Mittwoch, 15. September 2010

Neue Form von US-Steuern? Nach Daimler und Siemens jetzt auch die Telekom unter Anklage!

Es ist längst bekannt, dass die USA in letzter Zeit gerne ausländische Firmen ins Visier nimmt, die an der US-Börse gelistet sind, Bestechungsvorwürfe erhebt und sie mit einem Geständnis aber ohne Strafprozess und gegen hohe Geldzahlungen wieder entlässt.

Auch die Telekom ist jetzt auf die Liste geraten. Um so erstaunlicher ist es, dass amerikanische Firmen anscheinend in keine Bestechungsaffären verwickelt sind oder unter Verdacht geraten.

In bin der Meinung: Die USA brauchen Geld und schließlich gab die Telekom bereits am 21. April 2010 bekannt, dass sie sich von der US-Börse zurückziehen wird. Daimler wurde Anfang April 2010 von den USA vorgeworfen, der Konzern habe in China und Indonesien Bestechungsgelder bezahlt:

Mal sah die eigenwillige Exportförderung so aus, dass 4,1 Millionen Dollar für "Provisionen", "Geschenke" und Reisen an chinesische Beamte ausgezahlt wurden. Mal bekam ein Beamter in Turkmenistan eine S-Klasse-Limousine für 300.000 Dollar als "Geburtstagsgeschenk" geliefert. Mal wurden "Hochzeitsgeschenke" für 41.000 Dollar in Indonesien verteilt. Die Geschenke waren für US-Staatsanwalt John Darden nichts anderes als Bestechung und damit illegal.
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-04/daimler-korruption-usa
Daimler bestätigte vor Gericht diese Vorwürfe, weil es Teil eines Deals war und die US-Justizbehörde verzichtete auf einen Strafprozess gegen eine Zahlung von 185 Millionen Dollar an die US-Staatskasse.

Siemens traf es 2008 besonders hart. Auch dieser Konzert hat sich mittlerweile von den US-Börsen zurückgezogen. Die Summe von 800 Millionen Dollar geht aus dem Vergleich mit dem US-Justizministerium und der US-Börsenaufsicht SEC hervor, den ein US-Bundesgericht am Montag in Washington veröffentlichte. Sie setzt sich zusammen aus einer Strafzahlung von 450 Millionen Dollar an das Justizministerium sowie einer Gewinnabschöpfung von 350 Millionen Dollar an die SEC. Nach Angaben des US-Justizministeriums zahlt der Konzern in Deutschland ebenfalls rund 600 Millionen Euro. Dies war die höchste Strafe, die je in den USA gegen ein Unternehmen verhängt wurde.
http://www.zeit.de/online/2008/51/siemens-korruption-strafe

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article9625471/Durchsuchung-bei-Obermann-Illner-sagt-ab.html

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