Mittwoch, 27. Januar 2010

Afghanistan: Der Krieg der Freiwilligen

Am 7. Oktober 2001 begann der militärische Krieg gegen imaginäre Gegner auf der ganzen Welt. In den Irakkrieg logen sich die USA mit falschen Geheimdienstangaben, die sie der Welt präsentierten und schürten damit die Angst vor einem Atomkrieg, der noch von der Propaganda des "Kalten Krieges" in den Köpfen der Menschen vorhanden war.

Wenig später suchte die USA den angeblichen Urheber, "Bin Laden", der Anschläge gegen das WTC in Afghanistan. Es ist natürlich nur ein Zufall, dass das Taliban-Regime sich gegen die marktwirtschaftlichen Pläne für ihr Land entgegen stellten und Afghanistan in seiner Tradition halten wollten. Als die USA keine Beweise für die Schuld Bin Ladens vorweisen konnten beschloss die UN den Verteilungsfall für die NATO. So wurde dem kleinen Land wieder einmal der Krieg erklärt. Zwar war Afghanistan nie unter einer Fremdherrschaft, auch die Russen scheiterten kläglich am Widerstand der Hisbollah - heute Taliban, aber Afghanistan war immer wieder dem Griff der Großmächte ausgesetzt.



Afghanistan - Die NATO sucht seit 9 Jahren erfolglos nach Bin Laden

Bin Laden ist der neue imaginäre Feind der Welt. Ein heimlicher Weltherrscher, der im Untergrund ganze Armee befehligt und von den GUTEN bekämpft werden muss. Das ist kein Sciencefiction, sondern harte Realität, wenn man den Aussagen der Geheimdienste, Politiker und Medien glaubt. Bin Laden scheint der James Bond der Wüsten zu sein. Hollywood hätte keine bessere Vorlage liefern können.

Bin Laden das Angstgespenst des 21. Jh. Von Medien hochstilisiert, von Geheimdiensten als gefährlich eingestuft und von Regierungen als Weltfeind erkannt und gejagt. So stürzen sich ganze Nationen unter dem Befehl einer Weltregierung - die UN - in Kriege, die eigentlich nur einer korrupten Wirtschaft und Politik zur Befriedigung der Gier nach Geld und Macht dienen, denn auch der Gerechte läßt sich vom GOLD der Neuzeit - dem Geld - stark beeindrucken. Je höher ein Staat verschuldet ist, desto angriffslustiger und befreierischer wird er, wenn der Befreite mit Begrierlichkeiten lockt. In unserer heutigen Zeit sind es keine Schatzkisten die locken, aber Absatzmärkte und Rohstoffe locken immer noch.

Durch den NATO-Fall bot sich Deutschland die einmalige Gelegenheit als volles Mitglied in die Weltgemeinschaft aufgenommen zu werden und sein produziertes Kriegsgerät im Kampf einzusetzen, das natürlich auch die Verkaufszahlen in die Höhe treibt. Panzer und andere Kriegsmaschinerie läßt natürlich leichter, besser und teurer verkaufen, wenn es bei tatsächlichen Kriegseinsatz vorgeführt werden kann. Das wissen die USA auch und zeigen ungeniert Kampfhandlungen bei Waffenmassen. Die zahlungskräftigen Kunden zeigen sich von solchen Bilder beeindruckt und kaufen und kaufen.

Die Deutsche Bundeswehr besteht in diesen Kriegshandlungen ausschließlich aus Freiwilligen. Die Bundeswehr bezahlt Zusatztagesgeld, damit sich die Soldaten für den Tod bereit erklären. Unter dem Vorwand des Patriotismus kauften schon immer die Mächtigen die Kinder der Armen für ihre Machtgier ein. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Karl-Theodor von Guttenberg läuft wie eine Patriotismus-Prediger durch die Lande, publiziert in hörigen Zeitschriften und Medien den neuen Patriotismus in einer Demokratie, dass die deutschen Soldaten zu wenige Unterstützung im Krieg durch die Bevölkerung haben. Die Dolchstoßlegende der Neuzeit.

Deutschland hat die Chance für den Weltfrieden verpaßt

Seit 1945 wurden die Deutschen dazu erzogen, einen Krieg für abscheulich zu halten. Deutschland hätte mit dieser Einstellung wirklich die Welt verändern können, doch leider wurde versäumt, dass die Deutschen sich selber im I. und II. Weltkrieg als Opfer der Befehlsgewalt irgendwelcher Mächtigen erkannten, die über Patriotismus, Angst und Terror, die Menschen wie Vieh sammelten und in ihre Krieg schickten - angeführt vom Geldadel, Industriellen und Hochadel - es hat sich wirklich gar nichts verändert.

Keiner anderen Nation bot sich diese einmalige Gelegenheit - endlich Krieg als Instrument der Mächten zu begreifen - in dem die Bevölkerung als unterwürfige Befehlsempfänger behandelt wurden und zu erst mit Geld, dann mit Gesetzen und Befehlen an der Waffe gehalten wurden.

Eine Demokratie die mit Krieg für Freiheit und Frieden kämpft hat sich selber schon längst aufgegeben und ist in die alten Machtstrukturen des Mittelalters versunken. Gier, Geld, Gold und Macht einer Oberschicht unterdrücken längst wieder das Wohl und den Willen der Bevölkerung.

Angela Merkel als Herrin über Krieg und Frieden

Mit Angela Merkel kam eine Politiker an die Spitze Deutschlands, die Krieg nicht als verabscheuungswürdig betrachtet, sondern als notwendiges Übel. Klar erkennbar war das schon damals, als Gerhard Schröder die Gefolgschaft in den Irakkrieg verweigerte. Angela Merkel entschuldigte sich damals noch als Oppositionsführerin für diesen frevelhaften Verrat am US-Partner und gelobte Besserung, wenn sie denn an die Macht komme.

Gebettel, gelobt und getan. Jetzt ist sie an der Macht! Noch nie war Deutschland so massiv in kriegerische Handlungen auf der ganzen Welt verwickelt - nicht nur in Afghanistan auch der Marineeinsatz vor dem Libanon kam auf sehr fragwürdige Weise zustande. Deutschland wird zur Außenarmee der USA, die als Weltmacht anerkannt ist und strategische Entscheidungen trifft sowie Vergeltungsschläge ausführt. Die einzige Armee, die sich dieses Privileg ebenso erlaubt ist Israel.

Wir werden von Mächten regiert, die nach Vergeltung gieren und eine viel Zahl der Menschen nicht mehr ausschließt, dass gerade die Mächte Aktionen herbeiführen, damit stategisch wichtige Vergeltungsschläge ausgeführt werden können.

An ihnen prallen die Schelten der UN ab, wie an einem Panzer. Überheblichkeit gegenüber dem Friedenswillen der restlichen Welt prägen die momentane Weltpolitik der Waffendominanz. Ganz im Sinne von Friedensnobelpreisstifter NOBEL.

Jeder Soldat dieser Welt sollte sich überlegen, ob er mit seinem freiwilligem Eintritt in diese Armeen wirklich Vorschub gibt. Sollen sich doch die kriegslüsternen Mächten selber die Köpfe im Nahkampf einschlagen. Wir organisieren hier für Live-Weltschaltungen und amüsieren uns an deren Schmerzen!

Wer andere in den Tod schicken will, muss erst selber in die dunklen, erbarmungslosen Augen des Todes geschaut haben - erst wer diese Prüfung bestanden hat und mit reifem Geist diese Erfahrung verarbeitet hat, ist fähig über Tod und Leben anderer zu entscheiden.

Terroristen gab es schon immer

Terroristen, Aufständische und Andersdenkende gab es schon immer. Es sind enttäusche Minderheiten, die in ihrer Verzweiflung zu drastischen Mittel greifen und glauben, dass sie ihr Leid und ihre Unterdrückung nur durch Tod und Verderben beenden können.

Was nützt es diese Menschen zu jagen, zu inhaftieren oder zu töten. Das Ungerechtigkeitsgefühl wird damit nicht eliminiert. Deshalb ist die Aufgabe einer Demokratie für Gerechtigkeit überall auf der Welt zu sorgen und für Freiheit, doch Waffen, Gewalt und Meinungsdiktat sind hierfür keine Lösung.




Die Menschheit ist leider mit all ihren technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften, an Einsicht und Selbstkritik so verarmt, dass so manchem der Glaube an die Zukunft verloren scheint. Demokratien sind zu Willensbildungsapparaturen verkommen und haben die Freiheit nur noch als Worthülse im Sprachgebrauch.

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