Sonntag, 14. März 2010

Deutschlands Produktivität ist für Frankreich zu hoch

Gemäß unserer Wirtschaftslehre kann jeder sich aussuchen auf welcher Seite er/sie/es stehen willst: Auf der Verlierer- oder Gewinnerseite.

Gewinnen funktioniert nur, wenn andere bereit sind zu verlieren. Deshalb werden alle animiert mitzuspielen. Jeder soll mitzocken, aber eines ist gewiss: "Die Bank gewinnt immer!" - das wusste jeder alte Kartenspieler.



Damit auch jeder mitspielt entschloss sich der Staat, die Chips als offizielles Zahlungsmittel anzusehen und jeder muss Sorge tragen, dass genügend Chips vorrätig sind, sonst gibt es in unseren Breitengraden, kein Essen und keine Unterkunft. Jetzt fehlt nur noch der Schritt zur Entsozialisierung und der Raubtierkapitalismus kann auf dem Arbeitsmarkt toben. Alles was die soziale Marktwirtschaft einmal in Deutschland ausmachte und uns erfolgreich machte, wurde von der EU nach und nach abgeschafft, unter dem Vorwand der Wettbewerbsfreiheit. Die sozialistische Gleichmacherei im unteren Teil der Gesellschaft ist schon längst eingeleitet. Den Part der Polit-Funktionäre der ehemaligen DDR nehmen die Wirtschaftsbosse jetzt ein.

Momentan besteht das Problem, dass keiner mehr Sicherheiten hat, die Banken akzeptieren, damit sie neue Chips erzeugt, damit das Spiel weiter läuft und die Staaten haben sich verpflichtet die Verlieren mit Notgeld aus der Gemeinschaft zu versorgen, sonst gerät das Spiel ins Stocken. Die neoliberalen Instrument der letzten Jahr, die bei uns eingeführt wurden, wie Leiharbeit, Niedriglohnsektor, Aufstockerjobs und Ein-Jobs haben die Sozialeinnahmen kräftig nach unten gedrückt und zwingen zu weiteren Sparmaßnahmen in diesem Sektor. Hinzu kommt die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes und die Übernahme der Sozialzahlen durch den Staat. Alles Kosmetik für die Statistik und Ausbeutung der letzten sozialen Reserven der Deutschen, bis zur endgültigen Kapitulation vor dem Schuldenberg, inkl. Schuldenbremse auf die Angela Merkel so stolz ist.

Und jetzt kommt die nächste soziale Bombe! Die Arbeitgeber sollen gemäß dem Muster der FDP aus der Solidarität in der Krankenversicherung entlassen werden. Anfänglich durch eine kleine Kopfpauschle und am Ende steht die Abschaffung aller gesetzl. Krankenkassen. Die Arbeitgeber zahlen den momentanen Beitrag zur gesetzl. Krankenkasse über die Gehälter aus und der Arbeitnehmer übernimmt den Versicherungsbeitrag komplett. Hinzu kommt, dass auch Kinder und Mini-Jobber-Ehefrauen einen Krankenversicherungsbeitrag voll bezahlen müssen. Für die Kinder dafür soll vorerst ein höheres Kindergeld bezahlt werden, doch wie lange können wir uns das noch leisten? Nicht umsonst hat Wirtschaftsminister Brüderle den Untersuchungsbericht über private Krankenversicherung zurück gehalten, der besagt, dass private Krankenkassen in der Preissteigerung deutlich über den gesetzlichen liegen.Alles nur Schönschwätzerei und Vernunftsbildung für aus meiner Sicht irrsinnge Vorschläge in einem Geldsystem, das zum Scheitern bewusst vorbereitet wird. Der Plan der Sozialisierung läuft auf Hochtouren.

Das langsame Sterben des Staates

Bereits jetzt fangen Banken an, die Sicherheiten zu konfisziert, die sie für neue Chips erhielten. Das Spiel stockt. GELD zeigt seine wahre Gesinnung - es ist ein Enteignungsmittel.

Eigentlich sollten sich Regierungen nicht nach Regelungen umschauen, die Banken zum Mitspielen zwingen, um die Geldkreierung und den Geldfluss aufrecht zu erhalten, sondern sich aufmachen ein ganz neues Geldsystem zu entwickeln, das die Leistung des Einzelnen in der Gemeinschaft als Geldkreierungsmoment ansieht. Das wäre der einzige und gerechte Weg aus diesem Ungleichgewicht.

Unser Finanzgenie Wolfgang Schäuble vormals Innenministerium und Überwachungsphanatiker, will auf einmal keinen IWF als Finanzierer überschuldeter EU-Staaten dulden. Dazu kommst, dass unser Bundespräsident, Horst Köhler, mit diesem Verein einmal angehörte. .....

Die EU will kein Mitspracherecht der USA über den IWF in Sachen EU - so wird es uns erklärt, aber warum durfte er vorher ungeniert agieren? - in Afrika, Ungarn, Rumänien und überall sonst auf der Welt? Diese tiefgründige Frage kann nicht einmal ein findiger Politiker wie Wolfgang Schäuble beantworten, wenn er der Wahrheit nicht zu Nahe kommen will. Es ging einzig und alleine darum Verlierer ins Spiel hereinzuholen.

Was vorher durch die Aktionen des IWF gut im Sinne der Globalisierung und Wirtschaft war, darf auf Europa nicht angewendet werden, deshalb will die EU angeblich einen eigenen Fonds zur Rettung von überschuldeten Staaten auflegen. Doch in diesen Fonds muss erst einmal Geld eingezahlt werden - also noch mehr Schulden und noch einen Schattenhaushalt - Herr Schäuble?

Müssen die Goldreserven jetzt für Griechenland herhalten?

Nein, sie (Wolfgang Schäuble) liebäugeln mit den Deutschen Goldreserven (FAZ). Die EU durfte bis dato keine Schulden machen - Herr Schäuble! - Ein Denkfehler im Konstrukt der EU oder einfach Unwissenheit um das Geldsystem, das ständig aufrecht gehalten werden muss und unter dem Schutz des Staates steht?

Doch das Ausland lässt sich nicht lumpen. Es hat erkannt, dass Deutschland mit seinen 82 Millionen einfach zu viel produziert. Im Zeitalter der Globalisierung gibt es keinen Protektionismus mehr. Es wäre ein leichtes für die EU Produktionsvorgaben zu machen, wie Frankreich sie jetzt einfordert. Es ist schon lange im Gespräch, den Wirtschaftsausstoß der Länder zu kontrollieren und so anderen Ländern einen Zugang zum Export zu ermöglichen.

Deutschland liegt wie gesagt an der Spitze der Exportländer, er jüngst von China mit 1,5 Mrd. Menschen überholt. Es wird kalt in Deutschland werden, Merkel wird durchregieren, aber nicht im Sinne der Deutschen, sondern im Sinne der EU. So haben wir gewählt, so haben wir das gewollt.

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