Es ist natürlich kein MUSS, es ist eine Anerkennung, reiche und bedeutende Freunde zu haben; sich in den Lokalen aufzuhalten in denen sich die neuen Sozialisten unseres Landes treffen, denn sie - die Reichen - schaffen Arbeitsplätze - zwar immer mehr von denen es sich nicht leben lässt und der Staat, die Armen-Kollektiv-Führung einer Demokratie, zu der auch Wulff gehört, legt bereitwillig noch etwas aus den Steuereinnahmen auf die spärliche Entlohnung der Reichen drauf, damit das Fußvolk auch in den Genuss von Arbeit und Wertschätzung kommt.
Den kleinen Luxus kann sich eine Familien nur dann gönnen, wenn Mama einen Minijob für 400 Euro annimmt, der fast die Ausmaße eines Halbtagjobs hat. Schließlich kann der Staat, die Armen-Kollektiv-Führung es nicht verantworten, wenn die Reichen nicht reicher werden und deshalb keine Arbeitsplätze mehr zur Verfügung stellen können, denn Arbeitsplätze schaffen ist sozial - die stetig steigenden Gewinne der Unternehmen sind keine Absicht, sondern eine unangenehme Folge der richten Politik. Wirtschaftswachstum kann es nur noch geben, wenn der Staat endlich aufhört Behörden und Ämter zu betrieben, denn auch diese gehören privatwirtschaftlich, also Gewinn orientiert geführt. Das Fußvolk muss sich also mit immer weniger immer mehr organisieren und dafür brauchen wir einen Präsidenten wie Christian Wulff, der auch in schlechten Zeiten noch eine schöne Zukunft malen kann.
Die neuen Sozialisten sind die Unternehmer
Profit für die Privatwirtschaft ist das neue Motto unserer neuen Demokratie. Steuern muss nur der Arbeitnehmers bezahlen, weil er so gut vom Staat bedient wird und mit Fürsorge überschüttet wird. Da für ist es auch notwendig, die Mildtätigkeit der Unternehmer, die schließlich Arbeitsplätze zur Verfügung stellen zu belohnen. Sogar Arbeitsleistung ist mittlerweile zum Geschäft geworden. Die lieben Politiker, die nur das beste für das Volk wollen, genehmigten Leiharbeiterfirmen in einem überdimensionalen Ausmaß.
Unsere Queen, unser demokratisch gewählter Präsident, unser Repräsentant unseres Landes, unseres WIRs als Volk, ist sehr unglücklich über die Berichterstattung seines Urlaubsortes.
Er urlaubte nämlich auf der spanischen Insel Mallorca und hatte bei keinem geringeren einen Ferienwohnung als bei Finanzunternehmer Maschmeyer. Er zählt zu den reichsten Deutschland und ist bekannt dafür, dass er die Nähe zu Politikern sucht. Maschmeyer regiert ein privates Finanzimperium. Er wäre der Nutznießer, wenn unser Sozialsystem endlich privatisiert werden würde. All die vielen Arbeiter, die dann Renten- und Krankenversicherungen abschließen würden, würden seinen Reichtum drastisch anheben. Rürup- und Riesterrente garantieren ihm schon satte Einnahmen aus Steuergeldern, die der Staat als Belohnung für den Gang in die Privatversicherungswirtschaft noch oben drauf legt.
Selbstverständlich ist das kein schönes Bild, das dieser Mallorca-Urlaub auf unseren frisch gebackenen Bundespräsidenten wirft, aber unsere heiß geliebte BILD, die Zeitung mit den 11 Millionen Lesern, verlor kein Wort über die unglückliche Urlaubswahl unseres Bundespräsidenten, der mit seiner jungen, attraktiven First Lady in der Millionärs Villa, im Dienstbotenbereich - einer Ferienwohnung weilte.
Es wäre wohl zu dreist gewesen, zu behaupten, dass Christian Wulff mit Familie urlaubt und dabei auch noch Steuergelder spart, indem er bei einem Luxusfreund in der Ferienwohnung unterkriecht. Wullfs Eskapade erinnert an den unglücklichen Luxusurlaub den der franz. Präsident Sarkozy gleich nach seiner Wahl auf einer Luxusyacht eines Millionärsfreundes antrat. Der kleine Unterschied bestand darin, dass dieser Urlaub von Sarkozy als Schlagzeile um die Welt ging, über Christan Wulffs Ferienaufenthalt wird nur im hinteren Teil unserer Medien berichtet. Wohingegen Sarkozy mit seinem Luxusurlaub sogar in den 20 Uhr Nachrichten landete.
Huch und schon wieder sind wir in ein Fettnäpfchen getappt. Das Fußvolk verhält sich lächerlich. Es will wissen wo sein Präsident Urlaub macht und mit wem. Wir haben die Privatsphäre unseres Präsidenten beschmutzt und Maschmeyer der steinreiche Deutsche, der bereits in Österreich mit seinen Machenschaften bald vor Gericht erscheinen muss und sogar auf Wulffs Hochzeit geladen war, ist natürlich ein privater Freund.
Ich frage mich aber, wäre Maschmeyer auch Wullfs privater Freund, wenn er ein schlichter Beamter in der Einwanderungsbehörde von NRW wäre.

Freiheitsdichter Theodor Körner
AntwortenLöschen„Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“
... ein AMT kann nur ein be-amteter inne haben, welcher von einem STAAT beauftragt wurde.
AntwortenLöschenein be-diensteter ist von einer firma. (PRIVAT ohne hoheitliches recht)
weil die BRD, kein staat ist, und alle parteien (abteilungen) der firma BRD angehören, ist auch herr wulf nur ein bediensteter einer firma. in seinem fall der chef einer firma, bzw der geschäft-führer.