Donnerstag, 24. Juni 2010

Mc Chrystal: "Obama der seinen Scheisskrieg machen wolle"

Zu viel Ehrlichkeit ist in der Politik und beim Militär nicht erlaubt. Generäle werden gekündigt oder treten zurück. US-General Mc Chrystal reicht seinen Rücktritt aufgrund zu ehrlicher Beurteilung politischer Besprechungen im Weißen Haus ein.  David Petraeus, der noch vor einer Woche den Billionen-Rohstofffund in Afghanistan aus dem Pentagon verkündetet, wird Nachfolger von Mc Chrystal. Damit zieht ein ehemaliger Bush-General nach Afghanistan, der bereits den Irakkrieg anleitete. 

Aber auch in Deutschland werden unangenehme Menschen entlassen. Der Deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg entließ einen  hochrangigen Offizier (Brigadegeneral Henning Hars) wegen seiner schriftlichen Kritik an Verteidigungsminister (Kriegsminister) zu Guttenberg. Wahrheit wird heute mit Entlassung bestraft, wen wundert da noch diese Politik?


Unsere Demokratien ertragen keine Kritik und bestrafen durch Entlassung, auch unser Kriegsminister entließ schon Kritiker. So was kannte man bisher von totalitären System. ;-) Obama disqualifiziert sich damit selber als Demokrat durch diese Entlassung. Er will weiter Wirtschaftskriege auf Kosten von Demokratien führen!

US-Präsident Obama und auch die Presse sprechen von verbaler Verfehlung des ISAF-Generals und versuchen sich in die Bezeichnung "CLOWN" für Sicherheitsberater James Jones festzubeißen. Die meistgesehenen Nachrichtensendungen in  ARD und ZDF verschweigen, dass Mc Chrystel einen Termin mit Präsident Obama im Weissen Haus als schlichten Fototermin abtat und Obama als wenig engagierten "Mann der seinen Scheißkrieg führen will", bezeichnete.

Mc Chrystals Äußerung trifft die Weltstimmung zum Afghanistankrieg. Die Weltbevölkerung hätte endlich eine offizielle Bestätigung für die eigene Beurteilung des Afghanistankrieges erhalten, besonders in Deutschland könnte Mc Chystals Äußerung die Stimmung gegen den Afghanistan entscheidend vorantreiben. Die Medien müßten endlich die Position der Linken und anderer kleiner Parteien aufgreifen und die öffentliche Meinung gegen den Afghanistankrieg realistisch darstellen. Da aber die regierungsfähigen, wirtschaftstreuen Realo-Parteien CDU FDP SPD und GRÜNE diesen Krieg befürworten, wäre die korrekte politische Berichterstattung zerstört.  Horst Köhler ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland trat auch zurück, er Deutschland in Wirtschaftskriegen sah und weiter kommen werden.

Wie demokratisch und transparent ist unsere Demokratie?

Mc Chrystals Aussage über Obama und den Afghanistankrieg ist von globaler Tragweite. Die Weltbevölkerung will diesen Krieg in Afghanistan nicht und offensichtlich das Militär auch nicht. Auch in Deutschland wird die Stimmung mit allen medialen Mitteln künstlich "PRO Krieg" befeuert. Sogar der nächste Bundespräsidenten sollte diesen Krieg befürworten. Deutsche Soldaten werden als Opfer der öffentlichen Meinung dargestellt und spalten so die Gesellschaft immer mehr. Das entspricht keiner Demokratie - das sind Lügen, Halbwahrheiten und vorgetäuschte Transparenz.

Unsere Soldaten sind Opfer einer Regierung, die Wirtschaftskrieg auf  Kosten der Demokratien führt. Das sollte groß, dick und fett auf jeder Titelseite der Tageszeitung zu lesen sein - doch dazu fehlt den Medien und auch den Politikern der Mut.

Mc Chrystals Ehrlichkeit ist fatal für die politische Showbühne. Es wird Zeit, dass die Politik, die sich ständig als demokratisch bezeichnet, für die in einer Demokratie nötige Transparenz sorgt. Die Entscheidungsbildung innerhalb der Regierung im Vorfeld von Gipfeln und Krisen treffen müssen veröffentlicht werden oder gar per Liveübertragung im TV ausgestrahlt werden.

Mehr Demokratie anstatt weniger

Horst Köhler sprach von Wirtschaftskriegen. Die Medien versäumten die neutrale Aufarbeitung dieses Themas, denn Demokratien führen keine Wirtschaftskriege, die Motivation für solche Kriege müssen in undemokratischen, wirtschaftlichen Organisationen gesucht und gefunden werden. Keiner der Politiker und keine Partei musst sich erklären warum Wirtschaftskrieg unterstützt werden und vor allem für wen?

Für diese Transparenz können aber nur Parteien sorgen, die Mitsprache des Volkes ist durch die Entscheidungen dieser Parteien verweigert. Nicht der Finanzmarkt oder das Sozialwesen braucht eine Reform, sondern das Parteiengesetz und die Parteienfinanzierung. Die Politik ist nicht mehr fähig sich selber zu kontrollieren, also müssen die Kontrollinstrumente dem Volk wieder übergeben. Ein erster Schritt ein Verbot an Veranstaltungen die von Nichtregierungsorganisationen einbebrufen werden, wie Bilderberger, Bertelsmann-Stiftung, INSM. Sämtliche Vorbereitungen zu Krisen- und Gipfeltreffen müssen öffentlich aufgearbeitet werden. Jeder Wirtschaftsvertreter hat öffentlich vor dem Parlament vorzusprechen. Das schafft Transparenz. Hier sind die Politiker in der Pflicht, nicht das Volk und mit Sparen wird dieses Demokratiedefizit auch nicht beseitigt. 

In der Politik wird hinterher bezahlt

Merz, Clement, Herzog, Weizenäcker uns wie sie alle heißen sind keine Politiker mehr. Stehen auf irgend welchen Gehaltslisten oder sind als Berater tätigt. Im TV wird aber immer nur ihr alter politischer Grad eingeblendet, das ist Verschleierung durch die Medien. Maybritt Illner, Anne Wille, Maischberger, Beckmann, all die vorzeige Polit-Talker im Deutschen TV erfüllen damit ihre journalistische Aufgaben nur ungenügend. Von Günther Jauch, der bald die Anne Will Sendung übernehmen soll, ist auch nicht mehr zu erwarten.  


!Mut zu Wahrheit!... war nur ein schöner Plakatspruch der CDU. Sie bezeichnet "wir müssen sparen" - als Wahrheit! ... dass gespart werden muss ist klar, aber die Menschen wollen wissen warum und wer das viele Geld jetzt hat!!! Diese Namen zu nennen ist Wahrheit!

Die Menschen wollen die Wahrheit über die Geldentstehung in Banken gegen Sicherheit wissen. Sie wollen verstehen warum dieses Geldsystem immer in einer Krise endet und sie wollen Änderungen sehen. Finanzmarkttransaktionssteuern sind keine Änderungen im Geldsystem, es wird deshalb immer wieder kollabieren und mit jedem Kollaps die Menschen immer ärmer machen.

Sie, die Politiker sind die Ursache für diese Krisen und es ist nicht damit getan andere an die Spitze zu setzen. Es müssen neue Leitlinien für Parteien aufgestellt werden. Wir brauchen verantwortungsbewusste Menschen, die eine grundlegend neue und gerechte Geldentstehung als Lösung anbieten und darauf Demokratie und Staat aufbauen. Demokratie darf sich niemals mehr unter ein Geldsystem einordnen, jeder Politiker, der das versucht, sollte mit einem Misstrauensvotum vom Volk abgewählt werden können.





http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,702422,00.html

http://www.welt.de/die-welt/politik/article8161642/McChrystals-Klartext-im-Rolling-Stone.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,683312,00.html

Kommentare:

  1. Sie wissen hoffentlich,dass alle Ihre Blogs von Google gespeichert werden.Blogspot gehört zu Google.

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  2. Alles wird im Internet gespeichert. Jede Ecke wird durchsucht. Es gibt mittlerweile Programm, die anhand der Schreibweise, Satzstellung und Wortgebrauch, jeden Kommentare einzelner Personen zielsicher zuordnen können.

    Programme können heute weit mehr, als man uns sagt. ;-)

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  3. Ich bin sicher er weiß es und es ist ihm hoffentlich so egal wie mir, sollen sie ruhig wissen was für eine Meinung ich zu dem Thema habe, USA wird den Iran angreifen und das zu Unrecht, wie schon damals beim Irak, mir reichts USA steht auf meiner Boykottliste, kein Mc Donalds mehr oder sonstige Fastfoodketten keine amerikanischen Produkte. Ich kaufe nur noch was in meinem Land produziert wurde und Bedingungen die ich mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Und das sollten wir alle tun, unterstützt den Widerstand gegen die Konzerne die die Welt regieren, trefft sie wo es weh tut nämlich an der Geldbörse.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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