Samstag, 9. Januar 2010

PANIKTERROR: Deutsche Zeitungen drehen durch

Nach der Panik mit der Schweinegrippe und dem Weltuntergangsszenario zum Weltklimagipfel folgt jetzt die Winterpanik mit Wintertemperaturen und naturgemäßem Schneefall.

Google-News präsentiert zu Daisy knapp über 500 Artikel, dass EC-Karten wieder funktionieren schafft als einziges Thema ebenfalls die 500er Marke. Zur höchsten EU-Arbeitslosenquote seit 11 Jahren finden sich dagegen nur ca. 190 Artikel. Angelas Beliebheitsbarometer ist stark gesunken, das wäre doch mal ein Aufmacher gewesen, aber dafür werden Sympathiesendungen für Angela Merkel im TV ausgestrahlt. Afghanistan scheint kurz vor der Afghanistankonferenz kein Thema zu sein und die Attentäter-Panne durch Doppelagenten bleibt unerwähnt. DAISY ist das Hauptthema für die DEUTSCHEN.


Die DPA (Deutsche Presse Agentur) berichtet: "Vor Schneestürmen und Versorgungsengpässen am Wochenende haben Wetter-Experten und Behörden gewarnt. Andere Fachleute hielten das für Panikmache. Das Tief «Daisy» rückt unterdessen näher."

Nach der Panikmache im Artikel zu DAISY wird wieder in der Panikmache abgeschwächt, weil andere Experten die Panikmache für unangebracht halten! Doch im Aufmacher wird Angst unter die Bevölkerung gebracht. Das erinnert an die Schweinegrippe-Berichterstattung der letzten Monate. Unsere Medien gehen die Ablenkungsthemen aus. Über die eigentlichen Ereignisse in der Welt wollen sie in Deutschland nicht berichten. In Italien tobt derzeit Gewalt gegen Afrikaner. (Quelle)

Der Golfstrom verzwirbelt nach neuesten Erkenntnissen vor Neufundland und transportiert gar nicht so viele Wasser wie immer angenommen (!???) Bisher dachte man, dass der Rückweg des vom Golfstrom transportierten Wassers hauptsächlich entlang des nordamerikanischen Kontinentalhanges erfolgt. Eine Studie amerikanischer und Kieler Meereswissenschaftler hat nun nachgewiesen, dass weit weniger Wasser als bisher angenommen dieser direkten Route folgt. Auf der Höhe von Neufundland bricht der Rückstrom durch starke Verwirbelungen auseinander und verteilt Wasser in den zentralen Nordatlantik. (Quelle)



Furcht vor «Daisy» - Winterchaos in Europa"

In Revolerpistolenmanier wird mit den Gefühlen der Menschen gespielt. Zwar verweist der Aufmacher des Artikels auf Europa, doch im Text selber wird Panik durch ein Chaos in Deutschland geschürt.

"Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe riet, sich mit Lebensmitteln einzudecken. Jede unnötige Autofahrt solle vermieden werden. Ausreichend Trinkwasser, ein Medikamenten-Vorrat und Kerzen sollten im Haus sein, sagte der Präsident des Bundesamtes, Christoph Unger, in Bonn. Gut wäre auch ein Batterie-betriebenes Radio für den «immer» möglichen Fall eines Stromausfalls."

Auf der Internetseite des "Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe" liest sich das ganze etwas anders.

Wegen angeblichem Mangel an Streusalz kann es zu Behinderungen kommen. Die Bevorratung wird vom BKK grundsätzlich für vier Tage empfohlen und nicht nur im Hinblick auf die momentane Wetterlage.

Unsere Medien verbreiten eine Panik, die unverantwortlich ist. Weitere Schlagzeilen weisen gleichzeitig darauf hin, dass durch die EC-Karten-Panne am Samstag die Einkäufe wieder möglich seien, wenn das Wetter mitspielt. Noch plumper geht die Aufforderung zum Konsum wohl nicht.

Es wird auch vergessen zu erwähnen, dass viele Kommunen die Nebenstraße nicht mehr räumen. Das führt natürlich zu einer Verschärfung der Lage. Auch wurden die Räumfahrzeuge zusammengestrichen und gleich von mehreren Kommunen in Anspruch genommen. Deshalb ergeben sich Zeitverzögerungen für die Räumdienste, die es früher nicht gab.

Vieler Orts wird das "Winterchaos" einen hausgemachten Grund haben. Die Kommunen müssen sparen und das tun sie als erstes beim arbeitenden Personal. Die Behörden werden natürlich aufgestockt.


Weltonline schließt wieder einmal die Kommentarfunktion

Weltonline
bittet um Erfahrungsbericht zu Daisy und schließt gleichzeitig die Kommentarfunktion zum Artikel. Offensichtlich sind nicht die Erfahrungsberichte eingegangen, die WELTONLINE gerne gehabt hätte.


Deutsche Medien halten den bayr.-österreichischen Bankenskandal klein


So ermitteln in Bayern und Österreich die Staatsanwaltschaften, wer für das Debakel der Hypo Alpe Adria in Österreich verantwortlich ist.

  • 400 Millionen Euro sollen zu viel bezahlt worden sein.

  • Tilo Berlin und sein Konsortium (mit österreichischen Industriellen) dürften dabei 150 Millionen Euro verdient haben.

  • Ex-BayernLB-Chef Werner Schmidt steht im Verdacht, das ihm anvertraute Geld missbraucht zu haben.

  • Vorausgesetzt, die Vorwürfe stimmen und es passierte vorsätzlich, müssen sich alle Beteiligten anschnallen,

  • unter anderem Erwin Huber und Günther Beckstein von der CSU (damals im BayernLB-Verwaltungsrat),

  • Wolfgang Kulterer (damals noch Hypo-Aufsichtsratschef) und die

  • Eigentümervertreter, beispielsweise BZÖ-Finanzlandesrat Harald Dobernig, der im Hypo-Aufsichtsrat saß.

  • Für alle erwähnten Personen gilt die Unschuldsvermutung.
  • QUELLE
Der Ausschluss, "für alle erwähnten Personen gilt die Unschuldsvermutung", signalisiert ganz klar, dass ein Ausgang wie bei der FLICK-Affäre erwartet wird. Es ist bis heute niemals nachweisbar gewesen, dass angenommene Geldzahlungen tatsächlich Einfluss auf eine politische Entscheidung hatten. Somit kann man davon ausgehen, dass auch bei Geldzahlungen an Politiker, niemals gerichtlich nachweisbare Korruption von Politiker stattgefunden hat.

FLICK, HARTZ, VW-Betriebsräte, MobilCOM, solche Prozesse lassen Mutmassungen zu, dass das Strafmaß für Vergehen, vom Status und vom Vermögen der Angeklagten abhängig sind und mit dem Rechtsempfinden der Bürger schon längst nichts mehr zu tun haben.

Das Sprichwort:

Die Kleinen werden gehängt,
die Großen beschenkt.

Wird zum mutmasslichen obersten Grundsatz der Deutschen Gerichte. Natürlich gilt auch hier die Unschuldsvermutung und RECHT wird der Bürger niemals bekommen, er bekommt nur die Rechnung präsentiert, was ja eigentlich die Aufgabestellung der Bestecher war.

1 Kommentar:

  1. Ökonom aus Leidenschaft9. Januar 2010 um 09:04

    Panikterror oder wo lassen wir denken? NRZ, WAZ, RP und andere Zeitungen verbreiten Halbwahrheiten und produzieren Panik. Es scheint das alte "ROM-Syndrom" zu sein, gebe dem Volk Brot und Spiele, und lenk es ab vom "echten" Chaos.
    143 Mrd. Wachstumsgesetz sind 1700 Euro je Bürger in Deutschland. Hätte man diese direkt ausgezahlt an jeden, wäre etwas in Bewegung geraten. So sind nur platte Wahlgeschenke verteilt worden an wenige...
    Politprofiler, mehr Menschen mit Ihrem wachen Verstand braucht das Land!

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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