Montag, 10. Mai 2010

EU-Rettungsschirm: Pleite ist Pleite und Schulden machen nur andere reicher

Nach Griechenland wollen sie jetzt den Euro retten. Eine Kunstwährung, die verhindert, dass insolvente Staaten wie Griechenland sich durch Inflation von ihren Schulden entledigen. Griechenland ist das "Experiment", wie eine Nation reagiert, wenn sie zahlungsunfähig ist und von der Wirtschaft übernommen wird. Mit dem Euro darf nicht inflationiert werden, werden sondern die Kreditschuld bis zur bitteren Enteignung der Völker durchgehalten werden.



Ohne Geld ist Demokratie nichts wert, das zeigt Griechenland überaus deutlich. Der Weg zur Beschaffungskriminalität ist nicht mehr weit. Erste Handlung wollen sie eine Wirtschaftsregierung in der EU einzusetzen. Sollte die Politik etwas anderes meinen als dass die Wirtschaft die Regierung übernimmt, soll sie gefälligst ein anderes Wort wählen - aber das wäre ja Kommunismus und das ist ein böses, böses Wort. Jeder der arbeitet kennt die Wirtschaftsregierung aus den Führungsetagen der Firmen also der Wirtschaft und das hat mit Gerechtigkeit, Humanismus und Gleichbehandlung nichts, aber rein gar nichts zu tun.

Anstatt das Geldsystem in Frage zu stellen,will die EU eine Wirtschaftsregierung in Europa errichten, was nichts anderes heißt, als dass von nun an, Gewinne im Vordergrund stehen stehen und Verluste ausschließlich auf die Schultern der Bürger geladen werden. CDU-Kanzlerin Angela Merkel ist nicht einmal in der Lade eine nMindestlohn für Deutschland zu akzeptieren und macht damit Deutschland zum China Euorpas und gleichzeitig sollen wir für den Rest der EU und deren Schulden Bürgschaften unterschreiben.

Pleite ist Pleite - neue Schulden machen nicht reicher

Es ist mittlerweile peinlich, dass die Politik Ratingagenturen beherrschen will, um dadurch noch mehr unkontrolliert Schulden machen zu können. Politiker sollten sich nicht über Ratingagenturen aufregen, sondern über ihren unermesslichen Trieb ständig und immer fort neue Schulden machen zu wollen - weil es das System vorgibt.

Der Mensch wird dem Geldsystem damit endgültig unterstellt und der Sozialstaat überall in Europa aufgelöst. Das ist eine Wirtschaftsregierung, die Politiker zum Handlanger macht. Demokratie und Freiheit braucht keine Marktwirtschaft, aber die Marktwirtschaft braucht ausbeutungswillige Menschen. Eine Wirtschaftsregierung wird sagen: "Bist Du nicht gewillt, dann gebrauche ich Gewalt!"

Was ist Gewalt in einer Wirtschaftsregierung?


Arbeitslose in unentgeltliche Arbeitsplätze abzukommandieren - Kost und Logis übernimmt der Staat? Nein, so habe ich mir Freiheit in einer Demokratie nicht vorgestellt. Der die Wirtschaft als Aufgabe der Demokratie ansieht, vernachlässigt den Humanismus, denn Gewinnsucht sieht Humanismus als Gewinn schmälernd an.



Die USA begreifen jeden Sozialstaat als eine leichte Form des Kommunismus. Sogar Gewerkschaften genießen den Ruf von LINKEN. Die USA ist noch traumatisierte vom Mc-Carthy-Act. In den Jahren 1960 bis 1950 machte die USA Jagd auf alles was kommunistisch sein könnte. Sogar Charlie Chaplin kam auf die Liste der Staatsfeinde und durfte nach einer Auslandsreise die USA nicht mehr betreten. Tausende Menschen verloren ihre Arbeit, weil sie sich für die Rechte der Arbeiter einsetzten und es wagten Kritik an der Regierung zu üben.

Erst EUROPA dann die USA

Die jüngsten Ereignisse in Europa erschrecken daher die USA. Beim Anblick der Proteste in Athen und sieht die USA schon wieder einen neuen "Kalten Krieg" am Horizont heraufziehen. Dieses Mal scheint Europa der neue Feind zu sein. Amerikanische Demokratie versteht sich als Kapitalismus ohne Verpflichtungen der Wirtschaft gegenüber der Bevölkerung. Das ging in den USA jahrelang gut, weil sie sozialen Brennpunkte immer in die Herzen ihrer Handelspartner legten und ihren Wohlstand dadurch finanzierten. "Die Armut des einen ist der Reichtum des anderen". Doch diese Krise wird auch für die USA nicht ohne eigene harte Einschnitte bei der eigenen Bevölkerung beginnen. Sie gibt aber die Hoffnung nicht auf, erst soll Europa vor dem Geldsystem kapitulieren.

Welch eine Enttäuschung muss in den Menschen vorherrschen, die sich vom Kommunismus mühevoll befreiten und jetzt in diesem Desaster landeten und anstatt der gesuchten Freiheit, Geld als Freiheitspass vorfinden, anstatt des Parteipasses, den sie ablegen wollten.

Das Geldsystem ist falsch nicht die Finanzmärkte

Das Geldsystem ist uns endgültig entgleist, weil es nie zu beherrschen war. Das wären die Lehren aus den vorangegangen Krisen gewesen, doch keiner wollte daraus lernen aus purer Gier. Geldentstehung aus Sicherheiten erzeugt immer das Problem, dass die Sicherheiten ausgehen und es sich dadurch Unmut, Frustration und Verarmung produzieren. Nein die Politik ist nicht fähig aus allen diesen Krisen zu lernen, zu sehr sind sie in ihrem Machtdenken und in ihren Seilschaften verhaftet.

In früheren Zeiten gab es eine Inflation und die Staaten entschuldeten sich damit. Doch jede Inflation war auch eine Umverteilung der Vermögen von unten nach oben. Das haben wir vergessen, deshalb rufen wir danach. Inflationen sind als für die Völker als genau so wenig auf Dauer erschwinglich - sie enden in der gleichen Armut. Deshalb gibt es die Schuldenbremse und die politische Führung in die ARMUT.

Die Erfindung der Gemeinschaftswährung verhindert jetzt diese Inflation und die Selbstbestimmtheit der Völker. Sie haben sich freiwillig an Regeln gebunden, die heute als falsch erscheinen und keiner traut sich der Wahrheit ins Auge zu sehen. Die Staaten sind gefangen in Verträgen und Vereinbarungen und vor allem Schuldverschreibungen an private Institute.

Die Wirtschaftskontrolle eines Kontinents

Heute müssen Länder akzeptieren, dass sie wirtschaftlich übernommen werden. D. h. Griechenland muss die Vorgaben der anderen Ländern erfüllt werden, die von Wirtschaft und Finanzwelt zum höheren Profit erdacht sind, bis hin zur indirekten Regierungsübernahme der Kreditgeberländer. Unser Finanzminster gibt mittlerweile schon Pressekonferenz zusammen mit dem Chef der Deutschen Bank - das sollte uns misstrauisch machen.



Noch schwieriger ist es, Länder müssen sich in der Privatfinanzwirtschaft finanzieren und machen die Bevölkerung zu Zuchtbullen des Kapitals in Form von Zinszahlungen. Deutschland glaubt jetzt in eine Vormachtstellung innerhalb der EU zu kommen, als großer Geldgeber - doch wir sind keine Geldgeber, sondern große Kreditnehmer und Bürgen für andere.

Demokratische Mitbestimmung gibt es in Sachen Kreditaufnahme nicht

Die KfW finanziert jetzt einen Teil der Schulden Griechenlands. Doch das war nur der Anfang - die EU will 720 Mrd. Euro in den Finanzmarkt pumpen und dafür natürlich neue Kredite aufnehmen bzw. mit bilateralen Krediten der Mitgliedsländer finanzieren. Beschlossen vom der EU-Kommission - ohne Mitsprache der nationalen Parlamente und ohne EU-Parlament - also undemokratisch wie immer.

Folglich wird die private Finanzwelt angehalten gegen Staatsbürgschaften Griechenland und die übrigen Pleitekandidaten weiter zu finanzieren. An der Geldnot Griechenlands ändert sich daher nichts, es ist und bleibt in der Schuldenfalle und die übrigen EU-Staaten steigen diese Treppe der Abhängigkeit immer weiter hinab, in dem Glauben sie helfen sich damit.

Diese Politik ist nur eine Verschärfung der Umverteilung von Staatsgelder in die Wirtschaft, die mehr und mehr dazu übergeht, nichts von ihren Gewinnen an die Arbeiter und Gehaltsempfänger abzugeben. Die Politik hat mit diesem Rettungsschirm den Sozialstaat aufgekündigt.

Die Demokratie und ihr Staat sind noch das letzte Hindernis für die globalisierte Monopolbildung. Doch noch hilft der lügnerische Spruch der Politik: "Helfen wir der Wirtschaft, helfen wir uns!"

Noch glaubt die Mehrheit der Bevölkerung diesen Worten und stützt die Politik damit.


Europa war immer schon als Steuergeld-Umverteilungsmaschine gedacht

Es mag zwar sein, dass Europa ganz am Anfang in den Gedanken einiger Intellektuellen tatsächlich einmal den Idealismus besaß, den Anspruch zu erheben - ein freies, gemeines Volk aus Europäern zu bilden. Doch dieser Traum war sehr schnell aus geträumt, als sich die Politik dieser Idee bemächtigte.

Deutschlands Aufgabe bestand darin, seine Wirtschaftsleistung in Form von Geldern an die übrigen Mitglieder weiterzugeben. Doch die ständige Expansion der EU überforderte sogar die deutsche Wirtschaftskraft. Es konnte nicht zusammen mit Frankreich die übrigen 24 Länder mitfinanzieren und deren Lohn- bzw. Preisniveau anheben. Mit dem Euro wurde zumindest das Preisniveau angepaßt, aber durch die fehlenden Mindestlohnvorgaben wurde die Chance verpaßt für wirkliche Gleichgewichte zu sorgen.

Die Staaten mußten sich verschulden und kauften schön fleißig bei den Deutschen und auch bei den übrigen EU-Staaten ein. Ein riesiger Schuldenkreislauf wurde in Gang gesetzt, der sich aus immer neuen Schulden nährte, denn die Wirtschaft wurde immer mehr und mehr von Steuern entlastet. Es fand ein regelrechter Krieg zwischen den EU-Ländern statt, wer mit wie viel Geld die Industrie ins Land lockte, um für Wohlstand bei den Bürgern sorgen zu können. Dies wurde durch den aus den Amerika stammenden Freihandel noch begünstigt.

Europa finanzierte sich einen Traum, hauptsächlich auf den Rücken der Deutschen. Großbritannien sprach zwar immer und überall mit, beteiligte sich nicht an den Kosten der EU - es hatte einen Vertrag Brutto-für-Netto. Was eingezahlt wurde, kam auch garantiert wieder zurück. Es wollte auch nicht bei der Gemeinschaftswährung EURO mitmachten, denn es hielt sein Pfund für unangreifbar. Wollte es behalten, falls das Experiment Euro schief geht.

So wie es aussieht, geht es schief, doch es ist der Euro genau betroffen wie das brit. Pfund. Genau genommen könnte sich Großbritannien mit einer Inflation entschulden, doch wenn die EU auch hier unter die Arme greift, wird dies bestimmt dankend angenommen. Es ist ja das Geld anderer und muss nicht zurück bezahlt werden.

Mit der EU wechselte die Zielsetzung der Politik

Die Politik verstand sind auf dem Weg zur EU - zum Lissaboner Vertrag als Hüterin der Wirtschaft, denn das grundlegende Prinzip politischer Freihändler ist, den Staat aus allem herauszuhalten,es soll und darf keine Vorschriften zur Solidarität zwischen Wirtschaft und Bevölkerung geben.

In den USA ist dieser Prozess schon sehr weit fortgeschritten. Amerika begreift jede solidarische Vorschrift als Kommunismus. Das Alte Europa hatte aber dieses Instrument als Züglungsinstrument für den Kapitalismus erkannt und praktisch angewandt - mit Erfolg. Die Bevölkerung will darauf nicht Freiwillig verzichten - die Krise kommt hier wie gerufen. Notsituationen lassen die Bevölkerung leichter leiden.

Deshalb mussten die Zölle fallen. Das verschaffte der Wirtschaft den Einfluss den sie heute auf die Politik hat. Die Wirtschaft konnte damit ganze Volkswirtschaften in die Haftung nehmen und gängeln wie sie will.

In der jetzigen Krise sehen wir das ganz deutlich. Die Politik reagiert aus Angst vor dem Eingeständnis des eigenen Versagens, wie ein willenloses Geschöpft. Sie will und kann die Aufgabe nicht übernehmen, dieses Wirtschaftssystem neu und gerecht aufzubauen.

Deutschland finanziert daher lieber eine insolvente Volkswirtschaft, damit sie noch mehr Freiwild für die Spekulationen und die Wirtschaft wird. Die Politik ist sogar bereit die Bevölkerung für Wirtschaft und Finanzwelt zu verarmen, anstatt das Geldsystem selber in Zweifel zu stellen.

Auf der anderen Seite des Ozeans steht eine Großmacht, die paranoide Vorstellungen von Sozialstaaten hat und diese als Kommunismus verteufelt und dabei selber nicht erkennen will, dass ihr Wohlstand nur darauf beruht, dass es immer und stetig neue Länder und Nationen in ihre Freihandelssystem zieht oder mit Gewalt hinein drängt - wie es momentan in Afghanistan praktiziert wird und im Irak schon vollendet ist.

Die Politik und auch die Ökonomie ist zu starr in ihrem Denken. Es wurde über Jahrzehnte bewusst versäumt die Bevölkerung in die wahren Geheimnisse dieses Geldsystems aufzuklären.

Dieses System ernährt sich von immer neuen und größeren Mengen Geld, das gegen Sicherheiten erzeugt wird. Mittlerweile gibt es keine Sicherheiten mehr, das sieht man an Griechenland. Was kann dieses Land an Sicherheiten für neue Kredite noch bieten, nichts - wie all die anderen Länder auf dieser Welt - auch die USA haben nichts mehr zu bieten als einen guten Ruf, den sie sich mit schönen Geschenken an Wirtschaft und Banken erkaufen.

Kriegsfinanzierung der modernen ART

Die EU will sich jetzt ihre eigene Ratingagentur gönnen, damit dieses betrügerische System noch weiter läuft. Doch was passiert mit den Menschen, die sich Kredite erschleichen, Gelder ausleihen und verleihen mit falschen Sicherheiten oder gar keinen?

Genau auf diesem Weg befinden wir uns und wir sind immer noch nicht bereit das System zu hinterfragen, sondern zerbrechen uns den Kopf woher wird Geld und Sicherheiten beschaffen können.

Einzige Möglichkeit ist am Ende nur die Expansion. Eine Expansion in die Länder, die noch nicht voll verschuldet sind und Rohstoffe haben, die als Sicherheiten dienen könnten.

Wir sollten aufwachen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Die Politik hat den letzteren Weg gewählt. Das Experiment am lebenden Volk in Europa ist gestartet.

Erst Griechenland, dann Portugal, Spanien und dann Großbritannien? Das Wettrüsten heißt in dieser Stunde, wer presst mehr aus dem eigenen Volk heraus.

In Thailand hat sich das Militär geweigert, die Demonstration niederzuschießen und zusammen zu prügeln. Ich bin nicht davon überzeugt, dass sich unser Militär diesen Luxus gönnt. Sie werden bedingungslos gehorchen. Es ist ihr Job - Ihre Aufgabe.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte