sein

Brunner: Ich denke, dass wir die Krise bis 2012 überstanden haben.

Swiss Trading: Und wie wird unsere Wirtschaft dann aussehen

Brunner: Eigentlich nicht viel anders als jetzt. Es kann sein, dass wir eine neue Währung in Nordamerika haben. Also einen Zusammenschluss zwischen Kanada, USA und vielleicht Mexiko. Die asiatischen Länder werden enger zusammenrücken und auch an einer neuen Währung basteln. Einige Länder werden sich entschuldet haben, allen voran die USA aber auch ein paar europäische Staaten. Es wird ein neues Finanzsystem entstanden sein, das stärker reguliert ist als das heutige und es wird ein neues Energiezeitalter angebrochen sein. Die USA sind nicht mehr die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt sondern Asien, aber die USA werden noch immer der größte Konsumentenmarkt der Welt sein. Im Prinzip können wir ganz glücklich sein, wenn es so kommt, denn von diesem Zeitpunkt an können wir wieder 30 bis 70 Jahre lang ein Wirtschaftswachstum sehen.

Swiss Trading: Und wenn wir nicht so viel Glück haben

Brunner: Dann wird es leider zu massiven sozialen Unruhen und Kriegen kommen. Wobei ich glaube, dass Europa dieses Mal kein Kriegsschauplatz sein wird, dazu gibt es zum Glück die EU und Europa als Ganzes ist zu unwichtig geworden. Die Wachstumsraten der Zukunft liegen in Asien, Afrika und Südamerika. Daher ist es viel wahrscheinlicher, dass es dort zu Kriegen kommen wird - wahrscheinlich um das Thema Ressourcen.

Swiss Trading: Wie hoch halten Sie die Wahrscheinlichkeit, dass es ganz anders kommen wird

Brunner: 10 %. Ich glaube, dass es weniger einer Frage bedarf, wie es kommt, sondern eher wann es kommt. Fakt ist, wir leiden an einer Überschuldung und Fakt ist, wir müssen das System auf Anfang stellen. Wann das ist, werden wir sehen. Ich hoffe nur früher als später, denn die Unsicherheit ist nervenaufreibend. Ein Auslöser für eine schnelle Variante könnte das Platzen der Derivateblase sein.

Swiss Trading: Inwiefern

Brunner: Nun laut BIZ der Bank für internationalen Zahlungsverkehr, betrug das Volumen allein an OTC Derivaten Ende Juni 2008 863.000 Mrd. US. Mit den auch an der Börse gehandelten Derivaten nähern wir uns rasend schnell der 1.000.000 Mrd. US. Das ist eine so unvorstellbare Summe, die rund 18 Mal der ganzen Weltwirtschaft entspricht. Würde diese Platzen, dann würde sich das oben beschriebene Szenario massiv beschleunigen.

Swiss Trading: Optionen oder der derivative Markt ist in Summe betrachtet ein Nullsummenspiel - was der eine verliert, gewinnt der andere. Also wo sehen Sie das große Problem

Brunner: Im Prinzip haben Sie Recht, der derivative Markt ist ein Nullsummenspiel und ein Marktteilnehmer kann schief liegen und damit massiv Geld verlieren, aber auf der anderen Seite gibt es auch jemanden, der das Geld gewinnt. Das Problem dabei sind die Gebühren, Provisionen und Gewinnbeteiligungen, die bereits vorab ausbezahlt wurden. Bedenken Sie, viele Produkte wurden kreiert und mit einer saftigen Gewinnmarge ausgestattet, die bereits vorab bezahlt wurde, ebenso die Provisionen und die Gebühren beim Handel. Nehmen wir einmal an, diese Posten belaufen sich auf 1 bis 3 Prozent des derivativen Volumens, dann fehlen beim Auflösen der Positionen zwischen 8.000 und 26.000 Mrd. US und das entspricht ungefähr 50 % der Weltwirtschaftsleistung. Diese Summe hält kein System aus und daher unternehmen die Regierungen und Notenbanken auch alles, um die Big Player in diesem System im Spiel zu halten. Sie haben aus dem Fehler, die Investmentbank Lehman Brothers fallen zu lassen, gelernt. Wir leben also in wirklich interessanten Zeiten.

Swiss Trading: So kann man es auch nennen. Herr Brunner, wir danken für das Interview

Das Buch kann unter folgendem Link bei Amazon erworben werden: http://www.amazon.de/gp/product/3950265503ieUTF8tagirworldcomlinkCodeas2camp1638creative6742creativeASIN3950265503

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Montag, 23. März 2009

WIRTSCHAFTSRELIGION - Wir sind alle Blindgänger unserer manipulierten Wahrnehmung

Bis jetzt fand die Finanzkrise fern ab im TV und im Wirtschaftsteil der Tages- Zeitungen statt. Bedrohliche Auswirkungen auf die Arbeitsplätze wurden nur als Polemik und Angstmacherei wahrgenommen. Die Wirtschaftsexperten angelten sich langsam an die schlechten Prognosen heran.

Erst war die Krise zur für die USA bestimmt und würde nie nach Europa und Deutschland übergreifen. So revidierten sie bis jetzt jede Aussage. Aus den anfänglich guten Prognosen mit Wirtschaftswachstum für 2009 bis jetzt zu einem Wirtschaftsrückgang von bis zu 7 % des BIPs für dieses Jahr.

Sie sind und waren nicht fähig oder unwillig, die Wahrheit auszusprechen. Sie klammern sich an ihre Lehrbücher der Wirtschaftswissenschaften und fassen die Welt in mathematische Formel und berechenbare Modelle, in der der Mensch als Konsument zu agieren hat. Sollte das Modell nicht ihre Wunsch entsprechen, werden flott Komponenten geändert.

Wirtschaftswissenschaften sind nicht unabhängig, besonders im Hinblick auf die vielen vermeintlichen Experten, die momentan im TV umhergereicht werden. Wer die Szene schon länger verfolgt wird feststellen, es sind immer die gleichen Gesichter wie im Musikantenstadel von "Marianne & Michael". Nur die größten Labels schaffen es, ihre Künstler dort zu präsentieren und so scheint es auch in den deutschen Talkshows zu sein. Besonders stark vertreten sind die Neoliberalen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die mit ihren Empfehlungen und Studien sowie "Fachrat" ganze Gesetzgebungen und politische Entscheidungen beeinflussen.

So glauben sie die Wirtschaft in die mathematische richtige Bahn lenken zu können und die Menschen ziehen mit, weil die Motivation über die Medien mit einleuchtenden aber einseitiger Argumentation Meinung bildet. Andersherum betrachtet: Die Wirtschaft wird durch Willen ständig manipuliert, um einzelne überproportional zu begünstigen. Eine Art der Böswilligkeit, der sich viele Ökonomen aufgrund ihrer Ausbildung gar nicht bewußt sind.

Grundlegende Diskussionen über das Geldsystem sind nicht erwünscht und anscheinend in unseren Medien gar nicht erlaubt - eine Art Selbstzensur - denn solche Fragen kommen einer Verschwörungstheorie gleich. Wie sollte jemand das Geldsystem in Frage und vor allem auch noch in dieser Finanzkrise.



Das Absurdum der ständig drehenden Diskussionen

Sogar Wirtschaftsreligionanhänger müssen in der Zwischenzeit zugeben, dass diese Krise einen grundlegenden Einschnitt in die gesellschaftliche Struktur der Welt nehmen wird. Mittlerweile muss jedem Wissenschaftsprofessor so langsam die Erkenntnis hinterher rennen, dass sein Prognosen und Berechnungen in der Grundformel falsch aufgestellt sind. Es macht keinen Sinn mehr die Komponenten der Gleichungen auszuwechseln, wenn die Gleichung niemals stimmt.

Unsere gesamte Wirtschaftswissenschaft beruht auf der Annahme, das Geld sich durch Zinsen vermehrt und dieses Geld durch Ansparung in den Banken ansammelt. Zwar ist jedem BWLler bekannt, dass auch Mindestreserverücklagen bei den Zentral- und Bundesbanken hinterlegt werden müssen, diese aber niemals in der der selben höhe die ausgegebenen Kredite. Auch haben diese Wissenschaftler niemals ernsthaft hinterfragt, wie die Bank Rohstoffe beleiht bzw. finanziert, weil das System dieses neue Geld für das Wirtschaftswachstum braucht.

Die Kritiker bleiben in der Dunkelheit der öffentlichen Wahrheit


Sicher gibt es auch Wissenschaftler, die diesen Jahrhunderte alten Irrtum erkannt haben und auch öffentliche, an Nebenschauplätzen darüber sprechen, doch der breiten Masse und vor allem bei der Beratung der Politik werden diese Stimmen vorenthalten.

Das mag man jetzt als Absicht oder Unwissenheit abtun, doch es bleibt uns nicht mehr viel Zeit, diesen Irrtum bewußt und wissend in den Massen aufzuklären.

Die wenigsten der prominenten und gehörten Elite wollen sich überhaupt mit dem Gedanken beschäftigen, dass wir einem Irrglauben hinterherrennen und die Aufrechterhaltung des Finanzsystem die Gesellschaftsstrukturen, besonders in den hochgeschätzten Demokratien vernichten wird.

Dieses Finanzsystem in Verbindung der Globalisierung und dem Freihandel fordert in der letzten Konsequenz eine überdimensionale Monopolbildung unter der Begünstigung des klassichen Feudalismus unter einer Totalitären Regierung.

Finanzkrise bzw. die Verknappung des Geldes durch die privaten Geldkreierer, den Banken, sind die Menschen, Firmen, Regierungen genötigt all ihre Habseligkeiten gegen Geld zuveräußeren und berauben sich damit der eigenen Versorgung durch Produktionmittel und Nahrungsmittel.

Eine unsäglich und unheilvolle Kettenreaktion wird dadurch in Gang gesetzt, der sich kaum einer entziehen kann., denn schließlich basiert jeder Lebensmittekauf auf der Basis des momentanen Geldes und der Währung. Demnach ist GELD das optimalste Erpressungsmittel gegen ganze Nation und die Menschheit, wenn jemand die Hand auf der Geldkreierung hat.

Wer die Bestimmungen für die EU oder auch für das gesamte Finanzsystem aushandelte, hat dieses Machtinstrument wohl richtig einzusetzen gewußt, denn sämtliche Gesetzgebung in Bezug auf Geldkreierung zielen darauf ab, diese privaten Monopole zu sicher. Sogar jetzt in der Krise unternehmen die Regierung alles, um die Herren des Geldes zu schützen und kein Andenken einer anderen Regelung überhaupt aufkommen zu lassen.

Ob dieses Verhalten aus Fehlinformation, Desinteresse oder purer Abhängigkeit heraus resultiert vermag ich nicht abzuschätzen, doch die Entwicklung und die Kettenreaktionen nehmen immer bedrohlichere Ausmaße für die Freiheit der Menschen an.

Bankensterben ist nicht die Lösung

In dieser Finanzkrise werden nur die Banken sterben, die für eine strafe Geldstruktur nicht mehr benötigt werden. Diese Krise wird genutzt, dass sich das Kapital sämtliche Produktionmittel und Grund- und Boden auf sich vereinigen kann, da kommt ein Bankensterben gerade recht, denn auf deren Passiva stehen viele Begehrlichkeit, wie Schaeffler oder Merkle schon schmerzlich erfahren haben. Doch das ist nur der Anfang. Das Fressen der großen Fische wird jetzt erst richtig beginnen.

Die Schuldenpakete der Regierungen erzeugen nur noch mehr Abhängigkeit den Geldkreieren gegenüber und lassen ganze Volkswirtschaft in die Abhängigkeit abrutschen.

Deshalb müssen wir das gesamte Geldsystem in Frage stellen und neu erfinden.

Eine gewaltige Aufgabe, aber keine Herculesaufgabe. Wer die Fehler des Systems erkannt hat, kann es ändern und zum Besten für die Menschen ändern. Es wäre fatal, wenn wir aus purer Gewohnheit an einem System festhalten würden, das uns seit Jahrtausenden unterjocht und uns dazu trieb, diese Welt so ungerecht und inhuman zu strukturieren, wie wir sie heute kennen.

Die Menschen träumen heute wie früher von Frieden, Freiheit und Auskommen für alle. Und ich behaupte es ist möglich, ob wir jetzt die unangenehme Änderung durch die Finanzkrise hinnehmen oder aber selber die Umstrukturierung unserer Gesellschaft durch ein anderes Finanzsystem anpacken.

Sicher es ist einfach, sich ins eigenen Schicksal hineinfallen zu lassen und allen anderen die Schuld für die Missere in die Schuhe zu schieben. Doch genau genommen sind wir unserer eigener Klotz am Bein, weil wir nicht bereit sind unser Wirtschafts- und Finanzsystem als neutraler Beobacher von aussen zu analysieren und zu überdenken.



Die Geldkreierung auf der Basis von Besitz ist absoluter Quatsch, weil die Wertschöpfung der Rohstoff erst durch die produktive Arbeit des einzelnen stattfindet. Solange Geld diesen Prozess nicht widerspiegelt und Geld keinen Gegenwert zur produktiven Arbeit darstellt, haben wir es nicht geschafft und wir sind immer noch die Sklaven der Geldmacher hinter den Kulissen der Bankfassaden.

Ihre Macht ist erst gebrochen, wenn sie nicht mehr bestimmen können, wer Geld bekommt, damit er produktiv arbeiten kann. Dieses Geldsystem hemmt den natürlichen Handel und die Produktion. Es stellt sich über jedes natürliche Bedürfnis der Menschen und hält sich sich als Geiseln -früher wurde dieser Zustand auch SKLAVE genannt.

Dienstag, 17. März 2009

AGONIE der Krise: Geschätzte 7 Prozent Wirtschaftseinbruch in Deutschland

Der Exportweltmeister Deutschland geht in die Knie vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Entgegen sämtlicher Expertenaussagen vom Dezember 2008 haben wir heute ein Minus von 4,8 % im BIP. Im Dezember wurden wir noch lustig gehalten und mit einem minimalen, rücklaufigen Wirtschaftswachstum von 1,9 % "bedroht" - nur wenn die Konjunkturprogramme nicht greifen sollten, hätten wir mit einem Minus von 5 % zu rechnen.

W
ir haben fast ein Minus von 5% und alles ist Bestens. Alle sind glücklich, dass es nicht schlimmer gekommen ist. Welch eine Erleichterung! Die bis jetzt "pessimistischte Schätzung liegt bei 6% bis 7 %. Bis jetzt hat sich aber bestätigt, dass die Pessimisten immer von der Wahrheit übertroffen wurden. Noch gewaltiger Einbruch

Sind wir doch ehrlich. Uns werden seit Sept. 2008 schlechte Nachrichten als Erfolges- und Glücksmeldungen, indem schlechte Prognosen als uneintreffbar angehängt werden. Doch heute kann unsere Elite diese schlechtesten Aussichten nicht einmal unterbieten.

Läßt man die Zahlen sprechen, kann offensichtlich davon ausgegangen werden, dass die Konjunkturprogramme nicht greifen und all die hohen Schulden und Bürgschaften für ein Luftschloss waren und nur dazu dienten die Verluste der Nutznießer dieser Krise zu schmälern.

Jetzt gehen diese Spezialisten von einem Exportrückgang in diesem Jahr von 18 Prozent aus - hoffentlich stimmen dieses Mal die Prognosen - doch ein Blick nach Asien verrät nichts Gutes. Dort rechnet man mit noch größeren Einbrüchen, wenn die Konjunkturprogramme nicht greifen und die chines. Regierung spricht derzeit von Anzeichen einer massiven Deflation.



Vor diesem Hintergrund setzen unsere Wirtschaftsspezialisten, von denen bestimmt der eine oder andere auch unser Kanzleramt berät, auf die Binnenwirtschaft. Diese Binnenwirtschaft aus einem Heer von Arbeitnehmern, die seit Jahren unter niedrigen Löhnen und hohen Steuerbelastungen leiden.

Der private Konsum soll nur um 0,6 Prozent sinken, denn die Privathaushalte würden auf mehreren Wegen entlastet, zum Beispiel mit dem zur Jahresmitte fallenden Beitragssatz für die Krankenversicherung, (der im Januar erst mal erhöht wurde, bevor er im Juli wieder gesenkt wird) und höheres Kindergeld oder steigende Renten - wieder mal eine GLÜCKMELDUNG dieses Blenderwerks unserer Elite, bevor sie uns den Vorhang vor dem Abgrund aufmachen. Sie lassen den Menschen einfach keine Chance, sich auf Währungsreform oder Inflation vorzubereiten. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller gewesen die Vorratsläger aufzufüllen, anstatt Banken zu retten, die eh nicht zu retten sind.

Die Konjunkturpakete sind ein Tropfen auf den heißen Stein der überkochenden Finanzmärkte, wo gegen es sinnvoller wäre Gasflamme abzudrehen, als kaltes Wasser nachzugießen. Die Flamme des Verderbes in den Finanzmärkten ist die private Geldkreierung (FIAT-Money). Die Zentralbanken sollten diesem Recht beraubt werden. Das wäre kein Reboot im System sondern der Neustart mit einem neuen humanen und demokratischen Finanzsystem, das nur noch Geld auf produktive Arbeit kreieren dürfte. Die Staaten bzw. die Regierungen wären endlich aus den Fängen der privaten Finanzdienstleister befreit und die Bevölkerungen dieser Welt hätten Währungen, deren Gegenwert in ihrer eigenen Leistung aufgewogen werden würde.

Kreditkartenkrise endlich offiziell

In Amerika zeichnet sich mittlerweile die angekündigte Kreditkarten-Krise ab. Sie erscheint am Horizot des Dow Jones. American Express kündigte am 17. März 2009 zu erwartende Einbußen durch hohe Zahlungsausfälle an. Die Konsumwut der Amerikaner ist für manchen die Ursache für diese Krise, doch leider vergessen diese Kritiker oft, dass gerade diese Gelder für den Wirtschaftaufschwung anderer Orts notwendig waren. Unser Wirtschaftssystem funktioniert nun mal auf der Basis von Schuldgeld, dem kein Gegenwert gegenübersteht, nur das Versprechens, es zurück zu bezahlen.

Perpetuum Mobile gibt es nicht im Schuldgeldsystem

Wir müssen uns klar werden, dass es kein Perpetuum Mobile der Schulden gibt. Ein Denkfehler, dem sich unsere Eliten immer und immer wieder hingegeben haben. Es ist nicht der erste Zusammenbruch und es wird auch nicht der letzte sein. Doch jeder Zusammenbruch verarmt die Bevölkerung für den nächsten Anfang, wenn nicht endlich ein humanes und demokratisches Geldsystem erdacht und umgesetzt wird. Offensichtlich sind die von der Finanzwirtschaft geschulten Eliten unfähig, da ihre Ausbildung auf falschen Grundlagen eines gewollt ungerechten Systems beruhen, dem sie ohne Gegenfragen und Argwohn vertrauen und Grundsatzregeln vorbeten, die sie selber niemals auf ihre Richtigkeit überprüft haben. Wir vertrauen Männer und Frauen, die wie Priester einer Geldreligion anhängen und deshalb auch niemals hinterfragen werden.

EU vor dem Zusammen- bzw. Auseinanderbruch ?

Schon schließt Ex-EU-Kommissionspräsident Delors ein Auseinanderbrechen der EU nicht mehr aus. Der ehemalige EU-Kommissionspräsident Delors hat aufgrund der Wirtschaftskrise vor einem Auseinanderbrechen der EU gewarnt. Laut Delors kann ein Auseinanderbrechen der EU nicht mehr ausgeschlossen werden. Ebenfalls pessimistisch äußerste sich der ehemalige EU-Kommissionspräsident gegenüber dem Fortbestehen des Euro.
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Wir beschäftigen uns hier in Europa wieder mit der Kreditkrise in den USA und sind besorgt über American Express. Vor der eigenen Haustüre droht uns mit Österreich ein gigantisches Desaster, das wir nur zu gerne von den Medien ausgeblendet bekommen. Die österreichischen Kredite in die OST-EU-Länder belaufen sich auf geschätzte 230 bis 280 Mrd. Euro. Sollten diese ausfallen würde Österreich vor einem Schuldenberg in der Höhe des eigenen BIP stehen.

Herculesaufgabe für die EU


Die Herculesaufgabe für die EU besteht darin, die Bevölkerung so lange wie möglich ruhig zu halten und mit Durchhalteparolen und Konjunkturpaketen hinzuhalten.

Großbritannien hat umfangreiche geldpolitische Unterstützungsmaßnahmen gestartet, um die Wirtschaft wieder aus der Rezession zu führen. Die Bank von England machte Haltern von Staatsanleihen das Angebot, deren Papiere zu erwerben.

Finanziert werden soll dies durch die Erhöhung der Zentralbankreserven – im Prinzip durch das Drucken neuen Geldes. Die Währungshüter um Mervyn King wollen dadurch mehr Liquidität in die Finanzmärkte und damit in die Wirtschaft bringen. (euronews)

Heute meldet die FT Deutschland, dass Ausländische Investoren kurz- und langfristige US-Anleihen und -Aktien im Rekordvolumen von 148,9 Mrd. verkaufen. Trotz der Sorgen erhöhte China auch im Januar seinen Bestand an US-Staatsanleihen und hielt mit 739,6 Mrd. $ weiter mehr Treasuries als jedes andere Land. Japan lag weiter an zweiter Stelle mit 634,8 Mrd. $. Auffällig war, dass Bankenzentren in der Karibik, wo viele Hedge-Fonds ihren Sitz haben, ihre Bestände an US-Staatspapieren um 20,9 Mrd. $ auf 176,6 Mrd. $ verringerten.

Norwegens Rentenfond verliert als Folge der weltweiten Krise im vergangenen Jahr mehr als 70 Milliarden Euro. Allein der Aktienbesitz des Fonds büßte 40 Prozent an Wert ein, bei den Anleihen waren es nur 0,5 Prozent.Norwegen zahlt in den Fonds im wesentlichen Steuererlöse aus Öl- und Erdgasgeschäften - die ausgeglichen werden müssen.

Noch hat die EZB Luft für Zinssenkungen - bei einem momentanen Zinsleitsatz von 1,5 %. Es wird eine Zinssenkung auf 1% erwartet. Dieses Pulver haben die USA und auch England schon verschossen. So kann man davon ausgehen, dass sich die unkonventionellen Rettungsmethoden aus den USA und England erst später bei der Europäischen UNION einstellen werden.

Ölpreis wird über kurz oder lang wieder ansteigen

Am 16.03.09 entschloss sich die OPEC die Ölfördermengen bis zur nächsten Sitzung im Mai nicht zu drosseln. Das hält den Ölpreis und Energiekosten noch niedrig und verschärft die Wirtschaftskrise nicht noch zusätzlich. Doch wie lange werden die Ölstaaten die Zeche für die Industrienationen zahlen wollen, wenn sie selber unter dem Druck der Finanzkrise stehen?

Montag, 16. März 2009

Zwangspause für Frachter - Das Zahnwerk setzt sich in Gang

UPDATE: 24. März 2009
Stellenabbau und Kurzarbeit in den Häfen. In Hamburg befinden sich derzeit 700 von 1100 Mitarbeitern in Kurzarbeit und in Bremen und Bremerhaven sollen bis Jahresende bis zu 1400 von 2500 Arbeitern ihren Job verlieren. Außerdem müssen bis zu 500 festangestellte Mitarbeiter gehen. (weiter)

Aufgrund der sinkenden Transportnachfrage im Güterverkehr droht zahlreichen Schiffen eine Zwangspause. In Rostock sollen wegen der rückläufigen Marktnachfrage noch in diesem Monat insgesamt zehn Schiffe für längere Zeit festmachen. Der Handel kommt ins Stocken. Vollbeladene Schiffe aus Europa bringen die Waren aus Asien, Amerika und Südamerika in unsere Verkaufstheken. Auch die Bundesbahn will ab März an den Autoindustriestandorten Kurzarbeit einführen oder Überstunden zwangsabbauen. Die Verzahnung der Wirtschaft beginnt sich rückwärts zu drehen.

Die Lage spitzt sich zunehmends zu. Die ersten Schifffonds gehen unter. Die Fondschiffe werden langfristig vermietet, kommt der Mieter in Zahlungsschwierigkeiten, kann sich der Fond auch nicht mehr halten. Das könnte sich auf die Lebensmittelversorung aus Übersee auswirken. Die Frachtraten sinken. Auf verschiedenen Wegen bekämpfen die Reeder den Preisverfall. Die einen versuchen ihre Frachter voll auszulasen und die anderen legen sie einfach an die Pfähle bzw. sie ziehen sie aus dem Verkehr. Die Boomphase ist vorbai. Früher koste ein Container von Asien nach Europa 2.500 Dollar, heute gibt es gerade noch 250 Dollar. Da ist kein Geld mehr zu verdienen. Dieses Spiel kann kein Reeder auf Dauer durchhalten.

Auch die Werften leiden unter diesem Engpass. Bis Febr. 2009 wurden insgesamt 29 Schiffe storniert und das werden nicht die letzten sein. Zwar hat die Bundesregierung schon darauf reagiert und bietet den Reedern durch die KfW Kreditauszahlungen anderer Banken, risikogesicherte Kredite an, doch das ändert an der Handelsbilanz auch nicht. Deshalb geht kein einziger Frachter mehr auf See, weil keine Ladung für den Transport vorhanden ist bzw. keine Nachfrage nach den zuvor transportierten Gütern. Doch nicht nur in Deutschland werden die Frachter an die Leine gelegt, sondern weltweit.

Griechische Schiffe liegen im Hafen fest

Griechische Reedereien befördern über ein fünftel der globalen Seetransporte und kontrollieren somit die weltweit größte Handelsflotte. Kommt dieses Zahnrad des globalen Handel zum Stillstand, könnten auch Lebenmittellieferungen davon betroffen sein. Noch reden alle vom Automobilsektor doch wie lange wird es nur noch auf diesen Sektor beschränkt bleiben?

Hunderte Frachter liegen bereits unbeschäftigt auf der Reede vor Piräus. Die Finanzkrise hat die Zahlungsströme versiegen lassen und damit den Welthandel, vor allem mit Rohstoffen, weitgehend zum Erliegen gebracht. Abzulesen ist das am Baltic Dry Index (BDI). Er bildet die Preise ab, die für den Schüttguttransport gezahlt werden. Von Mai bis Dezember 2008 brach der BDI von 11.793 auf 663 Punkte ein.



Inzwischen steht der BDI zwar wieder bei 908 Punkten, aber das bedeutet in der Praxis, dass die Frachtraten immer noch unter den Kosten liegen. "Diese Krise übersteigt alles, was wir bisher erlebt haben", sagt Giorgos Xiridakis, Chef des Schifffahrts-Consultingunternehmens XRTC in Piräus. Die Flaute trifft auch die Werften: Zurzeit haben griechische Reeder 836 Neubauten in Arbeit oder in Auftrag. Branchenkenner rechnen damit, dass mindestens jeder fünfte Auftrag storniert wird.

Lufthansa von Absatzkrise direkt betroffen

Im Januar flogen die Frachtmaschinen erneut mit niedriger Auslastung.Die Auslastung der Frachtflugzeuge sank um mehr als 20 Prozent oder 11,9 Prozentpunkte auf 50,4 Prozent. Damit teilt die Lufthansa das Schicksal des großen Konkurrenten Air France-KLM, der vor wenigen Tagen einen Rückgang des Frachtaufkommens in gleicher Höhe bekannt gegeben hatte.

Gerade die rückläufige Nachfrage nach deutschen Exportgütern wie Anlagen oder Maschinen machte sich damit direkt in den Transportaufkommen bemerkbar. Das Dax-Unternehmen hat für 2.600 der 4.500 Beschäftigten Kurzarbeit beantragt. Auch aus Kostengründen versenden besonders Herstellen aus China ihre Ware mittlerweile mit den weitaus günstigeren Frachtcontainer, trotzdem brechen auch dort die Umsätze weg.

Realgüter und imaginäres GELD



Bankrott des Finanzsystems

Das jetzige Finanzsystem ist bankrott. Noch spürt nicht jeder Einzelne die vollen Ausmaße, die Folgen müssen sich erst von oben nach unten fortpflanzen. Seit Jahren wird von unten nach oben umverteilt, deshalb wird sich diese Krise in umgekehrter Reihenfolge zurückwenden.

Dies nutzen die Regierungen noch als letzte Gelegenheit, um dem Steuerzahler den letzten Rest seines Vertrauens in Form von Geld und Steuern herauszupressen. Jeder Rettungsversuch dieses Systems presst uns weiter in die Schuldenfalle und macht uns zu Zinssklaven. Nun werden sie sich fragen, wer die Profiteure dieser Krise sein könnten.

Die Profiteure sitzen an oberster Stelle, dort wo die Geldströme zusammenlaufen.

Das ist eine Schnitzeljagd durch den dichten Dschungel der Finanzwelt. Doch an oberster Stelle thronen ein paar Banken, denen die Macht gegeben ist, all unser heißgeliebtes Geld zu erschaffen. Es bietet ihnen die Möglichkeit Realgüter für bald wertloses Geld einzukaufen.



Verfolgen Sie also die Spur dieser Geldverleiher und sie werden die Urheber dieses Geldsystems finden können. Es würde nicht verwundern, wenn wir hier auch die Berater der Regierungen dieser Welt finden, die mit Rat und Tat aus dieser Krise heraushelfen sollten.

Regierungen werden zu mehr Rettungspaketen und Konjunkturpaketen getrieben. Das geht alles zu Lasten der realen Güter, die aufgrund des Geldmangels und der Abhängigkeit der Geldkeierung nicht mehr produziert bzw. transportiert werden können.

Unsere Regierungen möchten mit den verabschiedeten Konjunkturpaketen den Heißhunger dieser Banken nach neuem Pfand stillen und verpfänden daher die letzte Möglichkeit eines zahlungsunfähigen Staates, sie verpfänden die Einkommen und die Arbeitproduktivität ihrer Bevölkerung für die nächsten Jahrhunderte.




Frachter legen wegen Wirtschaftskrise Pause ein
Erste Schifffonds gehen unter
Stürmische Zeiten für Containerschifffahrt
Spiegel: Griechenland droht Schuldenfalle

Samstag, 14. März 2009

Videoüberwachung: Entkommen unmöglich!

Ein Forscher an der Ohio State University revolutioniert die Überwachung, indem er die optische Verfolgung einzelner Personen ermöglicht.

Sicherheitspersonal, das vor Dutzenden von Monitoren sitzt und Aktivitäten auf öffentlichen Plätzen beobachten, wird demnächst präzisiert und auch rationalisiert. Eine Software soll in Zukunft alle Perspektiven einer lenkbaren Kamera zu einem Panoramabild zusammenfassen, sodass eine einzelne Person von allen Seiten beobachtet werden kann.

Der Clou bei dieser Sache soll sein, dass die Personal per Mouseclick markiert werden kann, den Rest erledigt der Computer und stimmt die Kamerabewebungen auf die ausgewählte Person ab.

Ein Testsystem läuft bereits mit sechs Kameras auf dem Universitätscampus. Natürlich muss diese Software noch verfeinert werden. Finanziell wird James Davis von der National Science Foundation derUSA und dem Forschungslabor der Airforce unterstützt.

Davis hofft, dass er innerhalb eines Jahres so weit sein wird, dass Kommunen sein Programm nutzen können. Bedenken wegen möglichen Datenmissbrauchs sieht er nicht: "Wir wollen nur wissen, was eine Person macht, nicht, wer sie ist."

Quelle: Technology Review 02/09

Totsichere Anlagegeschäfte in Dubai? Droht die Pleite?

In Dubai geht die Angst vor einem Immobilien-Crash um
Kreditklemme, Baustopps und erste Entlassungen bei den Entwicklerfirmen:

Der Immobilienmarkt in Dubai, einst Motor und Jobmaschine im Golf-Emirat, gerät in eine ernste Krise. Nach Jahren des Booms lassen sich die Krisensymptome auf dem Immobilienmarkt im "Manhattan des Orients" nicht mehr verschweigen. Das schreibt Moneycap am 14.11.08. Und jetzt wird der neue Dubai-Immobilienfonds (VII) bei www.Geldwelt.de wie folgt beworben:

Profitieren Sie von den enormen Rendite-Chancen mit progn. 9 - 14% p.a.

Werden diese beiden Informationen verknüpft läuft es mir kalt den Rücken hinunter.

Weiter ist in der Werbung zu lesen: "Mit dem Dubai Property Portfolio Fonds Nr. 2 erhalten Sie nun ein innovatives Fondskonzept, das die attraktiven Mietrenditen und Wertsteigerungschancen des Dubaier Immobilienmarktes mit der Sicherheit von Bestandsimmobilien kombiniert."



Und auch die Urlaubspreise in Dubai zeugen nicht von einem Boom, sondern von einem Desaster und schlechter Belegung. Dieser Fond könnte für ahnungslose und risikofreudige Sparen ein herbes Erwachen beinhalten. Mindesteinlage für diesen Fond sind 10.000 Euro mit einer Laufzeit bis zum 31.12. 2012.

Doch jetzt weiter im Artikel von Moneycab:

Banken ziehen die Notbremse

Dubais grösste Bank Emirates NBD erteilt seit Mittwoch den Angestellten von 11 Immobilienfirmen, darunter Emaar, Nakheel oder Sama, keine Haus- und Baukredite mehr. Die Banken HSBC und Llloyds TSB werden ab sofort Immobilienfinanzierungen nur noch gegen eine Anzahlung ("Down payment") von 50 (!) Prozent des Bau- und Verkehrswertes eines Objekts bewilligen. Beispiel: für eine Zweizimmerwohnung im Stadtteil Dubai Marina muss ein Kaufinteresent die Hälfte von 1,2 Mio. Dirham, also 600'000 Dirham (393'000 Franken) in bar hinblättern. Den Rest darf er mit einem Kredit finanzieren. Üblich sind in der Regel 10 bis 20 Prozent Anzahlung. Damit reagieren die beiden britischen Banken auf die weltweite Unsicherheit und die Kreditklemme. Sie rechnen aufgrund der beginnenden Rezession in den USA, Europa und Asien und wegen fallender Ölpreise auch am Persichen Golf mit einer Stagnation in 2009.

Ist da was mit Nakheel?
Nicht abreissen wollen am Golf die vom Wirtschaftsmagazin MEED gestreuten Gerüchte über einen Baustopp auf der künstlich aufgeschütteten Insel The Palm Deira, was deren Betreiberin Nakheel jedoch vehement dementiert. Die Entwicklerfirma Damac Properties gab unterdessen bekannt, 200 Angestellte oder 2,5 Prozent der Gesamtbelegschaft zu entlassen. Schon kündigte das Land-Departmenrt von Dubai an, dass Käufer eines Hauses, das Teil eines aufgegebenen Projekts ist, fortan nur noch 70 Prozent der geleisteten Zahlungen zurück erhalten. Unterdessen fiel die Aktie des Immobilienschwergewichts Emaar Properties auf ein Vierjahrestief. Mit 3,18 Dirham notiert Emaar umgerechnet unter 90 US-Cents. Emaar gilt als Marktindikator am Dubai Financial Market, dessen Hauptindex am Donnerstag gleichfalls auf ein Vierjahrestief (2'106,14 Punkte) einbrach.

Zu viele Luxus-Wohnungen
Die ägyptische Investmentbank EFG Hermes sieht in Dubai ein "eklatantes Missverhältnis" zwischen dem Angebot an Luxuswohnungen und der Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum für die breite Masse. An der Krise tragen die Immobilienfirmen in der Tat eine Mitschuld, weil sie v. a. auf das gehobene Luxussegment setzen, anstatt bezahlbaren Wohnraum für Dubais Mittelschicht zu bauen, die in Massen ins billigere Nachbaremirat Sharjah umzog. Die Mieten stiegen in Dubai 2007 um 17,5 Prozent. Der höchste Quadratmeterpreis wird mit rund 1'500 US-Dollar im DIFC verlangt.

Freitag, 13. März 2009

1000 (!) Jahre reichen nicht zum Schulden-Abbau

Es geht hier nicht um RECHTS oder LINKS oder gar um die Mitte - es geht um die Neuordnung der Welt - die neue Weltordnung - oder die Versklavung der Menschheit mit einem einem ungerechten Geld- und Finanzsystem, das als Steigbügel für die NWO erfolgreich benutzt wurde.

Wer gegen die NWO etwas ausrichten will, muss sich gegen das Geldkreierungs- und Finanzsystem stellen und es demokratisieren.

Ein solch großer Schuldenberg kann mit den normalen Mitteln der Sparsamkeit und auch nicht mit der jetzt beschlossenen Schuldenbremse ab 2020 abgetragen werden. Schuldentilgung ist schon lange nicht mehr politisch gewollt, es geht nur noch um die Aufrechterhaltung der Zinszahlungsfähigkeit der DEUTSCHEN. Da ist jedes Mittel recht. Angefangen bei der Streichung der Sozialleistungen bis hin zur drastischen Rentenkürzung über die Hintertür der demographischen Entwicklung.

VORSICHT! Kinder haften für ihre Eltern.



Mit 1.939 Euro pro Sekunde tickt die deutsche Schuldenuhr. Die deutsche Pro-Kopfverschuldung liegt bei knapp 19.000 Euro. Dieser Wert bezieht sich auf jeden deutschen Bürger vom Baby bis zum Greis und verzerrt die öffentliche Wahrnehmung erheblich. Diese Prokopfberechnung ist ein Mittel, die ungeheure Dimension der Schuldenhöhe zu verstecken, weil die Schulden nicht im Zusammenhang mit der tatsächlichen Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland steht, die mit ihrem Einkommen die Schulden auch tilgen könnten.

Würden die Schulden auf die Anzahl der Erwerbstätigen umgerechnet, hätten wir fast eine Verdoppelung der uns bekannten „pro Kopf-Verschuldung“ = auf 38.000 Euro. Damit liegen wir deutlich über dem Durchschnittseinkommen von 27.000 Euro Brutto für das Jahr 2008.

Obwohl ein Druchschnitteinkommen so gut wie nichts aussagt - es ist wie die Durchschnittstemperatur eines Fußbades, in dem ein Fuss im Eisbad steckt und der andere im kochenden Wasser.

Ca. 140 Prozent Verschuldung gegenüber des jährlichen Bruttoarbeitsentgelts!

Doch von diesen Einkommen müssen noch Steuern, Lebensunterhaltung und soziale Abgaben bezahlt werden, sonst würde unser System gar nicht mehr funktionieren. Eine abrupte, sofortige Schuldentilgung würde also alles lahm legen und ist absolute UTOPI – außer der Staat konfiszieren alle Sparguthaben – die werden auf ca. 3 Billionen in Deutschland geschätzt.

Planung des Staates gehen von einer Tilgungsrate mit max. einem halben Prozent aus, das würde bedeuten, dass der Staat ca. 650 Jahre für die Tilgung benötigen würde und keinerlei neue Schulden dabei macht - eine noch utopischer Vorstellung.
Realität ist – ein solcher Schuldenberg kann nie mehr mit normalen Mitteln der Sparsamkeit abgebaut werden. Deshalb hat die Politik zum ewigen Zinszahlungsprogramm mit der Hochfinanz geeinigt und gaukelt mit „keine Nettoneuverschuldung“ einen imaginären Schuldenabbau vor.


Sozialabbau gehört zum Zinszahlungsprogramm der Politik

Sinkende Umsätze der Industrie und Wirtschaft werden im laufenden Jahr 2009 zu geringeren Steuereinnahmen führen und deshalb hat unsere politische Führung mit der Privatisierung der Renten schon vorgebaut, denn gerade die staatlichen Zuschüsse für die immer mehr werdenden Rentner müssen abgebaut werden, damit mehr Spielraum für die zukünftige Zinstilgung übrig bleibt. Wirtschaftliche Berechnung sagen, dass Europa bzw. Deutschland den Lebensstandard in den nächsten 20 Jahren nicht mehr halten kann. Das wurde auch schon 2006 in Davos vorgebracht. Der Sozialabbau wird sich auch im Gesundheitswesen durchsetzen, durch Eigenverantwortlichkeit mit Kapital gedeckten Versicherungen - also gleiche Beiträge für weniger Leistung PLUS Privatversicherung - ein lukratives Geschäft für Versicherungen - ein versteckter PPP.

Das größte Problem der Politik wird es sein, den Menschen plausibel zu erklären, warum sie zahlen müssen ohne Leistungen dafür zu erhalten, denn schließlich darf der Staat keinen einzigen Steuercent wieder zurückerstatten oder gar mindern. Steuersenkungsmodelle sind also nicht zu erwarten, außer als Mogelpackungen, die tatsächlich Steuererhöhungen enthalten. Sämtliche Steuerreformen werden sich als Wichtelspiele entpuppen, bei denen die Bürger vieles hineinpacken und Luftpackungen zurück erhalten.

Ein Indiz für diese Praktik ist der Verzicht der Bundesregierung keine MwSt.-Senkungen vorzunehmen, wie jetzt die EU vorgeschlagen hat und auch in anderen Ländern umgesetzt wird. Das würde den Staatshaushalt derartig in Schieflage bringen, dass Deutschland in Anbetracht seiner hohen Schulden noch schneller im Rating der Zahlungsfähigen abrutscht.

Die demographische Lüge


Hätten sich die Deutschen so vermehrt, wie es die Politik gerne sähe, würden wir heute noch dichter gedrängt in Deutschland leben. Eine kontinuierlich anhaltende Bevölkerungspyramide kann nur unter der Voraussetzung des ständigen Bevölkerungszuwachses funktionieren. Ich frage mich: "Wie viele Bundesbürger hätte Ursula v. d. Leyen, Angela Merkel und Ulla Schmidt denn tatsächlich in Deutschland? 100 Millionen oder gar 120 Millionen?"



Die theoretischen Berechnungen unserer politischen Führer und deren Lobbyistenberater beziehen sich lediglich immer nur auf zu erwartende Steuereinnahmen aus eventuell Berufstätigen, die aus dem Bildungssystem der BRD hervorgebracht könnten.

Fehlende Staatsmittel, weil diese für die Schulden aufgewendet werden müssen, führen automatisch zur Vernachlässigung der Infrastruktur und Schulen - schon heute ist kein Geld mehr Schülern und Lehrpersonal im Budget. Nicht einmal im Konjunkturpaket fanden Personalkostenaufstockungen im Schulwesen eine Berücksichtung, das diese keine realen Werte schaffen, sondern nur laufende Kosten verursachen. Ein Grundsatz der klassischen kaufmännischen Lehre, der besonders dann berücksichtigt wird, wenn eventuell ein Verkauf der Firma ansteht.

Die Übersättigung der Märkte und die Automatisierung der Produktions- und Dienstleistungsabläufe in unserer sogenannten Zivilisation, verlangen zwar nach immer mehr Konsumenten für das NON-Personal-Warenangebot - doch alleine durch diese Strukturierung wurde der Geldkreislauf schon lange abgeschnitten - es gibt einfach zu wenige Arbeitsplätze für die stetig wachsenden Konsumangebote. Das führte letztendlich zu einer Welle von unsinnigen Dienstleistungen, die aber auch nicht genügend Abnehmer finden - dies könnte auch als Deflation verstanden werden. Doch dieses Wort nimmt keiner öffentlich in den Munden bzw. in die Schlagzeilen - zu ähnlich wären die Parallel mit der Wirtschaftskrise von 1929. Damals waren die Auswirkungen schneller spürbar, weil es keine Sicherungssystem wie Arbeitslosengeld gab. In den USA sind deshalb die Auswirkungen weit größer als hier in Europa.

Kurz gesagt, sämtliche Studien und Berechnungen, die sich hauptsächlich auf die Bertelsmann-Stiftung oder denen wohlgesonnenen Institutionen stützen, sind nur Mittel zum Zweck für weitere Privatisierungen von Staatseinnahmen - der Ansturm auf den INNEREN MARKT hat längst begonnen. Um das Steuereinnahmebudget der BRD anzuzapfen wurde Public Private Partnership – oder auch öffentlich-private Partnerschaften- erfunden, die zukünftige und lukrativste Geld-Einnahmequelle der freien Wirtschaft, bevor sich der Kapitalismus dem Ende zu neigt. Mit diesem demokratischen Konzept beraubt sich der Staat unter dem Druck der Schuldenlast um die eigene Einnahmequelle - dadurch ist mit weiteren Steuerbelastungen zu rechnen, die bald über die Belastungsgrenzen hinausgehen werden. Oder wie sollen diese Märkte mit mehr Konsum belebt werden, wenn alles bereits vorhanden ist.

Alternativen für Europa wären:
1. weitere Konjunkturpakete?
2. Krieg, Zerstörung?

Für Asien:
Die BASF will mit dem Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus und seiner Mikrokredit Bank Nahrungsmittelzusätze und Moskitonetze vertreiben. Im Klartext, die ganz armen Menschen bekommen über die Nobelpreisträgerbank einen kleinen Kredit, den sie mit hohen Zinsen zurückzahlen müssen, damit sie sich chemische Nahrungsmittel leisten können.


Hauptsache Steuern egal wie und woher

Erst jüngst knickte die Schweiz und jetzt auch Österreich bezüglich Steuerflüchtlingen aus der BRD ein. Was vor Jahrzehnten noch als Kavaliersdelikt gehandelt wurde, hat jetzt oberste Staatspriorität. Jeder Steuercent ist wichtig, egal wie hoch der Aufwand dafür ist. Die BRD scheint nur noch gegen den Bürger aufzurüsten - und zwar zur ausschließlichen Überwachung der Bürger, besonders im Hinblick auf GELD und Registierung der Sparguthaben.

Das geschieht jetzt aber nicht aus Selbstgerechtigkeit gegenüber den Staatsbürger, die erst gar nicht in die Verlegenheit kommen, für Vermögen Steuern zu zahlen, sondern jetzt rücken sie die die Vermögenden der wohlbehüteten Mittelschicht ins Visier des Fiskus - den sogenannten "BÜRGERLICHEN WÄHLER".

Durch die Erbschafts- und Vermögenssteuer werden in absehbarer Zeit lukrative Steuerquellen versiegen, deshalb muss jetzt mit Nachdruck und Nachhaltigkeit jede Kontobewegung beobachtet werden. Kein Steuercent soll mehr verloren gehen, bis auch diese Gesellschaftsgruppe verarmt ist und ihre Realwerte gegen wertloses Geld eintauschte.

Der Staat, der sich vom gemeinnützigen Kollektivauftrag zum Staatshalter der Hochfinanz wandelte, muss jetzt Einfallsreichtum zeigen, damit weiterhin der Frondienst für die Gläubiger erbracht werden kann - eine moderne Art des Feudalismus. Dafür reduziert das Kollektivwesen STAAT seine eigentlichen Gemeinschaftsaufgaben und gibt getarnt als Eigenverantwortung an die Bürger zurück. Das ist doppelte Bezahlung für eine Leistung. Genau betrachtet ist jede Steuer nur noch eine Dasein-Steuer an die Hochfinanz und jede Gemeinschaftsaufgabe muss mit privaten Aufwendungen finanziert werden. (siehe hierzu: Die Kommerzialisierung der Schulen)

Als lukrative Einnahmequelle hat sich bereits die CO2-Steuer hervorgetan, die in Form von CO2-Zertifikaten an die Energieerzeuger abgegeben werden und demnächst mit der KFZ-Steuer nochmals direkt erhoben wird - obwohl bereits eine ÖKO-Steuer im Benzinpreis enthalten ist. Was würde wohl passieren, wenn wir keinen Klimawandel hätten? Er kommt zum richtigen Zeitpunkt in der Zins- und Schuldengeschichte des NEUEN Zeitalters.


Nach der Krise ist vor der Krise


Momentan erkaufen sich sämtliche Länder dieser Welt mit neuen Schulden den nächsten Wirtschaftsaufschwung. Genau betrachtet ist in Deutschland bereits jeder Arbeitsplatz direkt oder indirekt durch Steuergelder subventioniert. Gelingt es noch einmal den Wirtschaftsmotor kurzfristig durch massive Neuverschuldung anzuwerfen, ergeben sich daraus automatisch wieder höhere Steuern, die von den Arbeitnehmern aufgebracht werden müssen - eine kleine Wahllüge, nach der großen Wahlparty in Deutschland.

Unser Geldsystem ist ein Fass ohne Boden. Ein Umlagesystem zum einseitigen Nutzen der Wirtschaft und Finanzwirtschaft. Der Staat wird zum Gerichtsvollzieher der Hochfinanz. Jede Neuverschuldung erhöht das Risiko, dass die Steuereinnahmen nur noch für die Zinsen ausreichen werden. Ein Albtraum für jeden Demokraten - ein Freudenfest für die Gläubiger.

Wege zum privatisierten Staat sind:

1. PPP (Private Public Partnerships)
2. Steuervergünstigungen
3. und sonstigen individuellen Subventionen

Konsequenzen daraus:

1. Niedrigere Steuereinnahmen (FDP will Gewerbesteuer sogar ganz abschaffen)
2. keine Staatseinnahmen durch eigene Betriebe - da PPP
3. immer höhere Subventionskosten - durch steigende Arbeitslosigkeit oder Minijobs

Das Nehmen und Geben war nie im Gleichgewicht!


Soziale Marktwirtschaft war ursprünglich als Nehmen und Geben, zwischen Wirtschaft und Bürger gedacht, das den Staat mehr oder weniger durch Steuern kanalisiert und gerecht gestalten soll. Natürlich war es ein naiver Versuch der Politik, den Kapitalismus auf diese Art zu bändigen - augenscheinlich funktionierte es auch anfangs.

Doch es war nur ein Trugbild. Die angebliche Gleichberechtigung und Gerechtigkeit finanzierten die Bundesregierungen jeweils durch Neuverschuldungen, um den Wohlstand der Bürger erhalten zu können - sonst hätte sie keiner öffentliche Akzeptanz beim Schuldenspiel erhalten und die nächsten Wahlen verloren.

Nur ein zufriedener Sklave ist ein guter Sklave

Den Schuldenberg kennen wir mittlerweile alle. Doch Geld verschwindet nicht, sondern ist nur auf einem anderen Konto angekommen.

Diese unbekannten Konten sind prall gefüllt und die Menschen, denen diese Konten gehören, sind weit davon entfernt jemals auch nur einen Hauch von sozialer Verantwortung übernehmen zu müssen/wollen. Managergehälter zu kontrollieren oder gar zu beschneiden sind billige PLACEBOS. Soziale Verantwortung der wirklichen Nutznießer einer solcher Krise sind durch den naiven Einfallsreichtum im Steuergesetze bestens geschützt, hierbei denke ich auch an gemeinnützige Stiftung.

Sicherlich gibt es auch gemeinnützige Stiftungen, die Gutes tun, doch die wirklich GROSSEN und REICHEN nutzen den legalen Vorteil einer Stiftungen und umgehen dabei gewaltige Steuerzahlungen - dazu braucht es keine Schweiz, Lichtenstein oder Luxemburg - das Stiftungsgesetz in Deutschland machts möglich - Zumwinkel war naiv. Machen Sie den Test! Suchen Sie große Stiftungen mit wohlklingen Namen der Deutschen Industrie. Sie werden überrascht sein, was sie da nicht alles finden.

Möglichkeiten einer Staats-Entschuldung


Noch zeichnet sich kein politischer Wille zur Entschuldung ab. Noch befinden sie sich im Zugzwang der Zins- und Schuldenpolitik einer Hochfinanz, die sich hinter Banken kunstvoll versteckt und die Fäden der politischen Macht schon längst indirekt in der Hand hält. Eine Entschuldung kommt wohl erst dann in Frage, wenn die Realgüter in die Hände der Gläubiger gewandert sind.

Währungsreform?


Eine Währungsreform würde sämtliche Geldanlagewerte und Schulden erfassen. Mit einem Umrechnungsfaktor könnten sich die Staatshaushalte entschulden, doch in einem Währungsverbund wie dem EURO ist das schwer zu bewerkstelligen - viele sprechen mit und jeder will übervorteilt sein. Die größten Nutznießer einer Währungsreform und/oder einer Inflation wären aber diejenigen, die am meisten Schulden anhäufen konnten.

Dass viele eine derartige Lösung der Krise früher oder noch früher erwarten, zeigt die Flucht in Sachwerte, die auch bei einer Inflation einen gewissen Vermögensschutz darstellen können. Deshalb überbieten sich momentan Banken und Staaten in Sicherheitsversprechen auf Bankkonten und Sparkonten - ohne diese "Sicherheiten" könnten sie keine Neuverschuldungen vornehmen.

Ebenso haben Kunst- und Antiquitäten Hochkonjunktur. Hier wechseln momentan hohe Geldsummen den Besitzer. "Nach dieser Krise wird nichts mehr so sein wie es war", erklärte Finanzminister Steinbrück bereits im Okotober 2008. Warum soll also nach der Krise noch irgendjemand horrende Summe für imaginäre Kunstgegenstände aufwenden? Höchstwahrscheinlich wird es nach der Krise ein Überangebot an Kunstgegenstände geben und keine Käufer, das diese sich lieber an Realwerten wie Grund und Boden interessieren. Diese Güter sind unvermehrbar und nicht reproduzierbar.

Wird das Geld weiterhin in der gleichen Geschwindigkeit verknappt und mit noch höherer Geschwindigkeit durch Schulden wieder erhöht, steuern wir in einen Systemwechsel des Rückschritts.

Jede Inflation und jede Währungsreform hat die unteren Schichten der Bevölkerung jedes Mal noch mehr verarmt und enteignet.

Eine Währungsreform oder auch eine Inflation bringt nur eine neue Bemessungsgrundlage für den Preis von Sachwerten und vernichtet Arbeitskraft, die in Form von GELD angespart wurde, die Realgüter hatten ihren Wert wie vor der Umstellung.

Die momentane Gesetzeslage ist für die Menschen hier ist sehr riskant. Die Harztgesetzgebung und auch die geänderten Notstandsgesetze von 2004 geben der deutschen Exekutive eine sehr große Macht in die Hand, die niemals in so wenige Hände vereint werden sollte. Hartz macht Zwangsarbeit erst möglich und bietet auch Instrument Menschen einfach aus der sozialen Verantwortung der Gesellschaft zu entlassen - unmenschliche Gesetze von Menschen für Menschen erlassen - eine ungute Kombination.

In der Zukunft braucht die Politik das Volk nicht mehr, die Pläne liegen bestimmt schon lange in den Schuladen und die Krise ist der Schlüssel für deren Umsetzung.

Donnerstag, 12. März 2009

Die Kommerzialisierung der Schulen

Beim Thema Kommerzialisierung unseres Schulwesen trifft man unweigerlich auf die Bertelsmann-Stiftung. Der öffentliche Sektor im Bildungswesen soll abgeschafft werden, das heißt das Privatschulwesen wird verstärkt. Die äußerliche Sanierung der Schulen durch das Konjukturpaket II unserer Regierung und das Steckenpferd unserer Kanzlerin spricht auch für die Überlegung.

Sanierung der Fassaden macht Sinn als Vorbereitung für die Privatisierung der Schulen, deshalb kann auf die Aufstockung des Schulpersonals gerne verzichtet werden.

Seelen bluten nicht!




Begrifflichkeiten zur Angewöhung

Die „neue Steuerung“ deutscher Schulen ist jedoch noch häufiger und auffälliger. Das bedeutet die Verbetriebswirtschaftlichung unserer Bildungseinrichtungen durch die freiwillige oder erzwungene Einführung des Managementmodells. Unter der Bezeichnung und demokratisch anheimelnden Formeln –

  1. „autonome Schule“,
  2. „lernende Institution“ oder
  3. „Eigenverantwortlichkeit“

die suggesive Vorbereitung der öffentlichen Meinung auf den ultimativen Schritt der Abspaltung und gewinnorientierten Bildungswirtschaft.



So sollen die Schulen privatisiert werden

Erziehungswissenschaftlerin Professor Ingrid Lohmann an der Universität Hamburg stellt fest, dass Privatschulen und kommerzielle Anbieter mittlerweile massiv begünstigt werden. Sie werden im Vergleich zu früher stärker subventioniert, weil man der Philosophie folgt, dass Privatisierung die bessere Lösung ist.

Die öffentlichen Schulen müssen mit einem knapp bemessenen, festgelegten Budget auskommen. Wenn sie mehr Geld brauchen, so sind sie gezwungen, Spenden einzutreiben oder private Sponsoren zu finden. Firmen oder andere Organisationen gewinnen auf die Weise mehr Einfluss auf die Schulen.

Zunehmend stellen etwa Firmen Unterrichtsmaterial für Schulen bereit, so wird Werbung ein selbstverständlicher Zustand in Schulen. Es gibt außerdem auch langfristige, vertraglich geregelte Zusammenschlüsse zwischen Schulen und Industrie, sogenannte Private Public Partnerships.

Bertelmanns tragende Rolle in der politischen Meinungbildung


Ohne die politische Weichenstellung oder Gönnertum der Politik wären solche Einmischung wie durch die Bertelsmann-Stiftung erst gar nicht möglich. Schulbildung sollte in einer Demokratie als sehr sensibles Thema angesehen werden und nicht fahrlässig und gutgläubig in Lobbyistenhände gelegt werden.



Konkurenzunternehmen SCHULE

Evaluationsinstrumente, wie beispielsweise SEIS (Selbstevaluation in Schulen) von der Bertelsmann-Stiftung entwickelt und promotet, tragen dazu bei, dass Schulen wie Wirtschaftsunternehmen geführt werden.

Die Konkurrenz unter den Schulen wird so insgesamt gefördert. Die Schulen müssen sich der Wirtschaftslogik entsprechend Profile geben und gegeneinander abgrenzen. Die Stellung des Rektors hat sich als Folge davon verändert. Er ist jetzt Manager. Die Entscheidungsmacht liegt bei ihm und die kollegiale Selbstverwaltung wird abgebaut. Es gibt bereits Hilferufe von Rektoren, die völlig überlastet sind. Die zunehmende Ökonomisierung des Bildungssystems bedeutet auch, dass eine Art Profit aus Kindergärten, Schulen und Universitäten erwirtschaftet werden muss durch Einwerbung von Sponsoren oder Werbeverträgen, so Prof. Ingrid Lohmann.

Leider kommen diese Informationen über die Strippenzieher hinter den Kulissen der Schulen und Kultusministerien nie richtig in der Elternschaft an. Die öffentlichen Medien berichten nicht einmal zögerlich über die gedulte Co-Existenz der Bertelsmann-Stiftung hinter den Schulkulissen.

Unterfinanzierung als stragegisches Mittel zur freiwilligen Zwangsprivatisierung


Die politisch gewollte und chronische Geldmittel-Unterversorgung der Schulden in den letzten Jahrzehnten führte zu dieser Bildungsmissere, die wir tagtäglich in den Medien vorgeworfen bekommen. Als letzter Ausweg scheint nur noch eine Privatisierung möglich zu sein. Doch das kann auch als Strategie aufgefaßt werden ohne diese Vorbedingungen könnte der Bevölkerung niemals erklärt werden, warum das Bildungssystem privatisiert werden soll.

Bildung ist ein lukratives Geschäfts, besonders wenn es weiterhin mit Staatsgelder subventioniert wird, auch nach der Privatisierung. In Sachen Bildung kann die Privatwirtschaft niemals der beste Partner sein. Wirtschaftlich geführte Unternehmen sind immer auf Gewinn orientiert, besonders wenn für das Produkt "Schüler" noch kein Kopfgeld in der Industrie bezahlt wird.

Schulen werden zur Massenabfertigung nach einem Gewinnoptimierungsprinzip, lediglich private Zuzahlungen werden die Spräßlinge der Deutschen dann noch einer desaströsen, aber gewinnträchtigen Ausbildung retten.

Bildungsdienstleistungen sind seit 1995 handelbare Ware.

Das wurde durch das Allgemeine Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen, kurz GATS (General Agreement on Trade in Services) innerhalb der WTO, der 153 Mitgliedsländer angehören, beschlossen. Das heißt, man kann zum Beispiel einen Bildungskonzern gründen, der das Management in Schulen kommerziell übernimmt. (Ein Wirtschaftsfeld für die BertelsmannAG in Deutschland).

In dem Moment, wo Bildung nicht mehr als staatliche Hoheitsaufgabe verstanden wird, müssen dann auch private nationale oder internationale Anbieter zugelassen werden. So weit ist die Situation zwar noch nicht ganz, aber die Entwicklung geht stark in diese Richtung. Deshalb soll der Staat als Träger von Kindergärten, Schulen und Hochschulen auch seine Bildungsbudgets offenlegen, damit private Anbieter dann sagen können: Das bieten wir billiger und besser an. Dann können sie die entsprechenden Steuermittel einfordern, und auf diese Weise wird die Kommerzialisierung dann staatlich subventioniert. 2004 lag die Summe der privaten und staatlichen Bildungsausgaben weltweit bei geschätzten 2 000 Milliarden US-Dollars. Um diese Mittel geht es. Die Frage nach der Regierungsweise des Bildungssystem ist gleichbedeutend mit der Frage danach, wer über diese Summen verfügt.“



Bertelsmann als kleines Glied in einer Weltverschwörung gegen die staatl. Bildung


Die Akteure dieser Privatisierunglust sind:

  1. Bertelsmann-Stiftung, die Mehrheitseigentümerin der Bertelsmann AG
  2. Konzerne
  3. Arbeitgeberverbände
  4. OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development)
  5. WTO (World Trade Organization)
  6. IWF (Internationaler Währungsfond)
  7. Weltbank

In Deutschland steht an erster Stelle die Bertelsmann-Stiftung, die Mehrheitseigentümerin der Bertelsmann AG ist, aber natürlich auch andere große Konzerne und Arbeitgeberverbände. International ist es die OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development), eine internationale Organisation der Wirtschaft mit Sitz in Paris und die WTO (World Trade Organization), die sich mit der Regelung von Handels- und Wirtschaftsbeziehungen beschäftigt und ihren Sitz in Genf hat. In der Dritten Welt treiben IWF (Internationaler Währungsfond), eine Schwesterorganisation der Weltbank-Gruppe in Washington D.C., und die Weltbank die Privatisierung von Bildung und anderen öffentlichen Bereichen voran.

Oft setzte die Bertelsmann-Stiftung medienwirksame Kampagnen in Gang, die ihr manchmal sehr schwer zuzuordnen sind, aber die öffentliche Meinung direkt beeinflussen.

Ein weiteres Produkt der Bertelsmann-Beieinflussung ist die Hochschulpolitik: die Einführung der Bachelor- und Master-Studienabschlüsse und der Studiengebühren sowie eine veränderte Organisation der Leitung der Hochschulen. Die Modularisierung des Wissens, das in den Studiengängen vermittelt wird, bietet zudem beispielsweise durch die dafür notwendige Digitalisierung neue Geschäftsfelder für Bertelsmann.

Mittlerweile erhalten Studierende ihre Stipendien zum Teil sogar direkt von Firmen, an die sie daraufhin ihre künftige Arbeitskraft verkaufen müssen. Prof. Ing. Lohmann kommt es langsam so vor, als strebe man hier die Macht über die Welt an. Und sicher bedeutet es eine Entdemokratisierung.

Gemeinnützung von Bertelsmann-Stiftung überprüfen

Mittlerweile wird glücklicherweise hinterfragt, ob die Gemeinnützigkeit der 1977 gegründeten Bertelsmann-Stiftung wirklich gegeben ist. Die Stiftung finanziert sich aus Gewinnen und Steuererlassen und verfügte 2005 über ein Jahresbudget von 56,7 Millionen Euro. In der Bertelsmann-Denkfabrik arbeiten etwa 280 Angestellte an Reformvorlagen und Modellprojekten, unter anderem zu bildungspolitischen Themen.

Anschauungsbeispiele für die Zusammenarbeit von Bertelsmann-Stiftung und Ursula von der Leyen.


Bablabal vonWirtschaft und Politik. Tatsache ist, dass die Bertelsmann-Stiftung unbedingt und dringendst auf ihre Gemeinnützigkeit überprüft werden muss.

Quelle:
http://www.teachersnews.net/artikel/nachrichten/schulleitung/010835.php
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