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Donnerstag, 1. April 2010

Helmut Kohl – das Wunder deutscher Normalität

Zum 80. Geburtstag von Helmut Kohl lobt Welt-Online ihn als "Wunder der deutschen Normalität" - doch was ist "deutsche Normalität"?

Zur Normalität eines Helmut Kohls zählen Schwarze Spendenkassen, die er mit seinem Ehrenwort schützt. Kein Gericht belangte ihn dafür.

Der "normale" Bürger verdient nicht so viel Geld wie "ein Wunder der Normalität" - Helmut Kohl. Der normale Deutsche wird auch nicht zum Vertrag von Lissabon und auch nicht zum Euro befragt, von Volksabstimmungen träumen wir heute noch. Nur dem Wunder und dem Rest der kleinen Lichtlein der Normalität im Bundestag, ist diese Privileg gegönnt.

Ob Griechenland von Deutschland Kredite bekommt oder nicht entscheiden unsere Vierjahres-Fackeln im Bundestag, die vor jedem Hustenanfall der Wirtschaft Angst haben, sie könnten ausgepustet werden.

Nein! Halt das war ein Denkfehler - das Parlament hat in EU-Geld-Fragen mittlerweile auch schon den Status des "Normalität" erreicht. In Sachen EU-Geldgeschenke berät der EU-Ministerrat bestehend aus den Regierungschef der jeweiligen Nationen - Parlamente sind ins Normalo-Land abgerutscht, beherrscht von den neuen Wundern der Normalität des 21. Jh. Unsere Angstfackeln beschlossen noch unter dem Eindruck sie seien selber Leuchten der Übernormalität - motiviert vom Bundesverfassungsgericht, das Lichtlein aus dem Dunkel, Änderungsvorschläge in der Gesetzgebung zur eigenen Entmachtung als Volks-Vertreter. Doch ihre Berufsbezeichnen ist nur ein Wort - ein Euphemismus - Sie sind in Wahrheit Parteivertreter - aber das nur am Rande erwähnt. Ich glaube es gab gar nie Volksvertreter, denn Parteien können nur durch Spenden der Wirtschaft überleben, sagt Wolfgang Schäuble und der muss es ja aus erster Hand wissen.

Helmut Kohl das "Wunder der deutschen Normalität" träumte den Traum der CDU - mit einer EU - europäische Macht zu erlangen.



Die Wiedervereinigung

Helmuts Kohls wundersame deutsche Normalität reichte aber aus, eine Wiedervereinigung beider Deutschlands so zu gestalten, dass sie Europa verträglich war. Deutschland übernahm folgsam die DDR-Schulden und schuf kurzfristig einen Absatzmarkt für die Wirtschaft, die 1989 gewaltig lahmte. Nicht umsonst war er 1988 zur Bilderberg-Konferenz eingeladen. Die DDR war ein Eildorado für den Kapitalismus. Er lockte mit alle seinem Luxus, finanziert vom Staat, zum Erhalt der Arbeitsplätze und zum Aufflammen des Ost-West-Gespötts.

Kohls Normalität bestand auch darin die DDR mit Hilfe einer Treuhandgesellschaft zu verscherbeln, schließlich hat der "normale" Bürger der DDR kein Anrecht auf irgend etwas - er hat schließlich unterm Kommunismus gelebt. Das würde jeder WESSI sofort wieder unterschreiben, weil er eben die Übernormalität eines Helmut Kohls nicht hat. Dem DDR-Bürger tut es doch nicht weh, wenn er das Haus, das er bewohnte räumen muss, weil es immer noch nie gehörte.



Recht ist Recht und die DDR war ein Unrechtsstaat! Die Logik eines Über-Normalen, der damals an der Spitze der Machtstand mit seiner "Normalität" die über der Normalität der anderen stand - also war Helmut Kohl ein Übermensch der Normalität. Er hat es geschafft den eigentlichen Betrug vor den Normalen zu verbergen - dafür hat er mein Lob verdient. Normale sind so leicht zu beherrschen, wenn sie nur Bildung verabreicht bekommen, die nicht zu Wissen führt.

Die Wiedervereinigung Deutschlands war der Grundstock für die Expansion der EU. Ohne die Aufgabe der DM hätte der EURO keine Akzeptanz als Währung erhalten, doch wie hätte das deutsche Volk seine DM freiwillig aufgeben sollen? Helmut Kohls "wundersame Normalität" haben wir alles zu verdanken. Ohne die Schuldenübernahme der DDR hätte es keine Wiedervereinigung gegeben - aber wer übernimmt schon einen Insolventen Staat - nur ein Übernormaler wie Helmut Kohl - mit dem Ziel vor Augen Deutschland könnte Schuldenkönig der EU werden.




Demokratie-Diktatur


Den Deutschen ist nur alle vier Jahre, kurz vor den Wahlen eine klein Verschnaufpause von der Fremdbestimmtheit gegönnt. Doch mit diesem Los ist er nicht alleine. Den Völkern der ganzen Welt geht es so und das nennt sich Zivilisation und Moderne.

Ich wollte es wären jeden Monat Wahlen, vielleicht würden dann die Menschen endlich müde, den leeren Versprechungen Glauben zu schenken.

Helmut Kohl hockte 16 Jahre auf dem Deutschen Thronen und schmiedete am Traum der EU-Herrschaft durch Geld. Er krönte sein Lebenswerk mit einem Versprechen seine Geldgeber nicht zu verraten - wie ehrenhaft und selbstlos. Für wahr - ein treues Parteimitglied.

Natürlich ist nicht viel übrig geblieben - von den Arbeitsplätzen, außer den Schulden. Aber diese Taktik beherrschte schon Adenauer und auch die Kanzler der anderen Partei, die jetzt offensichtlich als Betrüger endgültig enttarnt sind. Der einzige der noch glaubhaft Hoffnung verbreiten kann ist Helmut Schmidt, mit Herausgeber der Zeit und Freiraucher.

All die gut gemeinten Ratschläge der Wirtschaft füllten die Konten der Wirtschaft. Steuern zahlen ist eh nur was für "normale" Leut, die nützen nur was zum Schulden bzw. Zinsen bezahlen.

Jetzt blicken wir zurück auf ein Trümmerfeld. Schuldenberge über Schuldenberge. Ein Phyrrussieg nach dem anderen hat die Politik für das deutsche Volk errungen, in dem Glauben als Geldgeber auch der Mächtige in der EU zu sein.

Ein kurzen Aufblitzen haben wir im Schuldenkampf Griechenlands erlebt. Deutschland durfte das erste Mal ein klein wenig mitreden, wenn es um die Vergabe von Gelder ging - doch lassen Sie sich nicht täuschen, es war kein Angstbekenntnis der anderen EU-Staaten vor der Macht Deutschlands. Das ganze ist viel einfacher. Der Deutschen Regierung sind noch die Hände gebunden. Sollte sie Griechenland als stützende Maßnahme für den EURO helfen, droht eine Klage mit voraussichtlichen Erfolg und eventuell sogar ein gesetzlicher Zwang wieder aus dem Euro-Verbund auszusteigen - trotz Lissabon-Vertrag.

Unsere "Normalitäten" als Kopf unseres Volkes haben in der Gesetzgebung geschlampt oder vielleicht die Fallen für Unachtsame aus Europahysterie übersehen. Viel eher sollte sich Deutschland die fragen stellen, was macht ein Europa mit einem Deutschland, das nicht die Gelder liefert, die der EU-Verbund der Kriegsgewinner erwartet.

Als Zahlmeister der EU zur Hauptmacht in der EU?

Frankreich hat schon die Krallen gewetzt und fordert Produktionsvorschriften, die Deutschland hart treffen würden. Angela Merkel muss sich was einfallen lassen, bzw. ihre Hintermänner und Hinterdenker. Sie steht vor dem Problem, wie viele Herrscher vor ihr, die in Pomp und Großzügigkeit gelebt haben. Groß Hof hielten und jetzt mit leeren Kassen vor einer Horde Gläubiger dasteht.
Die Politik kauft sich mit Steuergelder an die Macht. Das Volk ist seinem eigenem Geld bestochen worden. Darin liegt die Heimtücke der Macht. Sie macht blind und offen für Willkür in der Verzweiflung die Schandtaten könnten erkennbar werden.

... und ewig lockten die Arbeitsplätze, die Gewerbesteuer und die mickrigen Einkommenssteuern der Reicher im Vergleich zur Lohnsteuer - der Steuer für das niedrige - upps - normale Volk.



Worüber haben wir uns jetzt unterhalten? Über Politik oder viel mehr über Geld? Ist Politik nicht Geld? Ist unser Leben nicht Geld?

Liegt demnach nicht der Schlüssel im Geldsystem bzw. in dessen Entstehung, weil das Geld über die Politik entscheidet.

Doch was gibt dem Geld überhaupt die Macht, die es hat. Geld ist nicht nur ein Glaube, sondern ein schlichtes Enteignungsmittel. Es wird verwendet zum Tauschen gegen Güter. Auch noch keine schlechte Sache. Doch Geld entsteht nur gegen Kredite und für die müssen Sicherheiten hinterlegt werden. Banken müssen für neues Geld aber lediglich eine Mindestreserve hinterlegen und können so viel mehr Geld aus dem Nichts, aus dem Zauberhut der Geldschöpfung zaubert, als Sicherheiten das sind.

... und unsere Politik kann sich drehen und winden - der Zahltag kommt. Noch spielen sie Versteck mit unserem Verstand, unserer Erkenntnis der Wahrheit. Das schlimmste an der Wahrheit, die Erkenntnis der eigenen Dummheit. Die Politik beschreibt das als einfache Normalität.

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