Dienstag, 9. November 2010

Obama schmiedet Wirtschaftallianz gegen China

Während Forbes Obama als mächtigsten Mann gegen den chinesischen Präsidenten Hu Jintao austauschte, orientiert sich Obama in der Neuen Weltordnung im wahrsten Sinnes des Worte neu aus.

China gewinnt den Kampf gegen die USA in bezug auf die Rohstoffe dieser Welt.China gibt sich nicht als Eroberer und Lehrmeister, sondern als Freund und Helfer in Rohstoff reiche Länder. China verfolgt in Ländern wie Sudan, Nigeria, Angola, den Tschad, die Elfenbeinküste, Tobago, Syrien, Trinidad, Venezuela und Brasilien die Strategie "Zusammenarbeit ohne Forderungen" und kann sich so der Loyalität der Länder sicher sein. Dieser Politik steht die Eroberungstatik der freien westlichen Welt entgegen, die durch Schulden einen ganzes Kontinent schon seit Jahrhunderten ausbeutet; Afrika mit angeblichen Hilfsangeboten in eine Schuldenfall stürzt und nach alter Kolonialmanier ausbeutet. China bietet Produktionsmittel an und gibt so den Länder die Möglichkeit der Selbstbestimmt hat, die europäische und auch die deutsche Bevölkerung längst eingebüßt haben. China läßt die Länder nicht in der absichtlichen Unterentwicklung zurück wie das Konglomerat der Atlantischen Brücke.  Auf diese Art findet China überall auf der Welt Freunde und Loyalität, die der westlichen Welt längst abhanden gekommen sind und in den nun bald aufkommenden Fragen um Rohstoffe keine unbedeutende Rolle spielen werden.

Europäische Leiharbeiter Firma DEUTSCHLAND ist im Aufbau




Länder die sich von der westlichen freien Welt schon lange ausgebeutet fühlen, werden sich eher Handelspartner suchen von denen sie korrekt behandelt werden. Europa hat wie immer aus Gier auf die falschen Freunde gesetzt und gehört. Europa hat sich gegen die Fairness ausgesprochen und wird die Konsequenzen tragen müssen, insbesondere Deutschland, das sich als oberste europäische Macht ansieht aufgrund seiner Exportstärke. Die aber nur so lange aufrecht erhalten wird, bis die asiatischen Länder, ihre Produktionsstätten mit deutscher Technik aufgerüstet haben. Danach produzieren sie ihre eigenen Technik und vergessen Europa. Europa wird zum Arbeitskraftpool der Neuen Weltordnung und dafür macht Angela Merkel die Deutschen fit, durch ihre Bildungsrepublik. Die große Leiharbeiterfabrik Europa muss startklar gemacht werden.

Der Kampf um die Rohstoffe tobt längst

Auch Indien ist auf dem Weg eine aufsteigende Nation zu werden. Es strebt weiterhin ein Wirtschaftswachstum zwischen 6 und 8 Prozent an und benötigt dafür Rohstoffe und Energie. Indien ist in der selben Situation wie Deutschland, es kann produzieren, verfügt aber über keinerlei Rohstoffe. Deshalb bietet sich Indien als optimalen Partner für China an. Auf diese Art, könnte sich eine Abhängigkeit entwickeln, wenn Obama seine Schachfiguren genau dort als Bollwerk platziert, wo Indien Rohstoffe und Energie haben möchte. Die meisten in Betracht kommenden Pipelines führen über Pakistanischen Boden und es ist kein Geheimnis, dass die USA schon lange versuchen, militärische festen Fuß in Pakistan stationiert zu bekommen.

Sei es Al Kaida, sei es die Hilfe für Erdbebenopfer oder die Angst und Sorge über Atombombentechnologie, die in die Hände der Taliban fallen könnte. Alles Bestrebungen eine Vormachtstellung in Pakistan zu bekommen gegenüber Indien, das für seinen Wirtschaftsaufschwung Energie braucht. Ebenso Miramar, Angola, Niger und andere Länder rücken so mehr und mehr ins Beschützer- und Befreiervisier der USA. Auch Europa rüstet auf. Im Lissabonvertrag wird der Schutz der gemeinsamen Grenzen besonders betont und die NATO darf mittlerweile präventive Eingriffe überall in der Welt vornehmen, wenn Europa bedroht sein könnte. Europa wechselt zur aggressiven Wirtschaftsmiltitärpolitik der USA.

Deutschland ist unnötig im Kampf um die Neue Weltordnung

Deutschland ist für die USA nur so lange interessant, wie Deutschland die hohen Rohstoffkosten bezahlen kann, die aus den Ländern stammen, die wirtschaftlich von den USA dominiert werden. (Deutschland als Motor für die Wirtschaft).  Deutschland verfügt über keine finanzielle Kraft mehr. Deutschland ist mit Schulden längst ausgebrannt und sozusagen verbrauchtes, ausgelaugtes Ackerland für die nächste Phase der globalen Weltwirtschaft.

Deutschland strauchelt längst. Aus Sicht der USA tobt in Europa bereits ein Bürgerkrieg. Deuropa konnte die Bevölkerung nicht früh genug auf die Akzeptanz des Armutsgefälles einstimmen. Diese wurde Merkel bereits 2005 in Davos von Indien vorgeworfen. "Deutschland wird es nicht schaffen!"

Freie Märkte hassen Solidargemeinschaften und keine Verantwortung für die Bevölkerung haben. Sie wollen auch keine Staaten, die die wirklich solidarisch demokratische sind. Sie wollen Staaten, die die freie Ordnung der Märkte mit Recht, Gesetz, Militär und Polizei gegen Solidaritätsforderungen verteidigen.

Das unbeugsame europäische Volk lässt sich einfach nicht auf den absoluten Freien Markt ein. Merkel und auch Sarkozy versagten aus Sicht der USA in der Vorbereitung für diese neuen Märkte und für die neue Weltordnung. Sie entsolidarisierten Europa nicht schnell genug. Deshalb titelt Spiegel-Online "Zu viel VOLK tut Deutschland nicht gut".



Wobei angemerkt werden muss, das unter Wettbewerbsfähigkeit ausschließlich die Wirtschaft gemeint ist, die sich auf Kosten der Bevölkerung gesund saniert. Die Bevölkerung selber wird sich im gleichen ungerechten Armutsgefälle wieder finden, wie all die Entwicklungsländer auch. Das ist die Grundvoraussetzung bei der Teilnahme der Globalisierungsparty, die Obama organisieren will.

Doch seine Rechnung macht er ohne die China. Diese begannen ihr Vorbereitung für diesen Rohstoffkrieg lange bevor die USA und auch Europa überhaupt auf die Idee kamen, dass sich an ihrer Vorachtstellung je etwas ändern könnte.

Indien und USA haben die gleichen Grundwerte

Ohne Skrupel werden die USA, Europa und auch Deutschland für ihren Vorteil fallen lassen. Eine Freundschaft mit den USA ist eine schlichte Dienerschaft. Wer seinem Herren keine Vorteile mehr bringt fliegt raus. Die USA streben eine Dauermitgliedschaft für Indien im UN-Sicherheitsrat an =  mit Vetorecht. Dieses Privileg steht momentan nur den USA, Großbritannien, Frankreich, Russland und China zu. Deutschland und auch Indien setzten sich für eine neue Satzung im UN-Sicherheitsrat ein. So wird Deutschland wieder einmal zum Helfershelfer unter der Führung von Angela Merkel. Die bereits Deutschland im langen Krieg in Afghanistan hält und so auf eine Stelle in der Schlange der Bittsteller um die afghanischen Rohstoffe erhofft. 



Barack Obama ist der Meinung, dass Indien und auch die USA als große Demokratien gemeinsam Grundwerte vertreten. Doch stellt man die Staaten gegenüber reduzieren sich diese Grund ausschließlich auf wirtschaftliche Ambitionen und Kontorolle der armen Bevölkerung, die beiden Nationen schwer zu schaffen machen.


Bereits Georg W. Bush adelte Indien als Atommacht ohne Kontrolle der IAEA. Pakistan verweigerte er dieses Privileg und verlieh im den Schurkenstaatstatus, wie dem Iran, der nach einer eigenständigen Energieversorgung strebt und als Rohölland über so gut wie keine Ölraffinerien verfügt. Das ist das Herrschaftskonzept der westlichen freien Welt gegen die sich die unterdrückte Welt, die wir im wahrsten Sinne des Wortes als unfrei bezeichnen auflehnen.

Obama versucht vor den Augen Chinas eine Allianz gegen China zu schmieden. China, auch bekannt als "Land des Lächelns" wir diesem Treiben nicht tatenlos zusehen und wird die USA an seiner empfindlichsten Stelle treffen - im Handel und den damit verbunden Arbeitsplätzen. Obama trifft zwar gerade Handelsabkommen mit Indien die angeblich 50.000 neue Arbeitsplätze schaffen sollen, doch wer finanziert die Investitionen, die für diesen Handelstransfer von Nöten sind? Diese Frage beantwortet Obama natürlich nicht, denn gerade kaufte die FED für 600 Mrd. US-Dollar neue Staatsanleihen auf. Auch die USA ist keine Land der unbegrenzten Schulden irgendwann, werden diese Schulden eingefordert.

Doch noch eine Option ist offen, in der die gesamte westliche Welt ihre Sicherheiten hinterlegt hat. Der Rückversicherer AIG verfügt über den Zugriff auf sämtliche Infrastruktur der Welt, die über sie abgesichert ist. Sollte diese Bank bzw. diese Versicherung ins Straucheln kommen, ergäbe sich für die Welt ein noch größeres Disaster, das im Falle der HRE abgewendet wurde. Die USA werden nicht auf Dauer die AIG am Leben erhalten, wenn es an der Zeit ist, wir der Dolchstoß Europa als Rivalen um den Welthandel einfach ausschalten.


http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE6A70EC20101108
http://derstandard.at/1288659496705/Forbes-Liste-Chinas-Staatschef-Hu-maechtiger-als-Obama
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,727914,00.html
http://www.wsws.org/de/2006/mar2006/bush-m07.shtml
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/geowissenschaft/tid-18636/rohstoffe-liegt-in-afghanistan-unsere-zukunft_aid_519428.html

Kommentare:

  1. Egentlich ein ganz guter Artikel, wäre da nicht die Mär des "fairen" Chinesen. Es stimmt zwar das China in seinen Handelsbeziehungen insbesonder in Afrika seine Partner gut behandelt nur gehört das eben zu einer Strategie. Das sieht man dann, wenn in diesen Ländern nix mehr zu holen ist. Dann sagt auch der Chinese zum Neger - "Das ist jetzt dein Problem,und tschüß" Leider.

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  2. Wäre da nicht die Mär des "fairen" Blogger´s! Geistige und seelische unausgeglichene Menschen, deren geistige Beschränktheit und Voreingenommenheit zu unsachlicher Kritik verleitet, sollten schweigen.

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  3. UPPS !??!?! In Deutschland hört man nicht gerne, dass andere Länder mit besseren Strategien und den Rang ablaufen?

    Übrigens! Der saarl. Ministerpräsident sagte heute: "Deutschland ist ein Energieexportland!" - damit meinte er nicht den Stromexport, sondern die Waren, die mit Energie für den Export produziert werden.

    Das ist ein Aspekt, den viele in ihrer wirtschaftlichen Kalkulation für andere und bessere System immer wieder ignorieren. Folglich kann nur beim Lohn eingespart werden, damit man auf dem Weltmarkt weiter existieren kann.

    ... außerdem spricht sich Bundespräsident Wulff mittlerweile für eine Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik aus, wenn es um den Import von Rohstoffen und Energie geht - d. h. neue und andere Steuersubventionen, die natürlich nicht durch die Gewerbesteuer wieder ausgeglichen werden.

    :-D

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