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Mittwoch, 29. April 2009

Die Pandemie der Krisen

Wie ein Virus taumeln wir von einer Krise in die andere. Es scheint eine Pandemie der Geldvernichtung zu sein, die einen Lebensbereich nach dem anderen infiziert und kein Impfstoff weit und breit, nur neue Schulden, die aber auch wieder Zinsen abverlangen. Ein Teufelskreis der sich immer schneller dreht, bis einem alles gehört.

Genau betrachtet ist es eine Systemkrise, vor der sich die Politik und auch die Wirtschaft verweigert. Sie wollen mit allen Mitteln das Rad am Laufen halten.

Lieber bejammern sie (die Politik und die Wirtschaft) von immer neuen Krisen:


  1. Bankenkrise
  2. Finanzkrise
  3. Wirtschaftskrise
  4. Absatzkrise
  5. Klimakrise
  6. Gesundheitskrise
  7. Pflegekrise
  8. Ernährungskrise
  9. Bauernkrise
  10. Beschäftigungskrise
  11. Bildungskrise
... die aber immer auf einen Fehler im System hinweisen. Es ist unser Geldsystem, das nach immer neuen Schulden verlangt, weil aber keiner mehr bereit ist und auch nicht mehr im Stande ist immer noch mehr Schulden aufzunehmen, übernimmt diesen Schuldenpart der Staat, der kollektive Geldbeutel.

Moral als käufliches Gut



Nein, Moral ist nicht käuflich - werden sie jetzt denken. Doch unsere gesellschaftlichen moralischen Grundsätze richtigen sich mittlerweile nach der Wirtschaftlichkeit und das was einmal Moral war - ist altmodisch.

Aus dieser falschen Moral entwickelt sich mittlerweile eine neue Qualität des Rassismus, und zwar der Sozialrassismus. Angeheizt von den Politikern, die Begriffe wie "Schmarotzer, Hängemattenmentalität, nutzlose Fresser" (Münte: Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen. ") gesellschaftsfähig machten und so den Sozialneid wie einen Schwelbrand entfachten.

Unter Sozialneid verstehe ich die Angst vor dem sozialen Abstieg. Um den zu verhindern ist jeder zu allem bereit, auch die bereits sozial Schwachen bewußt noch flacher zu halten, bis hin zur Ausgrenzung aus der Gesellschaft und in die Entlassung der absoluten Mittellosigkeit, in einer Gesellschaft, die ausschließlich auf Konsumzwang ausgerichtet ist.


Was ist Demokratie wirklich?

Gemäß der letzten Monitorumfrage sind 29 % der Befragten bereit ihre demokratischen Rechte für Wohlstand auf zu geben.

Eine traurige Wahrheit, denn offensichtlich ist die Demokratie mit Kapitalismus bezahlbar geworden. Eigentlich sollte man doch annehmen, dass Kapitalismus nur eine Wirtschaftsform ist und überhaupt nichts mit der Regierungsform Demokratie zu tun hat.

Das ist im Sozialismus nach Meinungslage der Deutschland etwas anderes. Sozialismus ist die Konvergenz zwischen Kommunismus und Parteidiktatur - also die absolute Unfreiheit von Privateigentum plus politische Bevormundung. Das ist aber nicht richtig. Im Sozialismus regiert genauso das Kapital wie in einer Demokratie des 21. Jh.

Doch was ist unsere Demokratie in Verbindung mit dem Kapitalismus in Wahrheit wirklich?

Eine Konvergenz aus Plutokratie (Herrschaft des Geldes) mit Intervalldiktatur, die aus einer demokratischen Abstimmung hervorgeht, bei der das Geld entscheidet, wer sich zur freien Wahl aufstellt.



Jetzt werden Sie denken. "Zur Wahl kann sich jeder aufstellen lassen." Mit dieser Annahme liegen sie auch richtig und das sind demokratische Grundsätze, doch diese Grundsätze unterwerfen sich im Kapitalismus (Plutokratie) den Gesetzen des Geldes. Keine junge Partei wird jemals in die Verlegenheit zu kommen einen bundesweiten Wahlkampf zu führen, weil ihr schlicht das Kapital für die Werbemaßnahmen fehlt. Auch wird diese junge Partei an den öffentlichen Medien scheitern, die naturbedingt nur das berücksichtigen, was der Bürger bereits kennt und das sind die alt eingeführten Parteien.

Deshalb behaupte sich, dass das Kapital die Demokratie lenkt und es sich bei uns niemals um eine Herrschaft des Volkes handelt.

Die Griechen sind die Urväter der Demokratie


Die Griechen gelten als Urväter der Demokratie. Für sie war "Demokratie" aber nur die Herrschaft des Mob, aber eine Demokratie wie wir sie uns heute vorstellen hatten die Griechen auch. Ihr Wohlstand und ihre Zeit für Muse und Literatur beruhte auf einem ausgeklügeltem und effektiven Sklaventum, das jeder genauesten von seinem Lateinunterricht her kennt.

Demnach setzt sogar die Urdemokratie der Griechen für die Demokratie eine Sklaventum voraus und das Kapital bestimmt, wer vom Volk gewählt werden darf. So ähnlich war auch die "Demokratie" der Römer aufgebaut.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wer den Part der Sklaven in der neuen Demokratie des 21. Jh. übernimmt. Mit den Dritt- und Vierte-Welt-Ländern haben wir einen Teil ausgemacht, doch das reicht längst nicht mehr aus, weil wir uns ein aufgeblähtes und hungriges Finanz- und Geldsystem leisten, das dem Kapital dient und immer mehr Arme braucht, damit das Wirtschaftswachstum aufrecht erhalten werden kann.

Das Geldsystem


Mit Revolutionen hat sich die Menschheit immer wieder von Tyrannen befreit und die Monarchie zum größten Teil in dieser Welt abgeschafft, doch eines scheint seit tausenden von Jahren unantastbar zu sein und das ist das Geldsystem.

Geld bekommt heute nur der von der Bank, der bereits Sicherheit besitzt, die er verpfänden kann. Keiner will sich die Mühe machen zu hinterfragen, wie Geld sich vermehrt. Es wird nicht wie Gold einfach aus der Erde ausgegraben oder wie Kartoffeln geerntet, es vermehrt sich auf wundersame Weise in den Banken.

Der Fehler im System

In der Bankenkrise hat sich das Geld auf so sagenhafte Weise vermehrt, dass sich heute nicht einmal Schuldner für das viele Geld finden lassen und die Kollektivhaftung der Weltbürgerschaft muss jetzt für die Banken einstehen. Hier spielt es keine Rolle ob es Demokratien, Diktaturen, sozialistische System oder Scheindemokratien handelt. Es geht nur um Pfandbürgschaften wie im deutschem Bankensicherungspaket unserer demokratischen Regierung.

Ich unterstelle aber unserer Regierung, dass diese Entscheidung nicht demokratischer Natur war, sondern wirtschaftlicher Natur, vorgeschrieben vom Kapitalismus. Uns solange unsere Moral und unsere Regierungsform vom Geld überlagert und bestimmt wird, leben wir niemals in einer wirklichen Demokratie, die wir alle ins unseren Köpfen und Herzen tragen.

Wir sind seit 300 Jahren seiner Seifenoper der Plutokratie aufgesessen und haben nicht gemerkt, dass wir nicht nur die Politik demokratisieren müssen, sondern zu erst das Geld. Die Entstehung des Geldes gehört in keine privaten Hände, wie momentan in private Banken - es gehört auch nicht in die Hände der politischen Macht, dann wären wir wieder bei einer Diktatur oder einer gewählten Monarchie, sondern die Geldentstehung gehört ins Volks.

Wir brauchen leistungsgedecktes Geld, das entsteht, wenn jemand seine Arbeitskraft in Produktivität umsetzt. Das würde auch zu einer gerechten Bezahlung führen, denn Manager sind nur im jetztigen Finanzsystem die Leistungsträger, weil sie Geld ohne Arbeit vermehren.

Hätten wir leistungsgedecktes Geld, würde die Macht der Geldentstehung in den Händen liegen, die wirklich durch Arbeitskraft Produkte erschaffen.

Durch dieses Geldsystem würde auch jeglicher Konsumzwang wegfallen, denn in unserem System werden Produkte erdacht und verkauft, die Ressourcen verschwenden und sinnlos sind. Das Zinssystem wäre überflüssig und würde die Produkte nicht überproportional verteuern.

Dieser Aufsatz soll ein Denkansatz sein und kein fertiges Konzept. Haben Sie dazu Ideen und Anregungen, kommentieren Sie bitte diesen Beitrag!

Eigenverantwortung für unsere Subsidiaritätspflicht - von Max

Die süchtigen Hamster im Hamsterlaufrad.
(Quelle)

Ähnlich einem Opiumsüchtigen rennen wir nach Geld - was im Gegensatz zum Opiumkonsum von allen als wünschenswert angesehen wird. Unsere Denkfähigkeit ist umnebelt wenn wir das Thema Geld ansprechen, denn jeder verwendet es täglich und meint folglich es auch verstanden zu haben und mitreden zu können.

Für den Durchschnittshamster ist Geld ein Tauschmittel und Wertspeicher, weil es nur gegen Laufrunden im Hamsterlaufrad zu erwerben ist und jeder den Gegenwert mit Konsum assoziiert.

Im Hamsterlaufrad kann man aber kein Geld kreieren, sondern nur schon kreiertes Geld umwälzen - oder - in eines der vielen kleinen Unter-Hamsterlaufräder weiterreichen. Dadurch entsteht immer der falsche Eindruck, Geld wäre ein Tauschmittel, doch es ist eine Droge mit der sich jeder seine Konsum-Illusionen befriedigt, was viele fälschlicher Weise mit Freiheit interpretieren - der Freiheit sich alles leisten zu können.

Geld kreieren kann man nur, indem man zu den Drogendealern geht und dort 'echte reale Werte' hinterlegt und gegen diese als Sicherheit und einem Abstrampelversprechen einen Drogenvorrat

- sprich Geld - erhält. Im Klartext:

man hinterlegt 130% echte Sicherheit für 100% virtuellen nominalen Wert und muss aber 110% in realer Leistung zurückzahlen. Diese 10% extra Geld, wurden aber nie kreiert und sind somit nicht existent. Im Hamsterlaufrad muss nun jeder schneller laufen, um den anderen Hamstern ihr Kreditgeld abzujagen. Die Schuldrückzahlung welche anfänglich so einfach erschien, berücksichtigte auch nicht die laufende Geldentwertung, um die jeder ohnehin schneller laufen muss.

10% der Hamster müssen rein mathematisch ausscheiden. Die letzen beißen die Hunde. Musical chair - wer keinen Stuhl hat wenn die Musik aufhört, scheidet aus.

Geld kann heute nur gegen 'Schuld und Ressourcen' kreiert werden - und leider nicht gegen Leistung. Dies ist der Kern der Verwirrung!

  1. Der Hamster erhält die Droge 'Geld' im Hamsterlaufrad nur gegen Leistung!
  2. Die Geldkreierung erfolgt aber immer nur gegen 'Verschuldung oder Ressourcen'!

Lesen Sie diesen Kernfehler des heutigen Geldsystems nochmals.

Dieser Kernfehler ist gesetzlich geregelt und moralisch eingetrichtert, dass alle anderen Möglichkeiten zu Geld zu kommen verboten sind.

Der Staat und seine Verbilder, d.h. die Erzieher, Medien und Religionen messen ihren Erfolg in der Gesellschaft, wenn diese Glaubens ist, dass nur derjenige viel Geld habe, der auch effizient sei und viel leiste. D.h. wer den anderen Hamstern im Hamsterlaufrad das meiste Geld abjagt ist der Gutmensch und ein Gewinner. Die meisten Gesellschaftsspiele sind von klein an darauf ausgelegt, uns zu Gewinnern zu machen und Verlierer zu bedauern. Somit gilt viel Geld zu haben als erstrebenswert in der Gesellschaft.


Wer ausscheidet wird geächtet und die dümmsten Zeitgenossen unserer Gesellschaft prangern diese systembedingten bedauerlichen Verlierer an.

Wieviel dümmer kann man werden?


Die Eckpfeiler des Systems

Eine Firma zu gründen ist teuer und kostet viel Geld... einen Staat zu gründen kann sich seit jeher nur die 'Hochfinanz' leisten.

Es erfordert eine mafiose Gewaltbereitschaft die Spielregeln um das Geld durchzusetzen und die hat der Staat von der 'Hochfinanz' über das dreigeteilte Verwaltungssystem erhalten. Spielregel bestimmend, auslegend, durchsetzend = legislativ, judikativ, exekutiv = der gesetzgebende Staat, der richtende Staat, der Polizeistaat. Damit wir das besser begreifen gibt es die
Volksverbildung und damit wir es selbst für die 'Hochfinanz' umsetzen, erhalten wir das Wahlrecht und dürfen selbst bestimmen wer uns nach diesen Regeln gängeln darf und wer nicht. Eine Auflehnung gegen dieses System ist somit gleich einer Auflehnung gegen uns selbst. Die 'Hochfinanz' dahinter bleibt unerkannt.

Zusätzlich hat der Staat seit jeher die moralische Absegnung und Unterstützung dafür von den jeweiligen Religionen, welche dieses Wertesystem mitbestimmen!

Es erscheint als ob alle Massenbeeinflussungsinstrumente, ebenfalls wie der Staat, im Interesse der 'Hochfinanz' agieren. D.h. der Staat nutzt die 'System-Verbilder' wie Erziehung, Medias und Religionen um uns klar zu machen, dass 'verbildete Hamster' schneller laufen könnten und deshalb mehr Geld bekommen. Unsere Eltern verbilden wir uns freiwillig von klein an und
unterwerfen uns diesem System schon im Säuglingsalter.

Das Erziehungssystem fragt nur vorgekautes Wissen ab und fördert damit kein Denken mehr, denn denken ist nicht mehr gefragt.

Gute Noten bekommt nur der perfekte Nachbeter und die Vordenker, Hinterfrager und Individualisten sind unerwünscht, ja gelten gleichermaßen als geistige Terroristen. Es geht soweit, dass alles was nicht als Wissen gepaukt wird als Unwissen gilt und als Hirngespinst abgetan wird. Dazu gehört auch alles verschwörerische.

Wer der Schule mit ihrer permanenten Wissenspaukerei überdrüssig wurde und nicht aufgepasst hat, bekommt Zeit seines Lebens einen Medien-Bildungscocktail vorgesetzt der diese Werte dann laufend nachbildet.

Um Geld moralisch zu rechtfertigen kommt die Religion ins Spiel, deren Gott alles kann - nur eben kein Geld kreieren. Drum sammeln sie überall, nur eben bei der 'Hochfinanz' nicht. Sie segnet seit jeher den materialistischen Austausch der Werte ab und deckt die Erfinder des Geldes - Religion diente seit jeher der Zügelung und Kontrolle der Massen und bestimmt mit ihren starren Regelwerten wie wir unser Leben zu erfüllen haben.

Die Gesellschaft, die den Wert und Ursprung des Geldes verkennt, zieht vor den Menschen mit viel Geld, vor lauter Hochachtung den Hut, ohne zu hinterfragen wie diese dazu kamen. Sie ehen irriger Weise davon aus, es hinge mit Leistung oder Tüchtigkeit zusammen, denn laut Spielregel der 'Hochfinanz' ist dies die einzige Methode, der einzig legale Weg, der für die Hamster dafür vorgesehen ist um Geld zu erhalten.

Das Geld wird aber nicht durch Leistung kreiert, sondern ausschließlich durch Verschuldung oder gegen Ressourcen, Monopole welche deshalb immer im Besitz des Staates sind. Ihm alleine gehören die Ressourcen, die er aber immer durch die Firmen der 'Hochfinanz' ausbeuten lässt.


Die Zinsfreaks

Um die Hamster verwirrt im Hamsterlaufrad zu halten, werden sie systematisch verbildet und über die Droge 'Geld' nie aufgeklärt. Die Zinsfreaks erklären uns, dass alle Hamsterlaufräder die viel Geld zur Errichtung erfordern, zwangsläufig auch viel Zinsen bezahlen und alles was sich die Hamster für ihre Droge 'Geld' dort kaufen können eigentlich viel billiger zu erhalten sei.

Nämlich abhängig der Kapitalintensität um 1/3 bis 2/3 billiger - und folglich der Übeltäter im Zins zu sehen wäre. Mit ihren verrückten kalkulatorischen Hochrechnungsmodellen verkennen diese Geldtheoretiker, dass dieser systemische Fehler der Zinsgeldkreierung nichts mit der Preisfindung zu tun hat, bei der keiner - weder Staat, Religion noch Gemeinschaft empirisch orgeht, sondern immer vom Profitdenken geleitet - einen maximalen vertretbar erscheinenden
Preis ansetzen. D.h. Profitdenken steuert die Preisfindung und nicht der Zins, der nie mehr als ein unwesentlicher Kostenfaktor war. Weil er so gering erscheint, wird er ja von jedem mit der Verschuldung akzeptiert. Die Schuldner verkennen auch die infaltionierende Wirkung der zusätzlichen Kreditgeldkreierung und verkennen vor allem, dass der Zins nie kreiert wird
und folglich zur Rückzahlung nicht vorhanden ist. Er wird zwar von allen gefordert und treibt somit den Ruf nach Geld - und damit das Hamsterlaufrad und die Ressourcennachfrage und Planetenausbeutung an. Zins ist falsch bei der Geldkreierung aber nicht falsch bei der Forderungseintreibung, wo er eine berechtigte Prämie für eine verspätete Rückzahlung darstellt.

In dem Moment, wo jeder Geld gegen Leistung kreieren kann - und nicht wie heute monopolistisch nur gegen Verschuldung und Ressourcen - stellt weder Zins noch die Geldkreierung ein Problem dar.

Was ist falsch mit den Komplementärwährungen?

Sie werden fast alle zentral emittiert und basieren in der Regel nicht auf Leistung. Weil sie von Hamster erfunden sind, basieren sie auf Tausch. Einige, wie Joytopia, versprechen sogar eistungsfreie Grundansprüche auf Geld (Grundgehalt) ohne je zu verraten, wie diese Wertansprüche gedeckt werden sollte. Sie werden alle nicht von der Gemeinschaft getragen und stehen in ihrer Wertigkeit immer in Relation zu einer Überwährung (?uro/$). D.h. die Mitglieder akzeptieren zwar die Gutscheine im Tausch (Werbetrick), doch tragen sie die Geldkreierung nicht gemeinsam (Ausfälle durch gemeinsames Einstehen dafür). Damit taugen sie alle nicht als 'Währung' weil sie in der Regel nur symbolisch für den Tausch (i.d. Regel kleinerer Gefälligkeitsleistungen) vorgesehen sind.

Obendrein sind sie meist mit Entwertung oder Kosten belegt, weil Tauschgeldler ihr Geld anders nicht im Umlauf halten können als es mit Strafzöllen zu belegen, im Falle dass man es nicht schnellstens wieder ausgibt siehe Rheingold, Chiemgauer etc.. Alleine diese Regel erzwingt permanenten Konsum und Ausbeutung des Planeten. Fast alle Komplementärwährungen kommen aus dem Lager der Hamster die - ordinär ausgedrückt - Geld immer nur als Mangelware betrachten und nie verstanden haben.

Kredit wird immer einer Person/Partei gewährt und ist damit eine persönlich gebunden Vereinbarung. Stichwort ,Fei Lun' ! jeder kann jedem immer Kredit geben und bestimmt die Bedingungen selbst.

Geld hingegen funktioniert nur anonym. D.h. Geld stellt immer eine anonyme Verschuldung dar, weil sich der ursprüngliche Kreditnehmer anhand des Geldscheines nicht mehr feststellen lässt. Geld hat nur dann einen Wert, wenn auch die ausstellende Gemeinschaft für die Geldemission gerade steht. D.h. wenn sie beispielsweise einem der Mitglieder ihrer Wohngemeinde erlaubt - Geld via einem Wechselversprechen zu kreieren - so muss diese Wohngemeinschaft auch
dafür einstehen den Gegenwert dafür zu erarbeiten, im Falle das der Wechselaussteller ausfällt.
Nur unter dieser Bereitschaft aller, kann das Geld eine nichtinflationierende dauerhafte Wertigkeit erhalten.

Wenn dieses Geld sich durchsetzen soll, so darf jeder seine Leistung nur gegen dieses Geld erbringen. Erst diese Leistung macht das Geld wertvoll. D.h. ein Käufer muss sich solches Geld erst von der Wechselstube dieser Währung - sprich auf der Wohngemeinde - holen und fremdes Geld umtauschen, so wie das in jedem fremden Währungsraum auch geschieht.

Damit möglichst viele Menschen von so einer Währung abhängig wurden und sich diese beschafften, entwickelten die Geld-Erfinder den Handel mit Suchtstoffen wie Salz und Zucker und verboten den Hamstern anderseits sich Suchtstoffe wie Alkohol selbst herzustellen. Sie kontrollierten immer mehr Suchtstoffe die einen Handel aus deren Konsum erzwangen. Dazu gehörten anfangs nur Gewürze und wurden schnell auf alle Rohstoffe ausgedehnt.

Will ein Mitglied Ressourcen aus einem fremden Währungsraum beschaffen, so muss es sich 'Fremdwährung' von der eigenen Wechselstube beschaffen oder dieses Geschäft durch Kredit - sprich ,Fei Lun' abwickeln.

An diesem Beispiel erkennt man die ursprüngliche Aufgabe der Banken und des Zollwesens. Die Banken kreierten das Geld im Auftrag der 'Hochfinanz' und da die Leistungen des Volkes überwiegend aus kreditbasierten Sachleistungen bestanden wurde den Händlern Zoll abverlangt der Geld voraussetzte - welches wiederum jeder über die Banken bzw die Hamsterlaufräder beschaffen musste.

Auch erkennt man, wie die Hamster aus Bequemlichkeit, ihre Verantwortung für ihre Eigenständigkeit vom Kreditsystem an das Geldsystem abgegeben haben. Recht und Geld bestimmen unser Leben und beides ist in der Hand von skrupellosen Mafiosis die sich heute nichtmehr schämen offen aufzutreten und in allen Ehrenämtern sitzen.

Wir - das Volk - bestimmen heute nicht mehr über unser Recht und unser nationales Geld haben wir auch an die 'Hochfinanz' abgetreten.

Vielleicht verstehen sie nun den Satz in unserem MaxNews Abbinder besser der
besagt:

Europa versagt, weil die Mitglieder die Kontrolle über ihr
Nationalstaatliches Recht und finanzielles Schicksal verloren haben.

Doch im Grunde genommen, haben wir unsere Souveränität mit der Aufgabe unseres Siedlungsrechts und dem souveränen Kreditsystem verloren.


Freiheit ohne Eigenverantwortung

Heute sind alle unsere Entscheidungen und Rechtfertigung auf Gewinnträchtigkeit aufgebaut. Jeder der Geld verdienen kann, wird immer eine Begründung für das größte Unrecht finden. So wissen wir, dass wir über eine mit unserer Gesundheit und der Natur unverträglichen ebensweise Unrecht begehen und viele sind deshalb aus Bequemlichkeit oder Gewinnträchtigkeit nicht bereit ihren Lebensstil zu ändern.

Es ist zwar jedem klar, dass nur autarke Lebensweise eine persönliche Freiheit bringt, doch gilt die Selbstversorgung bei vielen eben als ein Rückschritt in frühere Zeiten. Sie hätten gerne Freiheit ohne Eigenverantwortung für ihre Subsidiaritätspflicht, die es nicht geben kann.

Donnerstag, 23. April 2009

SZR als Leitwährung anstatt Dollar

Experten fürchten um die Stabilität des Dollars und sehen ihn nicht mehr den Aufgaben einer Leitwährung gewachsen. Schon 1969 wurde die Kunstwährung SZR vom IWF ins Leben gerufen. Dieser soll nach Ansicht von China und Russland, die übrigens die meisten US-Staatsanleihen halten, als neue Leitwährung eingesetzt werden. (TAZ 16.04.09)

Der IWF (Internationale Währungsfonds) ist gleichzeitig mit der IBRD (Weltbankgruppe) 1944 gegründet worden. 45 Staaten schlossen sich damit zusammen, zwecks Neuordnung der internationalen Währungsbeziehungen nach dem II. Weltkrieg. DER SZR (Sonderziehungsrechte) wurden 1969 erschaffen, damit die Wechselkurse der Mitgliedsstaaten festgesetzt werden konnten. Der SZR wird seit dem von diesen Ländern als Zahlungsmittel anerkannt.


Doch die meisten internationale Geschäfte werden mit Dollars bezahlt und die Devisenreserven der Welt sind auch meist in dieser Währung angelegt. Das versetzte Amerika in die Lage unbegrenzt Schulden zu machen, da ihre Währung auf der ganzen Welt als Ersatzwährung benutzt wird und nur in ihrem eigenen Land als wirkliches Zahlungsmittel gilt. Die vielen Dollarscheine (bildlich gemeint) verschwinden als Währungsreserven in den Nationalbanken und werden als Zahlungsmittel niemals komplett eingesetzt.

Durch die massenhafte Kreditausgabe der US-Regierung haben nun viele Länder Angst, dass ihre Währungsreserven rapide an Wert verlieren, und holen zur Flucht nach vorne aus. Ihnen ist aber klar, wenn sie den Markt jetzt mit Dollars überfluten, werden ihre Verluste noch viel höher sein.

Einkaufstouren mit billigen, grünen Scheinen aus den USA lassen die Geldberge nur wenig schmelzen und bringen nicht den gewünschten Effekt der Wirtschaftserholung.

Insbesondere China und Russland wären von einer Entwertung des Dollars massiv betroffen, da sie die Hauptabnehmer für US-Staatsanleihen werden. Durch die Wirtschaftskrise sehen sie sich aber nicht mehr in der Lage, die USA weiterhin mit dem Ankauf von US-Staatsanleihen zu finanzieren. DER SZR könnte also beiden helfen ohne große Verluste - die Verluste müsste der Bürger hinnehmen, denn seine Vermögen werden erst zu einem späteren Zeitpunkt umgerechnet.
DER SZR wäre eine glänzende Lösung als neue Leitwährung, da er bereits als imaginäres Finanzierungsmittel innerhalb des IWF schon seit 1969 akzeptiert werden muss. Die Staaten könnten so einen verträglichen Umtausch ihrer Dollar vornehmen. Der SZR soll in einen schwebenden Übergang wie zum Euro in der Europäischen Union eingesetzt werden - natürlich wurden vorher die Geldgeschäfte der Staaten bereinigt.

Während diesem schwebenden Übergang solle zu erst der internationale Handel über diese Währung abgewickelt werden, obwohl es noch nicht als Zahlungsmittel offiziell in Umlauf ist. Ebenso soll der Aktien- und Immobilienhandel auf diese imaginäre Währung umgestellt werden.

Was passiert dann mit dem Dollar?

Es wird ein schwerer Kampf werden. Doch die Zeit drängt. Noch könnte der SZR ohne große Verluste mit Dollaranteilen errechnet werden. Doch der Abbau der Weltwährungsreserven in Dollar würde, die USA in eine tiefe Depression stürzen.

Eine Dollarschwemme würde über die Welt hereinbrachen, die keine Abnehmer mehr findet. (China sieht sich nicht mehr imstande die USA bedingungslos finanzieren zu können, durch die Wirtschaftskrise sind die chinesischen Exporte auch in den USA zurückgegangen. Dadurch kommt die Produktivität in China ins Stocken, denn China will soziale Unruhen vermeiden in dem jährlich ca. 20 Millionen Reisbauern in die Industrieproduktion einsteigen. Dieses Programm bringt jetzt die Wirtschaftskrise ins Stocken.)

Die Rohstoffe im internationalen Handel würden dann mit SZRs bezahlt und die anderen Nationen sähen keine Notwenigkeit mehr, wertlose US-Staatsanleihen aus wirtschaftlicher Abhängigkeit aufzukaufen.

Die FED stände vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Wer dieses Rennen um die Vorherrschaft der Währung im internationalen Zahlungsverkehr gewinnen wird, steht in den Sternen, offensichtlich wird es aber nicht der Euro sein, auf den die Europäer so stark hofften.
Doch mit dieser imaginären Währung würde sich das Weltbild einer Weltregierung mit einer Weltwährung realisieren lassen, zumal die Instrumente dazu schon seit 1969 vorhanden sind.

Sämtliche, jetzt relevanten Banken und Institutionen wurden in den Jahren 1930 bis 1944 gegründet, zur Stützung des Finanzweltsystems und zur Kontrolle und Abrechnung der Kriegsschulden.

Was hier Planung und Zufall ist, kann jeder für sich selber entscheiden und recherchieren. Ich erlaube mir dazu kein Urteil, weil ich aus dem Staunen nicht mehr raus komme.

Bretton Woods II

Soziale Unruhen: Wirtschaftskrise gefährdet Regierungen
Es liegen schon länger Studien zu diesem Thema vor. Es will nur keiner öffentlich darüber Sprachen.


Die bewaffnete Republik Deutschland

Mittwoch, 22. April 2009

UN-Anti-Rassismuskonferenz: Die Politik der leeren Stühle

Der Westen, angeführt von den USA und Israel, wollten sich den Vorwürfen der arabischen Welt bezüglich des GAZA-Krieges 2008/2009 auf der Anti-Rassimuskonferenz nicht stellen. Schon vor Monaten sagte die USA die Teilnahme in Genf an der UN-Anti-Rassismus-Konferenz ab. Der europäische Club der Demokratien zog nach und verweigerte auch die Teilnahme.

Nicht teilgenommen haben:

Israel
USA
Kanada
Australien
Neuseeland
Polen
Italien
Niederlande
Deutschland

Mit dieser Verweigerung haben Sie Tür und Tor für unterschwellige Kritik an Israel aufgemacht. Besonders Deutschland darf der STAATSRESON nicht widersprechen und Kritik an Israel ausüben. Doch in meinen Augen haben diese Länder Angst davor, dass ihnen Vorwürfe über die kriegerischen Praktiken im Nahen-Osten gemacht werden könnten, da sie stille Beobachter oder gar indirekte Finanzierer dieses Krieges waren. Vorwürfe die für manche schwer zu widerlegen gewesen wären - also lieber nicht hingehen - war hier die Devise.

Deutschland gibt seit geraumer Zeit seiner Bevölkerung vor, die Demokratie in Afghanistan zu verteidigen und die USA befreien der Irak schon seit Jahren vor dem Terror, wegen imaginärer Bomben und chemischer Waffen, die nachweislich nicht existierten.

Noch schlimmer ist der Krieg gegen GAZA zur Jahreswende 2008/2009. GAZA scheint das Aussiedlungslager für Palästinenser zu sein, die von ihren Grundstücken vertrieben wurden.

Israel betreibt schon seit Jahrzehnten eine seltsame Umsiedlungspolitik und wohl jeder hat schon gesehen und gehört, wie diese Menschen einfach von Haus und Hof vertrieben wurden. (Alle Berichte können doch keine Lügen sein)

Es wäre Aufgabe der UN auch diese Missstände auf schärfsten zu kritisieren und mit Sanktionen zu belegen, damit eine derartige Politik der Vertreibung und Unterdrückung keine Schule macht. Doch die Welt verschließt die Augen und blickt nur auf andere Länder, die es mit Sicherheit auch verdient haben. Der Iran ist nicht freizusprechen gegen Menschenrechtsverletzungen, das ist aber kein Grund ihm nicht zu zuhören.





Der Boykott war ein Schuldbekenntnis

In meinen Augen hat jedes nicht teilnehmende Land seine Schuld am Unrecht in GAZA durch seine Abwesenheit unterstrichen. Wer Unrecht begeht oder es sehenden Auges nicht verhindern will, macht sich an jedem Unrecht mitschuldig. Der Entschluss der Bundesregierung, nicht an dieser Konferenz teilzunehmen, wirft einen undemokratischen Schatten auf unser Land. Die Menschen in GAZA hätten es verdient, dass über ihr Leid auch bei der UN gesprochen wird. Keine Hassrede der Welt darf uns davon abhalten Unrecht anzuprangern.

Was ist das denn für eine Doppelmoral?

Deutschland und sämtliche nicht teilnehmende Staaten wollten mit ihrem Boykott verhindern, dass der unrechtmäßige und brutale Krieg im GAZA-Streifen von 2008/2009 in der Welt thematisiert wird.

Das ist offensichtlich auch gelungen. Deutschland diskutiert über den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad und dessen "Hassrede" - aber nicht über die Vorwürfe zum schrecklichen Krieg gegen GAZA durch Israel. Das ist nicht nur Doppelmoral, sondern das ist Verweigerung der Realität und eine Verweigerung gegenüber den vielen Toten im GAZA-Streifen.

Alleine schon die benutzten Begriffe in der Öffentlichkeit wie "HASSREDE" oder "erwarteter Eklat" suggerieren eine negative Voreingenommenheit beim Lesen, denn die Rede haben die Deutschen bis heute noch nicht in voller Länger und Übersetzung zu sehen bekommen.



Es ist unmoralische, eine deklarierte Hassrede auch nur Ansatzweise und in einzelnen Position für bedenkenswürde zu halten. Diesen TABU-Bruch erlauben sich nur wenige, aber es gibt Sie. Frankreichs Außenminister Kourcher bezeichnete das Fernbleiben der USA als PARADOX. Die USA verweigern sich bei der Anti-Rassismus-Konferenz wegen des Iranes und wollen anschließend Verhandlungen über das Atomprogramm des Irans mit dem Iran führen. Leider war aber auch Frankreich nicht stark genug die Vorwürfe aus dem Iran anzuhören und gegebenenfalls abzuschmettern. Auch Frankreich verließ demonstrativ den Saal. Das ist kein demokratisches Verhalten. In einer Demokratie müssen auch unangenehme Meinungen angehört werden. Dagegen hält auch der Vatikan extreme und unattraktive Meinungen für anhörenswert. Dies sei das Grundprinzip der UN als offenes Form, so Silivo Tomasa (Vatikanradio)

Die Abschlusserklärung

Es wird den arabischen Staaten immer wieder vorgeworfen, die UN als Plattform für Antisemitismus zu benutzen. Aus meiner Sicht ist es aber fraglich ob eine Demokratie überhaupt mit Antisemitismus angegriffen werden kann. Dies wäre nur möglich, wenn Israel sich als jüdischer Staat begreift und sich damit mit den islamischen Staaten auf den gleichen Scheffel stellt, nur mit einem anderen heiligen Buch in der Hand.

Politische Entscheidungen und Verhaltensmaßnahmen sollten sich keiner Religion unterwerfen, sondern den Menschenrechten. Da spielt es keine Rolle welche Religion gerade als Staatsreligion ausgerufen ist, das gilt für die islamische, jüdische und auch die christliche Welt. Religionen haben sich grundsätzlich den Menschenrechten zu unterwerfen.

Die Menschenrechte sind frei von Ideologie und Religion. Diese Einsicht würde die Welt friedlicher machen. Offensichtlich nimmt sich Israel heraus, den jüdischen Glauben als Abwehr für etwaige Kritik an seiner Umsetzung der Demokratie zu verwenden.

Der iranische Präsident hat mit seinen Vorwürfen doch nur so viel Erfolg, weil eine Vielzahl der Menschen auf dieser Welt, die Umgangspraktiken der Israelis mit den Palästinenser als ungerecht empfindet und sie nicht mit den gelernten Regeln der Menschlichkeit vereinbaren können.

Es ist doch unvorstellbar, dass eine Demokratie eine Minderheit auf einer begrenzten Fläche, abgesperrt durch Zäune, Mauern und Wachpersonal , von der andersgläubigen Mehrheit in Abstand hält und mit Lebensmittellieferung über deren Wohlergehen entscheidet.

Jeder Ausbruch aus dieser Sanktionierung wird sofort als Aggression gewertet und mit Lebensmittelentzug oder Bombenangriffen bestraft.


Auf dieses Theater habe ich keine Lust mehr. Israel soll sich mit den Palästinensern endlich an einen Tisch setzen und eine friedliche und vor alle akzeptable Lösung für beide Seiten ausarbeiten. So ein Konzens setzt voraus, dass beide bereit sind Zugeständnisse zu machen. Aus meiner Sicht haben die Palästinensern durch Enteignung und Vertreibung schon sehr viele Zugeständnisse ertragen, es wäre an der Zeit, dass Israel jetzt auch seinen Part erfüllt und mit seinen ständigen Landansprüchen und Siedlungsausdehnungen aufhört.

Es reicht nicht aus, dass die USA und der Rest des "Clubs der Demokratien" von einer Zweistaaten-Lösung spricht und niemand ernsthaft daran glaubt. Luftschlösser werden seit der Gründung Israels gebaut, jetzt ist Zeit für friedliche und praktikable Realitäten.

Es gibt keine Land in das die Palästinenser umgesiedelt werden können. Sie haben immer schon in Israel gelebt. Ein biblicher Anspruch Israels auf dieses Land kann nicht als Grundbucheintrag verstanden werden. Er ist doch viel mehr eine Aufgabe Israels dieses Land zu lieben, mit all den darauf lebenden Menschen, egal welchen Glauben sie haben.

Es sind genügend Menschen gestorben. Es muss mit all dem Hass aufgehört werden. Schuldzuweisungen sind als Friedenselexier absolut fehl am Platz..

Weitere Artikel:
Lockrufe des Krieges - ISRAEL - GAZA - NAHE-OSTEN



Sonntag, 19. April 2009

Beginn der Karlsruher Atommüllverglasung und Gundremmingens Block A

Noch kein Kilo Kernbrennstoff entsorgt Über 100 Millionen Euro auf die Steuerzahler abgewälzt

In Karlsruhe soll in den nächsten Tagen mit der Verglasung der hochradioaktiven und extrem gefährlichen Reststoffe der Pilot-Wiederaufbereitungsan­lage, begonnen werden. Schätzungsweise 5 Prozent des dort getrennten hochradioaktiven Atommülls stammen nach unseren Berechnungen aus dem Gundremminger Block A. Die Betreiber der Karlsruher Atomanlagen schätzen die Gesamtkosten für den Abriss der Anlagen und die Sicherung der Reststoffe auf 2,6 Milliarden Euro.


Bald wird in Karlsruhe eine der teuersten Anlagen Deutschlands in Betrieb gehen. Nach nur eineinhalb Jahren soll sie dann wieder still gelegt und abgerissen werden. Dieser Riesenaufwand ist notwendig, um die seit zwanzig Jahren in Karlsruhe verwahrte „Atomsuppe“ mit Glasgranulat zu verfestigen, so dass die Gefahr einer katastrophalen Atomexplosion (!) beseitigt wird.


Die jahrzehntelange Entsorgungslüge

Eigentlich kann jeder verstehen, wie der supergefährliche Atommüll in den Atomkraftwerken produziert wird. Aber jahrzehntelang haben die AKW-Betreiber erfolgreich den Bürgern vorgelogen, die verstrahlten Brennelemente (verharmlosend wurde von „abgebrannten“ Brennelementen gesprochen) würden in Wiederaufbereitungsanlagen recycelt und entsorgt. Und die Kernkraftwerke würden mit einem geschlossenen Brennstoffkreislauf betrieben.


Die Realität ist anders

In den Atomreaktoren werden Uranatome gespalten. Hierdurch wird viel Wärme frei gesetzt und damit Dampf zum Antrieb von Turbinen erzeugt.


Zugleich entstehen bei der Uranspaltung extrem strahlende Spaltprodukte wie Jod, Cäsium 137 und Strontium 90. Zusätzlich werden durch Neutroneneinfang Uranatome zu Plutonium verwandelt. Ein verbrauchtes Brennelement strahlt dann mehr als 10 Milliarden Mal so stark wie ein Brennelement vor dem Reaktoreinsatz.

Die im Reaktor neu entstehenden Stoffe können nicht, wie es die Propaganda von der Wiederaufbereitung suggeriert, recycelt werden. In den Wiederaufbereitungsanlagen („WAA“) geht es um die Abtrennung des Plutoniums. Die Franzosen sprechen deshalb auch von Plutoniumfabriken. Letztlich werden in den WAA unter Freisetzung krankmachender radioaktiver Abgase und Abwässer die verstrahlten Brennelemente in drei Müllfraktionen aufgeteilt: die extrem strahlenden Spaltprodukte, das supergefährliche Plutonium und eine große Menge an übrigbleibendem Uran. Die Gewinnung des für Atombomben nutzbaren Plutoniums war der Hauptzweck der Wiederaufbereitungsanlagen.


Pilot-WAA Karlsruhe

Von 1971 bis 1990 wurden in der Karlsruher Pilot-WAA rund 210 Tonnen verstrahlter Brennelemente in Spaltprodukte, Plutonium und Uran getrennt. Das Plutonium und das Uran hatten im Rüstungsbereich, bei speziellen Brennelementfabriken und bei verheimlichten ausländischen Stellen Abnehmer.

Übrig blieben die extrem strahlenden Spaltprodukte (Cäsium, Jod, Strontium usw.) in 60.000 Litern „Atomsuppe“. Diese wiegen rund 80 Tonnen und wurden vom Wissenschaftsredakteur Christopher Schrader am 17.7.2001 in der Süddeutschen Zeitung als „wohl gefährlichste und giftigste Chemikalien-Mischung auf deutschem Boden“ bezeichnet.

Da die Trennung der drei Atommüllfraktionen immer nur zum Teil gelingt, befinden sich in der „Atomsuppe“ auch noch 16,5 Kilogramm Plutonium. Wenn diese sich in dem Tank zusammenballten, käme es zu einer atomaren Kettenreaktion, die wie eine kleine Atombombenexplosion wirken würde.

Deswegen muß die tödlich strahlende „Atomsuppe“ seit 20 Jahren ununterbrochen gequirlt werden, um Plutoniumkonzentrierungen zu verhindern. Umweltpolitiker fordern, dass dieser hochradioaktive flüssige Müll verfestigt wird, so dass eine supergefährliche Plutoniumkonzentration unmöglich wird.


Sicherung aber keine Entsorgung

Die „Atomsuppe“ soll durch Zugabe von Glasgranulat in rund 130 Kokillen a 400 Kilogramm gebunden werden. Diese will man in fünf Castoren laden und im Zwischenlager Nord bei Greifswald abstellen. Dagegen haben dort SPD, Linke und Grüne protestiert. Irgendwann sollen die Atomkokillen dann in ein unterirdisches Endlager. Aber trotz vieler Ankündigungen gibt es in keinem Land der Erde ein Endlager für diesen hochradioaktiven Atommüll.


Verursacherprinzip erneut gebrochen

Skandalös ist auch, dass in Verhandlungen zwischen dem damaligen Bundeswissenschaftsminister Dr. Heinz Riesenhuber (immer noch CDU-Bundestagsabge­ordneter) und den AKW-Betreibern 1990 ausgemacht wurde, dass die Steuerzahler den Hauptteil der Kosten für den Abriss der Karlsruher Atomanlagen und die Sicherung des Atommülls übernehmen sollen.

Unsere Bürgerinitiative fordert RWE als Betriebsführer des AKW Gundremmingen auf, den Bürgern die Wahrheit über die Nicht-Entsorgung und gefährliche Verwahrung des Atommülls sowie die skandalöse Verlagerung der Kosten auf die Steuerzahler zu sagen!


Raimund Kamm (Vorstand)
FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager
und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V.
pr. Luitpoldstraße 26, 86157 Augsburg
T.0821 - 54 19 36

Unterstützt von der Ärzteorganisation IPPNW
Konto des FORUM e.V.: Kt-Nr.: 2 11 99
Raiffeisenbank Aschberg BLZ 72 069 113

Donnerstag, 16. April 2009

Plutokratie unter dem Deckmantel der modernen, neuen Demokratie

We feed the World

"In Wien wird täglich jene Menge an frischem Brot als Retourware vernichtet, mit der die zweitgrößte Stadt Österreichs - Graz -versorgt werden kann." Der Dokumentarfilm „We Feed the World – Essen global“ vom Österreicher Erwin Wagenhofer beschäftigt sich thematisch mit den Ursachen und Auswirkungen der Globalisierung am Beispiel der Nahrungsmittelproduktion für die Europäische Union.

Wagenhofer durchleuchtet in verschiedenen Abschnitten die unterschiedlichen Formen der weltweit industriell organisierten Rohstoffgewinnung, Produktion, Handel, Transport, Entsorgung und die Benutzung von Gentechnologie durch Lebensmittelkonzerne. Dabei werden die Folgen der industriell organisierten Rohstoffgewinnung durch Kommentare von unterschiedlichen Personen im Film erläutert.

Kontinuierliche Texteinblendungen liefern Hintergrundinformationen und schildern Zusammenhänge, die zusätzlich von Jean Ziegler, dem Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen, verdeutlicht werden. Der 2005 von Erwin Wagenhofer inszenierte Film ist der erfolgreichste österreichische Dokumentarfilm seit Beginn der statistischen Erfassung. Allein im deutschsprachigen Raum erreichte der Film rund 600.000 Kinobesucher.

Mehr Dokumentationen und Anregungen zum selbstständigen kritischen Denken gibts auf meinem privaten Space: www.dadadisko.de




Die harten Zeiten kommen mit Sicherheit


Heute bereitet Bayern5Aktuell die Hörer darauf vor, dass die Wirtschaftskrise weiter 50 bis 100 Millionen in den Hunger schicken wird, ob wohl es bereits über 1000 Millionen gibt die schon hungern müssen.

Betrachten wir unser Wirtschaften und die "Lebensmittelproduktion" mit geplanter Vernichtung, damit die Preise stabil gehalten werden, sollten wir keine politischen Fragen, sondern moralische Fragen stellen.



In unserem Wirtschaftssystem, das vom Geldsystem regiert wird, läuft die Natürlichkeit und die Menschlichkeit absolut aus dem Ruder. Steuersystem, Subventionspolitik und sonstige wirtschaftlichen Unternehmungen, die die Politik auf Allgemeinkosten entscheiden, verstärken nur den Effekt der Unwirtschaftlichkeit für die Bevölkerung und erhöhen die Gewinne der wenigen Profiteure.

Sicher, es werden harte Zeiten kommen, aber sie werden um so härter und anhaltender, wenn wir nicht anfangen unser System in Fragen zustellen und die Menschlichkeit in den Vordergrund stellen.

Ein Schrecken ohne ENDE kommt auf uns zu

Globalisierung ist ein anderes Wort für Gleichmacherei auf niedrigstem Niveau zur Privilegienbildung einiger weniger. Diese Regierungsform ist aus dem Mittelalter als Feudalismus bekannt. Wir dürfen uns dem Glauben nicht hingeben, dass es uns hier im "Westen" nicht so ergehen wird, wie all den anderen Ländern, die wir als Dritt- und Viertländer herablassenden bezeichen.

Die Menschheit hat viele Jahrhunderte bereitwillig den Feudalismus erduldet und ihn mit seinem Leben verteidigt, damit er weiterhin in Ungerechtigkeit leben darf. Wie lange wollen wir noch ein System verteidigen, das uns genauso gefangen hält wie die aristokratischen Herrscher vor wenigen Jahrzehnten?

Die ungerechte Umverteilung hat mit der franz. Revolution nicht aufgehört, sie wurde nur in neuen Bezeichnungen auf die gleiche Weise weitergeführt und der Leibeigene wurde zum freien Mitarbeiter, der bestimmen durfte, wem er seine Arbeitskraft gegen Entgelt zur Verfügung stellt. Diese "Freiheit" versetzt aber noch keinen einzigen in die Lage selber Geld für seine Arbeitskraft zu kreieren. Wir sind immer noch Gefangene in diesem neuen System der Feudalherrschaft des Finanzsystems, das auch nach der franz. Revolution nicht hat aufgehört zu existieren.

Grundsicherung ist Armengeld

Alle Parteien reden von Grundsicherung und meinen damit unverblümt Armengeld, damit der Volkszorn sich im Rahmen hält. Das haben die Herrschenden mittlerweile gelernt: Ein hungriger Untertane ist zu allem bereit, nur nicht zu Gefolgschaft.

Werden aber alle in den Zustand der Mittellosigkeit versetzt, bereitet sich Solidarität unter den Armen aus und sie sind zu allem Bereit, dass sich die Lage nicht verschlimmert. Offensichtlich stehen wir an diesem Scheideweg.

Wir sollten uns wirklich überlegen, ob wir diese hohle Gasse beschreiten sollen oder uns das eigene Licht anzünden, damit wir sehen, was hinter dieser hohlen Gasse tatsächlich auf uns lautert.

Wohlstand für alle wäre wünschenswert, ist aber in diesem Geldsystem absolut unmöglich. Es basiert auf Habgier und wirtschaftlicher Findigkeit, dem anderen mehr Geld abzunehmen, damit sich der andere mit Wohlstand vom Nachbar abheben kann.

Es kann nur Gewinner geben, wenn es Verlierer gibt - so sind nun mal die Spielregeln. Genau - es sind Spielregel - aber wir setzten diese Spielregeln im realen Leben an und Verlieren bedeutet für viele den Verlust des Lebens.

Noch denken wir uns der Situation, dass sich diese harten Spielregeln weit weg von uns zur Entfaltung bringen, doch wir sollten jetzt anfangen uns vorzustellen, wie wir uns fühlen, wenn diese Spielregeln auch bei uns direkt vor der Haustüre angewendet werden.

Thailand schlägt hungrige Demonstranten mit Militärpräsenz in die "FLUCHT"

Halbwahrheit, soweit die Hören hören und die Augen sehen. Die sogenannten Aufstände in Thailand beruhen auf ungerechte Verteilung und Hunger. Uns wir atmen erleichtert auf, dass die Demokratie inThailand mit einem STARKEN STAAT diese unzufriedenen Menschen durch die Androhung des "Bundeswehreinsatzes im Inneren" zum Schweigen brachte.

Lassen Sie Ihr Gerichtskeitsempfinden so schnell verschieben? Dann sind sie wirklich im System angekommen und haben aufgehört selbständig nachzudenken.

Eine Demokratie verteidigt die reiche Gesellschaft vor den Armen, mit der Präsenz des gesamten Militärs. Das ist in meinen Augen ein Putsch des Kapitals gegenüber der Mehrzahl der Bevölkerung und hat nichts mehr Demokratie sondern mit Putokratie (Herrschaft des Geldes) zu tun.

Stellen Sie sich doch einfach mal selber die Frage: Was würde Deutschland tun, wenn sich die Hungrigen vor dem Bundestag in Berlin versammeln würden, wenn der Bundeswehreinsatz im Inneren möglich wäre?

Die Demonstranten fordern Neuwahlen und einen Rücktritt des Parlaments oder sie Drohen mit Stürmung und Zwangsräumung.

Diese Machtprobe steht noch vielen Ländern in Europa bevor. Es ist die Entscheidungsfrage von wirklicher Demokratie oder einer Plutokratie unter dem Deckmantel der Demokratie nach moderner Auffassung.

An Aktionäre der IKB Deutsche Industriebank AG

Anzeige im Handelsblatt vom 3. April 2009 Nr. 66

Leider sind unsere Medien nicht bereit diese Aussagen von den Rechtsanwälten Bub, Gauweiler & Partner - Franz Enderle - redaktionell aufzuarbeiten. Wahrheit muss heute anscheinend gegen Bezahlung inseriert werden.




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Organe der IKB Deutsche Industriebank AG haben it Spekulationen in amerikanische Wertpapiere (Subprime CDO's etc. ) dieses traditionelle und höchst angesehene deutsche Bankhaus ruiniert und viele große und kleine Aktionäre um ihr Vermögen gebracht.

Kein Manager einer Bank handelt sorgfältig, wenn er Risiken für sein Unternehmen eingeht, die, wenn sie sich verwirklichen, zum Untergang dieses Unternehmen führen können. Die Aufsichtsräte der Banken sind zur Überwachung der Geschäftsführung ihrer Vorstände verpflichtet, mit dem Ziel, solche Unglücke zu verhindern. Aus diesem Grund hat die Hauptversammlung der IKB Deutsche Industriebank AG auf Antrag der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. im März 2008 mit großer Mehrheit eine Sonderprüfung beschlossen, mit der untersucht werden sollte, welche Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der IKB sich durch ihre Beteiligung an diesen Milliarden-Spekulationen in undurchsichtige amerikanische Kreditderivatkonstruktionen schadensersatzpflichtig gemacht haben. Jetzt hat der neue Großaktionär der IKB, der amerikanische Finanzinvestor Lone Star, den Abschluss der weit fortgeschrittenen Sonderprüfung mit Hilfe einer außerordentlichen Hauptversammlung verhindert. Deshalb werde ich, Frank Enderle, für Aktionäre der IKB Deutsche Industriebank AG ein Verfahren gem. §148 AktG einleiten und gerichtliche Hilfe zur Überprüfung der Haftung der Vorstände und Aufsichtsräte der IKB in Anspruch nehmen.


Im Juli/ August 2007 wurde die IKB zum ersten Totalschaden der aufziehenden Finanzkrise. Nur mit Milliarden Finanzhilfen der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW konnte die Bank vor der Insolvenz gerettet werden. Ursache hierfür waren Anlagen der Bank in zweistelliger Milliardenhöhe im amerikanischen Subprimemarkt, die zum Teil außerhalb der Bilanz in speziell hierfür geschaffenen "Investmentvehikeln" vom Vorstand mit Genehmigung des Aufsichtsrats getätigt wurden. Diese im Ausland gergründeten Tocher- und Zweckgesellschaften waren weitgehend vermögenslos und kreditwürdig nur aufgrund von Garantien der IKB.

Lieferanten dieser von Anfang an undurchsichtigen Derivat-Konstruktionen in Milliardenhöhe für die IKB waren interantional tätige Investmentbanken, darunter führend die Deutsche Bank AG. Sie verkaufte "Subprime CDO's" an die IKB, übernahm die Depotführung., erhilet Provisionen und finanzierte ihr den Erwerb der Anleihen. der damalige Aufsichtsratsvorsitzzende der IKB, Herr Ulirich Hartmann, war zu gleich Aufsichtsrat und Präsidumsmitglied der Deutschen Bank AG.

Allein die Deutsche Bank hat der IKB - gemäß Auskunft auf der Hauptversammlung vom März 2008 - für rund zwei Milliarden Euro Subprime-Papiere verkauft, noch im Jahr 2008 (!) Papiere für fast eine viertel Milliarde Euro. Allerdings wurde nach einem Bericht des Handelsblatts vom 8. Februar 2008 (ähnlich bereits Finanical Times 2. August 2007, S. 20, London Ed1) bereits im Jahr 2005 von einem Analysten der Deutschen Bank die Meinung vertreten , der Wert der verbrieften Hypotheken-Forderungen auf dem US-Markt müsse nach unten korrigiert werden. Spätestens ab Ende 2006 habe die betreffende Abteilung der Deutschen Bank daher am Kapitalmarkt mittels Leerverkäufe aktiv auf einen fallenden Wert des einschlägigen ABX-Indexes spekuliert, eigenes Engagement auf diesem Markt zurückgezogen bzw. abgesichert und dadurch insgesamt nicht nur Verluste abgewendet, sondern einen Gewinn von einer Milliarde Dollar erlangt. Nach außen sichtbar wurde die Krise durch eine Gewinnwarnung der IKB vom 30. Juli 2007, nach dem zuvor die Deutsche Bank AG, als Finanzierer der IKB plötzlich ihre Liquiditätslinien gestrichen und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eingeschaltet hatte.

Bisher hat die IKB weder gegen die Deutsche Bank noch gegen andere Lieferanten Schadenersatzansprüche geltend gemacht. Allerdings hat die Hauptversammlung der IKB im März 2008 auf Initiative von geschädigten Aktionären beschlossen, die Verantwortlichkeit von Vorstand und Aufsichtsrat durch einen externen Prüfer untersuchen zu lassen.

Vor wenigen Tagen, am 25. März 2009, hat der neue Mehrheitseigentümer der IKB, der amerikanische Investor Lone Star, mit seiner Mehrheit auf einer außerordentlichen Hauptversammlung diese Sonderprüfung abgebrochen. Die lapidare Begründung dafür lautete, Vorstand und Aufsichtsrat könnten sich wechselseitig auch selber und in eigener Verantwortung prüfen. Es läge nicht im Interesse der Bank, wenn das Verhalten von Vorstand und Aufsichtsrat durch den Sonderprüfungsbericht, wie gesetzlich vorgesehen, öffentlich bekannt werden.

Zur Vorgeschichte ist auch bemerkenswert, dass in den Wochen vor dem Ausbruch der IKB-Krise dramatisch erhöhte Umsätze in IKB-Aktien registriert worden sind. Mit Datum vom 15. Oktober 2007 wurden diese Vermutungen in einem 44seitigen Vermerk zur "Insider- und Manipulationsanalyse der IKB-Aktien in der Zeit vor dem 20. Juli 2007 " durch das Referat WA 24 der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erörtet.

Diese Vorgänge sind zwischenzeitlich Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen. In dem Bericht der BaFin wird festgestellt, dass es sich bei den auffälligen Transaktionen um Verkäufe handelt, von denen 160 Depots bei der Deutschen Bank AG betroffen sind, und im Ergebnis - so dieser Bericht - der Verdacht einer Einflussnahme im Sinne des § 20 bs. 2 WpHG zu bejahen sei.

Als Aktionär der IKB werde ich Klage gegen die Rücknahme der Sonderprüfungsentscheidung auf der Hauptversammlung vom 26. März 2009 beim Landesgericht Düsseldorf einreichen und die gerichtliche Bestellung des Sonderprüfers nach § 142 AktG gegebenenfalls gemeinsam mit Dritten zu beantragen. Darüber hinaus beabsichtige ich, die Einleitung des Klagezulassungsverfahrens von Aktionären gemäß § 148 AktG zur Verfolgung von Schadensersatzansprüchen der IKB gegen die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats durchzuführen. Ich lade Aktionäre, die Aktien an der IKB halten, ein, sich dem anzuschließen.


Rechtsanwalt
Franz Enderle
Rechtsanwälte Bub, Gauweiler & Partner,
Promenadeplatz 9
80333 München


Die Wahrheit über die HRE



Wie konnte es zu der gigantischen Krise der Hypo Real Estate kommen, die derzeit mit 92 Mrd. € Steuergeld gestützt wird?

Report München deckt auf, daß die deutsche Finanzaufsicht und Finanzminister Steinbrück schon länger von den bevorstehende Schwierigkeiten wussten und wichtige Informationen verheimlicht und verschleiert worden sind.

Genau am Tag des Ablaufs der 5-jährigen Verjährungsfrist für Schadensersatzansprüche wird dann die Krise bekannt gegeben.

Dienstag, 14. April 2009

G20: Barack Obama nimmt die Schuld auf sich

"Auch wenn ich damals noch nicht US-Präsident war übernehme ich die Schuld für den Ausgang der Krise", so ähnlich wurde Barack Obama beim G20-Gipfel übersetzt. Verblüfft, aber erleichtert haben die anderen G20-Teilnehmer dieses Schuldbekenntnis angenommen.

Irgendwie klingt das alles nach Kindergarten. Die Welt ist damit beschäftigt einen Schuldigen auszumachen, obwohl es eine natürliche Reaktion des Finanzsystems ist, das es mit einer Krise zum tosenden Finale ansetzen muss.

Barack Obama begreift in Ansätzen warum es in unserem Geldsystem geht.

http://www.mmnews.de

In der Sendung "60 Minutes" sollte der US-Präsident Rede und Antwort stehen zu den Ursachen der Finanzkrise und möglichen Lösungsmöglichkeiten. Doch die Journalistenrunde staunte nicht schlecht, als ihnen Obama mitteilte, dass die Krise tieferliegende Ursachen hätte, als manch einer annehmen würde.

Wörtlich führte Obama aus, dass die Subprime-Krise eigentlich kein amerikanisch-spezifisches Problem sei, sondern ein Problem des Geldsystems. Dieses beruhe darauf, dass durch Zinseszinseffekte immer mehr Schulden entstünden und infolge dessen immer mehr Schuldner gesucht werden mussten. Die logische Konsequenz sei deshalb, dass auch kreditunwürdigen Personen riesige Dollarbeträge ausgeliehen wurden. Wörtlich sagte Obama: "Unser Geld ist eine Illusion".

Wie das denn zu verstehen sei, hakte die Journalistenrunde darauf hin nach. Obama blieb die Antwort nicht schuldig: "Geld ist nichts anderes als Schulden. Das Geld, das sie in der Tasche haben, sind die Schulden eines anderen. Geld entsteht nur durch Schulden. Und dies sei genau das Problem, das wir gerade haben".

Ein Chefvolkswirt in der Fragerunde wendete ein, ob dies denn nun bedeuten würde, dass die Rückzahlung von Schulden auch Geld vernichten würde. Obama sagte, dass dies so sei.

Die Rückzahlung von Schulden vernichte Geld. Das sei auch der Grund, warum sich der Dollar verknappen würde und deshalb gegen andere Währung im Wert steige: "Im Dollar gibt es die meisten Kredite. Werden diese auch nur zum Teil beglichen, wird Geld vernichtet und der Dollar knapp und teuer". Dies sei der einzige Grund, warum der Greenback gegen andere Währungen steige, denn eigentlich sei man an einem schwachen Dollar interessiert.

Aber das Grundproblem sehe er darin, dass das Geldsystem auf immer höhere Schuldenstände angewiesen sei. Schulden aber könne man nicht unbegrenzt machen. "Deshalb sind wir ja jetzt so tief im Schlamassel" - so der US-Präsident wörtlich.

"Soll das also heißen, dass es Geld in seiner reinen Form gar nicht gebe?" - wollte ein Journalist wissen. Obama nickte und meinte, dass es genau so sei. Und weil jetzt alle bis zum Maximum verschuldet seien, wäre das Geld in der Tasche praktisch wertlos und deshalb hätte man jetzt ein großes Problem. Dies sei allerdings nicht nur ein Dollar-spezifisches Problem, sondern ein Problem aller Währungen.

Ein anderer Journalist wollte wissen, wie es denn um die FED bestellt sei, die gerade über 1 Billion Dollar ausleiht. Darauf gab Obama wohl eines der bestgehüteten Geheimnisse preis: Die FED hätte gar kein Geld. Sie schafft es aus dem Nichts - per Knopfdruck. Wie ein Zauberer.

Obama gab zu, dass er vorher mit dem Zentralbankchef Bernanke über dieses Problem gesprochen habe. Dieser habe ihm geraten, die Fakten lieber nicht an die Öffentlichkeit zu bringen. Doch er, Obama, stehe schließlich für den Wechsel (Change) und das würde eben auch ein Paradigmenwechsel beim Geld bedeuten.

Darauf entgegnete ein Reporter empört: "Wollen Sie damit sagen, dass die FED Geld aus dem Nichts schafft - während andere schwer dafür arbeiten müssen?"

"Genau so ist es" antwortete Obama. Aber er würde sich dafür einsetzen, dass es in Zukunft auch im Geldsystm ehrlicher zugehen würde. Es könne nicht angehen, dass Banken oder die Zentralbank Geld aus dem Nichts schafften während andere schwer dafür arbeiten müssten.

Der US-Präsident machte sich ausdrücklich stark für ein neuartiges Geldsystem, gab aber zu bedenken, dass dies eine ausserordentlich schwierige Angelegenheit sei. Der letzte Präsident, der dies versucht hätte, bezahlte dies mit seinem Leben. Obama: "Ich will nicht so enden wie Kennedy. Ich will wirklich etwas verändern. Wir müssen das System ändern. Yes, we can!"

Welche Maßnahmen im Einzelnen geplant seien, darüber ließ Obama die Expertenrunde im Dunkeln. Er riet den Journalisten jedoch, beim nächsten Mal den Fed-Chef Bernanke einzuladen. Dieser würde sich noch besser hinsichtlich der Tücken des Geldsystems auskennen. Er sei jetzt schon gespannt, welche Lösung Bernanke vorschlagen werde.

Die ganze Wahrheit sagen Sie uns nicht

Leider hat Barack Obama und auch der Rest der G20-Teilnehmer bisher die Möglichkeit außer Acht gelassen, dass es sich bei diesem Finanzsystem um ein ausgeklügeltes System von Enteignung geht.

Er ist so weit gekommen Geld als Illusion zu begreifen - er will aber den nächsten Schritt nicht tun und es als wertloses Tauschmittel gegen Realgüter anzusehen. Doch dieser Wahrheit müssen wir in die Augen schauen. Private Banken erzeugen auf reale Sicherheit hin Geld. Ich schreibe bewußt erzeugen, denn dieses Geld für Sicherheiten ist vorher noch nicht im System und das ist der Trick bei diesem Spiel.

Durch den Zins und Zinseszinseffekt wird bei einer sogenannten Finanzkrise Geld verknappt und Realgüter einfach gegen die Schulden eingesammelt. Wie ein Abflussroh sammeln so die Banken alle Realgüter gemächlich aber sicher ein.

Jetzt versetzen sie auch noch die Staaten in die Zwangssituation die Bevölkerung zu überschulden, der optimalste Zustand eines Gelderzeugers - er erhält Humankapital für unerbringliche Zinslasten.

Auf diese Art lassen sich auch Demokratien bestens unter den Schaffel von Gelderzeugern zwängen, die sich hinter privaten Banken verstecken.

Diese Krise wird uns noch nicht in eine absolute Wirtschaftskrise stürzen, dazu ist das System noch nicht ganz fertig gebaut. Es braucht eine Weltwährung und vor allem eine Weltregierung.

Diese sind wollen offenbar unsere Politiker gehorsam als notwendiges Übel in demokratischen Entscheidungen erzwingen.

Doch für die Menschen dieser Erde wäre es sinnvoller, diesem Finanzsystem ein jähes und plötzliches Ende zu setzen. Geld sollte nicht als Schulden erzeugt werden, sondern als Wert gegen produktive Arbeit, die jeder Einzelne auf dieser Welt leisten kann.

Das wäre gerecht, human und würde hervorragend zu den idealistischen Vorsätzen einer Demokratie passen, die wir bis jetzt noch nicht einmal annähernd erreicht haben.

Montag, 13. April 2009

Schluss mit Demonstrationen - her mit der Demokratie

Demonstrationen waren noch nie ein Machtinstrument der demokratischen Basis. Schon die Aufstände im 18. Jh. wegen der Ungleichberechtigung der Arbeiterschaft brachten nichts, nur Blutvergießen und die Berechtigung der Oberschicht, die Arbeiterschaft niederzuprügeln und zu erschließen.


Her mit der Demokratie





Wir brauchen keine geheimen und auch keine nichtöffentlichen Sitzungen! Nicht bei Gemeinderäten, nicht bei Stadträten und auch nicht auf Landes- oder Bundesebene. Die totale Überwachung sollte der Politik, der Wirtschaft, den Banken und auch den restlichen Gewalten unserer DEMOKRATIE gelten. Nicht das Volk muss überwacht werden, es glaubt an die Demokratie. Die Politik schützt sich durch Überwachung vor dem Zorn der Bevölkerung, falls sie feststellt, dass die Demokratie gar nicht existiert.

Streik und Aufstände im 18. Jh.


Hören Sie sich die Geschichte der Streiks und der Demonstrationen in Deutschland an. Unser Demonstrationsrecht stammt noch aus der Kaiserzeit und damals hatte man Angst vor dem Mob. Er wurde niedergeprügelt und inhaftiert. Wenn wir uns auf ihr Spiel mit der Geldentstehung und der Geldkreierung immer wieder einlassen, werden wir niemals freie Menschen sein.

Welche Demonstration der jüngeren Vergangenheit hat wirklich etwas gebracht? Haben die Sitzblockaden vor den AKWs irgendetwas verändert. Nein! Nur die Bevölkerung hat das Gefühl erhalten, sich unausweichlichen Entscheidungen wenigstens unter Protest hinzugeben.

Heute sind Demonstrationen ein PR-Gag für die Politik. Ohne Demo kein Gipfel mit Medienbeachtung. Beim letzten G8-Treffen in Heiligendamm gab es sogar ein Rahmenprogramm für die Demonstrierenden, gespickt mit Musikgrößen und satten Honoraren und wenn es keine finanzielle Entschädigung gab, war wenigstens mediale Aufmerksamkeit garantiert, die als Werbespott unerschwinglich wäre.

Immer häufiger gibt es Meldungen, dass Ausschreitungen bei den Demonstrationen von der Polizei in Zivil provoziert wurden. Sogar in Thailand sind Vorwürfe laut geworden, dass die blauen T-Shirt-Träger von der Polizei organisiert seien und bewußt Unruhen anzettelten. Vom G8-Gipfel in Genua und auch in Deutschland kennen wir diese Vorwürfe auch.

Solche Ausschreitungen sind heute wichtige Bilderfüller und Manipulationsinstrumente für sinnlose Gipfeltreffen mit denen wir mit dem Glauben an eine Heile Welt, bei der Stange gehalten werden. Mit dieser Hoffnung mobilisieren sie unsere Kraft für unseren eigenen Untergang. Politiker haben Demonstrationen für sich entdeckt. Sie haben die Mittel für die Polizei absichtlich reduziert, um Sondereinheiten einsetzen zu können, die der Exekutiven nicht mehr unterstehen.

Sondereinheiten entziehen sich in der Befehlsgewalt der ansässigen Polizei und erhalten ihre Befehle von oberster Stelle. Somit sind sie weg von der Bevölkerung und es gibt keine direkt Verantwortlichen bei etwaigen Fehlverhalten, die prinzipiell erst hinterher festgestellt werden. Das ist das tolle an unserem System! Erst wird gegen das Gesetz agiert, eingeschüchtert und hinterher kleinlaut revidiert. Wollen wir uns dieses Spiel noch länger gefallen lassen?

Beispiel Tornado-Einsätze bei Heiligendamm während des G8-Gipfels: Für die Einsätze schien niemand verantwortlich zu sein, obwohl sie stattfanden. Genau genommen gab es dafür offiziell nicht einmal einen Befehl. Lt. Minister Jung wurden nur ein paar Flüge freigegeben (was auch schon erstaunlich ist) aber nicht alle. Deshalb hat der Bundeswehreinsatz im Innern schon lange stattgefunden, obwohl er vom Gesetz her noch nicht einmal legalisiert ist. Hinter wurde die Fehlentscheidung festgestellt und nichts weiter ist passiert. Es gab keine Konsequenz für die unbekannten Verantwortlichen, aber am Hindukusch wird die Demokratie militärisch verteidigt.

Wir sollten uns rausstellen und unseren Staat aus einer objektiven Warte anschauen, so wie wir es mit anderen Ländern auch tut.

Wer hat also wann, welche Befehle gegeben? Das ist bis heute nicht geklärt. Doch es ist nur ein Nebenschauplatz, denn was hätten die Medien berichten sollen, wenn keine Demonstrationen stattgefunden hätten?

Über die Willenserklärungen von 8 Staatsmännern mit einer riesigen Gefolgschaft. Beschützt von 16.000 Polizisten und einer riesigen Abwehranlage vor dem eigenen Volk? Sollen Sie doch ihre Gipfel abhalten. Wir demonstrieren nicht, sondern sehen uns die Live-Übertragung der Besprechungen ganz ruhig vor den TV-Geräten an. Das wäre mein Traum.

Wenn dann doch einige demonstrieren wollen, sollen sie Mahnwachen in den eigenen Städten abhalten oder vor dem Bundestag, aber bitte nicht vor dem Gipfel, das ist deren Spielwiese. Eingeschleuste V-Leute könnten hier nicht mehr gezielt eskalieren, denn in diesen kleinen Städten kennt man sich. Außerdem wäre der Personalaufwand der Politik zur Überwachung der Bevölkerung viel zu hoch und könnte nicht einmal mehr gerechtfertigt werden.

Wir spielen ihr Spiel und das dürfen wir nicht mehr zulassen. Demonstrationen gegen den G8-Gipfel sind angebracht, aber nicht am Tagungsort, sondern vor den jeweiligen Parlamenten der teilnehmenden Länder. Das zeigt ein Volk mit Willen nach Macht.

Ich gehe aber noch weiter und fordere, dass alle Parteien maximal 15 Jahre existieren dürfen. Danach müssen sie aufgelöst werden und die Parteigelder in einen Fond fließen, aus dem sich neue Parteien finanzieren dürfen.

Damit nicht immer die gleiche Nasen wie im Musikantenstadel auf der politischen Bühne herumrennen, darf nach einer Auflösung der Partei jeder Politiker erst nach 5 Jahren wieder politisch aktiv werden. Das gibt es zwar in Deutschland nicht, aber in Thailand, das sollten wir uns einmal zu Gemüte führen.

Außerdem ist es in unsere Demokratie mittlerweile unerträglich, dass der Bundeskanzler unendlich oft wieder gewählt werden darf. Zumal dieser Bundeskanzler von einer Partei aufgestellt wird und nicht in einer direkten Wahl aus dem Volk heraus gewählt wird. Das widerspricht meinem Demokratieständnis.

Das gleiche gilt für die Richter. Diese werden von der Legislative vorgeschlagen und gewählt. Was ist das für eine Gewaltenteilung - richtig - KEINE.

Wenn wir anfangen die Demokratie richtig zu begreifen und sie richtig und gerecht umzusetzen, werden wir es auch schaffen das Geldsystem demokratisch und gerecht einzubinden. Momentan liegt das Geld- und Finanzsystem über der Demokratie und beherrscht sie. Das muss unbedingt geändert werden, sonst ist Demokratie nur noch eine Worthülse für Ausbeutung.

Donnerstag, 9. April 2009

Die Politik muss überwacht werden, nicht das Volk

Einen Toten, Ian Tomlinson, hat der G20-Gipfel in London zu verzeichnen. Er war kein Demonstrant, sondern ein Unbeteiligter, der einfach von der Arbeit nach Hause wollte.

Neueste Videoaufnahmen belegen, dass die Polizei ihn sehr unfreundlich behandelte als er durch die Polizeisperre wollte. Der Polizist tritt von hinten an Tomlinson heran, schlägt ihn mit einem Knüppel auf die Beine und stößt ihn mit zwei Händen so hart in den Rücken, dass der Mann zu rücklings zu Boden fällt und hart aufschlägt. Keine zehn Minuten später ist Tomlinson tot, gestorben an einem Herzinfarkt.

Totale Überwachung der Politik, der Wirtschaft und der Gewaltenteilung





Zu erst war von Seiten der Polizei zu hören, dass Tomlinson eines natürlichen Todes gestorben sein. Die Polizei sei ihm sogar noch zu Hilfe gekommen, aber dabei von Demonstranten mit Flaschen und Steinen beworfen worden.

Auch dieses Beispiel macht anschaulich, dass nicht die Bevölkerung mit Überwachungskameras beobachtet werden soll, sondern unsere Gesetzeshüter und Politiker. Die Bevölkerung sollte die Macht über die neuesten Überwachungsinstrumente unserer Führungsriege erhalten und die Lügen und Intrigen der Politik aufdecken.

Privatwohnungen dürfen zwar nur auf richterlichen Beschluss verwanzt werden, aber wen stört diese Kleinigkeit heute noch - dann gibt es hinterher einen richterlichen Beschluss oder eine Entschuldigung für den Übereifer einiger Beamten.

Live-Kameras bei G20-Gipfel gab es nur vor dem Eingang. Ein bisschen Partystimmung und das wars. Was unsere Politiker tatsächlich besprochen oder nicht besprochen haben, fand hinter verschlossenen Türen statt. Ganz im Sinne einer Demokratie.

Aus meiner Sicht haben sämtliche nichtöffentlichen Sitzungen und Besprechungen in einer Demokratie nicht verloren. Sogar der Fall Tomlinson sollte noch vertuscht werden. Hätte es keine Aufnahmen geben, wäre die Öffentlichkeit immer noch falsch informiert.

Dieser Tatsache sollten wir unverblümt in die Augen schauen und uns fragen: "wie oft haben sie uns schon angelogen, bei all den Toten, Verletzten und den Kriegen auf dieser Welt. Der jüngste Fall der DNA-Lüge in Deutschland, mit einer Phantommörderin kann hier gleich mit genannt werden.

Ich bin davon überzeugt, dass wir die Wahrheit über die Wattestäbchen einem dummen Zufall zu verdanken haben, indem irgendein gewissenhafter Polizist einfach ohne Genehmigung an die Öffentlichkeit ging und den Fall neu ins Rollen brachte. Es wäre nicht ausgeschlossen gewesen, dass aufgrund der offiziellen Aktenlage demnächst Massen-DNA-Kontrollen stattgefunden hätten. Was mir hier immer noch nicht klar ist, wie bei so vielen ungeklärten Morden immer die gleiche Serie von Wattestäbchen verwendet wurden, die immer von der gleichen Frau verunreinigt waren.

Manch einer mag jetzt sagen: Das sind böse Unterstellungen! Doch ich betrachte alles nach Sinn und Zweck. Jedem neutral denkenden Menschen muss nach Bekanntwerden der DNA-Analyse klar geworden sein, dass es diese -Phantom-Frau schlichtweg nicht esistieren kann - ein Phantominstrument zur Ausweitung der Überwachungstechnik.

Der Nutzen eines bundesweiten DNA-Tests wäre für die Bundespolizei gigantisch gewesen. Sie wären in die Lage versetzt worden, die Deutschen in einer DNA-Datei anzulegen. Wolfgang Schäubles Fantasien sind in dieser Hinsicht keinerlei Grenzen gesetzt - er will die absolute Überwachung - aber nur für das Volk - die Politik und die Politik soll unbehelligt bleiben. Vergessen Sie nicht, jede Medaille hat eine Kehrseite- Eine DNA-Datei ist ein Pool von Beweisen, die jederzeit an jedem Ort gefunden werden können und sie einer Tat überführen, von der sie schwer beweisen können, dass sie nicht beteiligt waren.

Die Politik und die Wirtschaft muss überwacht werden

Wir sollten uns für mehr Kontrolle gegenüber unserer Politik und der Wirtschaft einsetzen. Nicht öffentliche Sitzungen sind undemokratisch und gehören verboten. Wir wollen keine Statemants der Politiker vor und nach der Sitzung sehen und hören, sondern die Sitzung selber. Wir wollen hören was sie wirklich hinter den verschlossenen Türen sagen.

Das gilt auch die AGs. AG sind juristische Personen und anonymisieren das Kapital. Vorstandssitzungen sollten öffentlich sein und als Filmmatieral öffentlich zur Verfügung gestellt werden. Das wären demokratische Mittel zur Unterbindung von Lobbyismus und Kungelei.

Jedes Kontrollgremium ist eine Showveranstaltung zur Beruhigung der Bevölkerung. Sie sollen sich in Sicherheit wiegen und niemals auf die Idee kommen selber die Geschehnisse zu überwachen.

Das gilt auch für die Kontrollen unseres Finanzsystem. Wozu brauchen wir wieder eine teure Behörde, die hinter verschlossen Türen tagt und aus denjenigen zusammengestellt ist, die eigentlich kontrolliert werden müssen? Wo bleibt unser Demokratieverständnis?

Dienstag, 7. April 2009

Merkel auf der Flucht

Es ist bequemer einen Krieg als Friedensmission aus der Ferne zu kommentieren und auch zu propagieren, als Vorort der Gefahr selber ausgesetzt zu sein.

Die Süddeutsche berichtet:
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihren Überraschungsbesuch bei den deutschen Soldaten in Afghanistan vorzeitig abgebrochen. Wegen schlechten Wetters konnte ihre Delegation nicht wie geplant zum Bundeswehrstützpunkt Feisabad fliegen, wie ein Regierungssprecher am Dienstag berichtete. Merkel wurde schon nachmittags in Berlin zurück erwartet. Die Kanzlerin hatte am Montag das Feldlager Kundus und das Bundeswehr-Hauptquartier in Masar-i-Scharif besucht. Kurz nach ihrer Abreise beschossen Taliban das Bundeswehr-Lager mit Raketen.

In dieser Situation kommt so manche Wetterlage der angstgeplagten Politikerin mehr als recht. Ihr geheimgehaltener Überraschungsbesuch in Afghanistan ist damit zur Lachnummer geworden. Die Nachstellung des Bush Besuchs im Irak durch Merkel läßt sich jetzt wohl nicht zu Wahlkampfzwecken ausschlachten. Deutschland könnte Gefahr laufen, ohne Führung dazustehen und das in einer ausgewachsenen Wirtschaftskrise mit Kriegsherden.



Bundeskanzlerin Merkel kann von Glück reden, dass sie keine Kinder hat, die in diese Hölle von verantwortungsvollen Politikern entsendet werden und als Helden im Sarg zurück kommen können. Doch wenn ich es mir genau überlege, werden die Abkömmlinge unserer Eliten sowieso niemals an gefährlichen Stellen zum Einsatz gebracht. Sie erhalten Schlüsselposition hinter den gefährlichen Linien und kommandieren die Kinder anderer, weniger wichtiger Eltern, im Todesgeschäft des Krieges.

Deshalb mein Vorschlag für alle Länder: Diejenigen, die Krieg befehlen, müssen ihr Lager an vorderster Front aufbauen und bis zum Ende des Krieges bewohnen. Durch diese Maßnahme könnten die Führungsnationen ohne lästige Demonstration in gemütlicher Atmosphäre abgehalten werden.

Auf diese Art hätten wir höchstwahrscheinlich sehr schnell Frieden, und zwar auf der ganzen Welt. -.... und kommen sie mir jetzt nicht mit extremistischen Islamisten! Das sind auch nur Menschen, die gerne so lange wie möglich in Frieden und Ruhe leben wollen.

Demokratie kann nicht mit Krieg erzwungen werden. Sie verbreitet sich durch ernsthaftes Vorleben in der Praxis. Das vergessen unsere demokratischen Politiker all zu gerne und befehlen den Demokratien dieser Welt unter dem Deckmantel der NATO oder anderen Friedensorganisationen im totalitären Führungsstil die Demokratie für die Wirtschaftlichkeit zu verbreiten. UPPS! In Afghanistan findet ja gar kein Krieg statt - es ist eine Friedesnmission, bei der geschossen, gebombt und gestorben wird.

Noch sind die Opferzahlen der Afghanen höher. Das wir wohl an der hoch technisierten Kriegsausrüstung der Alliierten liegen. Effektives Töten auf Distanz mit wenigem menschlichem Personal gilt als optimale Kriegsführung. So lassen sich Kriege besser verkaufen. Es fließt weniger Blut, das im eigenen Land gezeigt werden muss. "Feindesblut" ist böses Blut und muss nicht betrauert werden.

Demokratie als Kriegsmittel zur Demokratisierung

Wir müssen erst mal an unserer Demokratie und vor allem an der europäischen Demokratie arbeiten, bevor wir andere bekehren wollen. Solange Demokratien glauben, dass sie ihre Ideologie durch Überfall und Kriege verbreiten können, haben wir niemals das Stadium der Demokratie erhalten. Momentan ist Demokratie ein Mittel Minderheiten mit auf nur einem Punkt vereinter Mehrheit, zu überstimmen.

Betrachen wir einmal unseren Wahlkampf in Deutschland. Die Meinungsfindung der Wähler wird doch mit Themen geführt, die später in der innen- und außen Politik keinerlei Rolle mehr spielen. Die Wahlkampfthemen befassen sich mit Nichtigkeiten, die eine große Masse erreichen und mobilisieren können.

Soziale Themen sind immer ganz groß plakatiert und versprechen Wohlstand für alle, den sie niemals einhalten und jedes Mal fallen wir wieder darauf herein. So verschaffen sich Parteien Mehrheiten für die 4-Jahres-Dikatur in unserer Demokratie.

Würde Angela Merkel auf Ihr Wahlplakat schreiben:
"Mit uns gehen Sie in den Krieg - kommen Sie mit!"

wäre die CDU-Mehrheit wohl ganz schnell in Richtung Süden abgeschmiert, deshalb unterhält es sich leichter um eine Rentenerhöhung von 2 Prozent, die sich ganz leicht durch weitere Abgaben zu einen Minusgeschäft für die Rentner umfunktionieren lässt.

Das Gleiche gilt aber auch für die übrigen regierungsfähigen Parteien in unserem Land. Mit der SPD, FDP und den Grünen machen Sie genauso mobil wie mit der CDU.

Die einzige Partei, die diese Themen wirklich zum Wahlkampf macht, wird mit dem Leitbild des "Kalten Krieges" diffamiert und als Bedrohung für die Demokratie dargestellt.

Deshalb sollten Sie einmal sich nach Innen kehren und ihr Weltbild noch einmal genau überarbeiten. Wie weit lassen Sie sich von implantierten Bildern zu einer Weltanschauung hinreissen, die genau genommen gar nicht neutral ist, obwohl sie davon ganz fest überzeugt sind?

Der Profit steht über der Menschlichkeit und über der Demokratie

Sämtliche Kriege dieser Welt dienen dem Profit, der Marktwirtschaft und dem Freihandel. Besonders der Nahe-Osten ist davon betroffen. Er verfügt über den begehrten Rohstoff "ENERGIE" den die Geldjongleure für ihre Geldentstehungsgeschäfte brauchen. Es ist das Mittel zur Versklavung ganzer Länder und Volkswirtschaften. Je höher der Ölpreis, desto mehr muss eine Volkswirtschaft für die Energie aufwenden.

Eigentlich unvorstellbar, dass sich unsere Politik gegen die erneuerbaren und natürlichen Energien so sperrt. Sie verweigert damit dem eigenen Volk die Geld-Wertschöpfung im eigenen Lande und transportiert das erwirtschaftete Geld bereitwillig zu den Rohstoffbesitzern. Als kleinen Obolus wollen jetzt die Saudis bei OPEL einsteigen. Ihr Angebot ist aber kein Rettungspaket oder gar ein Geschenk, sondern Erneuerbare Energie scheint aus Sicht der Politik nur dann erfolgversprechend zu sein, wenn sie von großen Monopolisten erzeugt wird.
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