Donnerstag, 29. Juli 2010

Mein "NEIN" zum Bedingungslosen Grundeinkommen

Vorab möchte ich klarstellen, dass die Kritik am aktuellen System und, nennen wir es "Sozialmanagement" der BGE-Befürworter, voll hinter ihrer Meinung stehe. Leider kann ich den vorgeschlagen Lösungsweg "BGE" nicht befürworten. Es muss bessere Möglichkeiten geben, die nicht so einfach zum Schlechten gegen die Mehrheit der Menschen gedreht werden kann.

Es ist noch nicht lange her, da wählten die Deutschen die Parteien, die "mehr Netto vom Brutto" versprachen und Steuersenkungen. Und plötzlich tauchen aus dem Dunkeln Organisationen auf die ein "Bedinungsloses Grundeinkommen" versprechen.

Sie versprechen den Menschen eine monatliche Geldauszahlung vom Staat an die Bürger, als Zeichen und Mittel zur Freiheit aller. Natürlich nur in Deutschland, was mit der übrigen Welt passiert interessiert nicht.









Deutschland als Exportnation sollte es doch schaffen, auf diese Art und Weise ihren Bürger ein angenehmes Leben zu bescheren, gekoppelt an Steuern, die aber nur der Konsument bezahlt.


Eine Abhängigkeit vom Staat entsteht dadurch nicht. Der Mensch soll mit dem Grundeinkommen sich frei entfalten können und nicht mehr verpflichtet sein, niedrig bezahlte Arbeit anzunehmen.









Die Rentner


Aber ein Bedingungsloses Grundeinkommen, basierend auf diesem Geldsystem mit dieser Geldentstehung, ein Vorhaben, das direkt in die bedingungslose Abhängigkeit führt. Der Staat muss alles verkaufen und zu Geld machen, damit er die Mittel für das Bedinungslose Grundeinkommen aufbringen kann. Hinzu kommt, dass sämtliche Rentenansprüche dadurch gestrichen werden müssen, denn wenn es keine Renteneinzahlungen mehr gibt, gibt es auch keine Renten mehr. Eine logische Konsequenz aus dem Schwall von verdienen Vorschlägen, die über das Bedinungslose Grundeinkommen kursieren.




Urteilen sie selbst über das Bedingungslose Grundeinkommen

www.grundeinkommen-nein-danke.de


Achten Sie bitte auf den Sprachgebrauch. Es klingt wie die Reden unserer Politiker zum aktuellen Aufschwung. Mir wird immer vorgeworfen, dass ich mich nicht genau und genau mit dem BGE beschäftige, aber Merkel wirft den Menschen auch vor, dass sie nicht richtig verstehen, warum ihr Politik gut für die Menschen ist.

Hundt (Arbeitgeberverband) betont heute, am 1. Augugst 2010, dass es keinen Spielraum für Lohnerhöhungen gibt, trotz des Aufschwungs. Das bedeutet Preissteigerungen ohne Lohnausgleich. Würde das BGE ausgezahlt werden, müßten die Menschen lange auf eine Anpassung des BGE auf die Preissteigerung warten. Wir wären in der gleiche Debatte wie über den Mindestlohn, den Arbeitgeber und Regierung für falsch halten.

Wie will man das in Griff bekommen? BGE-Erhöhungen vor den Preiserhöhungen? .... oder aber Preisvorschriften für die Industrie?

Damit ist aber immer noch die Finanzierung des BGE eindeutig geklärt. Steigen die Preise, steigt die Konsumsteuer, doch wenn die Menschen nicht genügend Geld für den Konsum haben, gibt es keine Steuern. Wir finden uns in der gleichen Spirale wieder. Der Verlieren ist vorprogrammiert inkl. schnellere Staatspleite!








Lohndumping in Vollendung


Das das Bedinungslose Grundeinkommen, aber als Notsicherung und wie der Name es schon sagt, als Grundeinkommen gedacht ist, werden viele der Rentner mit diesem Geld ihre Immobilie und Gesundheit nicht mehr aufrecht erhalten könnten.


Die Auswirkungen auf die Lohnverhältnisse sind auch nicht kritisch durchdacht worden. Schließlich geht der Mensch mit Bedinungslosem Grundeinkommen, für weniger Geld zur Arbeit, weil er bereits eine Grundsicherung bezieht.


Aus der Sicht dieser nur kurz angerissener Gründe, kann das Bedinungslose Grundeinkommen auch als Erfindung der Arbeitgeber angesehen werden, es würde optimale Bedingungen für billiges und günstiges Humankapital schaffen. Die lästigen Lohnnebenkosten wären endlich weg und auf den Schultern des Staates bzw. auf die Konsumenten komplett abgewälzt und der Staat selber wäre noch erpressbarer für die Wirtschaft wie er heute schon ist.

Kommentare:

  1. "Die Auswirkungen auf die Lohnverhältnisse sind auch nicht kritisch durchdacht worden. Schließlich geht der Mensch mit Bedinungslosem Grundeinkommen, für weniger Geld zur Arbeit, weil er bereits eine Grundsicherung bezieht."

    Sehe ich völlig anders: Warum soll jemand für einen Hungerlohn arbeiten, wenn er ohne Arbeit auch nicht verhungert. Der Trick, der Niedrigstlöhne erst möglich macht ist ja eben, dass der erlcher diese nicht annimmt überhaupt nichts mehr bekommt und ins Elend abdriftet.
    Und viele "Löhne" sind schlicht ein Hohn:
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0727/wirtschaft/0038/index.html

    AntwortenLöschen
  2. Mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen, stellt sich der gleiche Effekt ein, wie bei den Aufstockern. Sie erhalten vom Staat das Geld, was sie durch ihre Arbeit nicht verdienen.

    Das Bedingungslose Grundeinkommen, sind Nebelkerzen für verzweifelte Menschen, die Angst vor der Armut haben.

    Für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, müssen m. M. nach Preise eingefroren werden oder aber das Grundeinkommen gemäß der Preissteigerungsrate für Mieten und Nahrungsmittel angepasst werden. Eine reine Anpassung an die Inflationsrate gleicht diesen Defizit nicht aus.

    Das Bedinungslose Grundeinkommen ist wie die Versprechungen der CDU/FDP "Steuersenkungen" - eine Stellschraube im Geldumverteilungssystem, das von Grund auf ungerecht erdacht ist.

    Es lässt sich mit Wolkenkukucksschlösser nicht zum Guten wenden.

    Wer etwas ändern will muss die Geldentstehung ändern bevor er Wohltäter wird.

    AntwortenLöschen
  3. Es gibt keine Organisation, die ein bedingungsloses Grundeinkommen "verspricht".
    Es gibt seit Jahren Bürgerinitiativen, die sich für die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) einsetzen.
    Dass das irgend etwas mit dem FDP-Wahlkampfslogan von September 2009 zu tun haben soll, ist scheinbar eine falsche Interpretation des Autoren.

    Auch dass ein BGE nur in Deutschland gefordert wird, ist falsch.
    Das BGE wird auch in anderen Ländern diskutiert (Z.B. Brasilien, Spanien, Namibia) und die meisten BGE-Befürworter, die ich kenne, sind für ein BGE für alle Menschen.
    Schließlich ist das BGE als ein Menschenrecht zu verstehen.

    Das BGE ist auch keine "Erfindung" von Arbeitgebern.
    Ideen zum BGE gehen zurück bis in die Renaissance (siehe Thomas Morus "Utopia");
    oder Thomas Paine – Begründer der Menschenrechte – forderte im 18. Jahrhundert ein BGE.
    Im 20. Jahrhundert forderten bekannte Persönlichkeiten wie z. B. Erich Fromm, Martin Luther King jr., André Gorz und Joseph Beuys ein BGE.
    Alles Menschen, denen man nicht gerade unterstellen kann, dass sie mit einem profitorientierten Hintergedanken ein BGE forderten.

    Der Punkt ist, dass bei einem BGE Arbeitnehmer und Arbeitgeber profitieren würden.
    Mit der Geisteshaltung "Arbeitnehmer vs. Arbeitgeber – einer von beiden muss der Verlierer sein" - also "Entweder oder" - kommt man schwer darauf, dass das BGE den Menschen in den Vordergrund stellt.
    Auch kommt das herkömmliche Lagerdenken bei dieser Idee ins Wanken:
    So ist beobachtbar, dass manche Linke, die das erste Mal vom BGE hören, meinen, es sei ein neoliberales Konzept, während manche Konservative meinen, das BGE sei linke Spinnerei.

    Ich finde das amüsant. ^^ Das zeigt, dass manche mit der Idee BGE erst mal überfordert sind.
    Aaaber… Der Kopf ist ja rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann. ;-)

    Btw.: Die Konsumsteuer ist eine von diversen Finanzierungsvorschlägen eines BGEs.
    Es gibt noch weitere mögliche Finanzierungsmodelle.
    Man sollte also auch die Idee – den humanistischen Ansatz des BGEs – und die Finanzierung getrennt voneinander betrachten können, statt alles in einen Topf zu werfen.

    Wer meint, ein BGE würde nichts an unserem jetzigen Geldsystem ändern, der denkt m. E. nicht sehr weit, bzw. er irrt, und sollte sich den neuen YouTube-Filmbeitrag
    "Finanz- und Wirtschaftssystem vs. Grundeinkommen & Konsumsteuer"
    aufmerksam ansehen:

    http://www.youtube.com/watch?v=hUQZ5VAvsxU

    Greets

    AntwortenLöschen
  4. Es gibt keine Organisation, die ein bedingungsloses Grundeinkommen "verspricht".
    Es gibt seit Jahren Bürgerinitiativen, die sich für die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) einsetzen.
    Dass das irgend etwas mit dem FDP-Wahlkampfslogan von September 2009 zu tun haben soll, ist scheinbar eine falsche Interpretation des Autoren.

    Auch dass ein BGE nur in Deutschland gefordert wird, ist falsch.
    Das BGE wird auch in anderen Ländern diskutiert (Z.B. Brasilien, Spanien, Namibia) und die meisten BGE-Befürworter, die ich kenne, sind für ein BGE für alle Menschen.
    Schließlich ist das BGE als ein Menschenrecht zu verstehen.

    Das BGE ist auch keine "Erfindung" von Arbeitgebern.
    Ideen zum BGE gehen zurück bis in die Renaissance (siehe Thomas Morus "Utopia");
    oder Thomas Paine – Begründer der Menschenrechte – forderte im 18. Jahrhundert ein BGE.
    Im 20. Jahrhundert forderten bekannte Persönlichkeiten wie z. B. Erich Fromm, Martin Luther King jr., André Gorz und Joseph Beuys ein BGE.
    Alles Menschen, denen man nicht gerade unterstellen kann, dass sie mit einem profitorientierten Hintergedanken ein BGE forderten.

    Der Punkt ist, dass bei einem BGE Arbeitnehmer und Arbeitgeber profitieren würden.
    Mit der Geisteshaltung "Arbeitnehmer vs. Arbeitgeber – einer von beiden muss der Verlierer sein" - also "Entweder oder" - kommt man schwer darauf, dass das BGE den Menschen in den Vordergrund stellt.
    Auch kommt das herkömmliche Lagerdenken bei dieser Idee ins Wanken:
    So ist beobachtbar, dass manche Linke, die das erste Mal vom BGE hören, meinen, es sei ein neoliberales Konzept, während manche Konservative meinen, das BGE sei linke Spinnerei.

    Ich finde das amüsant. ^^ Das zeigt, dass manche mit der Idee BGE erst mal überfordert sind.
    Aaaber… Der Kopf ist ja rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann. ;-)

    Btw.: Die Konsumsteuer ist eine von diversen Finanzierungsvorschlägen eines BGEs.
    Es gibt noch weitere mögliche Finanzierungsmodelle.
    Man sollte also auch die Idee – den humanistischen Ansatz des BGEs – und die Finanzierung getrennt voneinander betrachten können, statt alles in einen Topf zu werfen.

    Wer meint, ein BGE würde nichts an unserem jetzigen Geldsystem ändern, der denkt m. E. nicht sehr weit, bzw. er irrt, und sollte sich den neuen YouTube-Filmbeitrag
    "Finanz- und Wirtschaftssystem vs. Grundeinkommen & Konsumsteuer"
    aufmerksam ansehen:

    http://www.youtube.com/watch?v=hUQZ5VAvsxU

    Greets

    AntwortenLöschen
  5. Also echt!
    Über Deinen Beitrag zum BGE bin ich echt enttäuscht!
    Deinen Blog lese ich ab und zu und finde dabei immer wieder Ordentliches.
    Aber hier liegst Du komplett daneben.

    Nicht böse sein, aber nach dieser Lektüre drängt sich mir der Gedanke auf, daß Deine Auseinandersetzung mit dem BGE noch in der Anfangsphase ist.

    Hier mal ein paar Tipps zum Stöbern:

    http://www.unternimm-die-zukunft.de/
    http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen
    http://www.grundeinkommen.de/
    (hier gibt’s mehrere Links zu Finanzierungsmodellen)
    http://www.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/

    Wie gesagt:
    Nix für ungut!

    AntwortenLöschen
  6. Kein Problem! Wir leben in einer freien Welt, in der jeder seine Meinung sagen darf - .... noch. ;-)

    Ich kann den Wunsch der Menschen nach einem BGE verstehen, doch möchte ich alle darum bitten, die Konsequenzen in alle Richtungen zu überdenken und sich nicht vom eigenen Wunschdenken überrumpeln zu lassen.

    Umsonst gibt es nur den Tod und der kostet das Leben. ;-)

    AntwortenLöschen
  7. @ Politprofiler

    Nichts ist im Leben umsonst.
    Auch nicht das BGE.
    Es mag zwar (nahezu) bedingungslos, aber nicht umsonst sein.
    Umsonst ist nichts im Leben.. Oder vielleicht doch? Z.B. Subventionen für marode Unternehmen und einiges andere was der Staat an Steuergeldern zum Fenster rauswirft, sind umsonst. ^^

    Ein BGE jedenfalls ist nicht umsonst - es würde die Gesellschaft vom Kopf auf die Beine stellen.

    Das BGE ist kein Schlaraffenland. Im Gegenteil.
    Es würde zwar mehr Entscheidungsfreiheit für den Einzelnen, im Vergleich zu heute, bedeuten, aber somit auch eine gewisse Härte:
    Jeder müsste sich mal mit sich beschäftigen. ("Was will ich eigentlich im Leben?" "Kann ich dies und das länger verantworten?" etc.) Diese ganzen Ausreden wären dann zu Ende ("Ich kann das nicht weil ich muss ja das...", "Das System ist Schuld" usw.).

    Es gibt eigentlich nur zwei Bedinungen für ein BGE:

    Man muss Mensch sein
    Man muss es denken können

    ;-)

    Einer, der denken kann:
    http://vimeo.com/13412008

    LG

    AntwortenLöschen
  8. Dieser Artikel zum BGE ist nichts weiteres als ein billiges Pamphlet und zeigt sehr deutlich, dass du dich bis heute nicht mit dem BGE auseinandergesetzt hast - seit deinem Videobeitrag "NEIN zum bedingungslosen Grundeinkommen" ist fast ein Jahr vergangen, zahlreiche Kommentatoren haben dich auf deine falschen Behauptungen und Vermutungen hingewiesen. Du ignorierst offensichtlich bis heute, dass du falsch liegst.

    Dass du mich nicht missverstehst - mir geht es nicht darum, dass du oder andere alle der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens zustimmen.
    Aber eine sachliche Auseinandersetzung mit diesem Thema lässt bei dir bis heute auf sich warten.

    Inhaltlich brauche ich deinen Blog-Artikel nicht zu korrigieren; das hat bereits mein Vorredner (Anonym, 30. Juli 14:03) gemacht und verweist auf meinen aktuellen Videobeitrag. Vielen Dank @ Anonym.

    MfG
    ForMoreDemocracy

    AntwortenLöschen
  9. Wenn das BGE eine Marke wäre, dann wäre Politprofiler bestimmt schon angezeigt worden. XD

    Aber da das BGE eine Idee ist, kann jeder darüber erzählen, was er will. Auch wenn es noch so falsch und irreführend ist, wie Politprofiler es macht.

    Hand auf's Herz.. so dumm kann doch niemand sein.
    Politprofiler verbreitet vorsätzlich Falschinformationen über das BGE..

    AntwortenLöschen
  10. Ich bin dumm, weil ich mich nicht genug mit dem BGE beschäftige?

    Merkel stellte unlängst fest, dass ihre Politik gut ist, die Menschen würden sich nur zu wenig mit der Politik beschäftigen und deshalb verstehen sie nicht, dass die jetzige Politik gut für ALLE ist.

    Ihr müsst EUCH BESSERE ARGUMENTE einfallen lassen!

    AntwortenLöschen
  11. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen
  12. Lieber Politprofiler -
    Ich finds toll, daß Sie so offen gegen das bedingungslose Grundeinkommen sprechen. GLAUBEN tue ich Ihnen aber erst, wenn Sie auf der Seite: www.grundeinkommen-nein-danke.de mir ihrem offenen Namen unterschrieben haben. ;-)
    Mit herzlichem Gruß,
    Ralph Boes

    AntwortenLöschen
  13. @ Politiprofiler

    1/2

    Ich muss mir bessere Argumente einfallen lassen?
    Ich könnte noch so fachkundig daherreden - was bringt es, wenn du es nicht verstehst/ nicht verstehen willst?

    Zitat "Hinzu kommt, dass sämtliche Rentenansprüche dadurch gestrichen werden müssen, denn wenn es keine Renteneinzahlungen mehr gibt, gibt es auch keine Renten mehr. Eine logische Konsequenz aus dem Schwall von verdienen Vorschlägen, die über das Bedinungslose Grundeinkommen kursieren."

    Wie kommst du darauf, dass sämtliche Rentenansprüche gestrichen werden sollen?
    Das BGE soll bei Einführung bestehende Sozialleistungen bis zu seiner Höhe ersetzen.
    Bestehende Rentenansprüche sollen erhalten bleiben.
    In Zukunft wird es aber möglich sein, dass die staatliche Rente ersetzt oder teilersetzt wird durch das BGE. Möglich wäre dann, zusätzlich zum BGE eine private Rentenversicherung abzuschließen.

    Zitat "Mir wird immer vorgeworfen, dass ich mich nicht genau und genau mit dem BGE beschäftige, aber Merkel wirft den Menschen auch vor, dass sie nicht richtig verstehen, warum ihr Politik gut für die Menschen ist."

    Dass du dich mit dem BGE nicht wirklich auseinandersetzt, ist mehr als offensichtlich.
    Oder du begreifst es einfach nicht.
    Was das mit Merkel zu tun haben soll, ist mir schleierhaft.
    Hier zeigt es sich ganz offensichtlich dass du nicht weißt, wovon du redest und dass du auch nicht zuhörst, was andere sagen:

    Zitat "Die lästigen Lohnnebenkosten wären endlich weg und auf den Schultern des Staates bzw. auf die Konsumenten komplett abgewälzt und der Staat selber wäre noch erpressbarer für die Wirtschaft wie er heute schon ist."

    Die Lohnnebenkosten werden heute(!) bereits auf den Konsumenten abgewältzt; nicht erst mit Einführung der Konsumsteuer.
    Die macht das nur deutlich.
    Unser heutiges Steuersystem ist Augenwischerei -- alles was an Steuern/ Lohnnebenkosten/ Sozialabgaben bei der Herstellung von Waren und Dienstleistungen anfällt, wird von den Unternehmen in die Preise weitergegeben.
    Sogenannte "Versteckte Steuern".
    Wie oft muss ich das eigentlich noch erklären?

    Detaillert erklärt wird es hier:
    Dr. Bendiktus Hardorp - Vortrag über Konsumsteuer:
    "Unternehmen sind ihrem Wesen nach steuerfrei"
    http://www.grundeinkommen.tv/blog/labels/Finanzierung%20und%20Mehrwertsteuer.htm
    (Teil 2/2 befindet sich auf der selben Seite etwas weiter unten!)

    Auch im Film "Grundeinkommen: Ein Kulturimpuls" wird die Konsumsteuer gut erläutert, u.a. auf
    http://www.dailymotion.com/video/x6ycy9_grundeinkommen-ein-filmessay_news

    Für den Film sollte man sich aber auch Zeit nehmen und aufmerksam zuhören.
    Ich zweifle ehrlich gesagt daran, dass du das kannst -- du kannst ja scheinbar nicht mal 9min aufmerksam zuhören, was im Videobeitrag "Finanz- und Wirtschaftssystem vs. Grundeinkommen & Konsumsteuer" erläutert wird.

    AntwortenLöschen
  14. (Na es scheint ja doch zu klappen... Posting war wohl zu lang *g*)

    2/2

    Zitat "Die Auswirkungen auf die Lohnverhältnisse sind auch nicht kritisch durchdacht worden. Schließlich geht der Mensch mit Bedinungslosem Grundeinkommen, für weniger Geld zur Arbeit, weil er bereits eine Grundsicherung bezieht."

    Nein - DU hast die Auswirkungen nicht durchdacht. Überleg doch mal -- wenn niemand mehr lohnabhängig ist weil er ein BGE hat (im Gegensatz zu heute), dann kann er auf gleicher Augenhöhe mit dem Arbeitgeber den Lohn aushandeln.
    Heute, wo die meisten Menschen auf Lohn angewiesen sind, die Arbeitgeber die Lage am Arbeitsmarkt ausnutzen können (auf 1 offene Stelle kommen 9 Erwerbslose), da können sie Lohndumping betreiben. Nicht zuletzt auch durch die Hartz IV Gesetze.
    Wenn es ein BGE gibt, dann ist jedem selbst überlassen, ob er für ein paar Euro die Stunde arbeiten geht, oder ehrenamtlich, oder ob er sich auf eine bessere Bezahlung als heute fordert.

    Das sind völlig andere Verhältnisse.

    Du aber denkst, die Probleme, die wir heute bereits haben, kämen erst mit dem BGE (oder würden sich verschärfen).

    Zitat "...Bedingungsloses Grundeinkommen, basierend auf diesem Geldsystem mit dieser Geldentstehung, ein Vorhaben, das direkt in die bedingungslose Abhängigkeit führt. Der Staat muss alles verkaufen und zu Geld machen, damit er die Mittel für das Bedinungslose Grundeinkommen aufbringen kann."

    Wenn du nicht nur meinen Videobeitrag in deinen Blog einbinden, sondern auch aufmerksam anhören würdest, dann könntest du diesen Absatz nun verschämt streichen.

    Zitat "Steigen die Preise, steigt die Konsumsteuer, doch wenn die Menschen nicht genügend Geld für den Konsum haben, gibt es keine Steuern."

    Du denkst verkehrt rum. Die Einkommens- und Ertragsbesteuerung belastet die Unternehmen permanent. Diese Belastungen werden entsprechend auf die produzierten Güter aufgerechnet (in Form der besagten "versteckten Steuern"), was zur Folge hat, dass die Preise steigen und die Kaufkraft der Konsumenten beschränkt wird.
    Das wird übrigens auch im Video erklärt, aber entweder verstehst du es nicht oder du ignorierst es. (???)

    So -- wenn nun die Einkommens- und Etragsbesteuerung schrittweise auf die Konsumbesteuerung umgestellt und ein Teil davon als Steuerfreibetrag an die Konsumenten zurückerstattet wird (BGE), dann werden die Unternehmen entlastet und die Kaufkraft der Konsumenten gestärkt.

    Und du denkst, die Unternehmen würden wie blöde die Preise anheben? Das ergäbe keinen Sinn, denn "Marktwirtschaft und Wettbewerb bedeuten immer auch Preiswettbewerb. Wenn nur ein einziger Anbieter die gesunkenen Lohnkosten weitergibt um Kunden zu gewinnen, müssen die anderen ihm folgen. In dieser Frage sich die Wirtschaftsexperten einig. Andernfalls würden deren Forderungen nach Lohnsenkungen (auch ohne die Einführung eines Grundeinkommens) zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland keinen Sinn ergeben." (Zitat "Unternimm die Zukunft")

    ForMoreDemocracy

    AntwortenLöschen
  15. Hallo Herr Boes,

    offensichtlich verstehen Sie meine Kritik am BGE falsch. Hier geht es nicht um eine schlichte Dialektik in der Frage JA oder NEIN!

    Ich unterschreibe sofort die Kritik der BGE-Befürworter am aktuellen System.

    Nur kann ich präsentierte Lösung - das BGE - nicht befürworten. Es muss bessere Lösungen geben. Änderungen zum Wohle aller müssen viel tiefer im Geldsystem - in der Geldentstehung - angesetzt werden.

    Vielleicht braucht des dann gar kein BGE !?! ... und trotzdem wird jeder Mensch eine Wertschätzung erfahren.

    Sie beschränken sich in Ihrer Kritik leider nur auf ein NEIN zum BGE ohne andere Lösungswege, die Schieflage der Gerechtigkeit wieder ins Lot zu bringen.

    Es tut mir wirklich Leid.

    AntwortenLöschen
  16. @For more democracy

    "Und du denkst, die Unternehmen würden wie blöde die Preise anheben? Das ergäbe keinen Sinn, denn "Marktwirtschaft und Wettbewerb bedeuten immer auch Preiswettbewerb. Wenn nur ein einziger Anbieter die gesunkenen Lohnkosten weitergibt um Kunden zu gewinnen, müssen die anderen ihm folgen. "

    Preise werden auch über Währungsschwankungen angehoben. Deshalb gibt es viele Länder, die aufgrund von Währungsschwankungen sich ihren Reis nicht mehr leisten können.

    An der Grenze von Deutschland hört die Welt nun mal nicht auf, vor allem wenn sie globalisiert ist und Deutschland vom Export lebt.

    .... sein Wohlstand nur dem Preisgefälle verdankt, das es selber finanziert.

    Deshalb ist es aus meiner Sicht so wichtig, die Geldsystematik und vor allem die Geldentstehung in die Überlegungen zu einer Lösung unserer gemeinsamen Kritik einfließen zu lassen.

    AntwortenLöschen
  17. Lieber Herr Politprofiler - Angst vor einer klaren Unterschrift? Lach.
    Ansonsten stimme ich Ihnen zu:
    Änderungen zum Wohle aller müssen AUCH (!) noch viel tiefer im Geldsystem - in der Geldentstehung, aber auch im Steuersystem und in der Zinsfrage etwa - angesetzt werden!
    Ralph Boes

    AntwortenLöschen
  18. @ Politprofiler

    "An der Grenze von Deutschland hört die Welt nun mal nicht auf, vor allem wenn sie globalisiert ist und Deutschland vom Export lebt."

    Eben. Und überleg doch mal, was es bewirken würde, wenn wir Grundeinkommen und Konsumsteuer einführen würden – die Exportpreise würden sinken, da die Konsumsteuer nicht auf diese erhoben wird; die Menschen im Ausland müssten nicht mehr unser teures, vertricktes Steuer- und Sozialsystem mitfinanzieren. Die Nachfrage auf deutsche Exportware würde steigen. Gleichzeitig würde der Binnenmarkt in Deutschland gestärkt, weil die Kaufkraft der Konsumenten (durch BGE) gestärkt würde.

    Was das Geldsystem bzgl. Konsumsteuer und Grundeinkommen angeht, so habe ich alles in dem Video gesagt. Du musst nur richtig zuhören.

    Wenn du mehr über Konsumsteuer und BGE wissen möchtest – ich hab dir hier den Link zum 100-minütigen Film angeboten, einen aufschlussreichen Vortrag von Benediktus Hardorp; und es gibt unzählige weitere Infos zum Thema (Videos, Bücher, Diplomarbeiten, Vorträge…).

    Nimm’s mir nicht übel, aber ich hab manchmal den Eindruck, du hältst alle Leute, die sich mit BGE, Konsumsteuer und dergleichen befassen und diese befürworten, für blöde.
    Konsumsteuer und BGE sind nicht eine Schnapsidee, die sich irgend ein Spinner vor Kurzem ausgedacht hat, sondern eine Idee, die vor über 20 Jahren entwickelt und bis heute weitergedacht wurde und wird.

    AntwortenLöschen
  19. @RaBo

    Ein schlichtes NEIN zum BGE reicht mir einfach nicht.

    AntwortenLöschen
  20. @ForMoreDemocracy

    Ich betone noch einmal: Das BGE ist für viele wünschenswert. Leider birgt das BGE aber ein zu hohes Risiko, dass es von anderen Kräften ausgenutzt werden kann.

    Alleine der Wandel der Arbeitslosenversicherung zum heutigen System sollte eine Wahrung sein.

    Gesetze und auch das GG sind ganz schnell geändert, wenn das Geld ausgeht. ;-)

    Deshalb schlage ich vor, noch tiefer mit den Forderungen anzusetzen und sich nicht auf schlichtes Umverteiungssystem von Geld zu verlassen - obwohl wir alles wissen, dass Geld in sich selber falsch entsteht und niemals gerecht sein kann.

    ... egal welche Steuerstellschraube wir drehen.

    AntwortenLöschen
  21. @ Politprofiler

    Ein BGE lässt sich genauso ausnutzen/ missbrauchen wie das von dir so gerne favorisierte leistungsgedeckte Geld. Wenn du mich fragst, lässt sich ein leistungsgedecktes Geld sogar noch viel leichter ausnutzen und missbrauchen, indem eine Regierung die Idee folgendermaßen umsetzt:
    Es bekommen nur noch Leute Geld, die eine Leistung erbringen.
    Dann haben wir ein leistungsgedecktes Geld und gleichzeitig wieder die Sklaverei eingeführt; angesichts der Tatsache, dass Wohlstand mehr und mehr durch Maschinen und Methoden und immer weniger durch menschliche Arbeitskraft erzeugt wird/ werden kann.

    Die Maschinen bekommen dann das meiste Geld, bzw. diejenigen, denen die Maschinen gehören und der Rest geht leer aus, oder wird versklavt und kann froh sein, wenn er noch einen lumpigen Lohn oder was zu essen bekommt.

    Du kannst es drehen und wenden wie du willst – eine gerechte Einkommensverteilung im 21. Jahrhundert ist, Einkommen in dem Maße von der Arbeit zu trennen, in welchem die Produktivität von Maschinen übernommen wird und die Menschen am erwirtschafteten Wohlstand der Gegenwart und der Leistungen vorangegangener Generationen teilzuhaben zu lassen.
    Einkommen ist ein Bürgerrecht.
    Ob mit oder ohne leistungsgedecktem Geld und ganz gleich was wir für ein Geldsystem haben.

    Und das BGE ist die Antwort auf die realen Verhältnisse:
    Wir leben faktisch in einer arbeitsteiligen Fremdversorungsgesellschaft;
    nicht wie du es dir einbildest (oder wünschst) in der Selbstversorgung vor langer langer Zeit, als ein leistungsgedecktes Geld alleine zeitgemäß gewesen wäre.

    Ein BGE ist auch kein "schlichtes Umverteilungssystem", sondern grundlegender Systemwandel und Paradigmenwechsel - was man ja an dir sieht, da du es selbst nach einem Jahr immer noch nicht begriffen hast bzw. damit überfordert bist.
    Das BGE ist auch nicht nur eine Änderung des Steuersystems; das dürfte wohl sehr deutlich werden in meinem 9-minütigen Video.

    Aber es hat keinen Wert - du kannst oder willst dich auf die Idee erst gar nicht einlassen.

    AntwortenLöschen
  22. P.S.

    Noch was – man muss sich über die realen Verhältnisse klar werden; dann begreift man auch, dass ein BGE einfach logisch ist:

    Heute gehen von 10 Menschen
    4 einer Erwerbsarbeit nach
    3 erhalten ihr Einkommen von Angehörigen (also Kinder, Ehepartner)
    2 beziehen Rente oder Pension
    1 lebt von ALG I oder II

    Von den 4en, die einer Erwerbsarbeit nachgehen, arbeiten etwa die Hälfte wirklich;
    d. h. sie leisten etwas Sinnvolles und Produktives für unsere Gesellschaft, während die andere Hälfte nur einen „Einkommensplatz“ hat. D. h. Menschen, die keinen Sinn in ihrer Arbeit sehen und frustriert sind und oft krank werden und oder einer Arbeit nachgehen, die volkswirtschaftlich keinen Nutzen bringt (z. B. Verwaltungsleute).

    Also man kann sagen, nur 2 von 10 Leuten gehen real einer Erwerbsarbeit nach.

    Die Zukunft der Arbeit wird die sogenannte Kulturarbeit sein. Erwerbsarbeit ist ein Auslaufmodell.
    Angesichts der Tatsache, dass die Produktivität steigt und gleichzeitig immer weniger menschl. Arbeitskräfte dafür benötigt werden, ist es doch nur all zu logisch, Einkommen von Arbeit zu trennen.
    Lasst die Maschinen und den Konsum der Gesellschaft den meisten Wohlstand erwirtschaften und gerecht auf die Menschen verteilen.
    Dann können sie tätig werden – für andere. Wie es jetzt schon den realen Verhältnissen entspricht – wir sind immer für andere tätig:
    Das was ich in meiner Arbeit leiste, nehmen andere in Anspruch, und das was ich in Anspruch nehme, haben andere für mich geleistet.

    Einkommen ist nicht die Folge von Arbeit, sondern die Voraussetzung, um arbeiten zu können. Wir sind immer von anderen abhängig. Das ist die Realität. Aber das sehen viele nicht; sie bekommen ihr Gehalt und glauben, sie könnten sich selbst versorgen.
    Das ist eine Illusion. Die Realität sieht anders aus.

    AntwortenLöschen
  23. @ moredemoracy

    Schlägst Du mich jetzt, wenn ich nicht Deiner Meinung bin?

    AntwortenLöschen
  24. 1/2

    *g*

    Nein. Ich schlage niemanden. ^^

    Aber es ist nun mal die bittere Wahrheit.
    Es ist das 'Nicht zugeben Wollen' vieler Menschen, dass wir immer für andere tätig und auf die Leistungen anderer angewiesen sind. Das macht es ihnen so schwer, die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens zu begreifen.

    Man sollte zurück gehen ins 18. Jahrhundert, um zu begreifen, wieso nicht die Tatsache, dass man ein BGE kommt, uns abhängig macht, sondern wenn wir einer Erwerbsarbeit nachgehen.

    Damals forderte Thomas Paine, der Begründer der Menschenrechte, ein BGE und begründete dies folgendermaßen:

    “Alle Menschen sind von Geburt gleich
    und die Erde ernährt alle.
    Wenn ein Mensch geboren wird,
    hat er das Anrecht auf ein Stück Land,
    das ihn ernähren kann.

    Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist
    unter Wenigen, die meinen, das sei Ihr
    Eigentum, dann muss ein Ausgleich
    geschaffen werden.

    Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen
    für diejenigen, die kein eigenes Land mehr
    haben und sich deshalb nicht selbst
    versorgen können.“

    Das ist bis heute Realität.
    Die meisten Menschen können sich heute nicht mehr selbt versorgen.
    (Eigentlich niemand – auch reiche mächtige Menschen nicht. Im Gegenteil. Gerade die sind auf die Leistungen anderer angewiesen.)

    Selbstversorgung hieße, ich habe ein Stück Land und kann von dem, was ich mir da anbaue, leben.

    Statt dass man die Menschen am Wohlstand einer Nation teilhaben lässt, lässt man sie nach wie vor sich selbst, bzw. ihre Arbeitskraft „verkaufen“.
    Und sie bilden sich ein, sie könnten sich selbst versorgen, weil sie Geld für ihre Arbeit bekommen.

    Das ist eine Ideologie, oder eine Illusion.

    Wir können uns nicht selbt versorgen, wenn wir Geld für unsere Leistung bekommen.
    Oder hast du schon mal jemanden gesehen, der sein verdientes Geld aufisst?

    AntwortenLöschen
  25. 2/2

    Wir sind immer auf die Leistungen anderer angewiesen.
    Es sei denn, wir haben wie gesagt ein Stück Land, bauen dort unsere Lebensmittel selber an und lassen uns keinefalls von anderen dabei helfen.

    Das BGE macht die Tatsache, dass wir auf die Leistungen anderer angewiesen sind, nur deutlich(er), und es macht die Menschen faktisch unabhängiger, weil sie selbst entscheiden können, was sie dann mit ihrem Anspruch auf ein Einkommen, anfangen können.

    Also die Vermutung vieler, ein BGE würde die Menschen abhängig, oder abhängiger als heute machen, ist ein Trugschluss.
    HEUTE(!) sind die meisten Menschen (lohn)abhängig und erpressbar.

    Ein BGE macht die Leute nicht völlig unabhängig, aber unabhägigER als es heute der Fall ist, weil sie dann mit einem BGE nicht mehr erpressbar sind und mehr Entscheidungsfreiheit haben.

    Ganz unabhängig werden wir nie sein – wir sind wie gesagt immer von den Leistungen anderer abhängig. Es sei denn, wir haben wie gesagt ein Stück Land, von dem wir uns ernähren können.
    Aber selbst dann wären wir nicht 100% Selbstversorger, weil wir dann Erntemaschinen z. B. kaufen würden und uns das Haus von anderen bauen lassen würden.

    Wir müssen einfach der Realität ins Augen sehen, dass wir immer von den Leistungen anderer abhängig sind.
    Oder hast du dir selber deine Kleider gewebt, dein Heim gebaut, dein Auto gebaut, den Bürgersteig vor deinem Haus gebaut, die Straßen gebaut, um mit deinem Auto fahren zu können und hast du dir alle deine Lebensmittel selber angebaut, oder jagst du im Wald Tiere, um etwas essen zu können?

    Ein BGE zwingt nicht die Leute zum Tätigwerden für andere, sondern es ERMÖGLICHT.
    Und angesichts der Tatsache, dass Arbeitskraft mehr und mehr durch Maschinen und Methoden ersetzt wird, ist es nur all zu logisch und gerecht, Einkommen in dem Maße von der Erwerbsarbeit zu trennen, in welchem die Produktivität von Maschinen übernommen wird. Halten wir dennoch an der ausschließlichen Verteilung von Einkommen über Arbeitsleistung fest, führt das entweder zu steigender Arbeitslosigkeit oder zu sinkenden Einkommen.

    Die Idee des BGEs ist uralt.
    Aber heute erst könnte man sie ohne Weiteres realisieren.

    Wer will, findet Wege.
    Wer nicht will, findet Gründe.

    ForMoreDemocracy

    AntwortenLöschen
  26. P.S.

    Bitte nicht missverstehen - Ein BGE steht keineswegs im Widerspruch zur Marktwirtschaft.

    Nur wird zuerst Gerechtigkeit in Form von Gleichheit bis zu einem gewissen Grad (Existenzsicherung und Teilhabe an der Gesellschaft) garantiert. Darüber hinaus gilt das Prinzip der Leistungsgerechtigkeit.

    Es geht darum, erst mal Einkommen und Arbeit mental trennen zu können. Von da aus kann man das BGE begreifen und weiterdenken.

    AntwortenLöschen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte