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Mittwoch, 31. März 2010

Europäische Demokratien: Italiens seltsames Wahlverhalten

Silvio Berlusconi ist wohl einer der umstrittensten italienischen Ministerpräsidenten nach dem II Weltkrieg. Noch nie gab es mehr Skandale um einen EU-Politiker in Italien, als um diesen Mann. Sie reichen von Korruption, Medienmanipulation, bis hin zu einem ausschweifendem Sexualleben, das zu Kandidaturen seiner jungen Geliebten führte und deshalb auch das öffentliche Interesse berührt.



Berlusconi ist nicht nur der Ministerpräsident Italiens, sondern gleichsam Inhaber des Konzerns Fininvest. Eigentlich ist es ein Imperium. Fininvest, ist unter anderem die größte Finanzholding Italiens, gleichzeitig ist die Mediolanum eine Firma mit weiteren Abteilungen zu Versicherungen und Bankwesen integriert. Aber auch im Mediengeschäft ist Berlusconi sehr geldstark aktiv, dass viele in Italien von Zensur sprechen, weil Berlusconi als Ministerpräsident Italiens gleichzeitig Inhaber des größten Verlagshaus "Manodacori" ist, weiterhin gehören Mediaset mit den aktuell größten privaten Fernsehunternehmen Italien zu Berlusconis Imperium. Außerdem ist Berlusconi der glückliche Besitzer des AC Mailands, der sehr aktiv im Bestechungsskandal des ital. Fußball verwickelt war.

Folter unter Berlusconi

Berlusconi kam während des G8-Gipfels in Genua 2001 sogar in die internationale Presse mit den Worten "FOLTER" und "Gehört Italien noch zu Europa?". Längst hat es die Welt, vor allem unsere schnelllebige Presse in Deutschland vergessen, dass dieser Mann für die unglaublichen Zustände in Genua verantwortlich war.



Unter seiner Führungsgewalt wurde ein Studentenwohnheim nach dem Gipfeltreffen gestürmt und die Menschen wie Schwerverbrecher abgeführt, geschlagen und später in vorbereiten "Lagern" gefoltert. Zustände, die an Guantanmo erinnern, das damals noch unbekannt war.




Dieser Mann wurde zweimal in Italien an die Macht gewählt. Er ist jetzt Verhandlungspartner unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel - akzeptiert, liebkost und toleriert - ohne Kritik. Die EU, die sich so gerne in innerpolitische Entscheidungen Deutschlands einmischt, wenn es um Energienetze geht und Dezentralisierung fordert, die Deutsche Bahn als Monopolisten ansieht, schweigt zum Konglomerat des ital. Ministerpräsidenten - oder halten die Deutschen Medien es für nicht erwähnenswert, weil es aus deren Ermessen für die Deutsche Bevölkerung uninteressant ist? Es gehört nicht zur feinen Note der freien Presse in Deutschland, die Verfehlungen europäischer, demokratischer Regierungschefs immer wieder zu benennen. Einmal erwähnt reicht vollkommen aus, dagegen wird bei "Schurkenstaat" nie aufgehört, deren Verfehlungen von vor 20 Jahren regelmäßig aufzulisten. Dies fällt auch zum 80. Geburtstag Helmut Kohls auf. Seine Ehrenwortaffäre ist den deutschen Medien kein Wort mehr wert und das in einer Zeit, wo Korruption, Kugelei und Sponsoring aktuelle sind denn je.

Unter Berlusconi wurden in Italien Sinti- und Roma-Wohnwagensiedlungen eingerichtet. Jeder Zigeuner, der sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, muss dort hin umziehen. Besuch von Italienern ist nicht erlaubt, die italienischen Schulkameraden müssen sich mit ihren "Zigeuner-Freunden" vor dem Lager treffen. Als weiter Schickane ist anzusehen: Die Kinder aus den Lagern haben sehr lange Schulweg und sind deshalb auch von der ital. Gesellschaft ausgeschlossen- so produziert man sich seine eigenen Unterschicht - gezielt aus der Bevölkerungsgruppe, die man auch dort haben will.

In Italien sind diese "Siedlungen" als Umerziehungslager bzw. Integrationslager bekannt. Die Sinti sollen lernen sich in der italienischen Gesellschaft einzufügen, weil sie angeblich einen Hang zur Kriminalität haben. So berichtete eine Phönix-Dokumentation.

... und dieser Mann leitet die Geschicke eines demokratischen Landes, das Mitglied der EU ist.

Trotz massiver Kritik Wahlregionen gewonnen

Die letzte Regionalwahlen in Italien waren von Massenprotesten gegen Berlusconi begleitet. Sogar Sophia Loren ließ sich bei Beckmann zu einem feurigen Bekenntnis gegen Berlusconi hinreißen, was wiederum keine einzige einzige Zeile in den Deutschen Medien auslöste.

... und trotzdem hat Berlusconi zwei weitere Regionen in Italien für sich gewinnen können. Das ist die unglaubliche Wahrheit unserer Demokratien.

In Afghanistan kommt ein Mann, Karsai, mit Wahlbetrug an die Macht und die allgemeinen Wahlbeobachter stellen fest, er wäre auch ohne Wahlbetrug Präsident geworden - damit ist Karsai legitimiert. In der letzten Woche wird der afghanische Präsident Karsai von Obama überraschend besucht und aufgefordert den Drogenhandel in Afghanistan einzudämmen, obwohl bekannt ist, dass Karsais verwandtschaftliche Grade auch in dieses, aus unserer Sicht, verbrecherische Milieu hineinreichen. Das findet natürlich keine Erwähnung in unsere Medien - ist auch nicht so wichtig zur Bildung eines neutrales Bildes der Weltpolitik. denn Bildung ist Formung - keine Wissensvermittlung - dem sollten wir uns immer bewusst sein.

Mein Anriss ergibt ein trauriges Bild unserer Demokratien in Europa und auch in der Welt. Unsere demokratischen Führer akzeptieren jede Verfehlung, solange sich die Regierungen an die marktwirtschaftlichen Vorschriften halten, den angeblichen Wettbewerb aufrecht erhalten und jeden Versuch staatlicher Intervention Privatmonopole zu unterbinden, vermeiden. Diese Einstellung kann auch Ethnozentrismus genannt werden, die neue Form der menschlichen Bewertung innerhalb einer Marktwirtschaft.




Angela Merkel vertrat vielfach, in großen Reden, die Meinung, dass die Soziale Marktwirtschaft aus Deutschland Vorbild für Europa sein soll. Diese illusorische Behauptung mag in ihrer Vergangenheit begründet sein. Sie ist erst seit ca. 20 Jahren in Deutschland und kennt die "Soziale Marktwirtschaft" nur vom hörensagen und macht daher den Fehler, dass die Soziale Marktwirtschaft, die den Deutschen zu einem angenehmen Leben innerhalb des Kapitalismus verhalft, schon längst zerschlagen ist. Es begann mit Helmut Kohl und Angela Merkel führt es weiter.

Das was Angela Merkel als "Soziale Marktwirtschaft" begreift ist aus Ihrer armseligen Sicht schlicht weg eine minimale soziale Unterstützung für Bedürftige und auch die wird mittlerweile mehr und mehr in Frage gestellt. - so können Regierungschefs, wenn sie falsch informiert werden, ich nennen das gebrieft werden, eine ganze Gesellschaftsordnung aus den Fugen heben und Werte mit Füßen treten ohne dass sie sich einer Schuld bewußt sind.

Dienstag, 30. März 2010

CERN Experiment startet heute in Genf

Update:
Schwierigkeiten am CERN: Protonen verloren gegangen
Dienstag, 30. März 2010, 9:04 Uhr, Aktualisiert 12:16 Uhr
Weil die Protonen im Teilchenbeschleuniger LHC verloren gegangen sind, muss das «Urknall-Experiment» am CERN in Genf für einige Stunden verschoben werden. Die Protonen sollen in gegensätzlicher Richtung durch den 27 Kilometer langen Tunnel sausen und den Urknall simulieren.
www.tagesschau.sf.tv

In einem riesigen Teilchenbeschleuniger wollen Wissenschafter zwei Protonen mit einer Geschwindigkeit von 7 TeV (Teraelektronenvolt) gegen einander jagen, d. h. mit einer Gesamtgeschwindigkeit von 14 TeV werden sie am Ende eine Kollision verursachen. Damit glauben die Wissenschaftler einem Urknall nahe zu kommen.



Was dieses Experiment für die Menschheit bringen soll ist mir ein Rätsel. Unsere Wissenschaft ist nicht einmal im Stande eine Kettenreaktion eines Kernreaktors wie in Tschernobyl zum Stillstand zu bringen, sondern dieser wir einfach zu zementiert und dabei inständig gehofft, dass dieser nicht in tiefere Erdschichten durchschmilzt. Und jetzt werden Versuche gestartet, die kleine Schwarze Löcher produzieren sollen, von denen behauptet wird, dass diese sich sofort nach Entstehung wieder auflösen.

Mit diesem Experiment soll das Higgs-Teilchen gesucht werden, von dem vermutete wird, dass es die Ursache für Schwarze Löcher sein - eine Nobelpreisverdächtige Arbeit. Die Wissenschaft erwartet durch das Zusammentreffen der Protonen gleichzeitig Aufschluss über den sogenannten Kleber, der die Quarks zusammenhält. (Quark- Gluonen- Plasma).

Es werden aber nicht nur 2 Protonen gegeneinander gesteuert, sondern es soll in der Endphase des Experiments, das in ca. 14 Tagen erwartet wird, an die 600 Millionen Kollisionen pro Sek. geben. Es könnte also schwierig werden eine Kettenreaktion von vielen kleinen Schwarzen Löchern unter Kontrolle zu bringen, den Schwarze Löcher haben die Eigenschaft zu vereinigen und aus den Beschreibungen des Experimentes ist mir nicht bekannt, dass es irgendwelche Vorkehrungen gibt, wie in der Kernspaltung durch Steuerstäbe geschieht.

Ich will die menschliche und wissenschaftliche Leistung nicht schmälern. Es ist eine gigantische Leistung Protonen überhaupt auf eine gewünschte und vor allem auf dies gigantische Geschwindigkeit zu beschleunigen und dabei noch zu lenken.

Ein Schwarzes Loch ist aus menschlicher Sicht unzerstörbar, denn es ernährt sich von Materie und eine Abschirmung ist nach heutiger Technik der Menschheit nicht möglich. Magnetfelder können diese benötigte Abschirmung nicht erzeugen, es wurde bis heute nicht einmal geschafft einen Reaktor zu konstruieren, um die Sonne zu simulieren, weil die Temperaturen nicht beherrscht werden können.



Des Weiteren kommt hinzu, dass je kleiner ein Schwarzes Loch ist, desto kleiner ist der Horizont sein und die Grenze des Zeitpunkts überschritten, von dem es keinen Ausweg mehr aus diesem Schwarzen Loch gibt, der Horizont wird also je kleiner ein Schwarzes Loch ist um so schneller überschritten. Es weiß niemand wie schnell ein schwarzes Loch wachsen kann. Aus meiner Sicht hat ein Schwarzes Loch sehr viel Nahrung auf der Erde, wenn es sich stabilisiert. Die Verschmelzung der vielen erzeugten Schwarzen Löcher wurde in keinem von mir bekannten Bericht erörtert.

Die Wissenschaft will also nicht den Weg eines stellaren Schwarzen Loches experimentell erzeugen, das sich aus einer großen Ansammlung von Masse in chemischer Reaktion erzeugt, also durch die Umkehr von Energie erzeugt, sondern sie will ein Micro-Schwarzes-Loch erzeugen, das wächst oder sich aufgrund von "Nahrungsmangel" wegen seiner minimalen Größe wieder selber auflöst.

Ist es die Suche nach der Antimaterie als Energie?

Doch ich frage noch einmal? Wie bringt dieses Experiment die Menschheit weiter?

Demnach ist ein schwarzes Loch eine Art negative Energie, eine Anti-Energie. Wir werden sehen wie dieses Experiment abläuft, des wurden noch nie so viele "kleine Schwarze Löcher" im Sekundentakt auf der Erde produziert. Rein theoretisch hat jedes Teilchen ein Antiteilchen, diese scheinen momentan in aktiv oder in Raum und Zeit gefangen. Nicht vorstellbar, was passieren würden, wenn sich ein Tor zu einer weiteren Dimension öffnen würde, die Antimaterie freisetzt.

Dies sind keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern der Versuch einer oberflächlichen und vereinfachten Betrachtungsweise.

www.heute.de

Sonntag, 28. März 2010

Gunnar Heinsohn fordert Geburtenrückgang der Unterschicht

Gunnar Heinsohn (* 21. November 1943 in Gotenhafen) ist ein deutscher Hochschullehrer, Soziologe und Ökonom.

Gastkommentar: UnserSozialstaat und seine Grenzen
Leistungsträger sterben aus
von Gunnar Heinsohn 20. März 2010



Einen größeren Schmähbrief bzw. -kommentar auf unsere Gesellschaft habe ich noch nie gelesen. Gunnar Heinsohn, Sohn eines U-Boot-Kommandanten des Dritten Reiches erlaubt sich ein nie dagewesenes Urteil über die Unterschicht Deutschlands, das auch noch in "Die Welt" veröffentlicht wird.

Als anerkannter Soziologe beurteilt er eine Situation engstirnig, politisch motivierten und einseitigen aus der Situation des schwindenden Wirtschaftswachstums heraus, dass unweigerlich der Eindruck einer Forderung nach drastischen Geburtenkontrollen bei Hartz4-Empfängern auf dem Diskussionstisch um den Sozialstaat landet.

Heinsohn schreibt:
Sie (die Regierung) legt das Angebot auf den Tisch, einer Frau bei zwei bis drei Kindern bis zum 50. Lebensjahr knapp eine halbe Million Euro aus den Taschen der Mitbürger zu überweisen. ... Wer nicht will, dass immer weitere Millionen von Kindern in die Bildungsferne geboren werden und ein Leben lang Versorgung benötigen, der muss das Angebot vom Tisch nehmen ... vielleicht werden dann nicht mehr 20 Prozent aller Kinder in die Bildungsferne geboren, sondern nur noch zwei Prozent.




Mit seiner Empfehlung die Sozialleistung für das Kinderbekommen drastisch einzuschränken, definiert er die neue Oberrasse der modernen Leistungsgesellschaft, die mit ihrem Geld bestimmen darf, wer von nun an vom Sozialstaat mitversorgt werden soll.

Blumigere Einstellung und Verblendung des wirklichen Lebens unter der Ausbildung eines Soziologen, der im Wald der demographischen Erhebungsdaten, den Baum nicht mehr zu erkennen wagt.

Er schreibt weiter: Selbst das auf Finanzen fokussierte England schafft zweimal mehr junge Ingenieure als ausscheiden.

Doch was nützen Ingenieure, wenn es keine Arbeiter gibt, die ihre Anweisungen ausführen? Bauen in Zukunft die Ingenieure ihre Brücken und Häuser selber? Stellen sich die Manager in Zukunft selber an die Maschinen und erledigen die eintönige Arbeit, die zwar Leistung ist aber niemals anerkannt wird.

So weit denkt ein Soziologe natürlich nicht. Ein Soziologe berücksichtigt auch die Kaufkraft einer fünfköpfigen Familie nicht, diese Kaufkraft ermöglichte es doch erst, dass sich die von ihm so protegierten Oberklasse der neuen deutschen Gesellschaft, an die Spitze der Leistungsträger absetzen konnte - auf Kosten der Allgemeinheit. Ich nenne das indirekte Subventionen.

Ist das die moderne Soziologie, die den Menschen der Unterschicht nur noch als Humankapital betrachtet und jedes menschliche Dasein verachtet, weil es der Wirtschaft keinen Nutzen bringt?

So versucht sich die Oberschicht für die Wirtschaft unentbehrlich zu machen doch für diese Lorbeeren muss erst ein Nachweise der Untermenschlichkeit wissenschaftlich erbracht werden. Heinsohn hat sich aufgrund seiner erstklassigen Ausbildung also Formung zum Instrument gemacht und sich dem Wissen aus "Selbstdenken" einfach verschlossen - außer purer Geltungssucht, um in den Genuss einer Veröffentlichung zu kommen.

Das sind die ersten Anzeichen, dass dem Mensch die "natürliche Person" bald in den Gesetzesbüchern abgesprochen wird und er in die Fremdbestimmtheit aus purer Sozialgerechtigkeit gedrängt wird und unter den Weisungen der Arbeitsagenturen als "Sozialsklave" leben muss?

Nein, dieser Kommentar ist keines Soziologen würdig. Es ist ein Schmähbrief auf die eigenen Gesellschaft hier in Deutschland. Wer den Sozialstaat ablehnt, ihn gar abschaffen will mutiert zum Sozialrassist.

"Der Sozialrassist ... ist ein Mensch, der Angst hat, vor allem aber nicht vor den sozial Schwachen natürlich, sondern er hat Angst vor sich selbst, vor seinem Bewußtsein, vor seiner Freiheit, vor seinen Trieben, vor seinen Verantwortlichkeiten, vor der Einsamkeit, vor der Veränderung, vor der Gesellschaft und vor der Welt; vor allem hat er Angst nur nicht vor den sozial Schwachen. In Wahrheit hat er Angst vor dem Kapital das er vor dem Altar der Wirtschaft vergöttert und anbetet. Ihm will er gefallen, wie ein Gläubiger seinem Gott: wobei die Bezeichnung "Gläubiger" endlich seine wahre Bestimmung gefunden hat.

Er ist ein Feigling, der sich seine Feigheit nicht eingestehen will; ein Diskriminierer, der seine Diskriminierungslust verdrängt oder zensiert, ohne sie zügeln zu können, und der trotzdem nur unter dem Deckmantel der Gesetze es wagt seine Diskriminerung anonym auszuleben und somit legitmiert; in Wahrheit ist er ein Unzufriedener, der sich nicht aufzulehnen wagt aus Angst vor den Folgen seiner Auflehnung." frei nach Jean-Paul Sartre)

Heinsohns Vorschlag kommt einer kapitalistischen Sterilisation der Unterschicht unseres Landes gleich. Eine Elitenbevölkerung soll für Deutschland und die deutsche Wirtschaft gezüchtet werden. Im Raubtierkapitalismus muss nur der Geldentzug angewendet werden und der Mensch gehorcht anscheinend aus freien Stücken den Befehlen der Kapitalinhaber und fühlt sich immer noch "selbstbestimmt".

Heinsohns Vorschlag ist ein Aufleben des Klassendenkens aus Altertum und Menschenverachtung, eine Aufgeben des Humanismus im Namen der Wissenschaft zum Wohle der Dekadenz unserer Eliten, die selber um ihre Existenzberechtigung fürchtet.

Mir fehlen die Worte beim Anblick solcher Verachtung, gekleidet in Gerechtigkeit, formuliert über GELD. Heinsohns Geschreibe ist nichts anderes als selbstgefällige Plappererei, um nicht selbst den sozialen Tod des Unnützen sterben zu müssen.

Das Ziel der Wirtschaft besteht darin, dass die Politik unter Anleitung der Wissenschaft grundlegende Fehler im Sozialstaat macht, damit er sich selber abschafft und das Humankapital egal welcher Schicht es angehören mag, an die Wirtschaft vom Staat verpachten werden muss. Mit Dekadenz schaufelt man sich immer sein eigenes Grab!

Es lebe die Soziologie!

Freitag, 26. März 2010

Die Menschheit ist noch nicht bereit für sich selbst

Wir haben das Spiel im Finanz- und Geldsystem verloren. Die Zinsfalle schnappte für alle zu. Nicht nur Griechenland auch Großbritannien steht vor einer Rekordverschuldung. Es soll mindestens gleichauf mit Griechenland ziehen und über 12 % vom BIP neue Schulden machen. Aber nicht nur die AAA-Ratingeinstufung Englands ist bedroht auch die Deutschland. Kredite werden dadurch immer teurer. Die Zinsfalle schlägt zu. Das Spiel um das Eigentum an der Erde ist bald abgeschlossen. Eine kleine Verschnaufpause wird uns noch vergönnt, bis Asien auch in der Schuldenfalle eingesponnen ist.



Die Politik hat uns hier in Europa alle Ausflüchte zugemauert. Eine Entschuldung durch eine Inflation ist nicht mehr möglich. Sie haben alles getan, um uns im Enteignungsgeldsystem zu halten. Eine Euro-Inflation mit Zustimmung aller Länder scheint unmöglich. Wir haben uns durch unsere Gier nach Geld von ihnen, den Geldmachern in den privaten Bankhäusern abhängig gemacht, alles verpfändet und verkauft, nur um an wertloses Geld zu kommen.

Es gibt keine freie Marktwirtschaft


Es wird immer behauptet, dass die Marktwirtschaft sich selber regelt, durch Nachfrage und Angebot, doch in Wahrheit regelt das Geldsystem die Marktwirtschaft. Wer sich in die Sklaverei des Geldsystems durch Kredite begibt, macht das was Geld bringt und nicht das was die Menschheit braucht. Das führt zu Wachstumsbescheunigungsgesetzen und derartigen neoliberalen/libertären Auswüchsen in der Politik. Firmen unterbinden neue Entwicklung, damit ihr Gewinn nicht geschmälert wird. Das hat nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun, das ist Diktatur des Geldes. Die Enteignungsmaschine unseres Geldsystems läuft auch Hochtouren. In unser "modernen, zivilisterten" Welt, wird der am höchsten belohnt, der am meisten enteignet bzw. Gewinn optimiert ohne Rücksicht auf menschliche "Moralverluste".

"STAATSPLEITE" die unausgesprochene Wahrheit

Jetzt herrscht heller Aufruhr vor den Bankhäusern. Die Staaten betteln um Gnade. Sie gewähren sich gegenseitig Kredite, erschaffen auf Versprechungen, die nie gehalten werden können. Die Erkenntnis der Insolvenz muss so lange wie möglich vor den Völkern verborgen werden. Die Massen könnten sich entsetzt gegen die Politik und die Reichen wenden. Glänzend vor Angstschweiß kürzen die Politiker wo es nur zu kürzen geht. Doch es wird nicht reichen, es die Entsozialisierung wird schmerzhafter als wir es uns vorstellen möchten und können. Das Humankapital wird seiner Bestimmung übergeben. Es wird sich selber richten und aussortieren, so wie es das Geldsystem will.

Wir vergessen, dass unser Geldsystem nur ein Spiel ist, weil die Politik dieses Spiel bitter ernst nimmt, Gesetze schrieb und alles dafür tut, dass die 500 Millionen Menschen der EU weiterhin im Enteignungsspiel des Geldfinanzsystems bleibem und kräftig mit hohen Einsätzen mitspielen. Sie erlassen Finanzmarktregulierungsgesetze, retten Banken und treiben damit die Schuldenlast und die Zinslast immer weiter in Höhe.

Man könnte auch sagen, sie verkaufen im Auftrag des Volk das Volk selber. Solchen Menschen darf die Macht über das Schicksal von 500 Millionen nicht einfach überlassen werden. Sie setzten sich an einen Tisch und entscheiden, wer wann wie viel Geld aus seinen Untertanen herauspressen darf. Ganz wie der Sonnenkönig, dessen Dekadenz ein jähes Ende in der franz. Revolution fand.

Es wird Zeit für eine Bundeswehr im Inneren

Es gärt im Volk. Der Unmut steigt. Die Positivmeldungen über ein angebliches Wirtschaftswachstum können die Stimmung nicht wirklich aufhellen. Der Fluch der Achtlosen wird uns bald treffen. Die Überwachungsgesetze, die aus Angst vor Terroranschläge erlassen wurden, werden sich bald als Helfer in der Zinsnot herausstellen. Jeder der sich gegen die Allmacht des Staates stellt und dessen Entscheidungen in Frage stellt, könnte bald als "Terrorist" im eigenen Land enttarnt werden. Unruhestifter in Sachen "Staatsbankrott" können einem Land und dessen Demokratie wirklich Schaden zufügen.

Das Volk soll leiden und dulden, per Not auch mit Gewalt ruhig gestellt werden, das Gewaltmonopol liegt nun mal bei Staat - auch wenn im GG Artikel 20 (4) verheißungsvoll erwähnt wird. In der heutigen Situation ist nichts mehr unmöglich. Das Unmöglich wird zur Normalität werden.

Geld als Enteignungsmittel

Wir sind aber immer noch nicht bereit den Enteignungsmechanisums des Geldes zu verstehen und auszuschalten. Die grundsätzliche Änderung im neuen Geldsystem, das natürlich genauso global sein muss wie das heutige, ist die Geldentstehung gegen neue Sicherheiten. Geld darf nur noch auf der freiwilligen und freien Leistung jedes einzelnen Menschen entstehen. Grund und Boden werden daher zu dem was es einmal vor langer Zeit war. Ein Instrument für die Menschheit, ernährend und fruchtbar durch die Leistung des Menschen und nicht durch den Besitz eines einzelnen Menschen, der irgendwann einmal es als sein Eigentum in irgendwelche Bücher einschrieb.

Und doch ist der Mehrzahl der Bevölkerung nicht bereit den Enteignungsmechanismus des Geldsystems zu erkennen. Das liegt unter anderem daran, dass die Geldentstehung kein wirkliches Thema in den Wirtschaftslehren ist und wenn doch, wird es als "normal" und risikolos dargestellt. Doch sollte jedem Ökonomen klar werden, dass es nicht unendlich viele Sicherheiten für neues Geld auf dieser Erde gibt. Ich das so schwer zu begreifen?

Wer es nicht begreifen will, verschließt einfach die Augen vor der Wahrheiten und hofft, dass die Probleme von alle verschwinden. Das mag in Albträumen funktionieren, in der harten Realität sind solche kindischen Gegenmaßnahmen aussichtslos.

Die einzige Möglichkeit besteht darin, das Zins- und Enteignungsspiel zu benennen und abzuschaffen. Nicht mit einer Inflation, denn das setzt einen Neustart des alten, ungerechten und fehlerhaften Systems voraus.

Die Menschheit braucht ein neues Geldsystem. Die Geldkreierung muss auf dem einzelnen Menschen bezogen werden, der frei, unabhängig und wissentlich entscheidet. Die Demokratie muss bedingungslos gelebt und ausgeübt werden. Nicht nur in der Politik, sondern auch im Geldwesen.

Wir brauchen ein Tauschmittel, denn globaler Handel funktioniert nun mal nur über ein global anerkanntes Tauschmittel. Ein Tauschmittel ist nur ungerecht und führt zu solchen Auswüchsen, wenn es von Grund auf schlecht und wissentlich ungerecht aufgebaut ist. Und genau das ist der Fall. Das weltumspannende Geldsystem kennt nur ein Ziel, die Menschheit in die Zinssklaverei zu schicken.

Ein Neustart hilft dem nach auch wenig, es schiebt das klägliche Ende der Freiheit der Menschen nur wieder etwas in die Zukunft.

Zukunft für freie Menschen gibt es nur, wenn wir endlich die Geldentstehung ändern und gerecht entfalten, dass es niemals mehr zu einer Spirale der Enteignung führt. Doch das steht dem Besitzdenken der Menschen entgegen. Sie glauben, sie könnten ihr Vermögen vor den Zinszuschlägen retten, in dem sie andere noch mehr ausbeuten. Aber auch diese Ausbeuter werden irgendwann die Gefressenen sein.

Ich kann nur jeden eindringlich bitten, sich mit leistungsgedecktem Geld zu beschäftigen.
Der Mensch ist nicht so schlecht und so faul, wie sie uns immer einreden wollen. Der kleine Mensch ohne Privilegien hat die ganzen Jahrtausende den Reichtum der Eliten gemehrt. Es kann keiner behaupten die Menschheit sei von Grund auf faul. Die Menschheit braucht auch keinen Geldanreiz um seine Faulheit zu überwinden. Das sind Märchen, die die Reichen schon immer der Armen erklärten, weil sie das Geld beherrschten bzw. dessen Entstehung.

Demonstrationen sind vergeudete Energie

Demonstrationen sind emotionale Volkskundgebungen, die den Drang nach Protest befriedigen aber nichts bewirken. Es muss eine Idee geboren werden, die außerhalb dem Wirkungskreis der Politik liegt. Wir sollten unsere Fantasie und Wissen anstrengen, um ein Tauschmittel zu ersinnen, über das Besitzende nie mehr alleine herrschen können. Der einzelne Mensch muss der auslösende Moment für Geld sein und darf dadurch niemals in das alte Sklaventum des jetzigen Geldsystems zurück fallen.

Das Geldsystem ist der Bremsklotz für die Weiterentwicklung der Menschheit

Nur ein gerechtes Geldsystem kann eine gerechte menschliche Gesellschaft hervorbringen; Ressourcen schonend wirtschaften und nur das produziert was benötigt wird, nicht das was das Wirtschaftswachstum vorschreibt und Geldgewinn verspricht. Heute werden Bedürfnisse erschaffen, für Dinge, die niemand braucht. Wie weit wäre die Menschheit in der Medizin und in der Energiegewinnung gekommen, wenn es nicht die Gewinnsucht der "WIRTSCHAFT" dagegen gehalten hätte? Es wäre kein wirtschaftliches Verbrechen mehr, wenn jeder seine eigenen Energie produzieren würde. Die Sonne scheint für alle Menschen und der Wind weht für jeden.

Laßt uns Lösungen finden, die die Erde den Menschen zurück gibt. Leistung als das anerkennt was sie ist, die Grundlage jeder menschlichen Existenz. Die Erde wurde für alle Menschen erschaffen und kann auch alle ernähren, wenn wir dieses ungerechte Geldsystem endlich los werden und ein gerechtes Tauschmittel der Welt geben.

Das Welt-Monopoly

Im globalen Finanzsystem wurde um die Eigentumsrechte der Welt gespielt. Jeder Staat hat bereits alles verspielt und keiner traut sich den Spieltisch zu verlassen, denn am Ausgang steht die Bank, die ihre Sicherheiten einfordert. Typisches Denken eines armseligen Spielers, er sieht nicht die Möglichkeit das Spiel als Betrug anzusehen und verbieten. Staaten haben die Macht und diese Macht sollte endlich ausgeübt werden, wir brauchen keine Zocker an den Spitzen von Völkern und schon gar nicht an der Spitze von Europa, das das Gewaltmonopol über 500 Millionen Menschen ausübt. Nicht vorzustellen, wenn die Staatschefs kapitulieren und die Macht an die Bank abgeben.

Die Politik und auch die Bürger sprühen vor innovativen Ideen, um weiterhin Geld für den nächsten Einsatz aufzubringen zu können. Sie begreifen nicht, dass sie sich immer noch nach den Regel des Enteignungspiel um die Erde hoch engagieren. Blindheit ist der Preis für Spielsucht. Wer Haus und Hof bereits verlor, schreckt nicht davor zurück Frau und Kinder als Sklaven als Einsatz aufzubieten, denn die Hoffnung stirbt immer zuletzt.

Die innovativen Ideen unserer Politiker und auch die der Bürger werden aus dem Ziel heraus geboren, das Spiel wieder neu zu beginnen. Mit Umverteilung wollen sie für jeden die gleichen Voraussetzungen am Spieltisch schaffen. Keiner berücksichtigt aber in seinen Überlegungen die Banken als Geldkreierer. Geld soll weiterhin durch die Hinterlegung von Sicherheiten auf Realgüter entstehen. So kommt aber die Menschheit nicht weiter, sie dreht sich durch dieses armselige Denken schon seit Jahrtausenden im Kreis. Schon die alten Ägypter kann das Enteignungspiel des Geldes basierend auf Geld gegen Sicherheiten auf Land und Leben der Menschen. Die Menschheit hat mit keiner Revolution das Geldenteignungssystem in Frage gestellt.

Doch muss die Menschheit wirklich um die Erde und deren Besitz spielen. Wäre ein gerechtes Tauschmittel, das auf der Leistung des einzelnen und freien Mensch entsteht, nicht die Grundlage für ein bessere Welt?

Es sprengt die menschliche Vorstellungskraft, dass Land und Rohstoffe nur wertvoll sind, wenn der Mensch Leistung erbringt. Die Mircokredite für die der Nobelpreis vergeben wurden zeigen das ganz deutlich. Eine arme Frau ohne Besitz an Land ist nicht im Stande sich Weidenstöcke zu kaufen, um Körbe zu flechten. Das ist keine Marktwirtschaft, das ist verstecktes Sklaventum. Wer sich in die Leibeigenschaft des Geldes begibt, tut was das Geld verlangt, nicht was die Menschheit braucht und Geld will die absolute Weltherrschaft, keine zufriedene und freie Menschheit.

Donnerstag, 25. März 2010

Staatsverschuldung ist zu hoch - Erhöhung der Mehrwertsteuer und Lockerung des Kündigungschutzes

"Solidarität für die EU - Entsolidarisierung für das Inland" - genau so muss die Hilfeleistung für Griechenland formuliert werden, Solidarität gilt nur noch, wenn es um die Wirtschaft geht. Oberste Staatsräson ist die Wirtschaft zu schützen und zu füttern, mit Schulden. Die EU hat sich Hilfeleistungen für Griechenland geeinigt, zwar kommt momentan noch kein EU-Fond in Frage, sondern der IWF wird einspringen PLUS freiwillige bilateraler Hilfen/Kredite an Griechenland.




Wieder einmal wird Hilfeleistung in Form von Schulden auf den Schultern der Bürger für die Wirtschaft geleistet. Gleichzeitig stellt sich die regierende Koalition ans Rednerpult und predigt Eigenständigkeit bei Gesundheits-, Renten- und Pflegeversicherung fürs eigene Volk. Was nicht anderes ist als Abschaffung der Solidarität. Das macht Gelder für die Wirtschaft und Zinszahlungen frei.

Die EU hat entdemokratisiert

Die Regierungschefs haben sich zusammengesetzt und entschieden, dass die EU-Bürger zahlen müssen, allen voraus die Deutschen. 27 Papnasen entscheiden über 500 Millionen Menschen und deren Auskommen.

Bundeskanzlerin Merkel sonnt sich im Siegesgesang unserer Medien, die sie als Europaführerin feiern. Doch die Demokratie ist in dieser Entscheidung vollkommen auf der Strecke geblieben. Bei Unterschrift des Lissabonvertrages wurde von mehr Demokratie gesprochen, doch bei entscheiden Geldfragen werden weder das EU-Parlament noch die nationalen Parlamente gefragt. Wie Könige und Kaiser entscheiden die Regierungschef über die Volksvermögen ihrer Untertanen bzw. über denen Leistungserträge.

Im Gegenzug wird ständig innenpolitisch vom Sparen gesprochen, Leistungen gekürzt und in die Eigenverantwortung übertragen. Doch die Eigenverantwortung betrifft nur den Einzelnen, Wirtschaftsgebilde können sich weiterhin auf die Solidarität der Bürger verlassen, denn die neuen Kaiser und Könige entscheiden prinzipiell zum Wohle der Bevölkerung, das Volk ist nur zu DOOF deren Entscheidungen als Segen zu erkennen.


Höhere Mehrwertsteuer für Deutschland


Die OECD sorgt sich um die Zukunft der deutschen Wirtschaft. Ohne schmerzhafte Veränderungen werde es nicht mehr voran gehen. Das Land ist zu hoch verschuldet und zu stark am Export orientiert. Die OECD schlägt den Abbau von Subventionen, höhere Steuern und die Lockerung des Kündigungsschutzes vor. (Welt-Online)

Wir wissen doch alle, dass sie uns von einer öffentlichen Debatte in die nächste jagen, um auszuloten wie wir reagieren. Wir wissen auch, dass der IWF mit sehr viel gutem Willen nicht mehr als 10 Mrd. Euro Schulden für Griechenland zur Verfügung stellen kann. Griechenland benötigt aber geschätzte 30 Mrd. Euro, also müssen in bilateralen Krediten mind. 20 Mrd. Euro aufgebracht werden. Damit ist aber Griechenland noch lange nicht gerettet, sondern nur ein kleines Schuldenloch gefüllt.

Nicht einmal die Zinsen können mehr bezahlt werden

Wie viel Kredite müssen die Länder dieser Welt noch auf den Schultern dieser Menschen abladen, bis die Hochfinanz ihren Hunger nach Geld, das nur gegen Sicherheiten entsteht, gestillt hat?

Wir wissen es alle. Die Länder sollen sämtliche solidarischen System abschaffen und für Zinszahlungen dieser überdimensionalen Schulden, abschaffen. Wir wissen auch, dass die Länder dadurch auch gezwungen sein werden, die Massen an Arbeitslosen zu gemeinnützigen Arbeitern heranzuziehen.

All die Diskussionen um den Sozialstaat sollen uns dafür öffnen, wenn die Konzepte nach der Politik der kleinen Schritte umgesetzt werden. Langsam müssen wir uns überlegen was wir wirklich wollen. Ein zurück in die Vergangenheit gibt es nicht, denn sie ist die Ursache für die Zukunft, die wir nicht haben wollen.

Merkel als Mutter der Nation


Unser Medien überschlagen sich mit Lobeshymnen auf die "eiserne Lady" aus Deutschland, Mrs. Merkel. Sie ist die Rettung Europas, denn in unserem Geldsystem wird immer dem der rote Teppich ausgerollt, der gerade die dicke Brieftasche dabei hat. Schon werden heimliche Träume der deutschen Führerschaft Europas geträumt. Doch was ist das für eine Führerschaft. Es ist eine Insolvenzverwaltung, bei der die Insolvenzverwaltung alles in ein ungerechtes Geldsystem steckt, dessen Aufgabe alleine darin bestehlt durch Schulden zu enteignen.

Die Politik bietet keine ernsthaften Lösungen an, weil sie nicht will, nicht weil sie nicht kann. Es gibt zwei Alternativen. Eine klassische Entschuldung durch eine Inflation, was innerhalb der EU unmöglich scheint und ein Neustart des alten und gerechten System oder aber einen Neustart eines neuen und gerechten Geldsystem, dass den Menschen bzw. dessen Leistung als Geldentstehungsgrund ansieht.

Würde der einzelne, freie Mensch durch Leistung neues Geld schaffen, hätten all die wichtigen Leuchtchen, von denen wir heute glauben, dass sie uns alle zu dem zwingen, was gerade passiert, plötzlich keine Macht mehr. Vorbei wären das Lohndumping, vorbei der Konsumzwang angetrieben von einem Wirtschaftswachstumszwangs, der auf Schulden, Zinsen und nochmals Neuverschuldung basiert. Die Menschheit bekäme eine Wertdefinition, die einer Menschheit entspricht und nicht einer Elitenherrschaft.

Die Sinnfrage nach einem hochbezahlten Manager

Die Leistung eines Managers käme auf den Prüfstand, mit einem Effekt für die Menschheit. Im jetzigen System besteht dessen Aufgabe darin, den Investoren Profit zu verschaffen - er hätte keine Aufgabe mehr, denn die Koordination einer ressourcenschonend Produktion könnte er nicht übernehmen. Sein Wissen beschränkt sich auf Gewinn nicht auf menschliche Effektivität. Er wäre auch nicht fähig das Betriebsklima zu verbessern, denn der Profit im jetzigen Geldsystem vergrößert sich nur, wenn das Betriebsklima auf Konkurrenz und Angst aufbaut. Er ist heute nur so hoch bezahlt, weil er Eigentum vernichtet, indem er anderer Eigentum mehrt. Das ewige Spiel des Gewinners, der einen Verlierer braucht wäre durchbrochen. "Der ewige Kreislauf" hätte nicht nur Sprünge, sondern würde zerbersten.

Unsinnige Produktionen und damit Ressourcenverschwendungen würden überflüssig. Die Menschen könnten nicht mehr durch die Abhängigkeit von Geld zu Dumpinglöhnen in die Fabriken getrieben werden. Die Fabrik bräuchte willige, frei Menschen, die Geld durch Leistung erschufen, damit produziert werden könnte. Heute definieren sich aber angebliche Gebrauchsgegenstände über den Kaufpreis bzw. über das Prestige. Der Blick des Menschen auf sich selbst von außen ist das Maß aller Dinge.

Würde über den Verbrauch von Rohstoffen demokratisch entschieden, käme wohl keine positive Abstimmung zu Stande, 10.000 Porsche zu produzieren, wenn mit dem gleichen Aufwand an Leistung und Material mehr Forstbewegungsmittel erschaffen werden könnten. Die Menschheit würde endlich nützlich Ressourcen schonen und für müsste nicht mehr über den Preis ein Benutzungsverbot aussprechen.

Die Wirtschaft lähmt momentan die Weiterentwicklung der Menschheit

Innovationen und Erfindungen müssten nicht mehr für die Profitgier in den Schubladen verschwinden. Wind- und Sonnenenergie wäre schon viel weiter, wenn es nicht das vorgeschriebene Wachstum für Großenergielieferanten gäbe. Dieses Gedanken spiele könnte ewig weiter getrieben werden.

Vieles Unnütze unserer heutigen Leistungsgesellschaft könnte ohne wirtschaftliche Folgen einfach als unnütz aussortiert werden. Politik in dem Sinne müsste es nicht mehr geben, denn Politik ist nicht anderes als ein Motivationsprozess, die Massen für die Wirtschaft freiwillig und freudig ausbluten zu lassen. Solche Herrenhäuser sind ein Hemmnis für die direkte Demokratie, die nie verwirklicht wurde, weil Besitz über jeder Mitsprache stand.

Die Wirtschaft müsste den Menschen unweigerlich dienen, denn Geld gäbe es nur noch durch freiwillige und zufriedene Menschen, die sinnvolles produzieren und konsumieren wollen. Mitleid könnte endlich in Ursachenforschung für Leid umgesetzt werden und dort ansetzen, wo es gebraucht wird, anstatt mit Geld- und Sachleistungen kurzfristig zu lindern.

Das Kollektivegedächtnis ist nur noch auf wenige Wochen beschränkt

Ich weiß es gibt Menschen, die gerne das Geld abschaffen würden, aber ein globaler Handel erfordert ein anerkanntes, globales Tauschmittel. Deshalb ist das leistungsgedecktes Geld nur ein Erfolg, wenn es global als Welt-Neugedanke umgesetzt wird. Die Schranke haben wir noch nicht überwunden. Hier sind SIE uns gegenüber ganz klar im Vorteil, SIE beherrschen die Medien, die Nachrichten und die heute so wichtige Unterhaltungsindustrie.

Doch ein Gedanke ist da und er war schon lange in der Welt, aber er wurde von einem Leben ins andere immer wieder vergessen und musste neu erdacht werden. Die Ewigkeit eines Menschenlebens beschränkt sich auf max. 100 Jahren. Durch die Zerstörung der familiären Strukturen, wurden Gedanken und Erfahrungen im Austausch von Generation zu Generation erfolgreich unterbrochen. Im Grund sind wir verdammt uns jedes mal neu zu erfinden und bekommen nur noch als Bildung das verabreicht, was für deren System notwendig ist, damit WIR perfekt funktionieren.

Vor nicht all zu langer Zeit gingen die Väter noch Samstag zur Arbeit und die Kinder am Samstag in die Schule. Die Verfallzeit des Kollektivgedächtnisses hat sich verkürzt und wird mit Jahr zu Jahr kürzer, denn Wissen nicht Bildung ist Macht.

SWIFT: Neues Abkommen mit Klagemöglichkeit

Erst im Februar stimmte das EU-Parlament dem Bankdatentransfer in die USA nicht zu. SWIFT ist ein Sammelpool von Banküberweisungsdaten in Belgien, von dem bis Februar 2010 Daten an die USA übermittelt wurden. Mit einer Abstimmung gegen SWIFT setzte sich das EU-Parlament eindrucksvoll in Szene und demonstrierte den EU-Bürgern seine neu gewonnene Macht. Doch jetzt steht SWIFT wieder auf dem Abstimmungsplan - ganz ohne Zutun des EU-Parlamentes, aber dieses mal dürfen die Abgeordneten das Abkommen kurz einsehen, aber es bleibt weiterhin geheim. So läuft die EU. Das EU-Parlament darf seit dem Lissabon-Vertrag zwar auch mal mit NEIN stimmen, bekommt aber bei einem NEIN das ganze wieder vorgesetzt bis es zustimmt. Im Grund hat sich nichts geändert. Es ist nur ein schöner SHOW mit Pressemitteilungen, dass auch mal ein NEIN aus dem EU-Parlament zu hören ist. Das vermittelt mehr Demokratie.

Zwar sollen die übermittelten Daten von SWIFT eingeschränkt werden, wie das bewerkstelligt werden soll weiß noch keiner - aber es klingt weniger bedrohlich und vermittelt vor allem den Eindruck, dass etwas am Gesetzt geändert worden ist. Außerdem plant die EU eine Überwachungsbehörde für den Datenschutz, was dem in Deutschland vom BVG-Gericht gekippten Vorratsdatensammelgesetz entgegen kommen würde. Deutschland braucht eine unabhängige Behörde, die das BVG für die Vorratsdatenspeicherung verlangt. Justizministerin Läutheuser-Schnarrenberger könnte sich wieder als Datenschützerin profilieren, obwohl alles übermittelt wird.

Aber nicht nur die Justizministerin hat sich als Datenschützerin aufgeblasen, sondern die gesamte FDP gibt sich als Datenschützerpartei, obwohl sie alles samt genau wissen, dass das BVG-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung diese nicht grundsätzlich verbot, sondern nur die Art und Weise geändert sehen will.

Des Weiteren plant die EU den Ankauf eines Terrorfinanz Tracking Programms, um selbst die SWIFT-Daten auszuwerten, das natürlich ohne Einschränkung. Die Hilfe Amerikas wäre in diesem Falle nicht mehr notwendig. Auch könnte Europol, Eurojust und europäische Geheimdienst auf diese Daten dann zugreifen und diese als Amtshilfe uneingeschränkt an die USA weiterleiten. Europa erhält wieder mal ein niedliches Gesetzt, mit dem es sich frei fühlen kann und die gefühlte Freiheit geht nun mal über die tatsächliche und wirkliche Freiheit.

Datenschutz ist in der EU nicht geplant

Datenschutz ist damit wieder in weite Ferne gerückt, mit der Ausnahme, betroffene Personen, deren Daten per SWIFT-Abkommen übermittelt werden, sollten die Möglichkeit einer Klage erhalten, was natürlich nur eine Volksberuhigungspille ist.

1. Wie soll der Betroffen erfahren, dass seine Daten übermittelt wurden und vor allem wann?
2. Wo soll der Betroffene klagen, beim Europäischen Gerichtshof oder bei einem nationalen Gericht?
3. Wer übernimmt die Kosten für diese Klage?
4. Was nützt eine Klage nach der Übermittlung der Daten? Es wäre sinnvoller, wenn der Bürger einer Übermittlung widersprechen könnte. Doch gerade das ist nicht geplant.
5. Gelten diese Auflage auch, wenn Daten von europäischen Geheimdiensten ausgewertet oder gar weitergeleitet werden.

Also lassen Sie sich nicht täuschen! Die Überwachung in Deutschland und der EU geht uneingeschränkt weiter, das setzt natürlich voraus, dass die Datensammelwut weiter zu nimmt.

Mittwoch, 24. März 2010

Ausstieg! Ohne Schulden läuft in diesem System gar nix!

Geld ist ein Enteignungsmittel

Jeder strebt nach Geld. Geld ist zum Lebensinhalt geworden und keine weiss genau wie es überhaupt funktioniert. Die Bevölkerung hat viel mehr eine Verweigerungshaltung gegenüber der Funktionsweise des Geldes, angetrieben von Verlustänsten. Das entspricht religiösen Zügen und hat nichts mit bewusstem Denken und Rationalität zu tun.

Ich habe hier eine Stellungnahme des Bundesfinanzministermus zu unserem Geldsystem. Geld wir einfach erklärt:



In modernen Volkswirtschaften, die sich durch einen hohen Grad an Arbeitsteilung und Spezialisierung auszeichnen, ist Geld ein zentraler Bestandteil des Wirtschaftslebens. Denn Arbeitsteilung kann nur funktionieren, wenn die hergestellten Güter und Dienstleistungen auch auf einfachem Wege und ohne nennenswerte zusätzliche Kosten getauscht werden können.



In der alltäglichen Praxis werden daher z. B. die Entgelte für geleistete Arbeit nicht in Waren, sondern in Geld entrichtet. Der Empfänger akzeptiert dieses Geld, weil es als Zahlungsmittel eine Forderung darstellt, die in Waren und Dienstleistungen getauscht werden kann. Geld besitzt daher keinen absoluten Wert an sich.

.. wird aber vom Staat vorgeschrieben. Jeder Gläubiger verpflichtet sich, die Schuld in der vom Staat akzeptierten Währung zu begleichen zu lassen.

Weiter heißt es:

Die Geschäftsbanken schaffen Geld, wenn sie ihren Kunden Kredite gewähren und die Beträge auf Konten gutschreiben.
Neues Geld gibt es also nur über Kredite. Arbeit und Leistung schafft kein neues Geld, auch wenn Sie noch so sehr glauben - Ihre Arbeit wird mit Schuldgeld entlohnt - jeder Geldschein ist ein Schuldschein, dem kein keine Einlösungspflicht gegenüber steht. Wir bezahlen mit Geld, das keine Deckung hat, doch die Banken fordern eine 100% Sicherheit für Ihre Kredite ein, dagegen müssen Banken "nur"

"einen Teil der Kundeneinlagen als Guthaben bei der Notenbank in Form der Mindestreserve unterhalten", dazu zählen auch Wertpapiere und Grundbucheintragungen - schreibt das Bundesfinanzministerium.


- Sie, die Banken, hinterlegen also nie den vollen Betrag als Sicherheit, sonst könnte die Geldschöpfung gar nie funktionieren. Ein Ungleichgewicht als Vorraussetzung für Gerechtigkeit. Das widerspricht jeder Logik, aber wir denken darüber einfach nicht nach.

Wir verweigern uns der Wahrheit, dass Geld ein Enteignungsmittel ist, wissentlich von der Politik unterstützt und mit Gesetzen geschützt. Aber das ist nur der erste Streich und der zweite folgt zu gleich:

Das Bundesfinanzministerium schreibt weiter:

Sie vergrößern durch Schaffung dieses Giralgeldes ohne Zutun der Notenbank die umlaufende Geldmenge.


Doch wie funktioniert die Geldvermehrung über die Banken?


Ganz einfach. Das neue Geld, also Schuldgeld dient zum Konsum und wird als Guthaben wieder auf Konten ausgewiesen und dient so mit als weitere Sicherheit für neues Geld - also Schulden. Das ist der Trick, den unsere Politiker immer wieder heraufbeschwören wollen, wenn sie behaupten, dass Steuerentlastungen die Wirtschaft ankurbeln. Dabei vergessen sie aber, dass für jedes neu geschaffene Geld Sicherheiten notwendig sind, die der kleine Mann, nachweisen muss, sonst gibt es kein neues Geld für das System - Frau Merkel, Herr Schäuble und Herr Mustermann!

Das Scheitern dieses Systems ist geplant und wird akribisch vorbereitet. Ein Instrument dazu ist die Schuldenbremse der Bundesregierung. Sie beschließt keine neues Geld mehr durch Schulden ins System zu pumpen, erwartet aber, dass der Bürger dies weiter und im steigendem Maße tut und dafür Sicherheiten hinterlegt.

Diese Sicherheiten sind aber nicht beim Staat hinterlegt, sondern bei privaten Banken, die wie das Bundesfinanzministerium schreibt, "vor allem die Interessen ihrer Eigentümer berücksichtigen müssen".

Aufgrund dieser Tatsachen ist zu schlussfolgern, dass Geld kein Tauschmittel, sondern ein Enteignungsmittel ist. Erschaffen von privaten Banken als Abhängigkeitssystem - als Droge für die Menschheit.

Die Abschaffung des Zinses ändert das Geldsystem nicht grundlegend, denn die Geldkreierung erfordert weiterhin Sicherheiten in Form von Realgüter, obwohl bereits alles verpfändet ist.

Genau genommen muss ein Geldkreierungsmoment geschaffen werden, das die Leistung des Menschen berücksichtigt und nicht den Besitz und das Eigentumrechts an Land und Natur. Das ist Lebenskraft und die Arbeitskraft des einzelnen Menschen, die er zum Wohle der Gemeinschaft einbringt. Das würde Eigentum unnötig machen, denn es wäre nicht mehr die Grundlage für neues Geld und somit nutzlos ohne menschliche Leistung.

Ein Acker ist wertlos, wenn er nicht bestellt wird! Doch heute ist das Wertlose wertvoll, weil es nur für Wertloses neues Geld gibt. Ein Paradox!

Natürlich birgt sich hinter der Gelderschaffung durch Lebensleistung des Einzelnen ein große Gefahr. Viele der jetzt REICHEN würden bestimmt auf die Idee kommen, sich Menschen zuhalten, die sie für die Geldkreierung ausbeuten könnten. Hier ist die Menschheit gefragt, das rigoros zu unterbinden.

Wir wollen keine Weltherrschaft des Kapitals nach den Gesetzen der Menschenverachtung, sondern Menschlichkeit und Humanismus mit einem gerechten, demokratischen und dezentralisieren Geldsystem.

Die Politik ist im Wirtschaftsdenken verhaftet, ihre Lösungsvorschläge befinden sich nur innerhalb des Geldsystems und drehen sich im Kreis. Wirkliche Lösungen bestehen darin, den Kreis zu verlassen.

Schaffen Sie diesen Schritt? Wohl kaum - sie wollen Geld in seiner Wahrheit nicht erkennen! SCHADE!

Deutschlands zweites Versailles

Dienstag, 23. März 2010

Erpresst Israel die Welt mit seinen Atombomben?

Seit Jahrzehnten provoziert Israel und beruft sich hinterher auf sein Verteidigungsrecht. Unterstützt von den USA und natürlich von Deutschland. Israel kann sich sicher sein, dass es bei verbalen Angriffen innerhalb der ausländischen Presse bleibt und eine schlichte Blindheitspolitik auf jedwedes israelische Vorgehen gegen Andersgläubigen als Verteidungspolitik gewertet wird.



Nach dem erneuten Bau von israelischen Siedlungen auf palästinensischem Gebiet hagelt es zwar wie erwartet etwas Kritik, die aber im gedankenlosem Raum der Informationsindustrie verpuffen wird. Schon während der massiven Luftangriffe im Jahre 2008/2009 hörte Israel nicht auf palästinensischem Gebiet zu bauen. Nein, es verstärkte sogar die Bauaktivitäten während der Angriffe. Konsequenzen sind nicht und waren nie zu erwarten.

Immer wenn man glaubt, Israel muss jetzt am Tisch der Diplomatie Platz nehmen, kommen wie auf Kommando ein Hamaz-Angriffe auf Israel und die Selbstverteidigungsvoraussetzungen für Israel sind wieder und der ein Frieden in weiter Ferne. Meist wird aber in den Medien die Vorgeschichte dazu verschwiegen. Vor dem Luftangriff auf den Gaza-Streifen im Jahr 2008/2009 stoppte Israel die Lebensmittelieferungen in den GAZA-Steifen, fast zeitgleich zur US-Präsidentenwahl und damit unbeobachtet von der Presse. Daraus ergaben sich Unruhen, denn hungrige und durstige Menschen halten nicht hinter Stacheldraht und Mauern still, sie machen auf sich aufmerksam. Was zu den bekannten Konsequenzen der schweren Luftangriffe führte.

Diese Angriffe gegen die Bevölkerung des GAZA-Streifens, zu denen auch von der UN eine unabhängige Untersuchung gefordert wird, werden in der Politik immer noch als Selbstverteidigung gewertet und damit stillschweigend akzeptiert und hingenommen.



In dieser Woche (23. März 2010) kritisiert US-Außenministerin Hillary Clinton zwar das israelische Verhalten, bekräftigt aber weiterhin die Unterstützung Israels, ebenso der US-Präsident. Es gibt zwar kein gemeinsames Interview und auch keine Berichterstattung über gemeinsame Gespräche, nur ein gemeinsames Foto, um die Öffentlichkeit zu beruhigen, denn an der eigentlichen Ignoranz-Einstellung gegenüber Israels Politik ändert sich nichts.



Israel Unschuldrecht bleibt unangetastet. Israel wird zwar offiziell über die Medien gerüffelt, darf aber weiterhin nach Gutdünken ohne Rücksicht auf Diplomatie weiterhin den Gaza-Streifen sanktionieren und Menschen von Lebensmitteln und Wasser abschneiden. Während des Besuches der EU-Außenministerin (Mrs. HOW?) im Gaza-Streifen wurde wie auf Verabredung, eine Kassamrakete in Richtung Israel gezündet, um die Gefährlichkeit der Palästinenser zu untermauern. Ein israelischer Vergeltungsanschlag folgte auf dem Fuß und zeigte der Weltöffentlichkeit wieder einmal was für ein geläutertes Volk Israel beherbergt. Vor allem in der Deutschen Presse wird verschwiegen, dass es bereits eine massive Kritik im israelischen Volk zum Vorgehen der Regierung gibt und diese werden geflissentlich überhört und nicht dokumentiert.

Israel zeigt Härte, Stärke und Unnachgiebigkeit. Die Politik Israels braucht ein palästinisches Volk, das sich mit Steinen zur Wehr setzt, um seiner Härte eine Rechtfertigung zu geben. Längst ist der Skandal um den Mord in Dubai vergessen. Vergessen ist auch, dass europäische Pässe vom Mossad benutzt wurden, um politische Morde zu begehen und falsche Fährten zu legen.

Unter den Augen der Öffentlichkeit und dem Stillschweigen der Politiker wird israelische Selbstverteidigung inszeniert und gefördert. Auch unsere Bundeskanzlerin duckt sich in Israelfragen weg und bekräftigt die Verteidigung Israels egal was kommt.

Deshalb verstehe ich nicht, warum über diese Politik überhaupt noch berichtet wird. Vorgeschichten, warum es zu Eskalation kommt findet man fast keine, allerhöchsten in der österreichischen oder Schweizer Presse. Kommentare zu Berichten über Israel werden in den Online-Redaktionen schon gar nicht mehr angenommen. Also lasst doch die Berichterstattung über diese unleidige Thema einfach sein. Die Meinung der Bevölkerung ist nicht gefragt, es gilt ausschließlich und absolutistisch die Staatsräson.

Israel ist eine Vormachtstellung zu gedacht

Es ist an der Zeit, dass sich die Politik endlich der Weltöffentlichkeit offenbart und sagt: "Wir wollen nicht gegen das Verhalten Israels unternehmen. Israel ist die Vormachtstellung im Nahen-Osten zugedacht und Israel wird sie auch bekommen."

Kann es sein, dass Israel mit dem Einsatz von Atombomben droht, wenn das Ausland es nicht gewähren lässt? Anders kann ich mir das Verhalten der Politiker nicht mehr erklären.

Israel darf hohe Mauern als "Schutz" gegen Andersgläubige bauen. Israel darf enteignete Palästinenser in Reservate abkommandieren und dort von Nahrung und Wasser abhängig machen. Verdienstmöglichkeiten gibt es nur auf israelischem Gebiet oder in israelischen Firmen, die auf palästinensischem Gebiet errichtet werden. Die dort erzeugten Produkte werden dann sogar als "israelisch" deklariert und kennzeichnen damit nicht einmal ihren eigentlichen Ursprung. Das führte bereits zu Streitigkeiten zwischen der EU und Israel. Doch bist jetzt habe ich noch keine Gemüse aus Palästina gefunden, sondern nur aus Israel.

Ist der Gott der Israeliten längst tot?

Wer Ezechiel ließt muss zugeben, dass alles bereits geschah. Gott gab dem Volk der Israeliten, die er sein Volk nannte, viele Chancen und zügelte seine Zorn, wegen dem Ungehorsam seiner Auserwählten. Die Israeliten hatten schon längst die Chance auf einen zweiten Einzug in Jerusalem bekommen und kläglich versagt.
Aus Enttäuschung wandte sich ihr Gott allen Völkern zu. Doch als sich ihr Gott allen Menschen zuwandte, konnte er das Spiel des Parteiischsein nicht mehr spielen. Er langweilte sich im Olymp der Götter.

Sein Volk wurde aber ein Volk unter vielen und wagte bis heute nicht erwachsen zu werden. Doch der Gott der Israeliten ist aus seiner Pubertät längst erwacht und erwachsen geworden. Er hat erkannt, dass er niemals gerecht sein kann, wenn er ein einziges Volk gegenüber den anderen Menschen bevorzugt und so für Ungerechtigkeit sorgt, die er seinen Schützlingen verbietet. Dieser Gott der Bibel hat sich selber als Widerspruch erkannt, wahrscheinlich hat er sich in seinem Zorn über die eigene Unsinnigkeit selber zerfleischt und sich aufgelöst.

Ist man ein Gott, wenn nur ein einziges Volk bevorzugt wird? Er wäre ein Feinschmecker und blinder Liebhaber, der jedes Maß an Gerechtigkeit im Rausch der Liebe vergäße. Er wäre kein Gott – er wäre ein Götze, wie all die anderen Götzen, die angeblich Völker beherrschen und lieben. Einseitig gerechte Götter sind immer ungerecht, aber nie gelangweilt und deshalb so menschlich in ihrer Ungerechtigkeit.


Nun steht die Menschheit schon seit Jahrtausenden alleine da uns sucht verzweifelt, die Gerechtigkeit eines höheren Wesens und wartet auf seine Wiederkehr, damit die Gerechten gerichtet werden. Doch dieser Gott kommt nicht. Er hat sich selber überflüssig gemacht, denn die Menschheit braucht keinen Gott, der ihr sagt was GUT und SCHLECHT ist. Die Menschheit weiß es selber, aber sie will unbedingt ein höheres Wesen, damit sie weiterhin Ungerechtigkeit verbrechen kann und Verzeihung findet. Doch dieses Verzeihen gibt es nicht, es ein Spiel der Götzen. Jede Ungerechtigkeit des Menschen rächt sich an ihm selbst als Urgesetz, auch ohne Gott – denn Zorn und Vergeltung sind all zu menschlich, weil der Mensch sich weigert, sich selber zu erkennen.



Die Menschheit glaubt an einen Mythos Gott, der menschlicher war als die Menschheit selber ist. Der Mensch muss sich nicht der eigene Gott sein, sondern der eigene Richter, denn über andere richten ist ein göttliches Kinderspiel, das Ungerechtigkeit erst möglich macht und Tür und Tor für die der Habgier öffnet. Das Selbstgericht ist die höchste Aufgabe, die höchste Kunst der Gottheit und die Offenbarung zugleich für die Menschheit, denn wer sich richtet bevor er handelt, ist unweigerlich gerecht und sich er selber der eigene Gott.

Montag, 22. März 2010

Die Finanzkrise war kein Zufall - Die Politik der kleinen Schritte zeigt Wirkung

Merkel über die höchste Neu-Verschuldung (80,2 Mrd. Euro ohne Schattenhaushalte) der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2010. Jeder 10. Euro muss für Zinszahlungen aufgebracht werden. Merkel verteidigt die hohe Neuverschuldung unter der Rechtfertigung der Krisenbekämpfung. Mit 400 Mrd. Bürgschaften an die Banken und 80 Mrd. Euro Rekapitalisierung haben "sie" die Banken stabilisiert und damit das Geldsystem - meint Merkel. Angeblich sei der Einbruch der Realwirtschaft dadurch in seinen Auswirkungen gedämpft worden. Die Steuersenkungen, die bereits beschlossen wurden, gingen mit 90 % in den Konsum. Damit meint sie Wohl die Hotelier-Steuersenkung und die Unternehmer-Erbschaftsbesteuerung, sowie die Kindergelderhöhung, die Hartz4-Empfänger gar nicht erhalten.



Jetzt schmückt sich Merkel mit hohen Ausgaben für Bildung, vergisst dabei, dass ein großer Teil der Bildungsausgaben für Forschung ausgegeben wird, die in privaten Firmen mit Forschungsabteilungen landen.

Merkel lässt sich von Ökonomen beraten, die bekannter Weise aus der Wirtschaft kommen. Ihr Denken dreht sich um die Wirtschaft und den zu erzielenden Gewinn. Wirtschaft ist Wettbewerb und nicht mit Solidarität vereinbar. Das zeigen auch die Vorschläge der Koalitionspartner. Die FDP stürmt mit der Kopfpauschale vor und die CSU jetzt mit einer separaten Abgabe, die die Krankenkassenbeitragserhöhungen in Zukunft zu 100 % von den Arbeitnehmern übernimmt.

Alle werden von der Wirtschaft beraten und halten deshalb Solidarität für die Zukunft untragbar, denn "Sozial ist was Arbeit schafft" - dieser Spruch der Arbeitgeberiniative INSM hat über Nacht Unternehmer zu Sozialinstitutionen gemacht und SOZIAL dient jetzt als Berechtigung für Unternehmer sich von der Solidargemeinschaft zu verabschieden.

In Zukunft müssen wohl Unternehmer keine Steuer mehr bezahlen, denn sie schaffen Arbeit und sind sozial. Krankenversicherung, Rentenversicherung und Pflegeversicherung sind alleinige Interessen der Bürger und folglich auch von diesem zu tragen. Dieses Jahr hat alleine die Arbeitslosenversicherung 148 Millionen Euro an Leiharbeiterfirmen als Vermittlungsprovision überwiesen. In den 148 Millionen Euro sind die Zuwendungen der ARGE an die Firmen, die Arbeitslose einstellten, noch nicht enthalten. Das verdeutlicht wie sozial mittlerweile Firmen geworden sind.

Die Politik der kleinen Schritte geht weiter

Schritt für Schritt kommt Angela Merkel, angeleitet von der Wirtschaft dem großen Ziel, "Abbau des Sozialstaates", näher. Die Entkoppelung der Krankenversicherung vom Lohn und von den Arbeitgebern ist ein kleiner Schritt, doch es wird unter dieser Führung niemals einen Schritt zurück in die Solidarität geben. Dafür sorgt alleine schon die Schuldenbremse im Grundgesetz, die Wolfgang Schäuble als neuer Finanzminister als sehr beachtenswert ansieht, obwohl er in seinem vorherigen Amt als Innenminister das GG als unangenehmes Beiwerk empfand und nach Belieben änderte, bis es ihm in den Kram passte.

Die Schuldenbremse ist die Vorbereitung zum Offenbarungseid Deutschlands. Da der Staat - also der Steuerzahler - die anfallenden Mehrkosten für Gesundheits - und Arbeitslosenversicherung übernimmt, wird es in ein paar Jahren, wenn die Einsparungsklausel des GG greifen wird, die Begründung für die nächsten kleinen Schritte im Sozialabbau herhalten müssen.

Die Schuldenbremse ist ein geniales Instrument, das Griechenland jetzt erst einführen muss. Angela Merkel denkt hier voraus, zusammen mit ihren Ökonomen als Berater. Der Staat hat nur noch die auf die "sozialen" Unternehmer zu unterstützen, das Stabilitätsgesetz, erfunden von der CDU, durchgesetzt von Kiesinger, bekommt endlich die Bedeutung, die es immer haben sollte.

Genau das gleiche Gesetz hat sich die EU auf die Fahne bzw. in den Vertrag geschrieben. Es gibt kein entrinnen mehr für die Volkswirtschaften. Sie sind auf Gedeih und Verderb der Wirtschaft ausgeliefert. Arbeitskraft wird zum Verwaltungsgut der Staaten - nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.

Die Finanzkrise war kein Zufall



Immer wieder wird betont, man wolle nicht die gleichen Fehler machen, wie nach der Krise von 1929. Doch sie wiederholen alle die gleichen Fehler. Die Bankenrettungspakete gab es auch schon damals, ebenso die Verstaatlichungen der Banken. Sonst hätte Hitler 1933 nicht 90 % der Banken unter seiner Obhut gehabt. Er hat sie nicht verstaatlicht - es waren andere vor ihm!

Auch damals war Deutschland dem Rest der Welt als Exportriese ein Dorn im Auge, der mit Protektionismus (Strafeinfuhrzöllen) bekämpft wurde. Heute stellt sich Frankreich hin und erwartet eine Produktionsbremse für Deutschland über die EU; - anderer Wortlaut mit gleichen Folgen.

Fazit: Die Politik hat nichts gelernt. Die Politik will viel mehr die gleichen Zustände herstellen, wie damals. Damals gab es keine umfassenden Sozialnetze wie Arbeitslosenversicherung oder Krankenversicherung. Die Agenda der Weltpolitik besagt: "Das muss weg!" - Ineffektive, humane aber unbezahlbare Volksverhätschelung.

Die Finanzkrise ist eine Folge des Geldsystem, das niemals funktionieren kann, weil es auch nicht funktionieren soll. Die Finanzkrise ist nur der Vorwand die Staaten und damit die Menschen überall auf der Welt so stark zu verschulden, dass sie mit ihren Gesetzen niemals mehr aus dieser Falle heraus kommen. Deshalb ist es heute um so notwendiger, sich mit dem Geldsystem und besonders mit der Entstehung des Geldes zu beschäftigen.


Die Politik hätte bei Bekanntwerden der Finanzkrise sofort das STOPP-Schild herausholen müssen. Den Banken ein "HALT" entgegen rufen müssen und neue Konzepte für ein Geldsystem erarbeiten müssen. Das wäre der späteste Zeitpunkt für "Neues Denken" gewesen, wenn man den Menschen hätte helfen wollen. Der Politik ist schon seit langem bekannt, dass dieses System kippen wird. Die Vorbereitungsphase darauf war spätestens mit der Agenda 2010 unter Gerhard Schröder (SPD) für jeden erkennbar.

Wir brauchen keine Exit-Strategie aus der Überschuldung, sondern eine Exit-Strategie aus diesem ungerechten Geld- und Finanzsystem.

Das Problem unseres Finanzsystem sind fehlende Sicherheiten


Den meisten sollte bekannt sein, dass Geld ohne Ende zur Verfügung steht - es fehlen die Sicherheiten für neues Geld. Die Welt ist verpfändet! - aber die Politik und auch die Menschen selbst verschließen sich vor dieser Wahrheit, zu sehr hängen sie an Werten, die ihnen eigentlich schon lange nicht mehr gehören. In Form des Staates wurde bereits alles verpfändet und bei Banken hinterlegt.

Schauen Sie sich Griechenland an. Ein kleines Land geht Pleite. Griechenland ist keine Herkulesaufgabe für die EU - Griechenlands Schulden sind Peanuts im Gegensatz zum dem was noch auf uns zu kommt. Italien, Spanien und Großbritannien bringen ganz andere Schuldenberge mit sich und wollen auch gerettet werden. Ja, müssen sogar gerettet werden, denn Europa will sich gegen die Hochfinanz behaupten, in dem sie im Spiel der Geldbanken mitspielen.

Sie erkennen nicht, dass sie die Macht haben, dieses Spiel zu beenden und ein neues, gerechtes und menschlichen Geldsystem einführen können.

Die mit angeblicher Blindheit geschlagene Politik ist ein großer Mitspieler im Spiel des Geldsystem, gegen die Menschen, aber solange die Mehrheit der Weltbevölkerung gar nicht versteht, wie die Spielregeln tatsächlich lauten, wird sich nichts ändern.

Von der Politik und den Medien ist keine Aufklärung zu erwarten. Diese Aufklärung muss sich der einzelne Mensch selber erarbeiten und zur Erkenntnis kommen.








Die FAZ zur Schuldenbremse

Herr Hefty, denkt wie es sich zu denken geziemt, für einen Weisen, der die Dummen lehren soll.

Er erklärt den Teufelskreis so, dass sich eine logische Schlussfolgerung daraus ergibt, mit neuen und doch alten Argumenten, sich weiter im Kreis zu drehen. Würde er einen neutralen Blick auf das ganze Gebilde wagen, müßte er feststellen, dass der Kreis unterbrochen wird, wenn er stehen bliebe.

Worin liegt der Zwang immer neue Schulden zu machen oder gar eine Schuldenbremse ins Gesetz zu schreiben? Ist Geld und dessen Entstehung durch Schulden bei Hinterlegung von Sicherheiten ein Naturgesetz?

Nein, es ist ein von Menschen erdachtes Gesetz, das jederzeit revidierbar ist. Es ist an der Zeit, den Kreis zu durchbrechen, in dem man einfach mal innehält, um einen objektiven Blick auf das ganze wagen zu können. Die Gelehrten (Gelehrigen) schaffen es nicht, der gemeine Mensch muss es tun.

Nicht das Geld ist der Motor für den Menschen, sondern der Motor für das Geld ist der Mensch, der für Geld alles wertvolle hergibt. Geld ist ein Enteignungsmittel. Sein Wert besteht darin es gegen Realgüter einzutauschen.

Sollen am Ende die Volkswirtschaften nur noch für den Zins wirtschaften? Das kann nicht der Sinn der Menschheit sein. Oder doch?

Freitag, 19. März 2010

Wo ist das Kartellamt: TEVA kauft Ratiopharm?

Der weltgrößte Generikahersteller TEVA aus Israel kauft Ratiopharm, den 3. größten Generikahersteller. Adolf Merckle hatte seine Firma mit viel Liebe aufgebaut. War als fairer Arbeitgeber bekannt, doch er wurde ein Opfer der Spekulationen. Die unglaublichen Kursausschläge um die VW-Aktien vernichteten sein gesamtes Vermögen und machten ihn zum Schuldner. Bis heute wurde von der Finanzaufsicht nicht geklärt, wie es zu derartigen Kursausschlägen bei der VW-Aktien kam. Es wird vermutet, dass die damalige Übernahme von VW durch Porsche die Ursache war. Porsche, der sich damals noch in der Gewinnerposition wägte, ist heute selber ein Opfer der eigenen Spekulationswut geworden und muste von VW durch einen Kauf vor dem ENDE retten werden. Eigentlich war von Wedeking geplant gewesen, dass VW aus eigenen BAR-KASSE seinen Kauf durch Porsche finanziert.



Adolf Merckle wurde zum damaligen Zeitpunkt die Kredite aus Baden-Württemberg verweigert, damit er die Verluste überbrücken hätte können. Jetzt steht sein Imperium zum Verkauf. Ein schwerer Schlag für ihn. Adolf Merckle entschloss sich zum Freitod und jetzt müssen die Erben Ratiopharm an den Weltmarktführer TEVA für 3,6 Mrd. Euro verkaufen, um die Schulden bei den Banken bezahlen zu können.



Hintergrund:

Adolf Merckle war ein aktiver Investor. Er kaufte Kässbohrer im baden-württembergischen Laupheim auf und es kam zum Streit um den Vorsitz zwischen der Kreissparkasse und Merckel. Es war eine regelrechte Schlammschlacht. Die Kreissparkasse pochte auf den einen Sitz im Aufsichtsrat.

Es gab gegenseitige Vorwürfe über Insidergeschäfte und unlauteren Praktiken gegenüber der Kreissparkasse Biberach, die bis vor Gericht endeten.

Weil ihn die Präsenz der Kreissparkasse Biberach im Aufsichtsrat des Unternehmens zunehmend nervte, kegelte Mehrheitsaktionär Merckle den Bankenvertreter kurzerhand aus dem Kontrollgremium. Seither ist es fest im Griff des Merckle-Clans; die Sparkasse, immerhin mit 39,9 Prozent an der Firma beteiligt, hat nichts mehr zu melden. (Manager-Magazin)

Es ist also schon möglich, dass das Land Baden-Württemberg, das sehr wohl mit den Kreissparkassen verknüpft ist, aus unersichtlichen Gründen, Adolf Merckle nicht mit Krediten aus der Schieflage helfen wollte.

Wo ist das Kartellamt?

Es mutet seltsam an, dass die EU große Anstrengungen gegen Microsoft betreibt, damit es mehrere Browser zum Download anbietet, aus Wettbewerbsgründen und in Sachen Generikaherstellung nicht einschreitet bzw. sich nicht einmal zu Wort meldet. Es kann doch nicht sein, dass der weltgrößte Generika-Hersteller ohne ein Wort der EU und auch Deutschlands den drittgrößten Generika-Hersteller einfach aufkauft?

Hab ich das Kartellrecht nicht richtig verstanden?
Gilt das Kartellrecht nur für Deutschland und die EU?
Ausländische Firmen können nach Herzenslust Monopolo aufbauen, auch mit deutschen Firmen und es regt sich nichts?

Meine lieben Leser, das wirft wieder mal den letzten Hoffnungsschimmer von gerechter Gesetzeslage und Justizerei in Deutschland und Europa bei mir über den Haufen.

TEVA: Das Unternehmen blickt auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück. Gegründet wurde Teva 1901 als kleiner Pharmagroßhändler in Jerusalem, der Importe auf dem Rücken von Kamelen und Eseln an Kunden im ganzen Land verkaufte. Das Unternehmen hieß zunächst, nach den Namen der Gründer, Salomon, Levin and Elstein Ltd und erhielt erst später den Namen Teva. Mit der Einwanderung zahlreicher Flüchtlinge in den dreißiger, vierziger und fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstand aus solchen Anfängen die pharmazeutische Industrie Israels. Unternehmen wie Zori, Assia und Teva entwickelten sich zu für die Region wichtigen Pharmaherstellern. Im Jahr 1964 fusionierten die Gesellschaften Assia und Zori, beide kauften später einen beherrschenden Anteil an Teva. Im Jahr 1976 schlossen sich die drei Unternehmen unter dem Namen Teva zu einer einzigen Gesellschaft zusammen. Der Vorstandsvorsitzende von Assia, Eli Hurvitz, wurde Vorstandschef des neuen Unternehmens und blieb es bis 2002. Hurvitz ist heute der Teva-Aufsichtsratsvorsitzende.



'Rauben ist strafbar, aber Wirtschaftskriminalität ein Kavaliersdelikt



Drei junge Männer überfallen ein Poker-Turnier und in ganz Europa wird mittlerweile gefahndet. Es handelt sich angeblich um 200.000 Euro Beute, nicht viel wenn man bedenkt, dass Landesbanken und private Banken Milliarden durch Spekulationen veruntreut haben. Mehrfach wurde ins Gespräch gebracht, dass Landesbanken aus Gefälligkeit Papiere teuer aufkauften, weil es für die damaligen Besitzer klar war, dass diese Papier im Grund nichts wert waren.



Doch hier schaltet sich keine Staatsanwaltschaft ein. An Aufklärung ist keiner Interessiert. Der Skandal um die Hypo Alpe Adria ist auch schon wieder im Schwarzen Loch des medialen Desinteresses versunken. Schuldige werden zwar hin und wieder gesucht, aber es ist keine Ernsthaftigkeit zu erkennen, Schuldige auch gemäß dem Gesetz zu verurteilen.

Das bringt mich zu dem Schluss: STEHLEN und RAUBEN ist STRAFBAR - Wirtschaftsbetrügerei nicht einmal eine ANZEIGE wert.

Donnerstag, 18. März 2010

Herkulesaufgabe für Merkel und die Menschenrechte

Die Bereitstellung von lebendigem Humankapital ist wirtschaftlich ineffektiv. Wir brauchen einen starken Staat, der das besser und vor allem kostengünstiger optimiert. Die Hartz-Gesetze, die zwar von der SPD und den Grünen beschlossen wurden, gingen aber der damaligen Opposition aus CDU/CSU und FDP nicht weit genug. Sie hätte gerne viel stärke Sanktionen gegenüber dem nutzlosen Humankapital, den nutzlosen Essern, gesehen, die Westerwelle heute als "Findige" bezeichnet.



Spricht heute unsere Regierung von "Deutschland" spricht sie von der Wirtschaft und der Bürger glaubt immer noch unsere Bundeskanzlerin spräche von ihrem Volk, das sie beherrscht. Humankapital hat die leidliche Eigenschaft, dass es Kosten verursacht, auch wenn es momentan keine Leistung bringen darf, weil keine Arbeitsplätze vorhanden sind. Noch schlimmer wird es, wenn das Humankapital älter wird, in der Leistung nachläßt und trotzdem versorgt sein muss, sonst droht die Gefahr der inneren Unruhe.

Das ist wirklich eine Herkulesaufgabe - Frau Merkel! Für mich stellt sich die Frage, welcher Gott die Herkulesaufgaben in Auftrag gibt, damit großes Unheil ausbleibt.

Die Wurzel des Übels muss endlich ausgerissen werden!


Die wahre Ursache unserer gesellschaftlichen Probleme ist nicht die Umverteilung des Geldes, sondern sie ist in der Geldentstehung zu suchen. Bis jetzt hat es keine einzige Hochkultur unserer bekannten Geschichte geschafft GELD durch die Leistung des Einzelnen an der Gesellschaft entstehen zu lassen.

Wir haben immer den einfachen und brutalen Weg genommen, Geld entstehen zu lassen und zwar auf Eigentumsnachweise an Erde und Natur. Doch diese Ressourcen sind begrenzt und bringen jedes Mal das Geldsystem zum Kippen, führen zu Kriegen und Ideologiestreitigkeiten. Diese Geldform fordert nicht das Vorankommen der Menschheit, sondern verschwendet nutzlos Ressourcen zur Gewinnoptimierung und endet in einem Weltmonopol, wenn die Politik und die Regierungen ihre Gesellschaften lange genug im Glauben an das Geld halten können. Dieser Versuch wird momentan wieder unternommen. Doch das Volk schießt quer. Es will einen Neubeginn des Spieles.

Wie lange müssen wir noch von Vorne beginnen, bis wir erkennen, dass das Spiel nie zu gewinnen ist?

Merkels Herkulesaufgabe ist: Das deutsche Humankapital auf Leistungskürzungen vorzubereiten und zur Genügsamkeit zu erziehen. Das beste Mittel Genügsamkeit zu erreichen ist, schlechtes Gewissen zu erzeugen und den Blick auf die Kinder zu lenken. Das gelingt vorzüglich. Bildung, Bildung und nochmals Kinder und Jugendliche vor der Altenschwemme, der demographischen Entwicklung zu retten.

Westerwelle der Kronprinz unserer Regierung schwärmt unablässig von aufstrebenden Nationen mit einer großen jungen Bevölkerung. Bei unseren Politiker hat mal wieder die Progaganda der Lobbyisten offene Türen eingerannt. Die große Schwemme der Alten in Deutschland waren einmal die Jungen, auf die unser Wirtschaftsaufschwung die ganzen Jahre aufbaute - als Alte sind sie Nutzlose und Kostenverursacher - ihnen wird der soziale Krieg erklärt. Ihr Erbrachten Leistungen in Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung war nicht für ihre Zukunft gedacht, sondern zum Erhalt der Wirtschaft als Beute ausgeschrieben. Die jungen Bevölkerungen der anderen Nationen die unser Kronprinz und Mimose Westerwelle jetzt im Ausland freudestrahlend erblickt, werden die Nationen der Alten von MORGEN sein - und so was will den Weg einer Nationen bestimmen? An der Hand einer Mutti, die Lobbyisten und Auftragsstudien mehr vertraut als dem eigenen Menschenverstand?

Wir haben zu viele ALTE, die zu viel Kosten und nichts leisten. . Die moderne, reformfreudige Politik unseres Landes hat wirklich jedes Maß an Anstand und Menschlichkeit verloren. Sie kennt nur noch Gewinnwachstum, das natürlich voraussetzt, dass die Menge der Verlierer zunimmt. Die Mitte der Gesellschaft sind gerade die vielen 40 bis 50jährigen, die die spätere demographische Welle der Alten bilden werden und diese Mitte wird momentan für ihr eigenes, freiwilliges Leid ohne Lohn für ihre Leistungen vorbereitet.

Geld und Wirtschaftlichkeit steht über jedem Maß von Humanismus. Noch sieht die Politik eine Möglichkeit die Wirtschaftlichkeit durch Einsparungen erreichen zu können. Doch was ist wenn die Herkulesaufgabe mit diesen Maßnahmen nicht bewältigt werden kann?

Welche Alternativen gibt es dann noch?
Sanktionierung von medizinischen Hilfsmaßnahmen ab einem bestimmten Alter?

Nein, haben Sie keine Angst die medizinischen Leistungen werden nicht einfach verweigert, das wäre ein Widerspruch zur Menschenwürde, die das GG garantiert. Doch was ist, wenn medizinische Leistungen ab einem gewissen Alter einfach im Preis unerschwinglich werden?

Die Mehrheit der 40 bis 50jährigen plädiert für derartige Maßnahmen. Der Opfertisch für die Wirtschaft ist bereit, wir müssen uns nur noch darüber ausstrecken. Damit wäre das letzte Stück Sozialstaat aus unserer Demokratie herausgeschnitten. In den USA ist es längst gängige Praxis medizinische Leistungen nur den zahllungskräftigen "Leistungsträgern" zu Teil werden zu lassen, der Rest wird der Mitleidsgesellschaft überlassen und dient als Spielwiese für die Reichen, die sich als Wohltätig erweisen wollen.

Ist das die Lösung für die Hekulesaufgabe?

Sind die Deutschen schon so weit, dies zu akzeptieren? Die Zeit drängt!

Hartz4 ist keine Erfindung der Deutschen



1996 startete Bill Clinton sein Reformpaket "Welfare to Work". Im Vordergrund stand und steht das Bemühen, rasch neue Arbeit zu finden.In Deutschland ist es besser bekannt unter dem Slogan: "fördern und fordern".

Bill Clinton kürzte damals die Sozialhilfe in den USA auf eine maximale Bezugszeit von 5 Jahren. In den Boomjahren der 1990er war diese Modell auch sehr erfolgreich, wenn auch viele in schlecht bezahlte Job ausweichen musste. Das war wohl der Anreiz für die Deutsche Regierung und dessen Think-Tank gleichartige Reformen anzustreben. Das 2003 geforderte EGG (Existenzgrundlagengesetz) der CDU und auch der FDP spiegelt dieses amerikanische Modell wider.

In den USA galt und gilt: Wer keine Arbeit sucht und sich nicht regelmäßig beraten und schulen lässt, bekommt nichts. Mittlerweile gilt dies auch in Deutschland. Auch in den USA haben die Einzelstaaten die Möglichkeit, Gemeinnützigeleistungen in Lohnzuschüsse umzuwandeln und den Arbeitgeber somit einen Anreiz zur Einstellung von Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger zu geben. Dieser Anreiz wurde hauptsächlich dazu genutzt die Arbeitslosen in schlechtbezahlte Jobs zu drängen. Diese Konzept wird auch in Deutschland mit Hartz4 umgesetzt. Doch in Deutschland hat sich daraus eine Armutsindustrie entwickelt. Ganz Horden von gemeinnützigen GmbHs zocken Zuschüsse für die Beschäftigung von Arbeitslosen vom Staat ab und übernehmen Produktionsarbeiten für Deutsche Firmen, damit diese kein Personal einstellen müssen. Die Leiharbeiterbranche vermittelt oft nur Arbeitslose, weil das Arbeitsamt (ARGE) die Vermittlungsprovision von ca. 2000 Euro übernimmt. Noch eine weitere Einnahmequelle der Armutsindustrie in Deutschland.

Mittlerweile entsteht der Eindruck, dass die Armutsindustrie in Deutschland wichtiger ist, als die Vermittlung von Arbeitslosen. Genau gerechtet könnte man zu dem Schluss kommen, dass es den Steuerzahler billiger kommen würde, wenn die Armutsindustrie um die Arbeitsloskeit nicht mehr subventioniert werden würde.

Jeder Vermittlung in Arbeitsbeschaffungsmaßen und Ein-Euro-Job ist staatlich subventionierte Schwarzarbeit, d. h. der Allgemeinheit gehen Sozialversicherungsbeträge verloren, obwohl Arbeit für die Wirtschaft geleitet wird. So schleichen sich die Unternehmer unter der Kumpanei mit der Politik aus der Sozialenverantwortung und Deutschland begibt sich erst freiwillig und später zur dem Zwang des Geldmangels in den staatlichen Arbeitsdienst für die Wirtschaft.

Schon vor den Hartz4-Gesetzen der SPD und den Grünen, wollte die CDU und die FDP das Existenzgrundlagengesetz (EGG), das einen staatlich geförderten Niedriglohnsektor einrichten sollte. Langzeitarbeitslose sollten zur Annahme kommunaler Beschäftigungsangebote verpflichtet und Arbeitsverweigerung schärfer sanktioniert werden. Schauen wir uns die Hartz4-Gesetze heute an, hat sich die CDU und die FDP voll und ganz durchgesetzt.

Negative Einkommenssteuer

Das Modell der FDP mit ihrer Negativen Einkommenssteuer und ihrer Art "Bürgergeld" ist auch eine Idee aus den USA, mit der Haushalte mit niedrigen Einkommen entlastet werden sollten.

Die Maßnahmen in den USA griffen aber nur in den 1990er Jahren erfolgreich, weil es die wirtschaftliche Situation noch erlaubte. Heute ist die Flut der Arbeitslosen auch in den USA angeschwollen, für viele, die arbeiten wollen, gibt es keinen Arbeitsplatz. Übrig bleiben ihnen nur doch Lebensmittelkarten und die Sozialhilfe, die wiederum auf fünf Jahre begrenzt ist. Auch eine Reform von Clinton aus dem Jahr 1996.

Mittwoch, 17. März 2010

Griechenland: Bankrott eines Landes

Griechenlands Finanzlage hat sich nicht gebessert. Die vorgeschlagenen Sparmaßnahmen werden Griechenland nicht helfen, sie beruhigen nur die Lage und pflegen den Eurokurs. Angela Merkel bestritt anfänglich zwar eine direkte Geldhilfe für Griechenland aus Deutschland, deutet aber in "Bericht aus Berlin" an, dass über KfW-Kredite an "Privatinstitutionen" an Hilfe für Griechenland gedacht sei. Direkte Finanzhilfen aus der Deutschen Steuerkasse wird es wohl nicht geben, das soll jetzt über die EU koordiniert.

In den öffentlichen Meldungen ist es ein Hü und Hott. Die EU verkündet Hilfen für Griechenland, nennt aber keine Zahlen oder konkrete Maßnahmen. Deutschland selber anfänglich ein Verfechter eines EWF, sieht jetzt plötzlich keine Notwendigkeit mehr darin, sondern sieht den IWF wieder als Retter in der Not.




Hinter diesem ganzen Gerangel verbirgt sich: Der neue EU-Vertrag verbietet dem Staatenverbund Schulden von Mitgliedern direkt zu übernehmen, deshalb hat mach sich für bilaterale (Staat zu Staat Finanzierungen) geeinigt. Ein weiteres Hemmnis für die Bundesregierung ist Deutschland ist der Maastricht-Vertrag, der den Beitritt zur Gemeinschaftswährung "EURO" regelte.
Urteil des Bundesverfassungsgerichtes "Euro-Verfassungsbeschwerde"

Hinter der plötzlichen deutschen Meinungsänderung für ein Mitwirken des IWF zu sein, stehen Bedenken gegen das Maastricht-Urteil von 1998 zu verstoßen. In diesem hatte das Bundesverfassungsgericht den Betritt Deutschlands zur Währungsunion für grundsätzlich rechtmäßig erklärt. Zugleich wiesen die Richter jedoch darauf hin, der Maastricht-Vertrag nehme "die Bundesregierung und das Parlament für die Sicherung des Geldeigentums in Verantwortung". Hier hatte auch Prof. Dr. Schachtschneider bereits eine weitere Klage angedroht, falls Deutschland über die EU Griechenland Gelder zur Verfügung stellt. Offensichtlich wäre eine Klage des Verfassungsrechtlers mehr als berechtigt und aussichtsreich, sonst würde die Bundesregierung jetzt nicht einknicken.

Was passiert mit einem zahlungsunfähigem Land

Doch es ist interessant zu sehen wie ein Land aus Geldmangel durchgeschüttelt wird. Verzweiflungstaten, wie Steuererhöhungen sind Randerscheinungen, denn es kommt auch zu Lohnkürzungen, anfänglich bei Beamten. Der Staat wird nach und nach seine Leistungen zurückfahren und die Steuern erheben. Das wird wohl jedem Land in Europa passieren, denn Griechenland ist nicht das einzige Land, dass überschuldet ist. Deutschland kann heute schon nicht einmal mehr sein Zinslasten aus eigener Kraft bezahlen. Neuverschuldung ist die Normalität geworden.

Die Deutschen sollten sich das ganz genau ansehen. Die Bundesregierung tut zwar alles, um den Deutschen zu vermitteln, dass die Finanzlage in Deutschland nicht so angespannt sei, aber der Schein trügt.

Zwischen 1965 und 2002 überstieg die Summe der Zinsausgaben die Summe der Neuverschuldung. Die Neuverschuldung deckte also nicht einmal die Zinsausgaben. Dieses von der Bundesbank als „Teufelskreis einer Schuldendynamik“ bezeichnete Problem hat bereits zu einem Schuldenberg geführt, der nur schwer wieder abgetragen werden kann. Selbst bei einer jährlichen Rückzahlung von 13 Milliarden Euro wäre dies in 100 Jahren nicht möglich. Diese Problematik trifft auch für viele andere europäische und nicht-europäische Staaten wie Japan und USA zu. So erklärte Prof. Reimut Jochimsen, Landeszentralbank-Direktor von Nordrhein-Westfalen, 1999: „Für die Gesamtheit der elf EWU-Länder gilt, dass die Neuverschuldung gerade ausgereicht hat, die Zinslast aus der Verschuldung zu decken. Im Zeitraum 1970 bis 1998 war die Defizitquote mit 3,57 Prozent des BIP praktisch genauso hoch wie die Zinslastquote mit 3,63 Prozent.“


Bericht vom 28. Februar 2009



Im Focus wird großartig getitelt, dass die Bundesregierung nicht so viele Schulden aufnehmen wird wie angenommen, denn die Wirtschaftslage hätte sich in Deutschland gebessert. Nach den jüngsten Wirtschaftsdaten ist aber eine Redigierung der Wirtschaftsprognosen nicht mehr ausgeschlossen. Der Export ist um 6,3 % gegenüber dem Vormonat Januar 2010 eingebrochen und der Import um sage und schreibe 7,3 % angestiegen. So ergibt sich gerade mal ein Handelsbilanzüberschuss von ca. 8 Mrd. Euro - nicht für viel 82 Millionen Menschen.



Das ist alles nur ein trügerischer Schein. Die Bundesregierung ist einfach hergegangen und hat den alten Finanzplan von Peer Steinbrück genommen und danach finanziert. Darin seien nicht einmal die Sonderzahlungen für das Arbeitslosengeld berücksichtigt, die der Bund aufgrund der Verlängerung und der intensiven Inanspruchnahme zu schießen muss. Ebenfalls fehlen die Ausfälle für die Krankenversicherungen, die ebenfalls über den Gesundheitsfond zugeschossen werden müssen.

Wolfgang Schäuble hat sich also auf ein gefährliches Spiel eingelassen. Ebenfalls berichtet der Focus, dass eine Steuerschätzung vorliegen soll, doch in den Debatten des Bundestages wurde gerade das Fehlen dieser Steuerschätzung bemängelt. Das stellt die Glaubwürdigkeit des Focus in Frage.

Griechensland soll Inseln verkaufen

Diese Forderung kommt wie nicht anders zu erwarten aus den Reihen der CDU. Josef Schlarmann von der CDU-Mittelstandsvereinigung MIT, machte der "Bild"-Zeitung gegenüber diese Äußerung. Er sollte meiner Meinung nach ganz Still halten und solche Äußerung nicht publizieren. Solche Äußerungen zeugen von unglaublichem Unwissen und Inkompetenz. "Verkaufen" ist immer einfach gefordert, doch für jeden Verkauf braucht es einen Käufer und der wird sich in der momentanen Wirtschaftslage wohl sehr schlecht finden.



Wie stellt sich Herr Schlarmann die Umsetzung solch einer Forderung vor? Sollen die Menschen, die auf den zu verkaufenden Insel wohnen einfach ihr Hab und Gut dem Staat zum Verkauf überlassen? Herr Schlarmann fordert also eine Enteignung der Griechischen Bürger auf, zu Gunsten der Hochfinanz, die Griechenland belieh.

Das klingt nun wirklich nach einer "NWO" die immer so abfällig als Verschwörungstheorie beschimpft wird. In dieser NWO ist die Enteignung der Menschen zu Gunsten er Gläubiger vorgesehen. Herr Schlarmann fordert demnach die Erfüllung der NWO-Theorie, die mehr und mehr nachweisbare Strukturen annimmt.

Grundlegend wäre für auch für Deutschland das Eigentumsrecht zu klären. Hat der Deutsche Staatsbürger auch nach einer Insolvenz Deutschland tatsächlich das uneingeschränkte Eigentumsrecht, auf das Land, das er nach 1945 vom Deutschen Staat erworben hat? Oder ist dieses Eigentumssrecht durch irgendwelche Gesetze und Vereinbarungen, die aus der Nachkriegszeit übrig blieben, nichtig?

Deutschland hat nichts zu verkaufen, außer Helgoland

Wir sollten einfach mal das griechische Szenario für Deutschland durchspielen. Es ist nicht gesagt, dass Deutschland in nächster Zeit seine Exportdaten aufrecht erhalten kann. Der Autoexport ist nach wie vor eingebrochen und eine wirkliche Erholung ist nicht in Sicht. Die Zahlen trügen. 2008 war das schlechteste Jahr für die deutsche Autobranche das es je gab und genau diese schlechten Absatzzahlen werden jetzt als Vergleich für die diesjährigen Zahlen angewendet.

Es ist kein Kunststück für Daimler und BWM diese Zahlen aus 2008 zu übertrumpfen. Das gleiche gilt für die trügerischen Mitteilung, dass das Wirtschaftswachstum angestiegen sein. Nach einem Wirtschaftseinbruch von über 5 % muss mindestens eine Erholung von 11% einsetzten, damit der Stand von vor der Krise erreicht ist.

Ein kleines Wachstum muss sich einstellen, sonsten die ganzenMilliarden, die Deutschland aufgrund der Finanzkrise investierte nicht im Geldraum verpfufft. Leider ist aber der Hauptteil der Milliarden einfach per Gegenbuchung verschwunden und bleibt als Schuldenlast ohne Effekt auf die Realwirtschaft stehen, d. h. es ist kein Euro in Umlauf gekommen.

Das kleine Wachstum, das die jetzige Regierung mit samt den Medien als Erfolf feiert ist also zu bescheiden für die Anstrengungen (Schulden), die die Bevölkerung auf sich genommen hat.

Notfallplan für Griechenland
Kein Mitbestimmungsrecht der Parlamente nur Zahlrecht für die Bürger

Jetzt ist es raus - die EU macht einen Notfallplan für Griechenland. Es war auch nicht anders zu erwarten. Ich bin davon überzeugt, dass die Wall Street alles daran setzen wird, dass dieser Notfallplan umgesetzt wird, denn das bringt Geld.

Schauen wir uns doch einmal das Zustande kommen der EU-Entscheidung an:

Der Notfallplan sieht einen Mix aus Krediten und Haftungen koordiniert unter der Führung der EU-Kommission vor, also ohne EU-Parlament und auch ohne Mitsprache der jeweiligen nationalen Parlamente. Die Finanzminister der EU-Staaten - also die EU-Kommission haben sich auf die "technischen Modalitäten" einer allfälligen Finanzhilfe geeinigt, also wiederum ohne Mitsprache der nationalen Parlamente. Diese werden vor vollendete Tatsachen gestellt und dürfen das Scheckbuch des Steuerzahlers zücken. Genauso funktioniert EU. Die Kompetenzen der jeweiligen Regierungen sind drastisch erweitert worden und zwar ohne die Kontrolle also die Mitsprache der Parlamente.



Genau das war es, was von Kritikern immer angeführt wurde und nie in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden solle, weil die öffentliche Berichterstattung und damit die öffentliche Diskussion über dieses fehlte.

Die endgültige Entscheidung über tatsächliche Hilfen für Griechenland sei aber vom Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs zu treffen, sagte Juncker.

Tja - Pech gehabt - kein Mitspracherecht für uns nur Zahlungsrecht!

Urteil des Bundesverfassungsgerichtes "Euro-Verfassungsbeschwerde"

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mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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