Samstag, 7. August 2010

Warum Umverteilung nichts bringt !

Wir vergleichen unser Geld-, Werte- und Wirtschaftssystem immer gerne mit Monopoly. Dieses Spiel scheinen wir alle voll und ganz verstanden zu haben.

... und aus diesem Grunde verlangen wir die Umverteilung von Geld, denn wir wollen das Spiel um die eigentlichen Werte des Lebens weiter spielen, um vielleicht beim nächsten Versuch selber zu den Gewinnern zählen zu können. Uns wurde ein Gedanke von Wertvorstellung schon von Kindesbeinen in unseren Kopf gepflanzt, der jeder Art von natürlichem Gerechtigkeitssinn untergräbt. Dieser Virus gibt uns jede Rechtfertigung menschliche Ungerechtigkeit als gerecht im Sinne von Geld zu erklären.

Aus diesem Grunde finden wir immer wieder neue Erklärungsmöglichkeiten unser, im Grund unrechtes Handeln, als richtig und gerecht im Sinne der Geld- und Wertewirtschaft, mit anerzogener, künstlich erzeugter Geldmoral zu rechtfertigen. Daher kann die jetzige Wertevorstellung nicht natürlich sein. Sie ist ein Kunstprodukt zur Erklärung einer Realität, die nicht wirkliche existent ist.

D. h. wir wollen das Geld - die Pachteinnahmen der Straßenbesitzer - wieder an uns zurück verteilen, mit dem Resultat, dass wir weiter über ihre Straßen hinweg marschieren und ihre Kassen wieder neu auffüllen können.

Im Grund verstehen wir die Sinnlosigkeit unseres Handelns und Wirtschaftens schon lange - doch eine Ausweitung dieser Kritik läßt uns alle an ein TABU stoßen - an ein Gedankenverbrechen, das unvertretbar ist, in unserer kleinen Hirnwelt.


... im Grund wissen wir, dass wir nicht das Geld, sondern die Straßen umverteilen müssten,  aber das ist das riesengroße Mem "Sozialismus", das uns daran hindert, zu erkennen, dass auch die Umverteilung der Güter, keine wirkliche Lösung darstellt.


Watch live streaming video from politprofiler at livestream.com

Es wäre nur ein Neustart, der ewig alten Leier mit Krieg, Ausbeutung und Unterwerfung. Kein Steuersystem kann wirkliche Gerechtigkeit schaffen und wir kommen immer wieder am Punkt der schmerzvollen Umverteilung an, die wieder Blut, Verwüstung und Leid bedeutet.

Würde aber Leistung Geld entstehen lassen, wäre es sinnlos über das Monopolybrett (kommt von Monopol - daraus entstand der Gedanke, dass nur eine einzelne Clique hinter all dem steckt) hinweg zu fegen, um irgend eine Straße zu erhaschen - denn Eigentum auf unvermehrbare Güter ist im Grund wertlos - erst Leistung macht Land, Rohstoffe und Produktionsmittel zu einem nutzvollen Gut.

Das Monopolyspiel hat erst dann ausgedient, wenn wir die Geldentstehung vom Eigentum auf Natur und Erde trennen. So käme die Welt ein Stück näher an Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Die Menschheit wäre  vom Druck der ständigen Umverteilung befreit. Sie wäre vom Zwang befreit, sich ständig gegen die Neubildung von Monopole zu wehren; die in der Natur des Monopoly-Spieles liegt. Die Menschheit müsste sich nicht ständige mit neuen, raffinierteren Umverteilungsmechanismen beschäftigen und nicht mehr neue Sicherheiten erfinden, um neues Geld schöpfen zu können.

... natürlich wäre es für die Schlossalleebesitzer eine schmerzvolle Zeit, aber sie würden nichts verlieren, außer Macht und Einfluss auf Demokratien und Menschenmassen.

Der Trick unseres Monopoly-Spieles ist also nicht die Land- und Geldverteilung, sondern die Geldentstehung durch Sicherheiten auf  Land. Letztendlich ist Leistungsgedecktes Geld ist der Weg zur Wiederherstellung einer schon immer dagewesenen Grundordnung, dass der Mensch sich als Menschheit begreift und sich dem Wertedenken eines künstlich erzeugten Wertedenkens entzieht und so die Möglichkeit erhält die wahren Werte unserer Existenz zu erkennen.

Kommentare:

  1. Geld, Eigentum etc. sind ökonomische Kategorien. Gerechtigkeit und Menschlichkeit sind moralische Kategorien. Was "leistungsgedecktes Geld" ist, das eine "schon immer dagewesenen Grundordnung" wiederherstellen könne - welche war das gleich? -, geht vollständig über meinen sicher beschränkten politischen Horizont. Auch wie man die "Geldentstehung vom Eigentum auf Natur und Erde trennen" könnte, wenn denn dem so ist, sollte mir mal jemand erklären, so er kann. Wie ist denn das mit dem Eigentum an Grundbesitz und Produktionsmitteln? Das mit dem "Sozialismus" und der diffusen "Umverteilung der Güter", was auch angeblich auch "keine wirkliche Lösung darstellt", heben wir uns für später auf.

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  2. In den Video werden die Straßen an die Bank zurückgegeben, also das Spiel neu gestartet.
    Dass das nichts bringt sollte jedem klar sein.
    Will man eine sozialistische Marktwirtschaft auf Monopoly anwenden, dann würde das so aussehen, dass die Besitzer der Wertvollen Straßen, wie z.B. die Schlossallee einen Teil ihres Einkommens an die Besitzer Wertloser Straßen abgeben. Dies würde den schwächeren Spielern ermöglichen auch aif der Schlossallee zu landen ohne Bankrott zu gehen. Man hätte ein Spiel bei dem Niemand verliert, die Besitzer der Schlossallee dennoch mehr besäßen als die Wertloseren Straßen. Beim gewöhnlichen, "kapitalistischen" Monopoly entsteht ein Gewinner und viele Verlierer. Genau dem sollte ein Staat jedoch entgegenwirken.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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