Gleichzeitig melden die Presseagenturen Erfolgsergebnisse in der der Arbeitslosenstatistik und sprechen schon wieder vom Aufschwung und noch niedrigeren Arbeitslosenzahlen für das Jahr 2011. Das ist ganz schnell mit einer Verlängerung des Kurzarbeitergeldes in Bezug auf die Sozialabgaben erklärt. Im Grund finanziert sich die Regierung ihrer Aufschwung über Steuergelder, die sie gar nicht hat.
Das Kurzarbeitergeld kostete die konjunkturelle Kurzarbeitden Steuerzahler im vergangenen Jahr 5 Mrd. Euro.
- 1,6 Mrd. Euro für die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung
500 Mio. Euro alleine für die volle Befreiung ab dem 7. Monat - Im Februar 2010 gab die BA
- 220,50 Mio. für die konjunkturelle Kurzarbeit und
- 186,6 Mio. für die Übername der Sozialabgaben aus
Verzweifeltes Warten auf den Aufschwung
Die Deutsche Industrie basiert nun mal auf dem Export, vom Binnenmarkt alleine kann der Deutsche Staat und seine Bürger nicht leben. Doch die Regierung und die Medien neigen gerne dazu gerade die Binnenmarktzahlen hervorzuheben. Der Deutsche Konsum sein zwar angestiegen, aber kleinlaut muss auch eingestanden werden, dass dieser Anstieg hauptsächlich auf die Anschaffung neuer Autos zurückzuführen ist, die durch die Abwrackprämie erzeugt wurden. Ansonsten sähen die Zahlen ganz anders aus. Das gleiche gilt auch für den Export.
Die Bundesregierung verkündete noch vor ein paar Monaten freudestrahlend ihre Wachstumsprognosen mit über einem Prozent im Plus (Analysten rechneten mit Plus von 0,8 Prozent), doch die jetzt veröffentlichten Exportzahlen sprechen etwas anderes. Noch will keiner die Prognosen revidieren, aber die Vorzeichen stehen auf MINUS. Der deutsche Export ist im Januar 2010 im Vergleich zum Vormonat um 6,3 Prozent eingebrochen, nur im Januar 2009 war der Rückgang mit 7,2 Prozent noch größer. Als keinen Lichtblick wird der Anstieg gegenüber Januar 2009 mit 0,2 Prozent gefeiert.
Die hohen Importe im letzten Monat bringen die Handelsbilanz in Deutsch in eine Schieflage. Insgesamt wurden im Januar 2010 6,3 % mehr Einfuhren verzeichnet. Das ergibt gerade mal noch einen Handelsüberschuss von 7,9 Mrd. Euro - aber wir sind noch im PLUS! :-)
- Export Januar 2010 = 63,9 Mrd.
- Import Januar 2010 = 56 Mrd.

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