Sonntag, 23. Januar 2011

Dixoin stammt aus Fritierfett oder wer beklagt die Opfer des Kapitalismus?

Die Süddeutsche schreibt, dass Frittierfett das Dioxin bereits enthielt, als für die Biodieselproduktion verwendet wurde. Das bezeichne ich nicht als Nachweis woher das Dioxin stammt, denn noch immer ist nicht geklärt, wie Dioxin in Frittierfett kommt. So einfach darf man die Nahrungsmittelindustrie nicht entlassen. Kontrollen und Gesetze helfen nicht mehr weiter. Machen wird doch einfach die Produkte teuer, die mit Giftstoffen und Chemie belastet sind. Eine Demokratie darf nicht zulassen, dass ärmere Bevölkerungsschichten durch Geld vom Zugang zu gesunder und nicht vergifteter Ware ausgeschlossen werden.




Frittierfett gilt zu mindeste für mich als Nahrungsmittel und sollte genauso wenig mit Dioxin belastet sein, wie andere Nahrungsmittel und Futtermittel für die Tiere. Dioxin verseuchtes Frittierfett sollte auch nicht zur Biodieselproduktion verwendet werden und bei nur 250 Grad C destilliert werden, denn Dioxin wird erst ab 800 Grad C verbrannt. Es ist also logisch, dass dieses Dioxin in den Kreislauf kommt. Dioxin belastetes Frittierfett ist Sondermüll!

Es ist weiterhin unklar, ob nicht Dioxin versuchtes Frittierfett im Handel ist oder in den Handel gelangte. Das klärt die Bundesregierung nicht. Sie will das Thema DIOXIN nur schnell vom Tisch haben. Es geht auch nicht darum Schuldige zu suchen, sondern Dioxin grundsätzlich in Nahrungsmittel und Umwelt strikt zu verhindern, nicht nur zu vermeiden und den Anschein zu erzeugen, alles sei harmlos.

Das Märchen von den teuren, guten Nahrungsmitteln


Jetzt beginnt die Preisoffensive der Nahrungsmittelindustrie und der Politik. Sie erklären uns ernsthaft, dass die Nahrungsmittel in der Qualität besser werden, wenn wir mehr bezahlen. Was für eine Lächerlichkeit. In Wahrheit gibt es nur größere Gewinnspannen für die Hersteller und die Verkäufer. Das Risiko der Panscherei wird deshalb nicht kleiner, sondern höchst wahrscheinlich noch viel größer, weil Panscherei noch höhere Gewinne verspricht.

Nach der Euro-Umstellung bot die Gastronomie uns auch die verarbeiteten Lebensmittel in den Restaurants  viel teurer an, bei gleich bleibender "Qualität". Hohe Preise heißen nicht gleichzeitig hohe Qualität. Kraftfuttereinkauf ist immer ein Kostenfaktor und jeder niedrige Einkaufspreis verspricht höhere Gewinne. Steigt das Preisniveau der Lebensmittel an und die Produktionsmittel hierfür, bedeutet es nicht im Umkehrschluss, dass das Produkt weniger oder gar kein Dioxin mehr enthält.

Dioxin belastete Rohprodukte sollten grundsätzlich nicht zu Weiterverarbeitung freigegeben werden, auch nicht für technische Werkstoffe wie z. B. Bohrwasser. Zu Anfang des Dixoinskandals hießt es noch die Dioxin belasteten Fette wären in Bohrmitteln verarbeitet worden. Auch mit diesen technischen Werkstoffen kommen Menschen in Berührung und wer mit Bohrmitteln arbeitet kennt die allergischen Reaktionen auf diese Werkstoffe.

Wer für höhere Preise bei Lebensmitteln ist, sollte sich dafür einsetzen, dass Zusatzkraftfutter grundsätzlich nichts in der Lebensmittelproduktion und den Fleischfabriken zu suchen hat. Das wäre eine Anhebung der Lebensmittelqualität. Doch zu derartigen Schritten ist die Politik nicht bereit, denn zu viele Arbeitsplätze hängen an der Zulieferindustrie für die Lebensmittelproduktion.

Placebo fürs VOLK

Es ist ein ewiger Kreislauf der Gewinnschöpfung der grundsätzlich zu Lasten des Verbrauchers geht. Aigners 12 Punkteplan ist nur ein Placebo fürs Volks, dass es weiterhin bereit ist minderwertige Lebensmittel zu konsumieren. Die Lebensmittelindustrie wittern nur eine Möglichkeit die Preise anzuheben. Das neue Motto heißt: "höhere Preise für die gleichen minderwertige Lebensmittel. 

 Alle Schuld grundsätzlich immer auf den Endverbraucher abwälzen ist eine falsche Politik und Blenderei. Die viel beschworene Ethik in der Wirtschaft existiert nicht und kann auch nie wirklich praktiziert werden, denn Gewinne sind der Motor unserer Wertegesellschaft, d. h. billig einkaufen und teuer verkaufen.



Kein Bauer wird nach einer Fleischpreiserhöhung dazu übergehen, weniger oder gar kein Kraftfutter mehr zu verfüttern oder gar zu artgerechter Haltung übergehen. Höhere Preise die für Bio-Produkte locken keinen Nahrungsmittelproduzenten, weil es für diesen Markt nicht im die erforderliche Menge an zahlungskräftigen Abnehmer gibt. Wir sind aufgrund unseres Wirtschafts- und Wertesystems dazu gezwungen, minderwertiges zu teuren Preisen zu verkaufen, da der großen Massen die notwendigen Geldmittel für eine angemessene Ernährung fehlen.

Bundestagsabgeordnete mit einem Montagsgehalt, das weit über dem Einkommen eines "normalen" Bundesbürger liegt, dürfen sich nicht anmaßen diese heikle Thema über Preise regulieren zu wollen. Sie schließen damit bewußt eine große Anzahl von Menschen davon aus, sich ungiftige Nahrungsmittel einkaufen zu können.

Die Hungertote unsere Zeit sind die Opfer des Kapitalismus

Unsere Gesellschaft und vor allem unsere Politik muss sich endlich aufmachen, andere Werte für die Geldentstehung zu suchen und sich nicht auf totes Material wie Rohstoffe und Land fest beißen. Dieses Konzept gibt es zwar schon viele tausende Jahre, hat aber immer wieder zu Unruhen, Hunger, Not und Krieg geführt. Kapitalismus darf sich die Hände nicht in Unschuld waschen und Hunger und schlechte Ernährung aus Geldmangel als Faulheit und asoziale Herkunft abzuleiten.

Die Verantwortung einer sich globalisierenden Weltgemeinschaft muss es schaffen, diese Wertegesellschaft zu überwinden und Geld, das aufgrund von toter Materie wie Rohstoff entsteht, nicht mehr zu akzeptieren. Die Toten und Hungernden der Welt sind die Opfer des Kapitalismus und diese Zahl gehen in die Millionen.

Rohstoffkriege sind Geldkriege. Rohstoffe werden erst WERT, wenn sie verarbeitet bzw. an die Oberfläche gefördert werden. Deshalb muss die Leistung des Menschen der Grund für die Entstehung des Geldes sein und der Nachweis von Eigentum an Rohstoffen. Auf diese Art wird Arbeit endlich etwas Wert und ist das Maß der Dinge. Heute entsteht Gewinn nur dadurch, dass der gleiche Rohstoff mit gering bezahlter Leistung verarbeitet wird. Das sieht man vor allem am Goldschmuck. Gold kostet überall auf der Welt gleich viel, nur die Arbeit des Goldschmiedes erzeugt die Preisunterschiede.

Deutschland ist nicht in Besitz von Rohstoffen. Es kann seine Wertschöpfung nur damit betreiben, in dem es die Rohstoff zu Weltmarktpreisen einkauft und per Leistung veredelt. Steigen die Rohstoffpreise, muss der Preis für die Leistung sinken - das erleben wir aktuell und dieser Preiskampf wird sich verschärfen, vor allem dann, wenn Rohstoffländer wie China beginnen, ihre Rohstoffe selber zu veredeln.

Entwicklungspolitik und der Suezkanal 

Die aktuelle Entwicklungspolitik der USA und der EU verhinderte bewusst die Verarbeitung von Rohstoffen in Entwicklungsländer. die Verschuldung in diesen Ländern wurde vor allem für Infrastrukturprojekte vorangetrieben und sie so zum Verkauf ihrer Rohstoffe zwingen zu können. Auf dieser Basis kann sich keine Freundschaft und Gegenseitigkeit aufbauen. Es bleibt immer das Gefühl der Ausbeutung vorhanden. Das führt dazu, dass diktatorische Demokratien ohne Probleme politisch toleriert werden, solange sich nicht umschwenken und eigene Veredelungsindustrien für ihre Rohstoffvorräte errichten wollen. Das erklärt auch warum der Iran über so gut wie keine Raffinerien verfügt und China jetzt Raffinerien im Iran finanziert. Europa und die USA sehen sich einem finanziell und strategisch überlegenen China gegenüber, das die Geldmarktpolitik des Westen durchschaut hat und die ehemalige Stärke des Westen in eine Schwäche ummünzte.

Die momentanen medialen Angriffe auf Ägyptens Präsidenten Mubarak, sind keine humanistische Interessen, sondern rein wirtschaftlicher Natur. Die Einnahmen aus dem Suezkanal steigen stetig und sind daher Kosten für die Energie abhängigen Industrienationen in Europa, die sie nicht rückkompensieren lassen, weil China und Afrika immer mehr Handel betreiben. Unter einer westlichen "Demokratie" könnten Verträge der Co-Operation geschlossen werden, die Europa Geldvorteile auf Kosten der ägyptischen Bevölkerung bescheren. Das gehört zum Kampf um Afrika und dessen Rohstoffländer und deren geopolitischen Abschnitte.

Der Kampf um die Rohstoffe dieser Welt und damit um die Macht die Abhängigen zu beherrschen ist ein sehr schmutzige und vor allem inhumane Angelegenheit, die auf dem Rücken der Bevölkerungen ausgetragen wird und sie vom Zugang zu Nahrungsmittel durch Geldmangel abgeschnitten werden (siehe Tunesien).



Ein neues Konzept für unser Gesellschaft

Die Welt braucht dringend ein neues Konzept der Wertefestschreibung. Das aktuelle versagt auch in der Globalisierung. Das erkennen immer mehr Menschen, auch in den benachteiligten Regionen dieser Wert regt sich die Kritik an unserer Wertegesellschaft. Es besteht schon lange eine Sehnsucht nach einer neuen Ordnung der Welt. Wir brauchen aber keine neue Ordnung der Macht über Rohstoffe und neue Richtlinien einer UN, die uns erklärt, wer wann zu welchem Preis, welchen Rohstoff zu verkaufen hat, sondern wir brauchen eine humane Lösung in einer neuen Wertegesellschaft, die das Wohlergehen aller Menschen als Ziel hat und Erfolg nicht in Reichtum misst, weil andere nichts mehr haben.

Dieses Geschäftsmodell einer neuen Welt brauchen wir nicht. Das hatten wir zur genüge und sie brach immer und immer wieder in blutigen Auseinandersetzungen zusammen. So weit dürfen wir es dieses Mal nicht mehr kommen lassen. Wir brauchen keine vernünftigen Lösungen, die das System nicht angetastet lassen, sondern wir brauchen rationale Lösungen, die aus den Folgen der vielen blutigen Kriege und Fehden Schlüsse ziehen und wirkliche neue, noch nie begangene Wege ausarbeiten - hin zu einer gerechten Weltgesellschaft, die keinen Gewinn darin sieht andere zu benachteiligen, damit wiederum andere in Reichtum schwelgen.

Kommentare:

  1. <>

    www.bandbreitenmodell.de ist die Lösung dazu.

    AntwortenLöschen
  2. Dazu gibt es nur zu sagen:

    Stasi Dioxin-Panscher

    Der ehemalige Klassenfeind beendet seinen Plan mit Hilfe der BRD "Regierung"!!!

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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