Donnerstag, 25. März 2010

Staatsverschuldung ist zu hoch - Erhöhung der Mehrwertsteuer und Lockerung des Kündigungschutzes

"Solidarität für die EU - Entsolidarisierung für das Inland" - genau so muss die Hilfeleistung für Griechenland formuliert werden, Solidarität gilt nur noch, wenn es um die Wirtschaft geht. Oberste Staatsräson ist die Wirtschaft zu schützen und zu füttern, mit Schulden. Die EU hat sich Hilfeleistungen für Griechenland geeinigt, zwar kommt momentan noch kein EU-Fond in Frage, sondern der IWF wird einspringen PLUS freiwillige bilateraler Hilfen/Kredite an Griechenland.




Wieder einmal wird Hilfeleistung in Form von Schulden auf den Schultern der Bürger für die Wirtschaft geleistet. Gleichzeitig stellt sich die regierende Koalition ans Rednerpult und predigt Eigenständigkeit bei Gesundheits-, Renten- und Pflegeversicherung fürs eigene Volk. Was nicht anderes ist als Abschaffung der Solidarität. Das macht Gelder für die Wirtschaft und Zinszahlungen frei.

Die EU hat entdemokratisiert

Die Regierungschefs haben sich zusammengesetzt und entschieden, dass die EU-Bürger zahlen müssen, allen voraus die Deutschen. 27 Papnasen entscheiden über 500 Millionen Menschen und deren Auskommen.

Bundeskanzlerin Merkel sonnt sich im Siegesgesang unserer Medien, die sie als Europaführerin feiern. Doch die Demokratie ist in dieser Entscheidung vollkommen auf der Strecke geblieben. Bei Unterschrift des Lissabonvertrages wurde von mehr Demokratie gesprochen, doch bei entscheiden Geldfragen werden weder das EU-Parlament noch die nationalen Parlamente gefragt. Wie Könige und Kaiser entscheiden die Regierungschef über die Volksvermögen ihrer Untertanen bzw. über denen Leistungserträge.

Im Gegenzug wird ständig innenpolitisch vom Sparen gesprochen, Leistungen gekürzt und in die Eigenverantwortung übertragen. Doch die Eigenverantwortung betrifft nur den Einzelnen, Wirtschaftsgebilde können sich weiterhin auf die Solidarität der Bürger verlassen, denn die neuen Kaiser und Könige entscheiden prinzipiell zum Wohle der Bevölkerung, das Volk ist nur zu DOOF deren Entscheidungen als Segen zu erkennen.


Höhere Mehrwertsteuer für Deutschland


Die OECD sorgt sich um die Zukunft der deutschen Wirtschaft. Ohne schmerzhafte Veränderungen werde es nicht mehr voran gehen. Das Land ist zu hoch verschuldet und zu stark am Export orientiert. Die OECD schlägt den Abbau von Subventionen, höhere Steuern und die Lockerung des Kündigungsschutzes vor. (Welt-Online)

Wir wissen doch alle, dass sie uns von einer öffentlichen Debatte in die nächste jagen, um auszuloten wie wir reagieren. Wir wissen auch, dass der IWF mit sehr viel gutem Willen nicht mehr als 10 Mrd. Euro Schulden für Griechenland zur Verfügung stellen kann. Griechenland benötigt aber geschätzte 30 Mrd. Euro, also müssen in bilateralen Krediten mind. 20 Mrd. Euro aufgebracht werden. Damit ist aber Griechenland noch lange nicht gerettet, sondern nur ein kleines Schuldenloch gefüllt.

Nicht einmal die Zinsen können mehr bezahlt werden

Wie viel Kredite müssen die Länder dieser Welt noch auf den Schultern dieser Menschen abladen, bis die Hochfinanz ihren Hunger nach Geld, das nur gegen Sicherheiten entsteht, gestillt hat?

Wir wissen es alle. Die Länder sollen sämtliche solidarischen System abschaffen und für Zinszahlungen dieser überdimensionalen Schulden, abschaffen. Wir wissen auch, dass die Länder dadurch auch gezwungen sein werden, die Massen an Arbeitslosen zu gemeinnützigen Arbeitern heranzuziehen.

All die Diskussionen um den Sozialstaat sollen uns dafür öffnen, wenn die Konzepte nach der Politik der kleinen Schritte umgesetzt werden. Langsam müssen wir uns überlegen was wir wirklich wollen. Ein zurück in die Vergangenheit gibt es nicht, denn sie ist die Ursache für die Zukunft, die wir nicht haben wollen.

Merkel als Mutter der Nation


Unser Medien überschlagen sich mit Lobeshymnen auf die "eiserne Lady" aus Deutschland, Mrs. Merkel. Sie ist die Rettung Europas, denn in unserem Geldsystem wird immer dem der rote Teppich ausgerollt, der gerade die dicke Brieftasche dabei hat. Schon werden heimliche Träume der deutschen Führerschaft Europas geträumt. Doch was ist das für eine Führerschaft. Es ist eine Insolvenzverwaltung, bei der die Insolvenzverwaltung alles in ein ungerechtes Geldsystem steckt, dessen Aufgabe alleine darin bestehlt durch Schulden zu enteignen.

Die Politik bietet keine ernsthaften Lösungen an, weil sie nicht will, nicht weil sie nicht kann. Es gibt zwei Alternativen. Eine klassische Entschuldung durch eine Inflation, was innerhalb der EU unmöglich scheint und ein Neustart des alten und gerechten System oder aber einen Neustart eines neuen und gerechten Geldsystem, dass den Menschen bzw. dessen Leistung als Geldentstehungsgrund ansieht.

Würde der einzelne, freie Mensch durch Leistung neues Geld schaffen, hätten all die wichtigen Leuchtchen, von denen wir heute glauben, dass sie uns alle zu dem zwingen, was gerade passiert, plötzlich keine Macht mehr. Vorbei wären das Lohndumping, vorbei der Konsumzwang angetrieben von einem Wirtschaftswachstumszwangs, der auf Schulden, Zinsen und nochmals Neuverschuldung basiert. Die Menschheit bekäme eine Wertdefinition, die einer Menschheit entspricht und nicht einer Elitenherrschaft.

Die Sinnfrage nach einem hochbezahlten Manager

Die Leistung eines Managers käme auf den Prüfstand, mit einem Effekt für die Menschheit. Im jetzigen System besteht dessen Aufgabe darin, den Investoren Profit zu verschaffen - er hätte keine Aufgabe mehr, denn die Koordination einer ressourcenschonend Produktion könnte er nicht übernehmen. Sein Wissen beschränkt sich auf Gewinn nicht auf menschliche Effektivität. Er wäre auch nicht fähig das Betriebsklima zu verbessern, denn der Profit im jetzigen Geldsystem vergrößert sich nur, wenn das Betriebsklima auf Konkurrenz und Angst aufbaut. Er ist heute nur so hoch bezahlt, weil er Eigentum vernichtet, indem er anderer Eigentum mehrt. Das ewige Spiel des Gewinners, der einen Verlierer braucht wäre durchbrochen. "Der ewige Kreislauf" hätte nicht nur Sprünge, sondern würde zerbersten.

Unsinnige Produktionen und damit Ressourcenverschwendungen würden überflüssig. Die Menschen könnten nicht mehr durch die Abhängigkeit von Geld zu Dumpinglöhnen in die Fabriken getrieben werden. Die Fabrik bräuchte willige, frei Menschen, die Geld durch Leistung erschufen, damit produziert werden könnte. Heute definieren sich aber angebliche Gebrauchsgegenstände über den Kaufpreis bzw. über das Prestige. Der Blick des Menschen auf sich selbst von außen ist das Maß aller Dinge.

Würde über den Verbrauch von Rohstoffen demokratisch entschieden, käme wohl keine positive Abstimmung zu Stande, 10.000 Porsche zu produzieren, wenn mit dem gleichen Aufwand an Leistung und Material mehr Forstbewegungsmittel erschaffen werden könnten. Die Menschheit würde endlich nützlich Ressourcen schonen und für müsste nicht mehr über den Preis ein Benutzungsverbot aussprechen.

Die Wirtschaft lähmt momentan die Weiterentwicklung der Menschheit

Innovationen und Erfindungen müssten nicht mehr für die Profitgier in den Schubladen verschwinden. Wind- und Sonnenenergie wäre schon viel weiter, wenn es nicht das vorgeschriebene Wachstum für Großenergielieferanten gäbe. Dieses Gedanken spiele könnte ewig weiter getrieben werden.

Vieles Unnütze unserer heutigen Leistungsgesellschaft könnte ohne wirtschaftliche Folgen einfach als unnütz aussortiert werden. Politik in dem Sinne müsste es nicht mehr geben, denn Politik ist nicht anderes als ein Motivationsprozess, die Massen für die Wirtschaft freiwillig und freudig ausbluten zu lassen. Solche Herrenhäuser sind ein Hemmnis für die direkte Demokratie, die nie verwirklicht wurde, weil Besitz über jeder Mitsprache stand.

Die Wirtschaft müsste den Menschen unweigerlich dienen, denn Geld gäbe es nur noch durch freiwillige und zufriedene Menschen, die sinnvolles produzieren und konsumieren wollen. Mitleid könnte endlich in Ursachenforschung für Leid umgesetzt werden und dort ansetzen, wo es gebraucht wird, anstatt mit Geld- und Sachleistungen kurzfristig zu lindern.

Das Kollektivegedächtnis ist nur noch auf wenige Wochen beschränkt

Ich weiß es gibt Menschen, die gerne das Geld abschaffen würden, aber ein globaler Handel erfordert ein anerkanntes, globales Tauschmittel. Deshalb ist das leistungsgedecktes Geld nur ein Erfolg, wenn es global als Welt-Neugedanke umgesetzt wird. Die Schranke haben wir noch nicht überwunden. Hier sind SIE uns gegenüber ganz klar im Vorteil, SIE beherrschen die Medien, die Nachrichten und die heute so wichtige Unterhaltungsindustrie.

Doch ein Gedanke ist da und er war schon lange in der Welt, aber er wurde von einem Leben ins andere immer wieder vergessen und musste neu erdacht werden. Die Ewigkeit eines Menschenlebens beschränkt sich auf max. 100 Jahren. Durch die Zerstörung der familiären Strukturen, wurden Gedanken und Erfahrungen im Austausch von Generation zu Generation erfolgreich unterbrochen. Im Grund sind wir verdammt uns jedes mal neu zu erfinden und bekommen nur noch als Bildung das verabreicht, was für deren System notwendig ist, damit WIR perfekt funktionieren.

Vor nicht all zu langer Zeit gingen die Väter noch Samstag zur Arbeit und die Kinder am Samstag in die Schule. Die Verfallzeit des Kollektivgedächtnisses hat sich verkürzt und wird mit Jahr zu Jahr kürzer, denn Wissen nicht Bildung ist Macht.

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