Sonntag, 21. Februar 2010

Die Entsozialisierung - der Staat als Stabstelle der Wirtschaft

"Wir müssen uns den Drogen verabschieden, wir müssen uns von den Drogen verabschieden", sagt Prof. Norbert Walter, EX-Chefvolkswirt der Deutschen Bank Gruppe. Mit Drogen meint er die staatlichen Subventionen. Er spricht von der Entsozialisierung Deutschland und von ganz Europa. Doch die Wirtschaft hat sich für die Entsozialisierung längst gerüstet. Sie hat sich als Subunternehmer im Staat eingenistet und ist somit Rechnungssteller an den Staat und kann sich seine Sozialisierung per Rechnung abholen. Die Entsozialisierung wird also nur den Bürger treffen, der zwar Steuern bezahlt, aber keine Leistungen mehr vom Staat erhalten wird.



Arbeitsdienst für das Deutsche Volk

Arbeitsdienste sind keine Erfindung der Neuzeit. Es gab sie schon früher, als letzte Verzweiflungstat, um die Binnenwirtschaft anzukurbeln, weil der Exportabsatz einbracht.

Die Ärmsten der Armen, von manchen damals frei nach Marx und Engels als ‚Lumpenproletarier' beschimpft, wurden nach 1933 gezielt im Rahmen der Kampagne ‚Arbeitsscheu Reich' als ‚Arbeitsscheue' von der Arbeitsfürsorge in Arbeitslager zu Arbeiten im Sinne des ‚Volkswohls' wie ‚Holzzerkleinern' und Alteisen, Altpapier und Lumpen sortieren gezwungen. Bei Verweigerung drohte der Entzug der Wohlfahrtsunterstützung, bei Obdachlosen auch die Schutzhaft.
(mehr hier)

Guido Westerwelle will uns, die Bürger von den Drogen runterholen, damit mehr für die Wirtschaft bzw. die Elite übrig bleibt. Die Bilderberg-Konferenz läßt grüßen.

Das Ideal der Billiglöhne 1933: wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen


Der Weg in die Arbeitsdienste ist längst beschlossene Sache. Er muss nur noch von den Bürgern als notwendiges Übel angesehen werden.

Für die Arbeitslosen gab es kaum eine Möglichkeit, dem Arbeitsdienst zu entkommen. Von Seiten der Parteiführung ab 1933 wurde er idealisiert:

"der Arbeitsdienst ist ... der Zusammenschluss junger Deutscher, die aus freiem Entschluss gewillt sind, unter persönlichen Opfern ihre Arbeitskräfte für die Volksgesundheit einzusetzen und in Verwirklichung einer bodenverbundenen Volksgemeinschaft ein neues Deutschland aufzubauen."


"Wie gehen freiwillig in die Lager!"


Die Freiwilligkeit wird über die Droge GELD erzielt. "Ohne Geld können wir in unserer modernen, zivilisierten Welt gar nicht mehr Leben." Geld hat seine Aufgabe erfüllt. Es hat die Menschen enteignet. Wer kein Geld hat ist selber SCHULD auch wenn er an Hunger stirbt. Diese Umkehr der Moral hat sich in uns schon verankert.

Die Menschen sind verblendet von einer Droge, die vom Staat in Kraft gesetzt wird. Politik ist der Komplize der Wirtschaft, die sich dieser Droge bedient.



Dadurch, dass die Politik die staatlichen Aufgaben immer mehr in die Wirtschaft auslagerte, hat sie wissentlich oder falsch informiert, diese wirtschaftliche Übernahme der Staatsaufgaben vorbereitet. Die Steuereinnahme dienen nur noch der Aufrechterhalten des Organs als Geldumschlagplatz für die Wirtschaft.

Die Politik wirft dem Bürger vor, dass die Sozialkosten explodieren, doch tatsächlich explodiert der externe Dienstleistungssektor der Armutswirtschaft, den die Wirtschaft stellt. Diese Aufgaben sind natürlich nicht von der Entsozialisierung betroffen, sondern nur die direkten Zahlungen des Staats an seine Bürger, dass diese nicht ins eeldleere NICHTS abstürzen.

Jetzt müssen wir wachsam sein und nicht von geschürten und künstlichen Neiddebatten lenken lassen, denn genau das will Guido Westerwelle als Brandleger der Nation bezwecken.

Die Drogen, die staatlichen Subventionen sollen nur noch der Wirtschaft vorbehalten werden, die Steuern, die jeder Bürger entrichtet, sollen nur noch wir wirtschaftliche Maßnahmen zum Erhalt seiner Leistungsfähigkeit benutzt werden. Jede andere solidarisch organisierte Leistung des Staates, wir entfallen, aber die Gebühren bleiben bestehen und werden zweckentfremdet.

Die Wahrheit

Die Wahrheit ist: kein Unternehmen bezahlt irgend eine Steuer. Jede Steuer wird an den Verbraucher weitergeleitet. Der Steuerbetrug der Unternehmen, wenn man das so nennen will, beginnt mit der Steuererklärung. Es ist der Kampf um die Steuern, die dem Staat zustehen würden und die, die Unternehmen nicht entrichten wollen.



Unternehmen können alles und jedes als Umkosten absetzen und steuerlich geltend machen. So verliert der Staat Milliarden und der Verbrauchen ist aufgrund der Dumpinglöhne gar nicht mehr fähig die benötigten Steuern für das Subventionsfeuerwerk an die Wirtschaft zu finanzieren. Er muss alles aus seiner Substanz heraus bezahlen - bzw. er muss an sein Sparbuch, seine Rente und Alterssicherung ran. Das ist die Entsozialisierung, die auf den Bürger zu kommt. Die Wirtschaft hat sich längst als Teil des Staates abgesichert.


Der Staat bzw. die Politik wird so motiviert, dass sie nur noch eine Möglichkeit sieht, die Bürger, ihr Humankapital, an die Wirtschaft zu verpachten. Doch das ist so gründlich schief gegangen, weil Politiker sich nun mal von der Wirtschaft beraten lassen und jetzt muss der Bürger über seine Steuern auch noch dafür bezahlten, dass Menschen einen Arbeitsplatz bekommen. Das ist eine Armutsindustrie, die in Deutschland floriert und von der Politik durch die Wirtschaft motiviert worden ist.

Es ergab sich im Lauf der Zeit eine geistige Komplizenschaft zwischen Politik und Wirtschaft, die einem einseitigen Abhängigkeitsverhältnis der Politik endet - die Sucht nach Geld ist auch in Parteien gegeben. Das geht jetzt so weit, dass die CDU auf ihrem Parteitag bei Firmen ihre Landesminister gegen 6000 Euro Spende zu einem Gespräch offerierte. Das ist kein Bestechlichkeitsangebot, sondern eine Abhängigkeit - der Arme bettelt um Geld von seinem Meister.

Die Wirtschaft, könnte, wenn sie wollte, die Politik am langen Arm des Geld verhungern lassen.

Volksentscheide können die Politik zügeln

Es geht nicht um Umverteilung, auch nicht um Entsozialisierung, sondern das Geld muss in seiner Entstehung neu erfunden werden.

Der Staat ist kein guter Wirtschafter, weil die Politik undemokratisch und ohne Volksentscheide bestimmt. Das ist die Schwachstelle einer jeder Demokratie hier auf der Erde. Ressourcenverteilung darf nicht über die Privatwirtschaft betrieben werden, so wie es die Politik will, sondern es muss über demokratische Entscheidungen aus dem Volk heraus passieren.

Wir werden alle zu Junkies gemacht und unsere Droge ist Geld, das der Mensch durch seine Leistung nicht selbst entstehen lassen kann, sondern nur in Abhängigkeit von denjenigen, die die Welt als ihr Eigentum deklariert und in Grundbücher eingeschrieben haben.

Erst wenn Geld durch die freiwillig Leistung eines jeden Bürger entsteht, sind wir frei von diesem Drogenhandel-Geld. Denn momentan ist Geld ein Enteignungsmittel. Jeder hortet es, als Schutz vor Armut - doch jeder wird sich früher oder später als Humankapital in der Masse wieder finden.

Die Politik ist für die Wirtschaft der Diplomat, der Nachteile als Vorteile verkaufen muss. Das einzige Mittel diese Machtübernahme zu verhindern ist: VOLKSABSTIMMUNGEN.

Wir brauchen keine Pseudo-Debatten, angefacht von Politikern ohne Entscheidungsgewalt der Bürgerschaft. Die Meinung wird von Medien angeführt, die beliebig Meinung bilden können, deshalb heißt die BILD - BILD!

1 Kommentar:

  1. Und die Vermittlungsgutscheine die solche Firmen auch noch einstreichen sind hier gar nicht erwähnt.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

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