Montag, 14. Juni 2010

Afghanistan: Rohstoffe im Wert von 1 Billion Dollar entdeckt

Heute am 13. Juni 2010 gibt das Pentagon bekannt, dass in Afghanistan Rohstoffe im Wert von 1 Billion Dollar entdeckt wurden. "US-General Petraeus ist begeistert", schreibt Focus Online. Damit erhält die Aussage von Horst Köhler und Wirtschaftskriege eine ganz neue Qualität.



Für die Alliierten, die im Namen der NATO für die Freiheit in Afghanistan und der Welt kämpfen dies eine einmalige Gelegenheit Lithium, Eisen, Kupfer, Kobalt und Gold per Lizenzvergaben zu fördern und so die Kosten für den Friedenskrieg in Afghanistan abzugelten. Unwahrscheinlich, dass diese Rohstoffe erst jetzt entdeckt wurden. Viel mehr ist zu vermuten, dass diese Entdeckung jetzt veröffentlicht wird, als Ansporn für mehr Engagement, denn einige NATO-Länder wollen noch schneller aus Afghanistan raus. Die Söldner verlassen das Kriegsfeld, weil keine Gewinne zu erwarten sind - jetzt dreht sich wieder alles.

70 Millionen Afghanen könnten als neuer Markt und Handelspartner für die westlichen Marktwirtschaftsdemokratien erschlossen werden. Endlich ist es gelungen neue Sicherheiten für neues Geld zu finden und für sich zu gewinnen. Heute werden Länder nach einem Krieg nicht einfach beschlagnahmt, sondern per Marktwirtschaftsverträge so hart eingebunden, dass auf diese Art ein Protektorat errichtet werden. Diese Variante der neuen "Kriegsführung" kostet die Demokratien sehr viel Geld und die Gewinne fließen in die Wirtschaft. Das passt ins Bild der CDU-FDP-Regierung die mit ihrem neuen Sparpaket glänzt und auf die gleiche Art Kosten und Nutzen des Staatswesens verteilt.

Mit den Rohstofffunden in Afghanistan wird sich ein neuer Brennpunkt entwickeln. Die Alliierten werden sich um die Schürfrecht schlagen und feilschen. Auch nach dem Irakkrieg waren sämtliche Ölförderabkommen mit Frankreich und Russland annulliert worden. Auch hier wird sich die USA gewaltig in den Fordergund stellen und seine Wirtschaft begünstigen und die Europäer im Kostenregen stehen lassen.

Wir dürfen gespannt sein, wie stark sich Deutschland jetzt in Afghanistan engagieren wird. Vermutlich wird jetzt noch massiver vorgegangen, denn die deutsche Wirtschaft steht am Scheideweg, braucht neue Exportmärkte, da bietet sich Afghanistan mehr als recht an. Afghanistan ist aus wirtschaftlicher Sicht ein Ödland nach einem Krieg. Kann mit Infrastraktur ausgerüstet werden und mit seinen Rohstoffen - also gedecktem Geld - bezahlten.

Diese Entdeckung wird eine Euphorie an den Märkten auslösen. Das Geld ist damit schon ausgegeben, bevor es in den Markt kommt. Eine kurze Verschnaufpause bis zur nächsten Blase, denn die Schuldenfrage ist längst nicht aus der Welt. Die Länder kämpfen mittlerweile mit der Frage, wie sie ihre Zinsen bezahlen werden, denn das Zinsniveau wird nicht auf Dauer bei null oder ein Prozent ausruhen. Die Zinsen werden steigen, denn die Gewinne sollen nicht in die Staatskassen, auch nicht in die Geldbeutel der Arbeitnehmern, sondern einzig und alleine in die Globalmonopole abfließen.

Während dessen streiten sich angeblich Frankreich und Deutschland um eine Wirtschaftsregierung. Laut Welt-Online sperrt sich Angela Merkel gegen diese Lösung, doch letztes Jahr und auch noch vor einigen Monaten war sie dafür. Auf unsere Medien ist kein Verlass mehr. Sie machen Nachrichten wie es gerade in politische Stimmung passt. Es hat sich herausgestellt, dass die Mehrheit der Deutschen keine Wirtschaftsregierung in Deutschland will, deshalb ist es vorteilhafter, Angela Merkel wird so dargestellt, als ob sie sich der Mehrheit in Europa beugt.

http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article8033986/Und-wieder-Merkel-gegen-Sarkozy.html

http://www.focus.de/finanzen/news/afghanistan-usa-finden-gewaltige-bodenschaetze_aid_519042.html

http://magazin.am-finanzplatz.de/aktuelles/mindestens-13-der-16-euro-laender-befuerworten-wirtschaftsregierung-3096

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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