Freitag, 7. Mai 2010

Dow Jonesabsturz: Der Ascheeffekt

CBNC mutmaßte gleich am Abend des 06.05.2010, dass ein Händler versehentlich den Falschen Knopf drückte und damit diesen "Börsencrash" auslöste. Er soll anstatt "m" für Million, ein "b" für die amerikanische Billion (Milliarde) eingegeben haben.

Dies Mutmaßung verbreiten jetzt alle Medien ähnlich dem Flugverbot wegen der Aschewolke aus Island. Es gab keine wirklichen Daten, aufgrund von Simulationen und ohne belegbare Daten wurden damals für Tage der Luftraum über Nord-Europa einfach geschlossen.

Yahoo-Börse-Dow-Jones wies lediglich eine Millionenposition aus, die offensichtlich diesen Kursrutsch auslöste. Er blieb auch nicht unbeobachtet. Millionen von Börseninteressierten verfolgten das Drama am Bildschirm.



Stopp-Loss-Kurse wurden ausgelöst. Eine Kettenreaktion begann, die erst nach einer halben Stunde wirklich gestoppt war und der Dow Jones drehte wieder. Auch der Euro kam gewaltig unter Druck. Er kämpfte erbittert um die Markte von 1,25 und verlor kurzfristig. Es sah so aus als ob er sogar noch die Marke von 1,24 durchbrechen wollte. Hier müssen gewaltige Transaktionen ausgelöst worden sein, gesteuert von Computerprogrammen und damit jenseits jeder menschlichen Vernunft.

Millionen von Dollars floßen wieder in den Dow Jones, in den Aktienhandel. Viele KO-Wetten auf den Dow Jones unter 10.000 Punkte wurden liquidiert und die Gelder eingestrichen. Die Börsenwetter hatten einen schwarzen Donnerstag erlebt, den es in der Geschichte der Börsenkurse noch nicht gab.

Wer aus versehen ein "b" für eine Milliarde Aktien eingeben kann, muss diese Aktien auch im Portfolio haben, sonst wird die Transaktion gar nicht aus gelöst - davon gehe ist aus. Dieser angebliche Fehler zeigt wie mächtig einige Hedgefonds sind, die deutsche Billionen von Vermögen verwalten und an der Börse Tag täglich wälzen. Eine einzige Aktion dieser Großanlegen kann die Geldwelt und damit die reale Welt aus den Fugen haben. Und genau das wurde am Donnerstag innerhalb von 30 Min. demonstriert.

Für mich persönlich war das kein Computerfehler oder menschliches Versagen, sondern eine taktische Entscheidung. Wer hier die richtigen Kauflimits einbuchte kann sich heute über satte Kursgewinne freuen, die die Börsengeschichte je sah. Die praktischen Stopp-Loss-Kurs-Einbuchen haben wieder einmal bewiesen wie einfach diese Bequemlichkeit ausgebeutet werden kann. Wer auf die Anlegertipps und Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung blindlings vertrauten, war am gestrigen Donnerstag schlecht beraten.

Jedem privatem Börsianer sei empfohlen, keine Stopp-Loss-Kurse zu verwenden. Ebenso sollten sie sich aus Pflichtbewußtsein gegen über der Menschheit von jeder Art von Wetten auf Aktien- und Indizeswetten fernhalten. Die großen Spieler dieser Welt sollen sich selber ihr Geld mit solchen Aktionen abknöpfen.

Mein Aufruf wird sicherlich ungehört verpuffen, aber diese Börsensystem ernährt sich von denjenigen, die überhaupt keine Chance haben so schnell auf derartige Kursreaktionen zu agieren. Somit sind sie immer nur der Spielball und die Beute der großen Spieler an der Börse, die jetzt auf neue Nahrung warten. Sie warten auf einen neuen Schwung von Spielern, die davon überzeugt sind, besser zu sein als der Markt. Doch der Markt lässt sie nur so lange besser sein, wie er es will. Das Geldeinsammeln kann jeder Zeit wieder gestartet werden. Das ist eine Lotterie mit gezinkten Karten.

Wer als Ruhepol wirken will sollte davon absehen Stopp-Loss-Kurse einzubuchen. Firmen mit Substanz und Werten werden immer ihren Marktwert behalten, wie sehr sie auch mit den Kursen spielen. Eine Transaktionssteuer wird solchen Spielereien keinen Einhalt gebieten. Es versetzt nur den Staat in die Situation am "Blutgeld" der Großanlegen mit zu verdienen. Das wird solche extremen Ausschläge häufen lassen.

Dow-Jones bricht um-900 Punkte ein

1 Kommentar:

  1. Dow Jones: "Verschwörungstheorie - Anleger sollen in US-Bonds getrieben werden"

    http://tinyurl.com/36bqlcy

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