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Dienstag, 31. August 2010

Sarrazin ein billiger, bezahlter Provokateur der deutschen Think-Tanks

Thilo Sarrazin, ein Mitglied der SPD erhält eine Vorabveröffentlichung seines Buches durch die BILD. Ein unglaublicher Vorgang, da BILD sonst nicht gerade SPD-freundlich eingestellt ist. Um so erstaunter war ich über diesen Vorgang.


Mir war klar, dass die BILD nicht ohne Eigennutz und auf der Linie ihrer Interessen das Buch von Thilo Sarrazin "Deutschland schafft sich ab" abdruckt. Diese Formulierung passt voll und ganz in das Bildungsschema der Bertelsmann-Stiftung und der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), die schon seit Jahren eine großflächige Gehirnwäsche in Deutschland versuchen. Ziel ist den Sozialstaat mit Hilfe der Bevölkerung abzuschaffen, indem ihr eingetrichtert wird, dass mit den vorgegebenen Forderungen mehr Sozialstaat geschaffen wird, obwohl er aufgelöst wird.



Bis jetzt sind die Arbeitgeber recht weit mit ihrer groß angelegten Werbekampagne für die Abschaffung des Sozialstaates gekommen und es der Zufall in unserer Medien- und Politikwelt so will, wird Sarrazins Buch zufälliger Weise vom DAV-Verlage, der der Bertelsmanngruppe angehört, verlegt. 


... und schon ist der Geld- und Interessenkreislauf wieder geschlossen. Nicht umsonst ist Sarrazin im Vorstand der Bundesbank und macht sich keine Sorgen um seinen Arbeitsplatz, trotz seiner Anmerkungen, die ein gut erzogener Deutscher nicht einmal denken kann ohne rote Ohren des Scham zu bekommen.


Nach den Sozialschmarotzer-Tiraden von Guido Westerweller und anderen INSM-lern wie Oswald Metzger, wird jetzt auch die Ausländerbeschimpfung bzw. die Anti-Islam-Haltung in Deutschland gesellschaftsfähig gemacht.

Bertelsmann und INSM wollen dass Deutschland den Sozialstaat abschafft

Zu diesem Vorhaben ist jedes Mittel recht. Sie greifen dazu sogar in die Propaganda Mottenkiste und publizieren mit allen möglichen Tricks und viel Geld, Meinungen die eher als Ideologie gelten müßten, denn diese gebildeten Meinungen, die wir als wissenschaftliche Erkenntnisse zur Vorlage bekommen, sind nicht neutral zustande kommen. Jede Studie hat das Ziel, die Umweltwahrnehmung der Menschen zu verändern, damit in einem künstlich erzeugten Denkprozess über das vergebene Thema die gewünschte Schlussfolgerung in der öffentlichen Meinung heraus kommt.

Unsere Sozialkassen sind leer, weil die Politik sie absichtlich leerte

Unsere Sozialkassen sind leer, weil wir zu viel Ausländer haben, das will uns die BILD, Bertelsmann und indirekt auch die INSM einreden - als Schlussfolgerung kommt am Ende die Akzeptanz, dass unser Sozialstaat am Ende und abgeschafft werden muss. Genau das wollen die Arbeitgeber, die sich in der INSM organisieren.  Sie wollen die Sozialabgaben lieber für sich als Gewinne behalten und den Menschen immer noch weniger für immer mehr Arbeit bezahlen.

Am Ende sollen sich die Menschen durch Ehrenamt und Nächstenliebe bei Arbeitslosigkeit helfen - denn sozial ist was Arbeit schafft, aber Gewinne und Eigentum verpflichtet nicht mehr. Soziale Verantwortung gilt nur noch für die Leistungsträger. Unternehmer und Eigentümer sind längst raus aus der Gesellschaft, die wir in einem Staatswesen organisieren. Sie stehen hinter der demokratisch gewählten Volksführung und ziehen die Strippen.

Schon 2004 bereitete Bertelsmann die Politik und die Entscheidungsträger auf den Sozialstaatsabbau vor

2004 wurden die Weichen gestellt und wir dürfen 2010 über unseren Sozialstaat nachdenken. Wer 2004 bereits ein Ende des Sozialstaates sah, wusste auch, dass die Finanzblasen platzen würden. Auf all das hat uns die Politik nicht vorbereitet. Sie ließ es einfach geschehen, damit wir heute nach sechs Jahr in einer öffentlichen Diskussion zu dem Schluss kommen dürfen, dass wir unseren Sozialstaat abschaffen müssen.

Entweder sind unsere Politik so dumm oder sie stellen sich dumm, damit sie hinterher erklären können, sie seinen falsch beeinflußt worden, wenn sich die Bevölkerung diesen Betrug nicht mehr länger gefallen lässt.

In jedem Fall scheint die Menschheit dazu verdammt zu sein, wie in einer Zeitschleife immer und immer wieder die gleichen Fehler, nur mit technologisch fortschrittlicheren Maschinen, machen zu müssen. Das daran, weil wir uns nie mit der Geldentstehung beschäftigen, denn unsere Wertefestschreibung begründet sich auf der Geldentstehung, das nur gegen Kredite und abgesichert durch Verpfändung von Hab und Gut entstehen kann. Daraus ergibt sich das Abhängigkeitsverhältnis unter dem die Menschenmassen mehr denn je leiden. Umverteilung bzw. Wegnehmen und anderen etwas verweigern hilft aus dieser Armseligkeit nicht heraus. Wir müssen die Geldentstehung ändern und jeden einzelnen Menschen als Grund für die Geldentstehung heranziehen. Damit es nicht zu Sklavenhaltung kommt, was eine natürliche Reaktion aus dem Denken des alten Geldsystems hervorbringt, muss die Werteverschiebung dahin gehen, dass Eigentum auf Land, Natur und Rohstoff nichts mehr wert ist. Es ist nur noch allgemeine Verpflichtung es aufrecht zu erhalten und die Ressourcen schonend zu verwenden - das ergibt die Leistung, die Geld entstehen läßt. Nicht der Markt entscheidet, was produziert wird, sondern die Bedürfnisse der Massen.

Momentan gibt der angeblich der Markt vor was wir kaufen können. Das ist eine Illusion. Es ist die Notwendigkeit der Geldschöpfung, denn aufgrund unserer aufgestellten Normen für die Marktwirtschaft ist immer zu wenig Geld in Umlauf im Vergleich zu den produzierten Gütern. Denn nicht Leistung schafft Geld, sondern nur das Beleihen von Unvermehrbaren Gütern. - das erzeugt das Defizit, der Zins ist nur ein minimaler Bruchteil, der das Defizit erhöht. Aus diesem Grunde ist unsere Wirtschaft zu Verschwendung von Rohstoffen verdammt und wir zum Konsum von unnötigen Produkten, die nur der Geldschöpfung dienen, sonst verliert der Schuldner Hab und Gut, weil er seine Schulden nicht mehr bezahlen kann.

Vor diesem Problem steht momentan die gesamte Menschheit. Das Fallbeil der Insolvenz schwebt über allen. Ändern wir nicht schleunigst unsere Geldentstehung, wird die Menschheit in Armut, Abhängigkeit, Krieg und in eigenem Blut ertrinken.

Die vorgegeben Szenarien (siehe unten) der Bertelsmann-Stiftung sind keine wirklichen Lösungsvorschläge, sondern eine konservative Richtlinie um weiterhin am Alten - SCHLECHTEN - festhalten zu können, denn es gibt noch genügend Haudegen, die daran glauben, sie können sie an die Spitze der Menschheit als Oberschicht, als Elite setzen, wenn sie nur genug Geld zur Verfügung haben.

Es wäre an der Zeit, dass diese falschen Vordenker unserer Politik endlich die Augen aufmachen würden und einmal Selbstkritik üben würden, als ständig den Menschen über Tiefenpsychologie, ihre falschen Thesen als Dogma implantieren würden.



QUELLE:
http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-B6C50964-4259823D/bst/xcms_bst_dms_12975_12976_2.pdf


Die Bertelsmann Stiftung hatte zusammen mit der Heinz Nixdorf Stiftung und der Ludwig Erhard Stiftung im Sommer 2004 junge Politiker und Entscheidungs-vorbereiter aller Parteien zu einem Szenario Workshop eingeladen.
Ihr Ziel: ein gemeinsames Zukunftsbild für den deutschen Sozialstaat im Jahr 2030 zu erarbeiten.

Szenario-Management als Methode Szenarien sind ein Werkzeug, um Zukunft in Alternativen vorzudenken,um dadurch bessere Entscheidungen treffen zu können. Der deutsche Sozialstaat wird als Szenariofeld beschrieben, im Kern bestehend aus dem Individuum, das eingebunden ist in die Familie bzw. sein soziales Netz sowie in das sozialstaatliche, wirtschaftliche und politische Umfeld.

Strukturelle Rahmenbedingungen und Globalisierung beeinflussen diesen Kontext. Zukunftsaussagen werden anhand von ausgewählten Schlüsselfaktoren konkretisiert, die das Wechselspiel am meisten beeinflussen.

Für die Zukunft des Sozialstaates Deutschland im Jahre 2030 kristallisierten sich sechs Szenarien heraus:

Szenario 1
Eine hohe staatliche Umverteilung kennzeichnet Szenario 1; sie führt zu einer deutlichen Abnahme der Eigeninitiative bei den Bürgern. Der Staat finanziert über Schulden weite Bereiche der Gesellschaft wie Bildung, Gesundheit und soziale Sicherung. Doch die Gelder versanden häufig in den Mühlen der ausufernden Bürokratie. Die Menschen flüchten in individuelle Freizeitaktivitäten. Man arbeitet, um zu leben wenn man denn noch einen der wenigen vom Staat geförderten Arbeitsplätze hat.

Von der Wirtschaft gehen kaum Wachstumsimpulse aus. Die Chance dieser Gesellschaft liegt in schöpferischer Zerstörung und radikalem Neuanfang - andernfalls droht ihr der innere Kollaps.

Szenario 2
Das 2. Szenario beschreibt eine Zukunft, in der ein umfassend agierender, funktionstüchtiger Staat auf der Grundlage einer prosperierenden, hoch entwickelten Wirtschaft seinen Bürgern ein sicheres Leben in Harmonie und Wohlstand garantieren kann. Die Menschen nutzen in dieser toleranten, auf Konsens beruhenden Gesellschaft ihre Möglichkeiten zur kreativen Selbstentfaltung in Bildung, Beruf und Familie. Die 2 Schattenseiten liegen in der möglichen Verdrängung aufkeimender Risiken, in einer zunehmenden Entfesselung des Staates sowie in derGefahr, dass Leistung sich nicht wirklich lohnt.

Szenario 3
Im Zentrum von Szenario 3 steht die umfassend realisierte Eigenverantwortung der Bürger bei einem deutlichen Rückgang staatlicher Aktivitäten. In dieser Gesellschaft trägt und formt der Mensch als sozial engagiertes Wesen die aktive Bürgergesellschaft. Die Entwicklungspotenziale der Menschen werden ganzheitlich angesprochen und gefördert - sowohl in der Bildung als auch im Bereich Gesundheit, Generationenverhältnis etc.

Der Staat zieht sich auf seine Kernaufgaben - Justiz, Polizei, Verteidigung - zurück
und konsolidiert die öffentlichen Haushalte. Die Betonung des Subsidiaritätsgedanken erlaubt eine effektive Beteiligungsdemokratie. Von der Eigeninitiative der Menschen profitiert auch die Wirtschaft (Innovationen). Die Kehrseite: Sozial Schwache sind in Notsituationen nahezu ausschließlich auf die Unterstützung ihrer Mitmenschen angewiesen, da der Staat die soziale Absicherung von Lebensrisiken weitgehend den Bürgern überlässt.

Szenario 4
Szenario 4 ist geprägt von starken Unternehmen und Konzernen, die sowohl global als auch regional agieren. Der klassische Nationalstaat hat dagegen wenig Bedeutung und Einfluss auf das gesellschaftliche Geschehen. Staatsgeschäfte werden - bei abnehmender Bürger Beteiligung - zunehmend von Experten übernommen. Neben den Unternehmen bilden die Familien die zweite tragende Säule der Gesellschaft. Soziales Engagement darüber hinaus bleibt eher die Ausnahme. Entsprechend groß sind die sozialen Unterschiede. Gefahren bringt die starke konjunkturelle Abhängigkeit des allgemeinen Wohlergehens.

Szenario 5
Die dominierende soziale Schicht in Szenario 5 sind die wohlhabenden, beruflich noch aktiven älteren Menschen. Sie konnten im Zuge der umfassenden Liberalisierung vieler Märkte sowie der Privatisierung zuvor staatlicher Bereiche der Gesellschaft ihren persönlichen Wohlstand mehren. Dank Deregulierung ist die Wirtschaft hoch dynamisch. Kinder sind allerdings zu einer Randgruppe der Gesellschaft geworden. Verlierer sind auch leistungsschwache und kranke Menschen. In der Politik herrschen "ElitenExperten", die alle Staatsgeschäfte effektiv, aber nicht demokratisch kontrolliert führt. Die Gefahr dieser Zukunftswelt liegt in
ihren ungelösten demographischen Herausforderungen, die längerfristig das Wirtschaftswachstum bedrohen und soziale Spannungen anheizen.

Szenario 6

Das 6. Szenario beschreibt eine Welt, die gekennzeichnet ist durch eine klassische Industriestruktur mit einer hohen Quote abhängig beschäftigter Menschen. Sie bringen ihrem jeweiligen Arbeitgeber ein hohes Maß an 3 Treue und Identifikation entgegen. Diese Struktur geht einher mit einem Staat, der viele Bereiche des öffentlichen Lebens umfassend reguliert. Sein Hauptanliegen ist dabei aber weniger die Förderung von Investitionen, sondern primär die Besitzstandssicherung und Wohlstandsvermehrung seiner stark alternden Bevölkerung. Kinder und Zukunft dagegen haben eine nur geringe Bedeutung.

Der SzenarioTransfer

Als Instrument für die Navigation durch den "Raum der Möglichkeiten" wird das ZukunftsraumMapping (tm) genutzt. Ein Gegenwartspunkt markiert, welche Szenarien der heutigen Situation am ähnlichsten sind. Anschließend wird bewertet, welche der erwarteten Zukunft am nächsten kommen und welche Szenarien am meisten wünschenswert erscheinen.

Auf diese Weise lassen sich optimistische und pessimistische Erwartungen darstellen. In der Frage nach der wünschenswerten Zukunft waren sich die Teilnehmer weitgehend einig: die "dynamischnachhaltige Bürgergesellschaft" spiegelt parteiübergreifend das Wunschbild des Sozialstaats im Jahre 2030 wider. Um den Weg dorthin zu skizzieren, wurde Szenario 3 anschließend in den vier Themenfeldern Kommunen, Soziale Sicherung, Bildung und Innovation sowie Wirtschaft und Finanzen analysiert - aufgrund der Komplexität nur ein erster Ansatz für weitergehende Arbeiten.

Wichtigste Erkenntnis der SzenarioKonferenz war, dass parteiübergreifend eine gemeinsame Sprache in der Diskussion gefunden wurde, ohne vorschnell Wertungsebenen einzuziehen. Verschiedene Perspektiven des Themas "Sozialstaat" ließen sich integrieren, keine Sichtweise wurde von vorn herein ausgeblendet. Ob sich die konsensuale Entwicklung eines gemeinsamen Leitbildes für die Zukunft des deutschen Sozialstaates als tragfähig erweist, wenn es um konkrete Reformmaßnahmenanstehen, blieb offen. Dies soll die geplante Folgekonferenz klären.

Schon in den 1980er, als die wirtschaftliche Lage nicht gerade rosig war, kam es zur selben Einstellungshaltung in der Bevölkerung.  Nach der Wiedervereinigung waren es die Ossis, die unsere Rentenkassen plünderten und von den faulen Hartz4-Empfängern abgelöst wurden. Die Politiker, die  dies alles durch ihre Entscheidungen, angetrieben von wissenschaftlichen Meinungen, antrieben und ermöglichten war in keiner einzigen Diskussion um unseren Sozialstaat die Rede. Der Bürger soll im Dunkeln tappen. Sich nach primitiver Menschenart einen Schulden aus der eigenen gesellschaftlichen Schicht suchen, damit die Oberschicht unbehelligt die gewünschten sozialen Einschnitte vornehmen kann, damit sie selber keine Mehrabgaben zu befürchten hat. Mit der Kampagne "Sarrazin" durch Bertelsmann wird gerade wieder eine Polung der Menschen vorgenommen, damit die Oberschicht weiter wie Made im Speck hausen kann und sich die Bäuche voll schlagen kann.

Die Bertelsmann-Bild-Kampagne will nichts anderes als unsere Gesellschaft in sich zu teile, denn: "Wenn zwei sich streiten, freut sich der DRITTE" - und das ist die Oberschicht, die uns glaub lenken zu können und hinterher mit NAZI-Keule alles wegfegt und alle betraft außer sich selber nicht. 

Die Politik mir samt der Wirtschaft haben die Ausländer ins Land geholt und die FDP, sowie die CDU wollen noch mehr Gastarbeiter haben, aber nur gut gebildete und integrationsfähige Ausländer, weil sie in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft unser Schuldsystem so ruinierten, das Wissensniveau drückten und auf schlichte, notwendige Funktionsgrundsätzlichkeiten reduzierten, damit sie ein leistungsfähiges Humankapital nach der Schule vorfinden, das gestellte Aufgaben vom Arbeitgeber nicht hinterfragt.

Auf diese Art und Weise, hat sich Deutschland in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Politik selber ruiniert. Die einzige Schuldzuweisung, die dem Deutschen gemacht werden kann, ist: Er hat zu sehr auf seine Elite vertraut, die nichts anderes im Schild führt, als ihn zum dummen Arbeitsesel zu machen.

Die Eliten sind diejenigen, die nicht mitdenken. Sie beschneiden Wissen und Verständnis um Begebenheiten, in dem sie sich Menschen heran bilden und ihnen dabei jede Grundlage zum selber denken berauben. Das beschneidet Deutschland in seinen Innovationen, die gerade durch ein freies Wissen und kritisches Denken erst möglich war.

Wer den Deutschen und all den anderen Nationen diese Entwicklungsmöglichkeit durch sture Bildung raubt, beraubt am Ende sich selbst. Auch die Kultur der Mayas ging an dieser Dekadenz zu Grunde. Die Unterschicht bestellte die Felder mit Stöcken und war nicht fähig, sich einen Pflug zu erfinden und genau zu so einer Art von Humankapital werden wir jetzt in den Industrienationen erzogen.

Sarrazin ist ein Handlager der Eliten, die sich nichts sehnlicher wünscht als ein arbeitendes Volks, das sich in Notlagen selbst ohne staatliche Zuwendung versorgt und sich gegenseitig hilft. Das nennen die Eliten "Selbständigkeit", damit sie einen noch höheren Profit aus dem von ihr erzeugtem Humankapital ziehen können.

Wir sind auf den Weg in eine Elitegesellschaft, aber glauben sie ja nicht, dass auch nur einer, der sich als Mittelschicht bezeichnet, sich jemals zur Eliten zählen darf. Er ist genauso ein Arbeitsesel wie all diejenigen, die aus Sicht der Mittelschicht eine Stufe unter ihm stehen.

Aus Sich der Eliten, gibt es nur SIE und die DIE DA UNTEN! Und je reicher die Elite wird, desto mehr muss es von DENEN DA UNTEN geben.


Unser Gesellschaft wir nicht geteilt, wir sind schon längst geteilt. Die Unterschicht und die Mittelschicht werden zu einem Brei von Humankapital verschmolzen, das über den Staat frei abrufbar für die Industrie und Wirtschaft gemacht wird.

Eine neue Form des Kommunismus öffnet gerade die Pforten. Dieser Kommunismus organisiert sich in einer Art Demokratie, deren Prämisse es ist, die Wirtschaft zu stärken, um als Volk auf dem untersten Niveau überhaupt existieren zu können. In diesem Kommunismus gilt der Kapitalismus und mutiert zu einem selbstverwalteten Feudalismus durch Demokratie. Wo hierbei der Rechtsstaat und die Gewaltenteilung bleibt, ist im EU-Vertrag nachzulesen.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33219/1.html

Die INSM zu Migranten in Deutschland
"Denn diesen Zuwächsen stehen schrumpfende Einwohnerzahlen in Europa gegenüber. Dort geht die Bevölkerung laut den Prognosen bis 2050 um 67 Millionen Menschen zurück. 28 europäische Staaten, darunter Deutschland, könnten angesichts niedriger Geburtenraten schon heute ihren Bevölkerungsrückgang nur durch die Aufnahme von Migranten stoppen."

Zur Bevölkerung in Drittländern und Entwicklungsländern

Ganz anders sieht es in der Dritten Welt aus. Vor allem die am wenigsten entwickelten Länder wachsen immer noch rasant. In den 50 ärmsten Ländern wird sich die Bevölkerung von 0,8 auf 1,7 Milliarden Menschen mehr als verdoppeln. In Ländern mit junger Altersstruktur wie Afghanistan, Uganda, Niger oder dem Kongo wird sich die Bevölkerung in den nächsten 43 Jahren sogar verdreifachen. Während viele Industrienationen, allen voran Russland und Japan, schrumpfen werden, wird sich die Bevölkerung in Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo, im Tschad und in Somalia bis 2050 beinahe verdreifachen.

http://www.insm.de/insm/Themen/Soziale-Marktwirtschaft/INSM-Dossier-Demografie/Alte-gegen-junge-Staaten.html 

Der viel zitierte Bildungsmonitor stammt auch von der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nennt es tapfer weiter "Bildungsmonitor". Auch wenn es nicht um Bildung geht, sondern um ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um Input und Output, um Kosten und Effizienz. "Sachsen verteidigt Platz 1", vermeldet das INSM, - Atempause: "im Bildungsvergleich der Länder". Nö.

http://www.l-iz.de/Bildung/Leipzig%20bildet/2010/08/Bildungsmonitor-Bildungsproduktion-im-Freistaat-Sachsen.html

Mit dieser Art von Vergleich wird unterschwellig auf die Ausländerquote des Landes hingewiesen. Es entsteht der Eindruck, dass je höher die Ausländerquote ist, desto schlechter die Bildung im Bundesland. Eine gefährliche Studie, die zu solchen Schlussfolgerungen führen kann, die Sarrazin jetzt publiziert.

Das eigentliche, ablehnende Umfeld, das über Jahre hinweg eine Ausgrenzung gegenüber unseren ausländischen Mitbürgern förderte, wird in all der Hektik um Sarrazin niemals benannt, auch nicht bei der INSM oder bei Bertelsmann.

Hans-Peter Kloes, Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft, meint  "Wir wissen aus allen Benchmarks, allen Indikatoren, dass es nach wie vor einen vergleichsweise großen Unterschied gibt beim Zugang zu Bildung, Arbeitsmarkt, Karriere, Einkommen, ob man einen Migrationshintergrund hat oder nicht - und das ist auch volkswirtschaftlich hoch bedeutsam." Jedes dritte Kind unter fünf Jahren in Deutschland hat heute einen Migrationshintergrund, bei einer insgesamt schrumpfenden Bevölkerung. Die Wirtschaft kann es sich daher nicht länger leisten, auf den Nachwuchs von in Deutschland lebenden Ausländern zu verzichten.

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5925521,00.html


Ist Sarrazins Buch die Erziehung mit der Brechstange? Sollen damit die Migranten zu mehr Integration angetrieben werden?

Montag, 30. August 2010

Christian Wullf is not amused

feig mir Deine Freunde und ich sage wer Du bist.  Wulff liebt offensichtlich den Luxus und den Glamour, als demokratischer Volksvertreter muss er natürlich den Schein wahren und sich nicht zu sehr mit solcher Dekadenz schmücken, sonst leidet seine Glaubwürdigkeit im Amt.  Die große weite Welt der Reichen ist trotzdem die Tummelplatz der Politik, zu der sie als Zaungäste geladen wird. Politiker fühlen sich dadurch geadelt. Es ist eine Ehre als Mann aus dem Fußvolk damit den Reichen zu feiern und zu urlauben. Dort lernen die Politiker die Wahrheit über das Leben und das Geld kennen. Das ist die Nachhilfebank für Wirtschaftspolitik und fördert die Wirtschaftskompetenz der einzelnen Parteien. 



Es ist natürlich kein MUSS, es ist eine Anerkennung, reiche und bedeutende Freunde zu haben; sich in den Lokalen aufzuhalten in denen sich die neuen Sozialisten unseres Landes treffen, denn sie - die Reichen - schaffen Arbeitsplätze - zwar immer mehr von denen es sich nicht leben lässt und der Staat, die Armen-Kollektiv-Führung einer Demokratie, zu der auch Wulff gehört, legt bereitwillig noch etwas aus den Steuereinnahmen auf die spärliche Entlohnung der Reichen drauf, damit das Fußvolk auch in den Genuss von Arbeit und Wertschätzung kommt.

Den kleinen Luxus kann sich eine Familien nur dann gönnen, wenn Mama einen Minijob für 400 Euro annimmt, der fast die Ausmaße eines Halbtagjobs hat. Schließlich kann der Staat, die Armen-Kollektiv-Führung es nicht verantworten, wenn die Reichen nicht reicher werden und deshalb keine Arbeitsplätze mehr zur Verfügung stellen können, denn Arbeitsplätze schaffen ist sozial - die stetig steigenden Gewinne der Unternehmen sind keine Absicht, sondern eine unangenehme Folge der richten Politik. Wirtschaftswachstum kann es nur noch geben, wenn der Staat endlich aufhört Behörden und Ämter zu betrieben, denn auch diese gehören privatwirtschaftlich, also Gewinn orientiert geführt. Das Fußvolk muss sich also mit immer weniger immer mehr organisieren und dafür brauchen wir einen Präsidenten wie Christian Wulff, der auch in schlechten Zeiten noch eine schöne Zukunft malen kann.

Die neuen Sozialisten sind die Unternehmer

Profit für die Privatwirtschaft ist das neue Motto unserer neuen Demokratie. Steuern muss nur der Arbeitnehmers bezahlen, weil er so gut vom Staat bedient wird und mit Fürsorge überschüttet wird. Da für ist es auch notwendig, die Mildtätigkeit der Unternehmer, die schließlich Arbeitsplätze zur Verfügung stellen zu belohnen. Sogar Arbeitsleistung ist mittlerweile zum Geschäft geworden. Die lieben Politiker, die nur das beste für das Volk wollen, genehmigten Leiharbeiterfirmen in einem überdimensionalen Ausmaß.


Unsere Queen, unser demokratisch gewählter Präsident, unser Repräsentant unseres Landes, unseres WIRs als Volk, ist sehr unglücklich über die Berichterstattung seines Urlaubsortes.


Er urlaubte nämlich auf der spanischen Insel Mallorca und hatte bei keinem geringeren einen Ferienwohnung als bei Finanzunternehmer Maschmeyer. Er zählt zu den reichsten Deutschland und ist bekannt dafür, dass er die Nähe zu Politikern sucht. Maschmeyer regiert ein privates Finanzimperium. Er wäre der Nutznießer, wenn unser Sozialsystem endlich privatisiert werden würde. All die vielen Arbeiter, die dann Renten- und Krankenversicherungen abschließen würden, würden seinen Reichtum drastisch anheben. Rürup- und Riesterrente garantieren ihm schon satte Einnahmen aus Steuergeldern, die der Staat als Belohnung für den Gang in die Privatversicherungswirtschaft noch oben drauf legt.


Selbstverständlich ist das kein schönes Bild, das dieser Mallorca-Urlaub auf unseren frisch gebackenen Bundespräsidenten wirft, aber unsere heiß geliebte BILD, die Zeitung mit den 11 Millionen Lesern, verlor kein Wort über die unglückliche Urlaubswahl unseres Bundespräsidenten, der mit seiner jungen, attraktiven First Lady in der Millionärs Villa, im Dienstbotenbereich - einer Ferienwohnung weilte.


Es wäre wohl zu dreist gewesen, zu behaupten, dass Christian Wulff mit Familie urlaubt und dabei auch noch Steuergelder spart, indem er bei einem Luxusfreund in der Ferienwohnung unterkriecht. Wullfs Eskapade erinnert an den unglücklichen Luxusurlaub den der franz. Präsident Sarkozy gleich nach seiner Wahl auf einer Luxusyacht eines Millionärsfreundes antrat. Der kleine Unterschied bestand darin, dass dieser Urlaub von Sarkozy als Schlagzeile um die Welt ging, über Christan Wulffs Ferienaufenthalt wird nur im hinteren Teil unserer Medien berichtet. Wohingegen Sarkozy mit seinem Luxusurlaub sogar in den 20 Uhr Nachrichten landete.



Laut "Spiegel" heißt es in dem Brief von Christian Wullf bzw. einer Referatsleiterin weiter: "Sie werden ihm vielleicht zubilligen, dass er im Rahmen der Sommerpause auch als Familienvater eine kurze Ferienwoche mit seiner Frau und seinen Kindern verbringen wollte."

Huch und schon wieder sind wir in ein Fettnäpfchen getappt. Das Fußvolk verhält sich lächerlich. Es will wissen wo sein Präsident Urlaub macht und mit wem. Wir haben die Privatsphäre unseres Präsidenten beschmutzt und Maschmeyer der steinreiche Deutsche, der bereits in Österreich mit seinen Machenschaften bald vor Gericht erscheinen muss und sogar auf Wulffs Hochzeit geladen war, ist natürlich ein privater Freund.

Ich frage mich aber, wäre Maschmeyer auch Wullfs privater Freund, wenn er ein schlichter Beamter in der Einwanderungsbehörde von NRW wäre.

Sonntag, 15. August 2010

Psychoregierung legt Wirtschaftswunder für 2010 hin

2009 startete die Traumkoalition CDU/FDP in ihr Regierungsamt. Im Rücken ein 100 Mrd. starkes Konjunkturpakete aus der alten Regierung zusammen mit der SPD und ein Schuldenpolster von 40 Mrd. Euro als Netto-Neuverschuldung.Die Rettungsmaßnahmen und die immer wiederkehrende Eigenkapitalaufstockung der HRE sowie das Bankenrettungspaket darf hier nicht vergessen werden.

Mit dieser Menge an Geld hätte die LINKE ein Wohlstandsland machten können, wenn man sie nur hätte machen lassen. Doch dieser Partei werden Unfinanzierbarkeit ihrer Sozialpläne vorgeworfen. Viel mehr habe ich den Eindruck, dass ein Sozialwesen in Deutschland als veraltet angesehen wird. Im Grund spielt es keine Rolle in welcher Branche Gelder in die Wirtschaft fließen, wenn nicht innere Verpflichtungen der regierungsfähigen Parteien eine Rolle spielen würden.




Kaum war der Koalitionsvertrag unterschrieben startet die Regierung durch und begann mit den versprochenen Steuererleichterung für Hoteliers und besser verdienenden Ehepaare mit Kindern.  Ein glanzvoller Erfolg einer Glimmer-Koalition. Angela Merkel wurde von der Klimakanzlerin zur Krisenmanagerin. Mit dreisten psychologischen Tricks, trickst sie sich zusammen mit ihrem Finanzminster Wolfgang Schäuble durch die Schlagzeilen.


Sie schockten Deutschland mit einer mutmaßlichen Netto-Neuverschuldung von 100 Mrd. Euro und revidieren die Summe nach und nach aufgrund des selbstfinanzierten Wirtschaftsaufsschwung von 100 Mrd. Euro auf ca. 60 Mrd. - ... von Schattenhaushalten redet längst keiner mehr.


Der künstliche Aufschwung wird zum regelmäßigen Leitartikel - die Stimmung soll in Deutschland trotz nicht gewonnener Fußball-Weltmeisterschaft gut bleiben - das hält die Konsumfreude der Deutschen in Schwung. Diese Regierungszeit scheint ein Lehrbuch für psychologische Arbeit mit dem Volk zu werden.

Als neuen Regierungssprecher holt sich Angela Merkel den ZDF-Heute-Moderator Seibert, um noch mehr an Seriosität gewinnen zu können. Lügen braucht ein Regierungsprecher auch nicht, er soll nur gekonnt um unangenehme Fragen flanieren, wobei angemerkt werden muss dass die Pressekonferenzen immer flacher werden, es fehlt nur noch, dass die Fachjournalisten Fragen nach dem Privatleben von Angela Merkel stellen.

Vielleicht ist es bald so weit und BUNTE sowie HERZBLATT stellen die wirklichen wichtigen Fragen an die Regierung, denn der Aufschwung in Deutschland ist längst imaginäre Tatsache in den Köpfen der Menschen. Die angehäuften Schulden von 1,8 Billionen Euro können ohne Probleme in den nächsten Jahren umgeschultet werden, denn die EZB kauft fleißig Staatsanleihen auf, auch die der klammen EU-Partner Griechenland, Spanien, Portugal und Irland - warum nicht auch Deutsche Staatsanleihen?


Das Job-Wunder Deutschland

Wir sind besser als der EU-Durchschnitt. Deutschland verfügt über das ausgeklügelteste Arbeitslosen-Versteck-System der Welt - wir waren schon immer die Besten auch im Betrügen des eigenen Volkes. 

Arbeitslose verschwinden in Arbeitsmarktmaßnahmen - ein lukratives Geschäft für die Wirtschaft und ein Pool für Billigjobber. So wäscht eine Hand die andere. Der Staat im Komplott mit Wirtschaft für die Wohlfühlmomente der Bürger könnte man meinen.

Der Deutsche Steuerzahler finanziert sich seinen Aufschwung selbst, mit Kurzarbeitergeld, Konjunkturpaketen und Bankenrettungspaketen. Schreibt aber dieser Erfolge einer Regierung zu, die nichts anderes Tut als das Geld den falschen in den Rachen zu schieben. Anstatt den eigenen Bürger über die schwere Zeit hinweg zu helfen, gibt sich Deutschland gegenüber dem Ausland als spendabel.

Nicht zu vergessen die Milliardenspritzen für Griechenland, damit es weiterhin Kriegsgeräte in Deutschland und Frankreich einkaufen kann - zur Arbeitsplatzsicherung.

Mit einer ausgeklügelten Arbeitslosenstatistik und einer gut organisierten Armutsindustrie können die Arbeitslosenzahlen immer weiter gedrückt werden. Deutschland scheint dank Rechenkünstler und unaufmerksamen Journalisten auf den Weg der Vollbeschäftigung zu sein.

Trotz aller guten Arbeitsmarktzahlen sind die Kassen der Krankenkassen leer. Ein Bild das nicht in ein Aufschwungland wie Deutschland paßt, das über so gut wie fast keine Arbeitslosen mehr verfügt und von einem Job-Wunder spricht.

Offensichtlich sind die wenigen Arbeitslosen gar nicht so wenig wie errechnet, befinden sich in Praktikas, Umschuldungen, Ein-Euro-Jobbs oder sonstigen Wiedereingliederungsmaßnahmen. Die angeblich neu Beschäftigen sind auf jeden Fall nicht im Stande, die Sozialabgaben bzw. die Krankenkassenbeitragszahlungen zu erbringen, die notwendig sind um die gesamte gesetzlich Versicherten ausreichen versorgen zu können.

Leiharbeit ist der Dolchstoß für unsere Sozialsysteme

Mehrfach wurde Anträge und Gesetzesänderungen gestellt, um die prekären Arbeitsverhältnisse in ein humanes, lebensfinanzieres Niveau zu bringen. Erfolgreich wurden die Anträge der LINKEN abgelehnt. Die SPD redet nur und handelt nicht, denn auch sie ist ein Mittäter am Verbrechen am deutschen Arbeiter.

Die Beschäftigungszahlen steigen aber im Teilzeit, Minijobbereich und in der Leiharbeit. Das sind keine Erfolge, das sind Armutszeugnisse. Nur Statistik-Freaks freuen sich über die sinkenden Arbeitslosenzahlen in Deutschland. Diese Statistikfreaks finden wir natürlich an der Börse, die Freunde der Banken, die sich mit Steuergeldern aus der Pleite mogelten und jetzt mit ihrem Eigenhandel die Börsen in die Höhe treiben.

Unsere Medien beweihräuchern diese Psycho-Regierung als Erfolgskonzept aufgrund der vorgelegten Statistiken. Eine Beleidigung für jeden Zeitungsleser. Sogar der GZSZ-Konsument weiß, dass dieses politische und mediale Zahlenwerk ein Verkaufstrick für eine korrupte und inkompetente Regierung ist.

Diese Regierung besitzt wahrlich Wirtschaftskompetenz. Öffnet sie doch bald die gesetzlichen Krankenkassen für die privaten Markt. Das war wirklich ein Gewaltakt, der lange vorbereitet war und als überparteiliche Leistung aller jemals regierungsbeiteiliger Parteien anzusehen ist.

Wir erleben gerade einen grandiosen Psychokrieg gegen die Vernunft und den Verstand der Menschen. Diese Regierung verführt die Menschen zum Krieg gegen sich selbst, zur Auflösung all der Errungenschaften, die Deutschland einmal attraktiv machten.

Diese Regierung führt und hält uns in Wirtschaftskriegen überschuldet ein Volk in überdimensionaler Höhe, nur um am europäischen Traum eines GROSS-EUROPAS festhalten zu können, das wirtschaftliche Barrieren abbrechen soll und damit den Lebensstandard noch weiter absenkt.

Deutschland ist auf dem Weg in ein Billiglohnland mit Armut und der daraus resultierenden Kriminalität, die dann als Vorwand genommen wird, noch härte Gesetze und Strafen einzuführen. Wer die Geschichte nicht chronologische liest, sondern sie nebeneinander lies, wird den Schock der Parallelität erleben.

Erwarten Sie nicht, dass die Presse hier ein kritische Rolle einnehmen wird, das war noch nie so. Denn eine private Presse ist nicht demokratische organisiert, sondern unterliegt harten wirtschaftlichen Gegebenheit, wie unsere Regierung auch.

Der Bürger steht alleine gegen eine wirtschaftskompetente Regierung und eine wirtschaftlich organisierte, freie Presse.


http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/deutschland-100-milliarden-neuverschuldung-im-jahr-2010_aid_461804.html

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1025676

http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/warum-der-arbeitsmarkt-wieder-brummt-433985/

Donnerstag, 12. August 2010

Leistungsgedecktes-Geld (LGG): Leistung ist heute nichts wert

Wer heute Leistung erbringen will muss sich jemanden suchen der Rohstoffe und Produktionsmittel zur Verfügung stellt – damit er überhaupt leisten kann. Dafür erhält er Geld als Tauschmittel für seine Lebensmittel. Das erklärt warum GELD für uns so wichtig ist. Das Wesen des Geldes ist daher für viele zweitrangig, da Geld Nahrung bedeutet.

Stellen wir uns ein Ölfeld vor, mit Öl für eine Milliarde Euro. Damit wir es fördern können müssen wir eine Kalkulation bei der Bank vorlegen, damit wir Geld erhalten, um Leistung + Material einkaufen zu können, die den Wert des Öls nicht übersteigen und ein Gewinn bzw. ein Mehrwert übrig bleibt. Damit garantiert ist, dass der Kredit abgezahlt werden kann.

Leistung ist daher kein fester Wert wie Eigentum und Produktionsmittel, sondern eine Variable, wie Luft – jederzeit verfügbar – man muss nur darauf achten, dass sie gepflegt wird, damit sie nicht abhanden kommt.

Leistung steht in einem absoluten Abhängigkeitsverhältnis von Eigentum und Rohstoffe. Sie muss sich andienen, anbieten, um Geld als Tauschmittel von den Eigentümern zu erhalten. Leistung alleine kann keine Tauschmittel erschaffen. Leistung wird nur mit dem erzeugten Schuldgeld (Geld aus Krediten) entlohnt.

Der Staat als Armutsverwaltung

Leistung an der menschlichen Gesellschaft bezeichnet man als ehrenamtlich, also als nicht geldwertig, obwohl gerade diese Leistung für die zur Verfügungstellung von Leistung bzw. Arbeitskräfte sehr wichtig ist. Das ist die Arbeit, die ich vorher als Pflege der Leistungskraft bezeichnete.

Mittlerweile ist die Leistung als Wirtschaft im inneren Kreis der Geldkreierung (Schuldgeld vermerht sich in sich selbst) angekommen und die Armen des Staates, die Leistungsträger, belauern sich gegenseitig mit neuen Dienstleistungen an der Familie gegen Schuldgeld, abgezweigt aus den Einkommen der Leistungsträger aus  der Wirtschaft.

Dieses Ehrenamt haben wir uns geordnet – in einem Staatswesen. Es organisiert die Werteerhaltung der Arbeitskräfte aus den erbrachten Steuern aus Schuldgeld der Leistungsträger nach der heutigen Definition. Somit ist der Staat nichts anderes als eine Armutsverwaltung zur Optimierung der Arbeitskräfte. Damit eine Entlohnung der Organisationsmitglieder erfolgen kann, bezahlt der Bürger Steuern und Abgaben. Deshalb ist der Staat vom Willen der Eigentümer von unvermehrbaren Gütern abhängig, die Leistung einkaufen.

Daher ist die Politik, die Demokratie, dem Geldsystem und den Eigentumsrechten unterworfen und steht im gleichen Abhängigkeitsverhältnis wie wir alle. Sie versucht nur den bestmöglichen Preis für Leistung auszuhandeln, damit weiterhin Leistung bei seinen Bürger eingekauft wird.

Aus diesem Grunde kann niemand behaupten, dass Leistung wirklich Geld erschafft oder gar neues Geld in Umlauf bringt. ... Somit wissen wir intuitiv, was wirkliche Werte im heutigen Geldsystem sind und sammeln Geld, damit wir ebenfalls Eigentümer dieser Werte werden, damit wir die Fronten wechseln können.

Einen Lösungsansatz gab es bereits im 19. Jh, darin sollten alle unvermehrbaren Güter und Produktionsmittel dem Staat – der Allgemeinheit gehören, ebenso so das Bankenwesen, die Geldschöpfung. Aber an der Geldschöpfung an sich, Eigentum als Sicherheiten für neues Geld hat sich deshalb nichts geändert - auch weil das Geldsystem längst global agiert. So gehorcht der Kommunismus wie auch der Sozialismus gleichsam dem Geldsystem , ebenso wie alle anderen Staatsformen bis heute.

Es gab trotz Bodenreform im Kommunismus, sowie im Sozialismus keine grundlegende Werteverschiebung, da die Geldentstehung nicht geändert wurde. Der Staat ist der trotzdem  der eigene Arbeitsplatzbeschaffer seines Volkes in Abhängigkeit von Eigentum an Land und Rohstoffen. Er musste die Leistung seiner Bürger so günstig bewerten, damit er Rohstoffe aus anderen Ländern kaufen konnte.(Währungskriege)

Deshalb muss Leistung Geld entstehen lassen. Damit würden die Menschen den Gebrauch von Eigentum und Produktionsmittel durch ihre freie Entscheidung der Mitarbeit regulieren. Eigentum an Natur und Erde wäre damit kein Geldwert mehr. Es wäre unverkaufbar und unbesitzbar.

Das ist die eigentliche Werteverschiebung, die wir machen müssen. Heute kann nur derjenige Geldwert erschaffen, der über Eigentum und eigene Leistungskraft verfügt und trotzdem muss er einen Mehrwert erwirtschaften, damit er tauschen kann. Somit muss er seine eigenen Leistung minderbewerten, damit ein Gewinn heraus kommt. Er beutet sich also selber aus.

Der Mehrwert durch Leistung wird aber nur dann erfolgreich umgesetzt, wenn neues Geld gegen Sicherheiten von Eigentum auf Land und Natur erzeugt wird. Die Mehrleistung an den Rohstoffen wird damit nicht bewertet und erzeugt damit einen Mangel an Sicherheiten, die wir heute als Finanzkrise benennen.

Würde Leistung Geld erschaffen als Tauschmittel könnte sich die Menschheit auf das konzentrieren was sie voran bringt. Mit Blick auf die Überschwemmungen in Europa, wäre es Sinnvoll Leistung als Geldentstehungsmittel zu haben – doch unser Staat muss in seiner Armutsverwaltung – die mit den geringsten Mitteln einen Schutz erbringen, den er von den Steuern auf Schuldgeld erhält.

Mit diesem Geldsystem wird die Menschheit allgemein als Sklaven der Eigentümer gehalten, nicht nur aufgrund irgendwelcher Gesetze an Eigentum, sondern aufgrund unserer Wertevorstellung.

Würde Leistung Geld erschaffen, könnten wir ohne Problem die Bedürfnisse der Bürger innerhalb eines Staates decken; Dämme bauen, Sozialwesen ausbauen, da aber diese Bedürfnisse über eine Mangelverwaltung von einem abhängigen Staat in einem Geldkreierungssystem bewerkstelligt werden sollen, passieren solche Dinge wie in Duisburg – da Geldmehrwert über jeder allgemeinen Nützlichkeit steht.


Deshalb kann dieses Geldsystem mit seinen Wertevorstellungen niemals funktionieren.

Mit leistungsgedeckten Geld, wird die Macht durch Eigentum neutralisiert – es gibt keine Enteignung. Eigentum an Land und Natur wird in der Wertevorstellung der Menschen wertlos, weil es dafür keine Geldmittel mehr gibt. Und der Staat ist damit nicht mehr abhängig er kann sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren und Demokratie bekommt endlich den Stellenwert, die sie haben sollte. Direkte Mitbestimmung.

Dem Geld würde eine Infrastruktur des Allgemeinwesens gegenüber stehen, als Wert und niemand wäre gezwungen Sozialsystem zu privatisieren, damit ein Geldmehrwert erzeugt wird.

Ressourcen schonende Produktion wäre eine Natürlichkeit, denn Marktwirtschaft könnte sich am tatsächlichen Bedarf der Menschen orientieren und müsste nicht vorher über den Geldmehrwert entscheiden, ob es einen Bedarf geben soll.

Zur Aufrechterhaltung unserer Gesellschaft bräuchten wir weniger Energie, da überflüssige Produktion nicht mehr stattfinden würde. Eigene Energieproduktion der Bürger, wäre kein Wertverlust mehr für die Wirtschaft, sondern ein Gewinn für die Allgemeinheit.

Da ist eine ganz neue Wertegesellschaft, die wir aufbauen können, wenn wir nur die Geldentstehung auf Leistung ändern.

Dienstag, 10. August 2010

Griechenland lässt grüßen: USA ist die nächste Sau die durchs Dorf getrieben wird

Angesichts sinkender Jobzahlen und mangelndem Verbrauchervertrauen muss die USA ihre Geldpolitik neu überdenken. Die Geldmarktpolitik muss weiter gelockert werden, damit für die überdimensionalen Staatsschulden weiterhin Geld zur Umschuldung zur Verfügung steht.

Der US-Leitzins steht bereits fast auf NULL. Die 1,7 Billion Dollar, die FED in den Markt pumpte sind verglüht. Sie führten zu keinem Job-Wunder, weil die US-Regierung kein ausgeklügeltes Arbeitslosenversteck-Statistik-System ersann wie die Deutsche Regierung. Deutschland ist dadurch gefühlt besser in die Krise hineingegangen als die USA. Das soll nicht heißen, dass unser Arbeitsmarkt in Wirklichkeit besser dasteht als der der USA, aber das Wohlfühlbarometer der deutschen Bevölkerung liegt weit höher als das der US-Bürger, weil schöne Zahlen von den Titelzeitungen glänzen.

Mir ist bange um die Fed

Der US-Wirtschaft geht es nicht gut. Zu unrealistische Maßnahmen haben die Regierenden in der Krise ergriffen, wie zum Beispiel eine Geldpolitik, die dauerhaft nicht durchzuhalten ist, meint der n-tv Finanzexperte Norbert Walter. Norbert Walter erwartet einen Anstieg der Preis in den USA, das die Situation dort noch weiter verschärfen wird. Für "YES, WE CHANCE" Präsident Obama wird es eng. Seine Umfragewerte sacken immer weiter ab. Hinzu kommt dass US-Zeitschriften Michelle Obama als neue "Marie-Antoinette" bezeichnen, weil sie einen sündhaft teurer Urlaub mit ihrer Tochter in Spanien verbrachte.




Volativität = Kursschwankungsbreit an den Aktien - offensichtlich die einzigen Gewinnchancen in der nächsten Zeit!

Doch dazu braucht es "Dumme" die teuer einkaufen und unter Einstandspreis verkaufen !!!!


http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,710774,00.html
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Wirft-die-Fed-die-Notenpresse-an-article1238106.html

Wertegesellschaft/Geldokratie: Jagen und töten in Afghanistan

"US-Spezialkommandos jagen in Afghanistan Terroristen und Taliban - auch im deutschen Mandatsgebiet", schreibt Zeitonline. Das ergaben die irrelevanten Dokumente, die Wikileak unlängst veröffentlichte. Für die deutsche Wertegesellschaft ist das natürlich kein Aufreger. Taliban ist das neue Synonyme für Terrorist geworden. Die globale Terror-Paranoia begann am 11. September 2001 in New York. Anfänglich war Bin Laden der alles bedrohende Überterroist, der nach einer kurzen Jagd in Afghanistans Bergen und Höhlen von Al Kaida abgelöst wurde. 

Amerika litt förmlich an seiner Sinnlosigkeit. Nach dem Ende des Kalten Krieges schien Aufrüstung und Kriegsbereitschaft kein Geschäft mehr zu sein .... bis Bin Laden die Welt bedrohte, in dem das WTC zusammenstürzte. 

Plötzlich tauchten überall auf der Welt Terrororganisationen auf, die mehr oder weniger Al Quaida angeschlossen waren oder sind. Islamisten - vor allem mit Bärten - waren die neuen Bedroher unserer Wertegesellschaft im zivilisierten Westen, manche verwechseln WERTEGESELLSCHAFT sogar mit Demokratie. Unsere Politik wagte den globalen Schulterschluss und beschützte uns fortan überall dort, wo es Rohstoffe für die Marktkapitalisierung gibt. Natürlich kann es auch sein, dass Rohstoff reiche Länder einen genetisch bedingten Hand zum Terrorismus haben - dafür gibt es noch keine Studie, aber noch nicht ist, kann noch werden.



Natürlich spielen die Rohstoff-Reserven der arabischen Länder keine Rolle in der Selbstverteidigung unserer Demokratien bzw. Wertegesellschaft. Wir aufrechte Demokraten, hier in Deutschland akzeptieren sogar Spezialkommandos mit Listen in den Brusttaschen, auf denen fein säuberlich die Taliban und die Terroristen mit Namen aufgelistet sind, und genau abzulesen ist, wer getötet und wer inhaftiert werden muss.

Erschießen oder inhaftieren?

Ich stelle mir die Umsetzung der Todesliste so vor: Die Soldaten (alles ehrenvolle Demokraten, die ihr Land verteidigen) machen Taliban, die offensichtlich an einem Turban zu erkennen sind, ausfindig und fragen gemäß den Statuen nach deren Namen. Selbstverständlich kann jeder die persischen Namen fehlerfrei verstehen und in lateinische Schrift umsetzen. Danach wird akribisch überprüft, ob der Name dieser Menschen auf der Liste für "TOD" oder "LEBENDIG" zu finden ist und erst danach erfolgt die legitime Erschießung dieser gefährlichen Terroristen, die die gesamte Welt in Atemnot und Terrorangst versetzen.

Hier in Deutschland ist anscheinend ständig ein Bombenentschärfungsteam unterwegs und beseitigen die arabische Bedrohung aus Afghanistan. Wahrscheinlich erfahren wir von all der Aufregung nichts, weil es uns  zu sehr beunruhigen würde - denn die Terrorgefahr aus dem Nahen-Osten ist längst nicht gebannt, sonst wären unsere Soldaten längst wieder zuhause. Natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass unsere Soldaten in keine Kriegshandlungen in Afghanistan verstrickt sind, sondern ständig von terroristischen Anschlägen bedroht werden. Das ganze erinnert mich immer an die Erklärung, wenn Israel gerade mal wieder einen Angriff auf den GAZA-Streifen zu erklären versucht und in jedem Haus sich ein Hamasverbrecher versteckte und es zu bedauerlichen Kollateralschäden in der Zivilbevölkerung kam.


Wir verteidigen uns längst nicht mehr gegen Terroristen, sondern unser Werte!

Längst ist der Lack der Terroristen ab und die Politik fand wieder einen neuen Verteidigungsgrund gegen Afghanistan. Nach dem Bin Laden erfolglos in den Bergen gesucht wurde und die Bevölkerung unruhig wurde, verteidigten wir unsere Demokratie in Afghanistan. Das klag so absurd und die Medien und die Politik wechselten ganz pauschal zur islamisch-extremistischen, terroristischen Bedrohung.

Der neuste SCHREI ist: Die Verteidigung unserer Wertegesellschaft ... unverhofft stellt die USA jetzt fest, dass Afghanistan stolzer Eigentümern von Rohstoffen im Wert von einer Billion Dollar ist. Natürlich war das alles vorher nicht bekannt, es wurde erst im Zuge des nun neun Jahre andauernden Krieges zufälliger Weise festgestellt und resultiert aus Bodenproben, die höchst wahrscheinlich für Sprengstoffanalysen genommen wurden. 



Diese Tatsache kommt unserer Wertegesellschaft ungemein entgegen oder soll ich sagen unserer Wirtschaftseliten, die Hände ringend nach neuen Absatzmärkten für ihre Produkte sucht? Selbstverständlich ist ein afghanisches Volk mit ca. 70 Millionen Einwohner ein hervorragender "NEUER" Markt, doch dafür müssen die armen Wüstensöhne erst in die Lage versetzt werden, Geld zu verdienen, damit sie es für unsere Produkte wieder ausgeben können.

Unsere Werte sind GELD!

Mit einer Billion Dollar an Rohstoffwerten lässt sich einiges anfangen. Es lässt sich gegen Geld kapitalisieren und all die Besatzungsmächte hätte Vorverkaufsrechte beim Aufbau der neuen Konsumwelt in Afghanistan.  Europa und die USA brauchen diesen "NEUEN" Markt.

Diese Nationen müssen längst ihre eigenen Staatsanleihen aufkaufen, um Liquidität vorzugaukeln. Die EU legte unlängst einen Rettungsfonds auf, damit Länder wie Griechenland, Spanien, Portugal und Irland nicht in die missliche Lage kommen, auf ihren Staatsanleihen, die sie für die Umschuldung ihrer alten Schulden benötigen, sitzen bleiben.

Natürlich ist eine Billion Dollar in Anbetracht der hoch verschuldeten, westlichen, zivilisierten Welt und dominierenden Wertegesellschaft nicht viel Geld, aber noch gibt es die wunderschönen Finanzvermehrungswundertüten, bestehend aus der Schuldgeldvermehrung in sich selbst und all die feinen, köstlichen Finanzschmankerl, die unser Börsen-, Zertifikate- und Aktienhandel sonst noch bietet.

Wir sind eine Geldgesellschaft - ohne Wert!

Geld und Sicherheiten für neues Geld, das sind unsere Werte, die wir mit Waffen und Panzern in die Welt hinaus tragen. Im Gegensatz überlegt die arbeitslose Bevölkerung in Deutschland längst was die wirklichen Werte einer vergessenen Welt einmal waren. Unsere Armen verlangen nicht nach Brot, sondern sie wollen Geld, damit sie sich ihr Brot kaufen können, denn das ist Freiheit in einer Wertegesellschaft oder in einer Demokratie (?), die Geld zum Maß aller Dinge macht.



Unsere Regierung legt ein Sparpaket auf und kürzt Geld bei den eigenen Bedürftigen, beschneidet aber die Armutsindustrie - das Geschäft mit den Ein-Euro-Jobbern - nicht, denn schließlich soll die Wirtschaft wachsen und wenn sie mit dem Menschengeschäft wächst. Der Wert - der Leiharbeiterfirmen - schießt an den Börsen nach oben. Die letzte Möglichkeit in unserer "Wertegesellschaft" noch Geld zu verdienen - denn Geld ist unser täglich Brot.

Unsere Demokratie definiert sich über ihre Werte - über ihren Geldwert - über ihren Marktwert. Wir könnten anstatt Demokratie - auch Geldokratie - sagen! Wir sitzen auf heißen Kohlen,  denn sinkt der Marktwert unserer Geldokratie,  könnten über Nacht all die vielen Schulden, die uns so reich im Glauben machten, fällig werden. Ein Albtraum eines jeden Schuldners, der nicht einmal weiß wie er seine Zinsen bezahlen soll.

http://www.0815-info.de/News-file-article-sid-10704.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-07/wikileaks-afghanistan-task-force-373

Sonntag, 8. August 2010

Apophis auf Erdkurs: 360 m (! nicht km) großer Asterorid im Anflug

Upps. Ich hab mich in der Maßeinheit vertran! Es sollte m heißen nicht km.

Forscher nennen ihn "Weltraumterrorist"(2004MMN4) und seinen Beinamen "Apophis" erhielt er aus der ägyptischen Mythologie. Apophis  ist der Gott der Zerstörung und des Chaos. Apophis wurde im Jahr 2004 erstmals gesichtet und steht seit dem unter ständiger Beobachtung. Die aktuellen Maße von Apophis widersprechen sich mit den Angaben bei Wikipedia. Wikipedia gibt Apophis mit 270 m an. So kann sich jeder selber die Wahrheit suchen. ?!?

Welt-Online berichtet im Februar 2010, dass die Regierungen 2010 entscheiden müssen, ob sie eine unbemannte Mission ins All schicken, um die Laufbahn des 360 m breiten Asteroiden zu korrigieren und ihn von seinem Kurs auf die Erde abzubringen. Angeblich soll er in nur 30.000 km Entfernung an der Erde vorbei fliegen.

In einem anderen Artikel benennt "Welt-Online" tatsächlich ein Datum für die erste Laufbahn-Kreuzung mit der Erde - er soll am 19. April 2029 erstmals die Erde passieren. Noch verwirrender ist die Aussage, dass Apophis gleich mehrmals die Laufbahn der Erde schneiden wird und eventuell 2036 mit eine Chance von 1:230.000 sogar kollidiert. Ihre Lottogewinn-Chance auf einen Sechser liegt bei 1:14.000.000.



Diese Berechnungen stammen von Roskosmos (Russische Raumfahrtbehörde)

Seit langem fordert die Wissenschaft ein bessere Überwachungsmöglichkeit für den Weltraum, um die von dort drohende Gefahr eines Asteroiden besser erkennen zu können. Asteroiden sind keine strahlenden Objekte und daher sehr schwer auszumachen.  Apophis ist seit 2004 bekannt, doch es kann nicht mit Bestimmtheit festgestellt werden, ob die Berechnungen der Forscher richtig sind.

Sollte Apophis tatsächlich auf der Erde einschlagen, ergäbe das eine Gewalt von 100.000 Hiroshima-Atombomben und hätte verheerende Auswirkungen für die Erde und für die Menschheit.

Es gibt noch viele Feuerproben bis 2039

Ich denke, dass die Menschheit bis zum Jahr 2036 noch einige vom  Mensch gemachte Existenz bedrohende Situationen zu bewältigen hat. Damit meine ich nicht den Klimawandeln, sondern die ständige Bedrohung durch irgend welchen sinnlosen Kriege oder falsch eingesetzter Gentechnik; Ernährungskrisen durch steigende Nahrungsmittelpreise, dabei möchte ich betonen, dass Ernährungskrisen keine Hungernöte sind. Ernährungskrisen sind die schlichte Folgen unserer Wirtschaftsordnung, weil die Menschen kein Geld mehr für Nahrungsmittel zur Verfügung haben.



http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article8868767/Aus-heiterem-Himmel.html

http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article6299356/Wenn-Apophis-der-Erde-gefaehrlich-nahe-kommt.html

http://g-o.de/dossier-detail-480-9.html

Sozialstaat: Politik hat ihr Soll erfüllt - Sozialstaat ist unfinanzierbar geworden

Schon lange arbeitet die Politik daran unseren Sozialstaat zu demontieren. Zu erst plünderte Helmut Kohl die Rentenkassen, damit sich die Unternehmen von ihren ungeliebten alten Arbeitnehmern trennen konnte. Mit der gemeinsamen Erfindung von Hartz4 durch die gesamtdeutsche Partei CDU FDP SPD und Grüne kam der finale Todesstoß für unser Sozialsystem. Das Projekt war um so erfolgreiche, je länger man den Sozialstaat ausbluten ließ.


Jetzt planen die Gesundheitspolitiker von CDU und FDP lt. BILD eine Beteiligung der Versicherten an den Arztrechnung - natürlich zur Minimierung der Zusatzbeiträge die gemäß der Gesundheitsreform bald anstehen werden. Doch zu vor hat die Politik in gemeinsamer Anstrengung Leiharbeit in großem Maße legalisiert, damit nur noch geringe Sozialabgaben in die Sozialkassen fließen und das System auf Dauer unfinanzierbar wird, damit es abgeschafft werden kann. Das gehört zum großen Plan der Globalisierung. Die ganze Welt kann sich nicht am sozialen Standard Deutschlands ausrichten - Deutschland muss sich dem Minimalprinzip der übrigen Welt anpassen. Das gleich wird auch mit den Renten passieren. Es steht in keiner Agenda der regierungsfähigen Parteien, dass diese System für alle erhalten bleiben. Nur noch "Leistungsträger" sollen sich in Zukunft den Luxus einer Gesundheitsversorgung leisten können. Nichtleistungsträger sind in einer Gewinn orientierten Demokratie überflüssig und müssen im sozialen Aus für sich selber aufkommen.

Das Geschäft mit der menschlichen Arbeitskraft

Wer Geld an der Börse verdienen will sollte auf Menschenleistungskraftfirmen/Leiharbeiterfirmen setzen. Randstad beschäftigt ca. 46.000 Mitarbeiter und verfügt über 400 Niederlassungen in rund 300 Städten. Mit einem Umsatz von 1,32 Milliarden Euro (2009) ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland.

Die Aktie von Randstad wurde nach dem Tief bei 9,35 Euro aus dem März 2009 monatelang massiv nachgefragt. Die Aktie schoß in einer steilen Rally auf 42,00 Euro.

Erst die SPD machte es mit ihrem Leiharbeitergesetz möglich, dass Firmen wie Randstad entstanden. Noch nie durfte in diesem Umfang mit menschlicher Arbeitskraft gehandelt werden und schon gar nicht an der Börse.  Allen voran der neoliberale Wolfgang Clement, der mittlerweile als Querschießer der SPD gilt und mehr CDU und FDP unterstützt.

2006 war es endlich so weit. Clement konnte die Früchte seiner politischer Arbeit einsammeln und wurde Mr. Zeitarbeit bei Europas größter Leiharbeiterfirma Adecco SA in Zürich als Chairman eines neu gegründeten "Adecco Institute" mit Sitz in London angeheuert.

Mit der Leiharbeit dem Sozialstaat den Todesstoß geben

2002 konnte Clement in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften die Leiharbeit in großem Umfang in Deutschland per Gesetz genehmigen. Es hörte sich gut an, dass Leiharbeiter die gleichen Löhne wie das Stammpersonal der ausleihenden Firma erhalten sollte, aber mit Einschränkungen, denn es wurde nur das Grundgehalt bezahlt. Heute wissen wir, was die Klausel in Wahrheit war. Sie war kein Durchbruch, sondern der Beginn einer glorreichen Ausbeutung der Arbeitnehmer.

Man muss hier eindeutig von Ausbeutung sprechen, denn die Zwischengewinne durch die Vermittlung der Arbeitskraft landen nicht in den Taschen der Leistungsträger, sondern in Aktiengesellschaften, die Anlegern ermöglichen am modernen Menschenhandel teilzuhaben.

Der Trick an dieser Sache ist: Die Lohnnebenkosten über nimmt die Leiharbeit, die natürlich keine Traumlöhne bezahlt. Für die Ausleiher sind diese Personalkosten schlichte Ausgaben ohne Sozialleistungen. So schuf Clement einen Ausweg aus den von den Unternehmern so verhassten Lohnnebenkosten und erzeugte damit natürlich ein großes Defizit in den Sozialkassen. Heute kann man sagen, diese politische Entscheidung hatte System - Das System bestand darin den Sozialstaat nachhaltig zu schädigen, damit ausweglose Situationen wie heute entstehen und er am Ende ganz abgeschafft werden muss.



Gleichzeitig stellt die Leiharbeit ein Umgehen des Kündigungsschutzes dar und aus unerklärlichen Gründen stimmten die Gewerkschaften diesem Deal zu. Wohl auch deshalb, weil ihnen wieder einmal eingeredet wurde, es werden Arbeitsplätze geschaffen.

Die neuen Arbeitsplätze die geschaffen wurden, bestehen aber hauptsächlich aus Teilzeit- und Minijobs. Die Ganztagsbeschäftigung geht kontinuierlich zurück, aber das fällt in der Statistik nicht ins Gewicht. So fein wird nur differenziert, wenn nachgefragt wird und unser Journalismus hinkt auf diesem Bein schon lange und sehr gewaltig. In dieser Zeit galt noch der Leitspruch vom "lebenslangen lernen" und Qualifikation wegen des Fachkräftemangels. Heute sprechen wir von "fördern und fordern" ein neuer Motivationsspruch aus den Vordenk-Schmieden unserer Politik - der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und Bertelsmann-Stiftung.

Beides sehr große gemeinnützige Organisationen, die als Stiftungen gelten und Steuerbegünstigungen einstreichen. Mit ihren Geldern Studien erstellen lassen, denen die Politiker aller regierungsfähigen Parteien blind vertrauen und jeden noch so banal klingenden Spruch in ihren Reden nachplappern. Wer die Internetseiten der Bertelsmann-Stiftung und die der INSM kennt, weiss was die Politik in den nächsten Jahren vor hat.

Um so erstaulicher ist es, dass des den hoch bezahlten Journalisten von Springer- und Burda-Verlag, sowie den Redakteuren der öffentlich-rechtlichen niemals auffällt, wenn sie Kuratoren oder Botschafter der INSM zu ihren Talk-Shows einladen. Es ist niemals vorgekommen, dass ein Oswald Metzger oder ein Prof. Hüter als Kuratoren der INSM vorgestellt wurden.

Aber das sind nicht die einzigen Politiker und Professoren die gerne und übermäßig zu Wort in den Massenmedien kommen - viele unserer Politiker, die sich in Bundestagsdebatten anfeinden gehören zum gleichen elitären Kreis. Sogar unsere altgedienten Politiker wie Späth und Herzog sind Zugpferde dieser Organisation und Meinungsbilder ohne genaue Deklaration. So schafft es Bertelsmann und INSM immer wieder die gewünschten Themen in die Köpfe der Menschen zu pflanzen und die eine "öffentliche Diskussion" anzustoßen. Ich der psychologische Charakter ein "öffentlichen Diskussion" ist vielen nicht bewusst - noch vor einigen Jahren hätte man das als schlichte Stimmungsmache bezeichnet.

Die Think-Tanks der deutschen Politik - ganz ohne Bilderberg


Viele schielen auf die Bilderberger und vergessen dabei, dass es Stiftungen wie Bertelsmann und INSM gibt. Sie sich wiederum in großen globalen Organisationen absprechen und bei noch vom Staat - von uns - subventioniert werden. Die steuerlichen Vorteile einer Stiftung sind wohl jedem klar.

Hinzu kommt dass es im Pflegesektor viele gemeinnützige GmbHs gibt, die natürlich Steuervergünstigungen erhalten, Ein-Euro-Jobber nach Belieben einstellen können und ordentliche Rechnungen an die Angehörigen der Gepflegten stellen. Mit Sozial und Gemeinnützig hat dies nichts zu tun, es sind reine Gewinn orientierte Unternehmungen - Sollte also unser Staat Steuergelder benötigen sollte er erst einmal im eigenen Land die Filz entfilzen, aber da wird lieber im Ausland auf ein paar Milliönchen Jagd gemacht, anstatt für jährlich fließende Steuern und Subventionsabschaffungen wie bei Bertelsmann und INSM gesorgt.

Die Organisationen sind die Ideengeber der jetzigen Politik. Gerhard Schröders Berater Berger ist ebenfalls zu diesen neoliberalen Gedankengut zu zählen. Wenn sich nach INSM googlen, wird sich eine Welt der bewussten Steuerung von politischen Themen und Meinungsmache durch Werbekampagnen auftun, von denen sie glaubten es seinen wissenschaftliche Studien ohne Auftrag.

Sie stecken weit tiefer in ihnen drin, wie sie jemals dachten.

http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/gesundheitsreform-kassenpatienten-sollen-selbst-fuer-arztkosten-zahlen_aid_538468.html

Samstag, 7. August 2010

Milliardäre spenden nicht - sie versprechen zu spenden

In den deutschen Nachrichten wird eindeutig von den Taliban als Tätern gesprochen. Doch Geheimdienste bezweifeln dies. Es ist nicht auszuschließen, dass die Taliban eine kriminelle Tat einfach auf ihr Konto buchen wollen, um Erfolge in der Bevölkerung vorweisen zu können. (Focus)


Im Allgemeinen, sollte jeder die Meldungen aus Afghanistan für sich selber überprüfen, schließlich befindet sich Deutschland in einem Krieg, auch wenn er als Friedensmission bezeichnet wird. Oberstes Gebot in der Kriegsberichterstattung ist: Sich immer als starker, unnachgiebigen Gegner darzustellen und jeden Toten, besonders eigene Zivilisten oder auch Ärzte in den Medien als brutalen Mord darzustellen. Das gilt natürlich für beide Seiten.

In Kriegsberichterstattungen wird mehr gelogen und falsch dargestellt als zu anderen Themen. Das belegen auch die Wikileaks-Akten, die schon wieder aus dem medialen Gedächtnis gestrichen worden sind. Zu erst waren diese Unterlagen "lebensbedrohlich " für die USA und einen Tag später irrelevant.


Waren die Ärzte Missionare?


Wir prostestieren gegen dieses sinnlose Töten von Menschen", sagt die IAM (International Assistance Mission). Zehn Helfer, darunter eine deutsche Ärztin, sind in Afghanistan ermordet worden. Die Taliban werfen den Opfern vor, missioniert zu haben. Die Hilfsorganisation bestreitet dies – und Geheimdienstler zweifeln an der Täterschaft der Taliban.

Auf der Internetseite von IAM steht eindeutig und klar:  "IAM ist eine internationale gemeinnützige, nicht gewinnorientierte, christliche Organisation, zum Wohl der Menschen in Afghanistan durch den Aufbau von Kapazitäten in den Bereichen Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung." - aber auch für Gott.

Eigentlich sollte klar sein, dass Hilfsleistungen nicht in Verbindung mit einem Glauben praktiziert werden sollten. Das erregt in andersgläubigen Regionen sehr viel Misstrauen. Aber der Islam hat gelernt. Er missioniert jetzt auf die gleiche Weise, die die westlich zivilisierte Welt.

Millardärsgelder für klamme Staaten als Hilfslieferungen?

In Pakistan hat bereits ein Wettlauf um die Mildtätigkeit der Religionen begonnen. Das stellt Spenden und Hilfsorganisationen unter ein schwermütiges politisches Licht, das jede erst gemeinte Hilfsspende in den Dienst der Politik stellt und am Ziel vorbei schießt.

Doch leider ist unsere Welt so, wie wir ihr erlauben zu sein. In diesen Kriegen geht es um mehr als um Demokratie. Es geht um eine neue Wertewelt, die in Afghanistan installiert werden soll, damit sie sich besser in unser Marktwirtschaftssystem einbinden läßt.



Somit ist die Willenserklärung der Milliardäre als Hilfestellung für die Politik zusehen, die nicht mehr über genügend Gelder verfügt, um ihre wirtschaftliche Vormachtstellung mit Hilfsgeld zu zementieren. Noch sind die Gelder nicht geflossen - warten wir ab ob sie tatsächlich gespendet werden und für welche Zwecke. Auch unsere Politik gibt ständig Willenserklärung bezüglich Geldspenden ab, (beschämender G8-Gipfel der gebrochenen Worte) die letztendlich nicht eingehalten werden. Aber jede Willenserklärung ist eine Riesenmeldung in den Nachrichten und Tageszeitung wert. Scheckeingänge, sind dagegen eine seltene Meldung.





Iran: Suche nach Verbündeten in Asien

Artikel von Sarsura-Syrien


Wer sich als Großmacht international beweisen will oder den westlichen Großmächten Paroli zu geben, sollte bemüht sein, nicht nur lautstark hetzende Reden zu halten, sondern auch Bündnisse zu knüpfen, um die Macht zu stärken und aus den Landesgrenzen hinaus zu bringen.

Genau daran arbeitet die iranische Regierung gerade, die durch die neuen Sanktionen immer weiter unter Druck gerät und sich neue Verbündete suchen muss, um Wege zu finden, die Barrieren zu umgehen. Ahmadinedschad will den Einfluss des Irans innerhalb der Region erweitern. Dazu sucht er Verbündete und kann auf die Nachbarstaaten Afghanistan und Tadschikistan hoffen.

Eine Gemeinsamkeit hätten die drei Länder schon: Man spricht persisch. Gut das dürfte wohl nur ein kleiner Punkt sein, der kaum in die Waagschale fällt bei der Wahl der Verbündeten. Ein weitaus wichtigerer Punkt ist, ein Bündnis zu errichten, dass sich gegen die Nato und deren Einmischen in Asien stellt.
Die Nato arbeitet ununterbrochen daran Druck auf Russland, Indien und China auszuüben und diese drei Länder in ihr Bott zu locken. Wenn dagegen keine starken unabhängigen Länder stehen, muss der Iran um seine Machtposition fürchten und das will Ahmadinedschad auf alle Fälle verhindern.

Nach dem Prinzip der Feind meines Feindes ist mein Freund, zeigt sich Ahmadinedschad durchaus bereit mit der afghanischen Regierung zu kooperieren, zumindest lauten so offizielle Mitteilungen. Die früher an der Macht gewesenen Taliban gelten zwar als Feinde des Irans, da hier ganz einfach auch religiöse Differenzen aufeinandertreffen, aber dennoch unterstützt die Regierung in Teheran (angeblich) die Taliban in ihrem Kampf gegen die Isaf-Truppen.
Sicher sieht Ahmadinedschad die Taliban mit ihrem sunnitischen Glauben als weitaus geringeres Übel an als die machtbesessenen westlichen Mächte, die nicht nur Afghanistan befreien sondern in neue Abhängigkeiten stürzen wollen und sich dann an den Rohstoffen und den Erdölvorkommen bereichern wollen.
Karsai wiederum ist derzeit auf der Suche nach Verbündeten gegen die Taliban für die Zeit nach dem Truppenabzug. Ob der Iran dann die perfekte Lösung ist, ist fraglich, vielmehr Prämissen bleiben aber wohl nicht. Es ist kaum davon auszugehen, dass Karsai Kontakte in den Westen suchen wird, steht er diesem doch ebenfalls sehr skeptisch gegenüber.

Wenn es dem Iran gelingt, Afghanistan und Tadschikistan auf seine Seite zu bekommen und sich gegen die Nato und deren Bestrebungen zu stellen, dann dürfte der erste Schritt in Machtausdehnung gelungen sein, sehr zum Ärger des Westens, der dann sicher mit härteren Mitteln versucht, dagegen vorzugehen.
Unterstütz werden dürfte der Westen im Kampf gegen einen noch stärkeren Iran von Saudi-Arabien und den Golfstaaten, die sowohl aus wirtschaftlichen und politischen als auch aus religiösen Gründen heraus kein Interesse an einem Machtausbau des Irans haben dürften. Sie fürchten nicht nur einen atomar bewaffneten Staat mit einem sehr mit Vorsicht zu genießenden Machthaber sondern auch vor der Ausbreitung des Schiitentums.

Bis heute bekämpfen sich die Muslime gegenseitig aufgrund ihrer religiösen Ansichten. Während der Großteil die Nachfolger des Propheten und die in der Sunna vorgegebenen Bestimmungen des alltäglichen Lebens akzeptieren, argumentieren die Schiiten, dass Ali, der Schwiegersohn und Vetter des Propheten sein Nachfolger hätte werden müssen.

Warum Umverteilung nichts bringt !

Wir vergleichen unser Geld-, Werte- und Wirtschaftssystem immer gerne mit Monopoly. Dieses Spiel scheinen wir alle voll und ganz verstanden zu haben.

... und aus diesem Grunde verlangen wir die Umverteilung von Geld, denn wir wollen das Spiel um die eigentlichen Werte des Lebens weiter spielen, um vielleicht beim nächsten Versuch selber zu den Gewinnern zählen zu können. Uns wurde ein Gedanke von Wertvorstellung schon von Kindesbeinen in unseren Kopf gepflanzt, der jeder Art von natürlichem Gerechtigkeitssinn untergräbt. Dieser Virus gibt uns jede Rechtfertigung menschliche Ungerechtigkeit als gerecht im Sinne von Geld zu erklären.

Aus diesem Grunde finden wir immer wieder neue Erklärungsmöglichkeiten unser, im Grund unrechtes Handeln, als richtig und gerecht im Sinne der Geld- und Wertewirtschaft, mit anerzogener, künstlich erzeugter Geldmoral zu rechtfertigen. Daher kann die jetzige Wertevorstellung nicht natürlich sein. Sie ist ein Kunstprodukt zur Erklärung einer Realität, die nicht wirkliche existent ist.

D. h. wir wollen das Geld - die Pachteinnahmen der Straßenbesitzer - wieder an uns zurück verteilen, mit dem Resultat, dass wir weiter über ihre Straßen hinweg marschieren und ihre Kassen wieder neu auffüllen können.

Im Grund verstehen wir die Sinnlosigkeit unseres Handelns und Wirtschaftens schon lange - doch eine Ausweitung dieser Kritik läßt uns alle an ein TABU stoßen - an ein Gedankenverbrechen, das unvertretbar ist, in unserer kleinen Hirnwelt.


... im Grund wissen wir, dass wir nicht das Geld, sondern die Straßen umverteilen müssten,  aber das ist das riesengroße Mem "Sozialismus", das uns daran hindert, zu erkennen, dass auch die Umverteilung der Güter, keine wirkliche Lösung darstellt.


Watch live streaming video from politprofiler at livestream.com

Es wäre nur ein Neustart, der ewig alten Leier mit Krieg, Ausbeutung und Unterwerfung. Kein Steuersystem kann wirkliche Gerechtigkeit schaffen und wir kommen immer wieder am Punkt der schmerzvollen Umverteilung an, die wieder Blut, Verwüstung und Leid bedeutet.

Würde aber Leistung Geld entstehen lassen, wäre es sinnlos über das Monopolybrett (kommt von Monopol - daraus entstand der Gedanke, dass nur eine einzelne Clique hinter all dem steckt) hinweg zu fegen, um irgend eine Straße zu erhaschen - denn Eigentum auf unvermehrbare Güter ist im Grund wertlos - erst Leistung macht Land, Rohstoffe und Produktionsmittel zu einem nutzvollen Gut.

Das Monopolyspiel hat erst dann ausgedient, wenn wir die Geldentstehung vom Eigentum auf Natur und Erde trennen. So käme die Welt ein Stück näher an Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Die Menschheit wäre  vom Druck der ständigen Umverteilung befreit. Sie wäre vom Zwang befreit, sich ständig gegen die Neubildung von Monopole zu wehren; die in der Natur des Monopoly-Spieles liegt. Die Menschheit müsste sich nicht ständige mit neuen, raffinierteren Umverteilungsmechanismen beschäftigen und nicht mehr neue Sicherheiten erfinden, um neues Geld schöpfen zu können.

... natürlich wäre es für die Schlossalleebesitzer eine schmerzvolle Zeit, aber sie würden nichts verlieren, außer Macht und Einfluss auf Demokratien und Menschenmassen.

Der Trick unseres Monopoly-Spieles ist also nicht die Land- und Geldverteilung, sondern die Geldentstehung durch Sicherheiten auf  Land. Letztendlich ist Leistungsgedecktes Geld ist der Weg zur Wiederherstellung einer schon immer dagewesenen Grundordnung, dass der Mensch sich als Menschheit begreift und sich dem Wertedenken eines künstlich erzeugten Wertedenkens entzieht und so die Möglichkeit erhält die wahren Werte unserer Existenz zu erkennen.

Donnerstag, 5. August 2010

Klimawandel: Die Politik gönnt den Bäumen das tägliche Brot nicht mehr

Irgendwie passt das Wetter nicht zum Phänomen "Klimawandel" für das die Politik schon seit geraumer Zeit Werbung betreibt und sich immer wieder zu teuren Klimagipfeln einfindet. Der lange kalte Winter in Deutschland passte nicht ins Konzept der CO2-Handels-Politik, die bald gestartet werden soll. ... denn die westliche Welt verfügt über keine neuen Sicherheiten mehr, die sie für "neues" Geld hinterlegen könnte.

Mit CO2-Zertifikaten könnten unsere Politik in Zusammenarbeit mit den Energiekonzernen ein Einsparpotenzial erzielen, das kein Loch in die Kassen reißt. Das in Deutschland nicht erzeugte CO2 könnte so in alle Welt gegen Bezahlung exportiert werden und die klammen Kassen füllen.



Deshalb verstummen mit jedem Regentag und jedem kaltem Sommertag die Buschtrommeln der Klimawandel-Propaganda in den Medien. In der Öffentlichen Diskussion um die Klimaerwärmung werden keinerlei Zusammenhänge zu unserem Zentralgestirn "Sonne" und dessen Aktivitäten hergestellt. Uns alle ist nur El Nino als Wärmebringer bekannt, aber seine Schwerster La Nina, die kaltes und unangenehmes Wetter bringt wird aus der Allgemeinbildung herausgehalten.


Seit gut einem Jahr warten die Forscher auf neue Sonnenflecken, mit denen die Sonne signalisiert, dass ein neuer 11jähriger Sonnenzyklus beginnt. All diese natürlichen Schwankungen stehen in keinerlei Zusammenhang mit der CO2-Produktion der Menschheit.

In den 1980er galt noch das Abholzen des Regenwaldes als Klima schädlich. Von all dem ist heute nichts mehr zu  hören. Das Abholzen der Regelwälder wird hingenommen bzw. sogar gefördert - aus Gewinnsucht der Golbalistenmonopole. All die riesigen, alten CO2-Vernichter werden gefällt und dem Kommerz geopfert, ohne Widerrede der Wissenschaftler, die den Klimawandel propagieren.

Unter Anbetracht all dieser Widersprüche, sollte es dem letzten Auffallen, dass es mit dem Wort "Klimawandel" nur um Geld und Sicherheiten für neues Geld geht. Es muss ein neues Handelsgut für das Wirtschaftswachstum erfunden werden. Mit CO2-Steuern und sonstigen Abgaben wird kein einziges CO2-Molekül tatsächlich NICHT produziert. Es wird nur in bares Geld verwandelt. Man könnte fast meinen die Menschheit gönnt den Bäumen das tägliche Brot nicht mehr.

Die Sonne schläft

Das kosmische Zentralgestirn schien einen kleinen Durchhänger zu haben. Eigentlich läuft unsere Sonne durch einen Sonnenfleckenzyklus. Der Kern der Sonne rotiert schneller als die Oberfläche. Das Magnetfeld der Sonne verdreht sich in sich und zerreißt früher oder später, so dass Energiemengen frei werden. Hinzu kommt, dass das Erdmagnetfeld sich parallel zum Sonnenmagnet verhält; es schwächt sich mit dem Sonnenmagnetfeld ab. Kommt es jetzt zu einem schnell, massiven Ausbruch, könnte es sein, dass sich das Erdmagnet nicht ausreichend aufbaut. -.... denn unsere Sonne zeigt Aktivitäten mit einem sehr schwachen Sonnenmagnetfeld. Auch das wird in den Medien nur am Rande erwähnt, aber nie in die Diskussion der breiten Masse eingefügt. 

„Zuerst konnte ich es nicht glauben“, sagt der am THEMIS Projekt beteiligte Wissenschaftler David Sibeck vom Goddard Space Flight Center. „Dieser Fund verändert ganz grundlegend unser Verständnis von den Wechselwirkungen zwischen Sonnenwinden und der Magnetosphäre.“

Alle elf Jahre ungefähr folgt auf eine große aktive Phase eine Zeit der Ruhe, dann beginnt der Zyklus von vorn. Doch die letzte Ruheperiode war ungewöhnlich lange. Forscher erwarteten deshalb schon einen ungewöhnlich heftigen Einsatz der Sonnenaktivität. Etwaige Vorkehrungen für einen massiven Sonnensturm gibt es aber leider nicht. Trotz Warnungen aus der Wissenschaft, denn mit solchen Vorkehrungen läßt sich kein Geld am Bürger verdienen - Sonnenaktivität läßt sich "noch nicht" besteuern oder anderweitig in Geld umsetzen.

Weiter unter:
http://politikprofiler.blogspot.com/2010/04/geht-der-sonnenofen-aus.html

http://politikprofiler.blogspot.com/2009/07/ist-die-sonne-fur-den-klimawandel.html
http://www.trinity-verlag.com/ver/index.php?option=com_content&view=article&id=60:bruch

Der Schweinegrippe-Hype, die größte Marketingkampagne der letzten 100 Jahre?

Noch immer ist die Schweinegrippe eine Pandemie! Deutschland blieb auf ca. 27 Millionen Impfungen sitzen, das entspricht ca. 225 Millionen Euro. Die WHO gibt jetzt bekannt, dass sie eine Plan entwickeln will, um sich vor falschen Empfehlungen vor dem Hintergrund des Kommerzes schützen will. Wie dieser Plan aussehen wird ist noch unbekannt.

Gewinn geht vor Sicherheit und Leben. Sicherheit und Gesundheit der Menschen spielen bei der Gewinnopitimierung nicht die erste Rolle. Das erinnert irgendwie an die Planung und Sicherheitsberechungen zur Loveparade in Duisburg 2010. 

Ein Bericht über die Schweinegrippe von 2009




Allen Unkenrufen zum Trotz, wird jetzt die Schweinegrippe-Impfung mit der "normalen" Grippeimpfung verabreicht. Zufälliger Weise überschneiden sich die Meldungen mit dem "zu vielen" Schweinegrippe-Impfstoff und dessen Vernichtung, mit der Werbekampagne für die nächste Grippeimpfung. So kann der Leser sicher sein, dass er keinen alten Impfung injiziert bekommt, wenn er die Pressemeldungen richtig deutet.

Die "ständige Impfkommission" empfiehlt erstmalig die Grippeimpfung für Schwangere in diesem Jahr, vor allem weil die Schweinegrippe-Impfung ab 2010 darin enthalten ist.

arznei-telegramm titelt:
DIE GESPONSERTE PANDEMIE - DIE WHO UND DIE SCHWEINEGRIPPE 


Der Schweinegrippe-Hype, die größte Marketingkampagne der letzten 100 Jahre? Diese Assoziation des Kreativchefs einer deutschen Werbeagentur (1) könnte den Kern treffen: Zwar ist die A/H1N1-Schweinegrippe 2009/10 milde verlaufen, und weniger Tote sind zu beklagen als während früherer Wintergrippezeiten. Dennoch ist die Grippesaison 2009/10 für die meisten Nationen vielfach teurer geworden als die Grippezeiten der Vorjahre. Jetzt rücken zwei Veröffentlichungen, darunter ein Bericht des Gesundheitsausschusses des Europarats, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verstärkt in die Kritik, durch intransparente und möglicherweise beeinflusste Entscheidungen dazu beigetragen zu haben, dass international öffentliche Gelder verschwendet wurden (2,3).
 Unter dem Eindruck der H5N1-Vogelgrippe 1997 in Hongkong entstand 1999 der erste Pandemieplan der WHO unter Beteiligung einzelner Experten und der European Scientific Working Group on Influenza (ESWI), einer Gesellschaft, die von Roche und anderen Firmen aus dem Grippemittelbereich finanziert wird (2). Der Vorsitzende der ESWI, Albert OSTERHAUS, Rotterdam, ist ohnehin langjähriger Berater der WHO zum Thema Virusgrippe. Die ESWI versteht sich laut Strategiepapier auch als Lobbygruppe. So will sie beispielsweise Politikern vermitteln, dass Impfung und antivirale Mittel "nützlich und sicher" sind, dass die Forschung zu Pandemieimpfstoffen zu fördern und eine Strategie zur Einlagerung von antiviralen Mitteln zu entwickeln sei (4). Die WHO kennt zwar die Interessenkonflikte der Beteiligten, verschweigt sie aber in Pandemieplänen (2).

 An den Pandemieleitlinien der WHO sind auch Koautoren einer von Roche finanzierten Oseltamivir-Studie (5) beteiligt. Diese Untersuchung wird als Kronzeuge für den Nutzen von Oseltamivir herangezogen und ist unter Beteiligung von Ghostwritern entstanden, die in der Veröffentlichung für Oseltamivir (TAMIFLU) positive Schlüsselbotschaften unterzubringen hatten (a-t 2010; 41: 4, 13-4) (6).
 Im April 2009 hat die WHO die Definition der Pandemie abgeschwächt und die Passage, in der eine "beträchtliche Zahl von Toten" (7) vorausgesetzt wird, weggelassen (6,8). Auf der Basis dieser "aktualisierten Pandemiekriterien" (9) erklärte die Organisation am 11. Juni 2009 die Schweinegrippe zur Pandemie (Stufe 6), also rund sieben Wochen nach Bekanntwerden der ersten Infektion. Zu diesem Zeitpunkt war, wie die Generaldirektorin der WHO, Margaret CHAN, soeben noch einmal herausstellt, die Zahl der Toten weltweit gering (10). Die Organisation hatte zudem auch "keine plötzliche oder dramatische Zunahme von Zahl und Schwere der Infektionen gesehen oder erwartet" (10). Auch von einer "länderübergreifenden Großschadenslage", wie hierzulande im Nationalen Pandemieplan definiert (11), konnte keine Rede sein. Die Einstufung der Schweinegrippe als Pandemie - gleichbedeutend mit dem Startschuss für die Produktion von Impfstoffen und der weiteren Einlagerung von Neuraminidasehemmern - wäre somit ohne Neudefinition nicht möglich gewesen. Die Generaldirektorin betont aber, dass die "Vorwürfe, die WHO habe die Pandemiedefinition geändert, um sie (zum Vorteil der Industrie) mit einem weniger schweren Ereignis in Einklang zu bringen, nicht auf Fakten beruhen" (10). Der aktuelle Pandemieplan sei bereits im Februar 2009 nach zweijähriger Beratung fertig gestellt worden, als das neue H1N1-Virus noch nicht in Sicht war (10). Dies steht wohl außer Zweifel. Dass jedoch die Schwelle für die Ausrufung einer Pandemie und damit für frühzeitige milliardenteure Medikamenteneinkäufe gesenkt wurde, lässt sich als Folge einer Pandemieplanung mit Experten interpretieren, die entsprechende Interessenkonflikte haben.

 Zweischneidig ist auch, dass die Identität der 16 Mitglieder des Emergency Committee, das die WHO aktuell zum Thema Pandemie berät, außerhalb der WHO unbekannt ist - und somit auch deren potenzielle Interessenkonflikte (2). So will man - erklärt die WHO - die Beteiligten vor Beeinflussungen schützen. Die Bekanntgabe soll nachgeholt werden, wenn die Pandemie beendet ist (12). Im Fall des 2004 veröffentlichten Pandemieplans hat man nach dessen Veröffentlichung vergessen, die Interessenkonflikte der Beteiligten bekannt zu geben. "Die WHO bedauert das Versehen", heißt es jetzt lapidar (12).
Es wäre unrealistisch zu fordern, dass Fachleute mit Verquickungen zu Firmen von Diskussionen bei der WHO ausgeschlossen werden. Es ist jedoch nicht hinnehmbar, dass Experten und Expertengruppen mit Verbindungen zu Firmen, deren Verkaufserlöse durch WHO-Maßnahmen hochschnellen können, an der Entwicklung von Leitlinien der WHO beteiligt sind (2,13). Wenig Vertrauen ist den von der WHO erwähnten, aber nicht näher bezeichneten Maßnahmen zu schenken, welche "die Organisation vor Rat schützen sollen, der durch kommerzielle Interessen beeinflusst ist" (12) und die man jetzt - angesichts zunehmender Kritik - nachschärfen will. Bislang hat sich die WHO zudem nicht einmal an die derzeit geltenden, selbst aufgestellten Regeln zum Umgang mit Interessenkonflikten externer Berater (14) gehalten.
Für die Hersteller von Impfstoffen und Neuraminidasehemmern haben sich die von der WHO verbreiteten Pandemieleitlinien als wahres Konjunkturprogramm erwiesen. 1,1 Milliarden Dollar Umsatzsteigerung im ersten Quartal 2010 allein bei der Firma Novartis gehen auf Verkäufe von Schweinegrippeimpfstoffen zurück. Der Reingewinn des Konzerns stieg in diesem Zeitraum um rund die Hälfte (15).
Das meiste für Impfstoffe und antivirale Mittel ausgegebene Geld ist verschwendet. Von den auf der Basis vorverhandelter Verträge in Deutschland bei GlaxoSmithKline bestellten 50 Millionen Impfdosen (PANDEMRIX (blitz-a-t vom 18. Nov. 2009) wurden lediglich 7 bis 8 Millionen verbraucht. Die Bundesländer und GSK einigten sich daher, die Bestellung auf 34 Millionen Dosierungen zu reduzieren. Somit liegen in deutschen Kühlanlagen noch rund 27 Millionen Impfdosen, entsprechend 225 Millionen Euro. Die Aufwendungen für die 18-monatige Lagerung und die anschließende Entsorgung der Vakzinen, für die sich weltweit keine Abnehmer finden lassen, kommen hinzu.

Auch die eingelagerten Neuraminidasehemmer müssen abgeschrieben und entsorgt werden. Deren Haltbarkeitsdauer hatte die europäische Zulassungsbehörde im Mai 2009 "angesichts des Ausbruchs des neuen Influenza-A/H1N1-Virus" (16) von fünf auf sieben Jahre verlängert.
Die Dominanz der propagierten medikamentösen Maßnahmen sollte nicht davon ablenken, dass der Nutzen der Mittel fraglich ist. Weder für Neuraminidasehemmer wie Oseltamivir (a-t 2010; 41: 4, 13-4) noch für die Grippevakzine (a-t 2008; 39: 101-2) ist ein hinreichender Schutz vor Grippekomplikationen belegt. Bei der Einlagerung von Neuraminidasehemmern und den Empfehlungen zur Schweinegrippeimpfung handelt es sich offensichtlich um vorrangig politisch motivierte Entscheidungen.
 Die A/H1N1-Schweinegrippe 2009/10 ist mild verlaufen. Dies ist kein Verdienst des Krisenmanagements von Weltgesundheitsorganisation (WHO), Behörden oder Experten und auch nicht den angebotenen Neuraminidasehemmern bzw. Schweinegrippeimpfstoffen zuzuschreiben, sondern im Wesentlichen Folge der Eigenschaften des Virus und einer gewissen Teilimmunität zumindest bei über 65-Jährigen.

 Die WHO hat Pandemiepläne aufgestellt, an deren Ausarbeitung Experten beteiligt sind, die Interessenkonflikte bei Firmen haben, die von den WHO-Strategien erheblich profitieren. Die Interessenkonflikte sind der WHO bekannt, werden aber nicht öffentlich gemacht. Eine solche Geheimniskrämerei ist bei Entscheidungen, bei denen es weltweit um Milliarden Euro geht, nicht hinzunehmen. Das gilt auch für Schutzbehauptungen der WHO, die sich auf interne Routinen beziehen, mit denen kommerzielle Einflussnahmen durch externe Berater verhindert werden sollen. Diese Strategien bleiben unkonkret und unverbindlich. Ausschluss von Experten mit Interessenkonflikten an der Entwicklung von WHO-Leitlinien und nachvollziehbare Transparenz würden wesentlich zur Glaubwürdigkeit der WHO beitragen.

Geld regiert die Welt

Wir können es ändern, indem wir endlich Geld gerecht und ohne Sicherheiten auf Natur und Land entstehen lassen. Die Ursache der Finanzkrise liegt eindeutig in der Geldkreierung, aber die will keiner ändern, denn dann wäre die Macht beim Volk. wenn Leistung Geld entstehen lassen würde.



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