Wir, hier in Deutschland haben vergessen, was Krieg wirklich bedeutet. Die Alten sind meist tot oder sprechen nicht gerne darüber. Für uns Jungen ist Krieg nur noch töten auf Distanz. Wie in Hollywood, wird das blutige Resultat der Waffen ausgeblendet. "Sanktionen" klingen kühl und berechnend, dass mit Sanktionen ein Volk zum Hunger verurteilt ist, ist den wenigsten bewußt, aber wir wundern uns über TERROR und nehmen es als Grund zum Töten. Die Ursachen der Kriege werden meist erst hunderte von Jahren später wahrheitsgemäß aufgearbeitet, wenn alle Beteiligten längst nicht leben.
Krieg bestimmt nie das VOLK sonst wäre es ein Bürgerkrieg
Unsere deutsche Regierung darf es sich nicht so einfach machen. In indirekten Wahlen nennen sie sich Demokratie - entscheiden als totalitäre Macht unter wirtschaftlichem Einfluss sich für einen Krieg (töten von Menschen) und nennen es Friedenseinsatz . Sie wälzen die Verantwortung für die Toten einfach auf die Allgemeinheit ab. Erwarten Anerkennung für die Soldaten, die sich für das VOLK einsetzen. Das ist die Einforderung von bedingungslosem Gehorsam und Glaube an das Erzählte.
Krieg bleibt auch dann Krieg, wenn er für Demokratie und Freiheit geführt. Doch wir alle wissen im Geheimen, dass Krieg niemals der Freiheit dient, außer der Freiheit des Geld, sich in einem fremden Land, bedingungslos zu bedienen und auszubeuten.
Das Entscheidungsverhalten von Regierung für Krieg oder Frieden entspringen heute noch dem wirtschaftlicher Interessen, die auch im Mittelalter schon seine Gültigkeit hatten. Kreuzritten zogen unter dem Vorwand der Befreiung Jerusalems in den Krieg und bereicherten sich durch Plünderungen.
9/11 - Der Mord von Serajevo
9/11 ist nichts anderes als der Terroranschlag vor dem I. Weltkrieg. Die Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgers wär der emotionale Auslöser für Machtkämpfe und Eigenständigkeit. Attentäter gibt es fast gar nicht mehr in unserer Moderne, es sind immer Terroristen. Sogar im Krieg in Afghanistan gibt es keine kriegerischen Auseinandersetzungen, sondern nur TERROR-ANSCHLÄGE der Taliban, gegen die Bundeswehr.
Wir befinden uns schon längst in einer Kriegsberichterstattung. Scheinheilig werden die Toten Zivilisten in Afghanistan betrauert und doch sind die Terroristen - die Taliban - für deren Tod verantwortlich - weil geglaubt wurde, dass sie sich in Häuser verstecken.
Wir sind wirklich naiv! Unsere Armee führt in Afghanistan eine Partisanenkrieg mit einer Armee. Jedem General muss klar sein, dass so ein Krieg nie gewonnen werden kann und trotzdem befinden sich Soldaten der NATO, dort im Einsatz zum Töten. Der Tod von Zivilisten wird damit einkalkuliert, denn Sympathisanten sind in einem Partisanenkrieg auch Feinde!
Die Allianz der Guten - die NATO
Wie in jedem Krieg geht es um Rohstoffe, Macht und Einfluss in der Welt. Was heute ist die NATO das, waren früher die Verwandtschaften der Königshäuser darstellt. Ein Club der ein Gewaltmonopol ausübt. Eine strategische Allianz ist dann wichtig, wenn man sich einen Anteil der Beute erhofft.
Warum soll das heute anders sein? Bush drohte damals, nach dem 11. Sept. 2001, der ganzen Welt: "Wer nicht für uns ist, ist auf der Seite der Terroristen." Als größte Militärmacht inkl. Atombomben muss Deutschland eine solche Drohung ernst nehmen, sonst wäre es ein Teil der "Achse des Bösen" in dieser Welt gewesen - ein erklärter Feind der USA. Deshalb will auch die ganze Welt beweisen, dass sie kein Hort von Terroristen, die unsere "Demokratie" in Frage stellen. Die "Böse Welt" - die rein zufällig über Öl- und Gasvorkommen verfügt und/oder sich in einer wichtigen geopolitischen Lage befindet, wie Afghanistan, soll aufgeteilt werden und in einen globalen Ordnungsrahmen gedrängt werden. Leider ist bis heute die Frage nicht gestellt, wer den Vorsitz dieser Organisation hat, die die Einhaltung dieses globalen Ordnungsrahmen überwacht.
Die NATO versteht sich als die moderne, adlige Allianz und Verfechter des Guten - eben Verfechter der Werte unserer westlichen Welt.
Doch was sind unsere Wert?
- Geld
- Wirtschaft
- Geld
- und noch mal Wirtschaft
Die Demokratie muss eine hohe Mitgift für die Wirtschaft mitbringen
Wir brauchen uns nichts vormachen. Der Krieg in Afghanistan ist kein Krieg für Frieden und Freiheit oder gar Demokratie in Deutschland. Es ist ein Krieg für die Reichen und Mächtigen, die eine Demokratie einfach für ihre Ausweitung der wirtschaftlichen Macht benutzen bzw. die Demokratie muss gehorchen, weil sonst Sanktionen der Wirtschaft durch Abwanderung zu erwarten sind. Die Demokratie muss der Wirtschaft wie eine Braut gefallen und mit hoher Mitgift locken. Doch die Heirat wir fast jährlich erneuert und eine Mitgift ist jedes mal von neuem fällig.
Hätte unser Politik nicht dem wirtschaftlichen Druck nachgegeben und erneuerbare Energie systematisch behindern oder mit Scheinsubventionen klein gehalten, wären wir nicht in der Zwickmühle, einen Krieg unterstützen zu müssen, den wir nicht wollen. Unsere Medien werden sich anstrengen müssen, die Antikriegseinstellung in Deutschland zu drehen. Beim "Bergdoktor" finden wir schon Soldaten, die all zu menschlich sind und nur in einer Uniform stecken.
Wistleblower schanzen der Bild Berichte über ein Bombardement im Kunduz zu, damit eine Diskussion über die Bezeichnung "Krieg" in Deutschland in Gang kommt. In den ganzen Jahren sind Zivilisten in Afghanistan ermordet worden, die Medien hielten die Zahlen wissentlich zurück und lenkten die Öffentlichkeit von der eigentlichen Wahrheit in Afghanistan ab. Mit dem Urteil der Oberstaatsanwaltschaft durch Frau Harms kann sich in Zukunft jeder Militär heraus reden: "Ich konnte nicht davon ausgehen, dass Zivilisten anwesend sind." - und schon ist alles wieder im "Grünen Bereiche" - alles legal und im Rahmen der Gesetze, einer Demokratie, die niemals mehr Krieg führen wollte.
Deutschland soll mit Lust in den Krieg
Doch Deutschland wird jetzt gedreht. 60 Jahre Antikriegserziehung muss jetzt in eine gesunde Einstellung zum gerechten Krieg gedreht werden. Obama nahm die Deutschen bereits bei der Verleihung des Friedensnobelpreises in die Pflicht, indem er darauf hinwies, dass Hitler durch einen gerechten Krieg bezwungen wurde. Das ist eine klare Anweisung an die Deutsche Regierung gewesen, die damals noch vorherrschende Antikriegseinstellung in Deutschland zu drehen und in einen offensiven Krieg mit der NATO gegen die Terroristen, die Taliban, einzutreten.

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