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Samstag, 29. August 2009

Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Tanz um den Tisch der Schenkenden

Ihr seit der Horde moralisches Gewissen, das nur benannt aber nie angewandt wird. Angeführt von falschen Tugenden und Moral, die die Mächtigen Euch anerziehen und nach ihrem Belieben wechseln und ihrem Bedürfnissen anpassen. Euer Gewissen ist vergiftet vom Biss dieser Nattern, sodass ihr für das kämpft, was abgeschafft gehört.

Jedes Unrechtssystem braucht seine Widersacher, sonst hat es keine Daseinsberechtigung. Ihr kämpft mit den Mitteln der Zensur und der Diffamierung und nehmt damit die zum Vorbild, die ihr kritisieren und abschaffen wollt.

Kommt einer, der Euer Verhalten und Euer Verlangen nach milden Gaben anprangert, wird er zum Glaubensvergifter abgestempelt und gleich als Verschwörungstheoretiker beschimpft. So macht sich der Sklave sich selber zum brutaleren Herren über seinesgleichen. Wahrheit erschreckt und sie macht Euch ANGST!

Wenn Ihr Eure Herren kritisiert oder gar abschaffen wollt, müßt ihr erst seine Seele erkennen und nicht die des Schauspielers erkunden. Eure Herren und Eure Gelehrten sind die Esel die für die Höchsten den Karren ziehen. In goldenem Geschirr stehen und aus goldenen Teller fressen - und das wollt ihr auch. Das ist für Euch die GLEICHBERECHTIGUNG. Doch auch diese Esel, die ihr als Vorbild nehmt, sind Sklaven der Herren, denen ihr auch dient.



Wer aber die wahre Seele und die Absicht der Esel und ihrer Herren erkennen will muss einen Blick in sich selber wagen. Ihr seit ein Abbild dieser Blender und ihr wehrt Euch, indem ihr selber blendet, denn ihr kennt es nicht anders.

Ihr seit deren eigenen Bosheit und schenken ist der Bosheit, die ihr als Milde und Gerechtigkeit anseht. Ja, eine Wohltat nach der ihr Euch wie Süchtige sehnt. Ihr wollt immer mehr beschenkt werden und wenigsten aus vergoldeten Tellern fressen, um den Anschein der Gleichberechtigung zu wahren und doch erfüllt Ihr Eure Aufgabe nach wie vor mit Inbrunst und seit willig Sklaven. Ihr seit immer noch das "gemeine VIEH", das nur den Reichtum der Herren mehrt und Ihr werdet nur nach immer mehr GESCHENKEN betteln. So halten sie Euch dumm und willig, weil ihr glaubt geachtet zu werden.

Wer die Armen beschenkt ist ein Held und wer nach dem Grund fragt, warum die Armen keine Unterkunft und Essen haben, wir er als Kommunist verschrieen und verpönt. Das ist Eure Tugend. Eure falsche Tugend, die Euch anerzogen worden ist. Doch Ihr seit gute Sklaven und ihr seit das Abbild Eurer Herren. Ihr wollt sie sogar in ihrer Tugend noch übertreffen.

Moral und Tugend sind anpassungsfähig - der Zweck heiligt die Mittel

Die nackte Wahrheit trägt jeder in sich selber. Doch wer will sich schon selber läutern und seine moralische Vorstellung infrage stellen?

Es liegt an Euch, die spiegende und glänzende Oberfläche des SCHEINS zu durchdringen und hinter das Schauspiel zu schauen. Ihr müsst Euch selber der Richter sein und Eure Tugend, die Ihr von Euren Herren erlehrnt habt, anzuklagen.

Euer Gold (Geld) ist nur wertvoll, weil es nicht jeder hat.

Bettelt also nicht nach Almosen, sondern fragt nach dem WARUM! Ihr nehmt Eure Nächstenliebe als Alibi, um Euch selber im System zu beschenken. Doch ihr seit mittlerweile das System und er beschenkt Euch selber. Der Staat wurde für die Armen geschaffen, damit sie ihre Armut selber verwalten. Solange ihr Euch als Almosenempfänger anseht, wir es einen Staat geben. Reiche, denen ihr etwas neidet, brauchen keinen Staat. Deshalb bettelt nicht, sondern fragt nach dem WARUM!

WARUM brauchen Sie keinen Staat. Kann es sein, dass diese, die ihr beneidet und um Almosen bettelt, Euch um Euch selber betrügen und Euch glauben machen, dass der Staat als Übermensch, Euch Eurer Armut entledigt?

Bildung

Was wir unter Bildung verstehen, haben SIE uns anerzogen. Bildung ist aber Wissen, das DU wissen darfst und sollten. SIE stutzen uns damit die Flügel, wie Hühnern, damit SIE unsere Eier besser stehlen können. Ihr Bildung schränkt uns im Geist ein und beschneidet uns in unseren Möglichkeiten, damit der Sklave seiner Bestimmung zur Mehrung deren Reichtums nicht entgleitet.






Suche das Wissen hinter den Büchern. Stelle Deinen Lehrmeister immer infrage. Unterstelle den Gelehrten, nur die halbe Wahrheit zu sagen und Du wirst sie erkennen.

Doch viele erblinden beim Anblick dieser puren, nackten Wahrheit, weil sie aus ihrer Sicht zu schlicht und zu einfach ist.

Samstag, 15. August 2009

Sozialrassismus: Hartz4: Ermächtigungsgesetz zur Volksenteignung in Krisenzeiten

Rassismus ist ein Selbstschutzmittel der Eliten, den Zorn des Volkes auf eine Minderheit umzulenken. Diese Minderheiten bestehen in den sogenannten zivilisierten Ländern, nicht mehr aus ethnischen Gruppen, sondern aus sozialen Gruppen. Das sind die Brennpunkte unserer Gesellschaft und je wohlhabender eine Gesellschaft war, desto schwieriger ist die Verarmung im Zuge der Globalisierung durchzusetzen. Doch unsere Regierungen planten von langer Hand, denn diese Krise war absehbar und gewollt. Noch ist die Erde nicht aufgeteilt. Asien birgt ein riesiges Wertschöpfungspotential, das sich die Hochfinanz auch noch aneigenen will. Die Heuschrecken ziehen weiter.

Im Zeitalter des entfesselten Kapitalismus, darf Solidarität keine Rolle mehr spielen, wenn der Kapitalismus sich neue Günstlinge sucht. Nur wer Leistung bringt, soll sich in Zukunft Gesundheit leisten können. Europa und auch Deutschland wird auf den Weg in die kontrollierte Verarmung geschickt. Das verstehe ich unter der politischen Forderung nach Eigenverantwortung in der Kranken- und Rentenversicherung, unabhängig vom überproportionalem Gewinn der Versicherungsindustrie. Doch wer krank ist kann keine Leistung mehr erbringen. Aufbegehren wird mit der neuen Art von Rassismus moralisch richtig bekämpft. Wer zur missachteten Minderheit gehört, wird in Zukunft kein moralische Recht mehr haben Ansprüche zu stellen. Er darf, muss nur noch gehorchen.

Diesen Stein hat der INSM-Kurator Oswald Metzger (vormals Grüne jetzt CDU) mit seinen Beschimpfungen gegenüber Hartz4-Empfängern losgetreten. Müntefering toppte das ganz noch mit seinem Zitat: "Wer nicht arbeitet, braucht nicht essen." Und verschärfte gleichzeitig die Hartz4-Regelung, dass Menschen diese Leistung ganz gestrichen werden kann.

Doch Arbeitslosigkeit ist keine Schande. Es kann jeden Treffen, vor allem in einer Zeit, in der immer weniger Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Profit gibt es nur noch, wenn Maschinen eingesetzt werden können.

Hartz4: Ermächtigungsgesetz zur Volksenteignung in Krisenzeiten

Gegen Hartz4 gab kein kollektives Aufbegehren in der Bevölkerung, denn die Hoffnung der jetzt noch Berufstätigen wurde am Leben erhalten. Die Verweigerungshaltung des Menschen gegenüber der Auswegslosigkeit wird hier ausgenutzt und jeder glaubt, dass ihm das niemals passieren kann. Das ist der erste Schritt zum Sozialrassismus. Eine gesellschaftliche Akzeptanz, Menschen als minderwertig zubetrachten.

So weit hat uns also die freie Marktwirtschaft gebracht. Wir definieren uns über unser Einkommen und Besitz. Das macht sich die Politik zu nutzen und verspricht Werterhalt, wo keiner ist. Hartz4 wurde für diese Krise erdacht. Hartz4 schützt den Staat davor, seine Pflichten wahrzunehmen und trotzdem Abgaben einzukassieren. Hartz4 ist ein modernes Ermächtigungsgesetz zur Volksenteignung in Krisenzeiten.

Deutschland braucht keine Arbeitskräfte, sondern nur Konsumenten. Ein unlösbares Vorhaben für Regierungen, die der Hochfinanz unterlegen sind. Der Staat hat sich abgekoppelt. Er ist ein eigenenständiges Wesen geworden, das nur noch zur Erfüllung der Zinszahlungen existieren darf. Aus der Mutter Staat wurde heimlich eine böse Stifmutter, die ihre Kinder um das Erbe betrügt und in den Frondienst schickt.

Die Alimentierung der Arbeitslosen und Bedürftigen ist sozusagen schon seit geraumer Zeit nur noch ein lukratives Konjunkturprogramm für die Kapital-Wirtschaft und wurde deshalb am Leben gehalten. Der Konsum wächst bzw. bleibt konstant, trotz sinkender Beschäftigungszahlen. Wir dürfen uns nicht mit Statistiken darüber hinweg täuschen lassen. Es gibt immer weniger Menschen, die in Vollzeit arbeiten. Niedriglohnarbeit und Minijobs sind die Arbeitsmärkte von morgen.

Das Fressen der großen Fische

Würde das soziale System tatsächlich wegbrechen, bräche für große Teile der Industrie auch der spärliche Konsum spontan weg. Die Politik greift hier mit Kurzarbeitergeld und Übergangsgesellschaften ein. Doch das ändert nichts an der Situation der Menschen, für sie wird die Zeit nach der Kurzarbeit weitergehen, weil die Firmen in der Zwischenzeit in die neuen Absatzmärkte (Asien) abgewandert sind. Diese Angst plagt Angela Merkel. Sie will die Wahrheit vor den Menschen verheimlichen und tritt trotzdem die unterschwelligen Rassismus für die Deutsch los.

Neue Radwege anstatt Autobahnen?

Geplant ist eine soziale Erziehung in den Schulen. Das versprach sie schon 2007 bei einer Bertelsmannansprache. Genau genommen sollen unsere Kinder in Zukunft zu kostenlosem, freiwilligem Arbeitsdienst erzogen werden. (Hatten wir das nicht schon einmal?) Vielleicht werden dieses Mal Radweg gebaut, anstatt Autobahnen. So bekommt der Staat Luft für seine Zinstilgungen. Schließlich verbraucht der deutsche Staat einen großen Teil seiner Einnahmen für soziale Leistungen. Bei schrumpfenden Steuereinnahmen kann natürlich nur an den Ausgaben gespart werden und das sind Leistungen am Bürger.

Dafür ist die Akzeptanz in unserer Gesellschaft aber noch nicht bereit, aber sie wird weich geklopft.

In einer Berichterstattung über das Dritte Reich wurde Sinti und Roma als Sozialschmarotzer dargestellt. Heute bezeichnen wir unsere Arbeitslosen genauso. Würde diese Begrifflichkeiten aber nicht in unseren Sprachgebrauch implantiert, könnte die Regierung niemals dazu übergehen, die Leistungen für die Menschen zu kürzen oder gar das Wohngeld zu streichen. 5 Millionen Harz4-Empfänger würden sich obdachlos in Bewegung setzen.

Erachtet aber die übrige Gesellschaft diese Menschen als Menschen Zeiter Klasse, ist das Konzept umsetzbar.

Wir werden sehen, was die Zeit bringt. Ich hoffe nur GUTES.
Mit meinen Prognosen würde ich wirklich gerne falsch liegen.

Mittwoch, 5. August 2009

Kerkeling for Präsident: Die Schlämmerkandidatur

Vermutlich gab es Bundesfilmfördergelder für dieses Spektakel. Anders läßt sich der Medienwirbel um diesen Klabautermann nicht erklären.

Meiner Meinung nach wäre es in Deutschland Zeit für einen ausgewachsenen Polit-Thriller, der all die Politik-Korruption durch Lobbyismus und Böswilligkeiten aufdeckt und die gesamte Polit-Elite dieses sogenannten GESAMTDEUTSCHLANDS infrage stellt.

Die beste Vorlage für einen Welterfolge würde die CDU/CSU-Spendenaffäre liefern. Sie böte sämtliche Genre. Angefangen von Korruption, Waffenhandel, Geldschiebereien und getarnte jüdische Erbschaften, gespiekt mit Mordplänen und Liebeslust ein garantierter Kassenschlager.

Aus dieser Realo-Vorlage könnte ein globaler Welt-Komplott geschmiedet werden, der die Fantasie so machen Kinobesuchers bis zum Anschlag ausreizen könnte. Verknüpft mit Fiktion und Tatsachenrecherchen käme am Ende ein Zukunftsvision der NWO heraus. Damit das amerikanische Publikum auch in Massen die Kinos stürmt, müßte natürlich dieser Komplott von Deutschland ausgehen - um dem Welt-Klischee Deutschland wenigstens im Grunde treu zu bleiben.

Getrieben von Verschwörungstheoriebeschimpfungen der Medien hätte sich daraus ein Kassenschlager entwickelt, der Deutschland in der Welt einmal ganz anders darstellen würde und das Klieschee der NS-Uniformen wäre ein für alle mal von den Hollywood-Leinwänden gefegt.

Stattdessen begnügt sich die deutsche Filmindustrie mit "Horst Schlämmer" einem Doppelgebissträger, der den Tiefgang eines Binnenschiffes hat und feiert IHN als Kunstfigur, um vom wahren Desaster des diesjährigen Wahlkampfes abzulenken.



Oh Weltbürger!
Was haben SIE aus UNS gemacht?

Eine hirnlose Arbeitermasse,
die glauben,
Geld sei ihr Lebenselexier!

Erst wenn die Geldströme versiegen,
werden wir erkennen,
dass es uns nie am Leben hielt,
sondern wir das GELD.

Diesem Ende streben wir entgegen,
mit Klagen und mit Weh,
doch am Ende werden wir nichts haben
ausser unser die Gewissheit
bedingungslos versklavt zu sein.

Denn nicht das Eigentum von Geld macht reich,
sondern das Eigentum auf Land, Wasser und Luft.
Diese Reichtümer haben wir aber
aus Lust am Konsum
leichtfertig versilbert.



Montag, 3. August 2009

Schreiber war auch für die CSU/CDU in Kanada aktiv

Kopie von P O L I T E I A- zur Weiterverbreitung

Nach Berichten von Spiegel Online und Informationen von Reuters scheint es so gut wie festzustehen: Neuer Bahnchef wird wohl Rüdiger Grube werden.

Nachdem Bahnchef Mehdorn wegen einer Datenaffäre seinen Rücktritt anbieten musste, scheinen die Verantwortlichen nun einen nicht minder zweifelhaften Mann aus der Rüstungsindustrie zum Vorsitzenden der Deutschen Bahn machen zu wollen. Denn wenn man sich Grubes Vita genauer anschaut, so stellt man erstaunliche Zufälle fest.

Seinem Profil bei der Onlinepräsenz von Daimler zufolge hatte Rüdiger Grube bislang diese Positionen inne:

  • Stellvertretendes Vorstandsmitglied, Konzernentwicklung, DaimlerChrysler AG, 2001
  • Senior Vice President Konzernentwicklung, 2000
  • Senior Vice President und Leiter der Konzernstrategie DaimlerChrysler AG, 1998
  • Senior Vice President und Leiter der Konzernstrategie der Daimler-Benz AG, 1996
  • Direktor Unternehmensplanung und Technologie der Daimler-Benz Aerospace AG, München, 1995
  • Leiter Stab Luftfahrt der Daimler-Benz Aerospace AG, München (Airbus, Militärflugzeuge, Dornier Luftfahrt, Eurocopter), 1994
  • Verantwortlich für den Standort München-Ottobrunn, Daimler-Benz Aerospace AG, München, 1992
  • Leiter des Büros des Vorsitzenden der Geschäftsführung Deutsche Airbus GmbH, Hamburg, 1990
  • Leiter des Ressorts Marketing, Vertrieb und Außenbeziehungen des Unternehmensbereichs Energie- und Industrietechnik der Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, München, 1989

Eigentlich liest sich das wie eine typische Karriere eines deutschen Spitzenmangers, die alsbald durch den Vorsitz bei der Deutschen Bahn gekrönt werden soll. Eigentlich. Denn diese Karrierepositionen harmonieren auffällig mit diversen Affären, die in der sogenannten CDU Spendenaffäre kumulierten. Schaut man sich beispielsweise den deutschen Wikipediaeintrag zu den Bundeslöschtagen an, so fällt auf, dass Akten zu Hubschrauberlieferungen von Messerschmitt-Bölkow-Blohm an Kanada Ende der 80er Jahre fehlen. Leiter des Ressorts Marketing, Vertrieb und Außenbeziehungen des Unternehmensbereichs Energie- und Industrietechnik 1989: Rüdiger Grube. Was schreibt also der Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses des Bundestages zur CDU-Spendenaffäre dazu?

“In Berichten des Nachrichtenmagazins „DER SPIEGEL“ sowie der „Süddeutschen Zeitung“ vom 19. März 2001 wurde unter Bezugnahme auf ein Interview mit dem früheren Präsidenten der MBB-Kanada, Helge Wittholz, der Vorwurf erhoben, bei dem Verkauf von MBB-Hubschraubern an die kanadische Küstenwache in den Jahren 1986 bis 1993 seien Gelder von der CSU zur Unterstützung des späteren Premierministers Brian Mulroney in Kanada gezahlt worden, die im weiteren Verlauf über Geschäfte mit Unternehmen wieder nach Bayern zurückgeflossen seien. Als Mittelsmann sei dabei der bayerische Unternehmer Karlheinz Schreiber in Erscheinung getreten, der aus dem Hubschraubergeschäft ca. 1,2 Mio. kanadische Dollar Provisionen erhalten habe. (S.358)”

Mulroney selbst hat mittlerweile mindestens eine Zahlung im Zuge der kanadischen Airbus Affäre zugegeben. Diese hat er im Dezember 1994 in New York in bar erhalten haben. Leiter des Stabes der Luftfahrt der Daimler Benz-Aerospace AG in München 1994 und damit verantwortlich für Airbus: Rüdiger Grube. Im Bericht des Untersuchungsausschusse heißt es weiter:

“Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Augsburg soll Schreiber aber auch für weitere Vermittlungstätigkeiten im Dienste der deutschen Rüstungsindustrie, insbesondere im Zusammenhang mit der Veräußerung von Airbus-Flugzeugen an kanadische und thailändische Fluggesellschaften Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre und dem Verkauf von Hubschraubern der Firma Messerschmitt-Bölkow-Blohm(MBB) an die kanadische Küstenwache in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre [...] teilweise an politische Entscheidungsträger weitergeleitet haben.(S.25).”

Dass Rüdiger Grube an den geschilderten Vorgängen beteiligt war, kann von mir nicht belegt werden. Bemerkensewert sind sie in jedem Fall, vor allem, wenn es wie bei ihm schon einmal den Vorwurf auf unlauteres Geschäftsgebaren gab. 2005 durchsuchte die Staatsanwaltschafts sein Haus und sein Büro aufgrund des Verdachtes auf Insiderhandel. Natürlich gilt auch für ihn die Unschuldsvermutung, doch dass Grube von 1990-1992 unter Mehdorn diente, während dieser Airbus Geschäftsführer war und dass gerade heute eine Datenaffäre auch um Airbus bekannt wird, wo doch Grube seit Juli 2007 (also dem Jahr der Datensammlung) Chairman des Board of Directors bei EADS ist, macht seine Nominierung endgültig zur Lachnummer.

Warum aber kam es zu keinen weiteren Untersuchungen und warum wird der Name Grubes nicht einmal im Untersuchungsbericht genannt, obwohl doch laut Schreiber in der Passauer Neue Presse vom 27. März 2001, „die Firma MBB [...] über viele Jahre die Melkkuh der bayerischen Staatsregierung, der CSU, der Hans-Seidel-Stiftung und die Vorteilsgewährerin für einige bayerische Politiker, insbesondere für Herrn Stoiber und seine Familie [war].” Der Untersuchungsbericht des Bundestages stellt ganz im Gegenteil sogar fest:

“Eine Beeinflussung durch Spenden an den genannten Personenkreis in Zusammenhang mit der Lieferung von MBB-Hubschraubern an die kanadische Küstenwache und von Flugzeugen durch die Deutsche Airbus GmbH an kanadische und thailändische Fluggesellschaften hat nach der Beweislage nicht stattgefunden.”

Gab es also keine Beeinflußung durch Spenden und hat Grube damit ohnehin gar nichts zu tun, obwohl er in leitende Positionen war just zu der Zeit als die behaupteten Vorgänge stattfanden?

“Der Auftrag an den Ausschuss war in seinem ersten Teil also gerechtfertigt; dabei hätte aber besser auf die [...] MBB-Hubschrauber verzichtet werden sollen, da diese nicht ergiebig waren und den Ausschuss auch kaum beschäftigt haben.” (S.484)

“Die Erörterung der Frage, ob es bei der Lieferung von Flugzeugen durch die deutsche Airbus GmbH an kanadische und thailändische Fluggesellschaften Ende der achtziger/Anfang der neunziger Jahre und bei der Lieferung von MBB-Hubschraubern an die kanadische Küstenwache in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre Spenden oder andere finanzielle Zuwendungen direkt oder indirekt an die Entscheidungsträger geflossen sind, um die politischen Entscheidungsprozesse zu beeinflussen, konnte aufgrund von Zeitmangel vom Untersuchungsausschuss nicht erfolgen.” (S.491)

“[...] und die Schmiergelder, die beim Verkauf der MBB-Hubschrauber und von Airbus-Flugzeugen geflossen sein sollen, wurden vom Untersuchungsausschuss nicht weiter thematisiert. “(S.529)

Diese Thema wurde also gezielt ausgeblendet. Trotz der verschieden Aussagen von Zeugen, die sich zum Teil selbst belastet haben. Was hätte man rausfinden können?

“In den Vernehmungen des damaligen MBB-Chefs in Kanada, Helge Wittholz, behauptete dieser, der damalige MBB-Chef in Deutschland, Kurt Pfleiderer, habe an ihm vorbei einen Provisionsvertrag über die besagten 1,2 Mio. kanadische Dollars abgeschlossen, die Wittholz nicht zahlen wollte, da bei den Hubschrauber-Verträgen Provisionen ausdrücklich verboten worden seien. Wittholz belastete die bayerische CSU schwer: „Mir wurde gesagt, dass die bayerische Landesregierung, die CSU, Geld nach Kanada geschickt habe, um Brian Mulroney zu helfen, Parteivorsitzender zu werden. Und, dass dieses Geld später zurückzuzahlen sei durch Geschäfte mit deutschen Unternehmen, die das Geld dann wiederum an die Partei zurückgeben würden“. Die Gelder wurden benötigt, damit der als wirtschaftsfreundlich geltende Mulroney gegenüber seinem konservativen Parteifreund Joe Clark den Vorzug erhielt und später auch tatsächlich zum Premierminister gewählt wurde. Pikant an der Geschichte ist ferner, dass der Freistaat Bayern damals der Mehrheitseigner von MBB war und Franz-Josef Strauß und sein Finanzminister Max Streibl im Aufsichtsrat von MBB saßen. Wittholz behauptete nichts anderes, als dass die bayerische CSU direkten Einfluss auf politische Entscheidungen der konservativen Partei Kanadas mit Hilfe von finanziellen Zuwendungen nahm, und dass die 1,2 Mio. kanadische Dollars als „kick back“ via MBB wieder an die CSU zurückgeflossen seien (alle Angaben nach: „Spiegel-online.de“, 14. März 2001). Die Aussage von Wittholz wirkt auch dadurch glaubwürdig, dass er sich über die Überweisung der Provision an Karlheinz Schreiber nur wundern konnte, denn Schreiber war „bei keinen Verhandlungen dabei. Warum sollte jemand, der nichts für das Geschäft getan hatte, Provisionenbekommen?“ (Interview mit Helge Wittholz, „Spiegel-online.de“, 15. März 2001). Daraus lässt sich durchaus schließen, dass die CSU ihr„Darlehen“ an Brian Mulroney über Schreiber zurück erhielt. Andere Zeugen wie der frühere MBB-Vorstands-vorsitzende Kurt Pfleiderer bestritten Wittholz´ Aussage entschieden – eine endgültige Klärung konnte bisher nicht erzielt werden.”( S. 503)

Dass die bayerische CSU direkten Einfluss auf politische Entscheidungen der konservativen Partei Kanadas nehmen kann, klingt unglaubwürdig? Nicht, wenn man weiß, dass der CSU-Pate Franz-Josef Strauß Mitglied im ultrakonservativen Cercle (1/2) war. Dieser illustre Kreis trägt nicht nur Verantwortung für die Attentate auf das Oktoberfest und den Hauptbahnhof von Bologna 1980, sondern ist auch direkt mit der aufgeflogenen P2 Freimaurerloge verbunden. Deren Scharnierfunktion für die NATO/Gladio und den Vatikan, lassen sich dank Kommissar Zufall einwandfrei nachvollziehen und belegen. Hier sind/waren also Gruppen am Werk, die manch einer als Illuminaten Atlantikbrücke bezeichnen würden. Hören wir lieber Schreiber selbst:

“Zur Herkunft der finanziellen Mittel, die Schreiber in der Schweiz auf zahlreichen Stamm- und Rubrikkonten anlegte, sagte Schreiber aus, die Gelder stammten aus Provisionszahlungen vom Verkauf der „Fuchs“-Spürpanzer, der MBB-Hubschrauber und der Airbus-Flugzeuge an kanadische bzw. thailändische Fluggesellschaften sowie aus weiteren geschäftlichen Aktivitäten im Ausland, die seine ominöse „Gruppe“ verwaltete.Nicht er, sondern Vertreter dieser „Gruppe“ hätten immerentschieden, wozu die Gelder verwendet werden sollten. Es könnte sich ebenso gut um eine Schutzbehauptung Schreibers vor dem Hintergrund der Anklage des Landgerichts Augsburg handeln, in dem Schreiber sich als bloßer Befehlsempfänger geriert. Das Finanzgericht München ist ihm bei dieser Version in einer Entscheidung bereits gefolgt. Schreibers Erklärungen zu einigen der von ihm geführten Rubrikkonten klingen durchaus plausibel.” (S.521-522)

Lieber wieder zur Tagespolitik! Egal was oder wer da auf die Deutsche Bahn zukommt, Grube und seine Kollegen werden auch diesen Job erledigen, indem sie die Bahn an die Börse bringen, so wie sie auch die anderen Jobs zur Zufriedenheit der Eliten abgewickelt haben:

“Zwischen 1986 und 1993 führte der damalige Rüstungskonzern Messerschmidt-Bölkow-Blohm (MBB) Verhandlungen mit der kanadischen Regierung über den Verkauf von 12 Helikoptern der Typen BO 105 LS und BK 117, die zu einem erfolgreichen Abschluss führten. Dabei zahlte MBB auch Schmiergelder in Höhe von 1,2 Mio. kanadischen Dollars, die an die liechtensteinische „I.A.L.“ überwiesen wurden. Das dazugehörige Konto war Karlheinz Schreiber zuzurechnen.”(S.503)

Die Neue Weltordnung äh Bahnordnung kann kommen….

Sonntag, 2. August 2009

Der Staat braucht seine Daseinsberechtigung

Jede Bedrohung kommt unserem Staat gerade recht, damit kann er unter Beweis stellen, dass wir ihn brauchen. Die Schweinegrippe, diese Pandemie, die eigentlich erst eine werden konnte, weil die Vorschriften geändert wurden, kommt jetzt in der Wirtschafts- und Finanzkrise gerade recht.

Doch es lauern noch mehr Gefahren: Klimawandel, Terrorismus, Bankenzusammenbrüche, Kreditklemmen und Entlassungswellen. Alles schwere Fälle, für den wir den Staat brauchen. Und gibt es gerade keine bedrohlichen Situationen, werden sie schnell gemacht oder hochgeschrieben.

In jedem Fall sind die Menschen beschäftigt sein und taumeln so von einem Desaster ins andere. Es bleibt keine Zeit, Luft zu holen oder gar nachzudenken. Er kommt aber zur Überzeugen, dass alles mit Recht und Gesetz vereinbar ist oder gemacht wird.


Die Hausordnung wird dem Bullshit angepaßt

Mittlerweile tendiert Regierungsarbeit dahin, dass Gesetze gemäß der wirtschaftlichen Situation umgeschrieben werden müssen. Damit alles im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bleibt. So fasse ich auch das Urteil des BVG zum Lissabon-Vertrag auf. Dieses Urteil kam noch nur zustande, weil die hohen Richter sonst um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen. Und was war die Weisung? Ändert gefälligst das GG, damit es wieder paßt!


Jede Krise, jede Bedrohung hat hohes Gewinnpotential


Natürlich nicht für den Staat bzw. den Bürger, der diesen Staat finanziert, aber für all diejenigen, die den Staatsbürger vor all diesen Bedrohungen beschützen dürfen. Hier hat sich ein anderer Markt von Konsumzwang aufgetan, der nicht mit Luxusbedürfnissen in der Werbung spielt, sondern mit der puren Angst der Bürger. Das scheint aber eine Garantie auf Verkaufsschlager zu sein.


Terrorangst

Ein fettes Fressen für die Überwachungs- und Technikindustrie. Die Überwachungskameraindustrie hatte wohl noch nie so eine Hochzeit. Das gleiche gilt für die digitale Überwachungssystem und die dazugehörige Hardware. Mit dieser Angst wurde ein neuer Markt geöffnet, der für die Industrie schier unerschöpflich scheint. Die neue Verkaufslogik beruht nicht mehr auf Erfinder- und Entwicklergeist, sondern in der Motivation Gesetze so zu ändern, dass es zum zwangsläufigen Konsum kommt. Sei es durch den Staat selber oder durch die gezwungen Bürger.

Alleine die neuen Pässe brachten den verantwortlichen Firmen riesige Umsätze, vor allem die Ausstattung der Bürgermeisterbüros mit der nötigen Perepherie.


Klimawandel


Der steht noch in den Startlöchern. Wird sich aber als Antriebsmotor für neue Schulden bei den Banken entwickeln. Konsumzwang erzeugen durch Angst und Gesetze. Wie sich der CO2-Zertifikate-Handel auf die Lebensqualität einzelner Länder noch auswirken wird, ist keine große Frage. Sparen beim Bürger bringt dem Staat Zertifikatsgelder ein, die an die Industrie weitergeben werden - vielleicht sogar wieder umsonst - als Konjunkturpaket. Bestes Beispiel ist die Solaranlage in der Wüste. Die Bundesbank prüft die Finanzierbarkeit. Ob es auch einen Nutzen haben wird ist irrelevant.


Demographischer Wandel


Heizt die Umsätze der Versicherungsinstrie ein. Noch schöner wärs, wenn die gesamte Rentenversicherung endlich privatisiert werden würde und die Regierung einen Versicherungszwang bei privaten Instituten gesetzlich verankern würde. Sie arbeiten daran, aber noch ist die Angst der Bürger nicht groß genug, um diesen entscheidenen Schritt zu akzeptieren.

Schweinegrippe


Diese Angst vor der Pandemie und Ansteckung in den Medien, die offensichtlich in der Bevölkerung gar nicht so empfunden wird, beflügelt den Staat zum Massenkauf von Impfstoffen, bei der Pharmaindustrie. Noch vor ein paar Jahren lagerte unsere Regierung doch Tamilflu wegen der Vogelgrippe ein, aber ich vermute, dieser Impfstoff ist bereits über dem "Verfallsdatum".

Bezüglich der Schweinegrippe rudern offenbar die Medien etwas zurück und lassen Platz für Kritiker. Tagesschau-Online veröffentlicht heute einen Artikel, dass die Impfung gegen die Schweinegrippe ein"Großversuch an der deutschen Bevölkerung" sei.

"Was wir hier erleben, ist ein Großversuch an der deutschen Bevölkerung", sagte der Mediziner dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Hintergrund der Kritik sei, dass die Sicherheitstests der Musterimpfstoffe nicht besonders umfangreich sein mussten, so das Blatt. Lediglich häufige Nebenwirkungen, die mindestens bei einem von 100 Geimpften auftreten, sollten erkannt werden.
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mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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