Dienstag, 31. August 2010

Sarrazin ein billiger, bezahlter Provokateur der deutschen Think-Tanks

Thilo Sarrazin, ein Mitglied der SPD erhält eine Vorabveröffentlichung seines Buches durch die BILD. Ein unglaublicher Vorgang, da BILD sonst nicht gerade SPD-freundlich eingestellt ist. Um so erstaunter war ich über diesen Vorgang.


Mir war klar, dass die BILD nicht ohne Eigennutz und auf der Linie ihrer Interessen das Buch von Thilo Sarrazin "Deutschland schafft sich ab" abdruckt. Diese Formulierung passt voll und ganz in das Bildungsschema der Bertelsmann-Stiftung und der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), die schon seit Jahren eine großflächige Gehirnwäsche in Deutschland versuchen. Ziel ist den Sozialstaat mit Hilfe der Bevölkerung abzuschaffen, indem ihr eingetrichtert wird, dass mit den vorgegebenen Forderungen mehr Sozialstaat geschaffen wird, obwohl er aufgelöst wird.



Bis jetzt sind die Arbeitgeber recht weit mit ihrer groß angelegten Werbekampagne für die Abschaffung des Sozialstaates gekommen und es der Zufall in unserer Medien- und Politikwelt so will, wird Sarrazins Buch zufälliger Weise vom DAV-Verlage, der der Bertelsmanngruppe angehört, verlegt. 


... und schon ist der Geld- und Interessenkreislauf wieder geschlossen. Nicht umsonst ist Sarrazin im Vorstand der Bundesbank und macht sich keine Sorgen um seinen Arbeitsplatz, trotz seiner Anmerkungen, die ein gut erzogener Deutscher nicht einmal denken kann ohne rote Ohren des Scham zu bekommen.


Nach den Sozialschmarotzer-Tiraden von Guido Westerweller und anderen INSM-lern wie Oswald Metzger, wird jetzt auch die Ausländerbeschimpfung bzw. die Anti-Islam-Haltung in Deutschland gesellschaftsfähig gemacht.

Bertelsmann und INSM wollen dass Deutschland den Sozialstaat abschafft

Zu diesem Vorhaben ist jedes Mittel recht. Sie greifen dazu sogar in die Propaganda Mottenkiste und publizieren mit allen möglichen Tricks und viel Geld, Meinungen die eher als Ideologie gelten müßten, denn diese gebildeten Meinungen, die wir als wissenschaftliche Erkenntnisse zur Vorlage bekommen, sind nicht neutral zustande kommen. Jede Studie hat das Ziel, die Umweltwahrnehmung der Menschen zu verändern, damit in einem künstlich erzeugten Denkprozess über das vergebene Thema die gewünschte Schlussfolgerung in der öffentlichen Meinung heraus kommt.

Unsere Sozialkassen sind leer, weil die Politik sie absichtlich leerte

Unsere Sozialkassen sind leer, weil wir zu viel Ausländer haben, das will uns die BILD, Bertelsmann und indirekt auch die INSM einreden - als Schlussfolgerung kommt am Ende die Akzeptanz, dass unser Sozialstaat am Ende und abgeschafft werden muss. Genau das wollen die Arbeitgeber, die sich in der INSM organisieren.  Sie wollen die Sozialabgaben lieber für sich als Gewinne behalten und den Menschen immer noch weniger für immer mehr Arbeit bezahlen.

Am Ende sollen sich die Menschen durch Ehrenamt und Nächstenliebe bei Arbeitslosigkeit helfen - denn sozial ist was Arbeit schafft, aber Gewinne und Eigentum verpflichtet nicht mehr. Soziale Verantwortung gilt nur noch für die Leistungsträger. Unternehmer und Eigentümer sind längst raus aus der Gesellschaft, die wir in einem Staatswesen organisieren. Sie stehen hinter der demokratisch gewählten Volksführung und ziehen die Strippen.

Schon 2004 bereitete Bertelsmann die Politik und die Entscheidungsträger auf den Sozialstaatsabbau vor

2004 wurden die Weichen gestellt und wir dürfen 2010 über unseren Sozialstaat nachdenken. Wer 2004 bereits ein Ende des Sozialstaates sah, wusste auch, dass die Finanzblasen platzen würden. Auf all das hat uns die Politik nicht vorbereitet. Sie ließ es einfach geschehen, damit wir heute nach sechs Jahr in einer öffentlichen Diskussion zu dem Schluss kommen dürfen, dass wir unseren Sozialstaat abschaffen müssen.

Entweder sind unsere Politik so dumm oder sie stellen sich dumm, damit sie hinterher erklären können, sie seinen falsch beeinflußt worden, wenn sich die Bevölkerung diesen Betrug nicht mehr länger gefallen lässt.

In jedem Fall scheint die Menschheit dazu verdammt zu sein, wie in einer Zeitschleife immer und immer wieder die gleichen Fehler, nur mit technologisch fortschrittlicheren Maschinen, machen zu müssen. Das daran, weil wir uns nie mit der Geldentstehung beschäftigen, denn unsere Wertefestschreibung begründet sich auf der Geldentstehung, das nur gegen Kredite und abgesichert durch Verpfändung von Hab und Gut entstehen kann. Daraus ergibt sich das Abhängigkeitsverhältnis unter dem die Menschenmassen mehr denn je leiden. Umverteilung bzw. Wegnehmen und anderen etwas verweigern hilft aus dieser Armseligkeit nicht heraus. Wir müssen die Geldentstehung ändern und jeden einzelnen Menschen als Grund für die Geldentstehung heranziehen. Damit es nicht zu Sklavenhaltung kommt, was eine natürliche Reaktion aus dem Denken des alten Geldsystems hervorbringt, muss die Werteverschiebung dahin gehen, dass Eigentum auf Land, Natur und Rohstoff nichts mehr wert ist. Es ist nur noch allgemeine Verpflichtung es aufrecht zu erhalten und die Ressourcen schonend zu verwenden - das ergibt die Leistung, die Geld entstehen läßt. Nicht der Markt entscheidet, was produziert wird, sondern die Bedürfnisse der Massen.

Momentan gibt der angeblich der Markt vor was wir kaufen können. Das ist eine Illusion. Es ist die Notwendigkeit der Geldschöpfung, denn aufgrund unserer aufgestellten Normen für die Marktwirtschaft ist immer zu wenig Geld in Umlauf im Vergleich zu den produzierten Gütern. Denn nicht Leistung schafft Geld, sondern nur das Beleihen von Unvermehrbaren Gütern. - das erzeugt das Defizit, der Zins ist nur ein minimaler Bruchteil, der das Defizit erhöht. Aus diesem Grunde ist unsere Wirtschaft zu Verschwendung von Rohstoffen verdammt und wir zum Konsum von unnötigen Produkten, die nur der Geldschöpfung dienen, sonst verliert der Schuldner Hab und Gut, weil er seine Schulden nicht mehr bezahlen kann.

Vor diesem Problem steht momentan die gesamte Menschheit. Das Fallbeil der Insolvenz schwebt über allen. Ändern wir nicht schleunigst unsere Geldentstehung, wird die Menschheit in Armut, Abhängigkeit, Krieg und in eigenem Blut ertrinken.

Die vorgegeben Szenarien (siehe unten) der Bertelsmann-Stiftung sind keine wirklichen Lösungsvorschläge, sondern eine konservative Richtlinie um weiterhin am Alten - SCHLECHTEN - festhalten zu können, denn es gibt noch genügend Haudegen, die daran glauben, sie können sie an die Spitze der Menschheit als Oberschicht, als Elite setzen, wenn sie nur genug Geld zur Verfügung haben.

Es wäre an der Zeit, dass diese falschen Vordenker unserer Politik endlich die Augen aufmachen würden und einmal Selbstkritik üben würden, als ständig den Menschen über Tiefenpsychologie, ihre falschen Thesen als Dogma implantieren würden.



QUELLE:
http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-B6C50964-4259823D/bst/xcms_bst_dms_12975_12976_2.pdf


Die Bertelsmann Stiftung hatte zusammen mit der Heinz Nixdorf Stiftung und der Ludwig Erhard Stiftung im Sommer 2004 junge Politiker und Entscheidungs-vorbereiter aller Parteien zu einem Szenario Workshop eingeladen.
Ihr Ziel: ein gemeinsames Zukunftsbild für den deutschen Sozialstaat im Jahr 2030 zu erarbeiten.

Szenario-Management als Methode Szenarien sind ein Werkzeug, um Zukunft in Alternativen vorzudenken,um dadurch bessere Entscheidungen treffen zu können. Der deutsche Sozialstaat wird als Szenariofeld beschrieben, im Kern bestehend aus dem Individuum, das eingebunden ist in die Familie bzw. sein soziales Netz sowie in das sozialstaatliche, wirtschaftliche und politische Umfeld.

Strukturelle Rahmenbedingungen und Globalisierung beeinflussen diesen Kontext. Zukunftsaussagen werden anhand von ausgewählten Schlüsselfaktoren konkretisiert, die das Wechselspiel am meisten beeinflussen.

Für die Zukunft des Sozialstaates Deutschland im Jahre 2030 kristallisierten sich sechs Szenarien heraus:

Szenario 1
Eine hohe staatliche Umverteilung kennzeichnet Szenario 1; sie führt zu einer deutlichen Abnahme der Eigeninitiative bei den Bürgern. Der Staat finanziert über Schulden weite Bereiche der Gesellschaft wie Bildung, Gesundheit und soziale Sicherung. Doch die Gelder versanden häufig in den Mühlen der ausufernden Bürokratie. Die Menschen flüchten in individuelle Freizeitaktivitäten. Man arbeitet, um zu leben wenn man denn noch einen der wenigen vom Staat geförderten Arbeitsplätze hat.

Von der Wirtschaft gehen kaum Wachstumsimpulse aus. Die Chance dieser Gesellschaft liegt in schöpferischer Zerstörung und radikalem Neuanfang - andernfalls droht ihr der innere Kollaps.

Szenario 2
Das 2. Szenario beschreibt eine Zukunft, in der ein umfassend agierender, funktionstüchtiger Staat auf der Grundlage einer prosperierenden, hoch entwickelten Wirtschaft seinen Bürgern ein sicheres Leben in Harmonie und Wohlstand garantieren kann. Die Menschen nutzen in dieser toleranten, auf Konsens beruhenden Gesellschaft ihre Möglichkeiten zur kreativen Selbstentfaltung in Bildung, Beruf und Familie. Die 2 Schattenseiten liegen in der möglichen Verdrängung aufkeimender Risiken, in einer zunehmenden Entfesselung des Staates sowie in derGefahr, dass Leistung sich nicht wirklich lohnt.

Szenario 3
Im Zentrum von Szenario 3 steht die umfassend realisierte Eigenverantwortung der Bürger bei einem deutlichen Rückgang staatlicher Aktivitäten. In dieser Gesellschaft trägt und formt der Mensch als sozial engagiertes Wesen die aktive Bürgergesellschaft. Die Entwicklungspotenziale der Menschen werden ganzheitlich angesprochen und gefördert - sowohl in der Bildung als auch im Bereich Gesundheit, Generationenverhältnis etc.

Der Staat zieht sich auf seine Kernaufgaben - Justiz, Polizei, Verteidigung - zurück
und konsolidiert die öffentlichen Haushalte. Die Betonung des Subsidiaritätsgedanken erlaubt eine effektive Beteiligungsdemokratie. Von der Eigeninitiative der Menschen profitiert auch die Wirtschaft (Innovationen). Die Kehrseite: Sozial Schwache sind in Notsituationen nahezu ausschließlich auf die Unterstützung ihrer Mitmenschen angewiesen, da der Staat die soziale Absicherung von Lebensrisiken weitgehend den Bürgern überlässt.

Szenario 4
Szenario 4 ist geprägt von starken Unternehmen und Konzernen, die sowohl global als auch regional agieren. Der klassische Nationalstaat hat dagegen wenig Bedeutung und Einfluss auf das gesellschaftliche Geschehen. Staatsgeschäfte werden - bei abnehmender Bürger Beteiligung - zunehmend von Experten übernommen. Neben den Unternehmen bilden die Familien die zweite tragende Säule der Gesellschaft. Soziales Engagement darüber hinaus bleibt eher die Ausnahme. Entsprechend groß sind die sozialen Unterschiede. Gefahren bringt die starke konjunkturelle Abhängigkeit des allgemeinen Wohlergehens.

Szenario 5
Die dominierende soziale Schicht in Szenario 5 sind die wohlhabenden, beruflich noch aktiven älteren Menschen. Sie konnten im Zuge der umfassenden Liberalisierung vieler Märkte sowie der Privatisierung zuvor staatlicher Bereiche der Gesellschaft ihren persönlichen Wohlstand mehren. Dank Deregulierung ist die Wirtschaft hoch dynamisch. Kinder sind allerdings zu einer Randgruppe der Gesellschaft geworden. Verlierer sind auch leistungsschwache und kranke Menschen. In der Politik herrschen "ElitenExperten", die alle Staatsgeschäfte effektiv, aber nicht demokratisch kontrolliert führt. Die Gefahr dieser Zukunftswelt liegt in
ihren ungelösten demographischen Herausforderungen, die längerfristig das Wirtschaftswachstum bedrohen und soziale Spannungen anheizen.

Szenario 6

Das 6. Szenario beschreibt eine Welt, die gekennzeichnet ist durch eine klassische Industriestruktur mit einer hohen Quote abhängig beschäftigter Menschen. Sie bringen ihrem jeweiligen Arbeitgeber ein hohes Maß an 3 Treue und Identifikation entgegen. Diese Struktur geht einher mit einem Staat, der viele Bereiche des öffentlichen Lebens umfassend reguliert. Sein Hauptanliegen ist dabei aber weniger die Förderung von Investitionen, sondern primär die Besitzstandssicherung und Wohlstandsvermehrung seiner stark alternden Bevölkerung. Kinder und Zukunft dagegen haben eine nur geringe Bedeutung.

Der SzenarioTransfer

Als Instrument für die Navigation durch den "Raum der Möglichkeiten" wird das ZukunftsraumMapping (tm) genutzt. Ein Gegenwartspunkt markiert, welche Szenarien der heutigen Situation am ähnlichsten sind. Anschließend wird bewertet, welche der erwarteten Zukunft am nächsten kommen und welche Szenarien am meisten wünschenswert erscheinen.

Auf diese Weise lassen sich optimistische und pessimistische Erwartungen darstellen. In der Frage nach der wünschenswerten Zukunft waren sich die Teilnehmer weitgehend einig: die "dynamischnachhaltige Bürgergesellschaft" spiegelt parteiübergreifend das Wunschbild des Sozialstaats im Jahre 2030 wider. Um den Weg dorthin zu skizzieren, wurde Szenario 3 anschließend in den vier Themenfeldern Kommunen, Soziale Sicherung, Bildung und Innovation sowie Wirtschaft und Finanzen analysiert - aufgrund der Komplexität nur ein erster Ansatz für weitergehende Arbeiten.

Wichtigste Erkenntnis der SzenarioKonferenz war, dass parteiübergreifend eine gemeinsame Sprache in der Diskussion gefunden wurde, ohne vorschnell Wertungsebenen einzuziehen. Verschiedene Perspektiven des Themas "Sozialstaat" ließen sich integrieren, keine Sichtweise wurde von vorn herein ausgeblendet. Ob sich die konsensuale Entwicklung eines gemeinsamen Leitbildes für die Zukunft des deutschen Sozialstaates als tragfähig erweist, wenn es um konkrete Reformmaßnahmenanstehen, blieb offen. Dies soll die geplante Folgekonferenz klären.

Schon in den 1980er, als die wirtschaftliche Lage nicht gerade rosig war, kam es zur selben Einstellungshaltung in der Bevölkerung.  Nach der Wiedervereinigung waren es die Ossis, die unsere Rentenkassen plünderten und von den faulen Hartz4-Empfängern abgelöst wurden. Die Politiker, die  dies alles durch ihre Entscheidungen, angetrieben von wissenschaftlichen Meinungen, antrieben und ermöglichten war in keiner einzigen Diskussion um unseren Sozialstaat die Rede. Der Bürger soll im Dunkeln tappen. Sich nach primitiver Menschenart einen Schulden aus der eigenen gesellschaftlichen Schicht suchen, damit die Oberschicht unbehelligt die gewünschten sozialen Einschnitte vornehmen kann, damit sie selber keine Mehrabgaben zu befürchten hat. Mit der Kampagne "Sarrazin" durch Bertelsmann wird gerade wieder eine Polung der Menschen vorgenommen, damit die Oberschicht weiter wie Made im Speck hausen kann und sich die Bäuche voll schlagen kann.

Die Bertelsmann-Bild-Kampagne will nichts anderes als unsere Gesellschaft in sich zu teile, denn: "Wenn zwei sich streiten, freut sich der DRITTE" - und das ist die Oberschicht, die uns glaub lenken zu können und hinterher mit NAZI-Keule alles wegfegt und alle betraft außer sich selber nicht. 

Die Politik mir samt der Wirtschaft haben die Ausländer ins Land geholt und die FDP, sowie die CDU wollen noch mehr Gastarbeiter haben, aber nur gut gebildete und integrationsfähige Ausländer, weil sie in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft unser Schuldsystem so ruinierten, das Wissensniveau drückten und auf schlichte, notwendige Funktionsgrundsätzlichkeiten reduzierten, damit sie ein leistungsfähiges Humankapital nach der Schule vorfinden, das gestellte Aufgaben vom Arbeitgeber nicht hinterfragt.

Auf diese Art und Weise, hat sich Deutschland in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Politik selber ruiniert. Die einzige Schuldzuweisung, die dem Deutschen gemacht werden kann, ist: Er hat zu sehr auf seine Elite vertraut, die nichts anderes im Schild führt, als ihn zum dummen Arbeitsesel zu machen.

Die Eliten sind diejenigen, die nicht mitdenken. Sie beschneiden Wissen und Verständnis um Begebenheiten, in dem sie sich Menschen heran bilden und ihnen dabei jede Grundlage zum selber denken berauben. Das beschneidet Deutschland in seinen Innovationen, die gerade durch ein freies Wissen und kritisches Denken erst möglich war.

Wer den Deutschen und all den anderen Nationen diese Entwicklungsmöglichkeit durch sture Bildung raubt, beraubt am Ende sich selbst. Auch die Kultur der Mayas ging an dieser Dekadenz zu Grunde. Die Unterschicht bestellte die Felder mit Stöcken und war nicht fähig, sich einen Pflug zu erfinden und genau zu so einer Art von Humankapital werden wir jetzt in den Industrienationen erzogen.

Sarrazin ist ein Handlager der Eliten, die sich nichts sehnlicher wünscht als ein arbeitendes Volks, das sich in Notlagen selbst ohne staatliche Zuwendung versorgt und sich gegenseitig hilft. Das nennen die Eliten "Selbständigkeit", damit sie einen noch höheren Profit aus dem von ihr erzeugtem Humankapital ziehen können.

Wir sind auf den Weg in eine Elitegesellschaft, aber glauben sie ja nicht, dass auch nur einer, der sich als Mittelschicht bezeichnet, sich jemals zur Eliten zählen darf. Er ist genauso ein Arbeitsesel wie all diejenigen, die aus Sicht der Mittelschicht eine Stufe unter ihm stehen.

Aus Sich der Eliten, gibt es nur SIE und die DIE DA UNTEN! Und je reicher die Elite wird, desto mehr muss es von DENEN DA UNTEN geben.


Unser Gesellschaft wir nicht geteilt, wir sind schon längst geteilt. Die Unterschicht und die Mittelschicht werden zu einem Brei von Humankapital verschmolzen, das über den Staat frei abrufbar für die Industrie und Wirtschaft gemacht wird.

Eine neue Form des Kommunismus öffnet gerade die Pforten. Dieser Kommunismus organisiert sich in einer Art Demokratie, deren Prämisse es ist, die Wirtschaft zu stärken, um als Volk auf dem untersten Niveau überhaupt existieren zu können. In diesem Kommunismus gilt der Kapitalismus und mutiert zu einem selbstverwalteten Feudalismus durch Demokratie. Wo hierbei der Rechtsstaat und die Gewaltenteilung bleibt, ist im EU-Vertrag nachzulesen.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33219/1.html

Die INSM zu Migranten in Deutschland
"Denn diesen Zuwächsen stehen schrumpfende Einwohnerzahlen in Europa gegenüber. Dort geht die Bevölkerung laut den Prognosen bis 2050 um 67 Millionen Menschen zurück. 28 europäische Staaten, darunter Deutschland, könnten angesichts niedriger Geburtenraten schon heute ihren Bevölkerungsrückgang nur durch die Aufnahme von Migranten stoppen."

Zur Bevölkerung in Drittländern und Entwicklungsländern

Ganz anders sieht es in der Dritten Welt aus. Vor allem die am wenigsten entwickelten Länder wachsen immer noch rasant. In den 50 ärmsten Ländern wird sich die Bevölkerung von 0,8 auf 1,7 Milliarden Menschen mehr als verdoppeln. In Ländern mit junger Altersstruktur wie Afghanistan, Uganda, Niger oder dem Kongo wird sich die Bevölkerung in den nächsten 43 Jahren sogar verdreifachen. Während viele Industrienationen, allen voran Russland und Japan, schrumpfen werden, wird sich die Bevölkerung in Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo, im Tschad und in Somalia bis 2050 beinahe verdreifachen.

http://www.insm.de/insm/Themen/Soziale-Marktwirtschaft/INSM-Dossier-Demografie/Alte-gegen-junge-Staaten.html 

Der viel zitierte Bildungsmonitor stammt auch von der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nennt es tapfer weiter "Bildungsmonitor". Auch wenn es nicht um Bildung geht, sondern um ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um Input und Output, um Kosten und Effizienz. "Sachsen verteidigt Platz 1", vermeldet das INSM, - Atempause: "im Bildungsvergleich der Länder". Nö.

http://www.l-iz.de/Bildung/Leipzig%20bildet/2010/08/Bildungsmonitor-Bildungsproduktion-im-Freistaat-Sachsen.html

Mit dieser Art von Vergleich wird unterschwellig auf die Ausländerquote des Landes hingewiesen. Es entsteht der Eindruck, dass je höher die Ausländerquote ist, desto schlechter die Bildung im Bundesland. Eine gefährliche Studie, die zu solchen Schlussfolgerungen führen kann, die Sarrazin jetzt publiziert.

Das eigentliche, ablehnende Umfeld, das über Jahre hinweg eine Ausgrenzung gegenüber unseren ausländischen Mitbürgern förderte, wird in all der Hektik um Sarrazin niemals benannt, auch nicht bei der INSM oder bei Bertelsmann.

Hans-Peter Kloes, Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft, meint  "Wir wissen aus allen Benchmarks, allen Indikatoren, dass es nach wie vor einen vergleichsweise großen Unterschied gibt beim Zugang zu Bildung, Arbeitsmarkt, Karriere, Einkommen, ob man einen Migrationshintergrund hat oder nicht - und das ist auch volkswirtschaftlich hoch bedeutsam." Jedes dritte Kind unter fünf Jahren in Deutschland hat heute einen Migrationshintergrund, bei einer insgesamt schrumpfenden Bevölkerung. Die Wirtschaft kann es sich daher nicht länger leisten, auf den Nachwuchs von in Deutschland lebenden Ausländern zu verzichten.

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5925521,00.html


Ist Sarrazins Buch die Erziehung mit der Brechstange? Sollen damit die Migranten zu mehr Integration angetrieben werden?

Kommentare:

  1. Interessant dazu: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33219/1.html

    Doch schon wenn es um die Diktatur der Medien geht, widerlegt Sarrazin sich selbst und schreibt im Nachwort seines Buches freimütig, dass er von der Deutschen Verlagsanstalt (DVA) sogar zu diesem Buch angeregt wurde.

    DVA = Bertelsmann

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  2. Absoluter Schwachsinn, das geht völlig am Thema vorbei. Das was hier beschrieben wird ist ein ganz anderes Thema das Sarrazin überhaupt nicht anspricht

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  3. Bei aller berechtigten Kritik: Sie sollten nicht unterstellen, dass Sarrazins Thesen über Migranten auch von der INSM vertreten werden. Das ist falsch und Sie riskieren eine Abmahnung.

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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