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Samstag, 31. Juli 2010

Chelsea Clinton: Eine Prinzessin für die USA

Unüberhörbar und für jeden unbedingt wahrnehmbar, wird die Hochzeit der Clinton-Tochter (Chelsea Clinton) publiziert. Der Informationsstatus beruft sich auf die momentan amtierende Außenministerin Hillary Clinton und den Mann, US-Ex-Präsidenten Bill Clinton.

Die Medien bereiten sich auf eine Traumhochzeit der besonderen Art vor. In den USA gibt es keinen Blutadel, sondern nur einen Geldadel, der fast schon an die Gepflogenheiten des altertümlichen Blutadels aus Europa heran reicht. Clelsea Clintons Hochzeit soll an die 5 Millionen Dollar kosten (4 Millionen Euro). Mit Sicherheit wird so die Politik in die Friseursalons und Yellow-Press-Redaktionen getragen und an die Frau publiziert.

Die Oberklasse feiert sich selber, mit dem Geld, das sie der Unterklasse mit windigen Geschäftsideen abknöpfte und das Präkariat darf als Zaungast mit großen Augen am Spektakel teilnehmen und den Traum von Geld und Reichtum vor den Bildschirmen träumen. Schöne Bilder von Prominenten, dem neuem TV-Adel, bestaunen und den amerikanischen Traum träumen, selber einmal in diese Gefilde aufzusteigen.

"Alles ist möglich!" und "Wir können das!", war schon der Wahlslogan des US-Präsidenten Obama. Seine Töchter werden wohl genau die gleiche grandiosen Hochzeiten ausrichten und wir werden uns die Nasen an den Absperrungen platt drucken. Dafür müssen wir die Bücher unserer neuen Royal fleissig nicht nur einkaufen , sondern auch lesen. Noch wichtiger wir sollen darin nicht das hören, was wir wollen, sondern das daraus hören, was tatsächlich geschrieben ist. Ein schwierige Gratwanderung zwischen den eigenen ICHs in uns selbst. Denn auch wir stehen im eigenen Zwiespalt zwischen gefühlter Wahrheit und tatsächlicher Wahrheit. Träume sind schön, aber sie sollten Träume bleiben und nicht dem Glauben unterliegen, dass Träume Wirklichkeit werden.

Mit ehrlicher Arbeit ist diese Summe an Geld nicht zu verdienen

Eines ist klar: Mit ehrlicher Arbeit kann diese Menge an Geld nicht erwirtschaftet werden, dafür braucht Mann und Frau mehr Ideen an Wirtschaftlichkeit und taktisch kluger Ausbeute an Menschen, die sich glücklich schätzen ihr Geld für etwas herzugeben, was in Wahrheit nichts wert ist. 

Auf diese Art läßt sich am schnellsten und leichtesten Geld verdienen und in die Oberklasse aufsteigen, die wir anhimmeln. Also beeilen Sie sich, der Kampf um die Abzocke wird enger. Das Fußvolk verfügt über fast oder gar kein Vermögen mehr.

Freitag, 30. Juli 2010

Der Staat wäre der bessere Bänker, wenn er sich nicht ständig von schlechten Bänkern beraten lassen würde

"Der Staat ist nicht der bessere Bänker!" Das stellte vor kurzem die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft mit, eine Arbeitgeber Stiftung, die in ihrem Auftrag eine entsprechende Studie anfertigen ließ.

Mit dieser Studie will die INSM angeblich die Regierung dazu bewegen die durch die Finanzkrise erworbenen Bankenanteile wieder abzustoßen. Doch der Stoß der INSM geht viel tiefer. Im Grund soll der Staat endlich seine Landesbanken, Kreis- und Raiffeisenbanken privatisieren. Das wäre der letzte Schritt zur absoluten Privatgeldwirtschaft in Deutschland. Dies ist der EU schon lange ein Dorn im Auge und sie versuchte schon vor Jahren die Auflösung der Genossenschaftsbanken und Kreissparkassen voranzutreiben.




Jetzt kommt der nächste Angriff, als vorgeschobene Studie einer Arbeitgeber nahen Stiftung. Aus der Studie der INSM geht nicht hervor, wie die IKB überhaupt zu ihren Schrottpapieren kam, die staatliche Hilfe notwendig machten. Das gleiche gilt die bayrische Landesbank und ihren österreichische Zukauf der HGAA.

Es gibt auch keine Analyse wie die politische Ahnungslosigkeit und das blinde Vertrauen in die finanzwirtschaftlichen Berater aus der Privatwirtschaft diese Defizite in den Landesbanken erst möglich machten. Die Landesbanken war die Bad-Bank der Privatbanken vor dem offiziellen Bekanntgeben der Finanzkrise. Die schlechten Papiere landeten im Gröpfchen der Landesbanken, weil sie als GUT und GEWINNBRINGEND angepriesen wurden und dem Wissen, dass insolvente Banken der gesamten Volkswirtschaft schaden würden.

Das funktionierte auch bei unserer Kanzlerin, als das 500 Mrd. Rettungspaket auf den Weg brachte und mit Angst durch den Bundestag, Bundrat und Präsidentenbüro trieb.

In jedem Fall wäre der Staat der bessere Bänker, wenn er sich nicht ständig von den schlechten, den privaten Bänken über den Tisch ziehen lassen würde.

Heiße Luft bei den Autobauern

"Wir haben den Umsatz im Geschäftsjahr 2009/10 (31. Juli) im zweistelligen Prozentbereich gesteigert", sagte Porsche-Chef Michael Macht. "Wir hatten im Mai und im Juni die höchsten Auftragseingänge, die Porsche seit 60 Jahren hatte." 

Es ist längst vergessen, dass Porsche sich mit dem Kaufversuch an VW übernahm und fast in der Insolvenz landete, wenn nicht VW- Porsche übernommen hätte. Deshalb ist aus meiner Sicht, diese Meldung eine starke Nebelkerze und keine objektive Beurteilung der Geschäftslage von Porsche. Porsche verdiente vor der "Fusion" mit VW sein Geld nur nebensächlich mit dem Autobau. Porsche war viel mehr ein Finanzdienstleister mit angeschlossener Autoproduktion.





http://www.faz.net - Juli 2009
Es steht sehr viel auf dem Spiel, vor allem für Porsche. Der Sportwagenbauer hat sich mit dem Einstieg beim 30-mal größeren Volkswagen-Konzern übernommen und sucht nun händeringend nach einem Ausweg.

http://www.stuttgarter-zeitung.de Juli 2010
"Wir haben den Umsatz im Geschäftsjahr 2009/10 (31. Juli) im zweistelligen Prozentbereich gesteigert", sagte Porsche-Chef Michael Macht. "Wir hatten im Mai und im Juni die höchsten Auftragseingänge, die Porsche seit 60 Jahren hatte."

23 Dez. 2008
23 Dez. 2008
Umsatzeinbruch in den USA bei BMW, Porsche und Daimler. Daimler verkaufte fast 25 % weniger Autos in den USA. Tatsächlich wären es noch weniger, wenn nicht der Smart eingeführt worden wäre. Prosche verkaufte nur noch 1451 Fahrzeuge im ...

30 Juli 2009
30 Juli 2009
lufthansa: gewinn schrumpft um 90 % bleibt am mit 35 mill. im plus; vw machte einen sagenhaften gewinn von 1,2 mill. will aber Porsche "aufkaufen". nach all diesen zahlen wird klar, warum die regierung von einer kreditklemme spricht. ...

Bundespräsident Wulff urlaubt bei Finanzdienstleister Maschmayer (AWD)

Christian Wulff ist kaum im Amt und schon macht er Urlaub bei einem Freund auf Mallorca Urlaub. Doch dieser Freund ist natürlich keine Niemand in unserer Wirtschaftsrepublik, er ist genau der Mann, der von einer Teil-Privatisierung der Renten- und Krankenversicherung stark profitiert.

Die Yellow-Press-Leserinnen kennen Carsten Maschmeyer als Ehemann von Victoria Ferres, eine deutsche Schauspielerin.

Mit diesem Mann macht Christian Wulff Urlaub



Riester- und Rürup-Renten


Mit diesem staatlichen Anreiz sich privat zu versichern, spülte die Politik den privaten Versicherern die ersehnten Milliarden in die Kassen. Der Staat sieht es als angebracht an, sich als Zwischenhändler auf zu tun und Geld an Zwischenvermittler weiterzuleiten, anstatt selber für eine Rentenaufstockung per Beiträge zu sorgen. Das mutet seltsam an. Ist es auch, aber es geht schließlich nicht um das Wohl der Bürger, sondern um das Wirtschaftswachstum - auch in der Versicherungsbranche und da hat der Bürger mit Ansprüchen zurückzutreten - schließlich hat er irgendwann, eventuell die Möglichkeit die angesparten Früchte seiner Riester- bzw. Rüruprente einzusammeln. Doch zu allererst sind seine Beträge und die staatlichen Zuschüsse, die Gewinne und Umsätze der Versicherungen - und mit einem dieser Manager macht unser Bundespräsidenten Christan Wulff, jetzt Urlaub.

Für 500.000 Euro gibt es einen HC - einen Ehrendoktor



Natürlich ist das Video von AWD und Ausbildung nicht einzubetten ... aber schauen Sie selber:
http://www.youtube.com/watch?v=g5TssmhA3dE

AWD im Visier



AWD in Österreich



http://www.welt.de/politik/article8717414/Wulff-urlaubt-in-Villa-des-Managers-Maschmeyer.html

http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/081204_Spenden_fuer_Privatvorsorge.pdf

http://www.handelsvertreter-blog.de/category/dvag/

Donnerstag, 29. Juli 2010

Mein "NEIN" zum Bedingungslosen Grundeinkommen

Vorab möchte ich klarstellen, dass die Kritik am aktuellen System und, nennen wir es "Sozialmanagement" der BGE-Befürworter, voll hinter ihrer Meinung stehe. Leider kann ich den vorgeschlagen Lösungsweg "BGE" nicht befürworten. Es muss bessere Möglichkeiten geben, die nicht so einfach zum Schlechten gegen die Mehrheit der Menschen gedreht werden kann.

Es ist noch nicht lange her, da wählten die Deutschen die Parteien, die "mehr Netto vom Brutto" versprachen und Steuersenkungen. Und plötzlich tauchen aus dem Dunkeln Organisationen auf die ein "Bedinungsloses Grundeinkommen" versprechen.

Sie versprechen den Menschen eine monatliche Geldauszahlung vom Staat an die Bürger, als Zeichen und Mittel zur Freiheit aller. Natürlich nur in Deutschland, was mit der übrigen Welt passiert interessiert nicht.









Deutschland als Exportnation sollte es doch schaffen, auf diese Art und Weise ihren Bürger ein angenehmes Leben zu bescheren, gekoppelt an Steuern, die aber nur der Konsument bezahlt.


Eine Abhängigkeit vom Staat entsteht dadurch nicht. Der Mensch soll mit dem Grundeinkommen sich frei entfalten können und nicht mehr verpflichtet sein, niedrig bezahlte Arbeit anzunehmen.









Die Rentner


Aber ein Bedingungsloses Grundeinkommen, basierend auf diesem Geldsystem mit dieser Geldentstehung, ein Vorhaben, das direkt in die bedingungslose Abhängigkeit führt. Der Staat muss alles verkaufen und zu Geld machen, damit er die Mittel für das Bedinungslose Grundeinkommen aufbringen kann. Hinzu kommt, dass sämtliche Rentenansprüche dadurch gestrichen werden müssen, denn wenn es keine Renteneinzahlungen mehr gibt, gibt es auch keine Renten mehr. Eine logische Konsequenz aus dem Schwall von verdienen Vorschlägen, die über das Bedinungslose Grundeinkommen kursieren.




Urteilen sie selbst über das Bedingungslose Grundeinkommen

www.grundeinkommen-nein-danke.de


Achten Sie bitte auf den Sprachgebrauch. Es klingt wie die Reden unserer Politiker zum aktuellen Aufschwung. Mir wird immer vorgeworfen, dass ich mich nicht genau und genau mit dem BGE beschäftige, aber Merkel wirft den Menschen auch vor, dass sie nicht richtig verstehen, warum ihr Politik gut für die Menschen ist.

Hundt (Arbeitgeberverband) betont heute, am 1. Augugst 2010, dass es keinen Spielraum für Lohnerhöhungen gibt, trotz des Aufschwungs. Das bedeutet Preissteigerungen ohne Lohnausgleich. Würde das BGE ausgezahlt werden, müßten die Menschen lange auf eine Anpassung des BGE auf die Preissteigerung warten. Wir wären in der gleiche Debatte wie über den Mindestlohn, den Arbeitgeber und Regierung für falsch halten.

Wie will man das in Griff bekommen? BGE-Erhöhungen vor den Preiserhöhungen? .... oder aber Preisvorschriften für die Industrie?

Damit ist aber immer noch die Finanzierung des BGE eindeutig geklärt. Steigen die Preise, steigt die Konsumsteuer, doch wenn die Menschen nicht genügend Geld für den Konsum haben, gibt es keine Steuern. Wir finden uns in der gleichen Spirale wieder. Der Verlieren ist vorprogrammiert inkl. schnellere Staatspleite!








Lohndumping in Vollendung


Das das Bedinungslose Grundeinkommen, aber als Notsicherung und wie der Name es schon sagt, als Grundeinkommen gedacht ist, werden viele der Rentner mit diesem Geld ihre Immobilie und Gesundheit nicht mehr aufrecht erhalten könnten.


Die Auswirkungen auf die Lohnverhältnisse sind auch nicht kritisch durchdacht worden. Schließlich geht der Mensch mit Bedinungslosem Grundeinkommen, für weniger Geld zur Arbeit, weil er bereits eine Grundsicherung bezieht.


Aus der Sicht dieser nur kurz angerissener Gründe, kann das Bedinungslose Grundeinkommen auch als Erfindung der Arbeitgeber angesehen werden, es würde optimale Bedingungen für billiges und günstiges Humankapital schaffen. Die lästigen Lohnnebenkosten wären endlich weg und auf den Schultern des Staates bzw. auf die Konsumenten komplett abgewälzt und der Staat selber wäre noch erpressbarer für die Wirtschaft wie er heute schon ist.

Dienstag, 27. Juli 2010

Loveparade SKANDAL ist Spiegel der Politik

Während der Skandal um die Loveparade immer noch die Medien beherrscht und dadurch die Stimmung in der Bevölkerung auf nur dieses eine Thema gelenkt wird, wird in der Welt weiter gekämpft und getötet.

Laut Medienberichten ist in Rumänien ein israelischer Militärhubschrauber mit ca. sieben Insassen bei einem gemeinsamen Manöver "Blue Sky 2010" abgestürzt. Die Meldungen erschienen zwar erst am 26.07.10 bei uns vereinzelt in den Medien, doch der Unfall soll bereits Anfang des Monats passiert sein. Rumänen und Israel veranstalteten angeblich ein gemeinsames Rettungsmanöver, bei dem in schwierigem Gelände Rettungsaktionen geprobt werden. Leider konnte ich im Internet keinen einzigen Bericht auf ein gemeinsames Manöver finden, außer die Meldungen über den Hubschrauberabsturz.




Die Suchtreffer zu diesem Thema schaffen bei Google-News gerade mal 13 Treffer.

(Quelle: RIA)

Israel bombardiert wieder den GAZA-Streifen


Am 26.07.10 flog Israel wieder einmal im Auftrag der Selbstverteidigung einen Angriff gegen den GAZA-Streifen. Bombardierte ein dicht besiedeltes Gebiet und behauptet eine Waffenfabrik zerstört zu haben und Schmuggeltunnel. Todesopfer sind bis jetzt nicht bekannt.

(Quelle: Süddeutsche)
Google-News findet zu diesem Thema 122 Treffer!



52 Zivilisten darunter auch Kinder in Afghanistan getötet

Bayern Aktuell berichtet ungeschminkt, dass bereits 50 % der Taliban in Afghanistan getötet seinen. Das macht auf mich den Eindruck, dass die restlichen 50 % auch noch getötet werden, wenn sie sich nicht mit Geld - wie von Guido Westerwelle - resozialisieren lassen.

Bei einem Raketenangriff in Helmand sind wieder 52 Zivilisten getötet worden, als ein Wohngebiet bombardiert wurde. Die Zivilisten hätten in dem Gebäude Schutz gesucht, indem die Rakete einschlug. Lt. deutschen Pressemitteilung sei nicht bekannt, wer die Rakete abfeuerte - die Taliban oder die ISAF-Soldaten. Es geht auch nicht aus den Meldungen hervor, welches Land für dieses Einsatz verantwortlich.

72 Google-Newstreffer
(Quelle: Bild.de)
(Quelle: Focus-Online)

Geheime Akten über Afghanistankrieg bei Wikileak aufgetaucht

Geheime Dokumente sind bei Wikileak aufgetaucht und für echt eingestuft worden. Wikileak ist ein Internetportal bei dem geheime und brisante Informationen eingereicht werden können und die Informaten nicht veröffentlicht werden. Bereits vor einigen Monaten tauchte auf dieser Plattform ein Video mit US-Soldaten auf, auf dem deutlich zu hören war, wie sie unschuldige Menschen verhöhnten und auch töteten.

Der Krieg auf Distanz geht weiter. Töten auf Distanz ist einfacher und moralisch besser zu rechtfertigen. Daher werden wir immer wieder von Kollateralschäden in der Zivilbevölkerung überschüttet, doch wenn unsere Medien stolz darüber berichten, dass bereits 50 % der Taliban getötet seien, kann auch davon ausgegangen werden, dass es die NATO-Truppen nicht so genau mit dem Schutz der Zivilbevölkerung nehmen, denn immer wieder ist zu hören, dass Gebäude angegriffen wurden, weil Taliban darin vermutet wurden.

Diese Argumentation erinnert an die Selbstverteidigungsstrategie Israels im GAZA-Streifen. Auch in diesem Landstrich werden kurzer Hand Gebäude zerstört, Zivilisten getötet, weil Hamaskämpfer in den Gebäuden vermutet wurden.


Abgestumpft durch das viele Töten in der Welt

Wir sind bereits durch die Überflutung mit Kriegs- und Todesnachrichten so überflutet, dass die Bilder aus Duisburg uns nicht wirklich mehr schockieren. Es ist viel mehr eine Reflex-Reaktion. Das Kollektive Trauer ein moralische Muss, angezettelt von sensationslustigen Medien, die seit Samstag kein anderes Thema mehr haben.

Die Geldverdienmaschine "Loveparade"


Der eigentliche Skandal im Unglück von Duisburg ist, dass Sicherheitsbedenken aufgrund des Profits bei Seite geschoben wurden. Heute war auf N-TV zuhören, dass die Wut der Bürger sich an der Berichterstattung der Medien orientiert - viel mehr ist ab aber so, dass die Medien sich an der Stimmung im Internet ausrichten. Viel mehr kommen unser öffentlich, kommerziellen Medien nicht drum herum, die Wut im Internet aufzugreifen. Die Menschen sind dieses Mal nicht mit kollektiver Trauer und Anteilnahme ruhig zu stellen, wie es geplant war.

Die wirklichen Schuldigen und nicht die schnell gefunden Schulden müssen an die Öffentlichkeit gezerrt werden.

Studien haben ergaben, dass jeder Loveparade-Besucher im Schnitt 90 Euro pro Tag in der Gastronomie am Veranstaltungsort umsetzt. Das bedeutet für die Duisburger Gastronomie einen Umsatz von ca. 126 Millionen Euro an einem Tag, eine gigantische Summe für die wirtschaftlich schwer gebeutelte Stadt mit hoher Arbeitslosigkeit, für diesen vergleichsweise geringen Betrag könnten Moral, Verantwortung und Anstand geopfert worden sein. Das ist die Botschaft der diesjährigen Loveparde. Mit Sicherheit ist dies bereits schon öfters vorgekommen, doch noch nie endete es im Tod von 20 Menschen.

Unter den Toten befinden sich auch ausländische Besucher der Loveparade, was unsere Medien wohl zu diesem Frontalangriff gegen die Veranstalter und die Sicherheitsverantwortlichen verleitet. Der momentane Journalismus entspricht nicht dem gewohnten Schema unserer Medien und noch nie gab es so schnell, so massive Vorwürfe, die auch noch mit journalistischer Arbeit untermauert wurden. Es wird der Anschein einer mediealen Zusammenarbeit zwischen Bürgerjournalismus und Berufsjournalismus erweckt. Offensichtlich will man damit erreichen, dass die Kritik an der Loveparade nicht auf andere politisch, wirtschaftlichen Entscheidungen abfärbt und Parallelen gezogen werden.

Duisburg ist ein Ereignis, durch das die Welt auf Deutschland blickt und schließlich will sich die deutsche Presse nicht nachsagen lassen, dass sie keine "gute Arbeit" leistet. So mancher wünscht sich den Biss und den Eifer auch zu anderen Themen, um so enttäuschender waren die Statements aus der Politik vom "Reichenhügel aus Bayreuth", denn just zum Zeitpunkt der tödlichen Rangeleien in Duisburg traf sich die angebliche Elite Deutschlands zu den Wagener Festspielen in Bayreuth.

Unser CDU-Bundeskanzlerin konnte sich noch schnell zum Kondolieren in schwarzer Jacke hinreißen lassen, aber es gab keine klare Kritik an der Ausführung der Veranstaltung und der Unerklärlichkeit dieser Genehmigung. Nein, es wurde in trockener Politikdisziplin kein Wort über mögliche Fehler verloren. Auch Verteidigungsminister Karl Theodor von und zu Guttenberg mimte den biederen Politiker in Frack und Fliege, obwohl er klare Worte gegenüber Bischöfin Käßmann fand, als sie es wagte das Vorgehen der Deutschen Politik gegenüber Afghanistan zu kritisieren.

Eines ist gewiss, die Taschen der Loveparade-Besucher wurden korrekt kontrolliert, das ist wohl das Wichtigste in der heutigen Zeit, die von Terrorangst geprägt ist - wohl mehr aus politischer Motivation als aus tatsächlicher Bedrohung.  Diese Art von Sicherheit geht vor, geboren aus der politisch und medial geschürten Angst vor Terrorismus. Die eigentliche Sicherheit der Menschen durch die Planung und Koordination einer Veranstaltung mit Besuchern von über einer Million Menschen, wird dabei zur Nebensache. Das zeigt doch wie hoch der gefühlte Sicherheitsfaktor sich von der tatsächlichen Sicherheit unterscheidet.

Die Prioritäten zwischen gefühlter Bedrohung und tatsächlicher Gefährdung der Bevölkerung sind in unserem Land schon längst gesetzt und aus meiner Sicht absolut falsch festgezurrt.  Duisburg ist ein trauriges Beispiel für Fehlinterpretation von Sicherheit und wirtschaftlichem Erfolg. Doch Duisburg ist auch ein Beispiel nach welchem Schema Politik unter dem Druck von Schulden, Finanzkrise und Wirtschaftskrise entscheidet.

Duisburg ist das lebende Beispiel für den wirklichen Umfang von Einsparpolitik. Im Grund sind wir ein marodes, verarmtes Land, das seinen Status nicht wahr haben will.


Die Wirtschaft und der Gewinn wird über alle Entscheidungen gestellt, das war zwar immer schon so, aber jetzt sind nicht mehr genügend Gelder für die Menschenmassen vorhanden und Wirtschaft entscheidet nun mal nicht solidarisch, sondern egoistisch. Wir werden hier in Deutschland auf unserem Weg der Konsolidierung noch einiges erleben, was wir noch vor ein paar Jahren als unmöglich und unerträglich empfunden hätten - ja wir werden es sogar akzeptieren und fordern.



Und wir werden diese Entscheidungen mittragen, aus purer Verzweiflung und Hoffnung, selber nicht zu den Betroffenen zählen zu müssen. Im Grund kann sich Deutschland solche großen Veranstaltungen wie die Loveparade oder gar die Olympia gar nicht mehr leisten. Es ist kein Geld mehr für Prestigeprojekte da und die Wirtschaft erzielt nicht mehr genügend Gewinne um alle die Kosten selber tragen zu können. So wird am Volk gespart, um die Wirtschaft fördern zu können - so muss der Slogan "fordern und fördern" verstanden werden.

Schon während der Fußball WM sahen sich viele Kommunen gezwungen, das Public Viewing in private Hände abgeben zu müssen, das Geld für Spiel geht aus und unsere Regierung spart es am Brot von so manchem ein, damit die Mitte sich weiterhin ablenken kann.

Samstag, 24. Juli 2010

Loveparade: Ein Nadelöhr ist kein Hindernisse für Gewinne


Update: 26. Juli 2010

Spiegel-Online zitiert einen Beamten, der von der Löschung sämtlicher E-Mail und Karten auf den Polizeirechnern erzählte. Die Polizei dementiert natürlich - alles sei gespeichert und stünde für die Ermittlungen zur Verfügung.
(Quelle: Stern.de)


Watch live streaming video from politprofiler at livestream.com



25. Juli 2010

"Die Sicherheit darf nie zu Gunsten des Kommerzes auf der Strecke bleiben"

Erich Rettinghaus - Sprecher der Polizeigewerkschaft NRW spricht von einer angemeldeten Veranstaltung mit 500.000 Teilnehmern, aber auf dem Gelände seinen nur 250.000 zugelassen.





Er ist der Meinung, dass das Sicherheitskonzept der Stadt erst einmal grundlegend hinterfragt werden muss. Die von der Stadt und vom Veranstalter angegeben Zahlen stehen in keinem Verhältnis zu den anderen Loveparade-Veranstaltungen der voran gegebenen Jahre. Im Grund war Duisburg für die Loveparade gar nicht geeignet, die Eignung kam nur durch die angenommen Zahlen zu Stande, die jeder Grundlage entbehren. In seiner Presseerklärung schreibt Erich Rettinghaus: "Die Sicherheit darf nie zu Gunsten des Kommerzes auf der Strecke bleiben." Im ZDF-Spezial vom 25. Julie fordert die Klärung:  wie und warum bestimmte Konzepte nicht zum Tragen gekommen seien und ob gegebenenfalls auch kommerzielle Gründe auf irgend eine Weise Druck ausübten.










Die Pressekonferenz war eine Farce. Im Grund war es nur eine offizielle Unschuldsbeteuerung der Verantwortlichen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass hier die Profitgier an vorderste Stelle der Entscheidungen stand. Anders lässt sich nicht erklären, dass die Veranstalter in ihrem Sicherheitskonzept von ca. 800.000 Besuchern ausgingen, obwohl in den Vorjahr in Essen und Dortmund die Loveparade jeweils ca. 1,6 Millionen Besucher zählte. 


Interessant wäre es zu erfahren, ob eine Art Werbegemeinschaft in die Planungen der Loveparade involviert war. Unter einer Werbegemeinschaft verstehe ich einen Zusammenschluss sämtlicher Gewerbetreibenden, die mit Veranstaltungen das Image der Stadt und damit ihre Umsätze vorantreiben wollen. Solche Gemeinschaften arbeiten sehr eng mit der Stadtverwaltung bzw. mit dem Stadtmarketing zusammen. Grundvoraussetzungen für solche Veranstaltungen sind Sicherheitskonzepte, Anreiselogistik und Unterbringung der Besucher. Um diese Hürden nehmen zu können, müssen entsprechende Zahlen für Berechnungen festgesetzt werden. Ich persönlich gehe davon aus, wenn die Berechnungen mit einer Besucherzahlen von 1,6 Millionen erfolgt wären (wie in Essen 2009), wäre es nie zu einer Loveparade in Duisburg gekommen. Das könnte so manchem Gewerbetreibenden nicht so angenehm gewesen sein.









Wer also die Wahrheit finden will, muss tiefer im Schlamm wühlen, als nur die Stadtverwaltung und Polizei anzuvisieren. Die Ideengeber sitzen meist hinter dieser imaginären Schranke und werden in den öffentlichen Diskussionen fast nie erfasst. Das ganze erinnert an den Bauskandal in Köln und dem Zusammenbruch des Kölner Stadtarchives. Auch dort stellte sich heraus, dass kleine Bauarbeiter angeblich den Stahl nicht verbauten, sondern weiter verkauften. Was natürlich nicht ausgeschlossen ist, doch Gewinn bringender wären es gewesen, den Stahl zu berechnen ohne ihn tatsächlich einzubauen. Auf der anderen Seite wurden Sicherheitsmängel einfach ignoriert und schön gerechnet, sonst wäre es vielleicht nie zu diesem lukrativen Auftrag für die Industrie gekommen.


Alles hängt am Geld und funktioniert durch Geld - das sollten wir nie vergessen!



 24. Juli 2010


Dr. Motte, der Erfinder der Love-Parade spricht klare Worte und gibt den Veranstaltung die Schuld an der Massenpanik, die vielen Menschen den Tod brachte. Doch noch sind ca. eine Million Menschen hinter dem Nadelöhr und müssen nach der Veranstaltung ebenfalls wieder durch den Tunnel um die Party zu verlassen. Die Situation bleibt daher angespannt, es bleibt zu hoffen, dass die Sicherheitskräfte bis dahin eine Möglichkeit gefunden haben, einen geordneten "Abfluss" der Menschenmasse zu bewerkstelligen. 












Dr. Motte: „Die Veranstalter sind schuld!“ Sie hätten aus „reiner Profitgier“ gehandelt. „Die haben doch gewusst, dass es voll wird. Was also haben Zäune und Security da zu suchen? Bei nur einem Zugang.“ Die Katastrophe sei „einfach schrecklich“, sagte der Techno-Guru. „Mein Mitgefühl gilt den Familien der Toten und den Verletzten.“


Ein einziger Zugang für über eine Million Menschen, die eine Party feiern wollen ist unverantwortlich. So etwas muss zu einem Desaster führen. Vor nicht all zu langer Zeit kam es in Spanien zu einen ähnlichen Unfall. Eine Bahnunterführung konnte die Menschen Massen nicht aufnehmen, die zu einer Strandparty wollten. Kurzer Hand entschlossen sich ein paar Jugendliche einfach die Bahnschienen zu überquer und wurden vom Zug erfaßt.

Proftgier: Es wird schon gut gehen




Profitgier prangerte auch ein Augenzeuge in einem N-TV-Interview an. Ein unerwarteter Kommentar, der schnell vom Interviewer beendet wurde. Sie wollten den Zuschauern Augenzeugen präsentieren, die schreckliche Dinge sahen und keine Worte hatten, für das was sie erlebt hatten. Sensationsjournalismus ohne Augenmerk auf die Ursache der Sensation.


 Die Stadt Duisburg wollte unbedingt die Loveparade ausrichten und war nicht mehr im Stande das alte Bahngelände abzureißen. Sie nahmen einfach die Gefahr in Kauf, dass sich die Menschen durch den Tunnel hinein und hinaus quälen müssen.


Über eine Millionen Menschen bringen Umsatz und Publicity  für die Stadt Duisburg. Eine Demonstration mit einer Besucherzahl über eine Million wäre wohl nie von der Stadt genehmigt worden, wenn nur ein Zugang zu der Veranstaltung vorhanden ist - besonders wenn der Zugang ein Tunnel ist. Doch wenn das Geld und die Gewinne locken, schätzen Sicherheitsbehörden plötzlich Situationen ganz anders ein als bei politisch kritischen Veranstaltungen.


... wenn es um Geld geht ist wohl niemandem mehr zu trauen. Die Suche nach den verantwortlichen Entscheidungsträger wird sicher schwer fallen und macht keinen der Toten mehr lebendig. Verantwortungsvolles Handeln wäre gewesen: Diese Veranstaltung nicht in Duisburg auszuführen.


Jetzt am spätem Abend steigt der Adrenalin -Spiegel der Veranstalter sicherlich noch einmal an, denn die eine Million Menschen, müssen durch das Nadelöhr die Veranstaltung auch wieder verlassen.


http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article8626329/Dr-Motte-gibt-Veranstaltern-die-Schuld.html

Freitag, 23. Juli 2010

50.000 Autobesitzer könnten ihren Versicherungsschutz verlieren

Der holländische Autoversicherer "INEAS" steht kurz vor der Pleite.Ca. 50.000 Deutsche haben ihr Fahrzeug über den Direktanbieter INEAS oder Lady Car Online versichert. Eine Insolvenz setzt die Kasko-Versicherung außer Kraft. Schäden an anderen Fahrzeugen und Personen übernimmt der Insolvenzfonds der Autoversicherer. Die Verbraucher sollten schnell handeln, denn die niederländischen Aufsichtsbehörden haben die Versicherung unter Notverwaltung gestellt.


Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ruft die 50.000 betroffenen Kunden in Deutschland zum schnellen Handeln auf. Denn während Haftpflichtschäden auf jeden Fall über den Insolvenzfonds der Autoversicherer reguliert werden, sind Schäden am eigenen Auto möglicherweise nicht mehr versichert. Da hilft nur eins: Schnell kündigen. Das geht normalerweise nur nach Ablauf des Versicherungsjahres. "Aus wichtigen Grund", so regelt es das Bürgerliche Gesetzbuch, kommt man aber auch schneller aus dem Vertrag heraus. "Lässt ein klammes Versicherungsunternehmen seine Kunden bei der Schadensregulierung im Regen stehen, dann ist das der Fall", so Elke Weidenbach von der Verbraucherzentrale.  
"Nach dem Versicherungsvertragsgesetz endet das Versicherungsverhältnis automatisch mit Ablauf des Monats seit der Insolvenzeröffnung", erklärt die Versicherungsexpertin. Noch sei allerdings offen, ob über die ICC überhaupt ein Insolvenzverfahren eröffnet wird. "Fällige Prämien werden weiterhin noch abgebucht."
Verträge sollten deshalb schnell mit sofortiger Wirkung gekündigt werden. Die Verbraucherschützer stellen dafür einen Musterbrief bereit. Die Kündigung sollte man sich schriftlich von Ineas oder Lady Car Online bestätigen lassen. Die Bestätigung braucht man, um eine Police bei einem anderen Versicherer abzuschließen.
(Quelle: n-tv)

Nachhaltige Politik war der Stolperstein in die Schuldenfalle

Ein tiefer Riss geht durch Deutschland. Es scheint fast so, als ob die Mauer wieder errichtet worden sein. Deutschland ist tief gespalten in Wirtschaftsdeutschland und Privatpersonen-Deutschland.  Eine Folge der nachhaltigen Politik die schon lange betrieben wird und doch wohl als Nachteilpolitik beschrieben werden muss.


Die Kernenergie wird zur Brückentechnologie und schon dürfen Atomkraftwerke entgegen bereits beschlossener Gesetze wieder länger laufen, wenn es nach den wirtschaftskompetenten Regierungsparteien CDU/CSU und FDP geht. 

Atomkraftwerke bringen dem Bürger keine Vorteile - längst ist der systemrelevante Sektor "Energie" privatisiert und globalisiert. Der deutsche Stromverbraucher ist globales Objekt der Gewinnbegrierde geworden, generierbar an der Börse und subventionsfreundlich gegenüber den Gewinnoptimieren.



Die Politik strengt sich an Gewinne nachhaltig für die Wirtschaft zu sichern,  ähnlich der MwSt.-Senkung gegenüber der Gastronomie. CDU/CSU und FDP interpretieren Wirtschaftskompetenz mit Gefälligkeitspolitik, die jede Fürsorgepflicht gegenüber den Bewohnern außer Acht lässt. Schon unter der großen Koalition zog Wirtschaftsminister Glose durch die Republik und sprach von umweltfreundlicher Atomenergie und CO2-neutralem Strom. Die Politik ist erfinderisch, wenn darum geht, schöne, klangvolle Namen für unattraktive Vorhaben zu vergeben. Schließlich beschloss nicht alleine die FDP die MwSt.-Senkungen für Hotelübernachtungen, sondern der große Partner CDU mit samt der CSU zogen bei dieser Kungelwirtschaft mit und jetzt will die Energiewirtschaft einen noch größeren Kuchen vom Privatvermögen der Bürger abgekommen.

Unter dieser Betrachtungsweise ist amerikanischen Politik noch ehrlich und durchschaubar, aber die deutsche Politik lügt, verniedlicht und beschönt tief schwarze Vorhaben. 

Schließlich ist die Laufzeitverlängerung für in die Jahre gekommene Kernkraftwerke geschenktes Geld an die Wirtschaft. Vor allem auch deshalb, weil die Nachsorge für den Atommüll immer noch finanziell am Steuerzahler hängen bleibt. Ob diese Politik überhaupt noch mit einer Demokratie vereinbar ist bleibt in der Beurteilung der Historiker überlassen, denn amtierende Regierungen schreiben nun mal keine Geschichtsbücher, sie kann nur die Stimmung mit falschen Versprechungen hoch halten.


Helmut Kohl und der Kampf um den Platz in den Geschichtsbüchern


Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) ist hierfür ein lebendes Beispiel. Medien und CDU kämpfen Jahr für Jahr und Feiertag für Feiertag um seinen,  ihm politisch zugedachten,  historischen Platz als Wiedervereinigungskanzler in den Geschichtsbüchern.  Seine Taten während der Wiedervereinigung seien historisch unvergleichlich und können durch den CDU-Spendenskandal aus dem Jahre 2000 nicht geschmälert werden. So die politische Argumentation für die Geschichtsbücher in der Zukunft.



Kein einziger Journalist brachte bis jetzt den Mut auf, die Spendengelder der CDU im direkten Zusammenhang mit der Wiedervereinigung zu sehen, obwohl zu diesem Zeitpunkt die gesamte DDR unter den Verkaufshammer einer CDU-geführten Bundesrepublik Deutschland kam. Kohls gesamelte Stasiakten bleiben unter Verschluss, lediglich die Stasierkenntnis, welchen Wein Helmut Kohl am liebsten trinkt, darf an die Öffentlichkeit.

Hier steht den Historikern noch eine große Aufgabe bevor, denn Zeitzeugen neigen dazu Vorgänge zu beschönigen, um lebende Persönlichkeiten nicht zu bloß zustellen, um das öffentliche Bild nicht zu beschädigen. Vielleicht werden die Akten über Helmut Kohl niemals veröffentlicht, weil sie bereits spurlos verschwunden sind. Wer kann das schon sagen, was in diesen großen Archiven nicht alles passiert und im großen Aktenwald sang und klanglos verschwindet.

Noch ist viel zu wenig über das großer Ereignis der Wiedervereinigung bekannt. Es wird nur durch die emotional geladenen Bilder vor dem Brandenburger-Tor im Gedächtnis der Menschen gehalten. Die wirklichen Machenschaften hinter dieser Freudenkulisse dürfen kein Thema in der Diskussion um die DDR sein. Viel mehr kämpft die politische Gilde für die Bezeichnung "Unrechtstaat" als DDR. Das ist ein imaginärer Maulkorb, eine Züchtung eines TABUS, das in ein paar Jahren den Effekt haben wird, dass keiner die DDR ohne schlechtes Gewissen noch in den Mund nehmen kann. Eine wirkliche Aufarbeitung wird damit emotional unterbunden.


... aber "Unrechtsstaat" hin oder her - auch diese staatlichen Unternehmen waren für manchen einen eine Gold- bzw. Geldgrube. Nicht nur die SED war der finanzielle Gewinner dieser Wiedervereinigung, die deutsche Wirtschaft stand Schlange, als es um die Vergabe von Land in der DDR ging. Der einzige Verlierer in diesem Polit-Spiel war wieder einmal der Steuerzahler auf beiden Seiten der Mauer. Daher wahrscheinlich auch der innere Drang der Parteien die DDR als Unrechtsstaat zu etablieren, um später eine moralische Rechtfertigung für die Machenschaften zu haben, die noch immer im Dunkel gehalten werden.

Laufzeitverlängerung sind eine logische Konsequenz einer CDU-FDP-Historie

Dem aufmerksamen Betrachter der deutschen Politik sei empfohlen, sämtliche jetzt getroffenen Entscheidungen immer mit einem gesamten Blick auf die BRD- und die Wiedervereinigungsgeschichte zu sehen. Die Günstlingspolitik ist keine Erfindung der Neuzeit, der eigentliche Unterschied liegt darin , der Bürger ist sensibilisiert,  weil seine eigenen wirtschaftliche Lage immer stärker in die Schieflage kommt. So bemerkt er, dass bewährte Politik auf einmal zu seinem eigenen Nachteil gemacht wird.

Doch das ist ein oberflächlicher Eindruck, geschürt durch die Medien. Es war noch nie so, dass Wirtschaftspolitik der Bürger, dem Steuerzahler oder gar dem Arbeitnehmer irgendwelche Vorteile bracht, denn damals war der Staat noch in der Lage die Wirtschaftsgeschenke mit neuen Staatsschulden zu finanzieren.

Keine Sicherheit für neue Schulden, kein Aufschwung für den Bürger

Diese Wirtschaftspolitik brachte das Bürger-Deutschland an den Rand der Pleite. Deutschland kämpft um den Nachweis seiner Zahlungsfähigkeit wie all die anderen westlichen Wirtschaftsnationen auf dieser Welt. Die nächsten Entscheidungen der Wirtschaftspolitik können also nur noch auf Kosten der Bürger finanziert werden und das d. h. Einsparen und nochmals Einsparen beim Bürger - die Wirtschaft muss noch weit mehr bedient werden als bereits geschehen. Die Griechenlandhilfe war Grund für Waffenaufträge an die deutsche Wirtschaft und das EU-Paket mutiert zum Bankenhilfsplan.



Angela Merkel erklärte diese Tatsache ganz charmant in der Sommerpressekonferenz vom 21. Juli 2010. Auf die Frage, wie sie mit der Kritik aus den USA umgehe, "Deutschland spare zu viel", erklärte sie mit einem Lächeln auf den Lippen: "Einem amerikanischen Präsidenten muss das nur richtig erklärt werden. Wenn er versteht, dass wir im Sozialen Senktor Milliarden einsparen, denn versteht er das."  - Was Angela Merkel natürlich nur dachte und nicht aussprach war: Die Einsparungen im Sozialsektor Deutschlands stehen der Wirtschaft als Subventionen  und Konjunkturpaket zur Verfügung.

... und genau so sollte der Wähler, der Bürger, der Steuerzahler die Wirtschaftspolitik auch sehen - als Bürgerabzocke. Die Politik richtet sich gegen ihn, er durfte nur so lange am wirtschaftlichen Aufschwung teilhaben, so lange er als Kreditwürdig galt. Die Bürger-Kreditwürdigkeit ist nun bis zum vollem Rahmen ausgeschöpft und die Wirtschaft vom demokratischen Denken ausgeklammert. Das kennzeichnet für die neue Wirtschaftspolitik der Wirtschaftsnationen auf diesem Erdball.

Die absichtlich falsche Ausländerpolitik der CDU

Immer mehr wird von sozialen Brennpunkten hier in Deutschland gesprochen, von der mangelnden Integration unserer ausländischer Mitbürger. Doch auch diese jetzt aufbrechende Kluft zwischen Deutschen und Nichtdeutschen ist ein Folge der langjährigen Ausländerpolitik, einfärbt durch die Wirtschaftspolitik der CDU aber auch der SPD.

Lange Jahre holte die Politik Ausländer nach Deutschland, zum Auffüllen der Sozialkassen und sorgte somit für Nachschub von billigen Arbeitskräften. Es wurde politisch Unterstützt, dass unsere ausländischen Mitbürger in für sie vorgesehene Stadtviertel abgedrängt wurden und damit isoliert von der deutschen Kultur lebten. Heute wundern sich alle, dass die Integration nicht klappte. Ich bin der Meinung, es war nie vorgesehen, dass es klappen sollte.

Mit steigenden wirtschaftlichen Sorgen, begann ein politisch motivierter Krieg gegen diese "Ausländer". Ausländerschelten waren mit Roland Kochs erstem Länderwahlkampf nach 2000 gesellschaftsfähig geworden. Noch ist diese Ausländerfeindlichkeit verdeckt hinter der Jugendkriminalität, aber wie lange wollen sie - die Politik - damit noch hinter dem Berg halten? Der heutige Bürger denkt bei Jugendkriminalität automatisch an gefährliche ausländische Jugendliche. Hier wird ein Feindbild aufgebaut, das sozialen Unmut bewußt kanalisiert.  Zu erst züchten die Politik Parallelgesellschaften unserer ausländischen Mitbürger bewußt heran, um sie hinterher verbal für ihre Wahlkämpfe unmoralisch auszunutzen. Der Zorn der Bürger soll sich nicht gegen die Politik richten, sondern ein Ventil innerhalb ein paar weniger Gesellschaftgruppen finden. Hierzu zählen Sozialhilfeempfänger und Ausländer.

Von nachhaltiger Politik in Deutschland hört man nur als schönes Wort - belegt mit großen Wünschen, wie die Klagemauer in Israel - zu sehen ist nur pures Chaos, entstanden durch politische Inkompetenz, die sich Wirtschaftskompetenz nennt.

Die alternativlose Politik der CDU-Angela Merkel


Unsere Politiker wählen grundsätzlich die Lösung, die am schnellsten ausführbar ist und von Wirtschaftsspezialisten vorgeschlagen wird. Doch deren Vorschläge beruhen nicht auf Weitblick gegenüber des Staates oder gar gegenüber der gesamten Bevölkerung in Deutschland, NEIN - sie entscheiden und empfehlen ausschließlich aus Eigennutz und Vorteil eines kleinen Kreises unserer großen Gesellschaft hier in Deutschland. Nachhaltig ist diese Politik nur für die Wirtschaft, der Bürger taumelt selber von einem Trauma in das nächste und weiss mittlerweile nicht mehr woher er das viele Geld für die politische Traumwelt noch aufbringen soll.

Ein unendliches Finanzloch nach dem anderen tut sich auf und jedes Mal ist die Politik nur zu dieser einen Aussage fähig: "Diese Maßnahmen sind alternativlos". Für wen sind diese Maßnahmen alternativlos? Für die Wirtschaft, für die globalisierte Wirtschaft, für Europa, für die Weltwirtschaft? Ein vernünftiger Mensch kommt irgendwann einmal auf die Idee -HALT zu rufen - und mit dem Spielen aufzuhören.

Die Weltwirtschaft war für die Menschheit kein Segen. Sie brauchte Armut, Ausbeutung, Ungerechtigkeit und Verschuldung über die Menschheit, alles im Namen der Demokratie, die in Wahrheit Wirtschaftspolitik genannt werden muss. Demokratische Entscheidungen treffen ausschließlich wirtschaftskompetente Politiker die vor den Wahlen nachhaltige Politik für die Bürger versprechen und während ihrer Regierungszeit die Fürsorgpflicht gegenüber dem Bürger mit der Fürsorgepflicht für die Wirtschaft verwechseln. Einseitige Übervorteilung ist aber nicht im Sinne der Demokratie und schon gar nicht mit einem freien Gewissen und bestem Wissen zu vereinbaren. Der Ausdruck "nach bestem Wissen" beinhaltet die Informationspflicht der Abgeordneten, die sie aber sträflich vernachlässigen und sich nur noch einseitig aus Wirtschaftskreisen informieren lassen.


Politische Herausforderungen sind Pannenmanagement


Immer neue Wortinterpretation überfluten uns. Im  jüngsten Bahnskandal um die Klimaanlagenpanne wird nur noch von Herausforderung gesprochen. Bahnvorstand-Grub verfällt in die gleiche politische Wortwahl wie unser Amtsträger. Die Klimaanlagen-Panne wird kurzer Hand zur Herausforderung umgetauft.


... und so schleudert die Politik die Bürger von einer Herausforderung zur nächsten. In all diesem Chaos ist nur schwer zu erkennen, dass unsere Regierung ein Pannenmanagement betreibt, das sie selber verursachte. Sie inszenieren sich durch Gipfeltreffen als Kompetenzteam, wie Heiratsschwindler im teuren Anzug.

Alleine die Wortverschaukelungen in den politischen Reden macht sie schon zu Stümpern. Jeder laiert die gleichen Phasen in einem Zusammenhang wie einen Rosenkranz herunter. Politiker haben nur den Mumm der hilflosen Masse tief in die Taschen zu greifen, weil sie ein Gesetz Namens "Schuldenbremse" in GG schrieben. An das sie sich komischer Weise aushalten wollen, obwohl sie in den letzten Jahren nicht viel auf das GG gaben. Welche eine Heuchelei gegenüber unserem Grundgesetz.

Die Ansammlung von Hasenfüssen in unserem Bundestag trauen sich nicht, die eigentlichen Probleme am Schopf zu packen und unsere Geldentstehung gegen Sicherheiten auf unvermehrbare Güter in Frage zu stellen.  Unsere Demokratie ist bereits unheilbar am Kolbenfresser erkrankt und wir jetzt mit Vollgas in Richtung der nächsten Werkstatt gefahren.Mittlerweile qualmt und raucht es aus allen Ecken unseres Sozialstaates, der Geldschmierfilm ist abgerissen und die Wirtschaft drückt aufs Gas, damit sie in der Werkstatt ihr Vehikel bequem austauschen kann und gen Asien verschwindet.

Jedem ist klar, dass wir da nie heil raus kommen.  Unser Demokratie von der Wirtschaft und dem Geldmarkt zu Tode gefahren worden. Auch das Deutschland der Menschen bleibt auf dem Schrottplatz des ewigen Wachstum liegen und kann nach belieben ausgeschaltet werden.

Deshalb wird so viel in Bildung und Forschung investiert. Die einzige Möglichkeit die letzten Ersatzteile einer Volkswirtschaft noch per Auktion an den Wirtschaft zu bringen.

... nachhaltige Politik ist was wundervoll, aber nur wenn man auf der richtigen Seite des Betrachtung steht.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Das Bohrloch: Neues Leck - Methan und Öl vom Meeresgrund

Seit dem 20. April 2010 strömt Öl in den Golf von Mexiko, nach dem die Ölbohrplattform "Deep Water Horzion" explodierte. Schon damals vermutete man ausströmendes Methan als Ursache für diesen Unfall. Seit dem sind an manchen Tagen an die 16 Millionen Liter Öl ins Meer und Tausende Liter Corexit 9500 - als Zerstäubungsmittel für das Öl am Bohrloch direkt in das ausströmende Öl eingeleitet worden.



So verteilt sich das meiste Öl unterhalb der Meeresoberfläche und verschleiert so das wirkliche Ausmaß der Katastrophe. Floglich wurde mit dem Trichter, der über dem Bohrloch angebracht war, Corxit 9500 mit angesaugt und ist somit im Öl enthalten. In der Massen der veröffentlichten Bericht über das Bohrloch, kam das ausströmende Methan (Klimagas) sehr selten zur Sprache. Offensichtlich darf es in der öffentlichen Diskussion kein Thema spielen, obwohl im Golf von Mexiko der Methangasanteil außergewöhnlich hoch ist. Der Normalwert von Methan liegt bei Ölvorkommen bei ca. 5 %, im Golf von Mexiko ist der Methananteil bei ca. 40 %.

Methan das Schicksals Gas


Zurzeit bemüht sich die Wissenschaft verkrampft nachzuweisen, dass die hohen Methankonzentrationen in der letzten Warmphase der Erde aus den Sümpfen und dem Permafrostboden stammen. Es wird dabei aber außer Acht gelassen, dass bevor sich das Methan aus dem Permafrostboden lösen kann, dieser erst einmal auftauen muss. Deshalb muss es durch andere Umstände zu erst zu einem enormen Anstieg der Temperaturen gekommen sein.

Er später wird darauf hingewiesen, dass es enorme Methangasentweichungen aus dem Meeresboden gegeben haben muss. Vermutet Ursache sind Erdplattenverschiebungen unterhalb der Meere. "Demnach wurden große Vorkommen von Methan in Form von Klathrat (Methanhydrat/Methaneis)  im Meeresboden entlang der Kontinentalränder abrupt freigesetzt und hätten so schnelle Klimaerwärmungen eingeleitet."

Die Forschung geht also davon aus, das im Meeresboden gelagerte Methanhydrat sich spontan freisetze und so eine hohe Methankonzentration in der Atmosphäre verursachte, welche einen schnellen Temperaturanstieg zu folge hatte und das im Permafrostboden eingelagter Methan sich im Nachhinein freisetzte. Es könnte also auch einfach geschrieben werden, damit  jeder es versteht.

Momentan haben wir aber eine andere Situation. Durch den "Bohrunfall" im Golf von Mexiko hat der Mensch ein Methanlager in Gasform freigesetzt. Es braucht dieses Mal also kein Erdbeben oder ein Verschiebung der Meeresströmung um einen abrupten Klimawandel herbei zu führen, sondern das Gas kann ohne große Umwege direkt in die Atmosphäre, wohingegen Methanhydrat sich mit großer Wahrscheinlichkeit als Explosion entladen hätte.

http://www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=1917


Neutralisation von Methan und CO2

Während des Pinatabu-Vulkanausbruches von 1991 wurde Eisen in super kleinen Bestandteilen freigesetzt (Eisenaerosol) in der Vulkanasche freigesetzt.

Hier die Patentanmeldung von Oeste, Franz Dietrich, 35274 Kirchhain, DE

Es wird ein Verfahren zur selbstauslösenden Abkühlung des Klimas durch Abbau der Treibhausgase Methan, Ozon und Kohlendioxid in der Troposphäre und der Bildung dichter Wolken durch Eisensalzaerosol, das mit den Rauchgasen aus Feststoff- und/oder Gas-Verbrennungseinrichtungen emittiert wird, mitgeteilt
http://www.patent-de.com/20090723/DE102009004281A1.html


Diese Effekte des Methan-Abbaus sind auch durch die Eisensalze auf der ausgeworfenen Pinatubo-Asche eingetreten: Nach anfänglichem kurzfristigem Anstieg der Methankonzentration, während der Verschattung - im Schatten werden keine methanabbauenden Radikale gebildet – unmittelbar nach dem Ascheauswurf, ist der Methangehalt in der Atmosphäre drastisch abgefallen, wie die Messungen der atmospärischen Methan-Konzentration an verschiedenen Messstellen auf der südlichen Hemisphäre gezeigt haben (Anonymus 2005).

Wir können davon ausgehen, dass spätestens jetzt dem Flugzeugbrennstoff Eisensalze beigemischt werden. http://www.econovation.de/media/files/5QuantKlimgasAbb.doc
Das Eisensalz würde Methan und CO2 in der Atmosphäre binden und ins Meer absinken. Was aber passiert, wenn Eisen in Verbindung mit Methan und CO2 auf dem Festland abregnet ist schwer zusagen. Meiner Meinung nach kommt es zur vermehrten Algenbildung in den Seen.

Riesiger Algenteppich treibt auf der Nordsee
21.07.2010
NDR-Online

Methankonzentration steigt weiter an

Die Methan-Konzentration in der Atmosphäre hat sich vom Jahr 1750 bis zum Jahr 2000 von 0,8 auf 1,75 ppm erhöht. Signifikant stieg die Methankonzentration parallel zur Erdölförderung an, denn Methan ist in jeder Erdölquelle enthalten. Damit uns klar erkannt werden, dass die Erdölförderung bereits ein Klimagas freisetzt, bevor der Mensch Öl überhaupt verbrennt. Die Ölquelle im Golf von Mexiko liegt weiter über dem normalen Methangasanteil von 5 %, dort strömen 40 % Gas mit dem Öl aus. Mit dem Abfackeln des Öls an der Meeresoberfläche wird natürlich auch CO2 freigesetzt, aber das spielt für die "Klimadiskussion" keine Rolle.
Wir befinden uns momentan in seiner sehr seltsamen Meinungsfindung zum Klimawandel. Das ausströmende Öl wird mehr und mehr dem Autofahrenden Weltpublikum in die Schuhe geschoben, das mit seinen Verbrennungsmotoren CO2 produziert und Abfackeln des ausgelaufen Öls wird nicht als CO2-Schleuder wahrgenommen. Hinzu kommt die permanente Ignoranz gegenüber dem unerhöht hohen Methanausstoß aus dem Bohrloch von BP. Als klimaschädliche Gase mit denen der Verbraucher nicht in Verbindung gebracht werden kann. Weiterhin muss festgestellt werden, dass die Ölindustrie einen erhöhten Methangasausstoß durch die Ölförderung schon immer in Kauf nahm ohne die Öffentlichkeit darüber aufzuklären - auch die Wissenschaft verhielt sich gegenüber diesen Tatsachen absolut stumm.

Es wird wärmen - Steuern halten diesen Vorgang nicht auf

Vermutlich bewahrheitet sich jetzt die Klimalüge und stellt die Elite vor eine ganz neue Herausforderung. Mit der Klimalüge können sie zwar neues Geld durch CO2-Zertifikate generieren, doch damit wird der Methanausstoß nicht aufgehalten - ebenso wenig der CO2-Ausstoß. Weiter sollte man berücksichtigen, dass CO2 die Grundlage für unsere Vegetation ist. Wer also CO2 reduzieren will, sollte das Abholzen der Regenwälder verhindern, doch das ist kein Thema mehr. Die Ressourcen sind zu wichtig für die Geld hungrige Industrie und Wirtschaft. Staaten sehen die Ausbeutung ihrer natürlichen Ressourcen als einziges Mittel gegen die Insolvenz und lassen so jedes vernünftige Denken bei ihren Entscheidungen außen vor.

Vermutlich will auch keiner die Erderwärmung aufhalten, sondern nur Geld daraus generieren und verdienen. Das Bestehen der Menschheit in einem wärmen Erdklima interessiert Forschung, Wirtschaft und Politik nicht. Sie sind getrieben vom Geld und dessen konfuse Logik, die jedes menschliche Denken ausschaltet und neutralisiert.



Tatsache ist, dass die Erde immer wieder in Kaltphasen und Warmphasen verharrte. Es gibt kein einziges Programm, dass den Menschen eine Anpassung an diese natürlichen Veränderungen ermöglicht. Das einzige Mittel das Regierung anbieten ist Geld in Form von Steuern und Zertifikate. Mit einer Flugsteuer von 26 Euro pro Ticket wird kein einzige Klimagas verhindert. Doch wen stört das, Hauptsache die Steuereinnahmen stehen wir zu einem höheren Niveau für die nächste Staatsverschuldung zu Verfügung.
Wenn wir wirklich etwas auf dieser Welt verändern wollen, müssen wir die Geldentstehung ändern, damit Politik und Demokratie endlich unabhängig vom Gelddenken entscheiden kann. Die Monetisierung von Klimagasen schützt vor keinem einzigen Wirbelsturm und vor keiner einzigen Überschwemmung, die vieles Menschen jährlich überall auf Welt das Leben kostet.

Wir müssen nicht die Erde dem Menschen anpassen, sondern wir müssen uns der Erde anpassen. Mit einem Geldsystem, dass als Geldkreierungsmoment aber Eigentum auf unseren Planten voraussetzt wird dies nie möglich sein. Es führt nur dazu, dass mächtige, besitzende Menschen andere Menschen opfern, um ihre Macht nicht zu verlieren. Die Menschheit ist also so lange versklavt, wie sie sich dieser Geldentstehung unterwirft und damit das Elend der Mehrzahl der Erdbewohner schweigend in Kauf nimmt.

2,6 Mill. Barrel Öl verdunsten 

Zum Sommerloch 2010 ist gute Laune Presse angesagt. Im Golf von Mexiko ist alles im Grünen Bereich. Eigentlich hat die Ölkatastrophe nie stattgefunden - es war nur eine gefühlte Ölpest.  Es fließt kein BP-Öl mehr ins Meer. Das jetzt austretende Öl neben dem Bohrloch stammt aus einer anderen Quelle, die nicht BP gehört.



Noch erfreulicher ist die Meldung, dass 2,6 Millionen Barrel Öl einfach verdunstet oder biologisch abgebaut worden sind. Sie sind auf sagenhafte Weise einfach verschwunden.

WOW Öl verdunstet - wie Wasser bildet aber keine Wolken und regnet das destillierte Öl auch nicht ab - es wir in einem sagenhaften Prozess, der vom Menschen noch nicht erfasst wurde - einfach verdunstet und ward nie wieder gesehen. Ein weiterer Teil des Öl wurde entweder abgesaugt, verbrannt oder von der Oberfläche abgeschöpft. So dass nur noch 1,6 Millionen Barrel ca. 254 Millionen Liter Öl im Meer verblieben sind. Eine verschwindend kleine Menge, im Vergleich zu diesem riesigen Meer.

Auch die hoch toxische Chemikalie Corexit 9500 ist wahrscheinlich einfach verdunstet und wird mit dem nächsten Wirbelsturm gleichmäßig im großen Meer verteilt, so dass im Grund kein biologischer Schaden angerichtet vorliegt. In ein paar Wochen werden wir bestimmt noch erfahren, dass das ausgeströmte Öl ein Nährboden für Mikroorganismen ist, so dass sich die Meere wieder auf wundersame Weise beleben werden.

Die ganze Aufregung der Welt war überflüssig und hysterisch. BP kann den Schaden finanziell ausgleichen und die im Grunde gar nicht verschmutzten Strände mit ein paar Mann reinigen - oder haben sie Bilder von einer Öl verschmierten US-Küste gesehen?

Montag, 19. Juli 2010

Das politische Weichei Rössler (FDP)

In der Gesundheit können wir uns über alles mögliche Unterhalten. Demographischer Wandel. technischer Vorschritt, steigende Zuzahlungen, Praxisgebühr oder Beitragssätze oder wir unterhalten uns ganz einfach über die gesamte Summe dieses Wirtschaftszweiges.  Rund 150 Mrd. Euro können die gesetzlichen Krankenkassen verteilen. 10 Millionen verschlingt alleine die Verteilung der Gelder an die 200 Krankenkassen aus dem Gesundheitsfonds des Staates. Auch so ein Bilanztrick, welcher Staatseinnahmen suggeriert.


Weiterhin gibt es den zweiten Gesundheitsmarkt der unter Wellness und Schönheit zusammengefasst wird und bereits ein Volumen von 60 Mrd. Euro erreicht. 

Wir hatten immer schon eine Zwei-Klassen-Medizin

In der Gesetzlichen Krankenversicherung ist jeder zwangsversichert der unter 48.600 Euro im Jahreseinkommen liegt. Keine der bisherigen Regierungen ist jemals während den Diskussionen um die schlechte finanzielle Lage Krankenkassen auf die Idee gekommen, die Beitragsbemessungsgrenze anzuheben und so für mehr zahlungskräftige Versicherte zu sorgen. Nein, mit der Beibehaltung dieser Beitragsbemessungsgrenze werden die Privaten Krankenkassen geschützt, die gerade mal 10 % der Bevölkerung bedienen und die meisten davon sind Beamte.

Bestechung als gesetzlich legitimiert

Bis jetzt bin ich auf keine rationelle Erklärung gestoßen, die private Krankenkassen in einen Solidarischen Versicherungssystem wirklich rechtfertigen. Privatversicherte nutzen die von den gesetzlich Versicherten aufgebaute und finanzierte Infrastruktur im Gesundheitswesen und profitieren davon - ja - sie werden sogar übervorteilt. Jede Möglichkeit, sich mit finanziellen Mitteln  eine bessere medizinische Vorsorge zu erhaschen ist aus meiner Sicht - auch wenn sie gesetzlich legitimiert ist - ein Bestechung der Krankenhäuser, Arztpraxen und Krankenschwestern.


Dem kann nur durch ein grundsätzliches Verbot der Privatversicherungen Abhilfe verschaffen, auch wenn dadurch auf den Staat höhere Kosten durch die Zuzahlungen bei dem Beamten zu kommen.

Private Krankenversicherung mit Steuergeldern noch günstiger

Es ist ein Ammenmärchen, dass Private Krankensicherungen teurer seien als Gesetzliche Krankenversicherungen. Seit der Staat die Krankenversicherung der Kinder übernimmt, sind Private Krankenversicherungen noch günstiger geworden. Denn Private Krankenversicherungen berechnen ihre Beitragssätze angepaßt an die Zahl der Mitversicherten. Somit muss klar gesagt werden, dass dieses gesetzliche Änderung nur 10 % der Versicherten eine klaren finanziellen Vorteil bringt. Die Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung sind trotz staatlicher Zuzahlung für Kinder nicht gesunken; im Gegenteil sie steigen weiter.

Richtiger wäre es gewesen die Beitragssätze der Pflichtversicherten um den Anteil der Kinderversicherung zu senken. Da die Regierung dies versäumte, muss jedem klar sein, dass er eine drastische Beitragserhöhung mitmachte ohne sie wahrzunehmen.

Diese verstecken Steuer- und Gebührenerhöhungen finden wir überall. Auch der Preis unseres Treibstoff an den Zapfsäulen ist so ein Instrument. Trotz drastisch gesunken Rohölpreis bewegen sich die Preise für Benzin nicht angepaßt nach unten. Das beschwert unserem Bund die Steuereinnahmen, die er uns jetzt unter die Nase hält, damit er "nur" 65 Mrd. Euro Neuverschuldung aufnehmen muss.


Gesundheitsfonds als Krankenkassen-Sterbemittel

Die Zahl der offenen gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland wird im nächsten Jahr auf weniger als 100 sinken. Mindestens 40 bis 50 Krankenkassen werden sich in den nächsten Monaten durch Fusionen vor Insolvenz oder Zusatzbeiträgen retten müssen. Das prognostiziert das Internetportal Krankenkassen.de.
(Quelle: Gesundheitsfonds.de)

Vor einem Jahrzehnt war die Politik davon überzeugt, dass es viele Krankenkassen geben soll. Sie schwärmten vom Wettbewerb und jetzt werden die Krankenkassen per Finanzsteuerinstrument geschrumpft und zu Fusionen gezwungen, die vor Insolvenz schützen sollen. Doch was passiert wenn diese Flucht nach Vorne abgeschlossen ist? Ist etwas geplant die Gesetzlichen Krankenkassen per geplanter Insolvenz abzuschaffen, um so ein ganzes Volk in die Privaten Krankenkassen zu drängen?



Unter neoliberaler Betrachtungsweise ist dies ein korrektes politische Vorgehen. Jede staatliche Koordination wird von neoliberalen Anhängern als Eingriff in die Privatsphäre betrachtet. Doch das ist ein sehr gefährliches Unterfangen. Die Bevölkerung wird hier zur Entsolidarisierung durch Medien und Politik ermutigt. Mit dem primitivsten Argument - "Geldeinspaarung". Die große Gefahr besteht darin, dass mit der Erlöschen der Gesetzlichen Krankenkassen, die allgemein Versicherungspflicht weg fällt sowie die von der Unternehmerschaft verhassten Lohnnebenkosten. 







Gesundheit als Geschäfte ohne Wirkung für den Menschen


Im Grund wird er Geldkuchen immer kleiner und immer mehr wollen von diesen Kuchen leben. Geld macht erfinderisch, vor allem im Pädagogischen Bereich. Heute gibt wohl keine Kinder mehr, die irgend eine neue Art von Therapie brauchen. Ein körperlich kranker Mensch passt gar nicht mehr in das Weltbild unseres "Gesundheitssystem", außer es können teure Medikamente verabreicht werden und hinter noch Medikamente gegen die Nebenwirkungen des ersten Medikaments.

Hinzu kommt der abgespaltene Pflegesektor, der von der Krankenversicherung bereits abgespalten wurde. Dieser soll auch als neuer Wachstumsmarkt dienen, doch noch nicht ist klar woher der Kuchen die Gelder nehmen soll, damit er wachsen kann.

Immer neue Krankheitsbilder schaffen neue Berufssparten z. B. die Logopädie, Ergotherapie, Pädagogik zahlen zu den neuen großen Märkten, was die Anteile der anderen schrumpfen lässt. Jede "Gesundheitssparte" - nennen wir das doch lieber "Krankheitssparte" versucht den anderen Marktanteile wegzunehmen.  Das einzige Einsparpotential ist, wenn der Versicherte weniger direkte Leistungen an sich bekommt - wie z. B. Krankenhausaufenthalt, Kuren - diese sollten als private Leistungen bald erbracht werden müssen. Ebenso eine schleichende Betragserhöhung durch Praxisgebühren und sonstige Zuzahlungen, damit das "Gesundheitsbudget" höher wird.

Im Grund geht es bei der Diskussion im Krankheitswesen nicht um Menschen, um Patienten sondern nur um Geld. 


Lobbyarbeit ist daher sehr wichtig

Pharmalobbyeismus ist einfach; schwierig wird er erst, wenn die Beschlüsse und Vereinbarungen gegen die Mitglieder unseres Gesundheitssystems durchgesetzt werden müssen. Das Budget der Krankenkassen ist begrenzt und jede "Gesundheitsspart" will  jedes Jahr einen noch größeren Teil vom Kuchen abhaben. Das nennt sich Wachstum - unendliches Wachstum. Und diesem Wachstum müssen die Beiträge entsprechend wachsen. Es gibt keine neue Märkte in Deutschland, sondern nur der Marktanteil-Klau beim Konkurrenten.

Um diesem Wachstum dienen zu können, müssen die Menschen gesünder werden, weniger Leistungen in Anspruch nehmen und jedes Jahr höhere Beiträge bezahlen. Die optimalste Form unseres Gesundheitssystem wäre, wenn gar keine Kranken mehr anfallen würden und trotzdem jedes Jahr mehr Versicherte beizahlen - damit Gesundheit ein Wachstumsmarkt bleibt - den einzigen den offensichtlich unsere Politik noch als solchen sieht.  Die Perversion unseres Denken ist bald erreicht.

Ärzte mutieren zu Verkäufern und erzeugen Druck auf die Eltern mit Begründungen: "Sie sollten ihrem Kind nur das beste gönnen." - ist mir selber schon öfters passieren - das beste war aus Sicht der Ärzte immer das teuerste, das bis zur Lymphdrüsenmassage auf Privatrechnung reichte, oder eine Ernährungstherapie, wegen schief stehender Zähnen für sagenhafte 450 Euro.

Vor allem die Personalkosten unseres Gesundheitssystems sind aus Sicht von Politik und Pharmaindustrie, sowie Gesundheitsgeräte-Lieferanten zu hoch. Das betrifft natürlich die Verwaltung der Geldmaschinen "Krankenhaus" und "Klinken", sondern nur das produktive Personal - Schwestern und Ärzte. Mehr ehrenamtliche Mitarbeiter, Opportunisten und Menschen mit Helfersyndrom sollten zum Einsatz kommen - Hauptsache sie verlangen kein Gehalt.

Gesundheitssystem beinhaltet bald keine Krankenversorgung mehr

Man könnte fast annehmen, das Gesundheitssystem wurde dafür erfunden große Gewinne zu generieren, anstatt den Menschen zu helfen Schon werden Stimmen laut, der Deutsche geht 18 x zum Arzt. Ein Schwede dagegen nur 3 x. Auf der anderen Seite wird der Mensch durch TV und Presse angehalten hier eine Voruntersuchung zu machen und dort. Denen kann man nichts recht machen. Alles was man nach deren Anweisungen macht ist hinterher falsch.


An was könnte das wohl liegen? An den weiten Wegen, die dem schwedischen Patienten zumutet werden? Hausbesuche bei Alten und Schwachen kommen damit in die Märchensammlung der Gebrüder Grimm. Wir sollen uns also zurück entwickeln, weil es sonst nicht mehr so hohe Gewinnerwartungen für die Zukunft vorhanden sind. Die Aktienmärkte könnten einstürzen. Die Wirtschaft könnte daran leiden. Unseren Politikern ist wirklich nichts mehr Heilig, nicht einmal das Wohlergehen der Bevölkerung.

Es ist natürlich eine Verschwörungstheorie, wenn behauptet wird, dass die stetig steigende Medikamentierung der Menschen zu immer mehr Krankheiten bzw. Nebenwirkungen führt, die noch mehr Medikamente erfordern. Inszenierte Massenimpfungen wie bei der Schweinegrippe in Gang setzen sollen und dafür von den Regierungen Impfstoffe angekauft werden, die als hoch bezahlter Medikamentenschrott auf der Sonderdeponie "Gesundheitssystem" landen. Die Lobbyarbeit der Politik wird immer schwieriger, denn bei der Masse der BRD-Bewohner ist immer weniger zu holen, weil die Abgaben immer weiter ansteigen, bei sinkenden Einkommen und staatlichen Leistungen.

Rössler aus der Partei der Liberalen, die so viel für die Leistungsträger hier in Deutschland tun wollten, kommt nicht auf die Idee die Pharmakosten einzudämmen oder gar die teure Apparaturen in unseren Kliniken. Unnütze Mediekamente einfach vom Markt zu nehmen - das ist zu viel Staat für einen Neoliberalen. Der MEHR STAAT ist nur dann erwünscht, wenn Gewinne ansteigen.



Unter Anbetracht all dieser Umstände komme ich zu dem Schluss, dass der einzige störende Faktor unserer Krankenversicherung der Mensch selber ist. Sei es als Kranker oder als menschlicher Dienstleister am kranken Menschen.

Die opitmalste Lösung wäre: Jeder bezahlte seine Krankenversicherungsbeträge und versichert sich für eine wirkliche Krankenversicherung noch privat. So bleibt unsere Wirtschaft im gewohnten satten Gefüge der satten Gewinne ohne großen Aufwand.

Herr Rössler strengen sie sich an. Wir brauchen unbedingt ein Konzept wie Kranke aus unserem Gesundheitssystem heraus kommen.

Vorschlag: Wir haben ein Gesundheitssystem und kein Krankensystem. Die Argumentation ist daher einfach, alle Gesunden zahlen zum Wohle der Pharma- und Peripherielobby ein und wer wirklich krankenversichert sein will, muss eine private Krankenversicherung noch zusätzlich abschließen. Das würde den Versicherungs- und Geldsektor noch einmal ankurbeln und weiter Milliarden von Euro in Umlauf bringen. Bis aus dieses System wieder zum Selbstzweck wird und eine weiter Krankenversicherung notwendig wird.


Das nennt sich Wachstumsmarkt am Privatmann, doch dafür sollte Geld auf Bäumen wachsen.

Freitag, 16. Juli 2010

Merkel: Oberste Handelsvertreterin der Deutschen Industrie

CDU-Kanzlerin Angela Merkel reiste mit einer Wirtschaftsdelegation, unter anderem auch mit Siemens Chef Löscher nach Russland und China, damit Millionengeschäfte unter Dach und Fach gebracht werden können. Während dessen wird Deutschland mit ICE-Klimaanlagen aufgeheizt. Denn Siemens will auch hier wieder ein Milliardengeschäft noch vor dem Bahnbörsengang machen,
Doch diese Umstände sind natürlich kein glücklicher Aufhänger für die Medien. Zu sehr könnte die wirtschaftliche Instrumentalisierung der Kanzlerin auffallen, nach dem bereits Guido Westerwelle mit seinem Lebenspartner in einer ungewollten öffentlichen Diskussion um wirtschaftliche Übervorteilung, geriet.



Ein Aufmacher für die Schlagzeilen musste her und Menschenrechte sind nicht nur gegenüber Russland immer ein geliebtes Thema, sondern auch in China werden wir diesen Aufhänger wieder finden. Im Grund ist aber Kanzlerin Merkel als große Handelsvertreterin für die deutsche Industrie unterwegs. So verkommen ist mittlerweile schon unsere Staatsadministration. Die oberste Landesführerin einer Demokratie führt eine Auftragsabschlussbilanz und der deutsche Steuerzahler übernimmt die Reisekosten für die hoch bezahlten Manager, deren Firmen in der Welt nicht mehr genug Glaubwürdigkeit mehr besitzen, die Milliarden schweren Aufträge vorfinanzieren zu können.

Während die EU-Staaten, einschließlich Deutschland,  den Bürgern Einsparungen verordnen, griff  die Industrie bereits im Mai in die vollen Kassen der EU-Kassen. Das gerettetes Griechenland stand an oberster Stellen. Es erhielt neue Liquidität und muss als Gegenleistung Aufträge an die Hauptgeldgeber Deutschland und Frankreich rückverlinken. Mit dem Griechenland-Rettungspaket rette Deutschen nicht nur wie gewohnt seine Banken, die an die 45 Mrd. Euro Kredit an Griechenland vergaben, sondern gemäß einem Bericht im Wall Street Journal, erhielten  die deutschen und französischen Rüstungsfirmen lukrative Aufträge.

Griechenland musste zwar ein brutales Sparpaket für seine Bürger schnüren und 30 Mrd. Euro einsparen; sich von CDU-Bundeskanzlerin vorwerfen lassen, Griechenland - seine Bürger -  lebe über seine Verhältnisse und gleichzeitig wird im Hinterzimmer ein großer Deal mit der Rüstungsindustrie eingefädelt.

Griechenland kauft in Frankreich sechs Fregatten im Wert von 2.5 Milliarden Euro ein und darüber hinaus seien Gespräche über den Kauf von fünfzehn französischen Super-Puma Helikoptern im Wert von 400 Millionen Euro und 40 Mehrzweckkampfflugzeugen aufgenommen worden. Das ist aber noch nicht genug. Auch das Wirtschaftsdeutschland will am Rettungspaket der Bürger für Griechenland verdienen. Auch die deutsche Regierung habe laut Wall Street Journal im März einen Deal über zwei U-Boote in Höhe von 1,3 Milliarden Euro mit der griechischen Regierung abgeschlossen.

Natürlich wir ein Zusammenhang mit dem Rettungs-Euros vehement abgestritten,  aber die Anschuldigung von EU-Vertretern ist deutlich: wie Frankreich habe auch Deutschland die Waffenexporte zur Bedingung einer Beteiligung am griechischen Rettungspaket gemacht.

... und es geht weiter.


EU-Hilfspaket nun auch für Banken

Am 07.07.10 erklärte EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn im Europäischen Parlament in Straßburg:  Sollte ein Staat bei der Stützung angeschlagener Finanzinstitute seine Mittel ausgeschöpft haben, könne er die europäischen Stabilitätsmechanismen nutzen. Im Klartext heißt das: Die EU-Staaten können im Notfall Banken auch mit Geldern aus dem Euro-Schutzschirm über insgesamt 500 Mrd. Euro stützen.

Für all diese Maßnahmen wird auch in Deutschland an der Solidarität und am Sozialen gespart; die Lohnnebenkosten sind mehr und mehr Arbeitnehmersache und die Kommunen sehen sich bald nicht mehr im Stande die Wohnkosten für Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger zu übernehmen. In Sachen mussten zwei Abwasserzweckverbände bereits mit staatlichen Millionen gestützt werden und sind damit gezwungen die Abwassergebühren drastisch zu erhöhen.

Unser Staat wird mehr und mehr zum Kreditvergabe Institut für Länder, Kommunen, sowie für Krankenkassen und Arbeitsagenturen und treibt so die Gebührenbelastung der Bürger immer weiter nach oben. Dagegen befindet sich unserer Staat gegenüber der Wirtschaft in noch größter Geberlaune und übetrifft sich in Toleranz und Freundlichkeiten, wenn es um Rückerstattungen oder gar um Steuererhöhung geht.

Das Prinzip ist mittlerweile sogar in bürgerlichen Schichten als ungerecht erkannt worden und trotzdem regt sich kein wirklicher Widerstand gegen diese Art von Politik. Zu sehr sind die Menschen im Geldsystemdenken verhaftet. Sie glauben auch trotz aller Enttäuschungen immer noch, dass die Wirtschaft gestützt werden muss, um Arbeitsplätze zu erhalten. Dieses Mem hält sich hartnäckig in den Köpfen der Menschen und sie nehmen damit auch kaltschnäuzig in Kauf, damit der Binnenmarkt noch weiter zerstört wird.

Die EU hält an ihrem Marschplan fest. Eine Wirtschaftsregierung muss her. Und diese Wirtschaftsregierung wird auch nicht davor halt machen, die deutsche Überproduktion innerhalb der EU aufzuteilen, denn das von Deutschland immer aufrecht erhaltene Gefälle zwischen Arm und Reich, was Wahlstand brachte, muss ausgeteilt werden, wenn Deutschland ein Bundesland der EU ist. Der Wirtschaft ist egal wo sie ihre Profite generiert. Sie produziert überall anders auf der Welt genauso wie in Deutschland, wenn erst einmal der Subventionshahn abgestellt wird.

http://www.welt.de/wirtschaft/article8490118/China-will-auch-in-Zukunft-dem-Euro-vertrauen.html



http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gVdOk4aIBOu1bMdbbo28hx6jTYlw

http://www.tagesspiegel.de/politik/geschichte/die-achillesferse-des-systems/1214916.html


http://www.wsws.org/de/2010/jul2010/grie-j14.shtml

Donnerstag, 15. Juli 2010

Ölpest: Dem Golf droht eine Arsenvergiftung


Erdöl blockiert natürliche Filterfunktion des Meeressediments für Arsen
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11896-2010-07-05.html

Als Folge der Ölpest im Golf von Mexiko könnte der Region obendrein eine Vergiftung mit Arsen drohen: In Laborversuchen haben Forscher festgestellt, dass Erdöl nicht nur selbst Arsen freisetzt, sondern auch die natürliche Filterfunktion des Meeressediments für dieses Gift blockiert. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von Arsen in Meerwasser und damit auch in der Nahrungskette kommen.



Arsen ist nicht nur in Kriminalromanen ein beliebtes Gift, es kann auch in der Natur erheblichen Schaden anrichten. Natürlicherweise in einigen Mineralen und in Erdöl vorkommend, filtert das Sediment des Meeresbodens normalerweise das Arsen aus dem Meerwasser heraus. Doch wenn dieser Filter versagt oder der Zustrom des Arsens das natürliche Maß übersteigt, kann dies gleich an mehreren Stellen der marinen Nahrungskette fatale Konsequenzen nach sich ziehen. So stört es den Photosyntheseprozess von Meeresalgen und erhöht das Vorkommen schädlicher Mutationen bei Pflanzen und Tieren.

Goethit bindet Arsen – normalerweise

Dass die Ölpest im Golf von Mexiko in diesem Zusammenhang einen äußerst unguten Einfluss ausüben könnte, hat jetzt eine Studie von Forschern des Imperial College London gezeigt. Sie testeten die Arsen-Bindefähigkeit eines der am häufigsten am Meeresgrund vorkommenden Minerale, des Goethits oder Nadeleisenerzes.

Im Labor maßen sie dafür zunächst die Bindung von Arsen an dieses eisenhaltige Mineral unter natürlichen Bedingungen, dann unter Zugabe von Erdöl. Es zeigte sich, dass der pH-Wert des Meerwassers unter normalen Bedingungen eine wichtige Rolle für die Anlagerung des Giftes spielt. Er lässt auf der Oberfläche des Minerals eine leicht positive Ladung entstehen, die die Bindung der leicht negativ geladenen Arsenteilchen fördert.

Öl blockiert Arsen-Bindung 
 
Wenn jedoch Erdöl im Wasser war, verhinderte dies gleich auf zweifache Weise die Anlagerung: Es bildete eine physikalische Barriere, indem es die Sedimente mit einer Ölschicht überzog, und veränderte zudem die Chemie der Minerale so, dass die Ladungsdifferenzen und damit die Anziehung zwischen beiden aufgehoben wurden.

Auf den Golf von Mexiko übertragen bedeutet dies, dass die Ölpest nicht nur zu einer erhöhten Arsenfreisetzung aus dem Öl führt, sondern auch gleichzeitig die Filtermechanismen des Meeresbodens außer Gefecht setzt. Die Folge ist eine Anreicherung des giftigen Elements im Wasser und damit eine drohende Vergiftung der Nahrungskette.

Arsen-Anreicherung im Golf befürchtet
„Wir können bisher nicht genau messen, wie viel Arsen im Golf momentan vorhanden ist, weil der Ölaustritt noch anhält“, erklärt Mark Sephton, Professor für Geo- und Ingenieurswissenschaften am Imperial College. „Die wirkliche Gefahr liegt jedoch in der Fähigkeit des Arsens, sich anzureichern. Das bedeutet, dass jede folgende Ölpest die Konzentrationen dieses Gifts im Meerwasser erhöht. Unsere Studie erinnert daran, dass Öllecks eine giftige Zeitbombe erschaffen können, die die Struktur der marinen Ökosysteme bedroht.“

Auch andere Meeresregionen in Gefahr

Und dies gilt nicht nur für den Golf von Mexiko, wie die Wissenschaftler betonen, sondern durchaus auch für andere Meeresregionen: „Tausende Gallonen Öl werden jedes Jahr durch Ölunfälle, Offshore-Bohrungen und Routinemaßnahmen an Bohrinseln ins Meer entlassen, das bedeutet, dass an vielen Orten das Risiko steigender Arsenkonzentrationen besteht“, erklärt Wimolporn Wainipee. „Sie könnten langfristig das Leben von Wasserorganismen, Pflanzen und auch Menschen bedrohen, die für ihr Überleben vom Ozean abhängig sind.“

(Imperial College London, 05.07.2010 - NPO)
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