Mittwoch, 24. März 2010

Ausstieg! Ohne Schulden läuft in diesem System gar nix!

Geld ist ein Enteignungsmittel

Jeder strebt nach Geld. Geld ist zum Lebensinhalt geworden und keine weiss genau wie es überhaupt funktioniert. Die Bevölkerung hat viel mehr eine Verweigerungshaltung gegenüber der Funktionsweise des Geldes, angetrieben von Verlustänsten. Das entspricht religiösen Zügen und hat nichts mit bewusstem Denken und Rationalität zu tun.

Ich habe hier eine Stellungnahme des Bundesfinanzministermus zu unserem Geldsystem. Geld wir einfach erklärt:



In modernen Volkswirtschaften, die sich durch einen hohen Grad an Arbeitsteilung und Spezialisierung auszeichnen, ist Geld ein zentraler Bestandteil des Wirtschaftslebens. Denn Arbeitsteilung kann nur funktionieren, wenn die hergestellten Güter und Dienstleistungen auch auf einfachem Wege und ohne nennenswerte zusätzliche Kosten getauscht werden können.



In der alltäglichen Praxis werden daher z. B. die Entgelte für geleistete Arbeit nicht in Waren, sondern in Geld entrichtet. Der Empfänger akzeptiert dieses Geld, weil es als Zahlungsmittel eine Forderung darstellt, die in Waren und Dienstleistungen getauscht werden kann. Geld besitzt daher keinen absoluten Wert an sich.

.. wird aber vom Staat vorgeschrieben. Jeder Gläubiger verpflichtet sich, die Schuld in der vom Staat akzeptierten Währung zu begleichen zu lassen.

Weiter heißt es:

Die Geschäftsbanken schaffen Geld, wenn sie ihren Kunden Kredite gewähren und die Beträge auf Konten gutschreiben.
Neues Geld gibt es also nur über Kredite. Arbeit und Leistung schafft kein neues Geld, auch wenn Sie noch so sehr glauben - Ihre Arbeit wird mit Schuldgeld entlohnt - jeder Geldschein ist ein Schuldschein, dem kein keine Einlösungspflicht gegenüber steht. Wir bezahlen mit Geld, das keine Deckung hat, doch die Banken fordern eine 100% Sicherheit für Ihre Kredite ein, dagegen müssen Banken "nur"

"einen Teil der Kundeneinlagen als Guthaben bei der Notenbank in Form der Mindestreserve unterhalten", dazu zählen auch Wertpapiere und Grundbucheintragungen - schreibt das Bundesfinanzministerium.


- Sie, die Banken, hinterlegen also nie den vollen Betrag als Sicherheit, sonst könnte die Geldschöpfung gar nie funktionieren. Ein Ungleichgewicht als Vorraussetzung für Gerechtigkeit. Das widerspricht jeder Logik, aber wir denken darüber einfach nicht nach.

Wir verweigern uns der Wahrheit, dass Geld ein Enteignungsmittel ist, wissentlich von der Politik unterstützt und mit Gesetzen geschützt. Aber das ist nur der erste Streich und der zweite folgt zu gleich:

Das Bundesfinanzministerium schreibt weiter:

Sie vergrößern durch Schaffung dieses Giralgeldes ohne Zutun der Notenbank die umlaufende Geldmenge.


Doch wie funktioniert die Geldvermehrung über die Banken?


Ganz einfach. Das neue Geld, also Schuldgeld dient zum Konsum und wird als Guthaben wieder auf Konten ausgewiesen und dient so mit als weitere Sicherheit für neues Geld - also Schulden. Das ist der Trick, den unsere Politiker immer wieder heraufbeschwören wollen, wenn sie behaupten, dass Steuerentlastungen die Wirtschaft ankurbeln. Dabei vergessen sie aber, dass für jedes neu geschaffene Geld Sicherheiten notwendig sind, die der kleine Mann, nachweisen muss, sonst gibt es kein neues Geld für das System - Frau Merkel, Herr Schäuble und Herr Mustermann!

Das Scheitern dieses Systems ist geplant und wird akribisch vorbereitet. Ein Instrument dazu ist die Schuldenbremse der Bundesregierung. Sie beschließt keine neues Geld mehr durch Schulden ins System zu pumpen, erwartet aber, dass der Bürger dies weiter und im steigendem Maße tut und dafür Sicherheiten hinterlegt.

Diese Sicherheiten sind aber nicht beim Staat hinterlegt, sondern bei privaten Banken, die wie das Bundesfinanzministerium schreibt, "vor allem die Interessen ihrer Eigentümer berücksichtigen müssen".

Aufgrund dieser Tatsachen ist zu schlussfolgern, dass Geld kein Tauschmittel, sondern ein Enteignungsmittel ist. Erschaffen von privaten Banken als Abhängigkeitssystem - als Droge für die Menschheit.

Die Abschaffung des Zinses ändert das Geldsystem nicht grundlegend, denn die Geldkreierung erfordert weiterhin Sicherheiten in Form von Realgüter, obwohl bereits alles verpfändet ist.

Genau genommen muss ein Geldkreierungsmoment geschaffen werden, das die Leistung des Menschen berücksichtigt und nicht den Besitz und das Eigentumrechts an Land und Natur. Das ist Lebenskraft und die Arbeitskraft des einzelnen Menschen, die er zum Wohle der Gemeinschaft einbringt. Das würde Eigentum unnötig machen, denn es wäre nicht mehr die Grundlage für neues Geld und somit nutzlos ohne menschliche Leistung.

Ein Acker ist wertlos, wenn er nicht bestellt wird! Doch heute ist das Wertlose wertvoll, weil es nur für Wertloses neues Geld gibt. Ein Paradox!

Natürlich birgt sich hinter der Gelderschaffung durch Lebensleistung des Einzelnen ein große Gefahr. Viele der jetzt REICHEN würden bestimmt auf die Idee kommen, sich Menschen zuhalten, die sie für die Geldkreierung ausbeuten könnten. Hier ist die Menschheit gefragt, das rigoros zu unterbinden.

Wir wollen keine Weltherrschaft des Kapitals nach den Gesetzen der Menschenverachtung, sondern Menschlichkeit und Humanismus mit einem gerechten, demokratischen und dezentralisieren Geldsystem.

Die Politik ist im Wirtschaftsdenken verhaftet, ihre Lösungsvorschläge befinden sich nur innerhalb des Geldsystems und drehen sich im Kreis. Wirkliche Lösungen bestehen darin, den Kreis zu verlassen.

Schaffen Sie diesen Schritt? Wohl kaum - sie wollen Geld in seiner Wahrheit nicht erkennen! SCHADE!

Deutschlands zweites Versailles

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